RSS Newshttp://de_DEThu, 26 May 2022 13:45:17 +0200Thu, 26 May 2022 13:45:17 +0200typo3news-2607Tue, 24 May 2022 12:20:36 +0200PTB auf der Hannover Messe: Digitale Infrastruktur für die Wasserstoffwirtschaft https://photonicnet.de/Die Forschungsinitiative QI-Digital präsentiert an mehreren Beispielen, wie eine moderne digitale QI zu mehr Qualität und Sicherheit führt. Auf der Hannover Messe 2022, die dieses Jahr vom 30. Mai bis zum 2. Juni stattfindet, präsentieren die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) und die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) die Initiative Qualitätsinfrastruktur (QI)-Digital. An zwei praxisnahen Beispielen – Wasserstofftankstelle und additive Fertigungskette – können Besucherinnen und Besucher erleben, wie eine moderne digitale QI zu einer verbesserten Qualitätssicherung, neuen Sicherheitsstandards und mehr Wirtschaftlichkeit beiträgt. Die Initiative QI-Digital wird finanziell vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) unterstützt.

Die Qualität deutscher Produkte genießt einen ausgezeichneten Ruf“, sagt Prof. Dr. Cornelia Denz, Präsidentin der PTB. „Damit dieses Qualitätsversprechen der deutschen Wirtschaft auch in einer digitalisierten Welt gilt und Vertrauen in neue Technologien entsteht, brauchen wir eine digitale Qualitätsinfrastruktur. Daran arbeiten wir mit Hochdruck.“

Sichere Wasserstofftankstellen mit fairer Abrechnung

Am Messestand werden die Qualitätsinfrastruktur und deren Digitalisierung praktisch begreifbar: An einem virtuellen 3D-Modell zeigen Expertinnen und Experten, wie eine sichere und verlässliche Wasserstoffindustrie gewährleistet werden kann. Grundlage dafür ist ein abgestimmtes System, bestehend aus der Messkompetenz der PTB, die Expertise der BAM sowie den Beiträgen von Normung, Akkreditierung, Konformitätsbewertung und Marktüberwachung. Dabei wird deutlich, wie die Initiative QI-Digital die Digitalisierung dieses als Qualitätsinfrastruktur bekannten Zusammenspiels vorantreibt.

Dazu entwickeln PTB und BAM am Beispiel einer Wasserstofftankstelle neue digitale Werkzeuge, um einen effizienten und sicheren Betrieb zu ermöglichen. Aufgabe der PTB im Projekt ist es, die Ausstellung gesetzlich geforderter Zertifikate für den Betrieb einer Wasserstofftankstelle (z. B. Explosionsschutz) und die faire Abrechnung (Mess- und Eichgesetz) auch im digitalen Zeitalter zu realisieren. Dazu entwickelt die PTB digitale, maschinenlesbare Dokumente, die den automatischen Datenaustausch zwischen verschiedenen Systemen ermöglichen. Das führt zu mehr Transparenz und erlaubt so diversen Nutzenden und auch den Marktüberwachungsbehörden den einfachen und schnellen Zugriff auf Informationen. Der Datenzugriff muss dabei den Kernprinzipien Datensouveränität, Sicherheit und Datenschutz genügen. Dazu entwickelt die PTB gemeinsam mit der BAM eine digitale Plattform, über die Daten und Zertifikate sicher vorgehalten und ausgetauscht werden können.

Die Überführung der etablierten Qualitätsinfrastruktur in das digitale Zeitalter ist letztendlich nur durch die gebündelte Kompetenz aller beteiligten Projektpartnerinnen und Partner von QI-digital möglich: die Messkompetenz der PTB, die langjährige Erfahrung der BAM im Bereich der Sicherheitstechnik, die Abbildung der Wünsche von Regelsetzern und Verbrauchern durch Normen (DIN/DKE) sowie deren Nutzung durch (DAkkS-) akkreditierte Laboratorien und Konformitätsbewertungsstellen (z. B. TÜV, DEKRA, Prüfstellen).

Podiumsdiskussion zum Thema digitale Qualitätsinfrastruktur

Abgerundet wird das Programm der QI-Initiative durch eine Podiumsdiskussion am 01.06.2022 um 15:30 Uhr am Stand des BMWK (C34). Unter dem Titel „QI-Digital: Qualitätsinfrastruktur als Vertrauensanker in der Digitalen Transformation“ diskutieren die zentralen Akteurinnen und Akteure des Projekts über die Herausforderungen und Lösungen für eine digitale QI, und wie diese im Projekt entwickelt werden.

So finden Sie uns auf der Hannover Messe

Am Messestand des BMWK in der Halle 2, C34 können sich Interessierte umfassend über die Forschung der PTB und der BAM zum Thema QI-Digital informieren.

Über QI-Digital

Qualitätsinfrastruktur Digital (QI-Digital) ist eine gemeinsame Forschungsinitiative der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), des Deutschen Instituts für Normung (DIN), der Deutschen Kommission Elektrotechnik, Elektronik & Informationstechnik (DKE) sowie der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS). Zusammen mit Partnerinstitutionen und Industrieunternehmen erarbeiten sie praxisnahe Lösungen für eine moderne, agile und digitale Qualitätsinfrastruktur. Ziel ist es, etablierte Strukturen und Prozesse der Qualitätssicherung zu digitalisieren, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft langfristig zu sichern.

Über die PTB

Die PTB ist das nationale Metrologieinstitut Deutschlands und technische Oberbehörde des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Sie ist damit oberste Instanz bei allen Fragen des richtigen und zuverlässigen Messens. An den Standorten Braunschweig und Berlin sind insgesamt mehr als 2100 Mitarbeitende beschäftigt. Sie forschen an grundlegenden Fragen zu den physikalischen Einheiten, kalibrieren Messgeräte für höchste Genauigkeitsansprüche und führen Konformitätsbewertungen durch, unter anderem für Messgeräte und im Bereich des Explosionsschutzes. Gemeinsam mit anderen Akteuren arbeitet die PTB an einer digitalen und zukunftsorientierten Qualitätsinfrastruktur.

Autor: Imke Frischmuth

Kontakt:

Imke Frischmuth
Wissenschaftsredakteurin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (PÖ)

Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100
38116 Braunschweig

Telefon: +49 531 592-9323
E-Mail: imke.frischmuth(at)ptb.de
Internet: www.ptb.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
news-2605Mon, 23 May 2022 20:38:46 +020020 years of eagleyard Photonics GmbHhttps://photonicnet.de/THE FUTURE IS HERE – how eagleyard became an innovative, successful and fast-growing laser diode company.There were several reasons for eagleyard employees to celebrate in May but the most important was the 20th anniversary of the company.

eagleyard Photonics gmbH was founded in 2002 and Jörg Muchametow, who has been the CEO since the beginning, shares some very special insights of the company’s history, the quick growth and the game changers of the last decades.

Learn more about the company’s history and the current situation here and get some exciting insights on the last 20 years and the company’s plans for the future in the interview with the CEO Jörg Muchametow.

More Information

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news-2603Mon, 23 May 2022 19:34:37 +0200VPIphotonics Design Suite – Version 11.3https://photonicnet.de/New release of industry-leading design software for photonic components and optical transmission systemsVPIphotonics Design Suite Version 11.3 provides access to professional application-specific simulation tools and pluggable toolkits. They offer flexible usability, design process, and data analysis capabilities.

Version 11.3 advances the simulation and design flow for many applications: data-aided DSP, FEC, FSO communications, Raman pump optimization, grating couplers, SOAs, multimode coupling, and more.

Our software solutions have been proven by commercial companies and educational institutions who have utilized them to win and successfully execute many research an design projects. With the improved capabilities provided in Version 11.3, our design suite is set to deliver the same outstanding results in the future.

Short list of key features in Version 11.3

Sorting of DSP algorithms – Improved sorting order of built-in
DSP algorithms, with updated categories for easy access and
implementation
• Pilot Symbols for DSP – New modules add/remove arbitrary
sequences of pilot symbols for pilot-aided DSP algorithms
• Pilot-aided DSP algorithms – New algorithms for frequency
offset compensation and maximum likelihood based carrier
phase recovery that exploit pilot symbols for single- and
multicarrier signals
• RS-based FEC – Enhanced FEC encoder/decoder to support
Reed-Solomon codes of user-definable codeword lengths
• PAM4 analysis – Direct calculation and display of signal metrics
for PAM4 signals in the Analyzer
• FSO channel – Enhanced model to simulate Gaussian beam
propagation through a turbulent atmospheric channel in a
satellite uplink and downlink
• PPM encoding – New M-ary pulse position modulator with any
number of bits per symbol using Gaussian-shaped pulses and
corresponding demodulator
• Raman pump optimizer – Enhanced module to support multiple
optimization wavelength ranges and pumps within them
• Interface to ZOS – New module interfacing to Zemax OpticStudio
to calculate the light coupling between two multimode
waveguides via an optical imaging system
• S-Matrix without phase – Extended PIC Elements modules to
support passive device modeling with absent or wrapped phase
information in device S-Matrix files
• Grating Coupler – New passive grating coupler with a measured
and behavioral model supporting various spectral transfer
functions
• SOA – Measured SOA with length independent model definition
and support of a chain of subsections to accurately calculate
device properties
• Parameter browser – New dialog to overview parameter usage,
search for a parameter, change parameter values in multiple
schematics at once
• Copy traces in Analyzers – Enhanced support to copy signals
between different Analyzer frames and Analyzer windows using
different axis units
• Python Debugging – New approach to debugging Python
cosimulation, simulation scripts, or initialization scripts based
on Microsoft Visual Studio Code
• Resource Replacement – Greatly simplified update of obsolete
module versions with redesigned Resource Replacement Wizard
Version 11.3 provides access to more than 900 ready-to-run
simulation setups. We added new and improved demo examples to
illustrate the application of the new features and modules.

Design Example – 800G FR-4 WDM for Ethernet Applications

This simulation setup demonstrates the transmission of 4*200G
FR-4 WDM channels with 112.5 Gbaud as specified by the 800G
Pluggable MSA technical specification [1]. Four wavelengthseparated
transmitters in the O-band emit a PAM4 signal each. The
outer FEC encoder utilizes Reed-Solomon RS(544,514) coding.
The setup shows the impact of bandwidth limitations on the system
performance and the capability of the RS-based FEC. BER pre-FEC
and post-FEC are used to evaluate the system performance.

 

SOURCE

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news-2600Fri, 20 May 2022 09:42:06 +0200Hitachi schließt Übernahme des deutschen Laserherstellers PHOTON ENERGY GmbH abhttps://photonicnet.de/Stärkung des Produktportfolios durch den Erwerb innovativer LasertechnologieTokio, Japan, 8. April 2022 --- Hitachi Industrial Equipment Systems Co., Ltd. (Präsident: Yasuhiro Takeuchi, „Hitachi“) und PHOTON ENERGY GmbH (CEO: Dr. Hans Amler; „Photon Energy“) gaben bekannt, dass Hitachi am 6. April 2022 100% der Photon Energy-Aktien erworben hat, gemäß dem am bereits 23. März 2022 unterzeichneten Übernahmevertrag

Seit mehr als 40 Jahren entwickelt Hitachi erfolgreich sein Kodier- und Markierungsportfolio mit kontinuierlicher Inkjet-Drucktechnologie, um eine Vielzahl von Anforderungen an die Produktkennzeichnung in der Lebensmittel- und Getränke-, Kosmetik-, Pharma-, Elektronik- und Automobilteileindustrie in weit über 110 Ländern weltweit zu erfüllen.
Die steigende Nachfrage nach präziser, dauerhafter Kennzeichnung und umweltfreundlicheren Produkten erweitert die Geschäftsmöglichkeiten für eine breitere Palette an Kennzeichnungstechnologien, insbesondere für Lasermarkierer.  
 
Photon Energy hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2010 einen Namen als Technologieführer in der Entwicklung, Forschung und im Vertrieb von Ultrakurzpulslasern (USP), Laserquellen und -Markiersystemen gemacht. Die Stärken des Unternehmens liegen in den Bereichen Medizintechnik, Elektronik und Halbleiterindustrie, hauptsächlich in Europa, aber mit Plänen, den Vertrieb auch in Nordamerika und Asien weiter auszubauen.

Hitachis Ziel bei dieser Übernahme ist es, Photon Energys innovative Lasertechnologie und Anwendungs-Know-how für sein Industrieprodukte-Portfolio zu gewinnen. Hiermit wird Hitachi seine Wettbewerbsfähigkeit im Bereich Kennzeichnungstechnik stärken, indem es seine Stärken mit der überlegenen Lasertechnologiekompetenz von Photon Energy vereint.

Yasuhiro Takeuchi, Präsident und Direktor bei Hitachi Industrial Equipment Systems Co., Ltd, erklärt: „Ich freue mich sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass Hitachi das Unternehmen Photon Energy übernommen hat. Die hervorragenden Technologien von Photon Energy werden Hitachi dabei helfen, Zugang zu breiteren Segmenten zu erhalten und das Wachstum auf dem Weltmarkt zu beschleunigen. “

Dr. Hans Amler, CEO der PHOTON ENERGY GmbH, äußert sich wie folgt: „Wir freuen uns sehr, als Mitglied der Hitachi-Familie das weitere Wachstum unseres Geschäfts auf dem globalen Markt anzugehen.“

 

Über Hitachi Industrial Equipment Systems Co., Ltd.
Die Hitachi Gruppe konzentriert sich auf die Stärkung ihres Beitrags zur Umwelt, die erhöhte Belastbarkeit der geschäftlichen und sozialen Infrastruktur sowie auf umfassende Programme zur Verbesserung von Sicherheit und Schutz.
Hitachi löst die Probleme von Kunden und der Gesellschaft in sechs Bereichen: IT, Energie, Mobilität, Industrie, Smart Life und Fahrzeugsysteme
Hierbei trägt Hitachi Industrial Equipment Systems. Co., Ltd. durch den Produktverkauf im Industriesektor zum Erfolg seiner Kunden bei.
Weitere Informationen zu Hitachi Industrial Equipment Systems Co., Ltd. finden Sie auf der Website des Unternehmens unter https://www.hitachi-ies.co.jp/

Über PHOTON ENERGY GmbH
Die Photon Energy GmbH konzentriert sich auf die Schaffung innovativer Produkte und Anwendungen in der Lasertechnik zur Verbesserung der Produkte und Vereinfachung der Produktionsprozesse ihrer Kunden. Als Leitlinie dient dabei stets, nachhaltige, sichere und effiziente Lösungen anzubieten, die den langfristigen Erfolg der Kunden sichern.

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news-2597Wed, 18 May 2022 18:14:42 +0200Erstes überregionales Zentrum für Quantenphotonik eröffnet https://photonicnet.de/Am 28. März 2022 wurde das erste überregionale Zentrum für Quantenphotonik an den Standorten Ulm, Stuttgart und Jena eröffnet. Das von der Carl-Zeiss-Stiftung mit 12 Millionen Euro geförderte Center soll rund 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine disziplin- und standortübergreifende Plattform für Forschung und Austausch bieten. Zur Eröffnung übereichten Ministerin Theresia Bauer und Minister Wolfgang Tiefensee in Stuttgart und Jena einen Scheck über die Gesamtfördersumme an die drei Standortleiter. Ulm/Stuttgart/Jena, 29.03.2022.

Laser, Magnetresonanztomografie und Halbleiter sind Technologien aus der Quantenphysik, die bereits heute unser Leben prägen. Die Potenziale von Quantentechnologien im Bereich Kommunikation, Computing, Sensorik und Bildgebung beherrschen technologische Zukunftsdebatten. Um diese Potenziale nutzen zu können, werden überregionale Plattformen benötigt, die unterschiedliche Expertisen zusammenführen. „Quantentechnologien haben das Potenzial, Innovationsfelder entscheidend voranzubringen. Um im internationalen Wettbewerb eine Spitzenposition einzunehmen, müssen wir überregionale Strukturen schaffen, um unser Wissen zu teilen“, ist Ministerin Theresia Bauer, Vorsitzende der Stiftungsverwaltung der Carl-Zeiss-Stiftung überzeugt.

Die Photonik stellt im Bereich der Quantenwissenschaft eine Schlüsseltechnologie dar: Photonen dienen als Sensorelemente, Datenübermittler und Quantensysteme. Die Vernetzung aus Quantentechnologien und Photonik bildet das Fundament des Carl-Zeiss-Stiftung Centers QPhoton an den Standorten Jena, Stuttgart und Ulm. Ziel ist die Entwicklung einer neuen Generation von Bildgebungs- und Sensortechnologien, die auf Quantenwissenschaften basieren. Sie sollen höhere Sensitivitäten und eine schnellere Datenverarbeitung ermöglichen. Mit dem neuen Zentrum werden ausgewiesene Standorte miteinander verbunden, um die Quantenphotonik von der Grundlagenforschung bis in die Anwendungen hinein international noch schlagkräftiger aufzustellen. Die jeweiligen Stärken in den Quantentechnologien mit Atomen, Festkörpern, supraleitenden Materialien und Photonen ergänzen sich ideal und erlauben damit auch eine gezielte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. „Das CZS Center QPhoton bietet eine vielversprechende Forschungsplattform, um innovative Ansätze im Bereich Bildgebung, Sensorik und Informationsverarbeitung zu vernetzen. Quantenphotonik ist dabei eine der relevantesten Schlüsseltechnologien“, erklärt Minister Wolfgang Tiefensee, Mitglied der Stiftungsverwaltung der Carl-Zeiss-Stiftung.

Im CZS Center QPhoton wird dieses Ziel in drei Innovationsbereichen gemeinsam und standortübergreifend vorangetrieben: Sensortechnologien zur Kontrolle von Quantensystemen, Quantentechnologien für Quanten-Bildgebungsverfahren und Quanten-basierte Informationsverarbeitung.

Im Bereich Sensortechnologien zur Kontrolle von Quantensystemen fokussieren sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf die Erforschung und Entwicklung von hochsensitiven Sensoren. „Quantensysteme, wie sie gegenwärtig schon für Anwendungen z.B. beim Quantencomputing eingesetzt werden, reagieren extrem empfindlich auf äußere Störungen“, erklärt Prof. Dr. Joachim Ankerhold, Standortleiter des CZS Center QPhoton Ulm. Um diese Systeme aber zielgerichtet erforschen und nutzen zu können, müssen sie nicht nur gemessen, sondern auch manipuliert werden. „Hier setzen neueste und zukünftige Verfahren der Sensorik an: sie greifen in die Quantenmechanik der Systeme nur minimal ein, liefern aber auf der anderen Seite hochpräzise Informationen über deren tatsächliche Quanteneigenschaften und Quantenzustände“, so Ankerhold weiter. Diese Informationen bilden wiederum die Grundlage zur Kontrolle und gezielten Beeinflussung, beispielsweise bei der Fehlerkorrektur bei Quantencomputern oder der Optimierung von Materialeigenschaften.

Im Bereich Quantentechnologien für Quanten-Bildgebungsverfahren sollen unter anderem erste Anwendungen wie Quantenmikroskopie im Bereich der Lebenswissenschaften entwickelt werden. Durch die genaue Bestimmung der Lage und Beschaffenheit von Molekülen können beispielsweise neue Anwendungen bei der Krebstherapie erforscht werden. „Um quantenmechanische Bits auszulesen, werden meist optische Methoden eingesetzt. Die Güte zu verbessern bzw. Fehlerraten zu reduzieren ist eine Aufgabe in Quantenbildgebungsverfahren. Aber auch andere photoempfindliche Objekte können z.B. durch verschränkte Photonenpaare in unterschiedlichen Spektralbereichen störungsfreier nachgewiesen werden“, erklärt Prof. Dr. Tilman Pfau, Standortleiter des CZS Center QPhoton Stuttgart.

Die Entwicklung von Methoden der Daten- und Signalverarbeitung sowie spezifischer photonischer Hardware für den Einsatz im Quantencomputing steht im Mittelpunkt des Innovationsbereichs Quanten-basierte Informationsverarbeitung. „Einerseits kann die Quanteninformationsverarbeitung genutzt werden, um Rechenaufgaben zu meistern, bei denen selbst modernste Hochleistungscomputer scheitern. Andererseits geht es auch darum, auf neuartige Weise Informationen von physikalischen Systemen zu gewinnen, die mit klassischen Ansätzen nicht zugänglich sind und diese zu übertragen“, erklärt Prof. Dr. Andreas Tünnermann, Standortleiter des CZS Center QPhoton Jena. Zusammen mit dem Jenaer Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik befasst sich das neue Zentrum in diesem Zusammenhang mit der Identifikation konkreter Quantenmehrwerte für die Wirtschaft.

Insgesamt rund 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen im CZS Center QPhoton gemeinsam in den drei Innovationsfeldern forschen. Neben den Forschungskooperationen profitieren diese auch von gemeinsamen Gastvorträgen, Seminaren und Workshops. Standortübergreifende Veranstaltungen und Fortbildungsmöglichkeiten runden das Angebot ab.

 

Über die Carl-Zeiss-Stiftung

Die Carl-Zeiss-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Freiräume für wissenschaftliche Durchbrüche zu schaffen. Als Partner exzellenter Wissenschaft unterstützt sie sowohl Grundlagenforschung als auch anwendungsorientierte Forschung und Lehre in den MINT-Fachbereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). 1889 von dem Physiker und Mathematiker Ernst Abbe gegründet, ist die Carl-Zeiss-Stiftung eine der ältesten und größten privaten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Sie ist alleinige Eigentümerin der Carl Zeiss AG und SCHOTT AG. Ihre Projekte werden aus den Dividendenausschüttungen der beiden Stiftungsunternehmen finanziert.

Mehr unter: www.carl-zeiss-stiftung.de

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetForschung und WissenschaftPressemeldung
news-2596Wed, 18 May 2022 16:57:34 +0200Bis zum 15. Juli für den VISION Award 2022 bewerbenhttps://photonicnet.de/Die VISION - Weltleitmesse für Bildverarbeitung - findet vom 4. bis 6. Oktober 2022 in Stuttgart statt. Informieren Sie sich über die innovativen Möglichkeiten aktueller und künftiger Technologien in der Bildverarbeitung mit nationalen und internationalen Ausstellern, modernen Systemen und Komponenten. Auf der VISION 2022 wird bereits zum 25. Mal der VISION Award verliehen.Eine Jury aus Bild­verarbeitungs­experten ermittelt aus allen Einreichungen eine Shortlist der interessantesten Einreichungen. Diese ausgewählten Einreichungen sollen dann von den Unternehmen live auf der VISION im Rahmen einer Session des Industrial VISION Days Forums präsentiert werden. Die Jury wird dort den Preisträger des diesjährigen VISION Award für die herausragende Bildverarbeitungs-Innovation bekannt geben.

Dotiert ist der VISION Award ist mit einem Preisgeld von 3.000 Euro, das die britische Zeitschrift Imaging and Machine Vision Europe (IMVE) ausgelobt hat.

Registrieren Sie sich unter folgendem Link und reichen Sie Ihr Abstract bis spätestens zum 15. Juli 2022 ein. 

Die Bewertungskriterien

  • Formale Qualität der Einreichung
  • Technologischer Anspruch
  • Neuheit der Applikationen und Innovationsgrad
  • Bedeutung für die Bildverarbeitungs-Industrie
  • Bedeutung für den Endanwender

Die Vorgaben

  • Die Abstracts müssen in englischer Sprache eingereicht werden.
  • Der Umfang des Abstracts darf die vorgegebene Zeichenzahl nicht übersteigen.
  • Die Gliederung (Beschreibung der Innovation, Stand der Technik und Vorteile der Innovation, Relevanz und Nutzen der beschriebenen Innovation für die Bildverarbeitungsbranche, USP, Zeitpunkt der Verfügbarkeit der Innovation) muss berücksichtigt werden.
  • Sollten Sie über ergänzendes Videomaterial verfügen, ist dieses willkommen. Bitte fügen Sie Ihrem Abstract entsprechende Links (zu Ihrer Webseite, YouTube oder Vimeo) hinzu. Bestehende Patente können ebenfalls verlinkt werden.

 

Allgemeine Informationen zur Messe: www.messe-stuttgart.de/vision

Nähere Informationen zum VISION Award.

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news-2595Wed, 18 May 2022 15:17:10 +0200LASYS - The Place to Beamhttps://photonicnet.de/Die LASYS - Internationale Fachmesse für Laser-Materialbearbeitung - findet vom 21. bis 23. Juni 2022 in Stuttgart statt. Sie vernetzt Hersteller, Anwender und Experten aus Industrie und Wissenschaft. Somit bietet sie die Gelegenheit, um bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Kundenbeziehungen zu generieren. Die LASYS wird von einem vielfältigen Begleitprogramm umrahmt.Wissenschaftliche Institute mit Projekten in der Laser-Materialbearbeitung können sich mit einem Poster innerhalb der Messehalle präsentieren. Bitte senden Sie Ihre Anmeldung mit Poster bis zum 10. Juni an die Landesmesse Stuttgart.

Alle Informationen zur Messe erhalten Sie unter www.messe-stuttgart.de/lasys.

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news-2593Wed, 18 May 2022 13:23:26 +0200Augmented Reality Hardware Startup OQmented eröffnet F&E-Standort für Optik in Jenahttps://photonicnet.de/OQmented, ein Technologieführer für MEMS-basierte AR/VRDisplay und 3D Sensing-Lösungen, hat einen neuen Standort in Jena eröffnet. Dieser Schritt unterstützt die strategische Entscheidung der Firma, ihre Lösungen als komplette Systeme zu entwickeln, mit Optik als integralem Bestandteil. Jena hat ein internationales Renommee für Optik und Photonik und beheimatet multinationale Konzerne genauso wie Startups, zwei Universitäten und zwölf Forschungsinstitute. Das lokale Forschung & Entwicklungs-Team wird OQmenteds Produkte durch zusätzliche Expertise verbessern.„Wir sind begeistert, ein Teil von Jenas sehr innovativem und dynamischem Ökosystem zu werden und von dem Zugang zu Geschäftspartnern und dem außergewöhnlichen Talent dort zu profitieren,“ so Thomas von Wantoch, CEO/CFO und Co-Gründer von OQmented. „Wir erwarten, uns bis Ende des Jahres personell zu verdoppeln. Einer der Schwerpunktbereiche, den wir stärken möchten, wird das Optik-Team in Jena sein. Bei uns zu arbeiten bietet die Chance, tatsächlich Einfluss zu haben auf etwas so Großes wie die nächste Internet-Revolution, das Metaverse.“

OQmenteds vollintegrierte LBS-basierte (Laser Beam Scanning) Projektionssysteme sind eine Schlüssel-Technologie für modische und leichte AR-Brillen. Diese alltagstauglichen Brillen liefern die Hardware, um unsere physische Welt mit virtuellem Inhalt und Realitäten zu verschmelzen, also eine immersive Welt zu kreieren, das Metaverse. Um diesen neu entstehenden Massenmarkt zu bedienen, ist es OQmenteds Ziel, für neue Produktarten die konventionelle Optik zu innovieren und sie mit ihrem Mikrofertigungsverfahren zu kombinieren.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

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news-2591Wed, 18 May 2022 12:17:14 +0200Optical microsystems from Fraunhofer IPMS enable high-resolution fast light controlhttps://photonicnet.de/Optical microsystems are forging the Path of Light: The photonic systems of the Fraunhofer Institute for Photonic Microsystems IPMS can modulate light using small deflectable mirrors to create images and structures in a unique way. Hereby the research institute is developing spatial light modulators with up to several million mirrors on a semiconductor chip. The main areas of application for mirror matrices are in the fields of microlithography in the deep ultraviolet range, production of printed circuit boards (PCBs), semiconductor inspection and metrology, as well as in adaptive optics, astronomy, holography and microscopy. With its developments in this field, Fraunhofer IPMS is currently a world leader.

he latest development of Fraunhofer IPMS is a CMOS-integrated micro mirror array with two tilting axes per mirror and associated technology platform.

In addition to its use in the semiconductor industry, the innovation enables novel methods of imaging in microscopy, especially for biomedical applications. The latter are realized in cooperation with the “Fraunhofer center for Microelectronic and Optical Systems for Biomedicine" MEOS within the Fraunhofer IPMS.

At the 25th world's leading trade fair for photonics components, systems and applications - LASER - World of PHOTONICS - in Munich from April 26 to 29, visitors can find out about the latest developments at Fraunhofer IPMS. "One of our exhibits is the 2-axis tilting mirror demonstrator, which can be applied in optical beam steering, among other applications. In general, the micro mirrors of the IPMS spatial light modulators are individually tilted or deflected vertically, depending on the application, so that optical patterns are projected and thereby for example surface structures are formed," explains Dr. Michael Wagner, head of the Spatial Light Modulators (SLM) business unit at Fraunhofer IPMS. "Using the tilting mirror macromodels, visitors can also move the micro mirrors of the spatial light modulators themselves using a large model and gain an impression of the deflection functionalities that are possible," continues Dr. Wagner.

 

SOURCE

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news-2590Mon, 16 May 2022 09:29:56 +0200International Day of Light 2022https://photonicnet.de/Am 16. Mai wird der Internationale Tag des Lichts gefeiert! Der Internationale Tag des Lichts ist eine globale Initiative, die jährlich einen Schwerpunkt auf die Wertschätzung des Lichts und seine bedeutende Rolle in Wissenschaft, Kultur und Kunst, Bildung und nachhaltiger Entwicklung sowie in weiteren Bereichen wie Medizin, Kommunikation und Energie setzt.Das breit gefächerte Thema Licht ermöglicht verschiedenen Bereichen der Gesellschaft weltweit die Teilnahme an Aktivitäten, die verdeutlichen, wie all diese Themenbereiche dazu beitragen können, die Ziele der UNESCO zu erreichen.

Der Internationale Tag des Lichts verfolgt folgende Ziele:

  • Verbesserung des öffentlichen Verständnisses darüber, wie Licht und lichtbasierte Technologien das tägliche Leben aller Menschen berühren.
  • Aufbau weltweiter Bildungskapazitäten durch Aktivitäten, die auf Nachwuchsförderung ausgerichtet sind und sich insbesondere auf Entwicklungs- und Schwellenländer konzentrieren.
  • Betonung der Verbindung zwischen Licht, Kunst und Kultur
  • Forcieren von internationalen Kooperationen, indem der International Day of Light als zentrale Informationsressource für Aktivitäten fungiert, die von NGOs, Regierungsstellen, Bildungseinrichtungen, der Industrie und anderen Partnern koordiniert werden.
  • Stärkung der Grundlagenforschung, globaler Berufe in diesem Bereich sowie Förderung von Investitionen in die lichtbasierte Technologie.
  • Die Bedeutung der Lichttechnologie und die Notwendigkeit des Zugangs zu Licht- und Energieinfrastrukturen für eine nachhaltige Entwicklung und für die Verbesserung der Lebensqualität in den Entwicklungsländern fördern.
  • Das Bewusstsein dafür schärfen, dass Technologien und Design eine wichtige Rolle bei der Erzielung einer höheren Energieeffizienz spielen können.

Teilen Sie über die sozialen Netzwerke Ihre Bilder, die ausdrücken, welche Rolle das Licht in Ihrem Leben spielt. Nutzen Sie hierfür gerne #IDL2022 und #LightDay2022 und feiern Sie somit gemeinsam die Wissenschaft des Lichts.

Nähere Infos zum International Day of Light erhalten Sie hier.

 

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news-2601Sun, 15 May 2022 19:02:00 +0200Es werde Licht:Let there be a light: Lifecycle assessments for greener and more sustainable lamp designshttps://photonicnet.de/Using fewer resources, avoiding electronic waste, and saving energy: This is possible if the entire production chain for more sustainable lamps is investigated and levelled up. For the SUMATRA project, researchers at Fraunhofer IZM and their industry partners are working together on exactly this mission. The precise eco lifecycle assessments and resulting design recommendations produced by Fraunhofer IZM and the environmental services provider Interseroh will assist lighting brands like TRILUX or OSRAM in making their production processes better for our environment and selecting more sustainable materials for their products.It is the ambitious goal of the European Green Deal to bring carbon emissions to a net zero and decouple economic growth from its dependence on resources – more than enough reason for companies to think again about sustainability. The eco lifecycle assessments of the SUMATRA project will contribute to this endeavour by putting in place the framework that is needed to produce lamps that are not only built to last, but easy on our natural resources and energy-efficient. For this purpose, the project team has set its sights on two key aspects of sustainability – the consumption of energy and materials – in the production of LEDs as well as entire lamps.

For the SUMATRA project, Fraunhofer IZM is taking a step back from lamp manufacturing on the ground for a bird’s eye view of the entire production chain. The eco-design experts of the Berlin-based institute are scrutinizing established lamp designs with targeted lifecycle assessments to find opportunities to improve the lamps’ environmental footprint in terms of resource efficiency and carbon emissions. What is unique about these assessments is their modular format that allows different types of LEDs, drivers or even lamp body designs and materials to be cross-compared with each other. The researchers at Fraunhofer IZM are sent designs and finished products from TRILUX, the lighting company and leader of the project, to conduct their assessments and come up with ideas about how to make the lamps more durable and more efficient. One aspect that is of particular interest for TRILUX is the question of repairability, with lamps designed from the outset with later repairs and maintenance in mind. OSRAM, another leading lighting brand involved in the project, works on optimizing the system architecture to make sure that LED drivers can be more easily replaced, repaired, or reused in new configurations. At the other end of the chain, Interseroh is bringing its perspective to the table: The recycling experts care about the end-of-life stage and want to know what needs to change in lamp designs to facilitate recycling and help circular economy concepts along.

The project researchers have come to focus on three specific steps in the process. The first is a solid and comprehensive dataset to help ecological lifecycle assessments for LED lights, as the available data is frequently outdated. The second key factor addresses the question of resource efficiency writ large, going beyond the usual emphasis on a lamp’s energy efficiency. This can mean scaling the circuit board just right to make the best use of the available space with the best possible light yield. A balance needs to be found between the efficient use of the materials and the performance of the lamp in real-life working conditions. As modern LED lights are already far more efficient than their conventional forebears, saving resources in this respect is an important step towards more sustainable production processes. The third and final focus of the project addresses the ability to tear down a lamp at the end of its life: Easy disassembly is a precondition for correct recycling. On these and other factors like the choice of materials, the SUMATRA assessments will offer important pointers towards effective improvements.

Product developers in the industry can use these insights to feed into their new designs and receive regular feedback about their environmental footprint from the specialists at Fraunhofer IZM. Good communication between research and industry plays a major role for the success of the project. This also includes the careful balance between economic realities and eco-design potential: Lamp designs must be economical in their use of materials, but also energy-efficient, and price-sensitive. In industrial and office lighting in particular, there is little room to accommodate even smaller price increases for a more sustainable design. The immense leap in efficiency that came with the switch from conventional lightbulbs to LED lighting will not be replicated when updating an older LED lamp with newer units, even though the ecological benefits are still evident. Lamps should be both: Good for our environment, but also easy on the price tag.

TRILUX intends to take forward the findings from SUMATRA into several new lamp designs after the conclusion of the project, and it hopes to benefit from the work with Fraunhofer IZM in the form of insights with lasting relevance for later projects. The job for Fraunhofer IZM is to find the general eco-design principles that will continue to benefit future lamp designs. And in the long run, all of this will feed through to the end user with lamps to enjoy for longer and with a cleaner environmental conscience.

The SUMATRA project is supported by the Federal Ministry of Education and Research as part of the research campaign “Resource efficiency for the energy transition”. The €1.1 million project is scheduled to run from 1 June 2021 to 30 September 2023.

 

SOURCE

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news-2589Fri, 13 May 2022 12:02:29 +0200OptecNet Deutschland mit Gemeinschaftsstand auf der „LASER World of PHOTONICS“https://photonicnet.de/Nach einer langen Zeit ohne persönlichen Austausch bot die Messe die Gelegenheit zur Kontaktpflege mit Kunden und Partnern und den Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen.Über 900 Aussteller aus mehr als 30 Ländern hatten die Gelegenheit, ihre Produkte und Dienstleistungen einem breiten Fachpublikum zu präsentieren. Mehr als 15.000 Messebesucher (davon 39% aus dem Ausland) ließen sich von Komponenten und Systemen der Photonik mit Anwendungen in der industriellen Fertigung, Elektromobilität und vielen weiteren Bereichen begeistern. Die Teilnehmerzahl entspricht rund 80% der Teilnehmer der vorherigen Messe im Jahr 2019 und hat die Erwartungen der Messe München deutlich übertroffen.* Die „LASER World of PHOTONICS“ spiegelt damit die große Innovationskraft und das enorme Wachstumspotenzial der nationalen und internationalen Photonik-Branche wider, welche auch die Herausforderungen aktueller Krisen erfolgreich meistert.

Premiere feierte in diesem Jahr die „World of QUANTUM“ als Plattform für die Vernetzung von Forschenden, Herstellern und Anwendern im Bereich Quantentechnologien. In dem neuen Messebereich wurden erste Anwendungsbeispiele aufgezeigt und aktuelle Forschungsergebnisse dieser Zukunftstechnologie präsentiert.

OptecNet Deutschland e.V. war erneut mit einem Gemeinschaftsstand bestehend aus 18 Mitausstellern vertreten, darunter Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups aus dem Mitgliederkreis. Nach einer langen Zeit ohne persönlichen Austausch bot die Messe die Gelegenheit zur Kontaktpflege mit Kunden und Partnern und den Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen. Der bundesweite Dachverband für die Optischen Technologien und Quantentechnologien bietet den Mitausstellern seit vielen Jahren ein Komplettpaket mit Ausstellungsfläche, organisatorischer Betreuung, umfassenden Marketing- und PR-Aktivitäten sowie einem Job-Board für aktuelle Stellenausschreibungen an.

Wir laden die Mitglieder der regionalen Innovationsnetze Optische Technologien herzlich zur Mitausstellung auf der „LASER World of PHOTONICS 2023“ ein! Sollten Sie noch kein Mitglied sein, vermitteln wir Ihnen gerne den Kontakt zu Ihrem regionalen Netzwerk.

Die kommende LASER World of PHOTONICS findet vom 27. bis 30. Juni 2023 auf dem Messegelände München mit begleitendem „World of Photonics Congress“ vom 25. bis 30. Juni 2023 statt. OptecNet Deutschland wird wieder einen Gemeinschaftsstand anbieten. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme!

*Quelle Messezahlen: Schlussbericht der Messe München vom 29. April 2022

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den NetzenAus den Mitgliedsunternehmen
news-2588Fri, 13 May 2022 11:54:59 +0200Hannover Messe 2022: LZH zeigt laserbasierte Lösungen für die Digitale Produktion https://photonicnet.de/Produktion digitalisieren? Das geht mit dem Laser! Auf der diesjährigen Hannover Messe zeigt das LZH smarte laserbasierte Lösungen, etwa für die Landwirtschaft. Außerdem: Angebote für Unternehmen aus Niedersachsen mit Interesse am 3D-Druck.Digital, vernetzt, energieeffizient – die Smarte Produktion mit dem Laser erfüllt die Anforderungen an die Produktion von Morgen. Damit passen das LZH und seine laserbasierten technischen Lösungen perfekt zu den Schwerpunktthemen der diesjährigen Hannover Messe: Dort stehen in diesem Jahr Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Das LZH stellt aus am Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen zum Thema Digitalisierung in Halle 5, Standnummer D16.

Smarte Lösungen für Additive Fertigung und Agrar 4.0

Das LZH entwickelt innovative Fertigungsmethoden und setzt dabei auch einen Fokus auf die Potenziale der Additiven Fertigung. Die Vision: Smart Additiv, die vernetzte Additive Fertigung mit Prozessüberwachung in Echtzeit. Auf dem Stand gibt das LZH Einblicke in die neusten Entwicklungen aus der Smarten Additiven Fertigung.

Im Bereich Landwirtschaft forscht das LZH an Lösungen für die Smarte Agrartechnik. Ein wichtiges Thema ist dabei das Unkrautmanagement: Das Ziel des LZH ist es, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren und Unkraut umweltschonend und nachhaltig mit dem Laser zu beseitigen oder zu schädigen. Das LZH forscht an der gesamten Prozesskette von der Erkennung von Pflanzen bis zu deren Unschädlichmachung. Außerdem arbeiten die Wissenschaftler:innen mit Bilderfassung und Künstlicher Intelligenz, um Unkraut verlässlich von Nutzpflanzen zu unterscheiden. Auf der Messe zeigt das LZH anschaulich mit einem Exponat, wie die Agrartechnik zukünftig aussehen könnte.

Niedersachsen ADDITIV: Der KMU-Partner für 3D-Druck 

Auf der Hannover Messe werden die Expert:innen von Niedersachsen ADDITIV die Angebote für Betriebe aus Niedersachsen vorstellen und mit Unternehmensvertreter:innen ins Gespräch kommen. Niedersachsen ADDITIV ist Ansprechpartner für kleine und mittlere Unternehmen in Niedersachsen, die sich für den 3D-Druck interessieren, und ein gemeinsames Projekt von LZH und dem Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH).

Bei den Angeboten von Niedersachsen ADDITIV steht der Forschungstransfer im Fokus: Praxisnah und an den jeweiligen Bedarfen orientiert unterstützt das Projekt Betriebe, die den 3D-Druck in ihre Produktion integrieren oder weiterentwickeln wollen – kostenlos und herstellerunabhängig.  

LZH Partner der Technology & Business Cooperation Days

Das LZH ist Partner der im Rahmen der Hannover Messe stattfindenden Technology & Business Cooperation Days des Enterprise Europe Network (een). Hier können Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Kontakt treten, um sich auszutauschen und etwa Partner für Forschungs- und Technologiekooperationen zu finden. Interessenten können sowohl virtuell per Videokonferenz teilnehmen, als auch persönliche Treffen auf dem Messegelände vereinbaren.

Anmeldeschluss ist der 24. Mai 2022. Eine Registrierung ist unter https://technology-business-cooperation-days-2022.b2match.io/home möglich.

Pressekontakt:

Lena Bennefeld
Abteilungsleitung Kommunikation
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
+49-(0) 511 2788 419

presse(at)lzh.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
news-2587Fri, 13 May 2022 11:43:07 +0200Optimale Temperaturen im Kunststoffspritzguss durch Dünnschichtsensorik aus dem Fraunhofer IST https://photonicnet.de/Die exakte Temperierung und Durchflussregelung der Werkzeuge im Spritzguss ist eine wesentliche Voraussetzung, um qualitativ hochwertige Kunststoffteile ressourceneffizient, wirtschaftlich und prozesssicher zu fertigen. Um die Auslegung und Überwachung der Werkzeugtemperierung zu optimieren, müssen die realen Temperaturen, Drücke und Durchflüsse während des Spritzgussprozesses kontinuierlich erfasst werden. Am Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST wird dazu ein Sensorsystem entwickelt, mit dem erstmals die Temperatur direkt im Innern der dreidimensionalen Temperierkanäle gemessen werden kann. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konstruierten dazu einen speziellen Sensoreinsatz, der in eine 6-Kreis-Multikupplung integrierbar ist. Auf dieses wechselbare Modul wurde bis in die Innenbereiche hinein ein multisensorisches Schichtsystem abgeschieden und die Leiterbahnen über den Rundungsbereich hinweg strukturiert. Das Dünnschichtsystem besteht aus einer piezoresistiven und verschleißbeständigen DiaForce®-Schicht, auf der einzelne Elektrodenstrukturen aus Chrom abgeschieden werden. Es folgen zwei elektrische Isolationsschichten aus Aluminiumoxid bzw. SICON®, zwischen denen sowohl die Leiterbahnen von den Elektroden als auch ein Temperatursensor aus Chrom gefertigt werden. Das Schichtsystem zeichnet sich durch seine Beständigkeit gegenüber den eingesetzten Medien aus.

Mit dem Sensoreinsatz können bereits jetzt Druck und Temperatur in Kontakt mit überströmendem Wasser gemessen werden. »Perspektivisch soll ein erweitertes Messsystem für die kombinierte Erfassung von Temperatur, Druck und Durchfluss entstehen. Derartige multisensorische Dünnschichtsysteme haben ein hohes Innova­tionspotenzial und bieten weitreichende Möglichkeiten im Bereich der in-situ Überwachung in cyber-physischen Produktionssystemen«, so Anna Schott, Leiterin der Gruppe »Mikro- und Sensortechnologie« am Fraunhofer IST. 

Auf der Hannover Messe vom 30. Mai bis zum 2. Juni 2022 präsentiert das Fraunhofer IST als Teil des Fraunhofer-Geschäftsbereichs Adaptronik auf dem zentralen Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft (Halle 5, Stand A06) u.a. einen Demonstrator einer sensorischen Multikupplung für die Temperierung im Kunststoffspritzguss. 

Zum Projekt 

Die beschriebenen Ergebnisse wurden innerhalb des ZIM-Kooperationsprojekts »Temperierkupplung mit integrierter vernetzter Sensortechnik« (TivSee) gemeinsam mit den Firmen Nonnenmann GmbH und eck*cellent IT GmbH erzielt. Das Projekt wurde gefördert durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF).

Kontakt:

Dr. Simone Kondruweit
Leitung Marketing und Kommunikation
Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
Bienroder Weg 54 e
38108 Braunschweig
Telefon +49 531 2155-535
https://www.ist.fraunhofer.de/

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
news-2586Thu, 12 May 2022 09:09:59 +0200Krieg in der Ukraine belastet Thüringer Photonikindustriehttps://photonicnet.de/Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat inzwischen auch spürbare Auswirkungen auf das Tagesgeschäft der Technologieunternehmen des Freistaates. Mit Sorge beobachten die Unternehmen die stark steigenden Energiepreise und mögliche Engpässe bei der Gasversorgung. Die seit Beginn der Coronapandemie bestehenden Probleme bei Zulieferungen und Rohstoffbeschaffung verschärfen sich weiter. Als Absatzmarkt und Produktionsstandort sind Russland und die Ukraine hingegen nicht ausschlaggebend.„Während die Auftragsbücher gut gefüllt sind, beklagen die Unternehmen die aktuellen Preissteigerungen und Lieferengpässe und schauen beunruhigt auf die steigende Inflation“, so Dr. Torsten Poßner, Vorstandsvorsitzender des Branchenverbundes OptoNet e.V., der die Unternehmen der Thüringer Photonik vertritt. „Eine schwächere Konjunkturentwicklung wird auch die Hightechindustrie treffen, vor allem wenn durch fehlende Zulieferteile die Produktion ins Stocken gerät oder ganz gestoppt werden muss.“

Die Photonikindustrie beliefert mit ihren Komponenten und Systemen vornehmlich andere hoch spezialisierte Industriezweige im Life Science-Bereich, der Produktionstechnik oder in der Automobilindustrie.

Im Moment reagieren die Unternehmen mit deutlich größeren Anstrengungen bei der Beschaffung von Rohstoffen, Chemikalien und Vorprodukten, z.B. bei Kunststoffen oder für die Glasherstellung und nehmen dabei auch die zum Teil rasant gestiegenen Einkaufspreise und langen Wartezeiten für Komponenten in Kauf. Die Produktion läuft aber in den meisten Unternehmen ohne größere Einschränkungen weiter.

„Bei der Organisation ihrer Zuliefernetzwerke setzen viele Unternehmen jetzt wieder verstärkt auf Partner in der Region und in Europa“, betont Anke Siegmeier, Geschäftsführerin des OptoNet e.V., die mit den Unternehmen in einem kontinuierlichen Austausch steht. „Unsere Mitglieder arbeiten seit nunmehr zwei Jahren in einem Krisenmodus. Wirtschaftliche Resilienz, Unabhängigkeit und Flexibilität sind das Gebot der Stunde, für viele kleine und mittlere Unternehmen aber eine tägliche Herausforderung.“

Eine Prognose zu den Auswirkungen der aktuellen Lage auf die Geschäftsentwicklung der Unternehmen lässt sich noch nicht eindeutig ableiten. Vieles hängt davon ab, wie lange die Kriegshandlungen andauern und welche politischen Entscheidungen zur Energieversorgung in Deutschland getroffen werden.

„Uns beschäftigt wie viele Menschen der Krieg in der Ukraine - wir verurteilen ihn und wünschen uns und vor allem natürlich den Ukrainerinnen und Ukrainern ein baldiges Kriegsende“, so Anke Siegmeier.

Über OptoNet e.V.
OptoNet vertritt die Interessen von 110 Akteuren aus Industrie und Forschung und engagiert sich für eine international erfolgreiche Hightechbranche. Das Photoniknetzwerk fördert technologische Zukunftsthemen, initiiert Kooperationen, macht sich stark für die Gewinnung von Fachkräften und das Standortmarketing.

Ansprechpartnerin für die Medien:
Nora Kirsten
+49 (0) 3641 327 92 92
nora.kirsten(at)optonet-jena.de

 

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news-2585Wed, 11 May 2022 09:08:02 +0200LUH-Experimentalphysiker Prof. Dr. Wolfgang Ertmer erhält Niedersächsisches Verdienstkreuz 1. Klassehttps://photonicnet.de/Ehrung für herausragende Verdienste auf dem Gebiet der Atomphysik und Laserspektroskopie.Prof. Dr. Wolfgang Ertmer hat das Verdienstkreuz 1. Klasse vom Niedersächsischen Wissenschaftsminister Björn Thümler überreicht bekommen. Der 73-Jährige erhält den Niedersächsischen Verdienstorden für seine herausragenden Arbeiten in der Atom- und Molekülphysik, in der Laserphysik sowie in der Quantenoptik. „Wolfgang Ertmer gehört zu den international herausragenden Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Atomphysik und der Laserspektroskopie“, sagte Thümler bei der Ordensaushändigung im Gästehaus der niedersächsischen Landesregierung in Hannover.    

Für den Forschungsstandort Hannover sei Wolfgang Ertmer ein Glücksfall, betonte der Minister. „Dass Niedersachsen und Hannover beim Thema Quanten heute so stark aufgestellt sind, ist auch der Rolle Wolfgang Ertmers im Exzellenzcluster QUEST zu verdanken. Unter seiner Führung wurden nicht nur wichtige Impulse in der Messtechnik und Optik gesetzt, sondern nachhaltig der Forschungsstandort Hannover gestärkt. Das Institut für Quantenoptik der Leibniz Universität Hannover sowie das Laserzentrum Hannover profitierten in unvergleichlicher Weise von seiner Schaffenskraft, für die wir nur eines sagen können: Herzlichen Dank!“

Wichtige Impulse setzte Professor Ertmer auch als Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, so Thümler. Als Gründungsmitglied von Suma e.V. habe sich Wolfgang Ertmer für etwas eingesetzt, was gerade im Zuge wachsender Wissenschaftsskepsis nicht hoch genug geschätzt werden kann: für einen freien Wissenszugang im Internet.

Prof. Dr. Wolfgang Ertmer ist einer der „Väter“ des so genannten Quantenengineerings. Seit den achtziger Jahren sind grundlegende, richtungweisende Experimente zur Laserkühlung von Atomen und zur Laserspektroskopie gekühlter Atomstrahlen mit seinem Namen verbunden. Zu Beginn der neunziger Jahre realisierte Ertmer eines der ersten Atominterferometer weltweit. Professor Ertmer hat mit seinen Kollegen den Exzellenzcluster QUEST an die Leibniz Universität Hannover (LUH) gebracht. Maßgeblich beteiligt war er zudem am Erfolg des Exzellenzclusters QuantumFrontiers. Von 1994 bis 2020 war er Professor am Institut für Quantenoptik der LUH. Er leitete dort den Bereich Atomoptik und Lasermedizin und war von 2001 bis 2005 Dekan der Fakultät für Physik. Von 2002 bis 2005 war er Vizepräsident für Forschung an der LUH.

Wolfgang Ertmer erhielt bereits mehrere hochrangige Preise, 1997 etwa den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgesellschaft, den Wissenschaftspreis des Landes Niedersachsen (2009) und den Fellow der American Physical Society (2014). Weiterhin war Professor Ertmer in rund einem Dutzend Gremien und Projekten der Deutschen Forschungsgemeinschaft tätig. Unter anderem war er von 2013 bis 2018 Mitglied im Präsidium und Vizepräsident der DFG.

weitere Informationen

Kontakt:

Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Welfengarten 1
D-30167 Hannover

kommunikation(at)uni-hannover.de

 

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news-2584Tue, 10 May 2022 10:07:46 +0200Effizienter Schweißen unter Wasser: LZH entwickelt neues Verfahren https://photonicnet.de/Das Laser Zentrum Hannover (LZH) entwickelt gemeinsam mit einem Industriepartner ein lasergestütztes Metall-Fülldrahtschweißverfahren für den Einsatz unter Wasser. Das Verfahren soll Schweißarbeiten unter Wasser erleichtern und bessere Schweißnähte erzeugen.Ob bei Windparks, Küstenschutzbauwerken oder im Hafen: Wenn technische Konstruktionen unter Wasser geschweißt werden müssen, dann machen das Taucher:innen in der Regel per Elektroden-Handschweißen. Ein alternatives Verfahren entwickeln Wissenschaftler:innen des LZH nun gemeinsam mit der AMT GmbH aus Aachen. Das lasergestützte Metall-Fülldrahtschweißen unter Wasser soll das Schweißen unter Wasser erleichtern und bessere Schweißnähte erzeugen.

Ziel: Das Fülldrahtschweißen mit dem Laser optimieren

Für Schweißarbeiten unter Wasser hat sich das Elektroden-Handschweißen etabliert, das verhältnismäßig einfach und kostengünstig ist. Es hat aber den großen Nachteil, dass die Taucher:innen die abgebrannten Elektroden häufig auswechseln müssen. Gerade bei längeren Schweißnähten muss der Prozess somit immer wieder unterbrochen werden.

Beim Fülldrahtschweißen dagegen kann kontinuierlich Draht von einer Drahtrolle gefördert werden, der aufgeschmolzen wird. Dadurch lassen sich deutlich längere Schweißnähte erzeugen, Abschmelzleistungen und Produktionsraten werden so gesteigert. Durch Unterstützung mittels Laserstrahlung wollen die
Wissenschaftler:innen des LZH das Fülldrahtschweißen nun optimieren. Das Ziel: Das lasergestützte Metall-Fülldrahtschweißen als qualitativ überzeugende und effizientere Alternative für das Schweißen unter Wasser entwickeln.

Laserstrahlung soll Lichtbogenzündung und Prozessstabilität verbessern

Der Laserstrahl wird gezielt Energie ins Werkstück einbringen, um die Lichtbogenzündung und -stabilität zu verbessern. Untersuchungen zum Laserstrahl-Lichtbogen-Hybridschweißen an Atmosphäre haben gezeigt, dass sich durch die gezielte Kombination aus Laserstrahl und Lichtbogen in einer gemeinsamen Prozesszone der Lichtbogen präzise führen lässt, was zu einer höheren Prozessstabilität und geometrischen Genauigkeit der Schweißnähe führt. Zudem sind höhere Schweißgeschwindigkeiten sowie das Überschweißen von vorhandenen Schweißnähten möglich. Im Projekt LaMeer wollen die Partner nun die Kombination von Laserstrahl und Lichtbogen im Einsatz unter Wasser untersuchen. Dazu wollen sie einen Schweißbrenner-Prototypen mit integrierter Laseroptik entwickeln und testen.

Wachsende Bedeutung des Unterwasser-Schweißens

Die maritime Wirtschaft zählt zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen in Deutschland. Das Schweißen als eine der Schlüsseltechnologien der Unterwassertechnik erhält dabei insbesondere vor dem Hintergrund des Klimawandels eine stetig wachsende Bedeutung, etwa in den Bereichen Energieerzeugung und Küstenschutz. Das Projekt LaMeer (Lasergestütztes Metall-Fülldraht-Schweißen unter Wasser) wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz unter dem Förderkennzeichen KK5111705SU1 durch den Projektträger AIF Projekt GmbH gefördert.

Pressekontakt:

Lena Bennefeld
Abteilungsleitung Kommunikation
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
+49-(0) 511 2788 419

presse(at)lzh.de

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news-2583Thu, 05 May 2022 10:29:05 +0200Photonenimpuls für die Metrologie https://photonicnet.de/Optische Leistungsmessungen über Strahlungsdruck. In den letzten Jahren hat die Verwendung von Photonenimpulsen in der Metrologie, insbesondere in der Radiometrie, aber auch in der Kraft- und Massemetrologie zunehmend Aufmerksamkeit erfahren. Der Grund dafür ist, dass sich Photonen wie Teilchen verhalten und beim Zusammenstoß mit Materie der resultierende Impulstransfer zur Messung der optischen Leistung oder umgekehrt zur Erzeugung einer kleinen Kraft genutzt werden kann. Diese Methode zur optischen Leistungsmessung wurde jetzt mit etablierten Verfahren genau verglichen.

Obwohl das Photon keine Masse hat, trägt es Impuls und Energie in sich, die proportional zur Frequenz bzw. umgekehrt proportional zu seiner Wellenlänge sind. Wenn ein Lichtstrahl mit sehr vielen Photonen auf einen Spiegel mit hohem Reflexionsvermögen trifft, werden die meisten Photonen reflektiert und nur einige wenige absorbiert. In beiden Fällen wird der Spiegel aufgrund dieser Wechselwirkung ein wenig zurückgestoßen. Der größte Teil des Rückstoßes wird durch die reflektierten Photonen erzeugt. Diesen Effekt nutzt man seit einigen Jahren, um hohe optische Leistungen von Lasern zu messen. Das hat einige Vorteile gegenüber dem traditionellen „thermischen“ Ansatz: Die Messzeit ist perspektivisch kürzer, das Gerät kompakter und die Kosten geringer. Darüber hinaus kann die von einem Laser mit geringer optischer Leistung (mW) übertragene Photonenkraft im Prinzip zur Kalibrierung von Piko- und Nanokraftmessern (pN, nN) oder kleinen Massen verwendet werden, da diese optische Leistung mithilfe herkömmlicher thermischer Referenzdetektoren sehr genau gemessen werden kann.

Die PTB hat in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Ilmenau die Tauglichkeit und Genauigkeit des auf Photonenimpulsen basierenden optischen Kraftmessverfahrens überprüft. Dazu wurde ein von der Universität entwickelter tragbarer Kraftmessaufbau verwendet. Er besteht aus zwei elektromagnetischen Kraftkompensationswaagen und einer optischen Kavität. Sie dient zur Verstärkung der Kraft, indem der Laserstrahl mehrfach von den Spiegeln reflektiert wird. Die Ergebnisse der optischen Leistungsmessung über den Photonenrückstoß wurden mit jenen über einen kalibrierten Referenzdetektor verglichen, und zwar für einen optischen Leistungsbereich zwischen 1 W und 10 W bei einer Wellenlänge von 532 nm, was einer Kraft von ca. 2 μN bei 10 W optischer Leistung entspricht. Die relative Unsicherheit der Kraftmessung betrug etwa 2,3 %, die durchschnittliche relative Abweichung zwischen den beiden Messmethoden etwa 5 %.

Obwohl die Messunsicherheiten derzeit höher sind als bei der konventionellen Methode (ca. 1 %), hat diese Messtechnik ein großes Potenzial bei hohen optischen Leistungen im Kilowatt-Bereich, die beispielsweise in der industriellen Fertigung benötigt werden. Auch in der Grundlagenforschung gibt es Anwendungen, z. B. in Gravitationswellendetektoren. Dabei geht die verwendete Laserleistung direkt in die Bestimmung der Entfernung und Position der Quelle ein.

