Technologietag Lasertechnik: gelebte Industrie 4.0 und Digitalisierung

Netzwerken und informieren: In der Pause erwarteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Technologietags verschiedene Stationen im Versuchsfeld des LZH. (Foto: LZH)

Die Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 sind bereits in der Anwendung angekommen. Das wurde beim vierten gemeinsamen Technologietag der TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH und des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) am 07. November 2018 in Hannover deutlich.

„Seit 2011 beschäftigt sich die ganze Produktionswelt mit dem Thema Industrie 4.0“, begründete Dr.-Ing. Stefan Kaierle, geschäftsführender Vorstand des LZH, die Themenauswahl des diesjährigen Technologietags. „Die Lasertechnik eignet sich optimal für die Digitalisierung. Von der Steuerung der Maschine über die Prozessüberwachung hin zur Auswertung der Produktionskette, Laserprozesse lassen sich digital steuern und auswerten.“

Die Digitalisierung von Prozessen ist in den Unternehmen angekommen - das zeigten nicht nur die Vorträge aus der Anwendung. Auch die rege Diskussion der circa 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestätigte die Aktualität der Thematik. Gezeigt wurde unter anderem, wie der digitale Zwilling von Bauteilen für die Reparatur genutzt  werden kann, wie Daten aus der Überwachung von Prozessen und Maschinen generiert und ausgewertet werden und wie eine prädiktive Wartung Ausfallzeiten vermeidet.

„Die Kommunikation von Mensch und Maschine wird immer wichtiger. Damit wächst auch die Bedeutung der Kommunikation zwischen Forschung und Anwendung“, schloss Dr. Rüdiger Brockmann, Leitung Branchen-/Produktmanagement & Marketing TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH, die Veranstaltung. „Trumpf und das LZH stehen Unternehmen hierbei jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.“

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 19 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

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