LLG setzt erfolgreiches DFG-Projekt zur Laser-Nanostrukturierung von Oberflächen fort

Seit 2012 besteht eine durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Kooperation der LLG-Abteilung Kurze Pulse / Nanostrukturen mit theoretischen Physikgruppen der Universität Kassel und der Technischen Universität Kaiserslautern. Gemeinsam wird die Nanostrukturbildung an Metalloberflächen bei der Bestrahlung mit ultrakurzen UV-Laserpulsen untersucht.

Während die experimentellen Untersuchungen in Göttingen stattfinden, werden in Kassel und Kaiserslautern auf theoretischen Ansätzen basierende Simulationen durchgeführt. An dem Forschungsprojekt sind auch mehrere Doktoranden beteiligt.

Die ausgezeichnete Übereinstimmung von Theorie und Experiment lässt erwarten, dass sich die zur Herstellung neuartiger Oberflächeneigenschaften benötigten Laserparameter in Zukunft präzise vorausberechnen lassen. Aufgrund des erfolgreichen Verlaufs dieser Kooperation hat die DFG nun die Finanzierung der Fortsetzung der Arbeiten für weitere drei Jahre bewilligt. Bei der zukünftigen Forschung sollen insbesondere spezielle Oberflächen- und Umgebungsbedingungen berücksichtigt werden.