Ansprechpartner

Marco A. López Ordonez
Fachbereich 4.5, Angewandte Radiometrie
Telefon: (0531) 592-4540
marco.lopez(at)ptb.de

Wissenschaftliche Veröffentlichung

S. Vasilyan, M. Lopez, N. Rogge, M. Pastuschek, H. Lecher, E. Manske, S. Kück, T. Fröhlich: Revisiting the limits of photon momentum based optical power measurement method, employing the case of multi-reflected laser beam. Metrologia 58, 015006 (2021)

Pressekontakt:
Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
PÖ Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100
38116 Braunschweig
Tel.: (0531) 592-9314
Fax: (0531) 592-3008
E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
Web: www.ptb.de

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news-2582Thu, 05 May 2022 09:35:49 +0200OptoNet Summer Course • Fast Physical Optics Modeling and Designhttps://photonicnet.de/Train your design skills with VirtualLab Fusion In the OptoNet Summer Course Fast Physical Optics Modeling and Design, we will equip you with the necessary theoretical and practical knowledge to make the most of your work with the fast physical optics software VirtualLab Fusion!

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news-2581Tue, 03 May 2022 09:33:30 +0200Investitionen als Bekenntnis zum Standort Göttingenhttps://photonicnet.de/Göttingens neue Oberbürgermeisterin Petra Broistedt kam kürzlich zu ihrem Antrittsbesuch bei Mahr. An ihrer Seite war Jens Düwel, neuer Geschäftsführer der GWG Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen. Die Geschäftsführung von Mahr informierte die Gäste über die positive wirtschaftliche Unternehmensentwicklung. Zudem präsentierte sie den Plan, bis 2030 weitgehend klimaneutral zu werden, sowie geplante Investitionen in ein neues Logistikzentrum. „Mahr ist sehr stark aus der Corona-Zeit herausgekommen, wir haben volle Auftragsbücher und wollen zugleich Zukunftsinvestitionen tätigen.“ Mit diesen positiven Nachrichten begrüßten Mahr CEO Manuel Hüsken und CFO/CIO Dr. Lutz Aschke die neue Göttinger Oberbürgermeisterin Petra Broistedt. Diese unterstrich die Bedeutung von Mahr für die Stadt, indem sie Jens Düwel mitbrachte, den neuen Geschäftsführer der GWG Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen. Die Mahr-Geschäftsführung bekannte sich zum Standort Göttingen an dem ca. 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind: „Unsere hochwertigen Produkte werden in Göttingen hergestellt, und die Stadt ist einer der Schlüssel für uns hier am Standort weiter in die Zukunft zu investieren.“
 
Weltweit in immer mehr Branchen gefragt
Mahr hat sich in den vergangenen Jahren deutlich fokussiert und wird in immer mehr Branchen für die Highend-Produkte als Partner geschätzt. Im Bereich Messtechnik setzt Mahr erfolgreich auf aktuelle technische Innovationen und bietet beispielsweise dimensionelle Messtechnik für die Qualitätssicherung unter anderem zur Vermessung von Linsen für Handys, Head-up-Displays, optischen Sensoren für autonomes Fahren, zur Vermessung von Bauteilen für Elektromotoren und Batterien bis hin zur Vermessung von Implantaten und Prothesen für die Medizintechnik. „Wir sind ein 'Global Player' und Partner für Kunden in den Branchen Maschinenbau, Automobilindustrie, Medizintechnik, Luftfahrt, Photonik/Optik, Energietechnik und Weltmarktführer in der Vermessung von Oberflächenrauheit, Form- und Lage-Vermessung sowie Kalibriermesstechnik“, so Manuel Hüsken. „Mittlerweile haben wir zwanzig Niederlassungen weltweit und bauen perspektivisch weitere auf.“ Im Geschäftsbereich Metering Systems hat sich der Umsatz mit Dosierlösungen in den letzten fünf Jahren fast vervierfacht. Und im Produktbereich der hochpräzisen Kugelführungen stellt sich Mahr erfolgreich in ganz unterschiedlichen Branchen mit neuen Produkten und Materialien breiter auf.
 
Engagement für Ausbildung und Kooperation mit der Hochschule
Die Geschäftsführer führten die Gäste durch das Ausbildungszentrum, in dem rund dreißig Azubis die Ausbildungsgänge Elektroniker, Industriemechaniker und Mechatroniker absolvieren. Mahr investiert jedes Jahr einen siebenstelligen Betrag in eigene Ausbildung. Hinzu kommen Studierende des dualen Studiums in Kooperation mit der Hochschule HAWK. Mahr profitiert vom Hochschul- und Universitätsstandort Göttingen. Dr. Lutz Aschke: „Gut, dass wir hier sind, denn hier ist es etwas leichter, gute Leute zu finden als im Bundesdurchschnitt.“ Im Applikationszentrum präsentierte Mahr seinen Gästen die gesamte Bandbreite an Messtechnik – von Handmesstechnik bis zu Highend-Messsystemen für Produktionslinien. In der Fertigung erlebten die Besucher eines der modernsten Fräswerke der Welt mit Roboterbeladung im Kontext Industrie 4.0.
 
Neues Logistikzentrum kurz vor Baugenehmigung

Aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung ist das aktuelle Logistiklager an der Grenze der Kapazität. Deshalb plant Mahr mehrere Millionen Euro in ein neues Logistiklager mit mehr als 4.000 m2 Hallenfläche zu investieren. Hier soll die Logistik für Europa zentralisiert werden. Oberbürgermeisterin Petra Broistedt bekräftigte die Unterstützung der Stadt bezüglich der Baugenehmigung.
 
Standort Göttingen klimaneutral bis 2030

Die Mahr Geschäftsführer präsentierten das Engagement im Bereich Nachhaltigkeit: Die Dachflächen des neuen Logistikzentrums werden mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet. Auch hier wird ein Millionen-Betrag investiert. Dr. Lutz Aschke: „Bis 2030 soll unser Standort in Göttingen CO2-neutral arbeiten."
 
Positives Resümee
Oberbürgermeisterin Petra Broistedt zog zum Abschluss ihres Besuchs ein positives Resümee: „Die Investition von insgesamt 8 Millionen Euro ist ein Bekenntnis zum Standort Göttingen und zur Nachhaltigkeit. Das Ziel einer Klimaneutralität bis 2030 entspricht der gleichen Zeitplanung wie die der Stadt.“
 
 
Über Mahr

Höchste Präzision, moderne Technologien und internationale Präsenz – dafür steht der Name Mahr seit 160 Jahren. Heute ist die Mahr-Gruppe mit ihren drei Geschäftsbereichen Messtechnik, Misch- und Dosiertechnik sowie Kugelführungen weltweit in einer Vielzahl anspruchsvoller Branchen aktiv. Vom manuellen Handmessschieber oder der hochpräzisen Zahnraddosierpumpe bis zum vollautomatisierten Messplatz: In allen Produkten stecken die Leidenschaft und das Know-how der mehr als 1.800 Mitarbeiter weltweit.
 
Mahr Pressekontakt

Marcel Zimmermann
Vice President Global Marketing
Tel.: +49 551 7073-99330
E-Mail: presse(at)mahr.com

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news-2580Tue, 03 May 2022 09:20:58 +0200HNO-Klinikdirektor Prof. Lenarz erhält Niedersächsischen Verdienstordenhttps://photonicnet.de/Auszeichnung für besondere Verdienste um die Hörrehabilitation von Kindern und Erwachsenen.Mit dem Großen Verdienstkreuz des Niedersächsischen Verdienstordens ist der langjährige HNO-Klinikdirektor Prof. Prof. h.c. Dr. med. Thomas Lenarz heute von Ministerpräsident Stephan Weil ausgezeichnet worden. Das Land würdigt mit dieser Ehrung die Verdienste mit besonderem landespolitischen Gewicht: „Professor Lenarz hat dafür gesorgt, dass viele Kinder und Erwachsene wieder hören können und hat Hannover zum weltweit größten Zentrum für Cochlea-Implantationen gemacht. Es ist mir eine besondere Freude, einen so herausragenden Mediziner und Wissenschaftler mit dem Großen Verdienstkreuz des Niedersächsischen Verdienstordens auszuzeichnen. Das Land hat ihm viel zu verdanken: Mit seinem außerordentlichen, langjährigen und vielfältigen Engagement hat Professor Lenarz vielen Menschen geholfen und sich um die Wissenschaft in Niedersachsen in besonderem Maße verdient gemacht“, so Ministerpräsident Stephan Weil. Für den Mediziner ist die Verleihung des Verdienstordens eine besondere Ehre. „Dem Ziel – Hören für alle – habe ich in den vergangenen 40 Jahren meine Arbeit gewidmet. Menschen den Weg aus der Stille in die Welt des Hörens zu ermöglichen, ist unsere Aufgabe. Wir sind auf einem guten Weg, dieses Ziel für möglichst viele Kinder und Erwachsene zu erreichen – dank der gemeinsamen Anstrengungen aller Beteiligten. Es bleibt noch viel zu tun, packen wir es in Niedersachsen, in Deutschland und in der Welt an“, sagt Professor Lenarz.

Hör-Forschung mit internationalem Rang

Die HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat inzwischen mehr als 10.000 Betroffenen das Hören (wieder) ermöglicht, damit Bildungs-, Berufs- und Teilhabe-Chancen ermöglicht. Im Jahr 2003 gründete Prof. Lenarz das Deutsche HörZentrum an der MHH als einmalige Einrichtung zur integrierten Behandlung aller Patienten mit Schwerhörigkeit. Neben der klinischen Versorgung hat Prof. Lenarz die Forschung zur stetigen Verbesserung der Hörrehabilitation, der Diagnostik und der Hörsysteme als deutlichen Schwerpunkt der Klinik vorangetrieben, so dass längst alle vier westlichen Hersteller von Cochlea-Implantaten ihre Forschungseinrichtungen in MHH-Nähe angesiedelt haben. Weiterer Ausdruck dieser Akzentuierung sind das von Prof. Lenarz ins Leben gerufene Verbundinstitut für AudioNeurotechnologie (VIANNA) im NIFE, eine inzwischen exzellente Hör-Forschungseinrichtung mit internationalem Rang, sowie die Etablierung des gemeinsam mit der Universität Oldenburg und der Leibniz Universität gegründeten Exzellenzclusters „Hearing4all – Hören für alle“ mit rund 200 Forschenden. Die zweite Förderperiode des Clusters hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bis 2025 bewilligt.

Pressekontakt:

Daniela Beyer
Sprecherin Exzellenzcluster Hearing4all
+49 (0)511 532-3016
beyer.daniela(at)mh-hannover.de

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news-2578Tue, 26 Apr 2022 09:01:52 +0200Wechsel der Präsidentschaft bei der PTB https://photonicnet.de/Prof. Dr. Joachim Ullrich wird in den Ruhestand verabschiedet / Prof. Dr. Cornelia Denz wird die neue Präsidentin. Wenn Ende des Monats April seine Amtszeit endet, wird er der vierzehnte Präsident in der 135-jährigen Geschichte der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) gewesen sein. Prof. Dr. Joachim Ullrich lenkte die Geschicke der PTB, des nationalen Metrologieinstituts Deutschlands, über zehn Jahre und stellte entscheidende Weichen für eine Metrologie der Zukunft, in der vor allem die großen gesellschaftlichen Themen – von der Energiewende bis zur Digitalisierung – auf der Agenda stehen. Mit einem Festkolloquium am 22. April 2022 im Institut Berlin der PTB wurde er in den Ruhestand verabschiedet.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), in dessen Ressort die PTB fällt, würdigt Joachim Ullrichs engagiertes Wirken für die Wissenschaft und die deutsche Wirtschaft: „Herr Professor Ullrich hat die PTB als eines der weltweit führenden nationalen Metrologieinstitute geprägt. Mit der exzellenten Forschung der PTB konnten die Grenzen der Metrologie stetig erweitert und wichtige Impulse für hochinnovative Anwendungen gesetzt werden. Dafür gebührt ihm mein Dank und meine Anerkennung“, sagt Bundesminister Dr. Robert Habeck. Mit Blick auf die künftige PTB-Präsidentin unterstreicht er: „Mit Frau Professorin Denz konnten wir eine ausgezeichnete Physikerin als Nachfolgerin für das Amt gewinnen. Mit ihr an der Spitze wird die PTB ihren Erfolgskurs weiterverfolgen und konsequent vorantreiben. Ich wünsche Frau Professor Denz dabei viel Erfolg!"

Joachim Ullrichs Amtszeit war durch wissenschaftliche Großereignisse ebenso geprägt wie durch entscheidende Weichenstellungen für eine moderne Metrologie. Gefragt, welches Ereignis in seiner Präsidentschaft das bedeutendste gewesen sei, ist Joachim Ullrichs Antwort sehr eindeutig: „Das absolute Highlight während meiner Präsidentschaft war die grundlegende Revision des Internationalen Einheitensystems auf der Basis von Naturkonstanten. Selten war sich die Welt so einig wie in diesem Moment auf der Generalkonferenz (CGPM) der Meterkonvention im November 2018 – ein wissenschaftsgeschichtlich herausragender und zugleich sehr emotionaler Moment.“

Und worin sieht Joachim Ullrich die großen Herausforderungen, die sich speziell der Metrologie stellen? „In einer immer stärker vernetzten und digitalisierten Welt muss auch die Metrologie ihre Perspektive anpassen und systemisch denken – und das auf allen Feldern mit gesellschaftlicher Relevanz, von der messtechnischen Infrastruktur in einer Stadt der Zukunft über die Erfassung und Bewertung von Messdaten beim Autonomen Fahren bis hin zum Einsatz Künstlicher Intelligenz etwa im Bereich der medizinischen Diagnostik. Die Qualität von Daten rückt immer mehr in den Vordergrund – und da ist die PTB gefragt.“

Diese Zukunft wird Joachim Ullrich auch nach seiner PTB-Präsidentschaft weiter mitgestalten. Und dies gleich in mehreren Rollen: Zum einen bleibt er im Zirkel der internationalen Metrologie ein wichtiger Akteur, indem er sich innerhalb des Internationalen Komitees für Maß und Gewicht (CIPM) stark für die Entwicklung eines weltweit einheitlichen und sicheren Austauschformats von Daten engagiert („CIPM Task Group on the Digital SI“). Und auch national bleibt Ullrich aktiv: Ab dem 1. April 2022 ist Joachim Ullrich Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und wird sein Augenmerk dort vor allem auf die Nachwuchsförderung und eine Stärkung der DPG-Kommunikation richten, denn, so Ullrich: „Wissenschaft muss sich einmischen, vielleicht mehr denn je. Wir müssen die Gesellschaft und die Politik dabei unterstützen, den richtigen Weg zu finden.“

Auf dem richtigen Weg ist auch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt – sowohl inhaltlich als auch personell. Erstmals in der Geschichte der PTB (und ihrer Vorgängerinstitution PTR) wird eine Frau an der Spitze stehen: Prof. Dr. Cornelia Denz tritt am 1. Mai die Nachfolge von Joachim Ullrich im Amt der PTB-Präsidentin an. Im Rahmen des Festkolloquiums am 22. April wird Cornelia Denz ihre Amtsurkunde überreicht werden. Die Physikerin Cornelia Denz hat seit 2003 den Lehrstuhl für Experimentalphysik an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster inne. Seit 2004 ist sie außerdem Direktorin des Instituts für Angewandte Physik. Von 2010 bis 2016 war sie Prorektorin für Internationales und Wissenschaftlichen Nachwuchs der WWU Münster. Cornelia Denz ist international bekannt für ihre Arbeiten zu komplexer Lichtstrukturierung, die sie mit ihrer Arbeitsgruppe „Nichtlineare Photonik“ in der Nanophysik, der Biomedizin und in den Informationstechnologien anwendet. Gefragt nach den großen Herausforderungen der nächsten Jahre, antwortet Conelia Denz: „Um die großen gesellschaftlichen Herausforderungen von der Klimakrise über die Energiewende bis zur Digitalisierung zu meistern, ist eine verlässliche Metrologie unabdingbar. Die PTB wird ihre Kompetenzen daher gezielt auf diesen Gebieten einsetzen. Denn auch hier sind Genauigkeit, Objektivität und Qualität von Messungen entscheidend.“ jes/ptb


Ansprechpartner
Dr. Dr. Jens Simon Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Telefon: (0531) 592-3005, E-Mail: jens.simon(at)ptb.de

Weitere Informationen zu Prof. Dr. Joachim Ullrich

Weitere Informationen zu Prof. Dr. Cornelia Denz

 

 Autor: Jens Simon

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news-2579Tue, 26 Apr 2022 08:42:00 +0200Laserstrahlschweißen von Messing – Ziel: zuverlässig und automatisierthttps://photonicnet.de/Das Schweißen von Messing wird für viele Bauteile genutzt, jedoch ist das Schweißen der Kupferlegierung herausfordernd. LZH und LMB Automation GmbH entwickeln im Projekt LaserMessing eine laserbasierte Fertigungsanlage für eine automatisierte Produktion von Messingbauteilen. Im Rahmen des Projekts LaserMessing arbeiten die Wissenschaftler:innen des LZH an einem Schweißprozess, der laserbasierte Tiefschweiß- und Fülldrahtprozesse kombiniert. Das Ziel: ein stabiler, automatisierbarer Prozess mit Schweißnähten ohne Poren, Schweißspritzer und Nahtunterwölbungen – für Bauteile mit hohem ästhetischen Anspruch.

Geregelter Prozess für hohe Schweißnahtqualität
Dafür setzen die Wissenschaftler:innen der Gruppe Fügen und Trennen von Metall auf ein regelbares Verfahren in Kombination mit anpassbaren Strahlprofilen, das zwei Prozesse vereinigt. Mit Thermografie- und Spektroskopie-Daten werden sie den Prozess überwachen und eine Prozessregelung gemeinsam mit LMB entwickeln. Damit wollen sie die Energie gezielt in die Werkstücke einbringen und Dampfkapillarfluktuationen abmildern. Durch den Einsatz von Kern- und Ringspot soll der Prozess zusätzlich stabilisiert werden. Der anschließende Laserfülldrahtprozess glättet die Nahtoberfläche der zuvor erzeugten Tiefschweißnähte für Anwendungen im Sichtbereich.

Laserstrahlschweißen von Messing: Eine Herausforderung
Die Verarbeitung der Kupferlegierung Messing ist herausfordernd, aber das Laserstrahlweißen eignet sich prinzipiell gut für dessen Bearbeitung. Laserstrahlweißen belastet das Werkstück thermisch nur gering und erzielt dabei sehr schmale und tiefe Nähte. Außerdem ist es sehr gut automatisierbar, schnell und präzise. Allerdings sind Prozesse speziell zum Fügen von Messinglegierungen häufig noch von Prozessinstabilitäten betroffen. Das zulegierte Zink verdampft bereits unterhalb der Schmelztemperatur von Kupfer. Aus diesem Grund kommt es zu Porenbildung und einer hohe Heißrissneigung der Nähte.
Messing hat eine sehr gute elektrische Leitfähigkeit und eine hohe Korrosionsbeständigkeit sowie ein ansprechendes Erscheinungsbild. Daher werden Bauteile aus Messing in vielen Anwendungen vom Armaturen-, Maschinen- und Apparatebau bis hin zum Kraftwerks-, Fahrzeug- und Schiffbau eingesetzt. Eine automatisierte Schweißlösung wird die LMB Automation GmbH in die Lage versetzen, ihren Kunden Schweißprozesse für die Serienfertigung von Messingbauteilen anzubieten und somit ihr Produktportfolio entscheidend zu erweitern.

Über LaserMessing
Am Projekt „Entwicklung einer Fertigungsstrategie zum prozesssicheren Laserstrahlschweißen von Messingbauteilen“ (LaserMessing) sind das Laser Zentrum Hannover e.V. und die LMB Automation GmbH, Iserlohn, beteiligt. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (Förderkennzeichen: KK5111708KX1).

Pressekontakt:

Lena Bennefeld
Abteilungsleitung Kommunikation
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
+49-(0) 511 2788 419

presse(at)lzh.de

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news-2577Wed, 20 Apr 2022 09:48:38 +0200BMBF-Bekanntmachung: „Integrierte photonische Sensorik der nächsten Generation“ https://photonicnet.de/Richtlinie zur Förderung von transnationalen Forschungsprojekten zum Thema „Integrierte photonische Sensorik der nächsten Generation“ im Rahmen der gemeinsamen Förderinitiative der Photonics21 Mirror Group in Zusammenarbeit mit dem EUREKA-Netzwerk (EUREKA Photonics Call 2022), Bundesanzeiger vom 19.04.20221 Förderziel, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlagen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, in Koordination mit Fördergebern aus Dänemark, Finnland, Flandern (Belgien), Frankreich, Irland, Österreich, Polen und der Schweiz transnationale FuE1-Verbundvorhaben zum Thema „Integrierte photonische Sensorik der nächsten Generation“ („Next Generation Integrated Photonic Sensing“) zu fördern. Die Veröffentlichung der zugehörigen internationalen Förderbekannt­machung (auf der Internetseite https://www.eurekanetwork.org/open-calls/) sowie die Organisation und Abwicklung des gemein­samen Auswahlverfahrens (Skizzenphase) erfolgen dabei in Zusammenarbeit mit dem Eureka-Netzwerk.

Die Fördermaßnahme setzt die Zusammenarbeit innerhalb der Photonics21 Mirror Group fort, die sich aus Forschungsförderern auf dem Gebiet der Photonik in Europa (einschließlich assoziierter Länder) zusammensetzt. Die P21 Mirror Group (MG) wurde im Jahr 2007 im Zuge der Gründung der Photonics21 ETP (European Technology Platform) eingerichtet, aus der die heutige Photonics Partnership (PPP – Private Public Partnership) hervorgegangen ist.

Eine wichtige Aktivität der MG besteht in der Initiierung und Vorbereitung gemeinsamer transnationaler Photonik-Calls zu wechselnden Themen, zumeist im Rahmen sogenannter ERA-Net-Projekte/ERA-Net Cofunds. Nach verschiedenen ERA-NET-Ausschreibungen der vergangenen Jahre – das bislang letzte dieser ERA-Netze, das ERA-Net Cofund „Photonic Sensing“, läuft noch bis Ende August 2022 – erfolgt die Zusammenarbeit seit dem Jahr 2019 im Rahmen gemeinsamer Ausschreibungen mit dem Eureka-Netzwerk.

Die länderübergreifende Zusammenführung von Fördermitteln zielt auf eine effizientere Nutzung von Forschungs­potenzialen und -ressourcen in den beteiligten Ländern und Regionen. Sie soll zudem einen Anreiz für europäische Unternehmen bieten, sich in strategischen Partnerschaften zu engagieren und sich die umfangreiche Expertise zu erschließen, die von einer Vielzahl von Forschungseinrichtungen in diesem Bereich verfügbar gemacht werden kann.

1.1 Förderziel

Mit der optischen Erfassung physikalischer Messgrößen und deren schneller Umwandlung in nutzbare Informationen liefert die Photonik eine wichtige Schnittstelle für die Digitalisierung der analogen Welt. Trotz des Vorhandenseins sehr guter basistechnologischer Voraussetzungen in Deutschland und Europa erfolgt der größte Teil der Fertigung photonisch-integrierter Mikrochips und entsprechender Komponenten gegenwärtig in Asien oder in den USA. Im Sinne einer Stärkung der technologischen Souveränität Deutschlands und Europas ist die Ertüchtigung lokaler Hersteller für eine (Wieder-)Ansiedlung einer Volumenproduktion anzustreben.

Die Sensorik stellt dabei einen der wichtigsten Anwendungsbereiche und zugleich einen der potenziell größten Abnehmermärkte für integrierte Photonik dar. Die Betrachtung beziehungsweise Einbeziehung ganzer Wertschöpfungsketten kann einerseits wechselseitig Innovationsimpulse für Basistechnologen wie für Anwender bewirken und andererseits mittelfristig die Schaffung einer robusten und leistungsfähigen technologisch-industriellen Infrastruktur begünstigen.

Die vielfältigen technologischen Herausforderungen bei der Entwicklung zukunftsweisender Technologien im Bereich der Photonik, der Quantentechnologien und deren Verbindung zur Mikroelektronik − der photonisch-elektronischen Integration − sind von einzelnen Forschungsakteuren allein nicht zu bewältigen. Erst die Zusammenarbeit – zwischen Industrie und Wissenschaft, zwischen verschiedenen Disziplinen und zwischen Akteuren aus unterschiedlichen Ländern − ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Erschließung dieser Zukunftsmärkte durch deutsche beziehungsweise europäische Player.

Die Förderung des BMBF verfolgt das Ziel, diese Zusammenarbeit sowie den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse der Photonik in die industrielle Praxis anzuregen und zu beschleunigen und so letztlich Beiträge sowohl zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit als auch zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Digitalisierung, Gesundheit, Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu leisten.

Realistische und angemessen anspruchsvolle, während der Projektlaufzeit zu erreichende Ziele der Förderung sind neben neuen Forschungskooperationen und Lieferkettenbeziehungen, Patentanmeldungen und Lizensierungen vor allem der erreichte Reifegrad (und gegebenenfalls erzielte Durchbrüche) bei der photonischen Integration, die Substitution bestehender Prozesse oder Produkte (durch wirtschaftlichere und/oder klimagünstigere Alternativen) sowie die weiteren Planungen der Projektteilnehmer hinsichtlich nächster innovatorischer Schritte (fortgeschriebener Verwertungsplan).

Die Fördermaßnahme baut auf dem Förderprogramm „Photonik Forschung Deutschland“ auf und wird in ein künftiges Fachprogramm zum Themengebiet „Quantensysteme“ Eingang finden. Die Maßnahme leistet damit einen Beitrag zur Umsetzung der Hightech-Strategie der Bundesregierung durch den Ausbau der technologischen Basis sowie durch die Sicherung der technologischen Souveränität Deutschlands.

1.2 Zuwendungszweck

Mit dieser Fördermaßnahme sollen Forschungsanstrengungen in den in Abschnitt 2 dargestellten Bereichen finanziert werden, die Potenziale in den beteiligten Ländern zusammenführen und die durch rein nationale Förderprojekte nicht oder nur bedingt umsetzbar sind.

Während der Förderung sollen vielversprechende photonische Sensoriklösungen in industriegeführten Verbund­vorhaben erforscht und letztlich zur Anwendungsreife bzw. in die Fertigung gebracht werden. Weiterhin soll im Rahmen der transnationalen Forschungskooperationen auch das Know-how internationaler Partner erschlossen und genutzt werden.

Die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen nur in der Bundesrepublik Deutschland oder dem EWR (Euro­päischer Wirtschaftsraum) und der Schweiz genutzt werden; Ausnahmen sind mit vorheriger schriftlicher Zustimmung der Bewilligungsbehörde möglich.

1.3 Rechtsgrundlagen

Der Bund gewährt die Zuwendungen nach Maßgabe dieser Förderrichtlinie, der §§ 23 und 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) und den dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften sowie der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA)“ und/oder – der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Kostenbasis (AZK)“ des BMBF. Ein Anspruch auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht. Vielmehr entscheidet die Bewilligungsbehörde aufgrund ihres pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Nach dieser Förderrichtlinie werden staatliche Beihilfen auf der Grundlage von Artikel 25 Absatz 1 und 2 Buchstabe a, b und c sowie Artikel 28 Absatz 1 der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) der EU-Kommission gewährt.2 Die Förderung erfolgt unter Beachtung der in Kapitel I AGVO festgelegten Gemeinsamen Bestimmungen, insbesondere unter Berücksichtigung der in Artikel 2 der Verordnung aufgeführten Begriffsbestimmungen (vgl. hierzu die Anlage zu beihilferechtlichen Vorgaben für die Förderrichtlinie).

2 Gegenstand der Förderung

Gefördert werden transnationale FuE-Verbundprojekte, die einen wesentlichen Beitrag zur Konzeption, zur Realisierung und zum praktischen Einsatz neuartiger integrierter photonischer Sensoren oder Sensortechniken leisten.

Die im Rahmen dieser Aufforderung eingereichten Projektvorschläge müssen sich auf mindestens eines der drei Unterthemen beziehen:

1. PICs (photonische integrierte Schaltungen):

Integration von Photonik und Elektronik für neuartige photonische Sensoren und Erfassungssysteme unter Berücksichtigung von Aufbau- und Verbindungstechniken, Skalierbarkeit, CMOS-Kompatibilität und neuen Materialsys­temen

2. QPICs (photonische Quantensensoren):

Kombination und Integration von klassischer und Quantenoptik (z. B. auf einem photonischen Chip) zur Nutzung von Quanteneigenschaften oder Quantenphänomenen für die Messung einer oder mehrerer physikalischer Größen

3. Hybride Sensorik:

Kombination von zwei oder mehr Sensormethoden − von denen mindestens eine aus dem Bereich der Photonik stammt −, um neue Sensoranwendungen zu ermöglichen oder bestehende wesentlich zu verbessern.

Zur Beurteilung und Erfolgskontrolle finden die nachstehenden Kriterien Anwendung:

a) Die geförderten Forschungsarbeiten sollen zukunftsweisende Sensortechnologien und -systeme zum Gegenstand haben.

b) Das Vorhaben soll mindestens eine der folgenden übergeordneten Herausforderungen adressieren:

  • Klima- und Umweltschutz, einschließlich der Reduzierung des Energieverbrauchs
  • Ermöglichung neuartiger Endverbraucherprodukte und Zugang zu Massenmärkten durch robuste, miniaturi­sierte, skalierbare und nachhaltige photonische Sensoren und Systeme

c) Die Anwendungsbereiche und Anwendungen (vorzugsweise Produkte), auf die das Vorhaben abzielt, müssen im Vorfeld klar benannt werden. Mögliche Anwendungsbereiche sind unter anderem Umweltüberwachung, Prozesssteuerung, Mobilität (Verkehrs- und Bewegungskontrolle), Gesundheitsüberwachung und Lebensmittelüber­wachung. Die Aufzählung ist beispielhaft und nicht als vollständig anzusehen. Als wesentlich wird vielmehr die Herausstellung konkreter Zielsetzungen erachtet, die sich aus realen Bedarfen jeweils klar benannter Anwendungsfelder ableiten.

d) Das Verbundvorhaben soll einen deutlichen Mehrwert aufzeigen, der sich aus der transnationalen technologischen Zusammenarbeit zwischen den Verbundpartnern ergibt (z. B. erweiterte Wissensbasis, kommerzielle Vorteile, Zugang zu FuE-Infrastrukturen usw.).

3 Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) beziehungsweise einer sonstigen Einrichtung, die der nichtwirtschaftlichen Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen), in Deutschland verlangt.

Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, können neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben beziehungsweise Kosten bewilligt bekommen.

Zu den Bedingungen, wann eine staatliche Beihilfe vorliegt/nicht vorliegt, und in welchem Umfang beihilfefrei gefördert werden kann, siehe FuEuI-Unionsrahmen.3

Kleine und mittlere Unternehmen oder „KMU“ im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen.4 Der Antragsteller erklärt gegenüber der Bewilligungsbehörde seine Einstufung gemäß Anhang I der AGVO im Rahmen des schriftlichen Antrags.

Weitere Informationen und die vollständige Bekanntmachung:
https://www.bmbf.de/bmbf/shareddocs/bekanntmachungen/de/2022/04/2022-04-19-Bekanntmachung-EUREKA-Photonics.html

In der transnational durchgeführten ersten Verfahrensstufe sind dem mit der operativen Abwicklung beauftragten Eureka Sekretariat (ESE) bis spätestens 27. Juni 2022 über das Eureka-Antragsportal SmartSimple9 in englischer Sprache verfasste Projektskizzen/Projektvorschläge (Eureka Project Proposals) in elektronischer Form vorzulegen.

 

 

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news-2576Wed, 20 Apr 2022 09:24:41 +0200Coherent 4 mm PAVOS + und 4 mm PAVOS + Ultra Faraday-Rotatoren und Isolatorenhttps://photonicnet.de/Sprechen Sie mit unseren Experten auf der LASER World of PHOTONICS in München, Coherent Stand A5.321Coherent hat die PAVOS-Familie von Faraday-Rotatoren und -Isolatoren um neue Modelle mit 4 mm freier Apertur erweitert. Die neuen 4 mm PAVOS + und 4 mm PAVOS + Ultra sind für die hohen Leistungsanforderungen moderner Festkörperlaser ausgelegt und eignen sich ideal zur Vermeidung von optischen Rückkopplungen und Rückreflexionen. Die Standard-PAVOS +-Geräte sind für den Einsatz mit einer Laserleistung von bis zu 50 W spezifiziert, während unser PAVOS + Ultra für Hochleistungsanwendungen mit bis zu 150 W ausgelegt ist.

Sowohl der PAVOS + als auch der PAVOS + Ultra sind als Rotator oder integriert mit gekreuzten Eingangs- und Ausgangspolarisatoren erhältlich und bieten eine Isolation von >33 dB bei gleichzeitig hoher Transmission (>95%), was zum Teil auf die Verwendung von optisch kontaktierten PBS-Würfeln zurückzuführen ist.

Unsere PAVOS +- und PAVOS +-Ultra-Isolatoren beinhalten Austrittsöffnungen für rückreflektierte Strahlen und sind so einstellbar, dass sie jeden Winkel der linearen Eingangspolarisation ohne zusätzliche Optiken verarbeiten können. Die neuen 4 mm PAVOS + und PAVOS + Ultra sind sowohl in kleinen Mengen als auch in hohen Stückzahlen preislich konkurrenzfähig und damit ideal für die Systemintegration oder den Einsatz im Labor geeignet.

www.coherent.com

Kontakt:

Petra Wallenta

Petra.Wallenta(at)coherent.com

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2574Tue, 19 Apr 2022 11:41:47 +0200Staubdichtes telezentrisches F-Theta-Objektivhttps://photonicnet.de/Excelitas Technologies präsentiert ein neues telezentrisches F-Theta-Objektiv, das eine große effektive Brennweite von 251 mm mit minimaler Varianz des Spotdurchmessers vereint.Das LINOS F-Theta-Ronar 251 mm, telezentrisch, 1030 – 1080 nm bietet ein ausgangsseitig inklusive Schutzglas staubdichtes Design nach den Kriterien von IP6X, eine Low-Absorption-Beschichtung und speziell qualifizierte Quarzglaslinsen für gepulste ps- und fs-Laser sowie Hochleistungslaser. Es wurde bei Laser-Anwendern qualifiziert und ist für bis zu 10 kW freigegeben. Zur Einhaltung der engen Toleranzen wurden unter anderem FEM-Simulationen durchgeführt. Das Objektiv gewährleistet eine hohe, sehr homogene Bearbeitungsqualität. Anwendungen umfassen beispielsweise die Display- und Leiterplattenfertigung, Mikroapplikationen wie Bohren und Strukturierung sowie Makroapplikationen wie Laserschweißen, -schneiden und Additive Fertigung. Mit seinem M85x1-Standardgewinde lässt sich das F-Theta-Objektiv einfach in industrielle Laserapplikationen integrieren. Die Eintrittsapertur beträgt max. 20 mm. Im Objektiv treten keine Rückreflexe in der Nähe von Linsen oder Scanspiegeln auf. Das LINOS F-Theta-Ronar wird mit einem austauschbaren, antireflexbeschichteten Schutzglas aus Quarzglas geliefert. Das LINOS-Sortiment an F-Theta-Objektiven enthält ausschließlich hochwertige, bewährte und umfassend geprüfte Qualitätsprodukte. Excelitas und sein Tochterunternehmen Qioptiq Photonics werden ihr umfangreiches Programm an Laseroptiken im April 2022 auf der Laser World of Photonics München (Stand #B6-103) und im Juni auf der LASYS in Stuttgart ausstellen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Kontakt:

Excelitas Technologies Corp.

Oliver Neutert
Marketing Manager

Feldkirchen (bei München)

Tel.: +49-89-255458-965

E-Mail: oliver.neutert(at)excelitas.com
Internet: www.excelitas.com

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2573Tue, 19 Apr 2022 11:13:12 +0200Control 2022: Mahr mit vielen Innovationen vertretenhttps://photonicnet.de/Die Firma Mahr aus Göttingen wird vom 3. bis zum 6. Mai 2022 auf der 34. Control in Stuttgart vertreten sein. Dem Messemotto „Empowering Performance exactly by Mahr” entsprechend wird sie in Halle 3, Stand 3101 und 3201, ihre Produkte und Lösungen zur Fertigungsmesstechnik präsentieren.Darunter befinden sich die folgenden Neuheiten:

  • Weltneuheit: Die Zylinder-Koordinatenmessmaschinen der Mar4D PLQ-Produktlinie gewährleisten dank Werkstückflexibilität und Multisensorik vielfältige Einsatzmöglichkeiten direkt in der Produktion. Dabei arbeiten sie mit hoher Geschwindigkeit und Präzision für schnelle und verlässliche Messergebnisse.
  • Die Formmessmaschine MarForm MFU 200 prüft ultragenau Form und Lage rotationssymmetrischer Werkstücke mit Toleranzen unter einem tausendstel Millimeter.
  • Die Formmessmaschine MarOpto MFU 200-3D misst Bauteile der optischen Industrie ultrapräzise, automatisiert, schnell und fertigungsnah in 2D und 3D. Sie ist ideal für die Bearbeitung optischer Geometrien wie Sphären oder Asphären und unvergleichlich für Freiformen.
  • Das Konturenmessgerät MarSurf CD 140 AG 11 ist mit einem Tastsystem über einen Messbereich bis zu 70 mm ausgestattet. Die Tastspitzen lassen sich schnell und werkzeuglos ohne Neukalibrierung wechseln.
  • Das Höhenmessgerät Digimar 817 CLT verfügt über Bedienung per Touch, ein ergonomisches Handling und vielfältige Auswertemöglichkeiten. Es steht in den drei Messbereichen 350 mm, 600 mm und 1.000 mm zur Verfügung.
  • Die Feinzeiger Millimess 2000 W(i) und 2001 W(i) von Mahr bieten einzigartige und innovative Features wie Touch-Display, induktives Messsystem und Integrated-Wireless-Konnektivität.

„Die Control als Leitmesse für Qualitätssicherung setzt Meilensteine für die Fertigungsmesstechnik“, sagt Manuel Hüsken, CEO der Carl Mahr Gruppe. „Sie bietet die höchste Dichte an Lösungsanbietern und Fachpublikum. Damit ist sie die herausragende Plattform für die Präsentation unseres Portfolios und die Kommunikation mit unseren Kunden. Wir von Mahr freuen uns deshalb schon darauf, der Fachwelt in Stuttgart unsere Neuheiten vorzustellen.“
 
Weitere Informationen zu Mahr auf der Control finden Sie hier:
www.mahr.com/de/control2022
www.mahr.com/en/control2022

 

Über Mahr
Höchste Präzision, moderne Technologien und internationale Präsenz – dafür steht der Name Mahr seit 160 Jahren. Heute ist die Mahr-Gruppe mit ihren drei Geschäftsbereichen Messtechnik, Misch- und Dosiertechnik sowie Kugelführungen weltweit in einer Vielzahl anspruchsvoller Branchen aktiv. Vom manuellen Handmessschieber oder der hochpräzisen Zahnraddosierpumpe bis zum vollautomatisierten Messplatz: In allen Produkten stecken die Leidenschaft und das Know-how der mehr als 1.800 Mitarbeiter weltweit.
 
Mahr Pressekontakt:
Marcel Zimmermann
Vice President Global Marketing
Tel.: +49 551 7073- 99330
E-Mail: presse(at)mahr.com
 

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news-2572Tue, 19 Apr 2022 10:50:56 +0200LZH zeigt Smarte Photonik auf der LASER World of PHOTONICS 2022https://photonicnet.de/Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) ist auf der LASER World of PHOTONICS vom 26. bis 29. April 2022 in Halle A5 auf Stand 210 vertreten. Dort zeigt das Institut Smarte Photonik: zukunftsweisende, digitale und intelligente Ansätze der Lasertechnologie und Photonik – für die Herausforderungen von morgen.Praxisnah aber zukunftsweisend: Forschungsergebnisse aus unseren Innovationsfeldern

Das LZH präsentiert auf der Weltleitmesse der Photonik dieses Jahr aktuelle Forschungsergebnisse aus seinen acht neuen Innovationsfeldern: von Ansätzen für integrierte und miniaturisierte Optiken über Laser mit speziellen Spezifikationen für die Industrie oder für den Einsatz im Weltraum bis hin zum Einsatz von Lasern in Zusammenspiel mit Künstlicher Intelligenz für die Landwirtschaft, um nur einige Beispiele zu nennen.

Im Bereich Additive Fertigung zeigt das LZH Bauteile aus Naturfasern, Glas, sowie Sondermaterialien, wie Magnesium und Titan und stellt besonders große Bauteile gefertigt mit Laserauftragschweißen vor.

Anlagen für individuelle Herausforderungen

Das unabhängige Forschungsinstitut zeigt außerdem seine Kompetenzen im Bau von Anlagen und ergänzender Systemtechnik speziell abgestimmt auf die individuellen Ansprüche der Kunden. Mit den Anlagen lassen sich zum Beispiel additive und subtraktive Fertigung realisieren ohne die Bauteile neu einzuspannen. Des Weiteren wird eine Anlage zur Additiven Fertigung in sauerstoffarmer Umgebung vorgestellt.

Sichere Kampfmittelräumung unter Wasser

Am Stand bekommen Besucher:innen außerdem zu sehen, wie zukünftig Kampfmittel sicherer unter Wasser entschärft werden können. Weitere Themen sind laserstrukturierte Sensoren und hochauflösendes Breitbandmonitoring für Beschichtungsprozesse.

Pressekontakt:

Lena Bennefeld
Abteilungsleitung Kommunikation
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D-30419 Hannover
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news-2571Tue, 19 Apr 2022 09:20:17 +0200Strahlenschutz bei der ultrakurzpuls-basierten Materialbearbeitunghttps://photonicnet.de/Die Materialbearbeitung mittels ultrakurzen Laserpulsen ist mittlerweile ein wichtiger Industriezweig in Deutschland. Die gesamte Wertschöpfungskette von Laserquellen und Komponenten über Anlagenhersteller bis zum Anwender in Automotive, Maschinenbau oder gar Medizin ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Nicht nur deshalb spielt die Forschung an Prozessen zur Materialbearbeitung auch in der Wissenschaft eine wichtige Rolle.Es werden hierbei typischerweise zwei Anlagenkategorien unterschieden. Geschlossene Anlagen, die üblicherweise für Produktion, aber auch für Forschung und Entwicklung eingesetzt werden, und offene Anlagen für die Forschung, die oftmals an Universitätsinstituten von studentischen oder wissenschaftlichen Kräften eigenständig aufgebaut wurden.

Es ist seit längerem bekannt, dass bei der Materialbearbeitung mittels Ultrakurzpulslaser eine Sekundäremission von ionisierenden Strahlung auftreten kann. Dabei wird Röntgenstrahlung aus dem Bearbeitungsplasma emittiert, wobei je nach Bearbeitungsmaterial und den eingestellten Laser- und Prozessparametern eine große Varianz in der Ortsdosisleistung resultiert. In jedem Fall kann aber diese Emission eine bestimmte Ortsdosis überschreiten, die als gesundheitsgefährdend angesehen werden muss. Röntgenstrahlung ist potenziell in der Lage, die menschliche Erbinformation (DNA) zu schädigen, was zu langfristigen gesundheitlichen Schäden der bestrahlten Personen führt. Leider ist die Aufmerksamkeit und das Wissen um dieses Thema in Bezug zur UKPL-basierten Materialbearbeitung jedoch noch zu wenig verbreitet, was dazu führen kann, dass das Personal sich unnötigen Gefahren aussetzt und dies, obwohl Deutschland beim Thema Sicherheit mit dem aktuellen Strahlenschutzgesetz und der novellierten Strahlenschutzverordnung sowie den damit verbundenen Grenzwerten Vorreiter gegenüber anderen Ländern innerhalb Europas und der Welt ist.

Der Betrieb einer UKP-Laseranlage in Deutschland kann nach §12 bzw. §17 des Strahlenschutzgesetzes (StrlSchG) anzeige- oder genehmigungspflichtig sein oder auch keines von beidem. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihr UKP-Laser aus der Anzeige- oder Genehmigungspflicht herausfällt, sollten Sie mit Ihrer örtlichen für das Strahlenschutzgesetz zuständigen Behörde Kontakt aufnehmen. Dabei wird Ihnen mitgeteilt, welcher Sachverhalt vorliegt und welche weiteren Schritte erforderlich sind. Sowohl im Anzeige- als auch Genehmigungsfall sind fachkundige Strahlenschutzbeauftragte (Fachkunde Typ GUKP) und ein Sachverständigengutachten erforderlich. Die Behörde nennt Ihnen einen geeigneten Sachverständigen. Im Genehmigungsfall (insbesondere offene Anlagen) bestehen weitere Anforderungen.

Die eingebrachten Reglungen haben bereits dafür gesorgt, dass i.d.R. die Schutzumhausung geschlossenen Anlagen so gebaut werden, dass die Sicherheit für das Personal gewährleistet ist. Eine Anzeige der entsprechenden Anlagen führt dann zu einem rechtssicheren Betrieb der Anlagen. Für offene UKPL-Anlagen müssen die Betreiber und das jeweilige Personal jedoch ebenfalls geschützt werden, da die ionisierende Strahlung nicht durch eine vorgegebene Schutzumhausung bis unter den Grenzwert abgeschwächt wird.

Analog zum Laserschutz können zum Schutz gegen die laserinduzierte ionisierende Strahlung aus UKPL-Bearbeitungsprozessen bestimmte wirksame technische und organisatorische Maßnahmen für offene Aufbauten abgeleitet werden, auf denen ein funktionierendes Strahlenschutzkonzept aufgebaut werden kann, und dessen Umsetzung das mit den Anlagen hantierende Personal effektiv schützen kann. Als allgemeine Richtlinien sollen die 3A-Regeln „Abschirmung, Abstand & Aufenthalt (Anwesenheit)“ angeführt werden. Nähere Informationen hierzu finden Sie in diesem Flyer.

Die Fachkunde im Strahlenschutz beim Betrieb von UKPL kann in speziellen behördlich anerkannten Fachkundelehrgängen erworben werden: z.B. Technische Akademie Esslingen, SLG Akademie Hartmannsdorf in Zusammenarbeit mit dem Laserinstitut Hochschule Mittweida oder LZH Laser Akademie GmbH in Hannover. In diesem Kurs werden die Teilnehmer u.a. in das Strahlenschutzgesetz und sich daraus ergebenden Grundpflichten eingeführt, lernen die biologischen Wirkungen ionisierender Strahlung und verwendeten Dosisbegriffe kennen und erhalten Hilfestellung für die Organisation des betrieblichen Strahlenschutzes einschließlich der Einteilung und Überwachung von Strahlenschutzbereichen. Weitere Kursinhalte sind die Ermittlung von laserinduzierten Strahlenemissionen sowie beispielhafte Berechnungen zur Dimensionierung von Schutzwänden.

Das Netzwerk „Ultrakurzpulslaser“ (UKPL-Innovationsnetzwerk, www.ukpl-technologie.de ©2022) ist ein Zusammenschluss an Firmen und Forschungseinrichtungen, die sich mit der Thematik der Ultrakurzpulslaser (UKPL) – Bearbeitung von Materialien beschäftigen. Das Netzwerk möchte generelle Aufklärungsarbeit, insbesondere auch an Hochschulen und Universitäten leisten, und an alle appellieren: Wenn Sie mit (offenen) UKPL-Anlagen arbeiten, schützen Sie sich selbst und sorgen Sie auch für Rechtssicherheit beim Betrieb Ihrer Anlagen. Dies ist zwingend erforderlich, da aktuell das Bewusstsein für die entstehenden Gefahren oft noch nicht bei den Betreibern angekommen bzw. unklar ist, welche Schutzmaßnahmen zu ergreifen sind.

Referenzen:

H. Legall et al., Applied Physics A 124, 407 (2018), doi: 10.1007/s00339-018-1828-6
R. Weber et al., Applied Physics A 125, 635 (2019), doi: 10.1007/s00339-019-2885-1
R. Behrens et al., Radiation Protection Dosimetry 183, 361 (2019), doi: 10.1093/rpd/ncy126
P. Mosel et al., Materials 14, 4397 (2021), doi:10.3390/ma14164397
J. Schille et al., Materials 14, 4537 (2021), doi 10.3390/ma14164537

 

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2570Thu, 14 Apr 2022 13:11:42 +0200Lösungen von Coherent zum Laserschweißen von großformatigen zylindrischen Batteriezellen für die E-Mobilitäthttps://photonicnet.de/Sprechen Sie mit unseren Experten auf der LASER World of PHOTONICS in München Stand A5.321 Die Konstruktion und der Bau von zylindrischen Batterien mit größerem Formfaktor für Elektrofahrzeuge erfordert eine Reihe von Schweißverfahren, die je nach Hersteller und Konstruktion unterschiedlich sind. Die anspruchsvollsten und empfindlichsten Verfahren haben jedoch alle bestimmte gemeinsame Anforderungen wie eine minimale WEZ, eine genaue Steuerung der Einschweißtiefe, minimale Spritzer und eine hohe Prozessgeschwindigkeit (in der Regel im Bereich von 200 bis 500 mm/s). Darüber hinaus erfordern einige wichtige Batterieverbindungsprozesse auch das Schweißen ungleicher Metalle.

Coherent hat die Adjustable Ring Mode (ARM) Technologie entwickelt, um all diese Anforderungen zu erfüllen. Der ARM-Laserstrahl besteht aus einem zentralem Strahl, der von einem weiteren konzentrischen Ring aus Laserlicht umgeben ist. Die Leistung im Zentrum und im Ringspot kann unabhängig voneinander gesteuert und sogar moduliert werden. Dies ermöglicht eine gleichmäßigere und kontrollierbarere Bearbeitung, eliminiert praktisch Spritzer und ermöglicht hohe Bearbeitungsgeschwindigkeiten bei minimaler WEZ. Die Faserlaser der Highlight FL-ARM-Serie von Coherent bieten die beste und wirtschaftlichste Lösung für die präzisen und anspruchsvollen Fügeaufgaben in der Batterieproduktion und haben ihre Leistungsfähigkeit bereits in der Batterie-Massenproduktion bewiesen.

www.coherent.com

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
news-2567Thu, 14 Apr 2022 11:27:33 +0200Netzwerken mit OptecNet Deutschland auf der W3+ Fair Wetzlar 2022https://photonicnet.de/Die W3+ Fair, Netzwerkmesse & Kongress für Enabling Technologies, ist ein zentraler Treffpunkt für Hightech-Innovationen und bringt nationale und internationale Experten aus Optik, Photonik, Elektronik und Mechanik am 6. und 7. Juli in Wetzlar zusammen. OptecNet Deutschland wird mit verschiedenen Angeboten vertreten sein und lädt seine Mitglieder, Partner und alle Interessierten zu einem persönlichen Austausch auf der Messe ein. Die Mitglieder der regionalen Innovationsnetze Optische Technologien und Quantentechnologien, zusammengeschlossen in OptecNet Deutschland, haben dabei die Möglichkeit, bei der Ausstellung von zusätzlichen Mehrwerten zu profitieren.

Nutzen Sie die Vorteile des exklusiven OptecNet Deutschland Gemeinschaftsstands:

  • Präsentation Ihrer Produkte und Leistungen auf dem Gemeinschaftsstand
  • All-in-one Standbaupakete mit wenig Aufwand: ab 3.300 Euro
    • möblierte Standfläche samt Standaufbau und -abbau, Standreinigung
    • 3 Ausstellerausweise
    • tägliches Stand-Catering und Verpflegung im exklusiven VIP-Bereich
  • Exklusiver Vorteil/ zusätzliche kostenfreie Leistungen für OptecNet Deutschland Aussteller
    • Gesicherter Vortragsslot auf den N-Tec Talks, der begleitenden Hightech-Konferenz
    • Nutzung der VIP-Logen für Kundengespräche
    • 30 zusätzliche, kostenfreie Eintrittskarten für Ihre Gäste
    • Zusätzliche Werbekampagne (News, LinkedIn, Anzeige im Messeheft u.a.)
    • Zentral gelegene Standfläche direkt am Eingang der Messehalle
  • Umfassende Marketing- und PR-Aktivitäten
    • Hohe Sichtbarkeit durch Unternehmensprofil online und im Messekatalog
    • Mailingaktionen, Social Media News & Kampagnen, Fachpressearbeit u.v.m.
  • Jede Menge Wissenstransfer & Networking
    • N-Tec Talks Hightech-Konferenz zu den Top-Themen New Technologies, New Business, Application Markets und Industry 4.0
    • Exklusiver Apéro + Abendveranstaltung für Aussteller „W3 and Friends“
    • Einfacher Zugang zu den Technologieführern aus der Region
    • Zahlreiche, begleitende Fachveranstaltungen, Networking-Events etc.

Im Rahmen der begleitenden Konferenz unterstützt OptecNet Deutschland zwei N-Tec Talks zu den Themen „Security and Defence“ und „Quantentechnologien“ mit Fachvorträgen und Diskussionsforum. Zahlreiche Experten aus den Mitgliedsunternehmen und Forschungseinrichtungen der regionalen Innovationsnetze Optische Technologien und Quantentechnologien zeigen aktuelle Herausforderungen, Trends und Lösungsansätze auf.

Außerdem veranstaltet OptecBB, Innovationsnetz für die Optischen Technologien in Berlin und Brandenburg, am 7. Juli 2022 einen Workshop zum Thema „Photonik in der Wald- und Forstwirtschaft“. Gemeinsam mit Experten wird der Einsatz photonischer Technologien und vernetzter Sensorik für die Bedarfe der gesamten „Wertschöpfungskette Holz“ diskutiert. Hierbei werden aktuelle Herausforderungen in der Forst- und Holzwirtschaft erörtert sowie bereits bestehende Innovationen und Ideen aufzeigt.

Kommen Sie mit nach Wetzlar - wir freuen uns auf Sie!

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

 

 

]]>OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den Netzennews-2562Tue, 05 Apr 2022 10:57:45 +0200An der Spitze der Supraleiter-Forschung: Quantencomputer-Projekt QSolid startet https://photonicnet.de/Auf dem Weg zum Quantencomputer auf Basis supraleitender Festkörperschaltkreise ist die Physikalisch-Technische Bundesanstalt an der Entwicklung der notwendigen Messtechnik beteiligt. Ein Quantencomputer auf Basis supraleitender Schaltkreise hat einen großen Vorteil: Seine Quantenbits (Qubits) sind relativ robust gegenüber äußeren Störungen. Daher setzt das jetzt gestartete bundesweite Verbundprojekt QSolid auf diese Technologie. Innerhalb der nächsten fünf Jahre will es ein Ökosystem (also eine Kollaborationsplattform) für einen Quantencomputer-Demonstrator entwickeln. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) hat als nationales Metrologieinstitut eine Vorreiterrolle im Bereich der Supraleitungsmetrologie: Hier hält sie eine weltweit führende Spitzenstellung. Im Projekt will sie besonders rauscharme supraleitende Schaltungen der nächsten Generation entwickeln, für die hochpräzise Fertigungsmethoden nötig sind. Darauf aufbauend sollen zukünftig Kalibrierangebote entstehen, die am Quantentechnologie-Kompetenzzentrum der PTB von Industriepartnern genutzt werden können.

Quantencomputer könnten in der Zukunft herkömmlichen Superrechnern bei bestimmten Aufgaben weit überlegen sein. Die Technologie steckt allerdings noch in den Kinderschuhen: Die Fehleranfälligkeit der Quantenbits, kurz Qubits, gilt als Knackpunkt bei der Quantencomputer-Entwicklung. Die Quantenzustände, die zur Speicherung der Quanteninformation genutzt werden, reagieren äußerst empfindlich auf äußere Einflüsse. Oftmals werden sie gestört, bevor alle Rechenoperationen abgeschlossen sind. Hier kommen supraleitende Qubits ins Spiel: Sie sind relativ robust gegenüber äußeren Einflüssen. Darin sehen die Beteiligten am Verbundprojekt QSolid die große Chance auf dem Weg zu einem Quantencomputer-Demonstrator und letztlich zum ersten marktfähigen Quantencomputer. Sie setzen auf die Supraleitungs-Technologie.

Im Projekt QSolid arbeiten 25 Partner gemeinsam an einem fehlerverbesserten Quantencomputer. Neben dem koordinierenden Forschungszentrum Jülich bringt unter anderem die PTB ihre Expertise ein. Das Ziel des Forschungsprojekts ist der Aufbau eines Ökosystems, das in die Supercomputing-Umgebung des Forschungszentrums Jülich eingebettet ist. Dieses Ökosystem soll auch externen Nutzern, zum Beispiel aus der Industrie, zugänglich gemacht werden. Der Quantencomputer soll über mehrere supraleitende Quantenprozessoren der nächsten Generation verfügen, darunter ein sogenanntes Moonshot-System, das klassischen Computern hinsichtlich der Rechenleistung nachweislich überlegen ist. Ein erster Demonstrator soll ab Mitte 2024 in Betrieb gehen. Deutschland will eine international führende Rolle in der Quantentechnologie einnehmen; daher fördert das Bundesforschungsministerium das Projekt QSolid mit fast 90 Prozent des Gesamtbudgets von 76,3 Millionen Euro, über das das Projekt in seiner fünfjährigen Laufzeit verfügt.

Der Beitrag der PTB ist es, besonders rauscharme supraleitende Schaltungen der nächsten Generation zu entwickeln, für die hochpräzise Fertigungsmethoden nötig sind. Dazu untersucht der PTB-Fachbereich 2.4 Quantenelektronik robuste und zuverlässige Techniken zum Auslesen von Qubits, mit dem Ziel, die Kontrolle über den Zustandsraum eines Qubits zu verbessern. Mit einer besseren Kontrolle kann die Qubit-Fidelität gesteigert werden. Fidelität ist ein Maß dafür, wie weit real implementierte Kontrolloperationen von den theoretisch erwünschten abweichen. Zu den Forschungsarbeiten gehören ebenfalls die Herstellung und Charakterisierung von Funktionsmustern parametrischer Verstärker, die eine Verstärkung am Quantenlimit erlauben.

Auf dieser Arbeit aufbauend ist geplant, zusammen mit dem neuen Quantentechnologie-Kompetenzzentrum an der PTB Kalibrierangebote für supraleitende parametrische Verstärker und Qubits zu etablieren. Die Kalibrierangebote sollen dann perspektivisch am Quantentechnologie-Kompetenzzentrum von Industriepartnern genutzt werden können.

Über das Projekt
Das Projekt QSolid ist Teil des Rahmenprogramms „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ und läuft von Januar 2022 bis Dezember 2026. Das Projektbudget beträgt 76,3 Millionen Euro und wird zu 89,8 Prozent durch das BMBF gefördert. Neben dem koordinierenden Forschungszentrum Jülich sind die PTB, die Fraunhofer-Institute IPMS und ASSID IZM, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das Leibniz-IHPT in Jena, das CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik sowie die Universitäten in Ulm, Stuttgart, Berlin (FU Berlin), Konstanz, Köln und Düsseldorf beteiligt. Zahlreiche Hersteller und Startups beteiligen sich am Aufbau einer nationalen Entwicklungs- und Lieferkette. ParityQC, HQS, Rosenberger HF-Technik, IQM, supracon, ParTec, Racyics, AdMOS, LPKF Laser & Electronics, Atotech, Atos science+computing ag, Globalfoundries und Zurich Instruments Germany sind als Projektpartner involviert und erhalten so schon früh die Möglichkeit, erste industrielle Standards zu setzen und Nutzungspotenziale zu erschließen. rehu/ptb


Ansprechpartner
Dr. Lukas Grünhaupt, Fachbereich 2.4 Quantenelektronik und Quantentechnologie-Kompetenzzentrum (QTZ), Telefon: (0531) 592-9453, lukas.gruenhaupt(at)ptb.de

Dr.-Ing. Mark Bieler, Leiter des Fachbereichs 2.4 Quantenelektronik, Telefon: (0531) 592-2400, mark.bieler(at)ptb.de


Webseite von QSolid

www.q-solid.de


Weitere Infos auf der Webseite des BMBF
www.quantentechnologien.de

Autor: Erika Schow

Pressekontakt:
Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
PÖ Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100
38116 Braunschweig
Tel.: (0531) 592-9314
E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
Web: www.ptb.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
news-2560Fri, 01 Apr 2022 12:47:37 +0200Joachim Ullrich ist neuer Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft https://photonicnet.de/Der scheidende Präsident der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt stellt sich in unruhigen Zeiten neuen Herausforderungen.Am Freitag, den 1. April 2022 übernimmt Prof. Dr. Joachim Ullrich die Präsidentschaft der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und leitet damit die älteste und mit rund 55 000 Mitgliedern größte physikalische Fachgesellschaft der Welt.

