Innovationstag Lasertechnik: Digitalisierung der KMU vorantreiben

Dr. Volker Schmidt, NiedersachsenMetall und LZH, Stefan Muhle, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, mit Dr.-Ing. Stefan Kaierle, LZH, beim fünften Innovationstag Lasertechnik. (v.l.n.r., Foto: NiedersachsenMetall, Quelle LZH)

Digitalisierung der Produktion bedeutet, Daten zu generieren, zu sammeln und auszuwerten. Beim fünften Innovationstag Lasertechnik, der am 08. November 2018 zusammen von NiedersachsenMetall und dem Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) ausgerichtet wurde, konnten knapp 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, wie innovative System- und Sensortechnik sowie die daraus generierten Daten die Produktion verändern werden.

„Lasertechnologie ist unabdingbar für die Implementierung von Industrie 4.0“, sagte Dr. Volker Schmidt, Hauptgeschäftsführer von NiedersachsenMetall und Vorsitzender des Industriebeirats des LZH. „Der Innovationstag Lasertechnik leistet konkrete Entscheidungshilfen für die digitale Fertigung – das zieht auch immer mehr Vertreter kleiner und mittelständischer Unternehmen an. Gerade in der Grundlagenforschung leistet das LZH unermessliches und ist eine Perle der industrienahen Forschungslandschaft.“

Stefan Muhle, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, betonte in seinem Grußwort die Bedeutung der Vernetzung und des gemeinsamen Arbeitens an der Digitalisierung für das Land Niedersachsen. So sagte er: „Niedersachsen besitzt eine großartige Forschungskompetenz. Der Fokus muss in Zukunft aber auf dem Transfer von Wissen liegen: Niedersachsen muss ein Transferland werden. So können wir den Sprung in das digitale Zeitalter schaffen.“ Der Innovationstag ermögliche es, miteinander ins Gespräch zu kommen und den so wichtigen Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft anzuregen.

Knapp 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Chance, sich im LZH über die smarte Produktion mit Lasertechnik zu informieren. Vorgestellt wurden sowohl Möglichkeiten Daten über Sensorik und Bildgebung aus den Prozessen und Maschinen heraus zu generieren, aber auch, wie sich diese auswerten und nutzen lassen. Prozesse würden dadurch robuster und Ausfallzeiten von Maschinen vermieden. In den Pausen wurden diese Möglichkeiten rege diskutiert und Beispiele der Prozesstechnik für die Produktion von Morgen vorgestellt.

Zu der Pressemitteilung gibt es drei Bilder und ein Video.

Das Video finden Sie unter www.lzh.de/de/videos/innovationstag-lasertechnik-wege-ebnen-fuer-kmu

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 19 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

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