Stadt fördert High-Tech-Werkstatt

Das Protohaus bietet neben 3D-Druckern und anderen digitalen Maschinen auch eine Holz- und Metallwerkstatt. (Foto: Braunschweig Zukunft GmbH / Marek Kruszewski)

Nach einem Beschluss des Wirtschaftsausschusses fördert die Stadt Braunschweig mit 16.700 Euro das Protohaus im Rebenpark. Das Geld ist für die Anschaffung neuer Maschinen und Anlagen bestimmt. Es ist nach dem Zuschuss zur Eröffnung der offenen High-Tech-Werkstatt die zweite städtische Förderung für die gemeinnützige GmbH.

Chris Töppe und Frithjof Hansing eröffneten das Protohaus im April 2016 und schufen damit Braunschweigs ersten „Makerspace“, also einen Treffpunkt für Tüftler und Kreative, an dem sie neben Gleichgesinnten auch modernste Technik, Maschinen und Geräte finden. Mit 29.500 Euro unterstützte die Stadt Braunschweig damals die Einrichtung und Erstausstattung. Inzwischen hat sich das Protohaus zu einer zentralen Anlaufstelle für Gründerinnen und Gründer, die Kultur- und Kreativwirtschaft, Studierende sowie Bürgerinnen und Bürger entwickelt.

„Im Protohaus können Technikbegeisterte und Erfinder aus ihren Ideen greifbare Produkte schaffen und testen“, so Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa. „Das Protohaus ist daher ein wichtiger Teil des Braunschweiger Gründerquartiers“, sagte Leppa mit Blick auf die zahlreichen Einrichtungen rund um den städtischen Technologiepark und die TU Braunschweig, in denen ein besonders starker Gründergeist spürbar sei.

Den Gründern zufolge erfreue sich die offene High-Tech-Werkstatt unter anderem im Bereich Architektur großer Beliebtheit als digitale Modellbauwerkstatt. Zudem fördere das Protohaus die Digitalisierung im Handwerks- und Kunstbereich. „Das Protohaus steht für die Verbindung von traditionellem Handwerk, neuer Technologie und modernen Informations- und Kommunikationsformen“, so Frithjof Hansing und Chris Töppe. Darüber hinaus veranstaltet es handwerkliche und technische Kurse für alle Altersgruppen sowie Themenabende für die Braunschweiger Gründer- und Kreativszene.

Mit dem neuerlichen Zuschuss wollen die Protohaus-Gründer ihr Angebot ausbauen und unter anderem einen weiteren Lasercutter, zusätzliche 3D-Drucker sowie eine CNC-Fräse anschaffen.

„Modernste Technik ist das A und O für einen solchen MakerSpace“, so Wirtschaftsdezernent Leppa. „Durch die gemeinschaftliche Nutzung erhalten auch Privatleute, Freiberufler und Kleinstunternehmer Zugang zu technischen Möglichkeiten, die normalerweise große Investitionen erfordern.“

 

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