„Wir glauben an den Gedanken, dass Wissenschaft verbindet“, sagt Ullrich und unterstreicht damit ein zentrales Leitbild der DPG. Gerade in Zeiten politischer Krisen und großer Veränderungen, wie beispielsweise Klimawandel oder Digitalisierung, ist Wissenschaft wichtiger denn je. „Echte Wissenschaft funktioniert nicht dauerhaft ohne Freiheit, ohne offenen Diskurs, ohne angstfreie, pluralistische Diskussion“, sagt der neue DPG-Präsident. Auch die wissenschaftliche Kommunikation zu großen gesellschaftlichen Herausforderungen steht ganz oben auf seiner Tagesordnung. Ullrich ist überzeugt: „Wir müssen uns einmischen! Wir müssen die Gesellschaft und die Politik dabei unterstützen, den richtigen Weg zu finden, ohne dabei, das halte ich für extrem wichtig, selbst politisch zu werden!“

Wenn Joachim Ullrich Ende April sein Amt als Präsident der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) niederlegt, hat er mehr als zehn Jahre lang die traditionsreiche Einrichtung geleitet und dort wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Unter seiner Leitung wurde unter anderem die Metrologie für Energiewende und Quantentechnologien vorangetrieben. Darüber hinaus galt sein Bestreben, die Metrologie aus einem systemischen Blickwinkel zu betrachten, der einer immer stärker vernetzten und digitalisierten Welt Rechnung trägt. Auch die Revision des Internationalen Einheitensystems auf der Basis von Naturkonstanten hat Ullrich als Präsident des Komitees für Einheiten der Meterkonvention maßgeblich mitgestaltet. Dass sich 63 Mitgliedsstaaten in diesem Punkt einig waren, ist nach Einschätzung Ullrichs nicht nur wissenschaftsgeschichtlich bedeutsam, sondern beispielhaft für eine funktionierende internationale Zusammenarbeit.

Weitere Informationen

Pressemeldung der DPG und Prof. Dr. Joachim Ullrichs Werdegang

Ansprechpartner

Prof. Dr. Joachim Ullrich, Präsident der PTB, Telefon (0531) 592 1001, E-Mail: joachim.ullrich@ptb.de

Autor: Imke Frischmuth

Kontakt:

Imke Frischmuth
Wissenschaftsredakteurin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (PÖ)

Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100
38116 Braunschweig

Telefon: +49 531 592-9323
E-Mail: imke.frischmuth(at)ptb.de
Internet: www.ptb.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
news-2561Fri, 01 Apr 2022 12:37:03 +0200Applied Photonics Award 2022https://photonicnet.de/Bis zum 30. Juni können sich Studierende und Promovierende wieder mit ihrer Abschlussarbeit für den Nachwuchspreis des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF bewerben. Mit dem "Applied Photonics Award" werden Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit innovativen optischen Technologien für Gesellschaft und Wirtschaft auseinandersetzen. Hochqualifizierten Nachwuchs fördern und schon frühzeitig neue Ideen im Bereich der Angewandten Photonik würdigen - das ist das Ziel des "Applied Photonics Awards", dem Nachwuchspreis des Fraunhofer IOF aus Jena.

Prämiert werden insgesamt drei Abschlussarbeiten in den Kategorien Bachelor, Master/Diplom und Dissertation. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken neben einem Preisgeld wertvolle Karrierekontakte in die Photonik- und Optikbranche. Die Preisgelder sind wie folgt gestaffelt:

Kategorie A: Beste Bachelorarbeit (1.000 €)
Kategorie B: Beste Masterarbeit (2.000 €)
Kategorie C: Beste Dissertation (3.000 €)

Wer darf sich bewerben?
Teilnahmeberechtigt sind alle Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen (in deutscher oder englischer Sprache), die in den Jahren 2021 oder 2022 an einer deutschen Universität oder Hochschule eingereicht wurden und bis zur Abgabe der Bewerbung als „bestanden” gelten.

Die Fachrichtung spielt dabei keine Rolle: Die Spanne ehemaliger Preistragender reicht von Physik über Optometrie bis Gartenbauwissenschaften. Ausschlagend für die Auszeichnung ist, dass sich die Arbeiten mit innovativen optischen Technologien befassen, die unser Leben und Wirtschaften in Zukunft sicherer, effizienter oder nachhaltiger machen.

Preisverleihung bei den internationalen "Photonics Days Jena"
Die Verleihung des "Applied Photonics Awards" findet im Oktober 2022 im Rahmen der "Photonics Days Jena" statt, einem internationalen Karriere- und Netzwerkevent, veranstaltet von Fraunhofer IOF sowie der Max Planck School of Photonics. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten dabei die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeit vor einem Fachpublikum zu präsentieren. Auch bietet sich die Möglichkeit zur Vernetzung mit Vertreterinnen und Vertretern hochrangiger Unternehmen der Optik- und Photonikindustrie.

Das Fraunhofer IOF schreibt den "Applied Photonics Award" in diesem Jahr bereits zum fünften Mal aus. Die Tradition, auf der der Preis ruht, reicht dabei deutlich länger zurück: Der Award für Angewandte Photonik löste 2018 den "Green Photonics"-Nachwuchspreis ab, der seit 2012 vom Institut verliehen wurde.

Die diesjährige Verleihung des "Applied Photonics Awards" erfolgt erneut mit freundlicher Unterstützung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) sowie der Unternehmen Active Fiber Systems, JENOPTIK und TRUMPF.

Bewerbungen werden bis zum 30. Juni unter app(at)iof.fraunhofer.de angenommen.

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOpTech-NetForschung und WissenschaftPreise und Auszeichungen
news-2543Wed, 30 Mar 2022 09:40:00 +0200Herausforderungen der Beleuchtungsoptikhttps://photonicnet.de/Die Beleuchtungsoptik stellt viele Ingenieur:innen, Physiker:innen und Optikdesigner:innen vor Herausforderungen, als eigenständiges Themengebiet an den Hochschulen ist sie aber noch nicht etabliert. Daher bieten wir interessierten Praktiker:innen aus Industrie und Forschung einen kompakten – und in den Arbeitsalltag integrierbaren – Kurs an, bei dem die physikalisch tiefgründige, mathematisch ästhetische und gleichzeitig äußerst nützliche Theorie des Lichts für Beleuchtung im Mittelpunkt steht.OptoNet Seminar · Beleuchtungsoptik
vom 11.-15. Juli 2022 | 9:00-17:00 Uhr
im SCALA Panoramabankett | Leutragraben 1 in Jena

Das Seminar gibt einen umfassenden Einblick in die Physik und Mathematik der Beleuchtungsoptik und soll den Teilnehmern eine „Toolbox“ mit Methoden und Designelementen zur Verfügung stellen. Anhand einiger archetypischer Beispiele wird erläutert, wie Probleme anhand von Grundprinzipien analysiert werden können und wie diese Erkenntnisse und die Toolbox für gute Designansätze verwendet werden.  

SEMINARAUFBAU · MODULE

Modul 1 · Kolorimetrie | 11.07.2022

Modul 2 · Licht verstehen | 12.-13.07.2022

Modul 3 · Optische Elemente & Architekturen | 14.07.2022

Modul 4 · Lichtquellen & Beleuchtungssysteme modellieren | 15.07.2022 


Alle Module können einzeln oder komplett zum Vorteilspreis gebucht werden.


Mehr Informationen & Buchung »

Wir freuen uns auf Ihr Interesse.

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news-2559Tue, 29 Mar 2022 10:44:50 +0200Innovative Spatial ALD-Anlage am LZH kann komplex geformte Optiken präzise beschichten https://photonicnet.de/Mit einer neuen Spatial ALD-Anlage kann das LZH ab jetzt auch komplex geformte Optiken gleichmäßig beschichten. Die innovative Anlage erzielt höhere Auftragsraten als bisher möglich – und ist unter anderem für Anwendungen im Automotive Lighting- oder auch VR/AR-Bereich interessant.Mithilfe der ALD-Technologie (engl. atomic layer deposition) lassen sich sehr dünne, qualitativ hochwertige Schichten herstellen. Bisher wird das ALD-Verfahren vor allem genutzt, um zum Beispiel dünne Funktionsschichten in der Halbleiterindustrie herzustellen. Die in Kooperation mit der Firma Beneq neu-entwickelte Spatial-ALD-Anlage des LZH macht nun eine weitere, industriell stark nachgefragte Anwendung wirtschaftlich: Mit ihr können die Wissenschaftler:innen der Gruppe Optik-Integration am LZH viel schneller als bisher Schichtsysteme gleichmäßiger Dicke zum Beispiel auf stark gekrümmten und strukturierten Optiken herstellen. Bisher verwendete Methoden, wie die Elektronenstrahlverdampfung oder das Ionenstrahlsputtern sind hier stark limitiert.

Spannende Anwendungsfälle: Gebogene Displays oder Beleuchtungselemente
Die Spatial ALD-Anlage erzielt hohe Auftragsraten bei der Herstellung ultradünner Schichtsysteme für Optiken und ermöglicht die gleichmäßige Beschichtung komplex geformter Oberflächen. Interessant ist das zum Beispiel für die Bereiche Automotive-Lighting oder auch Augmented Reality (AR)/Virtual Reality (VR), wo dreidimensional geformte Beleuchtungselemente essentiell sind. Da die Anlage plasmabasiert ist, kann sie mit niedrigen Temperaturen unter 100 Grad arbeiten – dadurch ist sie insbesondere für die Beschichtung von temperaturempfindlichen Polymeroptiken geeignet, die häufig für Displays verwendet werden.

Rotationsprinzip ermöglicht hohe Auftragsraten
Die Anlage wurde von dem finnischen Unternehmen Beneq, einem führenden Anbieter im Bereich ALD-Technologie, in Zusammenarbeit mit dem LZH entwickelt. Der ALD-Prozess basiert auf selbstlimitierenden chemischen Reaktionen zwischen gasförmigen Precursoren und Substratoberflächen. In bisher üblichen Anlagen werden die Prozessreaktionen nacheinander durchgeführt, was einen zeitaufwändigen Gasaustausch der gesamten Reaktionskammer nötig macht. Anders in der Spatial ALD-Anlage am LZH: Hier laufen die Prozesszyklen räumlich getrennt ab. Die Anlage hat vier einzelne, durch Druck und Stickstoff abgetrennte Prozesskammern, in denen jeweils ein ALD-Reaktionsschritt abgeschlossen wird. Anschließend rotieren die Substrate in die nächste Kammer. So erreichen die Wissenschaftler:innen Auftragsraten die bisher nur mit anderen Beschichtungsverfahren möglich waren. Dies macht das Verfahren besonders wirtschaftlich und ermöglicht gleichzeitig einen hohen Durchsatz bei der optischen Beschichtung.

Anlage für Forschung und Industriekunden interessant
Erste Forschungsergebnisse mit der neuen Anlage haben die Wissenschaftler:innen in einem Konferenzbeitrag auf der diesjährigen Photonics West vorgestellt. Zurzeit arbeiten sie außerdem im EUROSTARS-Verbundprojekt INTEGRA daran, mit der Spatial ALD-Anlage optische Beugungsgitter zu beschichten.

Darüber hinaus ist das LZH offen für neue Herausforderungen mit der Spatial ALD-Anlage im Rahmen von weiteren Industrie- und Forschungskooperationen.

Kontakt:

Lena Bennefeld
Abteilungsleitung Kommunikation
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
+49-(0) 511 2788 419

presse(at)lzh.de

www.lzh.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
news-2558Tue, 29 Mar 2022 10:01:40 +0200Raumsonden-Antenne der ESA bei der PTB vermessen https://photonicnet.de/Auf dem europaweit einzigartigen PTB-Antennenfreifeld fanden abschließende Untersuchungen der Radar-Antenne für eine Jupiter-Raumsonde statt.Gibt es Wasser unter dem Eispanzer dreier großer Jupitermonde? War oder wäre sogar Leben möglich? Um solche Fragen zu klären, soll 2023 die ESA-Mission JUICE starten. Unter den zahlreichen Instrumenten der Jupiter-Sonde wird auch ein leistungsfähiges Radar namens RIME sein. Die Radarstrahlen sollen die Eisschichten der Monde bis in eine Tiefe von 9 km durchdringen. Jetzt wurde eine originalgroße Kopie der Antenne bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig auf Herz und Nieren getestet. Es waren, nach Simulationsrechnungen und Untersuchungen an einem kleineren Modell, die ersten Tests an einer großen Antenne – und gleichzeitig die abschließenden Tests vor ihrem Einsatz. Für die genauen Messungen der Impedanz, also des inneren Widerstandes der Antenne, nutzte die Firma SpaceTech im Auftrag von Airbus für die ESA das Antennenfreifeld der PTB. Es ist wegen seiner Größe und seiner guten Messbedingungen europaweit einzigartig.

Ein neun Meter hoher schwarzer Stab, befestigt an einem weißen Fahnenmast, ist das Objekt des Interesses. Es ist ein Monopol, und einer von zwei Armen der 16,6 m langen Dipolantenne, die letztlich an der Raumsonde montiert wird. Genau genommen ist es nur eine baugleiche Kopie. Aber seine Abmessungen und Eigenschaften entsprechen genau denjenigen der endgültigen Sende- und Empfangsantenne. Die Vermessung erfolgt mit Messgeräten, die im unterirdischen Messbunker neben der Freifläche verborgen sind. Das Radarsystem mit dem klangvollen Namen RIME (Radar for Icy Moons Exploration) arbeitet mit Radiowellen einer Frequenz zwischen 7,5 MHz und 10,5 MHz. Das entspricht Wellenlängen um die 30 Meter, also mit Kurzwelle – eher untypisch für Radar, das sonst eher mit Wellenlängen von einigen Zentimetern arbeitet. In dem unterirdischen Messplatz haben die Mitarbeiter der von der ESA beauftragten Firma SpaceTech GmbH auch die Messdaten erfasst. Der wichtigste Wert war dabei die Eingangsimpedanz, also der Fußpunktwiderstand der Antenne, gemessen in Ohm.

„Unser Antennenfreifeld ist das größte in Europa“, erklärt Thomas Kleine-Ostmann, Fachbereichsleiter bei der PTB. „Noch wichtiger: Es hat eine besonders ebene Oberfläche. Und es ist besonders frei gelegen; erst in mehr als 150 m Entfernung steht der Zaun zum angrenzenden Wohngebiet.“ Die Radarstrahlen werden also nur vom Boden, der mit einem Zinkbelag gut reflektierend gestaltet ist, zurückgeworfen, nicht aber von Gebäuden – die es ja schließlich im Weltraum auch nicht gibt. Wegen dieser guten Messbedingungen sind die SpaceTech-Mitarbeiter aus Immenstaad am Bodensee angereist; die PTB hat die Fläche für vier Tage an die Firma vermietet.

Vieles hängt daran, ob die Antenne die Erwartungen erfüllt. Daher laufen die Untersuchungen schon Jahre vor der eigentlichen Mission ab. Erst hat die ESA Simulations- und Modellrechnungen durchgeführt, dann in ihrem Testzentrum in den Niederlanden ein kleines Modell der Antenne getestet – und jetzt ist quasi das Original dran. Auch diese Messungen verliefen erfolgreich, sodass das Riesenprojekt weiter geplant werden kann.

JUICE (Jupiter ICy moons Explorer) wird die erste Raumsonde sein, die in die Umlaufbahn eines Mondes eines Planeten am äußeren Rand unseres Sonnensystems einschwenkt und ihn aus nächster Nähe analysieren wird. Dazu werden elf wissenschaftliche Hightech-Instrumente an Bord sein. Die Sonde soll 2023 starten, wird sieben Jahre und ein paar Monate für die Reise zu Jupiter brauchen und dann für 3,5 Jahre den Gasplaneten Jupiter und drei seiner insgesamt mehr als 60 Monde untersuchen. Sein Hauptziel ist der Jupitermond Ganymed, der zweitgrößte Jupitermond und zudem der größte Mond des Sonnensystems; er ist planetenähnlich und ein potenzieller Lebensraum. Mithilfe von JUICE will die ESA seine Oberfläche kartieren und bis tief in den Kern hinein untersuchen, woraus er besteht, ob sich seine Zusammensetzung im Laufe der Zeit verändert hat und ob es Hinweise auf Wasser gibt.

Aber auch die beiden anderen großen, eisbedeckten Jupitermonde Kallisto und Europa will die ESA mithilfe des RIME-Radarsystems unter die Lupe nehmen. Außerdem sollen die Atmosphäre, die Magnetosphäre, die Satelliten und die Ringe von Jupiter selbst untersucht werden. Davon erhofft man sich Erkenntnisse darüber, wie die Bedingungen für die Entstehung von Planeten und von Leben sind und wie unser Sonnensystem funktioniert.
es/ptb

Ansprechpartner
Dr. Thomas Kleine-Ostmann, Leiter des Fachbereichs 2.2 Hochfrequenz und Felder, Telefon: (0531) 592-2200, thomas.kleine-ostmann(at)ptb.de

Autor: Erika Schow

Pressekontakt:
Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
PÖ Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100
38116 Braunschweig
Tel.: (0531) 592-9314

E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
Web: www.ptb.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
news-2555Wed, 23 Mar 2022 09:46:42 +0100Neue staubdichte langlebige F-Theta-Objektiv-Familiehttps://photonicnet.de/Excelitas präsentiert die weltweit ersten F-Theta-Objektive, die gemäß Schutzart IP6x gegen das Eindringen von Staub geschützt sind. Die langlebigen Objektive eignen sich für Hochleistungs-Laseranwendungen in der Metallbearbeitung und additiven Fertigung. Sie sind auf sehr große Arbeitsabstände bis 350 mm bei relativ kurzen Brennweiten von 262 mm bis 270 mm ausgelegt. Damit bieten sie Kunden eine kostensparende, wartungsarme Lösung, weil die Schutzgläser wegen der großen Arbeitsabstände weniger verschmutzen. Die neuen F-Theta-Objektive für die Spektralbereiche 440 – 460 nm, 515 – 540 nm und 1030 – 1080 nm ergänzen die Produktreihe LINOS F-Theta-Ronar, eine der führenden Hochqualitätsmarken von Excelitas. Sie zeichnen sich zusätzlich durch eine große Eintrittsapertur von 14 mm bis hinauf zu 30 mm und entsprechend kleine Spotgrößen aus.Die großen Aperturen bringen Kunden zusätzliche Kostenersparnisse durch potenziell höhere Leistungsdichten, welche die Laserbearbeitung entweder mit höheren Geschwindigkeiten oder mit reduzierter Laserleistung ermöglicht. Das Vollquarzdesign der Laseroptiken und Excelitas‘ breitbandiges winkeloptimiertes Low-Absorption-Coating sorgen für eine hohe Laserzerstörschwelle, langanhaltende optische Stabilität mit minimaler thermischer Fokusverschiebung und eine nahezu gleichbleibende Transmission von ≥96 % über die gesamte Scanfeldgröße von bis zu 154 x 154 mm² bei Laserleistungen von bis zu 6 kW. Die Objektive verfügen über ein M85x1- und ein M110x1-Gewinde. Die Position der Rückreflexionen ist für handelsübliche Scanköpfe optimiert. Excelitas präsentiert die neuen F-Theta-Objektive auf der LASER München an Stand #B6-103.

Mehr Informationen: https://tinyurl.com/linos-f-theta-de

Excelitas auf der LASER World of PHOTONICS
München, 26. – 29. April 2022
Halle B6, Stand 103

Über Excelitas Technologies

Excelitas Technologies® Corp. ist ein führender Industrietechnologiehersteller, dessen innovative, marktorientierte Photoniklösungen die hohen Anforderungen von OEM-Kunden und Endanwendern an Beleuchtung, Optik, Optronik, Sensorik, Detektion und Bildgebung erfüllen. Excelitas trägt damit entscheidend zu Kundenerfolgen auf unterschiedlichsten Zielmärkten bei – von Biomedizin über Forschung, Halbleiter, industrielle Fertigung, Sicherheit, Konsumgüter bis hin zu Verteidigung und Luft- und Raumfahrt. Nach dem Erwerb von Qioptiq im Jahr 2013 beschäftigt Excelitas heute mehr als 7500 Mitarbeiter in Nordamerika, Europa und Asien, die sich für Kunden in aller Welt engagieren. Bleiben Sie auf Facebook, LinkedIn, Instagram und Twitter mit Excelitas in Verbindung.

Kontakt:

Excelitas Technologies Corp.

Oliver Neutert
Marketing Manager

Feldkirchen (bei München)

Tel.: +49-89-255458-965

E-Mail: oliver.neutert(at)excelitas.com
Internet: www.excelitas.com

 

 

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2554Tue, 22 Mar 2022 12:31:43 +0100Excelitas – Qioptiq-Standort Göttingen finanziert Aufforstung eines Hektars Waldhttps://photonicnet.de/Excelitas finanziert die Bepflanzung einer Fläche von einem Hektar Wald in der Region Göttingen und leistet somit einen Beitrag zum Umweltschutz. Rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Qioptiq-Standorts Göttingen beteiligten sich in ihrer Freizeit an der Aufforstungsaktion und pflanzten am 18. März 2022 rund 1.150 Bäume in der Nähe von Sieboldshausen. „Der Klimawandel ist ein globales Thema, und Excelitas hat sich in unseren deutschen Betrieben verpflichtet, zur Nachhaltigkeit beizutragen und den globalen CO2-Ausstoß zu reduzieren. Wir freuen uns sehr, dass auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unser Engagement schätzen und sich an der Aufforstungsaktion in Göttingen aktiv beteiligt haben“, sagte Frank Stiebert, Standortleiter.

Excelitas setzt sich als Unternehmen in vielerlei Hinsicht für mehr Nachhaltigkeit ein. Die Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG, zu der der Standort Göttingen gehört, ist seit 2021 ein klimaneutrales Unternehmen. Dies wird durch Aktivitäten auf drei Ebenen erreicht: Ermittlung der Treibhausgasemissionen auf wissenschaftlicher Basis, Maßnahmen zur Reduzierung der eigenen CO2-Emissionen sowie Unterstützung von Klimaschutzprojekten zum Ausgleich der verbleibenden Treibhausgasemissionen.

Der im September 2021 eröffnete Produktionsneubau im Göttinger Science Park wurde nach modernsten Gesichtspunkten der Energie-Effizienz geplant und gebaut. So ist er nicht zuletzt auch mit einer Photovoltaik-Anlage und Ladesäulen für E-Fahrzeuge ausgestattet. Dank enger Zusammenarbeit mit der GWG Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH und den Göttinger Verkehrsbetrieben gibt es bereits seit Januar 2022 eine zusätzliche Bushaltestelle für den Science Park.

Auch am Excelitas-Standort in Wiesbaden wurde im Jahr 2021 eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen.

Qioptiq in Göttingen hat aktuell ca. 400 Beschäftigte – Tendenz weiter steigend. Gesucht werden weiterhin engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Produktion und produktionsnahe Bereiche, Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb und Verwaltung. Auch in der Ausbildung ist das Unternehmen aktiv: Ausgebildet werden Feinoptiker, Industriekaufleute, Fachkräfte für Lagerlogistik und Industriemechaniker. Zudem wird ein duales Studium angeboten.

Im Frühjahr wurde die Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG mit den Standorten Göttingen, Feldkirchen, Regen und Aßlar mit dem FOCUS-Siegel „Bester Arbeitgeber 2021“ ausgezeichnet.

Über Excelitas Technologies

Excelitas Technologies® Corp. ist ein führender Industrietechnologiehersteller, dessen innovative, marktorientierte Photoniklösungen die hohen Anforderungen von OEM-Kunden und Endanwendern an Beleuchtung, Optik, Optronik, Bildgebung, Sensorik und Detektion erfüllen. Excelitas trägt damit entscheidend zu Kundenerfolgen auf unterschiedlichsten Zielmärkten bei – von Biomedizin über Forschung, Halbleiter, industrielle Fertigung, Sicherheit, Konsumgüter bis hin zu Verteidigung und Luft- und Raumfahrt. Nach dem Erwerb von Qioptiq im Jahr 2013 beschäftigt Excelitas heute mehr als 7000 Mitarbeiter in Nordamerika, Europa und Asien, die sich für Kunden in aller Welt engagieren. Bleiben Sie auf Facebook, LinkedIn, Instagram und Twitter mit Excelitas in Verbindung.

Kontakt:

Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG

Marina Schaefer, Göttingen
Tel.: +49-551-6935-123
E-Mail: marina.schaefer(at)excelitas.com

Excelitas Technologies Corp.

Oliver Neutert
Marketing Manager
Feldkirchen (bei München)
Tel.: +49-89-255458-965
E-Mail: oliver.neutert(at)excelitas.com

Internet: www.excelitas.com

gii die Presse-Agentur GmbH
Immanuelkirchstraße 12
10405 Berlin

Tel.:+49-30-538965-0

E-Mail: info(at)gii.de

Internet: www.gii.de

 

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PhotonicNet GmbH
news-2551Mon, 21 Mar 2022 11:02:05 +0100Weißlicht-Interferometer von Polytec prüft feinste Strukturenhttps://photonicnet.de/Fortschritte in der Mikrosystemtechnik und der Mikroelektronik steigern die Nachfrage nach Messungen von Strukturdetails, um zum Beispiel Kanaltiefen und Kantenprofile auf einem Lab-on-a-Chip zu charakterisieren, Stufenhöhen, Co-Planarität und andere Packaging-Parameter zu bestimmen oder MEMS anhand ihrer 3D-Strukturprofile und abgeleiteter Oberflächenparameter zu charakterisieren, wie z.B. Rauheit, Ebenheit und Deformation.Mit dem TopMap Micro.View+ hat Polytec für solche Anwendungen ein hochauflösendes mikroskopbasiertes Weißlicht-Interferometer im Programm. Die zusätzlich zur Höhenmessung gelieferte Farbinformation (RGB) vom Messobjekt vereinfacht dabei die Fehlerzuordnung. Ausgestattet mit motorisierten x-, y- und z-Achsen, einem Verfahrbereich von 200 x 200 x 100 mm³ und einen ebenfalls motorisierten Objektiv-Revolver lassen sich Prüfabläufe automatisiert nach bestimmtem „Rezepten“ durchführen, die Probenhöhe kann bis auf 370 mm gemessen werden und der Messkopf ist auch separat direkt in der Fertigungslinie integrierbar.

Anwendungsbeispiel: Flexible Hybridelektronik

Beim Institut für Mikroelektronik Stuttgart (IMS CHIPS) hat sich das hochauflösende Prüfsystem bei der Überprüfung der Oberfläche flexibler Hybridelektronik mittlerweile im praktischen Einsatz bewährt. Im waferbasierten Produktionsprozess werden hier Chips auf eine Polyimidfolie gebettet, überschichtet und mit lithographischer Strukturierung verdrahtet. Zur Qualitätskontrolle müssen die feinen Strukturen des vierlagigen Aufbaus überprüft werden. Gleichzeitig tragen die Ergebnisse dazu bei, den Fertigungsprozess zu evaluieren und zu optimieren. Die 3D-Messdaten der Weißlicht-Interferometer können mit jeder geeigneten Auswertesoftware bearbeitet werden. Besonders einfach geht das mit der speziell für diese Topografie-Messsysteme entwickelten TMS Software, die zahlreiche Möglichkeiten bietet, um die Messergebnisse zügig und ISO-konform auszuwerten. Zudem lässt sich die Software dank guter Dokumentation, offener Struktur und modularen Aufbaus individuell modifizieren. Dadurch bleibt internes Wissen im Unternehmen und auf sich ändernde Anforderungen kann flexibel reagiert werden.

Nähere Informationen unter https://www.polytec.com/de/oberflaechenmesstechnik

Pressekontakt: Christina Petzhold, Tel. 07243-604-3680

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2548Tue, 15 Mar 2022 10:37:55 +0100Hannoversche Physiker entdecken neue Methode zur Abbildung ultraschneller Elektronenbewegung in Atomenhttps://photonicnet.de/Forscher der Leibniz Universität Hannover beobachten die Dynamik von Elektronen erstmals mit langwelligem Licht. Ein internationales Team von Forschenden unter der Leitung von drei Wissenschaftlern des Exzellenzclusters PhoenixD an der Leibniz Universität Hannover haben mit Licht die schnellsten und kleinsten Details der Elektronendynamik in Atomen sichtbar gemacht. Dafür verwendeten sie Wellenlängen, die bisher als viel zu lang und damit ungeeignet für diese Aufgabe galten. „Die Entdeckung wird künftig einen neuen und einfachen Zugang zu den zeitlichen und räumlichen Skalen der atomaren Welt ermöglichen“, sagt Dr. Ihar Babushkin, Theoretischer Physiker und Mitglied des Exzellenzclusters PhoenixD an der Leibniz Universität Hannover (LUH).

Wie kann ich die Flugbahn eines Schmetterlings vermessen, wenn die kleinste Skala meines Zollstocks so groß ist wie das Empire State Building? Diese Frage mag grotesk klingen, denn normalerweise würde wohl niemand ein so kleines Tier mit einem um ein Vielfaches größeren Maßstab ausmessen wollen. Dafür wird ein Maßband benötigt, dessen Maßeinheit kleiner ist als der Schmetterling.

Solche Größenunterschiede finden sich auch bei den kleinsten Teilchen: So wird die Größe von Atomen mit der Maßeinheit Ångström gemessen. Ein Ångström entspricht dem zehnmillionsten Teil eines Millimeters (10-10 Meter). Werden Atome nun mithilfe von Licht vermessen, dient die Wellenlänge des Lichts als Maßeinheit. Folgerichtig müssten Wellenlängen im Ångström-Bereich am besten für diese Aufgabe geeignet sein. Das wären Röntgenstrahlen, und es wäre nicht zu erwarten, dass ein Betrachter viel oder überhaupt etwas sieht, wenn er das Atom bei sichtbarem Licht mit 3000-mal größerer Wellenlänge beobachtet.

Diese Verhältnisregeln gelten nicht nur für die Betrachtung von Raum, sondern ebenso von Zeit: In der Atomphysik ist beispielsweise einer der schnellsten Prozesse das Tunneln eines Elektrons aus dem Atom, wenn dieses in ein sehr starkes elektrisches Feld gebracht wird. Die Ionisierung findet auf der Attosekunden-Zeitskala (10-18 Sekunden) statt, während die Periode einer einzelnen Schwingung sichtbares Lichtes etwa eine Femtosekunde (10-15 Sekunden) beträgt.

„Um solche Prozesse zu untersuchen, nutzen die Forscher bisher viel kürzere Lichtwellenlängen oder die aus den Atomen entweichenden Elektronen. Beide Arten von Messungen haben einen entscheidenden Nachteil – sie sind apparativ schwierig umzusetzen und zu handhaben. Aber wir haben dafür jetzt eine Lösung gefunden“, sagt Babushkin. Seine Forschung wurde durch das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierte Schwerpunktprogramm 1840 (QUTIF) gefördert, das von der LUH initiiert wurde und koordiniert wird.

An der Entdeckung des neuen Zugangs zu den kleinsten atomaren Skalen hat eine Gruppe von insgesamt 21 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter der Leitung von Mitgliedern des Exzellenzclusters PhoenixD mitgewirkt. Sie zeigten mit ihrer Forschung, dass klare Signaturen der Elektronendynamik im sichtbaren Licht erhalten bleiben; und zwar sowohl auf der Zeit- als auch der Raumskala. Darüber hinaus können auch sehr viel längere Wellenlängen – bis in den Millimeterbereich (Terahertz-Bereich) – genutzt werden. Das heißt, es ist möglich, die Dynamik auf atomarer Ebene auf die Größe der bekannten makroskopischen Welt zu vergrößern.

Die Zeitschrift Nature Physics hat in ihrer aktuellen Ausgabe darüber berichtet:
https://www.nature.com/articles/s41567-022-01505-2www.nature.com/articles/s41567-022-01505-2

Der Effekt zeigt sich bei der Ionisation, durch die aus einem Atom ein Elektron entfernt und beschleunigt wird. Das Elektron strahlt dadurch wie jedes beschleunigte geladene Teilchen Licht aus. Aufgrund der Kürze des Ionisationsprozesses ist das Spektrum sehr breit und umfasst ultraviolette, sichtbare und Terahertz-Strahlung. Wird dieses emittierte Licht nun polarisiert, reagiert es höchst empfindlich auf die kleinsten Details der Elektronendynamik. „Durch die Messung der Polarisation des Lichts lassen sich dann viele Aspekte der Elektronendynamik mit ausgezeichneter Präzision rekonstruieren“, sagt Babushkin.

Diese neue Art der Bildgebung eröffnet weitreichende Perspektiven: Sie verspricht Versuchsaufbauten, die zehn- oder sogar hundertmal billiger sind als bisher und macht damit weitere Forschung für viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit erschwinglich. „Außerdem können wir damit die Elektronendynamik in Situationen beobachten, in denen weder Licht mit kurzen Wellenlängen noch Elektronen für den Nachweis zur Verfügung stehen, zum Beispiel in der Masse von Festkörpern“, sagt Ayhan Demircan, Theoretischer Physiker und Mitglied des Exzellenzclusters PhoenixD. Schließlich können optische Polarisationsmessungen sehr präzise sein, sodass die Wissenschaftler die Elektronendynamik so genau wie nie zuvor messen können. „In der Zukunft“, sagt Babushkin, „könnten diese Erkenntnisse zum Verständnis der Licht-Materie-Wechselwirkung an der Grenze der möglichen Auflösung sowohl in Zeit als auch im Raum beitragen.“

Originalartikel:

I. Babushkin, A. J. Galan, J. R. C. Andrade, A. Husakou, F. Morales, M. Kretschmar, T. Nagy, V. Vaicaitis, L. Shi, D. Zuber, L. Bergé, S. Skupin, I.A.Nikolaeva, N.A.Panov, D.E.Shipilo, O. G. Kosareva, A. N. Pfeiffer, A. Demircan, M. J. J. Vrakking, U. Morgner, and M. Ivanov

All-optical attoclock for imaging tunnelling wavepackets
Nature Physics (2022) https://doi.org/10.1038/s41567-022-01505-2doi.org/10.1038/s41567-022-01505-2

Hinweis an die Redaktion:

Die Wissenschaftler stehen für Fragen zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an:

Priv.-Doz. Dr. Ihar Babushkin: Telefon +49 511 762-3381, E-Mail: babushkin@iqo.uni-hannover.de
Apl Prof. Dr. Ayhan Demircan: Telefon +49 511 762-17219, E-Mail: demircan@iqo.uni-hannover.de
Prof. Dr. Uwe Morgner: Telefon +49 511 762-2452/2589, E-Mail: morgner@iqo.uni-hannover.de

Das Referat für Marketing und Kommunikation der Leibniz Universät Hannover erreichen Sie hier. Alle Pressemitteilungen finden Sie hier: Zwei Pressefotos stehen zum Download bereit.

Bild 1: Ein internationales Team unter der Leitung von Forschern des Exzellenzclusters PhoenixD an der Leibniz Universität Hannover - (von links) Ihar Babushkin, Uwe Morgner und Ayhan Demircan - hat einen neuen Zugang zu den kleinsten zeitlichen und räumlichen Skalen in der atomaren Welt entdeckt.
Bildquelle: Sonja Smalian/PhoenixD 
Download Bild 1

Bild 2: Das Diagramm zeigt die Ionisierung eines Moleküls in einem stark elliptisch polarisierten Laserfeld und die dabei entstehende Strahlung. Bildquelle: Ihar Babushkin/PhoenixD
Download Bild 2

Verfasst von Sonja Smalian

Kontakt:

Sonja Smalian
Cluster of Excellence PhoenixD
Leibniz University Hannover
Welfengarten 1 A
30167 Hannover

Mail:      sonja.smalian(at)phoenixd.uni-hannover.de

Website:   www.phoenixd.uni-hannover.de

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
news-2547Fri, 11 Mar 2022 11:53:11 +0100Scan-Kopf mit Strahlformer steigert die Produktivität in der Brennstoffzellen-Fertigunghttps://photonicnet.de/Zusammenarbeit der Photonik-Experten erschließt neue Anwendungen Die SCANLAB GmbH entwickelt, gemeinsam mit ihren Schwesterfirmen Blackbird Robotersysteme GmbH und Holo/Or Ltd., vielversprechende neue Systemkonzepte für Laseranwendungen wie das Laserschweißen von Bipolarplatten und die additive Fertigung (Metall-3D-Druck). Durch Integration von spezifischen Strahlformern hat der neuartige Systemaufbau das Potenzial zu einer annähernden Verdopplung der Produktivität beim Schweißen von Bipolarplatten für Wasserstoff-Brennstoffzellen gezeigt. Die Brennstoffzellen-Technologie wurde lange als Nischenmarkt eingeschätzt. Inzwischen ist die Nachfrage spürbar gestiegen, nicht zuletzt verursacht durch die Energiewende und die Suche nach alternativen Antrieben. Für eine effiziente Massenfertigung muss jedoch der Durchsatz beim Schweißen metallischer Bipolarplatten, die den Stack einer Brennstoffzelle bilden, gesteigert werden. Hohe Schweißgeschwindigkeiten erfordern schnelle Scan-Systeme sowie Hochleistungslaser, beides ist heute verfügbar. Doch ausschlaggebend für die erreichbare Geschwindigkeit ist der Schweißprozess an sich. Häufig treten Fehler in Schweißnähten, wie ‚Humping-Effekte‘ und Einbrandkerben auf, sobald eine gewisse Geschwindigkeit überschritten wird.

Blackbird Robotersysteme hat in einem Testaufbau den intelliSCAN 2D-Scan-Kopf von SCANLAB und HOLO/ORs neueste Entwicklung Flexishaper, ein über den gesamten Leistungsbereich einstellbarer Strahlformer, integriert. Die Bestimmung der notwendigen Strahlformung wurde mithilfe einer Prozesssimulation ermittelt. Die Auslegung des eingesetzten Strahlformers ist das Ergebnis eines kombinierten optischen Designs, das diffraktive optische Elemente (DOE) mit einem Scan-System verbindet. Die Applikationsversuche erlaubten das Verschieben des Geschwindigkeitslimits für fehlerfreies Schweißen von 45 m/min auf bis zu 70 m/min.

Übertragung der Bearbeitungspraxis mit DOEs
Das Schweißen dünner Bleche für Bipolarplatten stellt ähnliche Anforderungen an den Bearbeitungsprozess wie das Laser-Pulverbettschweißen (LPBF). Beide Verfahren erfordern ein Scanner-Bildfeld von bis zu 500 x 500 mm² sowie eine typische Prozessgeschwindigkeit von rund 1 m/s und darunter. Auch beim Verfahren für Metall-3D-Druck wird die Bearbeitungsgeschwindigkeit nicht vom Scan-System oder der Laserleistung limitiert, sondern der Prozess an sich setzt die Grenzen für den Durchsatz. Daher sind die erfreulichen Laserschweiß-Ergebnisse der erste Schritt auch auf dem Weg zur Optimierung von LPBF-Prozessen.

“Unsere gemeinsame Firmenholding schafft den vertrauensvollen Rahmen, der nötig ist, für eine so enge Zusammenarbeit bei der Entwicklung innovativer Lösungen. Nur in einem vergleichbaren Setup kann man zukünftige Marktbedürfnisse offen analysieren und die Ergebnisse gleich in ein konkretes optisches Design umwandeln.“ berichtet Georg Hofner, Sprecher der Geschäftsführung SCANLAB.

“Unsere Schwesterfirmen bieten uns einen Werkzeugkasten, den wir mithilfe unserer Erfahrung und unseres Anwendungswissens in greifbare Vorteile für unsere Zielmärkte und Kunden umsetzen können“ fügt Karl Christian Messer, Geschäftsführer Blackbird Robotersysteme, hinzu.

“Das ist genau die Form von Kooperation, die einen echten Mehrwert erzielt. Die Kombination von unserer Strahlformungs-Expertise mit dem tiefgehenden Marktverständnis unserer Schwesterfirmen.“ ergänzt Israel Grossinger, Inhaber und Leiter von HOLO/OR.

Die nächsten Schritte bestehen darin, das Konzept des Laserschweißens in einem größeren Maßstab zu testen und verschiedene Applikationen parallel zu verfolgen. SCANLABs fiberSYS ist gerade auf die Anforderungen beider Verfahren, LPBF und Schweißprozesse, ausgerichtet. Daher wurde die Integration von DOEs genau in dieses Scan-System, speziell für den Einsatz in Multi-Kopf-Maschinen konzipiert, in die Entwicklungs-Roadmap mit aufgenommen.

>> mehr Informationen

Kontakt:

SCANLAB GmbH
Siemensstr. 2a
82178 Puchheim

Tel. 089 800 746-0
E-Mail: presse@scanlab.des.wiesel(at)oth-aw.depresse(at)scanlab.de
Internet: www.scanlab.de

 

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenForschung und WissenschaftPressemeldung
news-2546Thu, 10 Mar 2022 11:58:28 +0100LZH entwickelt Unterwasser-Laser-Verfahren zur Entschärfung von Kampfmitteln im Meerhttps://photonicnet.de/Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) entwickelt gemeinsam mit Projektpartnern ein Verfahren, um Weltkriegsmunition unter Wasser mit dem Laser zu entschärfen. Das Ziel: das Ökosystem so wenig wie möglich in Mitleidenschaft ziehen und dabei Zeit und Kosten sparen.In der Nord- und Ostsee liegen schätzungsweise 1,6 Millionen Tonnen Kriegsmunition auf dem Meeresgrund. Dabei ist nicht nur die Gefahr unvorhergesehener Detonationen ein Problem. Durch das Wasser korrodiert die Stahlhülle der Kampfmittel mit der Zeit, wodurch der Sprengstoff ins Meer gelangt – mit erheblichen Folgen für Menschen, Tiere und das gesamte Ökosystem. Die Beseitigung der Kampfmittel ist allerdings eine Herausforderung: Sprengungen unter Wasser sind nicht nur gefährlich, sie sorgen auch für erhebliche Druckwellen und beeinträchtigen die Meeresbewohner, die dort leben. Auch kann sich nicht umgesetzter, umweltschädlicher Sprengstoff nach der Detonation im Meer ausbreiten. In dem Projekt UNLOWDET arbeiten Wissenschaftler:innen des LZH gemeinsam mit den Firmen LASER on demand GmbH und EGGERS Kampfmittelbergung GmbH an einer Lösung: Sie forschen daran, wie man Kampfmittel unter Wasser ferngesteuert mit dem Laser entschärfen kann. Damit soll die Auswirkung der Sprengung auf die Umwelt verringert werden.

Laserinduzierte Detonation für effizientere Entschärfung

Die Projektpartner knüpfen hierzu am Ansatz einer „Low-Order Detonation“ an, bei der im Gegensatz zur „High-Order Detonation“ nur ein kleiner Teil des Sprengstoffes umgesetzt wird. In einem ersten Schritt wird mit einem Laserstrahl eine definierte Fuge in das Kampfmittel eingebracht und somit die Hülle geschwächt. Im zweiten Schritt soll dann mit dem Laserstrahl eine Low-Order-Detonation ausgelöst werden, so dass der Zünder herausgelöst und die Zündkette unterbrochen wird. Da die Systemtechnik mit einem Tauchroboter am Kampfmittel positioniert werden soll, kann der Prozess aus der Distanz gesteuert werden.

Dieses Verfahren macht den Prozess des Entschärfens nicht nur sicherer, sondern auch maßgeblich effizienter: Zum Beispiel kann so auf das zeit- und kostenintensive Ausbringen von Blasenschleiern, die bei Sprengungen üblicherweise für den Schallschutz zum Einsatz kommen, verzichtet werden. Gleichzeitig wird das Risiko minimiert, dass sich nach der Detonation nicht umgesetzter Sprengstoff im Meer ausbreitet.

Über UNLOWDET

Im Projekt UNLOWDET entwickeln die Partner ein Verfahren zur laserinduzierten Unterwasser Low-Order-Detonation zur effizienten Entschärfung von Kampfmitteln im Meer. Beteiligt sind neben dem Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) die EGGERS Kampfmittelbergung GmbH und die LASER on demand GmbH.

Assoziierte Partner, die das Projekt beraten, sind die Feuerwehr Hamburg, das Landesamt für Geoinformation und Landvermessung Niedersachsen, die Polizei Bremen, das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein, das Landesamt für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, das GEOMAR Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung Kiel sowie das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz.

Das Verbundforschungsvorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz unter dem Förderkennzeichen 03SX550B durch den Projektträger Jülich gefördert.

Diese Pressemitteilung mit Bildmaterial auf der Webseite des LZH: https://www.lzh.de/pressemitteilung/2022/lzh-entwickelt-unterwasser-laser-verfahren-zur-entschaerfung-von-kampfmitteln

Kontakt:

Lena Bennefeld
Abteilungsleitung Kommunikation
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
+49-(0) 511 2788 419

presse(at)lzh.de

www.lzh.de

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
news-2544Wed, 09 Mar 2022 14:42:27 +0100Silicon carbide pressure sensors working at 600°C could make air travel easier on the environmenthttps://photonicnet.de/Built to take the heat: While conventional sensors reach breaking point at around 300°C, researchers at Fraunhofer IZM are creating a sensor that works reliably at twice that temperature. The secret of the heat-loving sensors: Silicon carbide, etched with exceptional precision. Their ability to monitor pressure even in extremely adverse environments could help fine-tune the combustion process in jet turbines and reduce the fuel consumption of aircraft.Humans have dreamt of flying since our species first looked up to the sky. From the story of doomed Icarus to the design genius of Leonardo da Vinci, myth and imagination were slowly enriched with scientific and technical knowhow. Latest since the arrival of jet engines in the mid-20th century, humanity has  taken to the skies in ever larger and ever more powerful flying machines. The working principle of the jet engine seems simple on the surface: An extremely powerful exhaust jet from the gas turbine engine generates thrust that propels the aircraft forward. But the picture becomes more complex when one looks under the hood. The compression of the air inside the engine creates enormous pressure, and the combustion chamber reaches temperatures of up to 600° centigrade, or more in the even more extreme conditions of rocket engines. To guarantee safety and be able to monitor these conditions in use, sensors need  to fulfil tough requirements: They not only have to be sensitive and precise enough, but also absolutely reliable and durable in extremely adverse and corrosive environments.

In the north of Germany’s capital Berlin, researchers at Fraunhofer IZM have taken on the mission to design and build a high-temperature sensor with the right properties. Silicon carbide or SiC, their material of choice, represents a quantum leap for the robustness of pressure sensors. Conventional silicon sensors  would not be an option for this type of application, as they would reach their limit already at 150°C. With the Silicon-on-Insulator (SoI) technology, this limit can be pushed to around 400°C. But when this threshold is crossed and the sensors are exposed to mechanical pressure, they begin to deform and  immediately lose precision.

Using SiC for the new generation of high-temperature sensors comes with many evident advantages: The material is extremely robust, chemically virtually inert, and stable even at high temperatures. It can cope with a vast temperature range, reaching up to 600°C. Its mechanical and chemical properties led to it being recognized as a possible gamechanger for microelectronics years ago. But the positive properties come at a price: “Silicon carbide is a blessing and a curse. The unique strength and durability of the material make it very promising for electronic components, but the same properties make processing SiC a real headache”, Piotr Mackowiak, researcher at Fraunhofer IZM, knows.

The team gathered around Mackowiak has now found a solution to this conundrum. The challenge for them was to create a semiconductor manufacturing process to build a tiny, but stable base body on a thin membrane. They did so with an extremely fast double etching process that etches the silicon carbide at  four micrometres per minute. This is eight times the conventional speed, and it makes the technology interesting for the high throughput rates in industrial production. The sensor created by Mackowiak’s team also has an unusual shape that keeps the design stable at high temperatures without any need for  external cooling.

“Our thinking was to keep the design to the essential basics, to ensure that it is heat resistant, but also so thin that it can bend and work as a piezometer – and we did both with deep etching”, Mackowiak explains. Current sensors in this field work by piezoelectric measurements, which can record dynamic, but not  static pressure, and they cannot withstand the very high temperatures they are exposed to for too long. “Our sensors use the piezoresistive effect, which means that they can track both dynamic and static pressure, and that over long periods at even higher temperatures.” The sensor and the package are now  available to future project partners, who could also get involved in adapting the sensors for other environmental parameters.

Sensors that work reliably at high temperatures of up to 600°C could make air travel easier on the environment. By monitoring the thermo-acoustic pressure oscillations and other process  parameters right in the jet turbine, the system allows far better control over the process: The fuel-to-air ratio could be fine-tuned for more efficient and cleaner combustion. In the end, this would reduce the amount of jet fuel needed to fly. Small changes to the design can alter what the sensors measure, which  would make the new sensors an interesting choice not just for air travel and spaceflight, but potentially also for electric cars or deep drilling.

Source

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
news-2540Tue, 01 Mar 2022 14:40:11 +0100Apply by April 30, 2022: KSOP M.Sc. in Optics & Photonics programhttps://photonicnet.de/Currently, the Karlsruhe School of Optics and Photonics (KSOP), international graduate school of the Karlsruhe Institute of Technology (KIT) is accepting applications for their international M.Sc. in Optics & Photonics program until April 30, 2022.Facts about the KSOP M.Sc. in Optics & Photonics program:

  • Students graduate with a M.Sc. degree from a German Excellence University, the Karlsruhe Institute of Technology (KIT)
  • The application portal will be open until April 30, 2022
  • Scholarships are available
  • International, interdisciplinary program
  • Completely taught in English
  • Intensive lab training
  • 5 Specializations to choose from: Photonic Materials & Devices, Quantum Optics & Spectroscopy, Biomedical Photonics, Optical Systems, and Solar Energy
  • Internships and additional personal skills training
  • Strong Optics & Photonics community, e.g. OPTICA & SPIE Student Chapter: Optics Students Karlsruhe (OSKar)

For more information, please visit www.ksop.kit.edu/msc_program.php

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news-2538Tue, 01 Mar 2022 12:32:33 +0100Research in the deep freeze: Fraunhofer IZM develops integration techniques for cryo-electronicshttps://photonicnet.de/Quantum technology and ultrafast computers using superconductors are no longer a vision for the far-off future, but some of the hottest topics in current electronics research. One major challenge remains: The electronic structures used to connect and work with the quantum parts of the quantum computers, such as qubits on chips, are often far bigger than the qubits themselves. Researchers at Fraunhofer IZM have innovated a process that could fit twice as many connectors on the same surface than conventional technology thought possible. Their idea of using indium bumps will now be used to optimize the control electronics in the quantum computers and devices of the future. A dedicated cryometrics lab was set up in Berlin to test the performance and potential of their designs.It is a common trope in science fiction: The novel’s or film’s protagonist is put into stasis in a cryochamber, only to wake up hale and sound even though centuries have passed in the meantime. As far-fetched as this might seem, the idea is grounded in real-life science: Cryotechnology. It works by turning gasses into liquids at temperatures of below -160°C. Long a reserve of experimental research since the principles of cryotechnology were developed in the late 19th century, the technology has recently attracted the attention of many people in industry for the great practical potential of working at such extreme temperatures: In spaceflight, cryosensors are used for gravitational measures or for low-noise amplifiers for extremely weak signals in the vastness of space. Cryosurgery can help treat damaged tissue. But one field where cryotechnology really comes into its own is: Quantum technology. The quantum world holds much promise in many practical fields, from computing or sensor technology to quantum  communication. But this promise will only come true once working and, above all, genuinely scalable production technologies are available. For a quantum computer to run calculations and accelerate actual applications, it needs additional qubits that it can work with – hundreds of thousands or even millions of tiny physical bodies. These qubits  are connected with each other via superconducting circuits, which have hardly any measurable electrical resistance once they are cooled down past a certain threshold. But reading and manipulating qubits needs an electronic switch with sufficient port density, and it needs to be thermally decoupled to stop its own heat signal from  destroying the quantum entanglement of the qubits. What theorists call quantum supremacy – the point at which quantum computers outperform the most powerful conventional computers – can only be achieved with high numbers of qubits. Researchers expect this number to range in the six or seven figures, but the actual number of qubits  that could be placed on a semiconductor chip is generally limited by the port density. Current technology has been stuck at a pitch, i.e. the distance between individual contacts, of 15 micrometres for several years, but now the research team of Dr Hermann Oppermann of the Fraunhofer Institute for Reliability and Microintegration IZM has  achieved the seemingly impossible: With galvanic deposition of indium, they created a pitch of less than 7.5 micrometres.

As the system needs to be kept at a temperature of 20 milli-Kelvin during operation, its electrical connections can only give off minute amounts of thermal energy. This is what superconducting materials were created for. Hermann Oppermann and his fellow researchers managed to deposit and structure superconducting niobium and niobium  alloys, the materials used for contacting vias through several layers of substrates, in socalled interposers. The end product of their work is an extremely low-loss circuit carrier that can connect entire qubit arrays in real time and integrate them into highly dense, but scalable systems for quantum computing.

Fraunhofer IZM set up a dedicated  cryometric lab in Berlin as the place where this fundamental technology could be developed, suitable materials tested, integration concepts optimized, and superconducting interconnect technologies trialled for cryogenic applications. The new lab facilities let the researchers test, characterize, and evaluate electrical circuits and make progress  with integration technologies for extremely low temperature scenarios. Individual circuit components are cooled down to an unimaginable 3 Kelvin to analyse their resistance properties and draw conclusions about their electrical performance and the reliability of the vias, redistribution layers, and control systems at cryo-temperatures.

Projects are  under way to explore new packaging and interconnection technologies for integration under cryogenic conditions, and first measurements have already produced results. “As one of our next steps, we will be moving this cryogenic packaging and interconnection technology in the direction of high-frequency, millimetre-wave technology.” Hermann  Oppermann has reasons to be optimistic: “We are constantly learning more in this field, which is creating amazing potential in the market for possible applications. This is not limited to quantum technology, but also opens up new prospects for conventional applications, like high-performance computing or cryosensors. We are always interested in  other projects that could benefit from our expertise with packaging technologies for cryogenic applications.”

Source

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news-2537Tue, 01 Mar 2022 12:22:12 +0100Dem Wasser auf der Spur: Laser für den Einsatz auf dem Mond https://photonicnet.de/Um Wasser in den Polarregionen des Monds nachweisen zu können, hat das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) im Projekt LUVMI-X einen robusten Laser entwickelt. Eingesetzt im Messinstrument der Projektpartner konnte das System bereits erfolgreich an Regolithproben getestet werden. In den Polarregionen des Mondes ist die Wahrscheinlichkeit, flüchtige Bestandteile wie Wasser zu finden, am höchsten, da diese dort gefroren vorliegen. Nachweisen lassen sich diese etwa durch die Methode „Laser-induced breakdown spectroscopy“ (LIBS). Zu diesem Zweck haben die Wissenschaftler:innen der Gruppe Solid-State Lasers ein Lasermodell designt und gebaut.

Das Institut für Optische Sensorsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR-OS) verbaute den Laser des LZH in ein Demonstrator-Modell des eigentlichen „Volatiles Identification by Laser Ablation“-Messinstruments (kurz VOILA). Die Funktionalität prüften sie dann an Regolithsimulant, einem Stoff, der dem Mondstaub sehr nahekommt, und konnten damit die gewünschten Messdaten erzeugen.

Extrem kälteresistente und robuste Laserkomponenten
Langfristiges Ziel ist es, das VOILA-Lasersystem in einen Mond-Rover zu integrieren. Um herauszufinden, welche Komponenten für ein zukünftiges Flugmodell geeignet sind, haben die LZH-Wissenschaftler:innen zusammen mit der OHB System AG an verschiedenen Laserkomponenten Tieftemperaturtests mit Temperaturen von bis zu -140°C durchgeführt.

Damit ein Laser für einen Einsatz auf dem Mond geeignet ist, muss er spezielle Anforderungen erfüllen. In extrem kalten Gebieten mit Temperaturen von deutlich weniger als -100° C muss er zuverlässig funktionieren – solche Temperaturen sind für herkömmliche Lasersysteme äußerst problematisch. Für den Transport mit einer Mondrakete muss er klein und kompakt sein, außerdem sehr robust, damit er bei den starken Vibrationen beim Raketenstart keinen Schaden nimmt.

Der Plan für den realen Einsatz auf dem Erdtrabanten existiert bereits, das Konzept für ein Laser-Flugmodell-Design stellt sicher, dass der geplante Laser auch wirklich in das verfügbare Volumen auf dem Mond-Rover hineinpasst.

Über LUVMI-X
Das Projekt „Lunar Volatile Mobile Instrumentation Extended“ (LUVMI-X) wurde gefördert von der Europäischen Union im Rahmen des Förderprogramms Horizon 2020 (Grant 822018). An der Entwicklung des VIOLA-Instruments waren das Institut für Optische Sensorsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Berlin, das Laser Zentrum Hannover e.V. und die OHB System AG, Weßling, beteiligt. www.h2020-luvmi-x.eu

Weiterführende Informationen:

In diesen kurzen Videos berichten die beteiligten Projektpartner über ihre Arbeit: www.h2020-luvmi-x.eu/watch-the-videos-luvmi-x-lasers/

 

Kontakt:

Lena Bennefeld
Abteilungsleitung Kommunikation
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
+49-(0) 511 2788 419

presse(at)lzh.de

www.lzh.de

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news-2534Thu, 24 Feb 2022 10:06:03 +0100First Call for Papers: ICO-25 and OWLS-16https://photonicnet.de/The World General Congress for Optics and Photonics of the International Commission for Optics (ICO) and the International society on Optics Within Life Sciences (OWLS) will be celebrated from 5th September to 9th September 2022 in Dresden. The TU Dresden is proud to host the World Congress ICO-25-OWLS-16-Dresden-Germany-2022. The main theme is "Advancing Society with Light", emphasizing the importance of modern light technology for society.The World Congress ICO-25-OWLS-16-Dresden-Germany-2022 is the most important scientific and technical meeting on all important topics of optics and photonics around the entire world. After 30+ years and continuing the success of the recent previous general congresses, it is our great honor to host the General Congress and General Assembly of ICO in our country again. Due to the outbreak of the COVID-19 pandemic and the worldwide restrictions accompanied by it, the World Congress was postponed to September 2022. The final format of the conference will be decided upon the pandemic situation in summer 2022 and announced in time. Contributors who cannot attend the conference in person are given the opportunity to present their work as a video.

The pandemic outbreak has demonstrated, how quickly diseases can spread in our world. The World Congress ICO-25-OWLS-16-Dresden-Germany-2022 will support our society for progress in fighting against the corona virus. A new topic on “Optical Technologies Fighting Infectious Diseases” will be included.

The ICO, “the Place where the World of Optics and Photonics Meets”, is an affiliated commission of the International Union of Pure and Applied Physics (IUPAP), and a scientific associate of the International Council of Science (ICS). Its objective is to contribute, on an international basis, to the progress and diffusion of knowledge in the fields of optics and photonics. The ICO has the missions to foster advanced optics science and technology and to promote the development of science and technology in developing countries. The ICO is an umbrella organization with more than 50 territorial committee members and 7 international academic societies: OPTICA (The society advancing optics and photonic worldwide), SPIE (The International Society for Optics and Photonics - Connect Minds and Advance Light), EOS (European Optical Society), Photonics Society of IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers), OWLS (International Society on Optics Within Life Sciences), LAM (African Laser, Atomic and Molecular Physics Network), and RIAO (The Iberian American Network on Optics). On behalf of ICO-25-OWLS-16-Dresden-Germany-2022, we hope everyone will have an exciting, fascinating and memorable time at this general meeting.

