LZH Finalist beim JEC WORLD Innovation Award

Die neuartigen Verstärkungspanele werden mit einem vom LZH entwickelten Laserprozess verschweißt. Quelle LZH

Zusammen mit seinen Projektpartnern hat das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) das Finale des renommierten JEC WORLD Innovation Award erreicht.

In die engere Auswahl in der Kategorie „Aerospace Applications“ kam das Konzept einer neuen Generation von modularen thermoplastischen Verstärkungspanelen für Anwendungen im Flugzeug. Diese reduzieren sowohl das Gesamtgewicht als auch die Produktionskosten bei hohen Stückzahlen. Die Panele sind recycelbar und schwer entflammbar. Sie zeichnen sich außerdem durch ihr modulares Design aus, das sich flexibel an die benötigte Panelgröße und den Flugzeugtyp anpassen lässt. Der zugrunde liegende, vom LZH entwickelte, Laserdurchstrahlschweißprozess lässt sich zudem einfach in Prozessketten integrieren.

Die Verstärkungspanele wurden zusammen mit dem Fraunhofer Institut für chemische Technologie (ICT), der Airbus Operations GmbH, der TenCate Advanced Composites BV, Niederlande, der ElringKlinger AG und der KMS Automation GmbH im Projekt „Energieeffiziente Kabinensysteme und Interior“ (KASI) entwickelt. Die neuartige Versteifungsstruktur wird auf Basis von karbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) durch Umformen und Anspritzen hergestellt, zu einem großen Gitter assembliert und mit dem sogenannten Face Sheet mit dem Laser verschweißt.

Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen des zivilen Luftfahrtforschungsprogramms (LuFo) gefördert.

Der JEC WORLD Innovation Award wurde 1998 ins Leben gerufen und hat zum Ziel, weltweit die innovativsten Lösungen rund um Verbundwerkstoffe zu identifizieren, zu fördern und auszuzeichnen.

 

Kontakt:

Laser Zentrum Hannover e.V.
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