TOPICS
1. Optical Engineering, Material Processing, Design and Lithography
2. Display and Vision
3. Optical MEMS and Micro-Optics
4. Optical Sensing and Measurement Systems
5. Computational Metrology
6. Optical Information Processing and Imaging
7. Quantum and Nonlinear Optics
8. Ultrafast Phenomena and Ultrafast Optics
9. High Power Lasers, X-Ray and High-Energy Optics
10. Nano-Optics, Plasmonics and Metamaterials
11. Photonic Crystals, Nano Structures and Functions
12. Fiber Optics
13. Optical Communications and Photonic Network
14. Optoelectronics, Terahertz Photonics and Silicon Photonics
15. Microscopy, Biomedical Spectroscopy and Advanced Imaging
16. Biomechanics, Optical Elastography and BioBrillouin
17. Biomedical Optics
18. Nanobiophotonics, Optogenetics and Nanosensing
19. Optical Technologies Fighting Infectious Diseases

ABSTRACT / PAPER SUBMISSION
Contributed summaries are limited to 2 pages including an abstract with 35-words. Authors and affiliations will be submitted online.

Deadline for papers: March 15, 2022

REGISTRATION
For more information, please visit www.ico25.org

 

Text and Logo: © ICO-25-OWLS-16

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsForschung und WissenschaftFördermaßnahmen / BekanntmachungenPressemeldung
news-2532Tue, 22 Feb 2022 16:15:53 +0100Germany and Québec start joint expert talks in the field of quantum technologieshttps://photonicnet.de/On February 16, about 100 participants from numerous countries gained insights into ecosystems and research institutes operating in the field of quantum technologies in Germany and Québec.The virtual event was jointly organized by PHOTONICS GERMANY, the Délégation Générale du Québec à Munich and the Ministère de l’Économie et de l’Innovation du Québec.

The aim of the event was the exchange and networking on international level at the interface of quantum technologies, optics, and photonics to promote mutual understanding, to establish contacts and to prepare joint scientific and commercial projects.

Elisa Valentin, General Delegate of the Government of Québec, and Dr. Andreas Ehrhardt, Managing Director of Photonics BW and Member of the Board of OptecNet Deutschland, initially welcomed the participants and speakers. Dr. Peter Freier, Attaché for Economy, Science and Technology at the Délégation Générale du Québec à Munich, and Dr. Andreas Ehrhardt jointly moderated the event, which is based on an initiative of Dr. Horst Sickinger, Managing Director of bayern photonics.

Prof. Dr. Sébastien Francoeur, Professor at Polytechnique Montréal, introduced Photonique Quantique Québec. The quantum photonics hub organizes, structures, and financially supports research and innovation activities in the field of quantum photonics. Subsequently, Dr. Wenko Süptitz, Head of Photonics at SPECTARIS, provided insights into past and upcoming activities of PHOTONICS GERMANY, the alliance of SPECTARIS and OptecNet Deutschland. Additionally, he illustrated the importance of the Photonics industry in Germany.

Anke Odouli gave first insights into the new trade fair “World of QUANTUM” as part of the LASER World of PHOTONICS in Munich from 26 to 29 April 2022. It is worth noting that a new exhibition "QT Expo" is planned in Stuttgart on September 29-30, 2022.

The virtual event continued with key activities and current projects of MCQST – the Munich Center for Quantum Science and Technology, presented by Dr. Tatjana Wilk. Afterwards, the participants thematically switched to Québec by listening to Olivier Gagnon-Gordillo who introduced Québec Quantique. The overall aim of the interest group is to promote the adoption of quantum technologies by Québec companies and organizations to ultimately enable the Québec Quantum Ecosystem.

Prof. Dr. Jens Anders, University of Stuttgart, subsequently introduced current activities on the miniaturization and industrialization of quantum sensors. André Fougères finally provided insights into the Institut National d’Optique (INO) Québec which is an enabling partner for the development and commercialization of quantum and photonics technologies.

Following the presentations, the participants had the opportunity to interact in smaller groups at virtual coffee tables and to discuss all the topics in greater detail.

We would like to thank all participants and speakers for the inspiring exchange and the numerous new insights on quantum technologies. During the event, various starting points for further exchange and possible cooperation have been identified. We are looking forward to the next event on quantum technologies!

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetAus den Netzen
news-2530Tue, 22 Feb 2022 12:11:48 +0100Stuttgart Instruments GmbH erhält PRISM AWARD auf der Photonics Westhttps://photonicnet.de/Das Stuttgarter Unternehmen SI Stuttgart Instruments GmbH erhielt im Rahmen der Photonics West 2022, der wichtigsten Messe optischer Technologien in San Francisco, den begehrten PRISM AWARD der Kategorie „SCIENTIFIC LASERS“.Als Oscar der Photonik-Industrie bezeichnet ist es die höchste Auszeichnung, die in der Photonik- und Laser-Industrie vergeben wird. Damit geadelt wird das modulare und breit durchstimmbare Lasersystem SI Alpha, das sich gegen die Systeme der weltweiten Konkurrenz durchsetzt. Der Stuttgart Instruments Alpha ist eine sehr präzise Infratot-Lichtquelle, die zum Beispiel für die hyperspektrale Bildgebung eingesetzt werden kann. Es lassen sich damit einzelne Bereiche punktuell und gleichzeitig schnell über ein breites Spektrum „beleuchten“ und somit sichtbar machen.

Entsprechende Lasersysteme werden in der Forschung eingesetzt, um die globalen Herausforderungender Zukunft anzugehen, beispielsweise in der Medizin und Gesundheit, der Energiewende und beim Klimaschutz sowie in der Mobilität. Durch die Betrachtung im Nanoskalenbereich mit hochpräzisen Lasersystemen lassen sich wesentliche Fortschritte im Verständnis von Nanomaterialien und ihren physikalischen Eigenschaften erzielen. Diese Erkenntnisse wiederum werden benötigt, um die Materialien und Prozesse so weiterzuentwickeln, dass wir neue Technologien, zum Beispiel in der Quantenforschung oder auch der Akkuentwicklung anwenden können, oder auch bisher unheilbare neurodegenerative Krankheiten verstehen und verhindern können.

SI Stuttgart Instruments GmbH ist ein High-Tech Unternehmen aus Baden-Württemberg, das sich auf hoch performante Infrarot-Laser für spektrale und bildgebende Anwendungen in der wissenschaftlichen Forschung spezialisiert hat. Ende 2017 entstand die SI Stuttgart Instruments GmbH als Ausgründung von Forschern an der Universität Stuttgart. Die Systeme sind bereits weltweit Einsatz
und haben dabei zahlreiche neue wissenschaftliche Pionierarbeiten ermöglicht.

Kontakt:

Stuttgart Instruments GmbH
Curiestraße 2
70465 Stuttgart

Benjamin Rudolph
E-Mail: rudolph(at)s-instruments.de
Tel: +49 (0)711-3420325-0
Web: www.s-instruments.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetAus den MitgliedsunternehmenPreise und AuszeichungenPressemeldung
news-2528Thu, 17 Feb 2022 13:58:50 +010013. JENAER Lasertagung - Call for Paper ist eröffnethttps://photonicnet.de/Ab sofort können Sie Ihre Abstracts für die Tagung einreichen. Die 13. Jenaer Lasertagung bietet die Möglichkeit, Forschungsarbeiten einem breiten Fachpublikum aus Wissenschaft und Industrie vorzustellen.Fünf Themenfelder rücken 2022 besonders in den Fokus:
  • Lasermaterialbearbeitung
  • Laserbasierte additive Fertigung
  • Ultrakurzpulslaser
  • Innovative Laserkonzepte und Messtechnik
  • Prozessdatenerfassung und Automatisierung

Bis zum 29. April 2022 können Sie uns über die Online-Registrierung für Referent:innen Ihren Tagungsbeitrag als Abstract zusenden.

Ihr Abstract sollte enthalten:

  • Titel und Autor:innen des Beitrags, Unternehmen/Institut
  • Kontaktdaten (Adresse, Telefon, E-Mail) des:der Referent:in
  • Maximal 2.500 Zeichen mit Leerzeichen

Im Mai 2022 erfolgt die Auswahl der Vorträge aus den eingereichten Abstracts durch die Programmkommission.

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
news-2525Mon, 14 Feb 2022 08:46:53 +0100Wetzlar Network ist neues Mitglied bei OptecNet Deutschlandhttps://photonicnet.de/Seit 1. Februar 2022 ist das „Wetzlar Network für Optik, Elektronik und Mechanik e.V.“ Mitglied bei OptecNet Deutschland e.V. Damit vereint OptecNet Deutschland nun acht regionale Innovationsnetze für Optische Technologien und Quantentechnologien und bildet mit über 500 Mitgliedern aus Unternehmen und Forschungs/-Bildungseinrichtungen den mitgliederstärksten Fachverband für die Photonik-Branche in Deutschland.Das Wetzlar Netzwork besteht seit 2009 und vereint aktuell rund 70 Mitglieder und Partner aus Unternehmen und Forschungs-/Bildungseinrichtungen aus der Photonik. Neben Innovationsförderung und Marketing-Aktivitäten veranstaltet das Wetzlar Network zusammen mit Fleet Events die renommierten Photonik-Messen W3+ Fair in Wetzlar (6. – 7.7.2022) und im österreichischen Dornbirn (30.11. – 1.12.2022).

Das Wetzlar Network bietet sich als regionales Innovationsnetz allen Unternehmen und Forschungs-/Bildungseinrichtungen der Photonik-Branche in Hessen und Rheinland-Pfalz als Vernetzungsplattform an. Alle Infos und Kontakt unter:
https://www.wetzlar-network.de/

Den Mitgliedern des Wetzlar Network steht damit künftig das gesamte Leistungsspektrum von OptecNet Deutschland sowie die vielfältigen Angebote der regionalen Innovationsnetzen zur Verfügung. Der Dachverband unterstützt dabei bundesweite und internationale Aktivitäten wie Technologietransfer und Innovationsförderung, Nachwuchsförderung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sowie internationale Kontakte und Kooperationen.

Die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der regionalen Innovationsnetze heißen das Wetzlar Network als neues Mitglied herzlich willkommen und freuen sich auf eine gute und enge Zusammenarbeit. „Gemeinsam mit dem Wetzlar Network können wir die Förderung der Photonik als eine Schlüsseltechnologie in Deutschland weiter vorantreiben und die Innovationskraft der Branche stärken“, so die Vorstände von OptecNet Deutschland Dr. Andreas Ehrhardt und Dr. Horst Sickinger.

Ralf Niggemann, Geschäftsführer und Netzwerk-Manager des Wetzlar Network, freut sich sehr über die Aufnahme in den bundesweiten Dachverband OptecNet Deutschland. „Wir sind ein überaus starkes Netzwerk für die optischen Schlüsseltechnologien in unserer Region. Die Zusammenarbeit mit OptecNet Deutschland eröffnet uns und unseren Mitgliedsunternehmen ganz neue Möglichkeiten.“ Der Vorstandsvorsitzende Thorsten Kortemeier ergänzt: „Dass man gemeinsam mehr erreicht als jeder für sich, ist ein offenes Geheimnis. Umso mehr freuen wir uns, mit OptecNet Deutschland künftig einen neuen starken Partner an unserer Seite zu haben.“

OptecNet Deutschland lädt alle Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Photonik-Branche zu einem engen Zusammenwirken innerhalb des Verbands und der regionalen Innovationsnetze ein!

Sehr gerne vermitteln wir Ihnen auch den Kontakt zu Ihrem regionalen Innovationsnetz für die Optischen Technologien und Quantentechnologien.

Weitere Informationen und Kontakt unter www.optecnet.de

 

Der gemeinnützige Fachverband OptecNet Deutschland e.V. vereint acht regionale Innovationsnetze für Optische Technologien und Quantentechnologien und bildet mit rund 500 Mit-gliedern aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen den mitgliederstärksten Photonik-Zusammenschluss in Deutschland. Ziel ist die Förderung der Optischen Technologien und der Quantentechnologien in Forschung, Entwicklung und Anwendung, Aus- und Weiterbildung sowie Nachwuchsförderung und Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den Netzen
news-2526Fri, 11 Feb 2022 16:58:00 +0100Gebündelter Einsatz für die Laser-Mikrobearbeitunghttps://photonicnet.de/SCANLAB und Pulsar Photonics schließen Entwicklungs- und Vertriebskooperation für höher integrierte Laser-Scan-Systeme Die SCANLAB GmbH und die Pulsar Photonics GmbH starten mit einer Entwicklungs- und Vertriebskooperation für höher integrierte Laser-Scan-Systeme in das Jahr 2022. Neben der gemeinsamen Entwicklung der ‚Photonic Drill Engine‘ für das Laser-Mikrobohren mit hohem Durchsatz, können jetzt auch verschiedene Strahlformungs-Systeme und andere Speziallösungen über SCANLAB bezogen werden. Damit erweitert das Unternehmen sein Produktspektrum für die Mikromaterialbearbeitung und bietet Anwendern neue Lösungen zur Steigerung ihrer Produktivität und der Bearbeitungsqualität. Die konstruktive Zusammenarbeit in der Entwicklung von Scan-Lösungen für die Mikrobearbeitung zwischen den beiden Unternehmen besteht bereits seit 2019. Neu ist, dass SCANLAB ab Februar 2022 auch den Vertrieb von höher integrierten Laser-Scan-Systemen mit übernimmt, um dem eigenen Kundenstamm zusätzliche, hochintegrierte Lösungen anbieten zu können. Denn der Markt für UKP-Anwendungen (Ultra-Kurzpuls-Laser) wächst weiter und die größten Herausforderungen liegen zumeist bei einer gewünschten Steigerung des Durchsatzes. Genau dieser Bedarf kann durch die Parallelisierung von Laserprozessen, mithilfe von Multi-Strahlsystemen, erfüllt werden.

Integrierte Scan-Systeme zur StrahlformungDie Microscan Extension (MSE) könnte man auch als ‚1-µm-Lasermesser‘ bezeichnen. Dieses Scan-Objektiv erweitert einen Scan-Kopf ganz einfach zu einem Mikrospot-Scan-System. Die Kombination aus Galvanometer-Scanner und MSE ermöglicht eine hochpräzise Bearbeitung von Bauteilen: Der Fokusdurchmesser beträgt weniger als 4 μm, im UV-Wellenbereich sogar weniger als 1,5 µm.

Der MultiBeamScanner (MBS) ist eine Scan-Lösung, die parallele Laserschneid-, Bohr- und Abtragprozesse ermöglicht. Durch den Einsatz von diffraktiven optischen Elementen (DOE) wird der einfallende Laserstrahl in eine Konfiguration vieler Teilstrahlen aufgeteilt, damit mehrere Laserspots gleichzeitig in einem Bildfeld arbeiten können. So können entweder mehrere Bauteile gleichzeitig bearbeitet oder komplexe Strukturen schneller erzeugt werden. Durch Kombination der Technologie mit der XL SCAN Lösung kann die Präzision und Geschwindigkeit der parallelen Laserbearbeitung weiter gesteigert werden.

Das komplexeste System ist der FlexibleBeamShaper (FBS). Der FBS ist ein maschinenintegrierbares Strahlformungssystem, das beliebige benutzerdefinierte Strahlverteilungen erzeugen kann. Dank dem elektronisch ansteuerbaren optischen Phasenmodulator ist der FBS quasi ein ‚photonischer Werkzeugkasten‘ mit diversen vordefinierten Strahlformen. Das System mit integriertem Galvo-Scan-Kopf eröffnet Prozessentwicklern neue Möglichkeiten zur flexiblen und effizienten Mikrobearbeitung.

Das Strahljustagemodul ‚Beam Alignment Module‘ (BAM) dient zur aktiven Strahl-Positionsstabilisierung. Ausrichtungsfehler, thermische Effekte von Laserquellen und Schwankungen der Umgebungstemperatur, sowie deren Auswirkungen auf die Strahlposition, können gemessen und korrigiert werden. Somit ermöglicht das BAM auch unter schwankenden Umgebungsbedingungen konstante Prozessergebnisse.

Die gemeinsame Entwicklung geht weiterDie Zusammenarbeit des UKP-Experten Pulsar Photonics mit SCANLAB geht deutlich über die Vertriebskooperation für die genannten Produkte hinaus. Im gemeinsamen Entwicklungsprojekt ‚Photonics Drill Engine‘ (PDE) entsteht ein hoch-dynamisches und variables Multistrahlwerkzeug zur Lasermaterialbearbeitung. Diese Technologie eignet sich insbesondere für den Einsatz in der Elektronikindustrie, beispielsweise zum Laserbohren von Leiterplatten, um die Bohrraten für High-Density-Anwendungen zu steigern. Der gemeinsame Weg hat also gerade erst begonnen.

>> mehr Informationen

Kontakt:

SCANLAB GmbH
Siemensstr. 2a
82178 Puchheim

Tel. 089 800 746-0
E-Mail: presse@scanlab.de
Internet: www.scanlab.de

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
news-2524Fri, 11 Feb 2022 11:44:55 +0100Modulares Plasmasystem sorgt für hygienische Oberflächenhttps://photonicnet.de/Geringere Ansteckungsgefahren und somit eine Reduktion von Neuinfektionen sind Ziele, die gerade während der Corona-Pandemie noch wichtiger geworden sind. Ein bedeutender Faktor stellt dabei die Reinigung bzw. Desinfektion von potenziell verunreinigten Oberflächen dar. Im Projekt »MobDi – Mobile Desinfektion« arbeiteten 12 Fraunhofer-Institute an neuen technischen Lösungen für eine effiziente und zielgerichtete roboterbasierte Desinfektion. Das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST entwickelte ein modulares Plasmasystem, das in solche mobile Desinfektionsroboter integriert werden kann.Gerade in öffentlichen Gebäuden oder Verkehrsmitteln spielt die Reinigung und Desinfektion von Oberflächen besonders vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens eine große Rolle. Ideal wäre es, wenn häufig frequentierte Räume und damit verbundene Oberflächen regelmäßig, möglichst mehrfach am Tag, gründlich gereinigt werden, was aufgrund des enormen (Personal-)Aufwands jedoch nur eingeschränkt möglich ist. Mobile Serviceroboter könnten hier Abhilfe schaffen und auch gleichzeitig zur Senkung eines Ansteckungsrisikos beitragen. 

Die Herausforderung für die beteiligten Forscher und Forscherinnen bestand darin, geeignete Ansätze zu finden, die die Oberflächen effizient reinigen, ohne sie dabei zu beschädigen. Innerhalb des Projekts wurden dafür verschiedene Desinfektionsmethoden und -technologien getestet und bewertet, die abhängig von Material, Geometrie und Verschmutzungsgrad der zu reinigenden Stellen eingesetzt werden können.

Mit Plasma Viren und Bakterien bekämpfen

Wird einem Gas ausreichend viel Energie zugeführt, kann so ein Plasma erzeugt werden. Das Plasma besteht aus Elektronen, ionisierten und angeregten Teilchen sowie UV-Licht, die u.a. zu chemischen und biologischen Reaktionen führen, die sehr gut zur Reinigung und Desinfektion genutzt werden können. Das Fraunhofer IST beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit der Auswahl und der Integration einer geeigneten Plasmaquelle. Aufgrund der Anwendung und Integrierbarkeit wurde nach umfangreichen Voruntersuchungen ein Piezojet-System weiterentwickelt, bei dem die Oberfläche mittels eines »kalten Plasmas« materialschonend behandelt wird.

Problematisch war zunächst die Ozonbildung, die beim Zünden des Plasmas entsteht. »Um ein Entweichen des Ozons in die Umgebung zu verhindern, haben wir durch Simulationen die optimalen Absaugungsbedingungen identifiziert und ein entsprechendes Konzept entworfen«, erklärt Prof. Dr. Michael Thomas, Abteilungsleiter am Fraunhofer IST. »Der Einsatz von Absorptionsmitteln sorgt darüber hinaus für die vollständige Reduktion des Ozons aus der Absaugung, sodass die Plasmaquelle bedenkenlos zur Reinigung und Desinfektion im täglichen Betrieb eingesetzt werden kann.« Der letzte Schritt der Arbeiten am Fraunhofer IST war die Umsetzung der gewonnenen Ergebnisse in ein entsprechendes Design und der Aufbau eines kompletten Plasmasystems, das direkt in den Reinigungsroboter integriert werden kann.

Thomas freut sich über die gelungene Entwicklung. »Es ist schön, wenn wir einen kleinen Teil dazu beitragen können, dass die Reinigung und Desinfektion von Oberflächen gerade in der aktuellen Zeit effizienter und sicherer gestaltet werden kann«, erklärt er. »Das Ergebnis unserer Forschung ist ein komplett autarkes Plasmasystem mit integriertem Generator sowie einer Absaugung mit Ozonfiltereinheit, das dank seines modularen Aufbaus einfach in verschiedenen Reinigungsrobotern eingesetzt werden kann.« Reinigung und Desinfektion von Oberflächen, gerade in Innenräumen stellt ein wichtiges Forschungsfeld am Fraunhofer IST dar. Märkte sind hier u.a. die Innenräume von Fahrzeugen und Verkehrsmitteln sowie Räume in sensiblen Infrastrukturen wie beispielsweise in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen.

Kontakt:

Dr. Simone Kondruweit
Leitung Marketing und Kommunikation
Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
Bienroder Weg 54 e
38108 Braunschweig
Telefon +49 531 2155-535
https://www.ist.fraunhofer.de/

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
news-2523Fri, 11 Feb 2022 10:46:38 +0100Kunststofffügen über große Flächen mit Multifokal-Laseroptikhttps://photonicnet.de/Mit einem neuartigen Schweißkopf mit neun einzelnen Laserspots kann Kunststoff an Kunststoff und Kunststoff an Metall großflächig miteinander verbunden werden. Equipment und Prozess wurden im Projekt MULTISPOT entwickelt, an dem das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) zusammen mit vier Unternehmen und zwei assoziierten Partnern beteiligt war.Laserschweißverfahren für Kunststoffbauteile werden bisher vor allem dafür eingesetzt, schmale Schweißnähte zu erzeugen, etwa für Mikrofluidikanwendungen oder für das Verschweißen von elektronischen Komponenten und Behältern. Um Kunststoff über größere Anbindungsflächen zu fügen, ist ein großer Laserspot notwendig. Dieser kann jedoch Energie meist nur mit einer konstanten Intensitätsverteilung in das Werkstück eingebringen. Relevant ist dies insbesondere bei Kurven: im äußeren Bereich der Kurve wird bei einem klassischen Ansatz zu wenig, im inneren Bereich zu viel Energie eingebracht.

Im Projekt MULTISPOT hat das LZH zusammen mit vier kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie mit zwei assoziierten Partnern ein neues Verfahren entwickelt, um über große Flächen Kunststoff an Kunststoff aber auch Kunststoff an Metall zu fügen.

Laserleistung in einem Feld individuell einstellen

Dazu hat die neoLASE GmbH zusammen mit der COHERENT Inc. eine Diodeneinheit mit neun einzeln ansteuerbaren Diodenstacks entwickelt. Das Besondere: Die Laserleistung der Spots kann unabhängig voneinander eingestellt werden. Mit einer speziell entwickelten Optik der Sill Optics GmbH & Co. KG ist es so möglich, die Intensitätsverteilung anzupassen. Damit lässt sich die Temperatur in der Schweißnaht je nach lokaler Dicke und Beschaffenheit des Materials sowie die Schweißnahtgeometrie einstellen. Die LMB Automation GmbH hat die Komponenten in einem Schweißkopf vereint. Möglich wurde die Entwicklung erst durch ein Messgerät der PRIMES GmbH, mit dem sich erstmalig multifokale Optiken vermessen lassen.

Prozess- und Softwareentwicklung aus dem LZH

Den Prozess für den neuen Schweißkopf haben die Wissenschaftler:innen des LZH entwickelt. Für eine optimale Anbindung von Kunststoff an Metall, strukturieren sie das Metall vorab. Danach erhitzen sie das Metall des Werkstücks so stark, dass über eine Wärmeleitung der Kunststoff aufschmilzt und sich fest mit dem Metall verbindet. Mit dem Prozess konnten sie erfolgreich Türelemente aus Kunststoff an einen metallenen Rahmen fügen.

Wichtig für den Einsatz in der Serienproduktion im Automobilbau ist die Automatisierbarkeit des Prozesses. Dafür haben die Wissenschaftler:innen zusammen mit LMB Automation GmbH Konzepte für den Einsatz des Schweißkopfs auf einem Roboterarm entwickelt und notwendige Software-Programme geschrieben. Dadurch kann das vorgegebene Laserleistungsprofil beim Verfahren des Roboterarms exakt eingehalten werden. Die Volkswagen AG hat dabei bei der praktischen Umsetzung unterstützt und Demonstratorteile zur Verfügung gestellt.

Gefördert wurde das Projekt MULTISPOT vom Bundeministerium für Bildung und Forschung im Rahmen von KMU-innovativ.

Kontakt:

Lena Bennefeld
Abteilungsleitung Kommunikation
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
+49-(0) 511 2788 419

presse(at)lzh.de

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news-2522Fri, 11 Feb 2022 10:38:35 +0100Was kommt nach der Kohle? Zukunftschancen durch Mikrosensorik und Digitalisierung! https://photonicnet.de/Bundesforschungsministerium fördert den regionalen Strukturwandel in der Kohle¬region Lausitz durch innovative Technologien mit 20 Millionen EuroDie Energiewende ist gerade für Regionen, deren Wirtschaftskraft eng mit der Kohleförderung verbunden ist, eine große Herausforderung. Bis zu 25.000 Industrie-Arbeitsplätze hängen alleine in der Lausitz direkt und indirekt an der Braunkohle. Damit der Strukturwandel gelingt, sind Zukunftsperspektiven gefragt. Hier setzt der »Innovationscampus Elektronik und Mikrosensorik (iCampµs Cottbus)« an. Durch Forschung und Entwicklung zu Mikrosensorik und Digitalisierung schaffen fünf außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU Cottbus-Senftenberg) ein breites technisches Angebot insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) – und damit eine Perspektive für Fachkräfte und die Wirtschaftskraft in der Region. Der Fokus der Entwicklungen liegt auf Smart Health, Umweltsensorik 4.0 und Industrie 4.0.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die zweite Phase des Projekts »Innovationscampus Elektronik und Mikrosensorik (iCampµs Cottbus)« von 2022 bis 2026 mit 20 Millionen Euro. In der ersten Phase von 2019 bis 2021 hat das BMBF die fünf Konsortialpartner mit 7,5 Millionen Euro aus dem Sofortprogramm zur Umsetzung der Empfehlungen der Kommission »Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung« unterstützt. Auf den hier erreichten Forschungsergebnissen baut nun die zweite Phase auf, in der die Ergebnisse für die wirtschaftliche Verwertung weiterentwickelt werden. Zum feierlichen Auftakt der Phase 2 findet am 10.2. eine virtuelle Kick-Off-Veranstaltung statt.
»Wir sind als iCampµs Cottbus angetreten, um mit unserer Forschung und Entwicklung die Brücke in die regionale Wirtschaft zu schlagen. Inzwischen haben wir passende KMU in der Lausitz für unsere Projekte gefunden. Ich freue mich, dass wir nun mit elf Firmen in diese zweite Phase starten – es lagen uns sogar 44 Absichtserklärungen vor. Das ist ein großer Erfolg für uns und Ansporn zugleich, diesen Transfer zu leben«, erklärt Projektleiter Prof. Dr. Harald Schenk vom Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS. Weitere Projektpartner sind die BTU Cottbus-Senftenberg, das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM, das Ferdinand-Braun-Institut gGmbH, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH), das Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (IHP) und die Thiem-Research GmbH.
Gemeinsam entwickelt – berührungsloses Medizinradar
Als anschauliches Beispiel der gemeinsamen Zusammenarbeit steht das in Cottbus entwickelte Medizin-Radar. Das 10 cm x 10 cm große Radar ist in der Lage neben der Atmungsfunktion von Probanden auch weitere Vitalparameter wie Herztöne zu detektieren. Größter Vorteil dabei ist, dass dies alles berührungslos funktioniert. Damit ergeben sich viele Anwendungsmöglichkeiten zur Überwachung von Patient*innen im stationären aber auch mobilen Umfeld der medizinischen Betreuung.
Mittlerweile leitet dieses Arbeitspaket die Thiem-Research GmbH (TRS), die Tochtergesellschaft des Cottbuser Carl-Thiem-Klinikums, das im Zuge des Strukturwandels zum Innovationszentrum Universitätsmedizin Cottbus weiterentwickelt werden soll. Das Radar ist modular aufgebaut, sodass die verwendete Antenne vom IZM designt und entwickelt wird, die Signalanalyse an der BTU stattfindet, der verwendet Chip vom IHP geliefert wird und der lineare Receiver vom FBH gestellt wird. Jeder Partner trägt so zum Gelingen des Gesamtsystems bei. Die TRS sorgt mit der klinischen Integration und dem Ethikvotum, dass aus einer Elektronik auch ein echtes Medizinprodukt werden kann.

QUELLE

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news-2527Fri, 11 Feb 2022 09:58:00 +0100BMBF: Mikroelektronik-Forschung von Verbundpartnern im Rahmen des Gemeinsamen Unternehmens KDThttps://photonicnet.de/Bekanntmachung der Richtlinie zur Förderung der Mikroelektronik-Forschung von Verbundpartnern im Rahmen des Gemeinsamen Unternehmens KDT, Bundesanzeiger vom 26.01.2022Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beteiligt sich an der Partnerschaft „Key Digital Technologies“ (KDT) im europäischen Forschungsrahmenprogramm Horizont Europa. Die Europäische Union verfolgt mit dem von 2021 bis 2027 laufenden Programm das Ziel, den Weltmarktanteil der europäischen Mikroelektronik erheblich zu steigern. Dafür soll in KDT die Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektroniksysteme einschließlich interdisziplinärer Aspekte (z. B. cyber-physische Systeme, integrierte Photonik) unterstützt und gefördert werden: speziell durch das Einbinden von Partnern in internationale Verbünde entlang der Wertschöpfungskette.

Mit KDT bündelt die EU Fördermittel aus Horizont Europa und den Mitgliedstaaten. Dadurch sollen Projekte im Umfang von insgesamt über 5 Milliarden Euro ermöglicht werden, von denen die Industrie mindestens die Hälfte als Eigenmittel aufwenden will.

Diese Richtlinie trägt bei zur Umsetzung: der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung ( http://www.hightechstrategie.de ), der Digitalisierungsstrategie „Digitale Zukunft: Lernen. Forschen. Wissen.“ des BMBF (https://www.bildung-forschung.digital/digitalezukunft), der Strategie „Künstliche Intelligenz“ (KI) der Bundesregierung ( https://www.ki-strategie-deutschland.de ) sowie des Rahmenprogramms „Mikroelektronik. Vertrauens­würdig und nachhaltig. Für Deutschland und Europa“ ( http://www.elektronikforschung.de/rahmenprogramm ).

1 Förderziel, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlagen

1.1 Förderziel und Zuwendungszweck

Förderziel

Sicherheit, Zuverlässigkeit und Energieeffizienz sind entscheidende Faktoren für die Digitalisierung von Industrie und Gesellschaft. Der damit verbundene Lösungs- und Technologiebedarf setzt innovative Elektronikentwicklungen und intelligente Elektroniksysteme voraus. Dabei unterstützt die Bundesregierung die Zielsetzung der Europäischen Kommission, die Wertschöpfung der Elektronikbranche in Europa erheblich zu steigern. Durch Forschungs- und Innovationsförderung im Bereich der intelligenten und klimafreundlichen Elektroniksysteme, des Chip- und System­designs, sicherer und vertrauenswürdiger Komponenten sowie der cyber-physischen Systeme will das BMBF mit dieser Förderrichtlinie den Zugang zu neuen wichtigen Technologieentwicklungen ermöglichen und vorhandene Kompetenzen stärken. Die Förderung soll zudem einen Beitrag dazu leisten, den Bedarf an wissenschaftlichem Nachwuchs und wissenschaftlich ausgebildeten Fachkräften zu decken.

Zuwendungszweck

Digitale Schlüsseltechnologien (Key Digital Technologies) wurden als eine der wichtigsten Triebkräfte für Europas digitale Souveränität identifiziert. Zuwendungszweck der Fördermaßnahme ist daher die Erforschung von elektro­nischen und integrierten photonischen Komponenten sowie dazugehöriger eingebetteter Software-Systeme als Grundlage für eine selbstbestimmte Digitalisierung Europas. Dies erfolgt über die Förderung vorwettbewerblicher Zusammenarbeit in Verbundforschungsprojekten von Wirtschaft und Wissenschaft.

Im Rahmen von industriegetriebenen, strategisch bedeutsamen Vorhaben sollen hochinnovative Technologien erforscht werden, die die digitale Transformation aller wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereiche sowie den „Green Deal“ unterstützen. Um Wissensvorsprünge nutzen zu können und zukunftsweisende Ideen schnell in marktfähige Produkte umzusetzen, bedarf es neben anwendungsorientierter strategischer Forschungsförderung in Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft auch eines Zusammenschlusses nationaler und europäischer Forschung. Die Aushandlung gemeinsamer Ziele und Strategien auf europäischer Ebene und die Schaffung von kritischen Massen sind eine Grundvoraussetzung, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.

Die Verbundforschungsprojekte sollen dazu beitragen, für zentrale, strategisch wichtige Elemente der Digitalisierung vertrauenswürdige Komponenten und Lieferketten zu schaffen. Angestrebt werden neben technologischen Inno­vationen auch Fortschritte bei Normung und Standardisierung; Arbeiten, die der forschungsbegleitenden Normung und Standardisierung dienen, sind ausdrücklich erwünscht. Um die Ziele hinsichtlich des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Fachkräfte zu erreichen, sollen die Verbundforschungsprojekte eine geeignete Beteiligung von Studierenden, Postdoktorandinnen und Postdoktoranden und/oder Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren vorsehen, insbesondere auch im Austausch zwischen der gewerblichen Wirtschaft und Hochschulen oder Forschungseinrichtungen.

Zur Beurteilung der Zielerreichung sollen u. a. Indikatoren folgender Art herangezogen werden:

  • Anhebung der technologischen Reifegrade der erforschten Technologien im Hinblick auf die angestrebten Anwendungen; angestrebte Innovationshöhe des Gesamtvorhabens;
  • Demonstration oder Pilotierung der FuE1-Ergebnisse;
  • Patentanmeldungen und Lizensierungen;
  • Publikationsbeteiligungen;
  • Aktivitäten der Normierung und Standardisierung;
  • Betrachtung von Aspekten der Nachhaltigkeit und Vertrauenswürdigkeit;
  • Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch Abschlussarbeiten (Bachelor und Master) und Promotionsarbeiten;
  • „Transfer durch Köpfe“, d. h. Austausch von Personal, insbesondere wissenschaftlichem Nachwuchs;
  • Zuwachs an relevanter Fachkompetenz des einschlägigen Personals;
  • neue Forschungskooperationen und Lieferkettenbeziehungen.

Es sollen geeignete und aussagekräftige Indikatoren je Verbundforschungsprojekt von den Konsortien vorgeschlagen, bei der Bewilligung festgehalten sowie zu geeigneten Zeitpunkten erhoben werden (gegebenenfalls auch nach Abschluss der Projekte).

Für Verbundforschungsprojekte im Sinne dieser Förderrichtlinie kommt der engen Zusammenarbeit von Unternehmen, vor allem auch kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Forschungseinrichtungen und Hochschulen eine besondere Bedeutung zu.

Darüber hinaus sollen Wertschöpfungsketten ausgehend beispielsweise vom Bauteillieferanten über den Entwicklungsdienstleister bis hin zu den Systemintegratoren nachhaltig gestärkt werden. Dabei wird den KMU eine wichtige Rolle beim Transfer von Forschungsergebnissen in wirtschaftliche Erfolge zugeschrieben. Die Berücksichtigung von Aspekten der akademischen Ausbildung im Rahmen der Verbundforschungsprojekte wird außerdem begrüßt.

Die Ergebnisse der geförderten Verbundforschungsprojekte dürfen nur in der Bundesrepublik Deutschland oder dem EWR (Europäischer Wirtschaftsraum) und der Schweiz genutzt werden; Ausnahmen sind mit vorheriger schriftlicher Zustimmung der Bewilligungsbehörde möglich.

1.2 Rechtsgrundlagen

Die deutsche Beteiligung an KDT erfolgt auf Grundlage der Verordnung (EU) Nr. 2021/2085 des Rates vom 19. November 2021 (ABl. L 427 vom 30.11.2021, S. 17) zur Gründung der gemeinsamen Unternehmen im Rahmen von Horizont Europa.

Der Bund gewährt die Zuwendungen nach Maßgabe dieser Förderrichtlinie, der §§ 23 und 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) und den dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften sowie der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA/AZAP/AZV)“ und/oder den „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Kostenbasis von Unter­nehmen der gewerblichen Wirtschaft (AZK)“ des BMBF. Ein Anspruch auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht. Vielmehr entscheidet die Bewilligungsbehörde aufgrund ihres pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Nach dieser Förderrichtlinie werden staatliche Beihilfen auf der Grundlage von Artikel 25 Absatz 1 und Absatz 2 Buchstabe a bis c sowie Artikel 28 der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) der EU-Kommission gewährt, wobei innerhalb von Artikel 28 nur Kosten nach Absatz 2 Buchstabe a förderfähig sind.2 Die Förderung erfolgt unter Beachtung der in Kapitel I AGVO festgelegten Gemeinsamen Bestimmungen, insbesondere unter Berücksichtigung der in Artikel 2 der Verordnung aufgeführten Begriffsbestimmungen (vgl. hierzu die Anlage zu beihilferechtlichen Vorgaben für die Förderrichtlinie).

2 Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind industrielle FuE-Vorhaben, die eine ausreichende Innovationshöhe erreichen, dadurch risikoreich sind und die ohne Förderung nicht durchgeführt werden könnten.

Auf Grundlage der jeweilig geltenden Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen (Call for Proposals) des Gemeinsamen Unternehmens (GU) KDT und der zugrunde liegenden strategischen Forschungsagenda (ECS Strategic Research and Innovation Agenda (ECS-SRIA)) und Arbeitsplan (Work Programme; alle Dokumente erhältlich über http://www.kdt-ju.europa.eu/) fördert das BMBF Forschungsbeiträge im Bereich Elektroniksysteme und intelligente Systeme.

Von einer BMBF-Förderung ausgeschlossen sind Projekte

  • ohne ausschließlichen Fokus auf zivile Anwendung und Nutzung sowie
  • der reinen Grundlagenforschung.

Das BMBF fördert Vorhaben zu allen Themen (Topics and Major Challenges), die in dem jeweils geltenden Arbeitsplan (Work Programme) zur Einreichung von Projektvorschlägen geöffnet sind, soweit darin in den nationalen Zuwendungsvoraussetzungen (Country-specific eligibility rules) für Deutschland nichts Anderes festgehalten ist.

Bei einer etwaigen ergänzenden Förderung durch einzelne Bundesländer werden die Förderschwerpunkte durch den jeweiligen Zuwendungsgeber festgelegt.

Für die BMBF-Kofinanzierung von einer Beteiligung an Research and Innovation Actions müssen die Vorhaben technologieübergreifend und anwendungsbezogen ihren Fokus im Technology Readiness Level (TRL) 2 – 4 haben. Für die BMBF-Kofinanzierung von einer Beteiligung an Innovation Actions müssen die Vorhaben auf TRL 5 – 8 ausgerichtet sein.

Die Vorhaben müssen relevante Beiträge zur Hightech-Strategie 2025 „Die Hightech-Strategie 2025 – Köpfe.Kompetenzen.Innovationen“ der Bundesrepublik Deutschland und zum Rahmenprogramm der Bundes­regierung für Forschung und Innovation 2021 bis 2025 „Mikroelektronik. Vertrauenswürdig und nachhaltig. Für Deutschland und Europa.“ leisten.

Die Vorhaben sollten mindestens einem der Schwerpunktfelder zuzuordnen sein, die im oben genannte Mikro­elektronik-Rahmenprogramm in Kapitel 3 „Technologische Voraussetzungen für eine souveräne und nachhaltige Digitalisierung schaffen“ und Kapitel 4 „Zukunftsweisende Anwendungen durch Mikroelektronik stärken“ genannt sind. Wesentliches Ziel der Förderung ist die Stärkung der Position der Projektpartner und der ergebnisverwertenden Unternehmen am Standort Deutschland und Europa sowie der beschleunigte Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung. Die Projekte sollen den Mehrwert der FuE-Ergebnisse anhand einer geeigneten Anwendung, z. B. als Demonstrator, darstellen.

Die Vorhaben müssen einen nachhaltigen wirtschaftlichen Nutzen für Deutschland und Europa im Sinne von Beschäftigungssicherung und -ausbau, Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit sowie verbesserte Wertschöpfung erbringen. Vorhaben mit einem höheren Mehrwert für Deutschland und Europa erhalten eine höhere Priorität für die Förderung.

Weitere Informationen:

https://www.bmbf.de/bmbf/shareddocs/bekanntmachungen/de/2022/01/2022-01-26-Bekanntmachung-Mikroelektronik.html

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news-2529Fri, 11 Feb 2022 09:20:00 +0100Messsystem für Corona-Impfstoffforschung https://photonicnet.de/Schnelle und genaue Messung der Konzentration von Nanopartikeln. Mit Nanoteilchen lassen sich unter anderem Medikamente oder Impfstoffe gezielt tief in den menschlichen Körper transportieren. Zur Dosisbestimmung muss die Konzentration der winzigen Teilchen möglichst genau bekannt sein. Ein sehr genaues, schnelles Analysemesssystem misst Nanoteilchen mit rund 40 nm bis hin zu Mikropartikeln von ca. 10 μm Größe und bietet Einsatzmöglichkeiten vom „Drug targeting“ bis hin zur Corona-Impfstoffforschung.

Die Medizin setzt große Hoffnungen auf Nanoteilchen: Sie könnten beispielsweise als Vehikel dienen, mit deren Hilfe Medikamente biologische Barrieren wie die Luft-Blut-Schranke (an den Lungenbläschen) oder die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Man versucht mit ihnen Krebsmedikamente gezielt in einen Tumor zu bringen (Drug targeting) oder einen Impfstoff zu applizieren.

Nanopartikel stellen große Anforderungen an die Messtechnik, die in der ganzen Kette von der Entwicklung über die Qualitätskontrolle bis hin zur Risikobewertung der Produkte benötigt wird. Dabei geht es immer häufiger nicht nur um die Größenmessung, sondern auch um die Messung der Teilchenzahl und -konzentration.

Im Rahmen eines vom BMWi unterstützten Technologietransferprojekts haben die PTB und die Firma LUM GmbH das Messprinzip eines Einzelpartikel- Streulichtphotometers entwickelt. Es kann die Partikelgrößenverteilung und die Partikelkonzentration von Nano- und Mikropartikeln in Suspensionen und Emulsionen mit hoher Auflösung bestimmen. Neben seiner Genauigkeit ist es gekennzeichnet durch einen sehr breiten Einsatzbereich (für Teilchen von 40 nm bis hin zu 10 μm) und durch große Schnelligkeit: Pro Sekunde können bis zu 10 000 Teilchen analysiert werden. Die Basistechnologie nennt sich Single Particle Light Scattering. Damit ermittelt das Gerät die Intensität des Lichts, das von jedem einzelnen Nano- oder Mikropartikel in verschiedenste Richtungen gestreut wird. Dass die Teilchen einzeln hintereinander das Messgerät passieren, ist das Ergebnis hydrodynamischer Fokussierung: Ein sogenannter Hüllstrom bringt die Teilchen in eine Vorzugsrichtung; anschließend wandern sie gleichsam im Gänsemarsch durch das Zentrum der Messzelle. Diese Methode wird bereits seit Jahren sehr erfolgreich für die Durchflusszytometrie genutzt, mit der etwa Körperzellen einzeln und schnell gezählt werden können.

Das neue Messystem kann ohne Veränderungen an der Hardware Partikelsuspensionen mit unterschiedlichsten Zusammensetzungen analysieren. Es kann auch bei sehr hohen Ausgangskonzentrationen kleinste Größenunterschiede bis in den Nanometerbereich hinein ermitteln. Sowohl das Gesamtsystem als auch einzelne Teile wie spezifische Verstärker und die spezielle Optikanordnung basieren auf zum Patent angemeldeten Verfahren der Partner. Erste Geräte sind bereits bei einem globalen Pharmakonzern für die Entwicklung eines Corona-Impfstoffes sowie bei einem namhaften deutschen Forschungsinstitut im Einsatz.

Ansprechpartner

Martin Hussels
Fachbereich 8.3 Biomedizinische Optik
Telefon: (030) 3481-7628
martin.hussels(at)ptb.de

 

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news-2520Tue, 08 Feb 2022 09:25:36 +0100Ibsen Photonics bringt PEBBLE NIR auf den Markt - ultrakompakte Spektrometermodule für Instrumentenintegratoren https://photonicnet.de/Pressemitteilung - Farum, 18. Januar 2022 Ibsen Photonics (ibsen.com), der weltweit führende Anbieter von Quarzglas-Transmissionsgittern und industrietauglichen Spektrometermodulen, hat heute das ultrakompakte PEBBLE NIR OEM-Spektrometer angekündigt. Das PEBBLE NIR-Spektrometer von Ibsen ist eine Ergänzung der PEBBLE-Plattform ultrakompakter Spektrometer mit einem Formfaktor von nur 23 mm x 21 mm x 8 mm, hoher Auflösung und Empfindlichkeit sowie Robustheit gegenüber Umwelteinflüssen. PEBBLE NIR basiert auf der gleichen bewährten Beugungsgittertechnologie, die auch in allen anderen Ibsen-Spektrometern verwendet wird. Dadurch wird sichergestellt, dass PEBBLE in hohen Stückzahlen mit sehr geringen Gerät-zu-Gerät-Variationen hergestellt werden kann.

"Mit dem PEBBLE NIR adressieren wir die Marktnachfrage nach kosteneffizienten und dennoch leistungsstarken Spektralsensoren mit exzellenter Übertragbarkeit", sagt Thomas Rasmussen, Director of Product Management.

Das Herzstück des PEBBLE ist ein hocheffektives Transmissionsgitter, das bei Ibsen selbst hergestellt wird. Darüber hinaus nutzt PEBBLE ein kompaktes und sehr empfindliches InGaAs-Detektorarray mit kurzer Integrationszeit. In Kombination mit einer großen numerischen Apertur von 0,22 (niedrige Blendenzahl von f/2,2) bietet das PEBBLE eine hohe Empfindlichkeit und hohe Geschwindigkeit für ein so kleines Spektrometer.

Ein wesentlicher Vorteil der Verwendung eines Transmissionsgitters im PEBBLE ist die hohe Auflösung von 12 nm über den gesamten Wellenlängenbereich von 950 nm bis 1700 nm. Darüber hinaus gewährleistet die reine Transmissionsoptik im Inneren des PEBBLE eine sehr gute thermische Stabilität und macht es ideal für Echtzeitmessungen im Feld.

PEBBLE NIR bietet eine kosteneffiziente und risikoarme Lösung für Integratoren von handgehaltenen und tragbaren Multispektralinstrumenten für Anwendungen in der Biophotonik, Medizin, Lebensmittelindustrie und Präzisionslandwirtschaft, die auf Fluoreszenz- oder Absorptionsmessungen basieren.

Vollständige Informationen über das neue PEBBLE NIR-Spektrometer finden Sie unter ibsen.com/PEBBLE-NIR

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Dr.-Ing. Oliver Pust
Senior Sales Development Manager
Tel.: +49 2684 8519661
Mobil: +49 1575 6494917
E-Mail: oliver.pust(at)ibsen.com
https://ibsen.com/
 

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news-2521Tue, 08 Feb 2022 08:49:00 +0100Neue Broschüre für "Plasma for Life"https://photonicnet.de/Übersichtliche Projekt-Darstellung in der Intensivierungsphase.In der neuen Broschüre "Plasma for Life" werden sämtliche Projekte (Impuls und Explorativ) der Intensivierungsphase an der HAWK vorgestellt, unter anderem "Innopraev - Innovative Präventionsmaßnahmen" oder "Pativers - Patientenversorgung". Des Weiteren werden die maßgeblichen Projektleiter vorgestellt sowie die Netzwerk-, Forschungs- und Unternehmenspartner aufgeführt.

Derzeit läuft bis ca. Mitte 2025 die Intensivierungsphase des vom BMBF geförderten Clusterprojektes, in der vertiefende und nachhaltige Kooperationen  zu allen Partnerorganisationen und -unternehmen auf- und ausgebaut werden.
Ziel der Partnerschaft „Plasma for Life“ ist es,  innovative Lösungen in den optischen Technologien (Plasma, Laser, UV) sowie der Robotik für Verfahrens- und Produktinnovationen im Vor- und Zuliefererbereich der Gesundheitswirtschaft einerseits zu bündeln. Zum anderen soll eine transfer- und umsetzungsorientierte Forschung in der Region Südniedersachsen  insbesondere für die Life Sciences allgemein nutz- und sichtbar gemacht werden.

Die neue Broschüre kann auf den Seiten des Projektes "Plasma for Life" (https://www.hawk.de/de/hochschule/fakultaeten-und-standorte/fakultaet-ingenieurwissenschaften-und-gesundheit/forschung/plasma-life) bzw. hier (Broschüre Plasma for Life) heruntergeladen werden.

Kontakt:

Prof. Dr. Wolfgang Viöl , HAWK-Vizepräsident für Forschung und Transfer, Leiter des Forschungsschwerpunktes Laser- und Plasmatechnologie
E-Mail: wolfgang.vioel(at)hawk.de

Dr. Bernd Schieche
Clustermanager
E-Mail: bernd.schieche(at)hawk.de

HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst
Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen
Fakultät Ingenieurswissenschaften und Gesundheit
Von-Ossietzky-Str. 100
37085 Göttingen

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news-2517Tue, 01 Feb 2022 10:00:57 +0100Nanoscribe und PHIX starten Partnerschafthttps://photonicnet.de/Die Kooperationspartner möchten industrielle Innovationen im Photonic Packaging vorantreiben. Nanoscribe, ein Unternehmen der BICO-Gruppe, und das niederländische Photonik-Unternehmen PHIX B.V. kündigen eine Partnerschaft an, um Dienstleistungen im Bereich des On-Fiber-Drucks für das industrielle Photonic Packaging anzubieten. Mit der neuen hochleistungsfähigen 3D-Drucktechnologie von Nanoscribe, die eine Ausrichtung im Nanometerbereich ermöglicht, setzt PHIX auf diesen neuen technologischen Ansatz bei der Bestückung von Standard-Glasfaser-Arrays mit optischen Linsen (LFAs). Das Dienstleistungsportfolio von PHIX wird damit auf die Herstellung von Komponenten für das Free Space Microoptical Coupling (FSMOC) ausgeweitet. Die Optiken können direkt auf Faserarrays und photonische integrierte Schaltkreise (PICs) gedruckt werden. Durch das erweiterte Portfolio beabsichtigt PHIX, neue Lösungen zur hybriden Integration für die Massenproduktion bereitzustellen.

Beide Partner verfolgen einen multidisziplinären Ansatz bei der Entwicklung von Lösungen im Photonic Packaging, der von der Simulation über das Design bis hin zur Montage reicht. Mit dem neuen Quantum X align von Nanoscribe können optische Linsen automatisch an Glasfaserarrays ausgerichtet und auf diese gedruckt werden, sodass eine optimierte optische Kopplung auf PIC-Plattformen erzielt wird. Das 3D-Herstellungsverfahren ermöglicht eine zuverlässige passive Ausrichtung von Chipmodulen. PHIX erweitert damit sein Portfolio an Produktionsleistungen für alle wichtigen PIC-Plattformen um eine hochmoderne Fertigungstechnologie. Sie stellt eine attraktive Option für die hybride Integration von Chip-to-Chip- und Fiber-to-Chip-Modulen dar.

Die über PHIX angebotene Dienstleistung fungiert als Einstieg in die standardisierte LFA-Fertigung und erleichtert den frühzeitigen Zugang zu den dafür relevanten Märkten. Er ist auch attraktiv für Kleinserienanwendungen und für Märkte, in welchen Komponenten in Industriequalität benötigt werden. Mit der Technologie von Nanoscribe bietet PHIX 3D-gedruckte Kollimations-, Fokussierungs- und andere abbildende Optiken für 4-32-Kanal-Faserarrays an. Damit ergänzt PHIX sein Angebot an Spot Size Convertern (SSCs) und kann damit Wellenlängen von 450 bis 1.550 Nanometern und darüber hinaus abdecken. Dies stellt einen wichtigen Meilenstein für die Photonic Packaging-Industrie dar.

Die vollständige Pressemeldung finden Sie hier.

Text und Bild: Nanoscribe

Pressekontakt: Dr. Alena Kirchenbauer, media(at)nanoscribe.com

 

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news-2516Tue, 01 Feb 2022 09:12:56 +0100Die INNOVAVENT GmbH hat die Geschäftsführung erweiterthttps://photonicnet.de/Die INNOVAVENT GmbH in Göttingen entwickelt und fertigt Linienstrahl- und Homogenisiereroptik-Systeme für Annealing- und Laser-Lift-Off Anwendungen, die von der Display- und Halbleiterindustrie in der Fertigung eingesetzt werden. Die INNOVAVENT GmbH wurde 2003 in Göttingen gegründet (www.innovavent.com). Seit 2011 ist das koreanische Maschinenbauunternehmen EO Technics Co. Ltd., Anyang, Südkorea (www.eotechnics.com) Gesellschafter der INNOVAVENT GmbH und der wichtigste Integrator von INNOVAVENT Optiksystemen.Zum 01.01.2022 wurde Herr Dr. Sebastian Geburt in die Geschäftsführung berufen. Dr. Geburt arbeitet seit 2013 bei der INNOVAVENT GmbH, zuletzt als Leiter der Forschung & Entwicklung. Gemeinsam mit Dr. Denis Bolshukhin (Leiter des Bereichs Manufacturing und Operations, Prokurist) und dem Gründer und Geschäftsführer Dr. Hans-Jürgen Kahlert wird im Jahr 2022 der Übergang organisiert.

Die INNOVAVENT Optiksysteme sind für Festkörperlaser (cw, ns bis UKP) von IR bis UV-Wellenlängen entwickelt. Im Applikationslabor bietet INNOVAVENT die Erprobung von verschiedenen Prozessen. Die Kooperationen mit Laserherstellern schaffen eine Vielfalt an Möglichkeiten innovative Ideen und Anwendungen zu erproben. Das Unternehmen zählt zurzeit 17 Mitarbeiter.

Kontakt:

INNOVAVENT GmbH, Reinhard-Rube-Str. 4, 37077 Göttingen. www.innovavent.com

Dr. Hans-Jürgen Kahlert
0551-900-47-11
kahlert(at)innovavent.com

Dr. Sebastian Geburt
0551-90047-23
geburt(at)innovavent.com

 

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news-2515Tue, 01 Feb 2022 09:03:24 +0100Werner-von-Siemens-Ring geht 2022 an BioNTech-Quartett und Wegbereiter der Superauflösungs-mikroskopie Stefan Hell https://photonicnet.de/Die Stiftung Werner-von-Siemens-Ring zeichnet in diesem Jahr gleich zwei bahnbrechende Leistungen in der Technik aus: Die Wissenschaftler unter dem Dach des Biotechnologieunternehmens BioNTech – Uğur Şahin, Özlem Türeci, Christoph Huber und Katalin Karikó – haben mit ihrer erfolgreichen Grundlagenforschung an mRNA-Wirkstoffen ein neues Zeitalter der Medizin begründet. Dem Physiker und Nobelpreisträger Stefan Hell wiederum ist es gelungen, mit einer neuartigen Technologie, der Superauflösungsmikroskopie, lebende Zellen auf molekularer Ebene zu beobachten. Der Blick ins molekular Kleine ermöglicht den Lebens- und Materialwissenschaften eine Vielzahl neuer Erkenntnisse. Das Votum des hochkarätig besetzten Rats der Stiftung war eindeutig: Für diese herausragenden Leistungen erhalten das BioNTech-Team und Stefan Hell im Dezember 2022 in Berlin den Werner-von-Siemens-Ring.mRNA-Technologie: zukunftsweisender Meilenstein für die Krebsforschung und Corona-Impfstoff – ein neues Zeitalter der medizinischen Praxis

Sie sind die derzeit wohl bekanntesten Wissenschaftler Deutschlands: die BioNTech-Chefs Prof. Dr. med. Uğur Şahin und Prof. Dr. med. Özlem Türeci. Sie lernten sich in der Universitätsklinik des Saarlandes kennen und entwickelten dort gemeinsam ein Verfahren, das weltweit eingesetzt wurde, um für die Immuntherapie relevante menschliche Krebsantigene zu identifizieren. In den Jahren 2000/2001 rekrutierte Christoph Huber, damals Direktor an der Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und international renommiert auf den Gebieten der Tumorabwehr, Onkologie und Stammzellentransplantation, die beiden Ausnahmetalente nach Mainz und begleitet sie seitdem als Mentor.

Neben dem herausragenden forscherischen Talent verbindet Uğur Şahin, Özlem Türeci und Christoph Huber auch unternehmerische Initiative, um die Entwicklung von Arzneimitteln voranzutreiben. Die 2001 von ihnen gegründete Firma Ganymed Pharmaceuticals, die sich auf die Entwicklung monoklonaler Antikörper zur Behandlung von Tumorerkrankungen spezialisierte, wurde 2016 unter großer internationaler Aufmerksamkeit an die Astellas Pharma Inc. veräußert. Die klinische Studie mit dem von Şahin, Türeci und Huber entwickelten Antiköper befindet sich aktuell in Phase 3 und somit in der letzten Phase vor einer möglichen Zulassung des Antikörpers als Arzneimittel. Im Jahr 2008 haben die drei Forscher das Unternehmen BioNTech ins Leben gerufen, mit dem Ziel, die komplexe mRNA-Technologie bis zur Anwendungsreife für diverse Erkrankungen zu entwickeln.

Uğur Şahin und Özlem Türeci machten eine Reihe von bahnbrechenden Entdeckungen, die es ermöglichten, die Immunogenität von mRNA-Impfstoffen drastisch zu verbessern. Die von Şahin und Türeci entdeckten Verbesserungen ermöglichten es zum ersten Mal, dass geringste Mengen von mRNA verwendet werden können, um das Immunsystem zur Bekämpfung von Krebs und Infektionskrankheiten effektiv zu stimulieren. Damit wurde eines der Hauptprobleme von mRNA-Impfstoffen, ihre schwache Aktivität, überwunden.

2013 stieß eine weitere der wenigen mRNA-Forscher als Senior Vice President zum Team BioNTech hinzu: die Biologin Prof. Katalin Karikó, Ph.D. Ihr gelang eine weitere Herausforderung für die Anwendung von mRNA zu lösen. Sie modifizierte RNA-Moleküle so, dass sie weniger immunstimulierend, besser verträglich sind und somit in höheren Mengen verabreicht werden können.

Dass die ursprünglich für die Therapie von Krebserkrankungen entwickelte mRNA-Technologie auch als Plattform für die Entwicklung eines pandemischen Impfstoffs dienen könnte, erkannten Uğur Şahin und Özlem Türeci bereits in der Frühphase der Corona-Pandemie zu Beginn des Jahres 2020. Die über Jahre hinweg im Unternehmen aufgebaute wissenschaftliche Expertise in den Reihen des eigenen Unternehmens gepaart mit der unternehmerischen Weitsicht der BioNTech-Gründer machte die Neuentwicklung und klinische Testung eines Impfstoffes in weniger als einem Jahr möglich.

Die mRNA-Technologie bietet nicht nur zur Prävention und Behandlung von Viruserkrankungen enorme Entwicklungsperspektiven, sondern auch für die Therapie von Krebserkrankungen, die Behandlung von Autoimmunerkrankungen, die Induktion von Allergietoleranzen oder die Behandlung von Erbkrankheiten. Der Schritt der mRNA-Technologie von der Theorie in die Anwendung hat die Welt in ein neues Zeitalter der medizinischen Praxis katapultiert. Prof. Dr. Joachim Ullrich, Präsident der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Werner-von-Siemens-Ring: „Uğur Şahin, Özlem Türeci, Christoph Huber und Katalin Karikó haben durch langjährige Grundlagenforschung an mRNA und durch ihren unternehmerischen Mut den Menschen einen neuartigen Wirkstoff mit enormem Potenzial verfügbar gemacht. Dafür erhalten sie gemeinsam den Werner-von-Siemens-Ring.“

Superauflösungsmikroskopie – ein unglaublicher Blick auf die molekularen Details der lebenden Welt

Prof. Dr. Dr. Stefan W. Hell ist der Wegbereiter der Superauflösungs-Fluoreszenzmikroskopie. Mit der Entwicklung des Superresolution STED-Mikroskops in den 90er Jahren hat er als Erster gezeigt, dass die Lichtbeugung, die der Lichtmikroskopie bis dahin eine unüberschreitbare Grenze in der Auflösung setzte, komplett umgangen werden kann. Er ist Direktor am Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften (ehemals Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie) in Göttingen sowie am Max-Planck-Institut für Medizinische Forschung in Heidelberg.

Das von Stefan Hell entwickelte Superresolution STED-Mikroskop (STimulated Emission Depletion Mikroskopie) zeigt biologische Strukturen in einer Auflösung, die vorher in der Lichtmikroskopie physikalisch nicht möglich schien. Beispielsweise kann durch das STED-Mikroskop beobachtet werden, wie Proteine auf der Nanoskala in der Zelle angeordnet sind und wie diese aufeinander wirken. Wissenschaftler können so die molekularen Mechanismen von Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson oder Krebs besser verstehen. Auch die dynamischen Veränderungen von Neuronen-Strukturen im Gehirn, die sich zum Beispiel während Lernprozessen abspielen, lassen sich anhand seiner Fluoreszenzmikroskopie viel genauer verfolgen. 2016 gelang Stefan Hell ein weiterer Quantensprung auf dem Gebiet der superauflösenden Mikroskopie: Mit der MINFLUX-Methode, die sich eines schaltbaren fluoreszierenden Farbstoffes zur Markierung von Molekülen bedient, wurde erstmals eine Trennschärfe von wenigen Nanometern erreicht, also hundertmal besser als die ehemals ‚unüberwindbare‘ Beugungsgrenze. Heute ist mit dieser und der weiterentwickelten MINSTED-Methode sogar eine

Auflösungsgrenze bis zur molekularen Dimension von einem Nanometer möglich. Die kleinsten lebenden Vorgänge unserer komplexen Welt werden durch die von Stefan Hell entwickelten Fluoreszenzmikroskopie-Methoden auf molekularer Ebene sichtbar.

Neben seinen bahnbrechenden Entwicklungen für die Mikroskopie ist es Stefan Hell gelungen, die von ihm entwickelten Methoden für die praktische Anwendung zur Verfügung zu stellen. Zusammen mit seinem ehemaligen Mitarbeiter Dr. Gerald Donnert initiierte Stefan Hell die Gründung der Unternehmensgruppe Abberior. Die Nähe zwischen den Forschern am Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften und denen bei Abberior ermöglicht es, Erkenntnisse aus den Grundlagenwissenschaften schnell in einen technologischen Fortschritt umzusetzen. Die MINFLUX-Methode hat es in weniger als vier Jahren von der wissenschaftlichen Erstveröffentlichung bis zur Markteinführung geschafft.

„Stefan Hell verbindet in vorbildlicher Weise wissenschaftliche Exzellenz mit hoher Innovationskraft in technischen Entwicklungen“, stellt der Stiftungsratsvorsitzende Prof. Dr. Joachim Ullrich fest. „Die verschiedenen entwickelten Hochleistungssuperresolution-Mikroskope und Fluoreszenzlabel, die jetzt für alle Wissenschaftler verfügbar sind, stellen einen großen Durchbruch für die optische Mikroskopie dar. So können unter anderem der Bau und die Funktion von Synapsen im Nervensystem und die Zusammensetzung und die Dynamik von Zellmembranen auf molekularer Ebene sichtbar gemacht werden. Diese Techniken lassen weitere aufregende Entdeckungen und Einsichten in den Lebens- und Materialwissenschaften erwarten. Wir würdigen diese herausragende Lebensleistung von Stefan Hell in den technischen Wissenschaften mit der Verleihung des Werner-von-Siemens-Rings.“

Zur Stiftung Werner-von-Siemens-Ring

Die Auszeichnung von Lebensleistungen in Technik- und Naturwissenschaften sowie die Förderung der aktuellen Technikforschung sind erklärte Ziele der Stiftung. Der Werner-von-Siemens-Ring und die mit dem Ring ausgezeichneten Persönlichkeiten sind seit über 100 Jahren wichtige Orientierungspunkte und Motivation immer neuer Generationen von Forscherinnen und Forschern in den Technik- und Naturwissenschaften. Dafür engagieren sich im Stiftungsrat sowohl Ringträgerinnen und Ringträger als auch hochrangige Vertreterinnen und Vertreter technisch-naturwissenschaftlicher Fachgesellschaften: der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft, des Bundesverbands der Deutschen Industrie und des Deutschen Verbands Technisch-Wissenschaftlicher Vereine. Der Werner-von-Siemens-Ring gilt als die höchste deutsche Auszeichnung für Personen, die durch ihre Leistung technische Wissenschaften wesentlich vorangebracht oder als Forschende neue technische Wege erschlossen haben. Der Werner-von-Siemens-Ring wird seit 1916 überreicht.

Pressekontakte

Stiftung Werner-von-Siemens-Ring: Gesche Katinka Duddeck, Telefon: +49 (0) 30 310078 3429, E-Mail: gesche.duddeck@siemens-ring.de

BioNTech SE: Jasmina Alatovic, Telefon: +49 (0) 6131 9084 1513, E-Mail: jasmina.alatovic@biontech.de

Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften: Carmen Rotte, Telefon: +49 (0) 551 201-1304, E-Mail: carmen.rotte@mpinat.mpg.de

Autor: Erika Schow

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Erika Schow
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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
news-2512Fri, 28 Jan 2022 11:26:24 +0100Neue ITU-Fokusgruppe treibt Digitalisierung der Landwirtschaft weltweit voranhttps://photonicnet.de/Die International Telecommunications Union (ITU) hat eine neue Fokusgruppe gegründet, die sich mit der Digitalisierung der Landwirtschaft befasst. Die neue ITU-Fokusgruppe „AI and IoT for Digital Agriculture“ (FG-AI4A) will in enger Zusammenarbeit mit der Food and Agricultural Organization of the United Nations (FAO) neue digitale Technologien nutzen, um den globalen Landwirtschaftssektor zukunftsfähig zu machen. Dr.-Ing. Sebastian Bosse, Gruppenleiter der Gruppe „Interaktive & Kognitive Systeme“ in der Abteilung „Vision and Imaging Technologies“ am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) übernimmt den Vorsitz der Fokusgruppe. Im Jahr 2050 werden Berechnungen der Vereinten Nationen zufolge fast 10 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Um trotz dieses Bevölkerungsanstiegs eine gerechte und sichere Nahrungsversorgung zu gewährleisten, müssen landwirtschaftliche Methoden und Technologien auf internationaler Ebene umgedacht werden. Zu diesem Zweck hat die ITU zusammen mit der FAO die neue Fokusgruppe FG-AI4A gegründet, die den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und dem Internet der Dinge (IoT) in der Landwirtschaft untersuchen und Standardisierungslücken und Skalierungsmöglichkeiten aufzeigen soll. Dazu schafft die globalen Initiative eine Plattform, die allen Stakeholdern im landwirtschaftlichen Bereich aus Wissenschaft, Industrie und Anwendern einen offenen Zugang zu den digitalen Innovationen ermöglicht.

Die Fokusgruppe wird dafür das Potenzial neuartiger Technologien für die Landwirtschaft in einer Vielzahl von Anwendungsfällen untersuchen. Darunter sind zum Beispiel die Datenerfassung und -verarbeitung, die Modellierung landwirtschaftlicher Daten sowie die KI-gestützte Entscheidungsunterstützung zur Optimierung landwirtschaftlicher Prozesse. KI, IoT, vernetzte Dienste und autonome Systeme ermöglichen es landwirtschaftlichen Akteuren, Entscheidungen, etwa über die Düngemittelausbringung oder medizinische Untersuchungen, gezielt für einzelne Pflanzen oder für einzelne Tiere zu treffen. Diese Präzision ermöglicht effektivere Eingriffe, die die Landwirtschaft nachhaltiger machen, indem sie helfen, mit weniger Ressourcen mehr zu produzieren.

„Unsere Fokusgruppe geht die großen Herausforderungen der Landwirtschaft der Zukunft lösungsorientiert, intelligent und vor allem global an. Ganz wesentlich ist dabei die weltweite Vernetzung in der Suche nach Anwendungsfällen, Best Practices und relevanten Standardisierungslücken. Das Fraunhofer HHI wird dieses Vorhaben neben seiner technischen Expertise auch durch projektbezogene Erfahrung in der digitalisierten Landwirtschaft unterstützen. Ein gutes Beispiel hierfür ist unser BMWi-gefördertes Projekt NaLamKI. In NaLamKI nehmen wir mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft die Nutzung von KI für den nachhaltigen Pflanzen- und Ackerbau in den Blick und entwickeln intelligente Methoden entlang der kompletten landwirtschaftlichen Prozesskette“ sagt der Vorsitzende Dr.-Ing. Sebastian Bosse. Ein besonderes Augenmerk der Fokusgruppe soll dabei auf Anwendungen in Entwicklungsländern gelegt werden. Dort hängt der Lebensunterhalt der Menschen am stärksten von der Landwirtschaft ab. Dies sind auch die Länder, in denen digitale Lösungen den größten Nutzen für die Nachhaltigkeit und Resilienz der Landwirtschaft bringen können.

Die praktische Umsetzung der Arbeit der Fokusgruppe wird die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen unterstützen. Das Potenzial von KI und IoT in der Landwirtschaft kann zur Verringerung von Armut und Hunger beitragen. Gleichzeitig werden so menschenwürdige Arbeit, Wirtschaftswachstum, Infrastruktur, nachhaltiger Konsum und der Klimaschutz gefördert.

Um sich auf das erste Gruppentreffen im März 2022 vorzubereiten, wird die Fokusgruppe im Rahmen von „AI4Good“-Seminaren der ITU, von den Vorsitzenden moderiert, in den nächsten Wochen Expert*innen rekrutieren, die wertvolle Perspektiven in zukünftige Treffen der Fokusgruppe einbringen können.

QUELLE

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
news-2511Thu, 27 Jan 2022 09:54:10 +0100Elbit Systems – Electro-optics – ELOP – Participation in Horizon Europe Space callshttps://photonicnet.de/Elbit Systems – Electro-optics – ELOP, a leading international defense company of electro-optics systems, specialized in space cameras and remote sensing technologies is interested in participating in different Horizon Europe RIA Space calls.1.      HORIZON-CL4-2022-SPACE-01-13: End-to-end Earth observation systems and associated services

2.      HORIZON-CL4-2022-SPACE-01-82: Space science and exploration technologies

The proposed areas of contribution are:

A.      Development of space-based hyper-spectral camera – either VIS or SWIR. These are relevant for nanosatellites (like CubeSat) for New Space or larger satellites / platforms.

B.      Development of generic engines for hyper-spectral imaging that would include capabilities of image/information compression and edge processing on the space camera.

These activities will be based on ELOP’s established reputation that include the development of several generations of high resolution earth observation ISR cameras, the development of some research space payloads such as TAUVEX, a UV space telescope that was developed for Israel space agency (ISA) and Tel-Aviv university, Venus – a super spectral camera that was developed for CNES and ULTRASAT that is currently being developed for ISA and Weizmann research institute for deep space UV research astronomy. See the link below for some commercially available data.

For more information, please click here.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetFördermaßnahmen / BekanntmachungenPressemeldung
news-2507Wed, 26 Jan 2022 09:08:54 +0100Neuer Termin: W3+ Fair in Wetzlar vom 6. bis 7. Juli 2022https://photonicnet.de/Die W3+ Fair ist der zentrale Treffpunkt für Hightech-Innovationen aus den Bereichen Photonik, Optik, Elektronik und Mechanik. Die Messe vereint internationale Experten, bringt Entwickler und Anwender zusammen und bietet vielfältige Inspirationen für neue technologische Entwicklungen.Das Besondere an der W3+ Fair:

Auf der W3+ Fair netzwerken Sie mit neuen Zielgruppen – über fachliche Grenzen hinweg. Mit wenig Aufwand bekommen Sie einen guten Überblick über Ihre angrenzenden Fachbereiche und aktuelle Infos zu relevanten Querschnittstechnologien.

OptecNet Deutschland hat mit den Organisatoren vereinbart, einen Gemeinschaftsstand anzubieten, auf dem die OptecNet-Mitglieder gemeinsam auftreten können. Melden Sie sich bei Interesse gerne bei Dr. Frank Lerch, optecbb(at)optecbb.de

Das sind die Highlights in Wetzlar: 

  • Unkomplizierte Messeteilnahme durch All-in-One Standbaupakete
  • Beste technologieübergreifende Kontakte in die Optik-Region Wetzlar/ Mittelhessen und weit darüber hinaus
  • Top-aktuelles Wissen durch den begleitenden Hightech-Kongress N-Tec Talks mit hochkarätigen Referenten sowie den EPIC TechWatch, OptecNet-Themenfokus "Photonics for Defense & Security", OpTecBB-Workshop "Wald- und Forstwirtschaft & Photonik"
  • Hochrelevante begleitende Veranstaltungen, wie die IHK-Tagung zum Thema Digitalisierung/ Industrie 4.0, das HLEM High Level Expert Meeting des UPOB zum Thema Asphären-Messtechnik.
  • Innovation Areas zu den Themen 3D Druck/ Additive Fertigung und Digitalisierung, KI und Nachhaltigkeit u.a.
  • Gemeinschafsstände z.B. von OptecNet Deutschland, der Optikregion Jena/ Thüringen und IVAM Microtechnology for Optical Devices
  • Versierte Fachbesucher aus dem In- und Ausland
  • Exklusive Aussteller-Abendveranstaltung „W3+ and Friends“ für intensives Netzwerken
  • Gezieltes Recruiting - auch dank vieler umliegender Hochschulen mit Ingenieurstudiengängen

W3+ Fair - Ihr Zugang zu Neukontakten und New Technologies

Verschaffen Sie sich einen Überblick, finden Sie strategische Partner und entwickeln Sie neue anwendungsorientierte Technologie-Lösungen mit Experten der Schlüsseltechnologien!

Weitere Informationen unter https://w3-messe.de 

OptecNet Deutschland e.V., der Zusammenschluss der regionalen Netze Optische Technologien, ist offizieller Partner der W3+ Fair 2022 in Wetzlar.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den Netzen
news-2504Mon, 24 Jan 2022 15:58:04 +0100LASER COMPONENTS nach 40 Jahren stärker denn je https://photonicnet.de/Organisches Wachstum und neue Unternehmensstruktur machen die Firmengruppe fit für die Zukunft LASER COMPONENTS ist auch nach 40 Unternehmensjahren bestens für die Zukunft aufgestellt. Durch unternehmerischen Weitblick und organisches Wachstum entstand seit 1982 eine international tätige Firmengruppe, die gleichzeitig immer dem Grundgedanken eines inhabergeführten Familienunternehmens treu blieb. Die Produktionsstätten diesseits und jenseits des Atlantiks haben sich auf die Herstellung von maßgeschneiderten optischen und optoelektronischen Komponenten spezialisiert, die in enger Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt werden. Ergänzt wird dieses Portfolio durch Produkte von Premiumlieferanten, mit denen das Unternehmen oft schon seit Jahrzehnten zusammenarbeitet. Dadurch entsteht ein breit gefächertes Produktspektrum für einen gleichermaßen vielfältigen Kundenstamm. So kann LASER COMPONENTS den eingeschlagenen Wachstumskurs auch bei kurzfristigen Schwankungen in einzelnen Märkten beibehalten.
 
Das Wachstum der vergangenen Jahre und der damit verbundene Ausbau des internationalen Geschäfts führten im vergangenen Jahr zur Umstrukturierung der Firmengruppe: Das operative Geschäft der alten LASER COMPONENTS GmbH wurde in die neu gegründete LASER COMPONENTS Germany GmbH übertragen. Unter dem Namen Photona GmbH wird das bisherige Unternehmen als Dachorganisation weitergeführt. Dort sind neben dem Beteiligungsmanagement auch wichtige Kernkompetenzen gebündelt, die innerhalb der Gruppe für harmonisierte Standards sorgen. So können weltweit Dienste auf höchstem Niveau bereitgestellt werden, die kleinere Tochterunternehmen in Eigenregie nicht stemmen könnten. Die neue Struktur erleichtert zudem die Akquise neuer Unternehmen oder Technologien. Sie lassen sich einfacher in die bestehende Firmengruppe eingliedern und profitieren schneller von deren organisatorischen Stärken. Im Sinne der 40-jährigen Tradition wird die gesamte Unternehmensgruppe auch weiterhin von Patrick Paul geleitet, der als CEO sowohl der Photona GmbH als auch der LASER COMPONENTS Germany GmbH vorsteht.

>> mehr Informationen

Kontakt:
LASER COMPONENTS Germany GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching
E-Mail: info(at)lasercomponents.com
Internet: www.lasercomponents.com

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
news-2503Mon, 24 Jan 2022 15:17:45 +0100Neuausrichtung im Polygon-Segmenthttps://photonicnet.de/SCANLAB integriert Polygon-Scanner-Geschäft aus Belgien Die TecInvest Holding AG, Muttergesellschaft der SCANLAB GmbH und Next Scan Technology BVBA, richtet ihre Organisation im Polygon-Scanner-Segment neu aus. Mit Jahresbeginn 2022 wird die Next Scan Technology (NST) in den Scan-System-Experten aus Puchheim integriert. SCANLAB übernimmt mit ihrem erfahrenen Vertriebsteam die Kundenbetreuung und die Vermarktung der Produkte. Das bewährte Entwickler-Team in Belgien kann sich, unter dem Namen SCANLAB BV, nun völlig auf die Weiterentwicklung der Polygon-Scanner konzentrieren. Polygon-Scan-Systeme zeichnen sich durch überragend hohe Scan-Geschwindigkeiten aus und eignen sich besonders für eine zeilenweise, flächige Laserbearbeitung verschiedener Materialien. Bei Anwendungen wie beispielsweise der Mikro-Strukturierung von Touchscreens und Solarzellen oder der Bearbeitung von elektronischen Bauteilen kann so deutlich schneller eine industrietaugliche Produktivität erzielt werden.
Das Geschäftsfeld Polygon-Scanner ist ein zukunftsweisender Bereich, der aufgrund der technologischen Komplexität hohe Anforderungen an Entwicklung und Vertrieb stellt. Um die Ressourcen zu bündeln und zukünftig noch besser auf die individuellen Kundenanforderungen eingehen zu können, hat sich die TecInvest Holding entschlossen, ihre Kapazitäten in diesem Segment zusammenzuführen. Das bisherige Polygon-Scanner-Kompetenzzentrum NST wird in die SCANLAB-Gruppe integriert.
 
Unter dem neuen Namen SCANLAB BV und als Teil des SCANLAB-Entwicklungsbereiches kann sich das erfahrene, belgische NST-Entwickler-Team ganz auf die Weiterentwicklung der Polygon-Scan-Systeme fokussieren; Marketing, Vertrieb und Kundenservice werden nach Puchheim verlagert. „In der Neuorganisation des Polygon-Scanner-Geschäfts kann ich nur Vorteile erkennen. Wir können die sehr spezifischen Kundenanfragen ab sofort schneller und noch fundierter bearbeiten. Und unsere Technik-Experten haben den Kopf frei für die technische Umsetzung“ freut sich Dr. Holger Schlüter, Leiter Geschäftsfeldentwicklung der SCANLAB GmbH, der neue Ansprechpartner für Polygon-Scanner.

>> mehr Informationen

Kontakt:

SCANLAB GmbH
Siemensstr. 2a
82178 Puchheim

Tel. 089 800 746-0
E-Mail: presse@scanlab.de
Internet: www.scanlab.de

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
news-2502Mon, 24 Jan 2022 11:53:58 +0100Vorstand von OptecNet Deutschland gewählthttps://photonicnet.de/Dr. Andreas Ehrhardt, Geschäftsführer von Photonics BW, und Dr. Horst Sickinger, Geschäftsführer von bayern photonics, wurden auf der jüngst stattgefundenen Mitgliederversammlung von OptecNet Deutschland e.V. als Vorstände gewählt.Thomas Bauer, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von OptecNet Deutschland und Geschäftsführer von OptoNet, ist zum 31. Dezember 2021 aus dem Verband ausgeschieden. Wir bedanken uns herzlich für seine Verbandsarbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute!

Mit der Vorstandswahl wurde Dr. Andreas Ehrhardt zum Vertreter von OptecNet Deutschland im Deutschen Optischen Komittee (DOK) berufen. Dr. Horst Sickinger nimmt die Funktion des Stellvertreters ein.

OptecNet Deutschland möchte künftig durch die Erweiterung seines Leistungsspektrums neue Mehrwerte für die Verbandsmitglieder generieren und die gemeinnützige Photonik-Förderung weiter ausbauen. Durch die nachhaltige Förderung der Photonik und Quantentechnologien sollen die Wettbewerbsfähigkeit der Branche und die Bedeutung des Photonik-Standorts Deutschland gestärkt werden.

OptecNet Deutschland lädt alle Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Branche zu einem engen Zusammenwirken innerhalb des Verbands und den regionalen Innovationsnetzen ein. Gerne vermitteln wir Ihnen den Kontakt zu Ihrem regionalen Netzwerk.

Weitere Informationen unter www.optecnet.de

 

OptecNet Deutschland e.V., der Zusammenschluss der regionalen Innovationsnetze Optische Technologien, unterstützt bundesweite und internationale Aktivitäten wie Technologietransfer und Innovationsförderung, Nachwuchsförderung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sowie internationale Kooperationen. OptecNet Deutschland vereint bundesweit Unternehmen und Forschungseinrichtungen und bildet seit vielen Jahren den mitgliederstärksten Fachverband für die Photonik-Branche in Deutschland.

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news-2501Fri, 21 Jan 2022 13:19:23 +0100123. Jahrestagung der DGaO in Pforzheimhttps://photonicnet.de/Die diesjährige Tagung der Deutschen Gesellschaft für angewandte Optik (DGaO) findet vom 7. bis 11. Juni 2022 in Pforzheim statt. Noch bis zum 31. Januar 2022 können Sie Beiträge zu Ihren aktuellen Forschungsarbeiten einreichen.Im Fokus der Jahrestagung stehen folgende Schwerpunktthemen aus der angewandten Optik:

  • Optische Messtechnik und – Messsysteme (z.B. für industrielle Prozesse und Automatisierung)
  • Optik in der Medizintechnik
  • Computational Optics (Computational Optical Metrology, Bildverarbeitung, Künstliche Intelligenz)
  • Licht-, Display und Beleuchtungstechnik
  • Lasermaterialbearbeitung
  • Optik im Automobil
  • Optikdesign

Auch in diesem Jahr verleiht die DGaO wieder den DGaO-Nachwuchspreis für die beste Dissertation und für die beste Masterarbeit des Jahres 2021 auf dem Gebiet der angewandten Optik. Vorschläge zum DGaO-Nachwuchspreis können bis 31. März 2022 unter katja.richter(at)dgao.de eingereicht werden.

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news-2500Fri, 21 Jan 2022 10:04:59 +0100Kampf den Viren in der Raumluft https://photonicnet.de/DIN-Veröffentlichung zum Einsatz von UV-C-Luftentkeimern, insbesondere in Kitas und Schulen. Welcher UV-C-Raumluftentkeimer nützt gegen Coronaviren? Und unter welchen Bedingungen? Und ist der Einsatz der Geräte sicher? Jetzt bringt eine neue Veröffentlichung des DIN mehr Sicherheit für Hersteller, potenzielle Anwender und Planer. Das umfangreiche Dokument wurde in nur wenigen Monaten von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe im Fachausschuss „optische Strahlung“ des DIN erarbeitet, dessen Obmann Dr. Peter Sperfeld aus der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) ist. Die technische Spezifikation DIN/TS 67506 gilt für sogenannte UV-C-Sekundärluftgeräte mit geschlossener Bauart und aktiver Ventilation. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Sicherheit der Geräte, insbesondere für den Einsatz in Schulen oder Kindergärten.

Längst weiß man: Das Coronavirus wird vor allem über Aerosole übertragen, besonders wenn Infizierte husten oder niesen, aber auch beim Atmen, Sprechen und Singen – und vor allem in geschlossenen Räumen. Studien zeigen, dass UV-C-Luftentkeimer das Coronavirus wirksam eliminieren können. Wird die durch ein solches Gerät strömende Luft mit einer UV-C-Dosis von etwa 70 J/m² bestrahlt, können rund 99 Prozent aller üblicherweise in der Luft übertragenen Bakterien und Viren inaktiviert werden. Wer UV-C-Sekundärluftgeräte bauen oder einsetzen will, sollte also auf eine ausreichende UV-C-Dosis bei einmaligem Durchgang achten. „Das ist aber nur eines der drei wichtigsten Kriterien, die es bei diesen Geräten zu beachten gilt“, sagt Peter Sperfeld, Physiker und Experte für UV-C-Strahlung bei der PTB. Deswegen enthält die technische Spezifikation DIN/TS 67506 „Entkeimung von Raumluft mit UV-Strahlung – UV-C-Sekundärluftgeräte“ neben Angaben zur Wirksamkeit auch Details dazu, wie die Geräte in unterschiedlichen Raumgrößen wirken. Es kommt hierbei auf die Frage an, welche Menge an entkeimter Luft ein Gerät zur Verfügung stellen kann. Die sogenannte Hygienic Air Delivery Rate (HADR) gibt an, wie viele Kubikmeter an entkeimter Luft das Gerät pro Stunde produziert. Damit lässt sich für jede Raumgröße und jedes Gerät die theoretisch erreichbare Anzahl an Luftwechseln berechnen, für die eine effektive Reduzierung der Keime erreicht wird.

„Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt beim Einsatz von UV-C-Sekundärluftgeräten ist die Gerätesicherheit, speziell der Schutz vor UV-Strahlung“, merkt Sperfeld an. Hierzu enthält die Spezifikation entsprechende Empfehlungen. Sie sollen verhindern, dass Personen gefährdet werden, die sich über einen längeren Zeitraum in unmittelbarer Nähe eines Gerätes aufhalten. Die UV-Strahlungsquellen der in der Spezifikation behandelten Geräte sind geschlossen verbaut, dennoch kann ein geringer Anteil an UV-C-Strahlung austreten – und ihn gilt es zu minimieren. „Dazu sollten die Geräte so ausgelegt sein, dass sie zur freien Gruppe nach DIN EN 62471 ‚Photobiologische Sicherheit von Lampen und Lampensystemen‘ zählen“, erläutert Sperfeld. „Die darin definierten Grenzwerte beziehen sich auf gesunde, erwachsene Personen und sind in Anlehnung an die EU-Richtlinie 2006/25/EG so angesetzt, dass eine Gefährdung bei bestimmungsgemäßer Anwendung quasi auszuschließen ist.“ Besonders in der Nähe schutzbedürftiger Personen, etwa von Kindern oder Menschen mit Vorschäden an Augen oder Haut, sollte in dem zugänglichen Bereich der Geräte gar keine messbare UV-Strahlung austreten. „Darauf muss besonders in Kitas, Kindergärten oder Grundschulen geachtet werden“, betont Sperfeld. „Keine messbare UV-Strahlung ist nach jetzigem Stand der Messtechnik dann gegeben, wenn in einem Abstand von 20 Zentimetern zum Gerät die ungewichtete UV-Bestrahlungsstärke im Spektralbereich von 200 nm bis 300 nm an keiner Stelle unterhalb 180 Zentimeter über dem Boden den Wert von 200 µW/m² überschreitet“ – klare und detaillierte Empfehlungen der technischen Spezifikation für Hersteller und Prüfer.

UV-C-Luftentkeimer, die nach den Empfehlungen der DIN/TS 67506 konzipiert, geprüft und eingesetzt werden, können somit einen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten. Die Spezifikation enthält dazu zahlreiche technische Einzelheiten und Methoden. Die DIN/TS 67506 ist unter www.beuth.de zu finden. Im nächsten Schritt wird auf ihrer Basis eine entsprechende DIN-Norm erarbeitet.
es/ptb


Ansprechpartner

Dr. Peter Sperfeld, Arbeitsgruppe 4.11 Spektroradiometrie, Telefon: (0531) 592-4144, E-Mail: peter.sperfeld(at)ptb.de


Die technische Spezifikation

DIN/TS 67506 „Entkeimung von Raumluft mit UV-Strahlung – UV-C-Sekundärluftgeräte“, Beuth-Verlag, www.beuth.de

Autor: Erika Schow

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Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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news-2496Thu, 20 Jan 2022 11:38:01 +0100Maßverkörperung für die optische Oberflächenmessung https://photonicnet.de/Schnelle Charakterisierung der zweidimensionalen Übertragungsfunktion von Messgeräten. Die Geräteantwort optischer Messgeräte auf die Oberflächentopografie kann durch die Übertragungsfunktion beschrieben werden (instrument transfer function, ITF). In der PTB wurde eine neuartige Maßverkörperung für die Charakterisierung der zweidimensionalen Übertragungsfunktionen (2DITF) optischer Messgeräte entwickelt. Sie kann flexibel und einfach genutzt werden und zeigt dabei eine hohe Reproduzierbarkeit und Robustheit.

Optische Oberflächentopografie-Messgeräte werden häufig für berührungslose und schnelle Messungen an Präzisionsoberflächen eingesetzt, z. B. für optische Spiegel von Röntgen- oder Lithografiegeräten. Allerdings stellt sich bei diesen Messgeräten oft die grundsätzliche Frage: „Erhalten wir die richtige Antwort?“

Um diese Frage zu beantworten, hat die PTB im Rahmen des EMPIR-Projekts „3D-Stack“ in Zusammenarbeit mit der Firma Zeiss-SMT eine neuartige Maßverkörperung zur Charakterisierung der 2D-ITF von Geräten zur flächenhaften Messung der Oberflächentopografie entwickelt. Dieses neue Normal zeichnet sich u. a. durch kreisförmige Strukturmuster aus. Solche rotationssymmetrischen Muster sind vorteilhaft für die Charakterisierung von ITFs entlang verschiedener Winkelrichtungen, also für die Untersuchung der Winkelanisotropie von Messgeräten. Drei verschiedene Arten von Mustern sind im Entwurf implementiert worden: kreisförmige Stufenmuster, kreisförmige Chirp-Muster, deren Abstand sich kontinuierlich ändert, und kreisförmige diskrete Gittermuster. Diese sind so konzipiert, dass sie drei komplementäre Arten von räumlichen Signalen zur Charakterisierung der ITF bereitstellen. Die Muster haben Radien von 30 μm bis 300 μm und Wellenlängen von 0,1 μm bis 150 μm. Sie können kombiniert werden, um Messanforderungen für unterschiedliche Instrumente zu erfüllen, die sehr verschiedene Bandbreitencharakteristiken, Sichtfelder usw. haben können. Das Design der Maßverkörperung bietet somit ein hohes Maß an Flexibilität und ist für vielfältige Anwendungen geeignet.

Neben der Maßverkörperung wurde auch die Software für den Kalibrierprozess und die anschließende Auswertung entwickelt. Durch deren Zusammenspiel kann die 2D-ITF von optischen Oberflächenmessgeräten in wenigen Minuten komfortabel charakterisiert werden. Die Applikation der entwickelten Methode bei Partnern in der Industrie zeigt die Vorteile der hohen Reproduzierbar und Robustheit, der ausgezeichneten Flexibilität und der einfachen Anwendbarkeit.

Ansprechpartner

Gaoliang DaiFachbereich 5.2 Dimensionelle NanometrologieTelefon: (0531) 592-5127gaoliang.dai@ptb.de

Wissenschaftliche Veröffentlichung

G. Dai, Z. Jiao, L. Xiang, B. Seeger, T. Weimann, W. Xie, R. Tutsch: A novel material measure for characterising two-dimensional instrument transfer functions of areal surface topography measuring instruments. Surface Topography: Metrology and Properties 8, 045025 (2020)

Pressekontakt:
Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
PÖ Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
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Fax: (0531) 592-3008
E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
Web: www.ptb.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
news-2497Thu, 20 Jan 2022 11:10:00 +0100Beschleuniger im Tischformat rücken näher https://photonicnet.de/Strahldiagnostik-Methode zur genauen, nichtinvasiven Längenmessung sehr kleiner Elektronenpakete. Mithilfe von Laseranregung in Plasmen könnten sich in naher Zukunft kompakte Teilchenbeschleuniger realisieren lassen, die einen alternativen Ansatz zu den derzeit genutzten, oft kilometerlangen Anlagen bieten. An der Metrology Light Source wurde ein Diagnostikverfahren für die geometrischen Strahlparameter der dafür benötigten Elektronenpakete entwickelt.

Seit Jahrzehnten werden Teilchenbeschleuniger immer größer. Inzwischen haben Ringbeschleuniger mit Umfängen von vielen Kilometern eine praktische Grenze erreicht. Auch Linearbeschleuniger erfordern sehr große Baulängen. Seit einigen Jahren gibt es jedoch eine Alternative: „Teilchenbeschleuniger im Tischformat“, die auf der Laseranregung von Kielwellen in Plasmen (englisch: laser wakefield) basieren. Sie könnten wesentlich kompakter gebaut werden als andere Linearbeschleuniger und könnten diese in der Industrie und Medizin ergänzen. Doch die Nutzung der bei dieser Technik entstehenden Synchrotronstrahlung setzt sehr genau geformte Elektronenpakete voraus.

An der Metrology Light Source der PTB gibt es einzigartig flexible Einstellmöglichkeiten für den gespeicherten Elektronenstrahl. Diese wurden in einem Projekt unter der Leitung des Helmholtz- Zentrums Berlin genutzt, um besonders kleine Elektronenpakete zu erzeugen, die denen der Laser-Wakefield-Beschleuniger sehr ähnlich sind. Durch Messung mit der von den Elektronen erzeugten Synchrotronstrahlung konnte die laterale Ausdehnung der individuellen Elektronenpakete mit einer Auflösung von wenigen Mikrometern bestimmt werden.

Dabei nutzt man aus, dass die erzeugten Elektronenpakete eine Länge vergleichbar der Wellenlänge von Infrarotstrahlung haben, wodurch es in diesem Spektralbereich zu Kohärenzeffekten bei der Abstrahlung kommt. Die kohärente Synchrotronstrahlung erzeugt an einem Doppelspalt ein interferometrisches Muster, das von einer hochempfindlichen Einzelphotonen- Kamera detektiert wird. Das Muster wird mithilfe eines speziellen Algorithmus ausgewertet, der die laterale Ausdehnung der Strahlungsquelle, also der Elektronenpakete selbst, rekonstruiert.

Die Ergebnisse demonstrieren, dass das Verfahren über die benötigte Auflösung und Empfindlichkeit verfügt, um als Diagnostik für im Kielfeld erzeugte Elektronenpakete genutzt zu werden. Anders als bisher realisierte Verfahren zur Messung der Paketgeometrie ist die Methode nichtinvasiv, sie beeinflusst also nicht den Elektronenstrahl, sodass eine kontinuierliche Messung während des Betriebs möglich ist. Diese Eigenschaft ist essenziell für die gezielte Weiterentwicklung der Kielfeld-Technik.

Ansprechpartner

Arne Hoehl
Fachbereich 7.1 Radiometrie mit Synchrotronstrahlung
Telefon: (030) 3481-7181
arne.hoehl(at)ptb.de

Wissenschaftliche Veröffentlichung

J.-G. Hwang, K. Albrecht, A. Hoehl, B. A. Esuain, T. Kamps: Monitoring the size of low-intensity beams at plasmawakefield accelerators using high-resolution interferometry. Communications Physics 4, 214 (2021)

https://www.nature.com/articles/s42005-021-00717-x

Pressekontakt:
Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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news-2494Thu, 20 Jan 2022 10:45:09 +0100Let There Be Light!https://photonicnet.de/Berlin startup Crocus Labs is revolutionizing agriculture with new LED technology for indoor and vertical farming. Interview: Olaf Bryan Wielk, ideenmanufaktur
Header image: © Crocus Labs

Whether you grow lettuce, peppers or cannabis, you need light. Dependency on sunlight and the seasons has been one of the main constraints of agriculture and horticulture for thousands of years. But one Berlin startup aims to change that.

Today we are interviewing Dr. Prashanth Makaram, founder of Crocus Labs, who with the support of HTGF, seed investor for innovative technologies and business, aim to revolutionize farming.

So Prash, congratulations on your successful financing round. What does Crocus Labs do?

We bring sunlight into indoor spaces in order to enable the farming of a wide variety of crops while utilizing as little resources as possible.

Did you discover an interest in gardening as a child, or why are you intent on changing how we grow stuff?

No, it was more that as an adult I became interested in the impact of agriculture on biodiversity. On trips to Costa Rica and to Madagascar I noticed the beauty and fragility of undisturbed nature. I started to look for ways to protect what is left of it. So much of today’s form of agriculture has a harmful impact on rainforests through deforestation and consequent biodiversity losses. So I wanted to do something in that area, and since I come from a technology background I wanted to do something with a technical angle to it.

So the question I was asking myself was, how can we change today’s agriculture practices? At that time I began to look at indoor farming, which as a market was starting to catch up. And I saw that maybe this could be a solution, if we can make it widely adoptable. So with Crocus Labs we basically try to enable vertical farms so that they can provide an alternative to today’s farms and in that way we can stop biodiversity losses. That is my main drive behind it all.

What are “vertical farms”?

Well, in a generic way you can say indoor farms can be either greenhouses or vertical farms. Vertical farms are what we call “controlled environment agriculture”. So you basically grow everything in a very controlled manner inside a building. The crops are stacked on top of each other. This means that the resources you are using, from land, water, to pesticides etc., are much lower. So you can grow a lot more in a smaller area and produce food where most people live, inside cities, to keep transportation short.

And your solution to make these vertical farms more efficient has to do with light. So how is your artificial light better than sunlight?

Well actually, we try to remake the sunlight indoors. So the problem with sunlight is on the one hand that we don’t get enough of it in big parts of Europe. In the Netherlands growers already use artificial lights in greenhouses. Vertical farms rely even heavier on artificial lights, because the plants are stacked. In vertical farms you cannot bring the light uniformly to all the plants all the way down the stack. If you have five or ten storeys of plants that you’re growing, sunlight usually hits only the top two and by the time you get to the bottom you don’t have any light. Actually most vertical farms do not even have glass ceilings.

So basically our idea is to recreate the sunlight using proprietary lighting technologies so that you get the same amount of light across all the plants but without creating a huge burden on electricity consumption.

One of the biggest problems at the moment for vertical farms is that although the idea is nice, they may grow a handful of crops but they also have a huge carbon footprint, because of how much electricity is being consumed. We want to reduce this footprint so that vertical farms can become more meaningful and competitive with other agriculture.

Taste is also a big challenge because the lighting solutions currently available are too far away from the sun’s spectrum.

How far are you on the way to achieving all that?

We had a pre-seed round last year and now we just closed a big round with the High-tech Gründerfonds. We have two major customers who are ready to pilot with us. One of them is a big strawberry producer in northern Germany, the other is a big Berlin company. So this year we will grow the team, and yeah, we’re actively recruiting at the moment!
Fruits growing on indoor plants taste just as good when provided with light that recreates sunlight’s natural spectrum.
A far cry from grandad’s greenhouse at the bottom of the garden – high-tech light recreates sunlight’s natural spectrum – © Crocus Labs

Now, you’re already claiming that your solution will be a lot more cost-effective than the competition. How so?

We talk about costs in terms of the whole thing, capital expenses plus operational expenses. So if for the same price we can give you lights that are much more efficient than the competition’s, then over the course of four or five years your total expenses are a lot less. So you get a lot more light output on the amount of Euros you spend, which means that your production costs are much lower. This is particularly interesting as you start growing higher value crops like berries.

So what is the core difference in the technology?

The core difference in technology is that we are the only company at the moment building lights from the ground up for this specific use case. We build our own LE diodes and our smart lighting systems make use of not only our proprietary LED technologies, but also sensor systems and advanced algorithms. And this goes back to our semiconductor know-how. We have been able to get a lot of light output with very little current.

This is one part of it. The second part is that we have been able to recreate the effects of real sunlight, which is crucial for taste. So these are the major advantages that we bring.

So there are surely more use cases for this new technology, right?

Yeah, there are. I think one of the biggest topics coming up is what is called “human-centric lighting”. In houses and office spaces they want to bring light that acts more like sunlight. If you look at many of today’s lights they mostly have a big blue peak, which means that is not very good for your sleep. So if you have white light on at night and then you try to go to sleep it affects your circadian rhythms. So human-centric lighting and lighting that matches the circadian rhythm is about getting people to sleep better and have better work schedules.

Your experience is in semiconductors. How much new stuff did you have to learn in the last couple of years?

A lot! Because this is the first time I am carrying my technical knowledge to farming. I don’t have anybody in the family with a farming background. So I had to learn a lot about indoor farming.

And lighting is not a space I was in before. I was in a lot of consumer sensors and medical devices, so lighting and how indoor lighting affects plants is something I had to learn over time. And also the whole complexity of light in the context of greenhouses and vertical farms. Not to mention how the lighting industry works.

Why did you choose Berlin as a base for Crocus Labs?

Berlin is my favorite European city. I did my PhD in the United States in Boston. I first came to Europe in Spain for my first startup, through which I had my initial introduction to Berlin because it was incorporated with Bayer pharmaceuticals. So I was here working with Bayer. And then I just fell in love with Berlin. It’s very cosmopolitan, it has a lot of energy, in terms of people it is a very human-centric city. It has this drive, creative as well as entrepreneurial.

My wife and I spent two years in Munich, but we very much prefer Berlin and desperately wanted to come back here. The one part is the human aspect, the second part is that there are very nice networks in Berlin, the universities and also the entrepreneurial startup networks. Berlin is a very welcoming city.

Where did the name Crocus Labs come from?

Back then we wanted to grow saffron, because saffron is a high-value crop, and crocus is basically the flower that gives you saffron. So that’s how we started Crocus Labs. We don’t do anything in saffron at the moment, so maybe we’ll re-brand at some point. Or we’ll keep it. It’s a nice name!

So this is, what, your third startup now?

Yeah.

So third time lucky?

I hope so!

2022 is going to be an exciting year for you. We wish you the best of luck!

Berlin, as one of Europe’s most exciting metropoli, may seem far removed from the countryside but could well be where the next revolution in farming technology originates.

SOURCE

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news-2493Wed, 19 Jan 2022 12:40:16 +0100Beginn der Bewerbungsphase: Innovationspreis Niedersachsen 2022https://photonicnet.de/Die Bewerbungsphase für den Innovationspreis Niedersachsen 2022 ist gestartet. Gesucht werden niedersächsische Erfolgsgeschichten! In den Kategorien „Vision“,„Kooperation“ und „Wirtschaft“ kann sich bis zum 15.2.2022 beworben werden.In jeder der Kategorien werden drei Projekte nominiert, aus denen die Jury das Siegerprojekt wählt. Alle neun Nominierten erhalten einen Imagefilm und werden bei der Preisverleihung vorgestellt. Die Erstplatzierten jeder Kategorie gewinnen 20.000 Euro. Unter der Schirmherrschaft von Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann und Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler wird der Innovationspreis Niedersachsen 2022 bereits zum fünften Mal verliehen.

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PhotonicNet GmbH
news-2492Wed, 19 Jan 2022 09:56:29 +0100Neuer VUSCREEN von viZaarhttps://photonicnet.de/Pünktlich zum Jahresbeginn stellt viZaar industrial imaging den neuen VUSCREEN für Inspektionssysteme vor.Der VUSCREEN ist die Bedieneinheit für die Systeme MATRIX und VUMAN und ist mit 10,4ʺ der größte Touchscreen für Inspektionssysteme.

Vorteile des neuen VUSCREEN:

  • Eine höhere Auflösung von 1440 x 1080 Pixel
  • Erhöhte Leuchtdichte von 850 cd / m2
  • Ein vergrößerter Farbraum

Mit dem VUSCREEN sind hellere, kristallklare Inspektionsbilder in natürlicher Farbdarstellung möglich. Der Touchscreen ist robust und mit Handschuhen bedienbar.

Der neue VUSCREEN ist nach einem Firmware-Update auch mit den Vorgängerversionen der MATRIX E3 und des VUMAN E3 kompatibel.

Nähere Informationen zum neuen VUSCREEN und weiteren Produkten erhalten Sie hier. 

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2490Fri, 14 Jan 2022 11:22:08 +0100Laser Zentrum Hannover e.V.: Smarte Photonik im Fokushttps://photonicnet.de/Smarte Photonik ist zukunftsweisend, digital, intelligent. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) bündelt ab sofort in acht Innovationsfeldern die Themen der Zukunft in den Bereichen Photonik und Lasertechnologie. Die vollständig überarbeitete Webseite www.lzh.de des unabhängigen Forschungsinstituts lädt ab sofort ein die Themen näher zu erkunden.Neue Ansätze für den Umweltschutz, der schonende Umgang mit Ressourcen, neue Ideen für Gesundheit und Hilfsmittel für eine alternde Bevölkerung, oder neue Produktionsansätze für Mobilität und Leichtbau – die Photonik und die Lasertechnologie bergen enormes Potential, um zentrale Herausforderungen der nächsten Zeit zu lösen.

Innovationsfelder: wichtige Beiträge für die zukünftigen Herausforderungen

„Das LZH schafft seit über 30 Jahren Innovationen mit Licht. Als Forschungsinstitut ist es für uns unumgänglich zukunftsgewandt zu forschen und zu arbeiten“, erklärt Dr. Dietmar Kracht, Geschäftsführender Vorstand des LZH, den neuen Ansatz.

Prof. Dr.-Ing. Stefan Kaierle, ebenfalls Geschäftsführender Vorstand des LZH, ergänzt: „Unsere neuen Innovationsfelder zeigen die aus unserer Sicht wichtigen Themenbereiche für die Photonik und die Lasertechnologie, zu denen wir in den kommenden Jahren wichtige Beiträge leisten werden.“

Diese acht Innovationsfelder stehen für die Forschungsschwerpunkte des außeruniversitären, unabhängigen Forschungsinstituts:

  • Smarte Optik
  • Smarte Laser
  • Smarte Quantentechnologien
  • Smarte Weltraumtechnologien
  • Smarte Lebenswissenschaften
  • Smarte Agrartechnik
  • Smarte Produktion
  • Smart Additiv

In den acht Feldern arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LZH unter anderem an automatisierten, präzisen und intelligenten Prozessen für eine digitale Produktion. Sie entwickeln Laser für den Einsatz im Weltraum, Ansätze für laserbasierte Schädlingsbekämpfung, ermöglichen individuelle Implantate oder Hilfsmittel und beschäftigen sich damit, wie Energie und Materialien eingespart werden können sowie vieles mehr. Dabei immer im Blick: neue Einsatzmöglichkeiten und den direkten Transfer in die Anwendung.

Angebote für Industrie und Forschung

Das LZH forscht und entwickelt gemeinsam mit Partnern aus Industrie, kleinen und mittleren Unternehmen und anderen Wissenschaftler:innen. Das Spektrum reicht hier von gemeinsamen Verbundprojekten über Auftragsforschung hin zu kleineren Studien und Aufträgen. Sein Angebot hat das Institut für die neue Webseite ebenfalls neu aufbereitet.

Kontakt:

Lena Bennefeld
Abteilungsleitung Kommunikation
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
+49-(0) 511 2788 419

presse(at)lzh.de

www.lzh.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
news-2489Fri, 14 Jan 2022 11:06:15 +0100Ultrastabiles Laserlicht per Glasfaser verschickt https://photonicnet.de/Internationales Team zeigt, dass Glasfasern für die Verteilung ultrastabiler Laserstrahlung geeignet sind, und erwartet breitere Anwendungen. Zwischen Deutschland, England und Frankreich existiert eine Art Autobahn für optische Frequenzen. Das Glasfasernetz dient bisher zum Vergleich von Frequenzen zwischen Metrologieinstituten, etwa aus optischen Atomuhren. Nun haben die Autoren einer Studie unter Beteiligung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), die in der aktuellen Ausgabe von Nature Communications erscheint, gezeigt, wie ultrastabile Laserfrequenzen aus den Metrologieinstituten per Glasfaser anderen Anwendern zugänglich gemacht werden können. Das internationale Forscherteam unter Leitung des britischen Metrologieinstitutes National Physical Laboratory (NPL) beweist darin, dass die extrem hohe Frequenzstabilität der eingesetzten ultrastabilen Laser auch bei der langen Reise zwischen ihren Instituten fast verlustfrei übertragen werden kann. Dies bestätigt die großen Hoffnungen, die auf dieser Art von Frequenztransfer liegen.

Dieses Glasfasernetz unterscheidet sich von den gängigen Netzen, die wir im Alltag kennen: Es ist gespickt mit Hightech-Einrichtungen, die dafür sorgen, dass selbst die Anforderungen der weltweit besten Frequenz-Forscher erfüllt werden. Das Tausende von Kilometern lange Netz wird in einer internationalen Forschungskooperation betrieben. An der aktuellen Studie sind 32 Forschende aus fünf Institutionen beteiligt (nämlich aus den Metrologieinstituten Deutschlands (PTB), Englands (NPL) und Frankreichs (LNE-SYRTE) sowie aus dem nationalen Forschungs- und Bildungsnetzwerk RENATER in Frankreich und dem französischen Laboratoire de Physique des Lasers (LPL).

Aufgebaut wurde das Glasfasernetz speziell zum Vergleich optischer Atomuhren, der nächsten Generation von Atomuhren, die jetzt schon genauer sind als Cäsium-Atomuhren. Damit ermöglichen sie noch genauere Zeitmessung, noch genauere Test von Fundamentalkonstanten und ganz neue Anwendungen etwa in der Geodäsie. So kann man mit zwei solcher Uhren die gravitationsbedingt unterschiedlich verlaufende Zeit zwischen zwei verschieden hohen Orten messen, wie in der Einstein’schen Allgemeinen Relativitätstheorie beschrieben – Atomuhren als Höhenmesser.

So entscheidend wie der Quartz-Oszillator in einer konventionellen Uhr ist in einer optischen Atomuhr ein ultrastabiler Laser. Die besten ultrastabilen Laser, wie sie in dieser Studie verwendet wurden, erreichen eine Frequenzinstabilität von 6 Teilen in 100 000 000 000 000 000 (6 · 10–17). Dies wird mithilfe eines optischen Referenzresonators erreicht, dessen Frequenzstabilität vom Abstand der Spiegel bestimmt wird. „Die Stabilität unseres Referenzlasers ist so klein, dass sie bei der Entfernung zwischen Erde und Sonne einer Unsicherheit von weniger als der Breite eines Haares entspräche“, veranschaulicht PTB-Physiker Sebastian Koke.

Das Team hat nun demonstriert, dass sie diese hohe Präzision auch beim Transport in weit entfernte Orte aufrechterhalten kann. Dies bestätigt nicht nur, dass Netzwerke aus optischen Glasfasern für Vergleiche optischer Atomuhren geeignet sind, sondern eröffnet auch den sehr viel breiteren, effizienteren Einsatz dieser „Forschungsinfrastruktur der Spitzenklasse“. Was bisher nur an einigen wenigen nationalen Metrologieinstituten möglich war, könnte nun einer viel größeren Forscher-Community nützen – in Universitäten, anderen öffentlichen Forschungsinstitutionen oder in der Industrie.
ptb

Die Originalveröffentlichung

M. Schioppo et al.: Comparing ultrastable lasers at 7 × 10−17 fractional frequency instability through a 2220 km optical fibre network. Nature Communications (2022) https://doi.org/10.1038/s41467-021-27884-3 (open access)


Ansprechpartner bei der PTB
Dr. Sebastian Koke, Arbeitsgruppe 4.34 Frequenzübertragung mit Glasfasern, Telefon: (0531) 592-4344, E-Mail: sebastian.koke(at)ptb.de

Autor: Erika Schow

Pressekontakt:
Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
PÖ Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100
38116 Braunschweig
Tel.: (0531) 592-9314
Fax: (0531) 592-3008
E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
Web: www.ptb.de

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news-2491Fri, 14 Jan 2022 09:57:00 +0100Materie/Antimaterie-Symmetrie und „Antimaterie-Uhr“ auf einmal getestet https://photonicnet.de/In Nature berichtet die BASE-Kollaboration am CERN über den weltweit genauesten Vergleich zwischen Protonen und Antiprotonen: Die Verhältnisse von Ladung zu Masse von Antiprotonen und Protonen sind auf elf Stellen identisch. Diese neue Messung verbessert die Genauigkeit des bisher besten Werts um mehr als einen Faktor vier. Der über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren gesammelte Datensatz ermöglicht außerdem einen strengen Test des schwachen Äquivalenzprinzips, das besagt, dass sich Materie und Antimaterie unter Schwerkraft gleich verhalten.Symmetrie und Schönheit sind eng miteinander verbunden, nicht nur in der Musik, der Kunst und der Architektur, sondern auch in den grundlegenden physikalischen Gesetzen, die unser Universum beschreiben. Es ist in gewisser Weise ironisch, dass wir unsere Existenz einer gebrochenen Symmetrie in der besten fundamentalen Theorie, die es gibt, dem Standardmodell (SM) der Teilchenphysik, zu verdanken scheinen. Einer der Eckpfeiler des SM ist die Invarianz bei Umkehr von Ladung, Parität und Zeit (CPT). Auf die Gleichungen des SM angewandt, verwandelt die CPT-Transformation Materie in Antimaterie. Als Folge der CPT-Symmetrie haben Paare von Materie und Antimaterie die gleichen Massen, Ladungen und magnetischen Momente, die beiden letzteren mit entgegengesetztem Vorzeichen. Eine weitere Folge von CPT: Trifft ein Teilchen auf sein Antiteilchen, vernichten sie sich zu reiner Energie, was in zahlreichen Laborexperimenten bestätigt wurde. In diesem Sinne ist die Existenz unseres Universums keineswegs selbstverständlich. Wir haben Grund zu der Annahme, dass beim Urknall Materie und Antimaterie in gleichen Mengen entstanden sind. Warum nur die Materie übrig blieb, aus der unser Sonnensystem und die Himmelskörper im Universum bestehen, ist noch ungeklärt.

Ein weiteres heißes Thema in der modernen Physik ist die Frage, ob sich Materie und Antimaterie unter Schwerkraft gleich verhalten. In ihrem neuen Artikel vergleichen die BASE-Wissenschaftler die Ladung-zu-Masse-Verhältnisse von Antiprotonen und Protonen sowie – während des Umlaufs der Erde um die Sonne – die Ähnlichkeit von Uhren aus Antimaterie und Materie. Sie sind also beiden Fragen gleichzeitig mit einer Messung nachgegangen. 

Haben Proton und Antiproton wirklich die gleiche Masse?

Für seine hochpräzisen Untersuchungen verwendete das Team um Stefan Ulmer, leitender Wissenschaftler am RIKEN in Japan und Sprecher der BASE-Kollaboration, eine Penning-Falle, also einen elektromagnetischen Behälter, der ein einzelnes geladenes Teilchen speichern und nachweisen kann. Ein Teilchen in einer solchen Falle schwingt mit einer charakteristischen Frequenz, die durch seine Masse definiert ist. „Abhören“ der Schwingungsfrequenzen von Antiprotonen und Protonen in derselben Falle ermöglicht es, deren Massen zu vergleichen. „Durch Beladen eines zylindrischen Stapels mehrerer solcher Penning-Fallen mit Antiprotonen und negativen Wasserstoffionen konnten wir einen Massenvergleich innerhalb von nur vier Minuten durchführen, also 50-mal schneller als bei früheren Proton/Antiproton-Vergleichen anderer Gruppen“, erläutert Stefan Ulmer. „Seit unseren früheren Messungen haben wir außerdem den Versuchsaufbau technisch erheblich verbessert. Dies erhöht die Stabilität des Experiments und verringert systematische Verschiebungen in den Messwerten.“ Mit diesem optimierten Instrument hat das BASE-Team im Verlauf von eineinhalb Jahren einen Datensatz von rund 24.000 einzelnen Frequenzvergleichen erfasst. Durch Kombination aller Messergebnisse fanden die Forscher, dass das Ladung-zu-Masse-Verhältnis von Antiprotonen und Protonen identisch ist, und zwar mit einer Genauigkeit von 16 Teilen in einer Billion, also einer Zahl mit 11 signifikanten Stellen. Das verbessert die Genauigkeit der bisher besten Messung – ebenfalls von BASE – um mehr als einen Faktor vier: ein erheblicher Fortschritt in der Präzisionsphysik. 

Und wie kommt nun die Schwerkraft ins Spiel?

Ein Teilchen, das in einer Penning-Falle schwingt, kann man als „Uhr“ betrachten, ein Antiteilchen als „Anti-Uhr“. Bei starker Gravitation gehen die Uhren langsamer. Während der Langzeitmessung von eineinhalb Jahren war die Erde auf ihrer elliptischen Bahn unterschiedlich starker Anziehungskraft der Sonne ausgesetzt. Falls Antimaterie und Materie verschieden auf Schwerkraft reagierten, würden die Materie- und Antimaterie-Uhren entlang der Flugbahn der Erde unterschiedliche Frequenzverschiebungen erfahren. Die BASE-Wissenschaftler konnten bei der Analyse ihrer Daten aber keine derartige Frequenzanomalie feststellen. So konnten sie erstmals direkte und weitgehend modellunabhängige Grenzen für ein anomales Verhalten von Antimaterie unter Schwerkraft setzen – oder anders ausgedrückt: im Rahmen der Messgenauigkeit die Gültigkeit des schwachen Äquivalenzprinzips für Uhren bestätigen.

Um mit noch höherer Präzision messen zu können, müssen die Messungen an noch kälteren Teilchen durchgeführt werden. Dazu entwickeln die Leibniz Universität Hannover und die Physikalisch- Technische Bundesanstalt im Rahmen von BASE Techniken, mit denen sich die (Anti-)Protonen noch weiter abkühlen lassen, so dass sie sich mit höchster Wahrscheinlichkeit am absoluten Nullpunkt der Bewegung befinden. Dazu soll die kontrollierte Wechselwirkung mit einem lasergekühlten Ion verwendet werden, wie sie beispielsweise auch im Rahmen des Quantum Valley Lower Saxony (QVLS) für die Entwicklung zukünftiger Quantencomputer genutzt wird.

Die BASE-Kollaboration besteht aus Wissenschaftlern vom RIKEN Fundamental Symmetries Laboratory, dem European Center for Nuclear Research (CERN), dem Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), dem Helmholtz-Institut Mainz (HIM), der Universität Tokyo, dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung Darmstadt, der Leibniz-Universität Hannover, der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) Braunschweig und der ETH Zürich. Die vorliegende Arbeit wurde im Rahmen des Max-Planck-RIKEN-PTB Center for Time, Constants and Fundamental Symmetries durchgeführt.

Originalpublikation:

M.J. Borchert et al., A 16-parts-per-trillion measurement of the antiproton-to-proton charge–mass ratio, Nature, 05.01.2022, DOI: 10.1038/s41586-021-04203-w

https://www.nature.com/articles/s41586-021-04203-w

Weitere Informationen

Prof. Dr. Christian Ospelkaus, Institut für Quantenoptik der Leibniz Universität Hannover, Telefon +49 511 762-17644, E-Mail christian.ospelkaus(at)iqo.uni-hannover.de

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news-2486Fri, 07 Jan 2022 11:33:00 +0100PRODUCT LAUNCH: µMOPA https://photonicnet.de/μMOPA – fully integrated into standard butterfly platform. TOPTICA eagleyard will set a milestone in the photonic industry with the launch of the µMOPA that was nominated as finalist for the 2022 SPIE Prism award.At this year’s Photonics West taking place in San Francisco from Jan 25th-27th TOPTICA eagleyard will introduce the µMOPA to the world. It’s an innovation that is already being valued highly by experts as this extraordinary product is nominated as SPIE Prism award finalist.
Our developers managed to create a unique product to bridge the gap between science and industry: For the first time a DBR laser and tapered amplifier are monolithically integrated on a chip with a standard 14 pin butterfly package. As a result, the complexity for usage is reduced significantly. In addition, the product is easily mountable due to the use of standard sockets while the circular beam profile is especially beneficial for fiber coupling and focusing.
The µMOPA will mainly be used in Raman spectroscopy and interferometry. Researchers at universities and institutes will benefit from this new variant as MOPA systems are more easily built up. In addition, the ease of use and the robustness of the package as protection against environmental influences enable a scalability for industry usage so that this innovation will lead to outstanding results and new applications along the value chain.


Major performance indicators are:
•    1064 nm
•    High output power (2 W)
•    Small spectral width (typ. 3 pm)
•    14 pin butterfly package
•    Very good SMSR (typ. > 50 dB)
•    Integrated beam collimation
•    Low residual divergence
•    Integrated thermal management by thermoelectric cooler and thermistor

SOURCE

 

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news-2484Wed, 22 Dec 2021 11:10:18 +0100BMBF: „KMU-innovativ: IKT“https://photonicnet.de/Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „KMU-innovativ: Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)“, Bundesanzeiger vom 20.12.2021Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die ­Forschungsförderung insbesondere für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten. Dazu hat das BMBF das Antrags- und Bewilligungsverfahren vereinfacht und beschleunigt, die Beratungsleistungen für KMU ausgebaut und die Fördermaßnahme themenoffen gestaltet. Wichtige Förderkriterien sind Exzellenz, Innovationsgrad und die Bedeutung des Beitrags zur Lösung aktueller gesellschaftlich relevanter Fragestellungen.

Die Fördermaßnahme ist Teil der Hightech-Strategie 2025 „Forschung und Innovation für die Menschen“ der Bun­desregierung (www.hightech-strategie.de) und des Zehn-Punkte-Programms des BMBF für mehr Innovation in KMU „Vorfahrt für den Mittelstand“. Sie stärkt die Position von KMU in Deutschland im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und trägt über KMU-getriebene Innovationen zur breiten Nutzung dieser Schlüsseltechnologien bei.

1 Förderziel, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

1.1 Förderziel

Ziel der Fördermaßnahme ist es, dass innovative KMU Technologien, Produktlösungen, Prozesse und Dienstleistungen in ihrem Unternehmen deutlich über den Stand der Technik hinaus entwickeln, Innovationsvorsprünge sichern und Marktchancen in den Bereichen der IKT nutzen. Insbesondere soll der Transfer neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die KMU forciert, deren Innovationsfähigkeit zur Umsetzung dieser Erkenntnisse in eigene Forschungsergebnisse und in industrielle Anwendungen gesteigert und so die Wachstums- und Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen gestärkt werden.

Zur Untersuchung der Zielerreichung können unter anderem folgende Indikatoren herangezogen werden:

  • Mobilisierungsrate neuer, bisher nicht FuE-treibender KMU im Themenfeld „Informations- und Kommunikationstechnologien“
  • Art und Umfang von Forschungskooperationen zwischen KMU und weiteren Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft
  • Verwertung von FuE-Ergebnissen in Form neuer Produkte, Prozesse und Dienstleistungen
  • Ausgründung neuer Unternehmen (Start-ups)
  • Verbesserung bestehender Mitarbeiterkompetenzen und Schaffung von (qualifizierten) Arbeitsplätzen
  • Anzahl öffentlichkeitswirksamer Darstellungen
  • Anzahl angemeldeter Patente und anderer Formen geistigen Eigentums

1.2 Zuwendungsweck

Zweck der vorgesehenen Zuwendungen ist die Förderung von industriellen Forschungs- und vorwettbewerblichen Entwicklungsvorhaben von KMU in Deutschland auf dem Gebiet der IKT. Die Förderung soll dadurch einen Beitrag leisten, kleine und mittlere Unternehmen beim Erhalt und dem beschleunigten Ausbau ihrer Technologiebasis zu unterstützen, um Deutschlands Zukunftskompetenzen erfolgreich zu entwickeln. KMU sollen insbesondere zu mehr Forschung und Entwicklung angeregt sowie in die Lage versetzt werden, besser und rascher auf Veränderungen zu reagieren und den erforderlichen digitalen Wandel aktiv mitzugestalten. Zuwendungen des BMBF sollen innovative Forschungsprojekte unterstützen, die ohne Förderung nicht oder nur deutlich verzögert durchgeführt werden könnten.

Die Fördermaßnahme ist ausgerichtet auf das Themenfeld „Informations- und Kommunikationstechnologie“ mit seinen Technologiebereichen

  • Software-intensive Systeme (SWS),
  • Kommunikationssysteme und IT-Sicherheit (KIS)

Im Bereich „Software-intensive Systeme (SWS)“ ist Grundlage der Förderung die „Hightech-Strategie 2025“ (https://www.hightech-strategie.de/hightech/de/hightech-strategie-2025/hightech-strategie-2025_node.html). Im Bereich „IT-Sicherheit“ sind die Ziele der Förderung ­darüber hinaus durch das Forschungsrahmenprogramm der ­Bundesregierung zur IT-Sicherheit „Digital. Sicher. ­Souverän.“ festgelegt, im Bereich „Kommunikationssysteme“ durch das Forschungsprogramm Kommunikationssysteme „Souverän. Digital. Vernetzt.“. Die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen nur in der Bundesrepublik Deutschland oder dem EWR und der Schweiz genutzt werden.

2 Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich IKT zuzuordnen und für die Positionierung des Unternehmens am Markt von Bedeutung sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der KMU bei dem beschleunigten Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung.

Gefördert werden FuE-Vorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt und ihren Neuheitsanspruch in einem der Technologiebereiche SWS oder KIS haben und auf die Anwendungsfelder/Branchen Automobil und Mobilität, Maschinenbau und Automatisierung, Gesundheit und Medizintechnik, Logistik und Dienstleistungen, Energie und Umwelt sowie Daten- und IKT-Wirtschaft ausgerichtet sind. Bei datengetriebenen Ansätzen ist eine ausreichende Datengrundlage sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht als wesentliche Voraussetzung anzusehen.

Der Bereich SWS adressiert im Rahmen der grundsätzlich themenoffenen Bekanntmachung insbesondere folgende Themen bzw. Forschungsfragen, die als beispielhaft zu verstehen sind:

  • Methoden der Softwareentwicklung: z. B. neuartige Konzepte für das Requirements Engineering; verbesserte Wartbarkeit, Wiederverwendbarkeit und Nachhaltigkeit von Software
  • Validierung von Softwarekonzepten: z. B. automatisierte Absicherung der Rechtstreue und Regelkonformität von Informationssystemen (IT-Compliance); softwareinhärente Datenschutz-Konformität
  • Zuverlässigkeit von Softwaresystemen: z. B. neue Softwaremethoden für besondere Anforderungen an Betriebssicherheit; Resilienz softwareintensiver Systeme
  • Bedienbarkeit von Software: z. B. Visualisierung hochkomplexer Systeme und Daten; neue softwareergonomische Konzepte; umfassendere Einbindung von Bedienern; neue Arten der Mensch-Software-Interaktion von „Bedienenden“
  • Zielgerichtete Veränderlichkeit: z. B. neue Konzepte für autonome Selbstadaption von Software- und Software­systemen; Methoden für softwaredefinierte Produkte und Prozesse
  • Effizienz von Software: z. B. effizientere Nutzung bestehender Hardware; neue Ansätze zum Umgang mit Echtzeitanforderungen in hochverteilten Softwaresystemen
  • Performanz von Software: z. B. effektive, skalierbare Softwarearchitekturen für hochparallelisierte und heterogene Hardware; effektiv auf die Eigenschaften neuartiger Hardwarekonzepte ausgelegte Softwaremethodik
  • Kapselung von Softwarekomplexität: z. B. anwendungsübergreifende Nutzbarmachung von Softwarefunktionalität und Bereitstellung in Form von Frameworks, Basissystemen und Plattformen für Konvergenztechnologien.

Der Bereich KIS adressiert im Rahmen der grundsätzlich themenoffenen Bekanntmachung insbesondere folgende Themen bzw. Forschungsfragen, die als beispielhaft zu verstehen sind:

Kommunikationssysteme

  • drahtlose Kommunikationssysteme wie z. B. 5G/6G, Open RAN, Visible Light Communication oder Wi-Fi
  • zukünftige faseroptische Kommunikationssysteme und -netze, optische Kommunikation
  • Softwareisierung von Netzwerken (Software Defined Networking)
  • Künstliche Intelligenz in Kommunikationsnetzen, z. B. zum Management und zur Optimierung von Netzwerken
  • Kommunikationstechnologien mit Terahertz-Strahlung
  • industrielle Kommunikationssysteme, z. B. Time-Sensitive Networking
  • Sensornetzwerke und sensorische Erfassung der Umgebung mittels Kommunikationssystemen
  • drahtgebundene Kommunikation
  • Kommunikationssicherheit basierend auf physikalischen Eigenschaften des Übertragungsweges
  • Optimierung und Weiterentwicklung von Photonik, Optoelektronik, Mikroelektronik und weiteren Komponenten für Kommunikationssysteme

IT-Sicherheit

  • Privatsphäre-schonende Technologien und datenschutzfreundliche Anwendungen
  • Sichere und vertrauenswürdige IKT-Systeme und Technologien
  • IT-Sicherheit in vernetzten Systemen, z. B. 5G/6G-, Edge- und Cloudcomputing-Komponenten und -Systemen
  • IT-Sicherheit in Anwendungsfeldern, z. B. Industrie 4.0, Mobilität, Medizin, kritischen Infrastrukturen
  • Erkennung, Behandlung und Aufklärung von IT-Sicherheitsvorfällen
  • Erkennung, Behandlung und Verhinderung von Desinformationen
  • Validierung und Verifizierung von IT-Sicherheit, z. B. formale und statistische Methoden für Sicherheitsgarantien von Komponenten und Diensten
  • IT-Sicherheit für neue Technologien, z. B.
    • Sicherheit von neuen Chip- und Rechnerarchitekturen
    • Sicherheit und Datenschutz bei Anwendungen künstlicher Intelligenz
    • Komponenten und Systeme für Quantenkommunikationsnetze, Integration von Quantenkommunikation in klassische Systeme sowie die Kombination von Quantenschlüsselaustausch mit klassischen Verfahren für die sichere Vernetzung und Datenübertragung

Weitere Informationen zu den Förderschwerpunkten der Technologiebereiche finden Sie unter http://www.kmu-innovativ.de/ sowie

In der ersten Verfahrensstufe sind Projektskizzen in deutscher Sprache vorzulegen. Diese können beim beauftragten Projektträger des BMBF jederzeit eingereicht werden. Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober. Letzter Stichtag ist der 15. Oktober 2025.

Die vollständige Richtlinie erhalten Sie hier.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
news-2483Mon, 20 Dec 2021 13:29:41 +0100Wellenlängenübergreifende Sensorikhttps://photonicnet.de/Vor einem halben Jahr startete das ZIM-Netzwerk RaTIO-Sens den projektorientierten Austausch rund um wellenlängenübergreifende Sensorik vom UV bis zum Radar. Messtechnische Sensoren bilden die Grundlage der Automatisierung und Zustandsüberwachung. Die zunehmende Digitalisierung von Prozessschritten sowie die Vernetzung von Sensoren beispielsweise für Industrie 4.0 und Internet of Things erfordert „intelligente“ Sensoren mit zusätzlichen Funktionalitäten.

Im Bereich von Sensoren auf Basis elektromagnetischer Wellen lassen neue Entwicklungen an den Grenzen der einzelnen Frequenzbereiche sowie Kostensenkungen in den Sensorik-Komponenten neue Anwendungen möglich werden. Darüber hinaus ermöglichen die Digitalisierung sowie die zunehmende Anwendung von Methoden der Künstlichen Intelligenz eine neuartige Verknüpfung von Sensorprinzipien. So bieten sich neue Ansätze für wellenlängenbereichsübergreifende Sensoren und Sensorfusion.

Diese Trends möchte das Netzwerk RaTIO-Sens aufgreifen und kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-Ups bei ihren Innovationen unterstützen. Technischer Schwerpunkt sind neuartige Sensoren in neuen Frequenzbereichen und/oder in Wellenlängenkombinationen, die in die Anwendung gebracht werden sollen. Zudem sollen Synergien erschlossen werden bzw. Verfahren und Herangehensweisen von einem Wellenlängenbereich in andere transferiert werden.

Im Netzwerk geben die Partner einander Einblick in die jeweiligen Spezialgebiete und entwickeln gemeinsam Ansätze für Projekte.

Weitere Interessierte, insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen, deren Technologiekompetenzen das Netzwerk ergänzen oder die passenden Partner für die Umsetzung innovativer Ideen rund um die wellenlängenübergreifende Sensorik suchen, sind herzlich willkommen! Bitte melden Sie sich direkt in der Geschäftsstelle von Photonics BW.  

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news-2482Mon, 20 Dec 2021 13:23:39 +0100Women in Photonics „Wortwechsel“https://photonicnet.de/Der Name ist Programm: das neue Online-Format „Wortwechsel“ der Women in Photonics will den Austausch unter weiblichen Fach-, Führungs- und Nachwuchskräften in der Photonik-Branche beflügeln und die Sichtbarkeit der Photonikerinnen erhöhen, auch als Vorbild für Nachwuchskräfte. Nach einem ersten Austausch über die aktuellen Themen aller Teilnehmerinnen gab die freiberufliche Optikdesignerin Dr. Angelika Hofmann spannende Einblicke in die Anwendungsmöglichkeiten und das Design von Freiformflächen. Zudem lud sie alle „Physikerinnen und Artverwandte“ ein, sich dem seit längeren bestehenden Physikerinnen-Mailverteiler anzuschließen, der ebenfalls die Vernetzung und gegenseitige Unterstützung zum Ziel hat. Interessierte wenden sich bitte per E-Mail an angelika(at)hofmann-optik.de.

Anschließend stellte Andrea Toulouse vom Institut für Technische Optik der Universität Stuttgart das SPIE Student Chapter Stuttgart vor. Hier können sich Studierende und Promovierende mit Themenschwerpunkt Optik und Photonik untereinander vernetzen und gemeinsam Aktivitäten zur Karriere-Entwicklung, fachlichen Weiterbildung sowie zur Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchsförderung organisieren. Anschließend wurden mögliche Anknüpfungspunkte mit den Women in Photonics und Photonics BW diskutiert.

Wir bedanken uns herzlich bei den Referentinnen und allen Teilnehmenden für den gelungenen Austausch und freuen uns bereits auf das nächste Treffen!

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news-2481Mon, 20 Dec 2021 11:15:23 +0100HyperInno – Hyperspektral zur langfristigen Vernetzunghttps://photonicnet.de/Photonics BW blickt auf das erfolgreiche Projekt „Innovationsforum Hyperspektraltechnologien (HyperInno)“ zurück und verstetigt den Austausch zu den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und Chancen der Hyperspektraltechnologien.Mit dem Ziel gestartet, Anwendungen der Hyperspektraltechnologien in der Medizin und Biotechnologie sowie in der industriellen Fertigung zu initiieren und zu befördern, stand Photonics BW zunächst vor der großen Herausforderung, das noch vor der Pandemie erarbeitete Konzept zur Netzwerkbildung kontaktlos umzusetzen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollten bundesweit bei der Erschließung neuer Märkte und Anwendungsfelder unterstützt werden. Wie sollte dies ohne persönliche Treffen zur Vertrauensbildung funktionieren?

Doch aus der Herausforderung wurde schnell eine Chance: am 9. Dezember 2020 fand die virtuelle Kick-Off Veranstaltung des Projekts „HyperInno“ mit über 50 Teilnehmenden aus ganz Deutschland statt.

Im Anschluss an zwei inspirierende Fachvorträge diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktuelle Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze in den Hyperspektraltechnologien. Anschließend definierten sie gemeinsame Schwerpunktthemen, die in den folgenden Workshops näher beleuchtet werden sollten.

Daraus ergaben sich drei Schwerpunktthemen:

  • Technik – Hyperspektralsysteme von Beleuchtung bis Auswertung
  • Prozesstechnik – Anwendungen, Chancen und Herausforderungen
  • Medizintechnik – Anwendungen, Chancen und Herausforderungen

In einem Zeitraum von drei Monaten fanden fünf Schwerpunkttreffen mit insgesamt mehr als 210 Teilnehmenden statt. Von hyperspektraler Bildgebung (HSI) in der Chirurgie, über Anwendungen für die Prozessüberwachung hin zu miniaturisierten Hyperspektralsystemen – die Teilnehmenden erhielten vielfältige Einblicke in die Anwendungsmöglichkeiten und Chancen von Hyperspektraltechnologien. Der weitere Austausch und die Kontaktanbahnung erfolgten über den Chat sowie an den virtuellen Kaffeetischen, an denen sich die Teilnehmenden und Referenten in kleinerer Runde austauschen konnten.

Highlight des Projekts war das Innovationsforum am 20. Mai 2021. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und 16 Vortragende blickten gemeinsam mit Photonics BW auf die vergangenen Schwerpunkttreffen zurück und setzten durch weitere Fachvorträge neue Impulse. Ergänzt wurden die Informationen durch zahlreiche Möglichkeiten zum (virtuellen) Networking: die Teilnehmenden konnten sich in gezielt gebuchten 1:1 Meetings, über „Business Speed-Dating“ sowie am virtuellen Kaffeetisch vernetzen.

Außerdem konnten bis Mitte Juni 2021 weitere 1:1 Treffen zur gezielten Vernetzung mit anderen Anwendern, Herstellern und weiteren Interessenten vereinbart werden. Somit bot das Projekt „HyperInno“ zahlreiche Möglichkeiten, um langfristige Kontakte zu knüpfen.

OptecNet Themenfeld Hyperspektraltechnologien

Photonics BW folgt gerne dem vielfachen Wunsch nach Fortführung des Innovationsforums Hyperspektraltechnologien (HyperInno) und organisiert seit November 2021 weitere Online-Treffen überregional als „OptecNet Themenfeld“. Damit ist die Teilnahme den rund 500 Mitgliedern von OptecNet Deutschland e.V., des bundesweiten Dachverbands der regionalen Photonik-Netze, vorbehalten. Sofern Sie noch kein Mitglied sind, vermitteln wir Ihnen gerne den Kontakt zu Ihrem regionalen Netzwerk. Vorträge sind jederzeit auch von Nicht-Mitgliedern willkommen, zudem ist eine Probe-Teilnahme zum Kennenlernen des Netzwerks möglich.

Nähere Informationen unter https://photonicsbw.de/hyperinno

Das Projekt „Innovationsforum Hyperspektraltechnologien – HyperInno“ wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Ziel ist es, Anwendungen der Hyperspektraltechnologie in der Medizin und Biotechnologie sowie in der industriellen Fertigung und weiteren Bereichen anzuregen und zu fördern. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollen bei der Erschließung neuer Märkte und Anwendungsfelder unterstützt werden.

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news-2480Fri, 17 Dec 2021 14:27:09 +0100Quantensysteme bieten vielfältige Chancen für neue Geschäftsfelder und Start-upshttps://photonicnet.de/Am 7. Dezember 2021 fand ein virtueller Workshop von PHOTONIK DEUTSCHLAND – PHOTONICS GERMANY in Kooperation mit NMWP.NRW statt. Hierbei wurden die zahlreichen Möglichkeiten und Chancen von Quantensystemen beleuchtet.Zu Beginn erfolgte eine Begrüßung durch Wenko Süptitz, Leiter Fachverband Photonik bei SPECTARIS, Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender von OptecNet Deutschland, und Dr. Daniel Stadler, Stellvertretender Clustermanager bei NMWP.NRW.

Anschließend führten zwei Fachvorträge in das vielseitige Themengebiet ein: Bernd Burchard, Elmos Semiconductor SE und Quantum Technologies UG, stellte das RaQuEl-Projekt - Raumtemperatur-Quantensensorik für die Elektromobilität vor. Ziel des Projekts ist es, das Potential der Raumtemperatur-Quantentechnologien für die mobile Mess- und Sensorik zu erproben und innovative Stromsensoren zu entwickeln.

Im Rahmen des zweiten Vortrags gab Dr. Markus Beckers Einblicke in aktuelle Forschungsaktivitäten im Bereich der Quantentechnologien der Jülich Aachen Research Alliance (JARA).

Nach den beiden Fachvorträgen stellte Linda Fürderer, Messe Stuttgart, die für das kommende Jahr geplante Messe „QT Expo“ vor. Anke Odouli, Messe München, gab darüber hinaus Einblicke in die „World of QUANTUM“, die vom 26. – 29. April 2022 in München stattfindet.

Im Anschluss an die Vorträge hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, sich an virtuellen Kaffeetischen in kleinerer Runde auszutauschen.

Wir bedanken uns herzlich bei den Referentinnen und Referenten sowie allen Teilnehmenden für den spannenden Austausch!

Am 16. Februar findet eine Online-Veranstaltung von PHOTONIK DEUTSCHLAND – PHOTONICS GERMANY gemeinsam mit Délégation Générale du Québec à Munich statt. Ziel der Veranstaltung ist der Austausch und die Vernetzung auf (multi-)regionaler Ebene an der Schnittstelle von Quantentechnologien und Photonik, um das gegenseitige Verständnis zu fördern, Kontakte zu knüpfen und ggf. gemeinsame wissenschaftliche und kommerzielle Projekte vorzubereiten.

Die Teilnahme erfolgt auf Einladung von PHOTONIK DEUTSCHLAND - PHOTONICS GERMANY.

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Wir freuen uns auf Sie!

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news-2479Fri, 17 Dec 2021 08:31:34 +0100OptecNet Deutschland ist offizieller Partner der LANE 2022https://photonicnet.de/OptecNet Deutschland e.V. ist nun offizieller Kooperationspartner der LANE – Konferenz für Photonische Technologien, die vom 4. bis 8. September 2022 in Fürth stattfindet. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und laden Sie herzlich zur Teilnahme an der LANE ein!Moderne Forschung muss soziale, wirtschaftliche und ökologische Entwicklungen berücksichtigen, um Lösungen für globale Herausforderungen zu generieren. Daher dient die „12th CIRP Conference on Photonic Technologies [LANE 2022]“ als Plattform für den internationalen Austausch von Ideen, Meinungen, Perspektiven, Ergebnissen und Lösungen zu Photonischen Technologien.

Die Konferenz befasst sich traditionell mit den aktuellsten Entwicklungen auf dem Gebiet der Lasermaterialbearbeitung. Um die vielfältigen Möglichkeiten des Lichts als Werkzeug zu erschließen und innovative Verfahren für die Produktion zu identifizieren, wird gerade auch neu aufkommenden Technologien bei der Veranstaltung ein Rahmen geboten. Die LANE beleuchtet unterschiedliche Perspektiven und fokussiert sich neben wissenschaftlichen Beiträgen auch auf industrielle Aspekte und deren Anwendungsrelevanz.

Call for Papers: Bis zum 31. Januar 2022 können Sie Ihr Abstract zu den vielfältigen Teilgebieten der Photonischen Technologien einreichen.

Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Mitglieder von OptecNet Deutschland e.V. erhalten 10% Rabatt auf die Konferenzgebühr. Dieser kann bei der Anmeldung über das Konferenzmanagementsystem „ConfTool“ geltend gemacht werden. Der Rabattcode wird den Mitgliedern von OptecNet Deutschland per E-Mail zugesendet.

Alle Informationen rund um die LANE 2022 erhalten Sie unter
https://www.lane-conference.org/

Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme!

OptecNet Deutschland e.V., der Zusammenschluss der regionalen Innovationsnetze Optische Technologien, unterstützt bundesweite und internationale Aktivitäten wie Technologietransfer und Innovationsförderung, Nachwuchsförderung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sowie internationale Kooperationen. OptecNet Deutschland vereint bundesweit Unternehmen und Forschungseinrichtungen und bildet seit vielen Jahren den mitgliederstärksten Fachverband für die Photonik-Branche in Deutschland.

 

 

 

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news-2474Wed, 15 Dec 2021 11:41:01 +0100Weltraumtaugliche Alexandritlaserkristalle aus rein europäischer Lieferkette in Sichthttps://photonicnet.de/Die besonderen Eigenschaften von Alexandritkristallen will die Europäische Union zukünftig in Erdbeobachtungssatelliten nutzen. Damit die EU dabei unabhängig von außereuropäischen Lieferanten ist, arbeiten das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH), Altechna Coatings und Optomaterials im EU-Projekt GALACTIC an einer rein europäischen Lieferkette für weltraumqualifizierte Alexandritlaserkristalle. Diesem Ziel sind die Projektpartner entscheidende Schritte nähergekommen.Laserkristalle aus Alexandrit haben eine durchstimmbare Wellenlänge zwischen ca. 700 nm und 850 nm. Setzt man diese Kristalle in LIDAR-(Light Detection and Ranging)Systemen in Satelliten ein, lässt sich damit der Chlorophyllgehalt der Vegetation ermitteln. Dieser gibt Aufschluss über den Gesundheitszustand der Pflanzen und liefert somit wertvolle Daten, etwa für Untersuchungen zum Klimawandel. Im EU-Projekt GALACTIC arbeiten die Partner deshalb daran, eine rein europäische Lieferkette für weltraumqualifizierte Alexandritlaserkristalle zu etablieren und deren Technology Readiness Level (TRL) von TRL 4 auf TRL 6 zu erhöhen.

Spezielles Beschichtungsdesign für hohe Laserzerstörschwellen
Lasersysteme für den Weltraum müssen starken Temperaturschwankungen sowie ionisierender Strahlung widerstehen. Um geeignete Alexandritkristalle herstellen zu können, optimiert GALACTIC die Kristallzucht, Reinigung, Plasmavorbehandlung sowie das Beschichtungsdesign. 

Dem italienischen Partner Optomaterials ist es gelungen, Alexandritkristalle in wettbewerbsfähiger Qualität zu züchten. Um diese Kristalle weltraumtauglich zu machen, ist eine besonders dichte und widerstandsfähige Beschichtung erforderlich. Altechna Coatings aus Litauen hat deshalb ein spezielles Beschichtungsdesign auf Basis des Ion-Beam- und Magnetron-Sputtering Verfahrens entwickelt. In jüngsten Tests erreichten die Alexandritkristalle damit eine Laserzerstörschwelle (engl. Laser-Induced Damage Threshold, LIDT), die an Spitzenprodukte auf dem Weltmarkt heranreicht. 

Laserdemonstrator erfüllt LIDAR-Anforderungen
Der erste von zwei Laserdemonstratoren läuft bereits im Entwicklungslabor am LZH. „Mit weit über 200 Mikrojoule Pulsenergie bei 5 kHz Wiederholrate erzeugt der Demonstrator wenige Nanosekunden kurze Laserpulse. Das zeigt, dass sich mit diesem Laseraufbau grundsätzlich große Flächen pro Zeiteinheit scannen lassen – eine wichtige Voraussetzung für den effizienten Betrieb eines LIDAR-Systems“, berichtet Dr. Peter Weßels, Projektkoordinator und Leiter der Gruppe Solid-State Lasers in der LZH-Abteilung Laserentwicklung. 
Im dritten Projektjahr wollen die Projektpartner die Tests sowie die Vergleichsstudie abschließen, den zweiten Demonstrator realisieren und das Herstellungsverfahren zur Marktreife bringen. 

Über GALACTIC
Im Projekt GALACTIC will das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) zusammen mit Altechna Coatings UAB und Optomaterials S.r.l. den Prozess der Kristallzucht und der Nachbehandlung verbessern, neuartige Beschichtungskonzepte entwickeln und einen Laserdemonstrator anfertigen. So soll eine unabhängige, rein europäische Lieferkette für Alexandrit-Laserkristalle aufgebaut werden. GALACTIC wird mit Mitteln des Forschungs- und Innovationsprogramms „Horizon 2020“ der Europäischen Union unter dem Förderkennzeichen Nr. 870427 gefördert. Koordiniert wird GALACTIC vom LZH.

Nähere Informationen zu GALACTIC sind unter www.h2020-galactic.eu abrufbar.

Pressekontakt LZH:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Head of Communication Department

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

Germany
Tel.: +49 511 2788-419
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: presse(at)lzh.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
news-2477Wed, 15 Dec 2021 11:34:00 +0100Mahr im Mittelpunkt eines Wirtschaftsbesuches von Stadt und GWG https://photonicnet.de/Mahr-Geschäftsführer Manuel Hüsken und Dr. Lutz Aschke stellten Politikern und Vertretern der Stadt Schwerpunkte der neuen Unternehmensstrategie vor.Im Rahmen ihrer Wirtschaftsbesuche waren im Oktober die GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe und der damalige Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler bei Mahr zu Besuch. Die Gäste wollten erfahren, wo das Technologieunternehmen steht, welche Themen aktuell und in Zukunft anstehen und wo die Stadt Göttingen gegebenenfalls unterstützen kann.

Im Gespräch informierten die Geschäftsführer Manuel Hüsken (CEO) und Dr. Lutz Aschke (CFO) über die Geschichte des inzwischen 160-jährigen Unternehmens sowie über die drei Geschäftsfelder Fertigungsmesstechnik, Misch- und Dosiertechnik und Kugelführungen. Darüber hinaus wurde über Unternehmenszukäufe bei Technologie und Know-how gesprochen. Von den weltweit 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens arbeiten rund 700 am Standort Göttingen. Zehn Prozent der Gesamtbelegschaft sind im weltweiten Service tätig – ein wichtiges Signal der Kundenorientierung.

Bekenntnis zum Standort und zu mehr Nachhaltigkeit
Gemeinsam wurde auch über die Ideen zur Expansion des Göttinger Standorts und der energetischen Optimierung (z. B. CO2-Reduktion) der aktuellen Gebäude und Anlagen gesprochen. Dabei sollen vor allem regenerative Energien, beispielsweise Photovoltaik, sowie die Optimierung der Gebäudetechnik eine wichtige Rolle spielen.

Mahr setzt sich in Kooperation mit den Göttinger Stadtwerken bereits seit vielen Jahren für Nachhaltigkeit ein. Unter anderem betreiben die Stadtwerke im Auftrag von Mahr ein Blockheizkraftwerk (BHKW), das zur effizienten Strom- und Wärmegewinnung für die Mahr-Liegenschaft dient. Überschüssige Wärme, die nicht für die Beheizung der Gebäude benötigt wird, geht dabei nicht verloren, sondern dient dem Betrieb einer Absorptionskältemaschine, mit der die Klimatisierung der Montagehallen erfolgt. Da die hochpräzisen Messgeräte von Mahr sensibel gegenüber Temperaturschwankungen sind, ist ein konstantes Klima über alle Jahreszeiten hinweg erforderlich. Zum Nachhaltigkeitskonzept des Unternehmens gehören darüber hinaus große Grünflächen auf dem Campus und Infrastruktur sowie Produkte, die gut zu reparieren sind, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten.

Wirksame Strategien, die greifen
Mahr hat eine Firmenstrategie für die nächsten fünf Jahre entwickelt, die konkrete Unternehmensziele definiert. Den Wandel in der Automobilindustrie beispielsweise geht das Unternehmen sehr erfolgreich mit neuen Ideen an. Dass die neuen Ansätze greifen, ist bereits spürbar: In einigen der Göttinger Fertigungshallen stellt das Unternehmen bereits moderne Systemlösungen für Schlüsseltechnologien im Zusammenhang mit Elektromotoren und Energiespeicherung her. Gleichzeitig werden Lösungen für die Qualitätssicherung im Maschinenbau immer mehr nachgefragt.

Exzellenz bei Produkten und bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
Messgeräte von Mahr erfüllen höchste Qualitätsansprüche und gelten bei der Physikalisch-Technischen-Bundesanstalt (PTB; das nationale Metrologie-Institut der Bundesrepublik Deutschland) in Braunschweig als Referenzprodukte. Mahr setzt weiterhin auf die Exzellenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Recruiting von Fachkräften vor Ort. Für Mahr in Göttingen sind zudem die Bildungspartnerschaften in den Regionen wichtig. Als familienfreundliches Unternehmen ist der eigene Kindergarten Mahr ein wichtiges Anliegen.

Mahr GmbH
Carl-Mahr-Str. 1
D-37073 Göttingen

presse(at)mahr.de

www.mahr.de

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news-2476Wed, 15 Dec 2021 09:44:00 +01002-Watt-Xenon-Blitzlichtmodul für Point-of-Care-Diagnostik und Umweltanalytikhttps://photonicnet.de/Excelitas Technologies präsentiert eine neue gepulste 2-Watt-Xenon-Lichtquelle in einem ultrakompakten, völlig geschlossenen Gehäuse. Das breitbandige Blitzlichtmodul nPAX-N2 eignet sich perfekt für leichte, mobile Geräte, die in der Point-of-Care-Diagnostik und Umweltanalytik eingesetzt werden. Mit seiner herausragenden Lichtstabilität mit typischen Abweichungen < 1,0 % gewährleistet die Lichtquelle eine konsistente Beleuchtung und trägt damit zu einer hohen Analysequalität bei. Blitzlampe, Triggerschaltung für Mikrosekunden-Lichtimpulse sowie eine Stromversorgung sind sämtlich in dem zylindrischen Gehäuse integriert. Die im Markt einzigartige gekapselte Ausführung erhöht die Funktionssicherheit und Haltbarkeit – das Modul hat eine Lebensdauer von mindestens 1 Mrd. Blitzen. Wie alle Modelle der µPAX-Serie von Excelitas verfügt das neue Blitzmodul nPAX-N2 über eine externe und interne Referenzspannungssteuerung und eine bereits im Modul beginnende präzise Lichtbogenausrichtung. Der Anschluss erfolgt flexibel über Einzellitzen.

Mehr Informationen: https://www.excelitas.com/de/product/npax-n2-2w-pulsed-xenon-light-source

Kontakt:
Excelitas Technologies Corp.

Oliver Neutert

Marketingmanager EMEA und Asien-Pazifik
Feldkirchen (bei München)

Tel.: +49-89-255458-965

E-Mail: oliver.neutert(at)excelitas.com

Internet: www.excelitas.com

 

 

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2478Wed, 15 Dec 2021 09:12:00 +0100Online-Workshop: Erfolgreich in den digitalen Vertrieb und neue Kooperationen - Digitale Tools und Unterstützungsangebotehttps://photonicnet.de/Am 03.02.2022 veranstaltet das Enterprise Europe Network Niedersachsen von 14:00 - 16:30 Uhr einen kostenfreien Online-Workshop zum Thema Digitaler Vertrieb und internationale Kooperationen. Im Rahmen der Veranstaltung erläutert Ihnen der Referent Andre Appel von Pro Sale relevante Tools und Methoden des digitalen Vertriebs. Neben einem Einblick in den Bereich Social Selling erfahren Sie zudem, wie Sie mithilfe von CRM und Content Management-Systemen Ihre Marketing- und Vertriebsaktivitäten verbessern können.

Darüber hinaus informieren Sie die Internationalisierungsexperten des Enterprise Europe Network darüber, wie Sie mithilfe der kostenfreien EEN-Services erfolgreich in internationale Märkte expandieren- und die geeigneten Kooperationspartner finden können. Abgerundet wird der Workshop mit der Vorstellung spannender Fördermöglichkeiten für Digitalisierungsvorhaben.

Die Veranstaltung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Startups und Forschungseinrichtungen mit Sitz in Niedersachsen.

EEN Online-Workshop: Erfolgreich in den digitalen Vertrieb und neue Kooperationen - Digitale Tools und Unterstützungsangebote

Referent: Andre Appel (Pro Sale)

Datum: 03.02.2022 via Cisco Webex

Uhrzeit: 14:00 - 16:30 Uhr 

Gebühr: Kostenfrei

Anmeldeschluss: 31.01.2022

Anmeldung und weitere Informationen

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
news-2473Tue, 14 Dec 2021 13:03:02 +0100Quanten-Algorithmen bringen Ionen zum Stillstand https://photonicnet.de/QUEST-Forscher beseitigen ein entscheidendes Hindernis auf dem Weg zu noch genaueren optischen Atomuhren. Laserstrahlen können nicht nur erhitzen, sondern auch kühlen. Das ist unter Physikern, die sich der Präzisionsspektroskopie oder der Entwicklung optischer Atomuhren verschrieben haben, nichts Neues. Aber neu ist die extrem geringe Temperatur, die Forschende am QUEST-Institut an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) an diesen speziellen Forschungsobjekten erreicht haben: Noch nie zuvor waren hochgeladene Ionen auf nur 200 µK heruntergekühlt worden. Das gelang den Teammitgliedern, indem sie ihre etablierten Methoden der Laserkühlung an gekoppelten Ionen mit Methoden aus dem Bereich des Quantencomputing verbanden: Quanten-Algorithmen sorgten dafür, dass Ionen, die sich dafür eigentlich zu unähnlich sind, nun doch gemeinsam heruntergekühlt werden konnten. Damit rückt eine optische Atomuhr mit hochgeladenen Ionen näher, die noch genauer werden könnte als andere optische Atomuhren. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe von Physical Review X publiziert.

Will man Teilchen, beispielsweise Ionen, extrem genau untersuchen – etwa mit Präzisionsspektroskopie oder um in einer Atomuhr ihre Frequenz zu messen –, dann muss man sie möglichst weit zum Stillstand bringen. Größtmöglicher Stillstand ist dasselbe wie geringstmögliche Temperatur; man muss also möglichst effizient kühlen. Eine etablierte High-Tech-Kühlmethode ist die sogenannte Laserkühlung. Dabei bremsen geschickt angeordnete Laser die Teilchen aus. Allerdings ist nicht jedes Teilchen für diese Methode gut geeignet. Daher verwendet man im QUEST-Institut schon länger gekoppelte Ionen: Ein Ion (das Kühl- oder Logik-Ion) wird per Laser gekühlt, das gekoppelte Partner-Ion wird mitgekühlt und kann dann spektroskopisch untersucht werden (Spektroskopie-Ion). Doch diese Methode kam bisher an Grenzen, wenn sich die beiden Ionen in ihrem Masse-Ladungs-Verhältnis zu sehr unterschieden – sprich wenn sie sehr unterschiedlich schwer und sehr unterschiedlich geladen sind. „Nun sind aber ausgerechnet solche Ionen besonders interessant für unsere Forschung, etwa für die Entwicklung neuartiger optischer Uhren“, erklärt QUEST-Physiker Steven A. King.

Da er und sein Team natürlich sehr erfahren in der Anwendung der Quantengesetze sind (schließlich beruht die gekoppelte Kühlung auch auf Quantengesetzen), haben sie den Baukasten der Quantencomputerforscher bemüht. Und siehe da: Quanten-Algorithmen, also Rechenoperationen, die auf der Manipulation einzelner Quanten basieren, lassen sich nicht nur nutzen, um mit einem Quantencomputer schneller als je zuvor zu rechnen. Mit ihrer Hilfe kann man auch dem bislang so sperrigen ungleichen Paar Bewegungsenergie entziehen. Beim sogenannten algorithmischen Kühlen werden dazu Quantenoperationen verwendet, die Energie von einer schlecht kühlbaren Bewegung des Spektroskopie-Ions auf eine gut kühlbare Bewegung des Logik-Ions übertragen.

Und es gelang ihnen wirklich gut: „Wir konnten dem Ionenpaar, das aus einem einfach geladenen Beryllium-Ion und einem hochgeladenen Argon-Ion bestand, so viel Energie entziehen, dass ihre Temperatur schließlich nur noch 200 µK betrug“, sagt QUEST-Doktorand Lukas J. Spieß. So nah am absoluten Nullpunkt (sprich: so bewegungslos) war ein derartiges Ensemble noch nie. „Zudem haben wir ein bisher unerreicht niedriges Rauschen des elektrischen Feldes beobachtet“, ergänzt er. Dieses Rauschen führt zu einem Aufheizen der Ionen, wenn nicht mehr gekühlt wird, was hier besonders niedrig ausfällt. Beides zusammen bedeutet: Die entscheiden Hürde ist überwunden, um eine optische Atomuhr zu bauen, die auf hochgeladenen Ionen beruht und eine Unsicherheit von unter 10–18 erreichen kann. Diese magische Grenze erreichen gegenwärtig nur die besten optischen Atomuhren der Welt. Aber auch für die Entwicklung von Quantencomputern und für die Präzisionsspektroskopie sind diese Ergebnisse von großer Bedeutung. es/ptb

Ansprechpartner
Steven A. King, QUEST-Institut an der PTB, Telefon: (0531) 592-4764, E-Mail: steven.king(at)ptb.de

Die wissenschaftliche OriginalveröffentlichungSteven A. King, Lukas J. Spieß, Peter Micke, Alexander Wilzewski, Tobias Leopold, José R. Crespo López-Urrutia, Piet O. Schmidt: Algorithmic Ground-state Cooling of Weakly-Coupled Oscillators using Quantum Logic. Physical Review X 11, 041049 (2021)

Autor: Erika Schow

Pressekontakt:
Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
PÖ Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100
38116 Braunschweig
Tel.: (0531) 592-9314
Fax: (0531) 592-3008
E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
Web: www.ptb.de

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news-2472Tue, 14 Dec 2021 12:29:00 +0100Laserschutz wird mobil https://photonicnet.de/Mobiles Schwenkarmgestell mit Laserschutz, Made by JUTEC .
  •  Mobiler Laserschutz
  •  Hochwertige Ausführung
  •  Passiver und aktiver Laserschutz
  • Mobile Laser-Anwendungen (Reinigung, Entrosten, Schweißen) nehmen zu und benötigen einen mitnehmbaren Laserschutz. Ein mobiler Laserschutz muss sich schnell installieren lassen, stabil sein und einen mobilen Laserarbeitsplatz verlässlich abschirmen.

    Der JUTEC „LaserSafe“ ist ein mobiles Schwenkarmgestell und wird wahlweise mit unserem bewährten passiven oder aktiven Laserschutztextil ausgestattet. Das Schwenkarmgestell lässt sich leicht aufbauen und mit dem gewünschten Laserschutzvorhang ausrüsten. Für die Dauer des Einsatzes oder auch länger.

    Die Vorteile auf einen Blick:

    • Transportables Schwenkarmgestell
    • Hochwertige Aluminiumprofile mit zwei beweglichen Schwenkarmen
    • Kurzmöglichste Rüstzeit und Beweglichkeit am Einsatzort
    • Ausstattung wahlweise mit passiven und/oder aktiven Laserschutzvorhang
    • Beidseitige Nutzung möglich
    • Gesamtbreite 400 / 500 cm, Höhe 200 / 250 cm
    • Mehrere Gestelle lassen sich kombinieren, Sonderkonstruktionen sind möglich
    • Passiver Laserschutz: Wellenlängenbereich 200 -11000 nm / aktiver Laserschutz: Laserleistung bis 12 kW

    Kontakt für Rückfragen

    Frau Malina Bohlen
    Vertrieb Laserschutz
    Tel.: +49 4402 7632 251
    Email: malina.bohlen@jutec.com

    Internet: www.jutec.com

    Die JUTEC GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Rastede. Seit der Gründung 1987 haben wir uns zu dem Spezialisten für die Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Sicherheits- und Schutzbekleidung entwickelt. Als Marktführer im Bereich Hitzeschutz konzentrieren wir uns zusätzlich auf die Themen Arbeitsschutz, Isoliertechnik und entwickeln passiven und aktiven Laserschutz.

     

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2475Tue, 14 Dec 2021 09:37:00 +0100Große Auswahl an Standard-Präzisionsspiegeln im Shop verfügbarhttps://photonicnet.de/Excelitas Technologies bietet über den Online-Shop qioptiq-shop.com ein breites Spektrum von Standard-Spiegeln für die Laser- und Hochleistungsoptik, Präzisionsoptik oder Beleuchtungsoptik an.Sowohl breitbandige, als auch hochreflektierende Spiegel für gängige diskrete Wellenlängen – die auch als Dichroit verwendet werden können – sind direkt ab Lager erhältlich. Die optische Beschichtung der metallischen oder dielektrischen Spiegel erfolgt fast ausschließlich im Werk in Göttingen und deckt Wellenlängen vom UV-C bis in den mittleren infraroten Bereich ab. Die Größen der Spiegel reichen von den kleinsten runden Varianten mit 6 mm Durchmesser, über elliptische Formate bis hin zu den größten rechteckigen Versionen mit Abmessungen von 100 mm x 150 mm.

    Neben den Standardvarianten entwickelt und fertigt Qioptiq auch kundenspezifische Spiegelvarianten mit angepassten Beschichtungen und Formaten. Außerdem wird eine Vielzahl von passendem opto-mechanischen Zubehör wie z.B. Spiegelhaltern mit angeboten.

    Link:
    https://www.qioptiq-shop.com/Praezisionsoptik/Spiegel/

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2471Mon, 13 Dec 2021 12:37:40 +0100Kaiser-Friedrich-Forschungspreis an Forscher der Leibniz Universität Hannover verliehenhttps://photonicnet.de/Im Rahmen der 4. OptecNet Jahrestagung wurde der Kaiser-Friedrich-Forschungspreis am 24. November 2021 durch Jörg Schiebel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Goslarer Stöbich Gruppe, an ein Forscherteam des Hannoverschen Zentrums für Optische Technologien (HOT) für ihre Arbeit zum Thema „Photonische Technologien für den Umwelt- und Klimaschutz“ vergeben. Dies ist bereits die zweite Auszeichnung mit dem begehrten Preis für die Wissenschaftler des Instituts.Der durch die Stöbich Brandschutz GmbH gestiftete Kaiser-Friedrich-Forschungspreis wurde in diesem Jahr an Frau Dr. Ann-Kathrin Kniggendorf und Prof. Dr. Bernhard Roth vom Hannoverschen Zentrum für Optische Technologien (HOT), die ebenfalls Mitglieder des Exzellenzclusters PhoenixD sind, für die Erkennung von Mikroplastik in Wasser mittels optischer Messtechnik verliehen. Mikroplastik ist in nahezu allen Lebensmitteln nachweisbar. Jedoch gibt es für Produzenten keine Möglichkeit, in der Produktion diese Partikel zu überwachen. Das vom HOT entwickelte System ermöglicht dies nun durch den Einsatz von Ramanspektroskopie. Mit Hilfe dieses Systems lassen sich selbst Plastiksorte, Partikelgröße und -form sowie die Gesamtpartikelzahl bestimmen. Dieses innovative System bietet der Produktion nun zahlreiche Vorteile und gewährleistet eine steigende Qualitätskontrolle. Für Prof. Dr. Bernhard Roth ist es die zweite Auszeichnung mit dem Kaiser-Friedrich-Forschungspreis, die er wie folgt würdigt: „Die Verleihung des Kaiser-Friedrich-Forschungspreises ist eine großartige Auszeichnung unserer langjährigen Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der optischen Analytik im Umweltbereich, die uns mit Stolz erfüllt. Es ist eine Wertschätzung für die Arbeit des gesamten Teams, das daran forscht, robuste und mobile optische Systeme für die Überwachung von Belastungen in unserer Umgebung und nicht zuletzt in unserer Nahrungskette zu entwickeln. Die große mediale Aufmerksamkeit, die durch die Preisverleihung hervorgerufen wird, trägt sicher dazu bei, das Thema Mikroplastik und dessen Detektion nachhaltig im Bewusstsein der Gesellschaft zu verankern und Industriepartner und Anwender darauf aufmerksam zu machen. Sie hilft auch bei der Einwerbung zukünftiger Fördermittel, die notwendig sind, um die Technologien erfolgreich in die breite Anwendung zu transferieren und auch die vielen noch offenen Fragen und Herausforderungen zu bewältigen. Die Preisverleihung im Rahmen der OptecNet Jahrestagung in Hannover war ein würdiger Rahmen, ganz im Sinne des Stifters Dr.-Ing. Jochen Stöbich, und hat unvergessliche Eindrücke hinterlassen. Unser Dank gilt der Jury, der Stöbich Gruppe und den Organisatoren für die gelungene Veranstaltung.“

    Von den zahlreichen Bewerbungen waren neben der Forschungsarbeit aus Hannover ebenso Dr. Oliver Höhn und sein Team vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE mit ihrer Arbeit „MorphoColor® – Farbige Photovoltaik-Module und solarthermische Kollektoren“ sowie Prof. Dr. Marcus Wolff und Alain Loh vom Heinrich-Blasius-Institut für Physikalische Technologien (HBI) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg mit ihrer Forschungsarbeit unter dem Titel „Spektroskopischer Sensor zur Bestimmung der isotopologischen Zusammensetzung atmosphärischer Kohlenwasserstoffe für die Identifizierung ihrer biogenen und anthropogenen Quellen“ für den Kaiser-Friedrich-Forschungspreis nominiert. Aufgrund der wissenschaftlichen Exzellenz der eingereichten Arbeiten war es, wie in den Jahren zuvor, keine leichte Aufgabe für die Jury, einen Sieger zu küren, sodass mehrere Begutachtungsdurchläufe notwendig waren.

    Der Kaiser-Friedrich-Forschungspreis möchte Entwicklungen der Optischen Technologien zu einer leistungsfähigen Zukunftstechnologie gezielt unterstützen. Er wird von der Firma Stöbich Brandschutz alle zwei Jahre unter einem besonderen Schwerpunktthema der Optischen Technologien an deutsche Wissenschaftler oder Forschungsgruppen vergeben. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Ausschreibung und Organisation übernimmt hierbei die PhotonicNet GmbH, das niedersächsische Innovationsnetz Optische Technologien, in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut sowie der TU Clausthal. Die Bewerbungen werden in einem mehrstufigen Bewerbungsprozess von einer Fachjury, dessen Vorsitz Dr. Thomas Fahlbusch (Geschäftsführer PhotonicNet GmbH) innehat, begutachtet.

    Weitere Informationen zum Kaiser-Friedrich-Forschungspreis, dem Sieger sowie zu den Nominierten finden Sie in Kürze unter: www.kaiser-friedrich-forschungspreis.de

     

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2470Fri, 10 Dec 2021 11:32:25 +0100GFH: Qualitätssicherung in der Gesundheitstechnologiehttps://photonicnet.de/Leckageprüfung medizinisch-pharmazeutischer Phiolen mittels Laserbohrung sichert die Dichtheit ganzer Produktgruppen während der Herstellung.Bei der Herstellung von medizinischem und pharmazeutischem Equipment sollen verschiedene Tests kleinste Veränderungen im Material zuverlässig erkennen können, um Kontaminationen im Rahmen der Anwendung auszuschließen. Die GFH GmbH bietet eine laserbasierte Dichtheitsprüfung, mit der sich während der Herstellung ganze Produktgruppen medizinisch-pharmazeutischer Phiolen mittels Laserbohrung zeitsparend auf Leckagen prüfen lassen. Dazu werden einzelne Exemplare einer Fertigungslinie mit Mikrobohrlöchern versehen, wobei die Lochmaße sehr genau eingehalten werden können, ohne Risse oder Belastungen des Materials um die Bohrstelle herum zu riskieren.

    >> Presseinformation als Download

    Kontakt:
    GFH GmbH
    Großwalding
    94465 Deggendorf

    info(at)gfh-gmbh.de
    www.gfh-gmbh.de

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
    news-2468Thu, 09 Dec 2021 13:07:03 +0100Quantencomputer-Entwickler machen gemeinsame Sache https://photonicnet.de/Neues vom Bundesforschungsministerium gefördertes Projekt ATIQ hat ein Gesamtvolumen von 44,5 Millionen Euro. Quantencomputer versprechen ungekannte Rechenpower für Anwendungen, an denen klassische, auf Nullen und Einsen beruhende Rechner prinzipiell scheitern. Existierende Prototypen konnten bisher aber vor allem bei konstruierten Fragestellungen beeindrucken. Im Projekt ATIQ entwickeln 25 Partner nun Quantencomputer-Demonstratoren, die gemeinsam mit künftigen Anwendern realisiert werden. Dabei gehen die Partner große technische Herausforderungen an, die bis jetzt einem Dauerbetrieb und zuverlässigen Rechenoperationen im Wege stehen. Das Bundesforschungsministerium fördert das Projekt mit insgesamt 37,4 Millionen Euro.

    Das Ziel von ATIQ: Innerhalb von 30 Monaten eine erste Generation von zuverlässigen, anwenderfreundlichen und rund um die Uhr verfügbaren Quantencomputer-Demonstratoren auf Basis der Ionenfallen-Technologie entwickeln. Dazu haben sich die führenden Gruppen der Ionenfallenforschung an den Universitäten in Braunschweig/Hannover, Siegen und Mainz mit Forschungseinrichtungen und Industriepartnern zusammengeschlossen. „Wir wollen gemeinsam den nächsten großen Schritt machen. ATIQ soll der Kristallisationspunkt für ein deutsches Ökosystem der Ionenfallen-Quantentechnologie sein, der Industrie und Wissenschaft zusammenbringt und zu einer Reihe von relevanten kommerziellen Verwertungen führt“, fasst Projektkoordinator Professor Christian Ospelkaus von der Leibniz Universität Hannover und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt Braunschweig die Motivation zusammen.

    Robuste und skalierbare Quantenhardware
    ATIQ birgt ein enormes wirtschaftliches und wissenschaftliches Erfolgspotenzial. Das Quantencomputing eröffnet vollkommen neue Möglichkeiten und es besteht ein dringender Bedarf, robuste und skalierbare Quantenhardware zur Verfügung zu stellen. In ATIQ entwickeln die Forschenden Quantenprozessoren optimiert für Anwendungen beispielsweise in der Quantenchemie oder dem Finanzwesen. Neuartige chemische Substanzen und Reaktionen könnten dann auf Quantencomputern entworfen werden oder neue Wege in der Kreditrisikobewertung beschritten werden.

    Die Ionenfallen-Technologie gilt zwar als einer die zwei vielversprechendsten Wege zum Quantencomputer. Allerdings sind derzeitige Systeme komplexe Labormaschinen, kontinuierlich gewartet und kalibriert durch hochqualifiziertes Personal. Als externe Nutzer*in Quantenalgorithmen ohne ständige Überwachung durch Fachleute auszuführen, wird nur mit zuverlässigeren Komponenten möglich sein. Die ATIQ-Partner wollen dazu die Ansteuerung der Prozessoren mit elektronischen und optischen Signalen und das Zusammenspiel mit herkömmlichen Superrechnern auf eine neue Stufe heben. Die Stärke des Konsortiums ist dabei nicht nur ihr weltweit führendes Wissen als Entwickler der Ionenfallentechnologie und der Grundlagen, sondern auch die Zusammenarbeit bereits bestehender Netzwerke, wie beispielsweise im Rahmen des Quantum Valley Lower Saxony.

    Über das Projekt
    Das Verbundprojekt „ATIQ – Quantencomputer mit gespeicherten Ionen für Anwendungen“ ist Teil der BMBF-Fördermaßnahme „Quantencomputer-Demonstrationsaufbauten“. Projektlaufzeit ist vom 1. Dezember 2021 bis zum 30. November 2026. Das Projektvolumen beträgt 44,5 Millionen Euro (BMBF-Fördersumme von 37,4 Millionen plus Eigenanteil der beteiligten Unternehmen).

    Insgesamt haben sich in dem Verbund 25 Partner zusammengeschlossen. Neben der koordinierenden Leibniz Universität Hannover sind zudem die Forschungseinrichtungen Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Universität Siegen, RWTH Aachen, Physikalisch-Technische Bundesanstalt und das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik sowie die Unternehmen AMO GmbH, AKKA Industry Consulting GmbH, Black Semiconductor GmbH, eleQtron GmbH, FiberBridge Photonics GmbH, Infineon Technologies AG, JoS QUANTUM GmbH, LPKF Laser & Electronics AG, Parity Quantum Computing Germany GmbH, QUARTIQ GmbH, Qubig GmbH und die TOPTICA Photonics AG dabei. Assoziierte Partner sind AQT Germany GmbH, Boehringer Ingelheim, Covestro AG, DLR-SI, Volkswagen AG und QUDORA Technologies GmbH.

    ANSPRECHPARTNER / Weitere Informationen

    Prof. Dr. Christian Ospelkaus, Institut für Quantenoptik der Leibniz Universität Hannover, Telefon +49 511 762-17644, E-Mail christian.ospelkaus(at)iqo.uni-hannover.de

    Prof. Dr. Ferdinand Schmidt-Kaler, Institut für Physik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Telefon +49 6131 39 26234, E-Mail fsk(at)uni-mainz.de

    Prof. Dr. Christof Wunderlich, Lehrstuhl Quantenoptik an der Universität Siegen, Telefon +49 271 7403757, E-Mail Christof.Wunderlich(at)uni-siegen.de

    Der Projektsteckbrief des BMBF findet sich unter https://www.quantentechnologien.de/forschung/foerderung/quantencomputer-demonstrationsaufbauten/atiq.html

    Die Website des Quantum Valley Lower Saxony, Ökosystem für Quantentechnologien in der Region Hannover–Braunschweig:

    https://www.qvls.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2467Thu, 09 Dec 2021 12:14:15 +0100Neue Methode zur Bestimmung atomarer Lebensdauern https://photonicnet.de/PTB-Forschende messen die bisher längste Lebensdauer eines angeregten elektronischen Zustands – wichtig für grundlegende Fragen der Atomphysik.Wenn ein angeregtes Atom schnell wieder in seinen Grundzustand zurückfällt, ist seine Lebensdauer verhältnismäßig leicht zu messen. Ganz anders, wenn das Atom lange im angeregten Zustand verweilt. Dann war sie bisher nur mit enormem Aufwand festzustellen. Jetzt haben Forschende aus der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) erstmals diese Messaufgabe gelöst. Mit einem völlig neuen experimentellen Ansatz hat das Team die Lebensdauer des ersten angeregten Zustands eines einzelnen Ytterbium-Ions zu 1,58(8) Jahren ermittelt. Das ist mehr als 6000-mal länger als die längste bisher gemessene Lebensdauer eines elektronischen Zustands. Die Methode, die das Team in der aktuellen Ausgabe von Physical Review Letters beschreibt, hat große Bedeutung für grundlegende Fragen der Atomphysik und die Entwicklung optischer Atomuhren.

    Normalerweise sind angeregte elektronische Zustände von Atomen instabil und zerfallen innerhalb von milliardstel Sekunden. Doch einige angeregte Zustände weisen außergewöhnlich lange Lebensdauern auf, die sogar Jahre übersteigen können. Kurze Lebensdauern können direkt unter Beobachtung des spontanen Zerfalls bestimmt werden. Aufgrund der großen Anzahl an Zerfallsprozessen pro Zeit lassen sich hohe Genauigkeiten erreichen. Bei längeren Lebensdauern erschwert die abnehmende Zahl der Ereignisse die Messungen. Daher wurden in der Vergangenheit Millionen von Atomen in optischen Fallen gleichzeitig untersucht, um genaue Aussagen auch für Zustände mit Lebensdauern im Bereich von Stunden treffen zu können. Diese Einschränkungen werden bei der neuen Methode umgangen. „Sie besteht darin, dass mit resonanter Laserstrahlung schnelle Oszillationen zwischen dem langlebigen angeregten Zustand und dem Grundzustand des Atoms induziert werden“, erläutert PTB-Physiker Richard Lange. „Aus den Messungen der Oszillationsfrequenz und der Laserintensität lässt sich die natürliche Lebensdauer berechnen.“ Die Laserintensität kann aus der resultierenden Änderung des Energieunterschieds zwischen Grundzustand und angeregtem Zustand ermittelt werden, sofern die entsprechende atomare Empfindlichkeit bekannt ist.

    Die Forschenden der PTB haben ihre Methode an einem einzelnen Yb+-Ion demonstriert und sowohl die Oszillationsfrequenz bei verschiedenen Laserintensitäten als auch die atomare Empfindlichkeit für den elektrischen Oktupolübergang zwischen dem Grundzustand und dem ersten angeregten Zustand gemessen. Daraus berechneten sie die natürliche Lebensdauer des angeregten Zustands zu 1,58(8) Jahren – mehr als 6000-mal länger als die längste bisher bestimmte Lebensdauer eines elektronischen Zustands. Die Messung stellt eine wichtige Referenz für zukünftige theoretische und experimentelle Untersuchungen der atomaren Struktur von Yb+ dar.
    es/ptb


    Ansprechpartner
    Dr. Nils Huntemann, Leiter der Arbeitsgruppe 4.43 „Optische Uhren mit gespeicherten Ionen“, Telefon: (0531)592-4430, E-Mail: nils.huntemann(at)ptb.de


    Wissenschaftliche Veröffentlichung
    R. Lange, A. A. Peshkov, N. Huntemann, Chr. Tamm, A. Surzhykov, E. Peik: Lifetime of the 2F7/2 level in Yb+ for spontaneous emission of electric octupole radiation. Phys. Rev. Lett. 127, 213001 (2021)

    Autor: Erika Schow

    Pressekontakt:
    Erika Schow
    Wissenschaftsredakteurin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    PÖ Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
    Bundesallee 100
    38116 Braunschweig
    Tel.: (0531) 592-9314
    Fax: (0531) 592-3008
    E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
    Web: www.ptb.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2469Thu, 09 Dec 2021 08:50:00 +0100Mit dem Laser präzise und intelligent gegen Unkraut in Zuckerrüben https://photonicnet.de/Zuckerrüben haben es schwer, sich gegen Unkräuter auf dem Feld durchzusetzen. Daher haben sich verschiedene Partner in einem Verbundprojekt zusammengetan, um ein Verfahren zu entwickeln, in dem Unkräuter mit Hacke und Laser bekämpft werden.Um Zuckerrübenpflanzen gute Wachstumschancen zu bieten, müssen Landwirte Unkräuter in unmittelbarer Nähe der Nutzpflanzen entfernen, denn diese konkurrieren um Wasser, Nährstoffe und Sonnenlicht. Unabhängig davon, ob konventionell oder ökologisch gewirtschaftet wird, besteht Bedarf zur Weiterentwicklung von landtechnischen Lösungen, die ein wirksames und kosteneffizientes Unkrautmanagement im Zuckerrübenanbau ermöglichen. Im Verbundprojekt LUM wollen die Partner einen laserbasierten Ansatz als Alternative entwickeln. In Kombination mit dem Einsatz von Hackmaschinen soll damit zukünftig eine vollflächige chemiefreie Unkrautkontrolle auf dem Acker möglich sein.

    Systemkombination mit Bilderkennung, Laser und Hacktechnik.
    Ziel des Projektes ist die Erforschung und Entwicklung einer effizienten und schlagkräftigen Systemkombination, um selbst bei witterungsbedingten engen Zeitfenstern eine größtmögliche Fläche bearbeiten zu können. Diese soll eine Bilderfassung und eine intelligente Datenverarbeitung enthalten, die präzise und in Echtzeit Zuckerrübenpflanzen von Unkraut unterscheiden und lokalisieren kann. Mit Hilfe dieser Daten werden Laser sowie Hackwerkzeuge präzise angesteuert. Durch die Kombination werden die Vorteile beider Verfahren vereint. Mittels Laser werden die bereits aufgelaufenen Unkräuter in unmittelbarer Nähe der Zuckerrüben verödet. Mit ausreichend Abstand zur Kulturpflanze wird die restliche Feldfläche durch mechanische Bekämpfungsmaßnahmen vom Unkraut befreit bzw. heranwachsende noch nicht aufgelaufene Unkräuter sprichwörtlich im Keim erstickt.

    Mit diesem neuen Ansatz wollen die Partner aus Forschung und Anwendung eine umweltschonende chemiefreie, nachhaltige, präzise, intelligente und automatisierte Unkrautbekämpfung im Zuckerrübenanbau schaffen.

    --- Gemeinsame Pressemitteilung der Projektpartner ---

    Über LUM
    Das Verbundprojekt LUM – „Photonische Unkrautbekämpfung im Zuckerrübenanbau – Laserbasiertes Unkrautmanagement“ wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Beteiligt sind neben der K.U.L.T. Kress Umweltschonende Landtechnik GmbH das Laser Zentrum Hannover e.V., Escarda Technologies GmbH, Novanta Europe GmbH, Lumics GmbH und Dachverband Norddeutscher Zuckerrübenanbauer e.V. Assoziierte Partner sind Nordzucker AG, und die GRIMME Landmaschinenfabrik.

    Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

     

    Pressekontakt LZH:

    Laser Zentrum Hannover e.V.
    Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
    Head of Communication Department

    Hollerithallee 8
    D-30419 Hannover

    Germany
    Tel.: +49 511 2788-419
    Fax: +49 511 2788-100
    E-Mail: presse(at)lzh.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2466Wed, 08 Dec 2021 11:40:56 +0100Eine wissenschaftliche Erfolgsgeschichtehttps://photonicnet.de/Die International Max Planck Research School on Astrophysics feiert in diesen Tagen ihren 20. Geburtstag. Vor zwanzig Jahren wurde die IMPRS on Astrophysics in Garching ins Leben gerufen, und nicht nur anhand der Zahlen zeigt sich: Damals wurde der Grundstein für eine wissenschaftliche Erfolgsgeschichte gelegt. Höchste Zeit also, um eine Bilanz zu ziehen. Hier erinnern sich ehemalige Weggefährten an die Anfänge, erläutern Direktoren und Dozentinnen den Wert der IMPRS für ihre Institution, und berichten Doktorandinnen und Doktoranden von den Vorzügen der Research School. Die „International Max Planck Research School for Astrophysics at the University of Munich“, kurz IMPRS for Astrophysics, hat das Ziel, hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt auszubilden. Und nach zwanzig Jahren und rund 350 erfolgreich abgeschlossener Promotionen lässt sich festhalten: Dieses Versprechen wurde erfüllt. Doch bis dahin war es ein durchaus beschwerlicher Weg.

    Joachim Trümper, der von 1998 bis 2001 geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE) war, erinnert sich an die Anfänge: „Die Idee einer solchen Einrichtung wurde von Hubert Markl, damals Präsident der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), auf der Festversammlung zum 50-jährigen Bestehen der MPG am 26. Februar 1998 in Göttingen angekündigt. Ich war von dieser Idee fasziniert und schrieb zwei Wochen später einen Brief an die astrophysikalischen Institute und Forschungsgruppen im Raum Garching-München, in dem ich vorschlug, eine Internationale Graduiertenschule einzurichten, die ihre Ausbildungskapazitäten erhöhen und Studenten aus der ganzen Welt anziehen würde“.

    Am 12. November 1999 reichte Trümper den ersten Vorschlag bei der Max-Planck-Gesellschaft ein, beteiligen sollten sich die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), die Technische Universität (TU), das MPI für Astrophysik (MPA), die Europäische Südsternwarte (ESO) sowie das MPE. „Es dauerte dann eine Weile, bis eine Einigung zwischen der MPG und der Hochschulrektorenkonferenz über das Konzept und den Namen der neuen Einrichtung (IMPRS) erzielt wurde“, berichtet Trümper. Der endgültige Antrag folgte am 27. Juni 2000 und wurde drei Monate später zusammen mit neun anderen International Max Planck Research Schools aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen genehmigt. Und nur ein Jahr später begann die erste Runde von 23 Studentinnen und Studenten aus 12 Ländern mit ihren Promotionsprojekten.

    Einer dieser IMPRS-Pioniere: Jens Chluba. Mittlerweile als Professor für Kosmologie an der Universität Manchester tätig, erinnert er sich noch sehr gut an seine Zeit als IMPRS-Student: „Das Miteinander und die gegenseitige Motivation waren etwas ganz Besonderes an der IMPRS. Und das ist etwas, das ich immer versucht habe, in meiner weiteren Laufbahn fortzusetzen: Menschen zusammenzubringen und eine Art von Zusammengehörigkeit zu schaffen. Gemeinsam lernen und voneinander lernen. Sich gegenseitig unterstützen. Diese Werte lebt die IMPRS vor.“

    Besonders gern erinnert sich Chluba an die große Auswahl an Vorlesungen und Seminaren, denn in der IMPRS lehren Dozentinnen und Dozenten aller teilnehmenden Institutionen, wodurch die Promovierenden einen sehr guten Überblick zu den verschiedensten Fachbereichen der Astrophysik erhalten – von Sternen und dem interstellaren Medium über Kosmologie und Supernova-Überresten bis hin zu schwarzen Löchern.

    „Durch das thematisch breit gefächerte Angebot an Lehrveranstaltungen wird den Doktoranden ein besseres Grundlagenwissen vermittelt“, bestätigt Ralf Bender. Er kann als eine Art Bindeglied zwischen MPI und Universität angesehen werden, ist er doch sowohl Direktor der Abteilung Optische und Interpretative Astronomie am MPE als auch Dekan der Fakultät für Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. „Die Einführung unserer IMPRS on Astrophysics hat von Anfang an zu mehreren positiven Effekten geführt. Dank der IMPRS kam eine stetig steigende Zahl von internationalen Bewerbern nach München, durch die gemeinsamen Veranstaltungen und sozialen Aktivitäten wurde der Zusammenhalt innerhalb der Doktoranden gestärkt, und nicht zuletzt wurde mit der Gründung der IMPRS der Grundstein für Kooperationen und Netzwerke gelegt, die noch lange Bestand haben werden", sagt Bender.

    Die Möglichkeit, institutsübergreifende Netzwerke zu knüpfen, stellt auch Paola Andreani, Leiterin des Wissenschaftsbüros der ESO, als besonders großen Vorteil der IMPRS heraus. Sie sei zwar erst seit 2018 dabei und daher nicht im Detail mit den Beweggründen vertraut, wonach sich die ESO der Garchinger Graduiertenschule 2001 angeschlossen hat. Fakt sei jedoch, dass die ESO ganz enorm von einer engeren Zusammenarbeit mit Max-Planck sowie den Universitäten profitiere. „Es hilft uns, die Kooperation mit den Nachbarinstituten am Garchinger Campus zu verbessern. Nicht zuletzt durch die IMPRS können die ESO-Mitarbeiter jetzt besser mit Projekten der Exzellenzcluster zusammenarbeiten, die von der DFG gefördert werden“ sagt Andreani und fügt hinzu: „ESO ist keine akademische Einrichtung; dennoch kam aus der Belegschaft der Wunsch, Doktoranden auszubilden. trotzdem möchten unsere Mitarbeiter gern Doktoranden betreuen“. Die IMPRS macht dies möglich; pro Jahr werden von der Europäischen Südsternwarte zwischen drei und vier Doktorandinnen und Doktoranden betreut.

    Insgesamt haben sich bis heute 4251 Studentinnen und Studenten aus 103 Ländern um eine Doktorandenstelle bei der IMPRS beworben. 350 haben ihre Promotion erfolgreich abgeschlossen und viele davon anschließend eine gelungene Karriere in der Wissenschaft eingeschlagen. Gegenwärtig arbeiten 108 Studierende in verschiedenen Phasen an ihren Promotionsprojekten; mit 83 Prozent promoviert die überwiegende Mehrheit davon an der LMU. 14 Prozent promovieren an der TU München und 3 Prozent an anderen europäischen Universitäten. Die Nachwuchswissenschaftler betreiben ihre Forschungsarbeit an den an der IMPRS beteiligten Instituten, legen aber ihre Promotion an den beteiligten Universtäten vor, die dann auch den Doktortitel verleihen.

    Von den pro Jahrgang durchschnittlich etwa 25 IMPRS-Studentinnen und -Studenten werden die meisten am MPE betreut, dicht gefolgt vom Nachbarinstitut MPI für Astrophysik. Dessen Direktor Eiichiro Komatsu hebt besonders den Prozess der IMPRS, neue Doktoranden anzuwerben, positiv hervor: „Als ich im August 2012 Direktor am MPA wurde, hörte ich zum ersten Mal von der IMPRS und erkannte schon bald das Potenzial als „Gamechanger“ in Bezug auf der Rekrutierung von Studenten. Persönlich habe ich von diesem System profitiert, indem ich Studenten aus der ganzen Welt gewinnen konnte und einige vielversprechende Talente gefunden habe, die wichtige Aufgaben in meiner Forschungsgruppe übernommen haben”, sagt Komatsu.

    Bei der Auswahl der IMPRS-Kandidaten komme es schon mal vor, dass mehrere Institute um einen besonders qualifizierten Bewerber oder eine Bewerberin konkurrieren – oder sich innerhalb eines Instituts mehrere Abteilungen für einen bestimmten Kandidaten interessieren, erzählt Komatsu. Durchschnittlich betreut das MPA etwa acht IMPRS-Studenten pro Jahr, was nach Ansicht des Direktors auch „mehr als genug” sei. Das MPA könnte ansonsten keine ausreichende Betreuung mehr garantieren.

    Natürlich gebe es auch nach 20 Jahren immer noch Dinge zu verbessern, sagt Komatsu. So haben Studenten beispielsweise mokiert, manche Vorlesungen seien zu trocken; statt Frontalunterricht wünschten sie sich mehr interaktive Elemente. Auch bei der durch die Corona-Pandemie nötig gewordenen Transformation der Vorlesungen in Online-Veranstaltungen gebe es durchaus noch Luft nach oben. Dabei handele es sich aber eher um Jammern auf hohem Niveau, betont Komatsu. “Im Allgemeinen ist das Feedback, das ich erhalte, sehr positiv. Und ich bin sicher nicht der Einzige mit dieser Meinung, aber für mich ist die IMPRS eine großartige Erfindung und ich bin sehr dankbar, daran teilhaben zu dürfen.“

    „An der IMPRS zu promovieren ist eine einzigartige Erfahrung"
    Die teilnehmenden Einrichtungen bzw. deren Vertreter blicken also allesamt sehr wohlwollend auf die vergangenen 20 Jahre. Doch wie bewerten die aktuellen Studierenden die Bedingungen der IMPRS? Diese Frage kann Riccardo Seppi beantworten, der 2019 seine Doktorarbeit am MPE begann. „An der IMPRS zu promovieren ist eine einzigartige Erfahrung, da man hier sehr eng mit den besten Experten auf unterschiedlichen Gebieten arbeiten kann. Studenten, die astronomische Beobachtungen durchführen, können dabei Zugang zu den größten Teleskopen der Welt bekommen und ihre Forschungsarbeiten direkt vor Ort ausüben“, sagt er. Darüber hinaus organisieren sie regelmäßige Treffen, wo sie den Fortschritt ihrer Doktorarbeit mit Mitgliedern des Thesis Komitees besprechen und „sehr nützliche Anregungen“ erhalten. Zudem gehören dem Komitee auch externe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an, und „die Möglichkeit, unsere Projekte im Detail mit ihnen zu diskutieren ist eine großartige Chance, sich als Forscher weiterzuentwickeln“, sagt Seppi.

    Ein echtes Highlight sei darüber hinaus das zweimal jährlich stattfindende IMPRS-Symposium, das von den Doktorandinnen und Doktoranden selbst organisiert wird. Dabei geben die Studenten wissenschaftliche Vorträge und berichten dabei von ihren aktuellen Projekten, wobei sie detailliertes Feedback von einem Konsortium erfahrener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten. Dies sei „eine großartige Möglichkeit, seine Präsentationsfähigkeiten zu verbessern und neue Forschungsbereiche kennenzulernen“, sagt Seppi.

    Als einer von zwei jährlich gewählten IMPRS-Studentenvertretern weiß Seppi darüber hinaus auch sehr gut Bescheid, welche Ängste, Sorgen oder Probleme die Doktorandinnen und Doktoranden aktuell bewegt. Besonders die Corona-Pandemie habe dem Seelenheil alles andere als gutgetan, verrät er. Doch während die Tatsache, dass sämtliche Vorlesungen nur mehr online stattfanden, noch halbwegs zu verschmerzen gewesen sei, mussten mit Beginn der Pandemie-Beschränkungen auch nahezu jegliche Art von gemeinsamen Aktivitäten gestrichen werden. Und dies traf die Studenten besonders hart, schließlich sei damit auch die womöglich wichtigste Tradition überhaupt weggefallen, wie Seppi erklärt: „Normalerweise treffen wir uns immer Freitagabend, um das Ende der Woche zu feiern und gemeinsam Zeit zu verbringen – und das natürlich in typischer Münchner Tradition: mit Bier!“

    Die IMPRS verbindet also exzellente Forschungsbedingungen mit einem starken Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Studentinnen und Studenten. Kein Wunder also, dass die Zahl der Graduiertenprogramme immer weiter steigt. Mittlerweile gibt es 65 dieser Research Schools im Max-Planck-Kosmos, die meisten der 86 Max Planck-Institute sind an einer internationalen Doktorandenschule beteiligt. Und ein Ende des erfolgreichen Programms ist vorerst nicht in Sicht: 2019 hat die Max-Planck-Gesellschaft beschlossen, die IMPRS-on-Astrophysics-Initiative bis mindestens 2025 weiterhin finanziell zu fördern.

    Eine Entscheidung, die auch Paola Caselli, Sprecherin der IMPRS und geschäftsführende Direktorin des MPE, sichtlich freut: „Die IMPRS lockt hervorragende junge Wissenschaftler aus der ganzen Welt an und bringt sie zusammen in lebendigen Instituten. Diese Kombination erlaubt den unerlässlichen Austausch neuer Ideen und die Entwicklung von Fähigkeiten, die den Studenten sicherlich viele Türen in ihrer zukünftigen Karriere öffnen werden.“

    Werner Becker geht sogar noch einen Schritt weiter. „Am Ende des Tages muss sich die IMPRS vor den Graduiertenprogrammen der amerikanischen Hochschulen keineswegs verstecken“, sagt Becker, und wenn das einer seriös einschätzen kann, dann er, schließlich ist Becker nicht nur seit Tag 1 Koordinator der IMPRS on Astrophysics, sondern war bereits vor mehr als 20 Jahren entscheidend daran beteiligt, die IMPRS erfolgreich zu etablieren. So entwickelte er zusammen mit Joachim Trümper und Ralf Bender die grundlegenden Strukturen und Konzepte der Garchinger IMPRS und sorgte über die 20 Jahre hinweg für die nötige Kontinuität, die so ein internationales Programm braucht. In diesem Interview spricht er ausführlich über die Anfänge, kuriose Anekdoten und wohin die IMPRS in Zukunft steuern könnte.

    >> Weitere Informationen

     

     

    Kontakt:
    Tobias Herrmann
    Presse und Öffentlichkeitsarbeit
    Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik
    Giessenbachstraße 1
    85741 Garching
    Deutschland
    E-Mail: therrmann(at)mpe.mpg.de
    Internet: www.mpe.mpg.de

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2465Wed, 08 Dec 2021 11:03:16 +0100PhotonicNet erhält Re-Zertifizierung mit dem Silber-Label der European Cluster Excellence Initiative (ECEI)https://photonicnet.de/Die Clustermanagement-Organisation PhotonicNet konnte in einem mehrstufigen Assessment erneut nachweisen, dass es zu den leistungsstärksten Clustern in Deutschland gehört und dass es die Handlungs- und Optimierungsvorschläge des Benchmarkings stetig und erfolgreich umsetzt. Das Silber-Label wird nur verliehen, wenn alle Qualitätsindikatoren erfüllt sind und eine Reihe an Weiterentwicklungen unter Beweis gestellt werden können.

    Wir freuen uns über diese Auszeichnung mit diesem Qualitätssiegel zum dritten Mal in Folge! Das Label gilt bis zum 31. Januar 2023.

    PhotonicNet ist Mitglied im Programm „go-cluster“, der clusterpolitischen Exzellenzmaßnahme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, das Clustermanagement-Organisationen bei der Weiterentwicklung ihrer Innovationscluster unterstützt. Das Assessment verlief in Zusammenarbeit mit dem European Secretariat for Cluster Analysis (ESCA). Beiden gilt unser Dank für die Unterstützung unserer Arbeit und das Aufzeigen weiterer Potenziale für die Zukunft.

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    news-2464Tue, 07 Dec 2021 15:23:35 +0100Verleihung des Titels „außerplanmäßiger Professor“ an Priv.-Doz. Dr. Rudolf Weberhttps://photonicnet.de/Seit Juli 2021 ist Rudolf Weber am IFSW außerplanmäßiger Professor der Universität Stuttgart. Herzlichen Glückwunsch! Nach dem Studium der Physik an der Universität Bern promovierte Rudolf Weber 1988 am Institut für Angewandte Physik (IAP) der Universität Bern auf dem Gebiet "Röntgenemission aus lasererzeugten Plasmen". In den folgenden Jahren leitete er am IAP die Forschungsgruppen “Diodengepumpte Festkörper­laser" sowie “Laser-Materialbearbeitung". Anschließend wechselte er in die Industrie, wo er die technische Leitung, und später auch die Geschäftsführung in verschiedenen Engineering Firmen übernahm, welche Laserquellen und Laser-Anlagen entwickelten.

    Seit 2008 ist er an der Universität Stuttgart als Dozent tätig und leitet am Institut für Strahlwerkzeuge (IFSW) den Bereich Verfahrensentwicklung. Im Jahr 2017 habilitierte er zu der Thematik "Prozess­größen für industrielle Laseranwendungen und deren Auswirkung auf den Anlagenbau". Seit Juli 2021 ist Rudolf Weber am IFSW außerplanmäßiger Professor der Universität Stuttgart.

    Kontakt:

    apl. Prof. Dr. Rudolf Weber

    https://www.ifsw.uni-stuttgart.de/forschung/verfahrensentwicklung/

     

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenPreise und AuszeichungenPressemeldung
    news-2463Tue, 07 Dec 2021 14:57:20 +0100Machen Sie mit beim Girls’Day 2022!https://photonicnet.de/Sie sind herzlich eingeladen, beim Girls'Day am 28. April 2022 mitzuwirken und den Nachwuchs für die Optischen Technologien zu begeistern! Der Mädchen-Zukunftstag vermittelt praktische Erfahrungen in Berufen und Studienfächern, in denen bisher nur wenige Frauen arbeiten.Geben Sie Mädchen regional oder bundesweit einen Einblick in den Berufsalltag!
    Fördern Sie den Nachwuchs – frei von Geschlechterklischees!
    Wirken Sie dem Fachkräftemangel entgegen und finden Sie schon jetzt Ihre Auszubildenden von morgen!

    Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie das
    Bundesministerium für Bildung und Forschung,
    • die Bundesagentur für Arbeit (BA)
    • der Bund Deutscher Arbeitgeber (BDA)
    • der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)
    • der Bundeselternrat (BER)
    • der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB)
    • der Deutsche Industrie und Handelskammertag (DIHK)
    • die Gleichstellungsministerkonferenz (GFMK)
    • die Initiative D21
    • die Kultusministerkonferenz (KMK)
    • der Zentralverband des Handwerks (ZDH)

    … und die Bundeskoordinierungsstelle des Girls’Day rufen gemeinsam dazu auf, beim
    Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag am Donnerstag, den 28. April 2022 mitzuwirken.

    Durch Ihr Engagement beim Girls’Day fördern Sie den weiblichen Nachwuchs in Handwerk, Industrie, Informatik, Wissenschaft und Technik.

    Der Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag 2022 lohnt sich für beide Seiten und:
    • leistet einen wichtigen Beitrag zur Berufs- und Studienorientierung von
    Schülerinnen
    • eröffnet jungen Frauen neue Perspektiven für ihre berufliche Zukunft
    • stellt für Unternehmen den Kontakt zum motivierten Nachwuchs her

    Seien Sie (wieder) dabei!
    • Präsentieren Sie Ihren Arbeitsalltag für Schülerinnen ab der 5. Klasse!
    • Das Radar auf www.girls-day.de bringt Sie und Ihre Angebote mit der Nachfrage interessierter Mädchen zusammen.
    • Bieten Sie Angebote vor Ort an. Sollten Pandemie-Auflagen Ihre Veranstaltung erschweren, nutzen Sie die Möglichkeit Online-Angebote einzustellen.

    Detaillierte Informationen unter www.girls-day.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetFördermaßnahmen / BekanntmachungenPressemeldung
    news-2461Tue, 07 Dec 2021 13:58:32 +0100Fraunhofer HHI-Technologie unter den „Laser Focus World’s top 20 photonics technology picks for 2021“https://photonicnet.de/Die am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) entwickelten integrierten optischen Module für Quanten-kommunikation wurden von der internationalen Fachzeitschrift Laser Focus World unter die „top 20 photonics technology picks for 2021“ gewählt. Laser Focus World ist eine der führenden internationalen Fachzeitschriften im Bereich Laser und Photonik.Das Herzstück der ausgezeichneten Integrationstechnologie ist die sogenannte „mikrooptische Bank“. Sie wurde am Fraunhofer HHI von Hauke Conradi im Rahmen seiner Dissertation „Nonreciprocity and Nonlinearity in Polymer Photonic Integrated Circuits“ entwickelt, die er Anfang 2022 verteidigen wird.
    Die Technologie ermöglicht es, bekannte Materialsysteme für die Quantentechnologie direkt mit photonischen integrierten Schaltkreisen zu kombinieren und dabei die Leistungsfähigkeit der mikrooptischen Komponenten zu erhalten. Dieser Technologieansatz ist essentiell dafür, Quantenkommunikation in die Anwendung zu bringen. Außerdem konnte mithilfe der mikrooptischen Bank der zurzeit weltbeste integriert-optische Isolator hergestellt und publiziert werden. Der am Fraunhofer HHI entwickelte Ansatz wird bereits in der QuNET-Initiative  des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie in den EU-Projekten UNIQORN , 3PEAT , POETICS  und TERAWAY  verwendet.

    Source

     

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2460Tue, 30 Nov 2021 15:45:23 +01004. OptecNet Jahrestagung in Hannover: Technologietrends und Networkinghttps://photonicnet.de/Vom 24. bis 25. November 2021 fand die 4. OptecNet Jahrestagung in Hannover mit vier spannenden Fachsessions, einer Begleitausstellung und zahlreichen Networking-Möglichkeiten statt. Zur Sicherheit aller Teilnehmenden wurde die Veranstaltung unter der 2G+ Regelung durchgeführt.Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender von OptecNet Deutschland e.V. und Geschäftsführer von OptoNet e.V., begrüßte am Mittwochvormittag alle Teilnehmenden und rief dazu auf, den persönlichen Austausch rund um die vielfältigen Technologietrends der Photonik und Quantentechnologien intensiv zu nutzen.

    In diesem Jahr wurde die Jahrestagung von PhotonicNet, dem Innovationsnetz Optische Technologien in Niedersachsen, organisiert. Geschäftsführer Thomas Fahlbusch richtete sich mit einem Grußwort an die Teilnehmenden. Anschließend folgte ein virtuelles Grußwort von Dr. Sabine Johannsen, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

    Die OptecNet Jahrestagung widmete sich aktuellen Technologietrends zu folgenden Schwerpunktthemen:

    • KI und Photonik
    • Quantentechnologien
    • Photonik in der Agrar- und Forstwirtschaft
    • Photonik für die Batterieproduktion

    Vier Keynotes eröffneten das Programm des ersten Veranstaltungstages.

    Wolfgang Ebert, Geschäftsführer des Goldsponsors Laseroptik GmbH, stellte eindrucksvoll die Entwicklungen in der Optikbeschichtung für Hochleistungslaser vor.

    Dr. Bernhard Ohnesorge, Geschäftsführer der Carl Zeiss Jena GmbH und Vorsitzender des SPECTARIS-Dachverbands Photonik, berichtete anschließend per Liveschaltung über die Ziele und Aktivitäten von PHOTONIK DEUTSCHLAND – PHOTONICS GERMANY, der Allianz von OptecNet Deutschland und SPECTARIS zur Förderung der Photonik und Quantentechnologien als Schlüsseltechnologien in Deutschland

    Als Vorgeschmack auf die Fachsession „KI und Photonik“ gab Prof. Dr. Cornelia Denz, Professorin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Einblicke in die Künstliche Intelligenz und deren Funktionsweise sowie Anwendungsmöglichkeiten in der Photonik.

    Mit der Formulierung „Quo Vadis?“ stellte Prof. Dr. Joachim Ankerhold von der Universität Ulm die Potenziale und Entwicklungen der Quantentechnologien als bedeutende Zukunftstechnologien vor.

    In den Pausen hatten die Teilnehmenden Gelegenheit für persönliches Netzwerken und für den Besuch der Begleitausstellung.

    Ob Prozesskontrolle, Sensorik, Lasertechnik oder Medizintechnik – in der Fachsession „KI und Photonik“, moderiert von Thomas Bauer, wurden die Potenziale von Machine Learning und Deep Learning für unterschiedlichste Anwendungsbereiche näher beleuchtet.

    Die zweite Fachsession – moderiert von Dr. Horst Sickinger von bayern photonics – widmete sich den vielfältigen Einsatzgebieten der Quantentechnologien. Hierzu zählen u.a. die sichere und verschlüsselte Kommunikation, die Quantensensorik und die Quantenkryptographie.

    Die Abendveranstaltung mit einer Ansprache von Dr. Andreas Ehrhardt, Stv. Vorstand, zu 20 Jahren OptecNet Deutschland e.V. rundete den ersten Veranstaltungstag ab. Neben einer Rückschau auf die zahlreichen Veranstaltungen und Projekte des mitgliederstärksten Photonik-Verbunds in Deutschland gab er auch einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten. Die Photonik fungiere als Problemlöser für zahlreiche Entwicklungen und Herausforderungen, wie die Digitalisierung, Elektrifizierung und Dekarbonisierung. Vor diesem Hintergrund betonte Andreas Ehrhardt die große Bedeutung neuer Photonik-Ausschreibungen, welche ein zentrales Handlungsfeld von PHOTONIK DEUTSCHLAND – PHOTONICS GERMANY darstellen.

    Im Rahmen der Abendveranstaltung wurde der Kaiser-Friedrich-Forschungspreis an das Team um Dr. Ann-Kathrin Kniggendorf und Prof. Dr. Bernhard Roth vom Hannoverschen Zentrum für Optische Technologien der Leibniz Universität Hannover verliehen. Das Team wurde für seine Forschung zur Detektion von Mikroplastiken und anderen Kontaminanten in Wasser ausgezeichnet. Das auf Optischen Technologien basierende Verfahren wurde im Projekt OPTIMUS entwickelt und ermöglicht die Überwachung von Mikroplastik in Echtzeit. Herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden Erfindung!

    Fünf facettenreiche Keynote-Vorträge bildeten den Auftakt des zweiten Veranstaltungstages, moderiert von Dr. Frank Lerch von OptecBB.

    Prof. Dr. Ir. Hugo Thienpont von der Vrije Universiteit Brüssel stellte die Aktivitäten des PhotonHub Europe vor. Dr. Silke Diedenhofen vom Dutch Research Council gab Einblicke in die zahlreichen Institutionen und Aktivitäten im Bereich Photonik in den Niederlanden. Anschließend berichtete Markus Wilkens, Senior Technology Consultant bei VDI Technologiezentrum GmbH, über die neuen Entwicklungen und Ziele des Programms „Horizon Europe“.

    Die Keynotes von Prof. Dr. Arno Ruckelshausen zu bildgebenden Sensorsystemen in der Landwirtschaft und Laseranwendungen in der Lithium-Ionen-Batterieherstellung von Johannes Bührle leiteten zu den Fachsessions des zweiten Veranstaltungstages über.

    Ob maschinelles Lernen für die Präzisionslandwirtschaft, Unkrautbekämpfung mit dem Laser oder Einsatz von leistungsfähiger Bilderkennung in der AgriPhotonik - die Teilnehmenden der dritten Session, moderiert von Dr. Thomas Fahlbusch von PhotonicNet, ließen sich von spannenden Vorträgen rund um die Photonik in der Agrar- und Forstwirtschaft inspirieren.

    Parallel dazu führte Dr. Andreas Ehrhardt von Photonics BW durch die Session Photonik für die Batterieproduktion mit Fachbeiträgen zu Laseranwendungen für Lithium-Ionen-Batterien und die Herstellung von Elektrodenverbindungen und -optimierungen.

    Der Abschlussvortrag von Prof. Dr. Richard Hanke-Rauschenbach zur Generierung von Wasserstoff und den Potenzialen der Wasserstoffwirtschaft rundete die diesjährige Jahrestagung ab.

    Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Referentinnen und Referenten, Ausstellern, Sponsoren und bei allen Teilnehmenden für den interessanten und informativen Austausch rund um die Photonik und Quantentechnologien!

    Die 5. OptecNet Jahrestagung wird in Fürstenfeldbruck stattfinden – der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben. Freuen Sie sich erneut auf hochkarätige Fachvorträge, eine Begleitausstellung und den fachlichen Austausch mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Ausbildung.

    Mehr unter www.optecnet.de


    Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Sponsoren der diesjährigen Jahrestagung:

    Gold-Sponsor: Laseroptik GmbH
    Silber-Sponsoren: Edmund Optics GmbH, Carl Zeiss AG, Sill Optics GmbH & Co. KG
    Bronze-Sponsoren: Thorlabs GmbH, EPIC – European Photonics Industry Consortium

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den Netzen
    news-2458Tue, 30 Nov 2021 12:17:54 +0100MEETOPTICS has just launched the search of light emittershttps://photonicnet.de/A wide range of light emitters can now be accessed on the platform of MEETOPTICS.MEETOPTICS has just launched the search of light emitters! With +300 LEDs + SLDs + Thermal emitters!

    You can check it here: https://www.meetoptics.com/light-sources

    And coming soon... the search of pulsed lasers as well, with TOPTICA, MenloSystems and Dausinger + Giesen!

    We already helped 46.000 professionals in the Photonics industry finding the photonics products they needed and develop their technologies! We helped 63% From EU+ UK and 23% From US+Ca!

    Let's help the community by making photonics more accessible!

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
    news-2457Mon, 29 Nov 2021 14:05:30 +0100Goldmedaille für eine Erfindung auf der Internationalen Messe IENA 2021https://photonicnet.de/Günter Dittmar, emeritierter Professor der Hochschule Aalen, erhält die Goldmedaille und eine Ehrenurkunde für seinen Röntgensensor SILIX.Am 6. November 2021 wurde der „Röntgensensor SILIX“ in Nürnberg auf der Internationalen Messe für Innovationen, Erfindungen und Neuerungen ausgezeichnet. Eine Prüfungskommission wählte dieses Exponat aus einer Gruppe von vielen Erfindungen aus. Die Bewerber kamen aus der ganzen Welt, von China und Korea bis Großbritannien, Russland und Deutschland.

    Der Röntgensensor SILIX ist weltweit das erste kommerziell verfügbare Warn- und Steuergerät für Lasermaschinen mit ultrakurzen Laserpulsen. Die Laserpulse erzeugen während der Materialbearbeitung in der Lasermaschine nicht vermeidbare Röntgenstrahlung, die besonders für die Haut gefährlich ist. Mit dem Röntgensensor kann der Fertigungsprozess überwacht und optimiert werden. Der SILIX ist auch ein „Wachhund“ und er erzeugt bei zu starker Röntgenstrahlung Warnsignale, die sofort an die Maschinensicherung weitergeleitet werden. Als in Echtzeit messendes Röntgenspektrometer ist SILIX darüber hinaus auch in der Lage, nicht nur Warn- und Steuerinformationen zu generieren, sondern das gemessene Röntgenspektrum live anzuzeigen.

    Der Röntgensensor SILIX ist eine Gemeinschaftsentwicklung von Prof. Dr. Jürgen Nolting von der Fakultät Optik und Mechatronik und Prof. Dr.-Ing. Günter Dittmar. Die ersten Exemplare der Röntgensensoren SILIX sind bereits im praktischen Einsatz in der Industrie und in der Forschung.

    Pressemeldung und Bild: © Hochschule Aalen

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPreise und AuszeichungenPressemeldung
    news-2456Mon, 29 Nov 2021 13:41:19 +0100Erfolgreicher Auftakt: OptecNet Themenfeld Hyperspektraltechnologien https://photonicnet.de/Über 50 Interessenten, Anwender und Entwickler diskutierten am 18. November 2021 die aktuellen Trends und zahlreichen Möglichkeiten der Hyperspektraltechnologien. Der Fokus des Themenfelds liegt auf Anwendungen für die Medizin sowie für die Prozess- und Fertigungstechnik.Nach einer Begrüßungs- und Vorstellungsrunde gab Ibrahim Demir, Sales Manager bei der Photonfocus AG, Einblicke in die neuesten Entwicklungen der Kameratechnik für Multi- und Hyperspektrale Bildgebung (HSI). Anschließend stellte Dr. Matthias Locherer von der Cubert GmbH miniaturisierte Lichtfeldkameras für die hyperspektrale Bildgebung für industrielle Anwendungen vor. In einer Live-Demonstration zeigte er hyperspektrale Klassifizierung in Echtzeit. 

    Dr. Felix Grasbon, Patentanwalt bei Grättinger · Möhring · von Poschinger Patentanwälte Partnerschaft mbB, berichtete über globale Patenttrends im HSI-Bereich. Annegret Schmid, Patentcoach des Landes Baden-Württemberg, stellte anschließend Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung von HSI-Patenttrends sowie von Unterstützungsmöglichkeiten vor. 

    Im Anschluss an die Fachvorträge hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, sich an „virtuellen Kaffeetischen“ mit den Referentinnen und Referenten auszutauschen und offene Fragestellungen zu diskutieren. 

    Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden sowie Referentinnen und Referenten für den spannenden Austausch und heißen neue Teilnehmende jederzeit herzlich willkommen! 

    Auch wenn Sie bisher noch nicht Mitglied in einem der in OptecNet Deutschland zusammengeschlossenen regionalen Innovationsnetze sein sollten, sind Sie zum Kennenlernen und Vortragen in dieser Runde herzlich eingeladen. Selbstverständlich vermitteln wir Ihnen gerne den Kontakt zu Ihrem regionalen Netzwerk! 

    Hintergrund: 

    Bei Photonics BW standen in den vergangenen Monaten die Hyperspektraltechnologien im Mittelpunkt des vom BMBF geförderten Innovationsforums Mittelstand „HyperInno“. In 32 Vorträgen gaben Referentinnen und Referenten aus Forschung und Industrie Einblicke in ihre Anwendungen und Technologien und wir freuen uns, wenn wir mit den vergangenen Veranstaltungen Anregungen aufzeigen und unter den über 200 Teilnehmenden neue Kontakte vermitteln konnten. 
    Photonics BW folgt gerne dem vielfachen Wunsch nach Fortführung und organisiert künftige Online-Treffen überregional als „OptecNet Themenfeld“. Damit ist die Teilnahme den rund 500 Mitgliedern von OptecNet Deutschland e.V., des bundesweiten Dachverbands der regionalen Photonik-Netze, vorbehalten.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetAus den NetzenProduktneuheiten
    news-2455Wed, 24 Nov 2021 14:23:06 +0100Laser 2000 und Opto starten Kooperation mit „Plug-and-Play“ Imaging-Modulenhttps://photonicnet.de/Mit dem neuen Partner Opto GmbH ergänzt Laser 2000 das Produktportfolio durch kompakte Imaging-Module mit optischen Auflösungen vom Millimeter- bis in den Mikrometer-Bereich. Die Module sind für die Integration in industrielle Produktions- und Analyse-Umgebungen optimiert und zeichnen sich durch eine besonders einfache Installation und Bedienung aus. Jedes Imaging-Modul besteht aus einer hochwertigen Mikroskop-Optik, einer integrierten LED-Beleuchtung, einem hochauflösenden Kamerasensor und einer integrierten Elektronik zur Ausgabe der Bilddaten über USB 3 oder GigE. Alle optischen und elektronischen Parameter sind auf die jeweilige Anwendung optimiert, fest eingestellt und werksseitig kalibriert. Damit ist ein „Plug-and-Play“-Betrieb ohne aufwendige Justierungen und Kalibrierungen gewährleistet. Umfangreiche und zeitaufwendige Schulungen für die Benutzer entfallen komplett.
    Die sehr kompakten und robusten Imaging-Module eröffnen neue Einsatzmöglichkeiten in der industriellen Qualitätskontrolle. Während hochaufgelöste Detailaufnahmen bisher nur stichpunktartig durch Entnahme einzelner Proben und anschließender Untersuchung mit einem großen Mikroskop durchgeführt werden konnten, ermöglichen die neuen Imaging-Module diese Detailanalysen jetzt in-line während des Produktionsprozesses mit gleicher Qualität, Auflösung und Zuverlässigkeit.
    Im Labor ersetzen die Imaging-Module in vielen Anwendungen ein aufwendig zu betreibendes und kostenintensives Mikroskop. Aus einem Set von Imaging-Modulen kann je nach Bedarf das Modul mit der gewünschten Auflösung oder Vergrößerung ausgewählt und innerhalb von wenigen Minuten in Betrieb genommen werden.
    Eine eigene Software ermöglich die sofortige Darstellung und Auswertung der aufgenommenen Bilder. Für die Integration in ein bestehendes System wird eine Software-Entwicklungsumgebung (SDK) bereitgestellt.
    "Mit Laser 2000 haben wir den idealen strategischen Partner gefunden. Laser 2000 bietet seinen Kunden seit vielen Jahren ein umfangreiches Produkt- und Lösungs-Portfolio für die Bildverarbeitung an. Unsere Imaging-Module sind die optimale Ergänzung zum bestehenden Portfolio aus LED-Beleuchtungen, Lasern und Kameras. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Laser 2000 und darauf, unseren Kundenkreis in den Bereichen Industrie sowie Forschung und Entwicklung weiter ausbauen zu können.", so Markus Riedi, Geschäftsführer der Opto GmbH.
    "Die Imaging-Module der Opto GmbH schließen die Lücke zwischen Mikroskopie und Bildverarbeitung. Aufgrund ihres kompakten Designs und der mächtigen Software ergeben sich viele interessante Möglichkeiten in der hochaufgelösten Bildgebung und Automatisierung, sowohl in Industrie als Forschung", erklärt Andreas Börner, CEO von Laser 2000. "Mit Opto als Partner freuen wir uns, einen weiteren starken Impuls für die zukünftigen Anforderungen der Industrie 4.0 und im Bio-Imaging geben zu können, und runden unser Portfolio in diesem Bereich hervorragend ab", so Börner weiter.

    Kontakt:
    Marco Golla
    Laser2000 GmbH
    Tel.: +49 (0) 8153 405-39
    E-Mail: m.golla(at)laser2000.de
    Internet: www.laser2000.de

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
    news-2452Fri, 19 Nov 2021 12:37:00 +0100OpTecBB Mitgliederversammlung 2021https://photonicnet.de/Nach der erfolgreichen Wahl begrüßen wir herzlich den neuen Vorstand von OpTecBB. Am 18.11.2021 hatte OpTecBB das Vergnügen seine Mitglieder im Bunsen-Saal in Berlin Adlershof zu der diesjährigen Mitgliederversammlung zu begrüßen.

    Trotz strenger Corona-Auflagen mit 2G-Regelung und Hygienekonzept erschienen zahlreiche Mitglieder um sich am Vereinsleben zu beteiligen.

    Dieses Jahr stand wieder die Vorstandswahl auf der Tagesordnung.  Zwei Vorstandsmitglieder,: Prof. Dr. Günter Tränkle (FBH) und Herr Christian Kutza (FOC GmbH) verabschiedeten sich nach vielen Jahren als BGB-Vorstand. Der Vorstandsvorsitzende Prof. Martin Schell (Fraunhofer HHI) bedankte sich herzlich für deren Engagement im Verein. Nach der erfolgreichen Wahl können wir den neuen und alten Vorstandmitgliedern zur (Wieder-)Wahl gratulieren und freuen uns auf die erfolgreiche Zusammenarbeit in den nächsten zwei Jahren.

    Wir freuen uns den neuen Vorstand vorzustellen:
    Prof. Martin Schell (Fraunhofer HHI) | Peter Krause (insenso GmbH) | Dr. Adrian Mahlkow (OUT e.V.) | Prof. Martin Roth (Leibniz- Institut für Astrophysik Potsdam) | Dr. Henning Schröder (Fraunhofer IZM) | Gerrit Rössler (Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH) | Ricarda Kafka (TRIOPTICS Berlin GmbH) | Jörg Muchametow (eagleyard Photonics GmbH) | David Mory (LLA Instruments GmbH & Co. KG)

     

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    news-2451Fri, 19 Nov 2021 11:32:02 +0100LASER COMPONENTS Gründungsmitglied des Advanced UV for Life e.V.https://photonicnet.de/Verband fördert Weiterentwicklung der UV-Halbleitertechnologie LASER COMPONENTS will die Zukunft der UV-Halbleitertechnologie aktiv mitgestalten. Um dieses Ziel verstärkt zu verfolgen, hat sich das Unternehmen als Gründungsmitglied dem Advanced UV for Life e.V. angeschlossen. Der Verband zur Förderung von UV-Halbleitertechnologien hat sich zum Ziel gesetzt, die Kompetenzen aus Wirtschaft und Wissenschaft zu bündeln. Gemeinsam wollen die Mitglieder die technische Weiterentwicklung von UV-Quellen und -Sensoren vorantreiben. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf LEDs, Fotodioden und Laserdioden. Eine enge Abstimmung zwischen den verschiedenen Bereichen der Wertschöpfungskette soll dafür sorgen, dass innovative Ideen schnell umgesetzt werden.
     
    LASER COMPONENTS hat sich in den letzten Jahren weltweit als Anbieter von innovativer UVC-Technologie etabliert. 2017 und 2019 hat sich das Unternehmen mit seinen UV WORKshops auch bei Herstellern und Forschungseinrichtungen einen Namen gemacht.

    „Gerade bei den UVC-LEDs steht die technische Entwicklung gerade erst am Anfang“, sagt Dr. Olga Stroh-Vasenev, UV-Expertin und Produktingenieurin für aktive Komponenten bei LASER COMPONENTS. „Hier werden wir in den nächsten Jahren viele neue Lösungen und Anwendungen erleben. Diese Entwicklung wollen wir aktiv unterstützen.“

    Kontakt:
    LASER COMPONENTS Germany GmbH
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    E-Mail: info(at)lasercomponents.com
    Internet: www.lasercomponents.com

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenFördermaßnahmen / BekanntmachungenPressemeldung
    news-2449Fri, 12 Nov 2021 15:34:13 +010020 Jahre Optocraft GmbHhttps://photonicnet.de/Optocraft feiert sein 20-jähriges Bestehen – hier finden Sie einen Rückblick auf verschiedene Meilensteine der Unternehmensgeschichte. Zu diesem Jubiläum wurde u.a. die Unternehmenswebsite neu aufgesetzt. Optocraft lädt Sie herzlich ein, sich selbst ein Bild davon zu machen. In diesem Jahr blickt Optocraft auf 20 Jahre erfolgreiche Firmengeschichte zurück. In Erlangen/Tennenlohe (DE) entwickelt und fertigt das Unternehmen seit 2001 wellenfrontbasierte Messsysteme mit höchster Genauigkeit und Robustheit. Anwendung finden die Geräte in verschiedenen Branchen, beispielsweise bei der Entwicklung und Produktion von Linsen, Objektiven oder Lasersystemen.

    Von Startup zum internationalen Spezialisten

    Den ersten Auftrag erhielt das damals junge Start-Up 2001 von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt. Beauftragt wurde ein kundenspezifischer Wellenfront-Sensor, der im Kontext von Atom-Uhren zum Einsatz kam. Von diesem Zeitpunkt ging es stetig bergauf. Heute verfügt Optocraft über 29 Mitarbeiter, tätig u.a. im Bereich Konstruktion, Software-, Produkt, und Applikationsentwicklung, sowie fünf Distributionspartner und vertreibt die eigenen Produkte weltweit.

    Innovationskraft mit Auszeichnung

    Von Beginn an stand für das Unternehmen Technologie im Mittelpunkt. Seit Firmengründung entwickelt Optocraft Wellenfrontsensoren unter dem Namen SHSLab, die als Basis für alle angebotenen Messlösungen dienen. Diesen Technologie-Fokus würdigte die IHK Nürnberg im Jahr 2006 mit deren Gründerpreis. Im Jahr 2011 folgte der Innovationspreis Bayern (GV).

    Heute bietet Optocraft ein großes Portfolio von Wellenfrontsensoren an, mit unterschiedlichen Einsatzzwecken, für Messungen vom DUV- bis in den SWIR-Wellenlängenbereich. Über die eigenen Sensoren hinaus entstand über die Jahre auch eine breite Angebotspalette von schlüsselfertigen Messgeräten inklusive Steuerungs- und Auswertesoftware.

    Ready for future - Micro-Epsilon-Kooperation

    Ein besonderer Meilenstein ist die im Jahr 2018 geschlossene strategische Partnerschaft mit Micro-Epsilon. Optocraft macht damit einen großen Sprung in Richtung Zukunft, schafft Synergieeffekte und kann aus einem noch größeren KnowHow-Pool die eigenen Produkte weiterentwickeln.

    „Wir blicken voll Stolz zurück und freuen uns auf die nächsten 20 Jahre und spannende Kundenprojekte“, Dr. Johannes Pfund (Geschäftsführer Optocraft GmbH).

    Pressekontakt und weitere Informationen:

    Optocraft GmbH
    Dr. Christian Brock (Sales Manager)
    Tel. +49 9131 6915-00
    info(at)optocraft.de
    www.optocraft.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2448Fri, 12 Nov 2021 13:23:37 +0100Laser 2000: Head of Sales in der Abteilung Fiber Optics & Networks https://photonicnet.de/Dr. Antun Peić ergänzt das Management-Team der Laser 2000 GmbH. Dank seines starken Fasertechnologie-Hintergrunds und umfangreichen Netzwerks in der Photonikindustrie wird er die Abteilung Fiber Optics & Networks als Head of Sales bestens unterstützen. Zu seinen Zielen zählen der Ausbau des bestehenden Geschäfts und die Strategieentwicklung für den Eintritt in neue Marktsegmente.Peićs langjährige Erfahrungen in verschiedenen internationalen Vertriebs- und Geschäftsentwicklungsfunktionen in den Bereichen Forschung, Halbleiter- und Chemieindustrie, zuletzt bei EV Group, Solayer und Corning, werden ihm bei seinen Vorhaben zugutekommen. Er studierte Polymerwissenschaften an der Hochschule Reutlingen und promovierte in Physikalischer Chemie und Materialchemie an der University of Bath (Großbritannien).
    „Wir freuen uns darauf, durch Antun unser Geschäft im Bereich Glasfaseranwendungen, gemeinsam mit unseren Partnern, erfolgreich auszubauen und auch neue interessante Märkte zu erschließen“, so Andreas Börner, Laser 2000 Geschäftsführer.

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2446Tue, 09 Nov 2021 21:24:25 +0100Turning quantum discoveries into real-life products with advanced R&D facilities in Berlinhttps://photonicnet.de/Quantum computing is hailed everywhere as the technology of the future, but what about quantum sensing and communicating? These capabilities promise to make quantum technologies the seed for a new generation of products in information and communication technology and modern sensor systems. But manufacturers who want to use the great potential and fundamental principles of quantum mechanics need highly specialized facilities and processes. With funding from the EU and the State of Berlin, researchers at Fraunhofer IZM have created a vision of a technology centre to power the development of new glass-based quantum technologies.Quantum objects measure just a handful of nanometres in scale, but they exhibit some unique behaviour: They do not exist in a certainly knowable position, nor do they move in a definable direction. Quantum particles can be entangled, even when they are far removed from each other. It is these phenomena that have inspired researchers worldwide to develop new quantum technologies with immense potential for applications in a wide range of industries.

    The Fraunhofer Society is already playing its part in shaping this revolution with Germany’s first quantum computer, installed at the start of the year. But quantum research is not only about computing, as photonic quantum technologies promise groundbreaking innovations in quantum communications and sensors. In order for these revolutionary inventions to make their way into scalable components and market-ready products, researchers have to find ways to measure quantum states reliably and precisely.

    Berlin’s QuantumPackagingLab will open in mid-2022 and is expected to become the go-to place for developing reliable packaging solutions for quantum photonics with its exceptional technical facilities. Researchers at the lab will be pursuing ambitious plans in their quest to close the remaining technology gaps and bring the second quantum revolution into industrial applications. Their endeavours include using glass as a transparent substrate and carrier for photonic circuits or expanding established waveguide technologies into the visible and near-infrared range, the so-called VIS-NIR spectrum. The researchers are using panel-level integration approaches originally designed for electronic circuit boards. To prepare the existing packaging and system integration technologies for this leap into quantum photonics, the Fraunhofer Institute for Reliability and Microintegration IZM is creating a completely new infrastructure landscape in no fewer than four separate labs, with five units playing a particularly crucial role:

    Scanning Nearfield Optical Microscope (SNOM)

    • How it works:

    As the centrepiece of the optical measurement lab, the SNOM uses optical spectroscopy to scan the surfaces of nanophotonic components. To do so, it focuses an incredibly narrow laser beam, with a smaller diameter than a waveguide, in the immediate proximity of the sample. Highly reliable measurements are also possible by using the evanescent field that is created around a surface when a light wave fades.   

    • What it brings:

    The SNOM gives researchers the ability to characterize nano-photonic components with extreme precision, at a resolution far below the diffraction limit for distortion-free imaging. The plans include the eponymous scanning near-field optical microscope for exploring the evanescent field of glass-embedded waveguides and optical nanofibers to optimize the interaction between light and matter as well as fluorescence microscopes for nanostructures (e.g. individual molecules, nitrogen-vacancy defects in diamonds, quantum dots, or nanocarbons).

    Waveguide coupler

    • How it works:

    This large automated unit uses an integrated camera and search and optimization algorithms to couple several waveguides with a fibre array. The coupled light can then be detected at the waveguide’s output side.

    • What it brings:

    For glass-embedded waveguides to become usable in quantum technology, their production process has to be adjusted for the visible and IR light spectrum, with single-mode light guiding and minimal propagation losses. This has already been possible with a custom system built at Fraunhofer IZM, but the researchers hope to make the measuring processes much faster and more precise with the new facilities.

    3D Glass Printer

    • How it works:

    The 3D glass printer uses ultrashort light impulses to model glass structures. Its surfaces can then be modified by etching. The printer unit is expected to be particularly useful for laser direct writing, that is, the use of a laser to create waveguides and other photonic structures like diffraction gratings directly in the glass. The system will also be able to drill microcavities or weld glass by heating up only the immediate target area to create transparent, but hermetically sealed glass-on-glass joints.

    • What it brings:

    The 3D glass printer opens up a world of possibilities: Level or curved optical surfaces can be created directly on the waveguides e.g. to activate quantum emitters. The novel weld joints will be crucial for thermally insulating quantum sensors or for producing miniature spectroscopy cells. The researchers expect a tenfold improvement over conventional technology in the roughness, precision, and reproducibility of glass structures created with this system.

    Micro Ultra-High Vacuum Bonder

    • How it works:

    The new bonder will be used for laser soldering and other hermetic joining processes for glass in a vacuum. The highly focused laser beam is absorbed by the glass solder, heating it up to the melting temperature and creating a joint between two glass surfaces.

    • What it brings:

    The micro ultra-high vacuum bonder will be particularly useful for testing new ways to join glass surfaces. The key is to create joints that are hermetically sealed on the microlevel to allow the development of micro vacuum or micro gas cells or other thermally insulated designs.

    Ultra-High Vacuum Vapor Deposition Unit

    Highly Precise Vacuum Metalizing


    • How it works:

    In the ultra-high vacuum vapor deposition system, glass surfaces can be metallized with extremely fine coats of only a few nanometres, applied with a record precision of a single nanometre. This process is used to create semi-transparent metalized mirrors or to turn the metalized surfaces themselves into plasmonic guides.

    • What it brings:

    The system is taking the capabilities of conventional sputtering to the quantum technology domain. It can be used to create parallel or confocal gold coats with microscopically tiny cavities along the waveguide. When quantum emitters enter these cavities, the emission patterns change, and light particles are far more likely to be emitted in the direction of the waveguide.

    Fraunhofer IZM is looking for research partners to tread new ground in application-driven system integration, especially assembly and packaging technologies, for quantum communication and quantum sensors.

    The QuantumPackagingLab is supported by the State of Berlin with EFRE co-funding at an amount of €3,392,000.

    SOURCE

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    news-2442Fri, 05 Nov 2021 10:49:49 +0100Menlo Systems eröffnet Nebenstelle in Chinahttps://photonicnet.de/Nach der Gründung der japanischen Niederlassung zu Beginn dieses Jahres ist Menlo Systems stolz darauf, die Eröffnung von 上海门洛量子科技有限公司 Shanghai Menlo Systems Quantum Laser Technology Co., Ltd., der Niederlassung in China bekannt zu geben. Aufbauend auf einer langjährigen strategischen Partnerschaft mit Thorlabs China hat Menlo Systems in der Region einen umfangreichen Kundenstamm aufgebaut. Die neue Geschäftsstelle vor Ort ist der Schlüssel zu einer direkten Zusammenarbeit mit den Kunden durch noch effizienteren Service und eine schnellere Lieferung, und wird die Position auf dem wachsenden Photonikmarkt in China stärken. Als führender Entwickler und Hersteller der Frequenzkamm- und Femtosekunden-Faserlasertechnologie steht Menlo Systems an vorderster Front, um verschiedene Anwendungen in der Photonikindustrie zu ermöglichen, insbesondere die weltweit voranschreitende Kommerzialisierung der Quantentechnologien.

    Kontakt:

    Menlo Systems GmbH
    Am Klopferspitz 19a
    82152 Martinsried
    Germany
    Phone: +49 89 189166 0
    Fax:     +49 89 189166 111
    E-Mail:m.mei(at)menlosystems.com
    Internet:www.menlosystems.com

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2441Fri, 29 Oct 2021 12:06:34 +0200Quantum Valley Lower Saxony iLabs https://photonicnet.de/Digitales Kick-Off mit Partnering Börse am 17.11.2021.Flyer und weitere Informationen und Anmeldung

    Über Uns

    In den vergangenen Jahren haben die Leibniz-Universität Hannover (LUH) und die Technische Universität Braunschweig (TU-BS) ihre Aktivitäten in der Quantentechnologie durch gemeinsame wissenschaftliche Projekte im Rahmen der Forschungsallianz Hannover-Braunschweig, gemeinsamer Berufungen sowie gemeinsam genutzter Forschungsbauten strategisch weiterentwickelt. Ein Alleinstellungsmerkmal besteht in der langfristigen und engen Zusammenarbeit beider Universitäten mit dem zweitgrößten nationalen Metrologie-Institut weltweit, der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig, die selbst erhebliche Mittel für die Forschung in der Quantentechnologie bereitstellt. Darauf aufbauend wird QVLS-iLabs zusätzlich durch das 2019 an der PTB eingerichtete Quantentechnologie-Kompetenzzentrum QTZ unterstützt, das einen Fokus auf den Transfer von Quantentechnologien aus der Grundlagenforschung in die industrielle Anwendung legt. Das erst kürzlich neu gegründete DLR-Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik (DLR-SI) in Hannover wird QVLS-iLabs zukünftig weiter verstärken. DLR-SI wird mehr als 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, spezialisierten Einrichtungen für Prototyping und Partnerschaften mit der Industrie einbringen. Die Region Hannover-Braunschweig hat sich durch die bisherigen Initiativen in den letzten Jahren zu einem Hotspot der Quantentechnologie-Forschung entwickelt. Die beiden Universitäten und die PTB haben ein Exzellenzcluster QuantumFrontiers, viele SFBs und Graduiertenkollegs eingeworben und zusätzlich Erfahrung in der strategischen Kooperation mit international tätigen Unternehmen ebenso wie mit Startups vorzuweisen.

    Die Region kann schon jetzt auf eine Reihe erfolgreicher Kooperations- und Transferprojekte mit der Industrie auf dem Gebiet der Quantentechnologien verweisen. Im Industrie-geführten Projekt optIclock wurde die weltweit erste optische Atomuhr bis zu TRL 6 entwickelt. Die Ausgründung Supracon AG hat das erste kommerziell verfügbare quantenbasierte Spannungsnormal marktreif entwickelt. Weitere Ausgründungen wie z.B. die QubeDot GmbH (nanophotonische Plattformen zur Kontrolle von Licht auf der Nanoskala) und die Agile Optic GmbH (Speziallösungen im Bereich Optik und Optomechanik) sind weitere Beispiele für eine erfolgreiche regionale Transfer-Aktivität.

    Quantum Valley Lower Saxony
    Welfengarten 1
    30167 Hannover

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2438Thu, 28 Oct 2021 10:50:20 +0200Zuverlässige Halbleiter für Space und Quantentechnologien – von Chips bis zu Systemenhttps://photonicnet.de/Das FBH besitzt langjährige Erfahrung bei der Entwicklung und Fertigung von robusten, kompakten Diodenlasermodulen für anspruchsvolle Weltraumanwendungen. Die Module haben ihre Leistungsfähigkeit bereits mehrfach in Experimenten unter Schwerelosigkeit bewiesen. Unter anderem fertigt das FBH derzeit 55 ultra-schmalbandige Lasermodule, die es für die BECCAL-Apparatur (Bose-Einstein Condensate – Cold Atom Laboratory) entwickelt hat. Sie sollen in der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR und der NASA ab 2024 betriebenen Forschungsanlage für quantenoptische Experimente mit ultra-kalten Atomen an Bord der internationalen Raumstation ISS eingesetzt werden. Fundamentalphysikalische Fragestellungen mit Quantenobjekten sollen damit nahe dem absoluten Temperaturnullpunkt (-273,15 °C) hochgenau untersucht werden. Lasersysteme für quantenoptische Präzisionsexperimente

    Das FBH besitzt langjährige Erfahrung bei der Entwicklung und Fertigung von robusten, kompakten Diodenlasermodulen für anspruchsvolle Weltraumanwendungen. Die Module haben ihre Leistungsfähigkeit bereits mehrfach in Experimenten unter Schwerelosigkeit bewiesen. Unter anderem fertigt das FBH derzeit 55 ultra-schmalbandige Lasermodule, die es für die BECCAL-Apparatur (Bose-Einstein Condensate – Cold Atom Laboratory) entwickelt hat. Sie sollen in der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR und der NASA ab 2024 betriebenen Forschungsanlage für quantenoptische Experimente mit ultra-kalten Atomen an Bord der internationalen Raumstation ISS eingesetzt werden. Fundamentalphysikalische Fragestellungen mit Quantenobjekten sollen damit nahe dem absoluten Temperaturnullpunkt (-273,15 °C) hochgenau untersucht werden.

    Kernstücke dieser und bisheriger Diodenlasermodule sind am FBH entwickelte Laserdioden, die gemeinsam mit Optiken und weiteren passiven Elementen mit höchster Stabilität und Präzision aufgebaut werden. Dank der einzigartigen Mikrointegrationstechnologie des FBH sind die Module extrem robust und ideal für den Einsatz im Weltraum geeignet. Sie zeichnen sich durch geringe Abmessungen von nur 125 x 75 x 23 mm³, eine geringe Masse (750 g) sowie exzellente Leistungsparameter aus: Ausgangsleistungen > 500 mW bei zugleich schmaler intrinsischer Linienbreite < 1 kHz werden erreicht.

    In enger Zusammenarbeit mit der Humboldt-Universität zu Berlin werden derartige Module auch zu kompakten Quantensensoren und optischen Uhren für den Einsatz im Weltraum und für industrietaugliche Systemlösungen in der Quantentechnologie aufgebaut. Das gemeinsame Joint Lab stellt eine neuartige, völlig autonome frequenzstabilisierte Laserquelle mit integrierter DFB-Laserdiode vor, die auf dem D2-Übergang in Rubidium bei 780 nm basiert.


    Lasermodule für Satelliten: von Kommunikation bis Klimaschutz

    Weitere Lasermodule entwickelt das FBH für Satellitenanwendungen. Laserdiodenbänke (LDB) des Instituts werden seit vielen Jahren erfolgreich als Pumplaser in Laserkommunikationsterminals (LCT) der Firma Tesat-Spacecom eingesetzt. Damit werden unter anderem hohe Datenmengen der Erdbeobachtung besonders schnell zwischen Satelliten und zur Erde übertragen. Die LDBs werden nach den Standards der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) für Weltraumanwendungen entwickelt und qualifiziert. Deren Wellenlänge wird so auf das Pump-Übergangsband eines Nd:YAG-Lasers stabilisiert, dass der Laserstrahl des Pumplasers die stabile LCT-Leistung gewährleistet. Hinzu kommt die exzellente Zuverlässigkeit über die gesamte 15-jährige Lebensdauer der Mission.

    Das FBH zeigt auch ein DBR-Laserarray-Modul, das dank eines auf Chipebene integrierten, die Wellenlänge stabilisierenden Bragg-Reflektors sowohl ein geringes Rauschen als auch eine hohe Zuverlässigkeit bietet. Die Eignung derartiger Module wurde für einen Dauerbetrieb von mehr als 15 Jahren nachgewiesen. Damit qualifizieren sie sich als Flughardware für die nächsten LCT-Weltraummissionen. Ein weiterer Pumplaser soll künftig auf dem Klimasatelliten MERLIN eingesetzt werden, der die Methankonzentration in der Atmosphäre messen soll. Dafür hat das FBH Lasermodule entwickelt, qualifiziert und geliefert, die jeweils mit zwei Hochleistungslaser-Halbbarren ausgestattet sind. Diese Module liefern 130 W gepulste Emission bei 808 nm und pumpen einen Nd:YAG-Laser. Die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit über die gesamte Missionsdauer wurde anhand umfangreicher Qualifikationen der Technologie nachgewiesen und vom ESA-Technologiezentrum ESTEC bestätigt. So degradiert die Leistung selbst bei einer langen Betriebsdauer von über vier Milliarden Pulsen nur unwesentlich.


    Energieeffiziente Komponenten für Satellitenkommunikation und -sensorik

    Wegen ihrer hohen Strahlungshärte und der möglichen hohen Schaltfrequenzen eignen sich Galliumnitrid (GaN)-Schalttransistoren besonders für das Power Conditioning in Satelliten. Der vom FBH neu entwickelte 10 A/400 V Aluminiumnitrid Power Core mit GaN-Leistungstransistoren in Halbbrücken-Konfiguration minimiert Streuinduktivitäten und Kapazitäten der Schaltzelle. Dabei werden Leistungsschalter, Gatetreiber und DC-Link-Kondensatoren extrem kompakt heterointegriert und die Wärme wird effizient durch das Aluminiumnitrid-Substrat abgeführt. So konnten die Schaltzeiten der Leistungszelle gegenüber einem traditionellen Aufbau mit diskreten Bauelementen halbiert werden. Hohe Schaltfrequenzen bei gleichzeitig hohem Konverter-Wirkungsgrad sind die Voraussetzung für Leistungskonverter mit besonders hoher Leistungsdichte. Ein zentraler Aspekt, da jedes Gramm im Weltraum zählt.

    Stromverbrauch und Verlustleistung sind weitere kritische Punkte beim Betrieb von Leistungsverstärkern im Weltraum. Daher entwickelt das FBH Konzepte zum Envelope Tracking – eine bekannte Technik, um die Effizienz von Hochfrequenz-Leistungsverstärkern zu steigern.

    QUELLE

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    news-2435Tue, 26 Oct 2021 12:25:10 +0200Vielseitiger Einsatz von Quantentechnologien in der Luft- und Raumfahrthttps://photonicnet.de/Im Rahmen des gemeinsamen Online-Treffens der AG Quantentechnologien von Photonics BW und bayern photonics am 19. Oktober ließen sich rund 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von vier spannenden Fachvorträgen informieren und inspirieren.Nach einer Begrüßungsrunde stellte Prof. Dr. Wolfgang Schleich das neue Institut für Quantentechnologien des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Ulm vor.

    Anschließend berichtete Dr. Lisa Wörner über Bose Einstein Kondensate im Rahmen des Projekts BECCAL und in Kooperation mit der NASA an Bord der internationalen Raumstation ISS.

    Im Rahmen des dritten Vortrags stellte Prof. Dr. Claus Braxmaier verschiedene Technologien für Hochpräzisionsexperimente im Weltraum am Beispiel COMPASSO vor.

    Linda Fürderer von der Landesmesse Stuttgart präsentierte anschließend das Konzept für eine Quantentechnologie-Messe mit Fachkongress „QT Expo“ im Herbst 2022 in Stuttgart.

    Im Anschluss an die Vorträge hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze zur Diskussion zu stellen. Außerdem konnten sie sich in kleinerer Runde an „virtuellen Kaffeetischen“ austauschen und mit den Referenten in Kontakt treten.

    Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Referenten und Teilnehmenden für den spannenden Austausch rund um die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Quantentechnologien in der Luft- und Raumfahrt sowie die Inspirationen für Anwendungen auf der Erde.

    An dieser Stelle möchten wir auf den bundesweiten Expertenkreis von PHOTONIK DEUTSCHLAND – PHOTONICS GERMANY hinweisen, der am 7. Dezember 2021 in Kooperation mit NMWP.NRW stattfindet. Im Rahmen der Online-Veranstaltung erwarten Sie spannende Fachvorträge rund um das Thema „Quantensysteme –Chancen für neue Geschäftsfelder und Start-ups“.

    Die Teilnahme erfolgt auf Einladung von PHOTONIK DEUTSCHLAND – PHOTONICS GERMANY.
    Bitte nehmen Sie bei Interesse gerne Kontakt mit uns auf.
    Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

    PHOTONIK DEUTSCHLAND – PHOTONICS GERMANY ist die Allianz von OptecNet Deutschland und SPECTARIS zur Förderung der Optischen Technologien und Quantentechnologien. Sie verfolgt das Ziel, die Interessen der Hightech-Branche Photonik auf nationaler und internationaler Ebene gemeinsam zu vertreten und mit abgestimmten Aktivitäten die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Land weiter zu stärken.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den NetzenForschung und Wissenschaft
    news-2433Fri, 22 Oct 2021 10:54:47 +0200Meet Prima, PicoQuant’s new multiple color pulsed diode laserhttps://photonicnet.de/The stand alone, compact laser module provides three individual wavelengths at an affordable priceIn a recent webinar, PicoQuant has unveiled its latest laser innovation: the stand alone, fully computer controlled laser module Prima.

    “Our objective when developing Prima was to offer a solution to a common challenge faced by many researchers. They often need more than a single excitation wavelength to study all of their samples, but buying multiple lasers can become quite expensive. So we tapped our 25 years of expertise in laser development to create an affordable, compact module that can emit red, green, and blue light”, says Guillaume Delpont, Product Manager at PicoQuant.

    Prima generates laser light at 635, 510, and 450 nm with each color being emitted individually, one at a time. These three wavelengths cover most of the excitation needs for daily lab tasks, such as lifetime or quantum yield measurements, photoluminescence, and fluorescence. The new laser module supports pulsed operation with repetition rates up to 200 MHz, continuous wave (CW) mode as well as fast switching CW capability with a rise/fall time of less than 3 ns. In pulsed mode, each wavelength can achieve an average optical output power of typically 5 mW, and up zo 50 mW in CW mode.

    Thanks to its stand alone design, Prima does not require any additional laser driver. All settings and operating parameters are fully computer controlled via an intuitive, WindowsTM based control software. Prima’s flexibility and ease-of-use make it a versatile yet affordable tool for many research applications in life or materials science.

    SOURCE

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2432Wed, 20 Oct 2021 11:14:54 +0200Gips-Schüle-Forschungspreise 2021 für Forscherinnen und Forscher der Universität Stuttgart und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)https://photonicnet.de/Am 19. Oktober verlieh die Gips-Schüle-Stiftung in Stuttgart den mit 50.000 Euro dotierten Gips-Schüle-Forschungspreis und den mit 15.000 Euro dotierten Joachim-Reutter-Preis für soziale Innovation.Stuttgart, 14.10.2021: "Technik für den Menschen" lautet das Motto, unter dem die Gips-Schüle-Stiftung alle zwei Jahre ihre Preise verleiht. Die Bewertungskriterien sind Interdisziplinarität, Innovationspotential und Anwendungsbezug in Verbindung mit gesellschaftlichem Nutzen. Siebzehn Vorschläge von Forschungseinrichtungen und Hochschulen quer durch Baden-Württemberg wurden in diesem Jahr eingereicht. Beim Forschungspreis liegt der Fokus auf technischer Innovation, während beim Joachim-Reutter-Preis der soziale Anwendungsbezug im Vordergrund steht. In diesem Jahr ist der Sonderpreis für soziale Innovation dem ehemaligen Stiftungsvorstand Joachim Reutter gewidmet. Er war von 1974 - 2008 Vorstand der Gips-Schüle-Stiftung.

    Die Preisverleihung mit rund 200 geladenen Gästen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Stiftungswesen findet im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung - unter Einhaltung aller aktuell geltenden Auflagen - am 19.10.2021 im Friedrichsbau Varieté in Stuttgart statt. Im inhaltlichen Fokus stehen in diesem Jahr, neben der Arbeit der Preisträger, auch weitere durch die Gips-Schüle-Stiftung unterstützte Forschungsprojekte verschiedener Universitäten.

    Gips-Schüle-Forschungspreis 2021: Die kleinsten Miniaturoptiken der Welt mithilfe von 3D-Druck für neuartige Endoskope und Sensoren

    Den Gips-Schüle-Forschungspreis 2021 erhält das Team von Prof. Dr. Harald Giessen, Prof. Dr. Alois Herkommer und Dr. Simon Thiele von der Universität Stuttgart. Die Forscher entwickelten die 3D-Drucktechnik sowie neue Materialien und Prozesse, um die kleinsten Miniaturoptiken der Welt, zusammen mit ihren Teams am 4. Physikalischen Institut und am Institut für Technische Optik unter dem Dach des interdisziplinären Forschungszentrums SCoPE (Stuttgart Research Center of Photonics Engineering), herzustellen.

    Vor dieser Erfindung war die Mikrooptik durch meist kugel- oder halbkugelförmige Glasoptiken in der Leistungsfähigkeit limitiert. Durch die Arbeiten der drei Forscher konnten 3D-gedruckte Linsen mit komplexen Flächen hergestellt werden, die viel geringere Abbildungsfehler aufweisen und dadurch wesentlich leistungsfähiger sind als herkömmliche Optiken.

    Auch mehrlinsige Systeme konnten durch den 3D-Druck realisiert werden. Dadurch wurden extrem gute Abbildungsoptiken wie Ultraweitwinkelsysteme möglich, die vor allem für Endoskope mit höchster Abbildungsqualität wichtig sind. Der 3D-Druck ermöglicht dabei nicht nur die Mikrooptiken, sondern auch die Stützstrukturen in einem Prozessschritt herzustellen.

    Die Wissenschaftler entwickelten zusätzlich Systeme aus mehreren Druck-Materialien, die Farbfehler der Mikro-Objektive korrigieren konnten. Hierzu wurde eine große Klasse von neuen 3D-druckbaren Materialien durch die Kombination von Polymeren und Nanopartikeln verwirklicht. Auch weitere Techniken wie zum Beispiel das Einbringen von geschwärzten absorbierenden Stoffen zur Realisierung von Blenden konnten erarbeitet werden. Für den Designprozess dieser sehr kleinen Optiken haben die Forscher spezielle Simulationsprogramme entwickelt.

    Es konnte erstmals gezeigt werden, dass solche hoch qualitativen Mikrolinsen, die Durchmesser von nur wenigen Mikrometern bis zu 2 mm hatten, direkt auf Glasfasern aufgedruckt werden können. Somit wurde eine komplett neue Art von optischem Endoskop realisiert, das weit über den früheren Stand der Technik herausragt. Ein 3D-Druck auf CMOS Miniatur-Kamerachips, die als optischer Bildsensor funktionieren, ist durch die Forschungsergebnisse genauso möglich geworden wie der parallele Druck einer Kombination aus Weitwinkel-, Normal-, und Tele-Objektiv auf einen Chip, um elektronisch zu zoomen und den Blickwinkel zu verändern. Zudem konnte durch diese Technik ein Miniatur-Spektrometer mit einem Durchmesser von 0.1 mm demonstriert werden. Die massive Miniaturisierung bietet zusätzlich ein großes Anwendungspotenzial in vielen Bereichen wie Messtechnik, Produktions- und Prozessüberwachung, Robotik, etc. Eine große schwäbische Firma testete die Optiken der Stuttgarter bereits in Sensoren, die für autonomes Fahren eingesetzt werden sollen.

    Aktuell arbeitet das Team unter anderem an beweglichen oder variablen Mikrooptiken sowie an Beschichtungstechniken für die Entspiegelung.

    Erste Schritte in die medizinische und industrielle Anwendung

    Zusammen mit der Firma KARL STORZ in Tuttlingen im Rahmen des BMBF Projektes PRINTOPTICS erprobten die Forscher ihre neue Technik mit medizinischen Endoskop-Systemen und konnten Möglichkeiten realisieren, die vorher undenkbar waren: Zum Beispiel wurden Endoskope gebaut, die durch ihren großen Blickwinkel gleichzeitig Aufnahmen nach vorne und zur Seite erlauben und dabei farbtreue und verzerrungsfreie Bilder liefern. Zudem passen sie mit ihrem geringen Durchmesser in engste Adern, in kleinste Drüsenkanäle und sogar in Zahnwurzeln.

    Kommerzialisierung der Technologie durch Startup

    Dr. Simon Thiele, der Doktorand am Institut für Technische Optik war, hat zusammen mit einem seiner Masterstudenten ein Spin-Off gegründet, die Firma Printoptics TGU, die sich der Kommerzialisierung dieser innovativen Drucktechnik verschrieben hat. Sie bietet zum einen vom optischen Design, von der Entwicklung des Druckprozesses bis hin zur Produktion von Kleinserien der Optiken die gesamte Wertschöpfungskette an. Zum anderen werden dort neue Endoskopmodelle entwickelt. Auch Anwendungen in der integrierten Quantentechnologie bei der Kombination von Einzelphotonenquellen und Glasfasern und bei optischen Pinzetten für einzelne Atome werden von der Firma in Zusammenarbeit mit den Physikern an der Universität Stuttgart entwickelt.

    Neben den bereits über 30 veröffentlichten wissenschaftliche Publikationen kümmern sich die Forscher um die Patentierung der Technologie zusammen mit dem Technologie-Lizenz-Büro der Baden-Württembergischen Hochschulen. Unterstützung für das Projekt kam vom Ministerium für Bildung und Forschung, von der DFG im Rahmen eines Graduiertenkollegs, vom Quantenzentrum IQST, von der Baden-Württemberg-Stiftung, von der EU über einen ERC Grant (Proof of Concept) sowie vom MWK Baden-Württemberg und der Vector-Stiftung. Ganz besonders heben die Forscher die großartige Zusammenarbeit mit der Karlsruher Firma Nanoscribe GmbH hervor, die viele der Techniken durch ihre High-Tech Produkte erst ermöglicht hat.

    Joachim-Reutter-Preis für soziale Innovation 2021: Projekt "Quartier Zukunft - Labor Stadt" für Nachhaltigkeitsforschung im Reallaborformat

    Der Joachim-Reutter-Preis 2021 geht an Dr. Oliver Parodi und seine Forschungsgruppe Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Transformation am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Ausgezeichnet wird das Reallabor-Projekt "Quartier Zukunft - Labor Stadt", das zu Grundlagen nachhaltiger Entwicklung forscht und hierfür in Allianz mit zivilgesellschaftlichen Akteuren Experimentierräume für soziale oder technische Nachhaltigkeitssinnovationen im Kontext des Alltags eröffnet.

    Auf dem Weg zu einer Kultur der Nachhaltigkeit

    Zentraler Ansatzpunkt des Quartier Zukunft ist es, die globalen Problemlagen und Herausforderungen im Alltagshandeln der Akteure in der Stadt zu thematisieren und anzugehen. Diese Sensibilisierung regt zum Umdenken an und fördert eine behutsame gesellschaftliche Transformation. Es strebt im Modus eines Reallabors danach, Nachhaltigkeit in all ihren Facetten (sozial, ökonomisch, ökologisch, kulturell, institutionell, individuell) zu einer ernstgemeinten aber unaufgeregten, selbstverständlichen Kultur der Nachhaltigkeit zu verhelfen. Das Reallabor befindet sich dabei an der Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Wissenschaft. In einer Fülle von Projektaktivitäten werden Impulse für eine zukunftstaugliche Lebensweise gegeben und beforscht, die von breitenwirksamen, niederschwelligen Angeboten bis hin zu längerfristigem Empowerment lokaler "Change Agents" reichen: Mit dem Projekt Klimaschutz gemeinsam wagen! werden CO2-Einsparpotentiale bei Ernährung, Mobilität und Konsum erkannt und realisiert, mit Energiewende im Dialog, GrüneLunge und Dein BalkonNetz richtete sich der Blick letzthin verstärkt auf technische Zusammenhänge, Resilienzaspekte sowie Ökosystemdienstleistungen als Treiber nachhaltiger Entwicklung. KARLA bringt nachhaltigen Klimaschutz in Karlsruhe modellhaft und eng verzahnt mit der Stadt und einer Vielzahl weiterer Akteure voran, bewertet geplante Klimaschutzmaßnahmen auf Nachhaltigkeitsaspekte hin und führt reale Transformationsexperimente durch. Zudem hat das Projekt den "Klimapakt" initiiert, den die Karlsruher Hochschulen und die Stadt im September 2021 unterzeichnet haben.

    Preisgeld zur Unterstützung der Forschungs-, Praxis- und Bildungsziele

    Mit dem Preisgeld möchte das multidisziplinär aufgestellte Team gleichermaßen die Forschungs-, Praxis- und Bildungsziele des Quartier Zukunft unterstützen. Entsprechend der bestehenden Strategie wird das Preisgeld teils wirkungssteigernd weitergereicht, teils für eigene Forschungsbedarfe eingesetzt. Konkret sollen zum einen etwa temporäre Gastaufenthalte von an Nachhaltigkeitsthemen interessierten Forschenden aus dem Ausland (auch geflüchteten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern) unterstützt werden, die die Arbeit im Karlsruher Reallabor kennenlernen wollen. Zum anderen werden damit transdisziplinäre Methodensets entwickelt zur spezifischen Anwendung in Unternehmen und Kommunen.

    Über die Gips-Schüle-Stiftung

    Die Gips-Schüle-Stiftung fördert Forschung, Nachwuchs und Lehre in Baden-Württemberg. Der Fokus liegt dabei auf den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) sowie auf interdisziplinären Projekten. In ihrem Wirkungsraum Baden-Württemberg arbeitet die Stuttgarter Stiftung eng mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammen und ermöglicht die Durchführung zukunftsweisender Forschungsprojekte. Sie finanziert Stiftungsprofessuren, vergibt Stipendien, unterstützt Studienbotschafter zur Anwerbung von Abiturienten für MINT-Fächer und Projekte zur Lehreraus- und -fortbildung. Alle zwei Jahre verleiht die Stiftung ihre mit 65.000 Euro dotierten Forschungspreise sowie jährlich den mit insgesamt 20.000 dotierten Gips-Schüle- Nachwuchspreis. Weitere Informationen unter www.gips-schuele-stiftung.de

    Die vollständige Pressemeldung erhalten Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetAus den MitgliedsunternehmenPreise und AuszeichungenPressemeldung
    news-2431Tue, 19 Oct 2021 14:49:51 +0200Save the Date: W3+ Fair 2022 in Wetzlar https://photonicnet.de/Die W3+ Fair in Wetzlar widmet sich vom 16.-17. März 2022 den Zukunftstechnologien Optik, Photonik, Elektronik und Mechanik.Präsentieren Sie sich in einem ausgewählten Kreis von branchenübergreifenden Ausstellern und treffen Sie spezialisierte Entwickler, Hersteller und Anwender.

    Highlights der kommenden W3+ Messe in Wetzlar:

    • Unkomplizierte Messebeteiligung durch Komplettstandbau-Pakete
    • Technologieübergreifende Kontakte in der Optikregion Wetzlar/Mittelhessen und weit darüber hinaus
    • Innovationsbereiche wie 3D-Druck, Robotik, Green Tech, etc.
    • Gemeinschaftsstände z.B. der Optikregion Jena/Thüringen sowie der IVAM Mikrotechnik für optische Bauelemente
    • IHK-Sonderveranstaltung zum Thema Digitalisierung/Industrie 4.0
    • Topaktuelles Wissen durch die neuen N-Tec Talks mit hochkarätigen Referenten zu Themen wie Geschäftsmöglichkeiten, Medizintechnik, Neue Technologien, Produktion undQualitätssicherung
    • Exklusive Abendveranstaltung "W3+ and Friends" für intensives Networking
    • Erfahrene Fachbesucher - national und international
    • Gezieltes Recruiting - auch durch die Nähe zu vielen Hochschulen mit ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen

    Erfahren Sie mehr über die W3+ Fair in Wetzlar.
    Hier können Sie sich als Aussteller anmelden.

    OptecNet Deutschland e.V., der Zusammenschluss der regionalen Netze Optische Technologien, ist offizieller Partner der W3+ Fair in Wetzlar. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und laden Sie herzlich als Aussteller oder Besucher zur W3+ Fair ein.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den NetzenPressemeldung
    news-2430Tue, 19 Oct 2021 14:26:55 +0200Zehn Jahre Landesbündnis „Frauen in MINT-Berufen“https://photonicnet.de/Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Bündnisses „Frauen in MINT-Berufen“ trafen sich am 18. Oktober auf Einladung von Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut die Bündnispartner zu einer Jubiläumsveranstaltung und würdigten die Erfolge der Initiative.In einer Talkrunde zogen unter anderen Ministerin Hoffmeister-Kraut und Staatssekretärin Olschowski eine Bilanz der bisherigen Aktivitäten des Landesbündnisses und diskutierten über erfolgversprechende Handlungsansätze, um mehr Mädchen und Frauen für MINT-Berufe zu gewinnen.

    „Das Bündnis ‚Frauen in MINT-Berufen‘ trägt wesentlich zur Chancengleichheit und Fachkräftesicherung im Land bei. Die stetig wachsende Beteiligung ist eine klare Bestätigung für die gute Arbeit, die geleistet wird. In den letzten zehn Jahren konnten wir so große Fortschritte in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung erzielen“, betonte Hoffmeister-Kraut. Der Frauenanteil in den MINT-Berufen beträgt inzwischen rund 16 Prozent, das entspricht einer Steigerung seit dem Jahr 2013 um gut 23 Prozent auf rund 219.000 weibliche Beschäftigte. „Baden-Württemberg liegt damit über dem Bundesdurchschnitt von 15 Prozent“, bilanzierte die Ministerin. „Dennoch haben wir weiterhin Handlungsbedarf. Um die Herausforderungen der digitalen und ökologischen Transformation zu bewältigen, brauchen wir noch mehr Frauen, die technologische Zukunftsentwicklungen in Bereichen wie Künstliche Intelligenz, Mobilität, Umwelt- und Medizintechnik mitgestalten“, erklärte Hoffmeister-Kraut.

    Wissenschaftsstaatssekretärin Petra Olschowski erklärte: „Ich freue mich, dass wir im Jubiläumsjahr auf zehn Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit für mehr Frauen in MINT-Berufen zurückblicken können. Die Bilanz zeigt: Heute entscheiden sich immer mehr talentierte junge Frauen für ein MINT-Studienfach an unseren starken Hochschulen in Baden-Württemberg. MINT-Fächer sind Zukunftsfächer. Daher ist es ein gutes Signal, dass wir unsere gemeinsame Initiative fortsetzen und dadurch noch mehr Frauen ermutigen, durch ein MINT-Studium Zukunftsgestalterinnen zu werden.“ Der Anteil der Studienanfängerinnen in den MINT-Studienfächern in Baden-Württemberg hat seit 2011 um vier Prozentpunkte auf gut 31 Prozent zugenommen.

    Mit 34 Prozent verzeichnet Baden-Württemberg zudem den höchsten Anteil von Beschäftigten im MINT-Bereich. „Für die Fachkräftesicherung im zukunftsweisenden MINT-Bereich brauchen wir kompetente und motivierte Frauen und Männer gleichermaßen.“ Daher plädierte Hoffmeister-Kraut für eine „verstärkte zielgruppenspezifische Ansprache, Heranführung und Ausbildung in allen MINT-Studien-fächern und –Ausbildungsberufen.“ Die Ministerin lobte die innovativen Angebote von der frühkindlichen Bildung bis hin zur Zielgruppe der Wiedereinsteigerinnen und das große Engagement der mehr als 60 Bündnispartner.

    Alle Beteiligten der Runde waren sich einig, dass es dazu einer systematischen und strukturellen Verknüpfung von außerschulischer und schulischen MINT-Angeboten sowie einer engen Zusammenarbeit von Akteuren entlang einer konsistenten MINT-Bildungskette auf Landes- und Bundesebene bedarf. Die Aktivitäten müssen dabei kontinuierlich qualitativ und quantitativ weiterentwickelt werden.

    Das landesweite Bündnis „Frauen in MINT-Berufen“ wurde am 4. Juli 2011 geschlossen. Zum Bündnis gehören inzwischen mehr als 60 Partnerorganisationen, unter anderem aus vier Ministerien, Arbeitgeber-, Branchen- und Berufsver-bänden, Gewerkschaften, BWIHK, BWHT, die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, Frauennetzwerke, Hochschulen, Stiftungen und die Kontaktstellen Frau und Beruf. Das Bündnis verfolgt das Ziel, die Ausbildungs- und Erwerbsbeteiligung von Mädchen und Frauen im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) deutlich zu steigern sowie die maßgeblichen MINT-Akteure und -Fördermaßnahmen entlang einer lebensphasenorientierten Gesamtstrategie von der frühkindlichen Bildung bis in den Beruf zu bündeln und weiterzuentwickeln, um Breitenwirkung zu erzielen. Die Landesinitiative und das Bündnis „Frauen in MINT-Berufen“ leisten einen wichtigen Beitrag zu den Zielen der Fachkräfte-Allianz Baden-Württemberg und der Initiative Wirtschaft 4.0.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.mint-frauen-bw.de

    Pressemitteilung Nr. 101/2021 des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetForschung und WissenschaftPressemeldung
    news-2429Tue, 19 Oct 2021 14:15:19 +0200Laser-Schwingungsmessung mit dem VibroGo® von Polytechttps://photonicnet.de/VibroGo® ist die Laser-Schwingungsmesstechnik für unterwegs – von Forschung über Feldstudien bis hin zur Zustandsüberwachung von Maschinen und Anlagen. Nun sorgt ein neues Feature dafür, dass das erste tragbare Laservibrometer Messdaten direkt auf dem Gerät speichern und diese live und zur nachträglichen Analyse auf dem Display oder per Webbrowser anzeigen kann.VibroGo® misst das reale Schwingverhalten, die Akustik und Dynamik angeregter Strukturen berührungsfrei und flexibel mit einer großen Frequenzbandbreite von DC bis 320 kHz. Mit Datenrecorder und on-board Datenansicht wird es zum komplett autarken Messsystem für unterwegs. Die herausragende Auflösung und die hohe Linearität über den gesamten Messbereich machen das mobile Präzisionsmessgerät aus. VibroGo® ist ein leistungsfähiges Werkzeug für Forschung, Produktentwicklung und Qualitätssicherung und hilft dabei, Phänomenen der Dynamik und Akustik in Natur und Technik auf den Grund zu gehen.

    Ausrichten und losmessen

    Der Auto- und Remotefokus des VibroGo® erleichtert das Einrichten der Messung. Der gewünschte Messbereich wird bequem per Touchscreen ausgewählt, um Schwinggeschwindigkeit, Schwingweg und Beschleunigung zu erfassen. Die integrierte Signalpegelanzeige sowie Hochpass- und Frequenzbandbreitenfilter sorgen für eine hohe Signalqualität. Dank ASE Adaptive Signal Enhancement (adaptive Signalverbesserung) misst VibroGo® zuverlässig auf allen Oberflächen.
    Integrierter Speicher und on-board Datenanalyse
    Auch wenn die Verbindung zur Herausforderung wird, misst das VibroGo® autark unterwegs und zeichnet mehrere Stunden an Schwingungsmessdaten auf, während sich die Ergebnisse direkt am Gerät überprüfen und Einstellungen ggf. sofort feinjustieren lassen. Dieser völlig autarke Modus stellt sicher, dass Forscher und Instandhalter stets mit validen und aussagekräftigen Daten zur weiteren Auswertung nach Hause kommen.

    Integrierter Speicher und on-board Datenanalyse

    Auch wenn die Verbindung zur Herausforderung wird, misst das VibroGo® autark unterwegs und zeichnet mehrere Stunden an Schwingungsmessdaten auf, während sich die Ergebnisse direkt am Gerät überprüfen und Einstellungen ggf. sofort feinjustieren lassen. Dieser völlig autarke Modus stellt sicher, dass Forscher und Instandhalter stets mit validen und aussagekräftigen Daten zur weiteren Auswertung nach Hause kommen.

    Zuverlässig Akustik und Dynamik erforschen

    Das neue VibroGo® ist ein zuverlässiges Präzisionsmessgerät für unterwegs oder für den Außeneinsatz in Industrie oder Forschung. Es misst Maschinenschwingungen selbst an schwer zugänglichen Stellen oder in Gefahrenbereichen durch Hochspannung, Temperatur oder Strahlung aus sicherem Abstand. Anwender steuern das Messgerät per Ethernet oder kabellos per WLAN bequem von überall fern, konfigurieren den Sensor und übertragen ihre Messdaten.

    Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheiten
    news-2427Fri, 15 Oct 2021 12:10:29 +0200Tiny package, greater depth – A plenoptic high-speed camera designed by Fraunhofer researchershttps://photonicnet.de/Researchers at Fraunhofer IZM have joined forces with TecVenture, Optrontec Inc., and KAIST to create a high-speed camera fitted with a unique multi-lens array that can capture images with a far greater depth of field than its conventional counterparts. The miniaturized electronics make the system a good choice for efficient damage analytics in industrial use or for many research activities. To prepare the camera for reliable work in the tough reality of industrial environments without compromising its compact size, the electronics for the system were miniaturized by Fraunhofer IZM using the Institute’s embedding technology. As production processes are accelerating everywhere in industry, manufacturers need the right means to monitor these processes at every link in the chain. Increasingly, their weapon of choice for this mission is high-speed cameras. But conventional cameras struggle with adjusting their focus quickly enough to track objects moving through their field of vision. A solution is to use cameras with a greater depth of field with the same optics, with the focus virtually adjusted by processing the resulting image data to produce a clear image at the right depth. The Fraunhofer IZM researchers and their partners took on the challenge of creating a high-speed and highly miniaturized camera capable of this feat.

    The right lens is chosen for the application and the image focused on a full-format sensor. A special multi-lens or polarization filter array, made by KAIST and Korea’s Optrontec, is placed in the path between lens and sensor to get a greater depth of field and better contrast to capture even the fine structural details of the monitored objects. Operating at a speed of 2000 images per second – a tenfold increase compared to conventional cameras – the system enables an accurate visual analysis of the very fast, often critical processes happening in laboratories or factories.

    The Micro-Lens Array (MLA) consists of a closely populated matrix of lenses, each placed only 150 micrometres from the next. All of the components needed to supply the image sensor are mounted directly beneath the sensor itself in a highly integrated embedded module.

    With 3D stacking and different electronic components embedded directly in the circuit board, the system could not only be miniaturized into a tiny package, but also equipped with far shorter electrical connections, a must-have for better signal quality in high-speed systems of this nature. The almost completely encapsulated design also makes the system extremely rugged and robust. The highly integrated electronic module was created with the production facilities available at Fraunhofer IZM.

    The camera revealed its exceptional performance immediately in the first functional trials. Over the next months, the production process will be refined and ramped up for industrial use. But the plenoptic camera is not only a great tool for industrial process analysis: Its combination of great speed and an excellent depth of field also makes it a promising choice for scientists exploring other biological, chemical, or physical processes.

    SOURCE

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2425Thu, 14 Oct 2021 12:23:37 +0200Alexander Hilck übernimmt Projektleitung von Niedersachsen ADDITIVhttps://photonicnet.de/Zum 1. Oktober hat Alexander Hilck die Leitung von Niedersachsen ADDITIV übernommen. Er ist damit ab sofort erster Ansprechpartner für niedersächsische Unternehmen, die Interesse am 3D-Druck haben.Alexander Hilck ist seit 2015 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) tätig. Dort hat er hauptsächlich zu Themen im Bereich Lasersicherheit und Prozesstechnik gearbeitet. Hilck übernimmt die Projektleitung von Niedersachsen ADDITIV von Dr.-Ing. Sascha Kulas, der zum Oktober dem Ruf auf eine Professur gefolgt ist.

    3D-Druck in KMU: Praxisnähe steht im Vordergrund
    „Wir freuen uns, dass wir einen nahtlosen Wechsel in der Projektleitung einrichten konnten“, sagt Prof. Dr.-Ing. Stefan Kaierle, Geschäftsführender Vorstand am LZH. „Noch dazu haben wir mit Alexander Hilck jemanden gewonnen, der das LZH sehr gut kennt und mit der Thematik 3D-Druck vertraut ist – das sind die besten Voraussetzungen für den für uns so wichtigen Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis.“

    Aufgabe des Projekts Niedersachsen ADDITIV ist es, Unternehmerinnen und Unternehmern darin zu unterstützen, die Potenziale des 3D-Drucks zu erschließen. „Dabei steht die Praxisnähe immer im Vordergrund“, betont Projektleiter Hilck: „Wir haben die Expertise und die Technik, und die Unternehmen kennen ihre Produktionsprozesse und ihre Kundenwünsche.“

    Niedersachsen ADDITIV
    Als gemeinsamen Projekt des Laser Zentrums Hannover e. V. (LZH) und des Instituts für Integrierte Produktion Hannover gGmbH (IPH) informiert und unterstützt Niedersachsen ADDITIV Unternehmen und Betriebe in Niedersachsen herstellerunabhängig und kostenfrei, beispielsweise mit dem Praxis-Check 3D-Druck. Gefördert wird es vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung.

    Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
    Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

    Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

    Niedersachsen ADDITIV
    Niedersachsen ADDITIV unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in Niedersachsen bei der Einführung und Weiterentwicklung von 3D-Druck-Verfahren – kostenfrei und herstellerunabhängig. Ziel ist es, niedersächsischen Betrieben einen praxisorientierten Einstieg in das Themengebiet der Additiven Fertigung zu ermöglichen. Niedersachsen ADDITIV bietet dafür unter anderem Weiterbildungsangebote für Einsteiger und Erfahrene sowie branchenspezifische und –übergreifende Veranstaltungsformate an. Ein Flaggschiff-Angebot ist der sogenannte Praxis-Check 3D-Druck, in dem Unternehmen, die eine Projektidee zur Nutzung des 3D-Drucks in haben, kostenlose Unterstützung von Experten bei den ersten Schritten zu Umsetzung erhalten. 

    Niedersachsen ADDITIV ist ein gemeinsames Projekt des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und dem Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH. Es wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung.

    Pressekontakt LZH:

    Laser Zentrum Hannover e.V.
    Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
    Head of Communication Department

    Hollerithallee 8
    D-30419 Hannover

    Germany
    Tel.: +49 511 2788-419
    Fax: +49 511 2788-100
    E-Mail: presse(at)lzh.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2426Thu, 14 Oct 2021 12:00:00 +0200UV-Punktaushärtungssystem der nächsten Generation: OmniCure S2000 Elitehttps://photonicnet.de/Excelitas Technologies präsentiert mit OmniCure S2000 Elite ein UV-Punktaushärtungssystem der nächsten Generation. Das Gerät, das auf dem etablierten OmniCure S2000 aufbaut, bietet neue und verbesserte Funktionen für mehr Vielseitigkeit und erstklassige, konsistente UV-Härtung in Anwendungen wie der Montage von medizinischen Geräten, Elektronik, optischen Komponenten und Automobilbaugruppen.Für die Neuentwicklung hat Excelitas die außergewöhnliche Aushärtungsleistung der Vorgängergeneration beibehalten und viele neue Features ergänzt, um die Produktivität, Benutzerfreundlichkeit und Bediensicherheit zu verbessern. Die proprietäre OmniCure-Steuerungstechnologie mit geschlossenem Regelkreis (Closed-Loop-Feedback) überwacht und steuert automatisch die optische Ausgangsleistung für reproduzierbare Ergebnisse. Ein neuer Hochgeschwindigkeitsverschluss mit 30 ms Reaktionszeit gewährleistet eine präzise Dosierung für die jeweilige Anwendung. Die patentierte Intelli-Lamp-Technologie von Excelitas sorgt für eine lange Lampenlebensdauer.

    Das UV-Punktaushärtungssystem OmniCure S2000 Elite ist Industrie-4.0-fähig, mit einer umfangreichen Schnittstellenausstattung wie SPS-Ein- und Ausgängen, einem USB-Anschluss, einem SD-Kartensteckplatz, NFC-Nahfeldkommunikation und einem Ethernet-Port zur LAN-Anbindung. Zur bequemen Navigation durch das Systemmenü verfügt es über einen hochauflösenden LCD-Touchscreen mit 4,3 Zoll Diagonale und einem großen Ablesewinkel. Die neue fortschrittliche grafische Benutzeroberfläche (GUI) erlaubt eine intuitive Bedienung und Konfiguration. Ein leistungsstarkes, auf Kontaktplan-Logik basierendes StepCure-Programm führt Nutzer von einfachen zu komplexen Aushärteprofilen und steuert dafür bis zu acht externe SPS-Ausgangskanäle. Es ist über das Touchscreen-GUI oder remote über ein Web-GUI zugänglich und bietet eine einfache und kostengünstige Methode zur Automatisierung des UV-Härtungsprozesses.

    Um Kunden, die das Vorgängermodell OmniCure S2000 einsetzen, das Upgrade zu erleichtern, haben die Entwickler auf Prozesskontinuität geachtet: Das Elite-Modell verwendet die gleichen, austauschbaren 200-W-Hg-Lampen mit identischer spektraler Leistung, die gleiche Auswahl an optischen Bandpassfiltern und die gleichen Flüssigkeits- und Hochleistungs-Glasfaserlichtleiter. Das neue System ist auch mit dem Radiometer R2000 kompatibel. Das Radiometrie-Zubehör ermöglicht die Kalibrierung des OmniCure S2000 Elite und die Einstellung des Aushärtungsprofils in Bestrahlungsstärke (W/cm²) oder optischer Leistung (W).

    Mehr Informationen: https://www.excelitas.com/de/product/omnicure-s2000-elite-spot-uv-curing-system

    Über Excelitas Technologies

    Excelitas Technologies® Corp. ist ein führender Industrietechnologiehersteller, dessen innovative, marktorientierte Photoniklösungen die hohen Anforderungen von OEM-Kunden und Endanwendern an Beleuchtung, Optik, Optronik, Bildgebung, Sensorik und Detektion erfüllen. Excelitas trägt damit entscheidend zu Kundenerfolgen auf unterschiedlichsten Zielmärkten bei – von Biomedizin über Forschung, Halbleiter, industrielle Fertigung, Sicherheit, Konsumgüter bis hin zu Verteidigung und Luft- und Raumfahrt. Nach dem Erwerb von Qioptiq im Jahr 2013 beschäftigt Excelitas heute mehr als 7000 Mitarbeiter in Nordamerika, Europa und Asien, die sich für Kunden in aller Welt engagieren. Bleiben Sie auf Facebook, LinkedIn, Instagram und Twitter mit Excelitas in Verbindung.

    Kontakt:
    Excelitas Technologies Corp.

    Oliver Neutert

    Marketingmanager EMEA und Asien-Pazifik
    Feldkirchen (bei München)

    Tel.: +49-89-255458-965
    E-Mail: oliver.neutert(at)excelitas.com
    Internet: www.excelitas.com

     

     

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2424Wed, 13 Oct 2021 20:47:18 +0200MPA: Zu zweit besser als allein: kosmischer Ursprung von Kohlenstoffhttps://photonicnet.de/Eine neue Studie unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Astrophysik zeigt, dass massereiche Sterne doppelt so viel Kohlenstoff produzieren, wenn sie einen Begleitstern haben. Die Wissenschaftler stützen sich dabei auf neue, hochmoderne Computersimulationen. Ihre Erkenntnisse sind ein wichtiger Schritt um besser zu verstehen, wo die Elemente, aus denen wir bestehen, ihren kosmischen Ursprung haben. Der kosmische Ursprung von Kohlenstoff, einem grundlegenden Baustein des Lebens, ist immer noch ungeklärt. Massereiche Sterne spielen eine wichtige Rolle bei der Synthese aller schweren Elemente, von Kohlenstoff und Sauerstoff bis hin zu Eisen. Doch obwohl die meisten massereichen Sterne in Mehrfachsternsystemen geboren werden, haben die bisherigen Nukleosynthesemodelle fast ausschließlich Einzelsterne betrachtet. Ein internationales Team von Astrophysikern unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Astrophysik (MPA) hat nun den "Kohlenstoff-Fußabdruck" von massereichen Sternen berechnet, die ihre Hülle in einem Doppelsternsystem abgeben.
    "Im Vergleich zu einem einzelnen Stern produziert ein massereicher Stern in einem Doppelsternsystem im Durchschnitt doppelt so viel Kohlenstoff", berichtet Robert Farmer, der Erstautor der Studie. "Bis vor Kurzem haben die meisten Astrophysiker nicht berücksichtigt, dass massereiche Sterne oft Teil eines Doppelsternsystems sind. Wir haben zum ersten Mal untersucht, wie die Anwesenheit eines Begleiters die Menge der von ihnen erzeugten Elemente verändert."
    Die meisten Sterne, einschließlich unseres eigenen Sterns, der Sonne, werden durch die Kernfusion von Wasserstoff zu Helium angetrieben.  In ihren "goldenen Jahren", nachdem sie etwa 90 % ihres Lebens hinter sich haben, beginnen sie mit der Umwandlung von Helium in Kohlenstoff und Sauerstoff. Sterne wie die Sonne hören hier auf, aber massereiche Sterne können weiterhin Kohlenstoff zu schwereren Elementen bis hin zu Eisen fusionieren.

    Die große Herausforderung besteht nicht in der Herstellung von Kohlenstoff, sondern darin, ihn aus dem Stern herauszuholen, bevor er zerstört wird. Bei Einzelsternen ist dies sehr schwierig. Sterne in Doppelsternsystemen können miteinander wechselwirken und Masse auf einen Begleiter übertragen (siehe Abbildung). Der Stern, der Teile seiner Masse verliert, entwickelt eine kohlenstoffreiche Schicht nahe der Oberfläche, die bei der Explosion des Sterns als Supernova ausgestoßen wird.
    "Es ist vielleicht nicht fair, Doppelsterne für die Treibhausgase verantwortlich zu machen, die die globale Erwärmung verursachen", scherzt Selma de Mink, Mitautorin dieser Studie und Direktorin der neuen Abteilung für stellare Astrophysik am MPA, "aber ist es nicht cool, sich in den Arm zu kneifen und festzustellen, dass der Kohlenstoff in Ihrer Haut wahrscheinlich in einem Doppelstern entstanden ist?"

    Astronomen untersuchen auch andere Arten von Sternen, die Kohlenstoff produzieren können, wie zum Beispiel rote Riesen oder Explosionen von Weißen Zwergen. Bisher scheint es jedoch so zu sein, dass massereiche Sterne, und nach dieser neuen Studie insbesondere Doppelsterne, den größten Teil des kosmischen Kohlenstoffs produzieren.
    "Unsere Ergebnisse sind ein kleiner, aber wichtiger Schritt zum besseren Verständnis der Rolle massereicher Sterne bei der Erzeugung der Elemente, aus denen wir selbst bestehen", erklärt Robert Farmer. "Bislang haben wir nur eine Art von Wechselwirkung in Doppelsternsystemen untersucht. Es gibt viele andere mögliche Lebenswege für einen Stern, der in der Nähe eines Begleiters geboren wird - und viele andere Elemente, die es zu erforschen gilt." Die in dieser Studie vorgestellten Ergebnisse sind also nur der Anfang einer systematischen Untersuchung der Auswirkungen, die ein naher Begleiter auf die chemische Ausbeute massereicher Sterne hat.

    Kontakt:
    Max-Planck Institut für Astrophysik
    Dr. Selma E. de Mink
    Director

    Stellar Astrophysics

    +49 89 30000 2041

    sedemink(at)mpa-garching.mpg.de

    Kontakt:
    Dr. Hannelore Hämmerle
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    MPI für Astrophysik
    MPI für extraterrestrische Physik
    Karl-Schwarzschildstr. 1
    85748 Garching
    Tel: +49 (89) 30 000 3980
    Email: hhaemmerle@mpa-garching.mpg.de
    Web: www.mpg.de

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPressemeldung
    news-2423Tue, 12 Oct 2021 12:41:07 +0200Bildverarbeitungsbranche auf der VISION 2021 wieder vereinthttps://photonicnet.de/Nach drei Jahren Abstinenz traf sich die Bildverarbeitungsbranche wieder persönlich. Über 5.400 Besucherinnen und Besucher kamen auf die Leitmesse für Bildverarbeitung nach Stuttgart.Der Großteil der Besucherinnen und Besucher reiste in diesem Jahr aus Europa an. Als Top 10 Nationen aus dem Ausland positionierten sich Italien, Schweiz, Frankreich, Österreich, Niederlande, Belgien, Spanien, Polen, Großbritannien und Schweden. Wider Erwarten besuchten trotz Reisebeschränkungen und Quarantänevorschriften vereinzelt sogar VertreterInnen aus den USA, Korea, Japan und Taiwan das Branchentreffen.

    Der VDMA Machine Vision als ideeller Träger bekräftigte während der Messeeröffnung die positive Grundstimmung in der Branche. Die Auftragsbücher der Bildverarbeitungsindustrie sind demnach bestens gefüllt und die Nachfrage nach Komponenten und Systemen stetig hoch. Im Rückblick auf das Jahr 2020 sank der Umsatz der europäischen Bildverarbeitungsindustrie um vier Prozent zu 2019.
    Für das laufende Jahr 2021 rechnet der VDMA Fachverband Robotik + Automation wieder mit einem Umsatzwachstum der europäischen Bildverarbeitungsindustrie von sieben Prozent. Das übertrug sich nach Ansicht von Mark Williamson, Vorsitzender des Vorstands der VDMA Fachabteilung Machine Vision, auf die Stimmung während der VISION 2021. Ein Wermutstropfen bei der Umsatzentwicklung ist jedoch der weltweit anhaltende Chipmangel. Dennoch rechnet der VDMA Machine Vision für das kommende Jahr mit einem erneuten Wachstum in Höhe von sieben Prozent.

    Schnell spürbar wurde in den beiden Messehallen der Nachholbedarf an persönlichem Austausch. Eine Blitzumfrage des europäischen Bildverarbeitungsverbands EMVA im Vorfeld bestätigte die Bedeutung von Messen für die Unternehmen. Danach gaben 60 Prozent der Teilnehmer an, dass sie in den letzten 12 Monaten ohne die Gelegenheit für persönliche Treffen nur zum Teil ihre Ziele zur Neukundengewinnung erreichen konnten. Für genau diese Geschäftskontakte bot die Fachmesse nun wieder eine Plattform, auf der sich die Teilnehmenden (95%) aufgrund des Hygienekonzepts zu jeder Zeit sicher gefühlt haben.

    Für Prophesee hat sich die VISION-Teilnahme besonders gelohnt. Das Unternehmen wurde am zweiten Messetag unter den vier Nominierten mit dem traditionsreichen VISION Award ausgezeichnet. Die Event-Based Vision-Sensortechnologie von Prophesee ist von der menschlichen Netzhaut inspiriert.
    Kombiniert mit KI-basierter Verarbeitung führt sie den Aufnahmeprozess einer Szene schneller und effizienter durch als herkömmliche Sensoren. Damit steht das Unternehmen stellvertretend für einen Trend auf der VISION, neue Technologieansätze abzubilden, die beispielsweise im Mobilfunk, der Medizin oder dem Internet of Things (IoT) ihren Ursprung haben.

    Ausdruck der Innovationskraft ist auch die hohe Zahl der erfolgreichen Start-ups, die sich im Themenbereich der VISION-Start-up World präsentierten. 15 Newcomer präsentierten sich darüber hinaus während der Messe in den täglichen Start-up Pitch Sessions. Aus den jeweiligen Tagesssiegern kürte eine hochkarätige Jury am letzten Messetag GrAI Matter Labs für die Entwicklung ihres energieeffizienten Life-Ready KI Chips als "VISION Start-up 2021". Das Unternehmen zeigt sich optimistisch, damit einen Beitrag für die Stärkung der Produktion von KI-Chips in Europa zu leisten.

    Die positive Grundstimmung lässt die ausstellenden Unternehmen bereits jetzt mit Vorfreude auf die nächste Ausgabe der VISION blicken. Vom 4. bis 6. Oktober 2022 - parallel zur Fachmesse Motek - ist die VISION fortan wieder im zweijährigen Turnus vorgesehen. In der Zwischenzeit stehen die Vorträge der Industrial VISION Days on demand über die VISION-Website bereit.

    Über die VISION
    Die VISION, die Weltleitmesse für Bildverarbeitung, findet 2022 vom 4. bis zum 6. Oktober in Stuttgart (Deutschland) statt. Die etablierte Fachmesse bildet das komplette Spektrum der Bildverarbeitungstechnologie ab. Neben hochkarätigen AusstellerInnen aus der ganzen Welt überzeugt sie durch ihr abwechslungsreiches Rahmenprogramm, wie das weltweit größte Forum für Bildverarbeitung, die Industrial VISION Days und die VISION Start-up World.
    Bleiben Sie stets up to date: www.vision-messe.de

    Die vollständige Pressemeldung der Messe Stuttgart finden Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2422Tue, 12 Oct 2021 12:40:35 +0200LZH als Ideengeber auf Expo2020: Interaktives Spiel erklärt laserbasierte Unkrautbekämpfunghttps://photonicnet.de/Das Laser Zentrum Hannover e.V. ist als Ideengeber mit einem Exponat im Deutschen Pavillon auf der Expo Weltausstellung in Dubai vertreten. Das interaktive Spiel „Food Farming Laser“ der Agentur facts and fiction GmbH soll Besucherinnen und Besuchern nachhaltige laserbasierte Landwirtschaftstechnologie nahebringen.Das Exponat ist ein Traktor in Spielzeuggröße, auf dessen Anhänger sich ein Display befindet. Unter schnell vorbeiziehenden Pflanzen muss die spielende Person auf dem Display das Unkraut erkennen und antippen, damit es im Spiel mit dem Laser vernichtet werden kann. Die Bedienung ist einfach und das interaktive Spiel damit für jedes Alter geeignet.

    Die Idee: Mehr Umweltschutz durch Lasertechnologie
    Hinter dem unterhaltsamen Spiel steht ein wichtiges Anliegen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LZH arbeiten an einer umweltfreundlichen Methode zur Unkrautbekämpfung in der Pflanzenproduktion. Unter anderem in dem Projekt WeLASER forschen sie in einem internationalen Team daran, wie das Wachstumszentrum von Unkräutern mittels eines präzisen Laserstrahls verödet und damit letal geschädigt werden kann. Die Projektpartner entwickeln dafür ein Bildverarbeitungssystem, das mittels künstlicher Intelligenz Nutzpflanzen von Unkraut unterscheidet. Ziel ist: Unkraut soll sich zukünftig nachhaltig und ohne chemische Produkte bekämpfen lassen. Die Belastung der Lebensmittel würde sinken, umstehende, nicht störende Pflanzen könnten die Biodiversität erhöhen und auch die Insekten werden geschont.

    Deutscher Pavillon präsentiert interaktive Exponate
    Die Weltausstellung Expo 2020, pandemiebedingt um ein Jahr verschoben, findet vom 1. Oktober 2021 bis zum 31. März 2022 in Dubai statt. Im Deutschen Pavillon vermitteln interaktive Exponate in den Themenbereichen Energie, Stadt der Zukunft und Artenvielfalt, wie nachhaltige Innovationen in diesen Bereichen aussehen können. Der „Food Farming Laser“ ist eines von insgesamt 36 Exponaten, die der Deutsche Pavillon im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ausstellt.

    Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

    Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

    Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

    Pressekontakt LZH:

    Laser Zentrum Hannover e.V.
    Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2421Tue, 12 Oct 2021 12:31:19 +0200ICALEO 2021 mit LZH-Gruppenleiterin als General Chair https://photonicnet.de/Vom 18. bis 21. Oktober 2021 bietet die 40. ICALEO einen virtuellen Überblick über aktuelle Fortschritte in der Lasermaterialbearbeitung. Führende Expert:innen aus Forschung und Industrie tauschen sich dort über die neuesten Erkenntnisse und Trends aus. Thematische Schwerpunkte sind die laserbasierte Additive Fertigung, Lasermakro- und –mikrobearbeitung sowie Laserstrahlquellen, Prozessüberwachung und Bearbeitungsstrategien. Aber auch zur Entwicklung des weltweiten Lasermarktes und der relevanten Branchen erfahren die Teilnehmenden wertvolle Neuigkeiten.Verena Wippo, Leiterin der Gruppe Verbundwerkstoffe, hat als General Chair zusammen mit den Co-Chairs und einem internationalen Programmkomitee ein anspruchsvolles Programm gestaltet. Ausrichter der ICALEO ist wie jedes Jahr das Laser Institute of America (LIA).

    Dies sind die Beiträge aus dem LZH:

    Montag, 18.10.2021

    08:00 Uhr (EDT) // 14:00 Uhr (CET)
    Welcome Remarks & Opening Plenary Session
    Verena Wippo

    10:00 Uhr (EDT) // 16:00 Uhr (CET)
    [Session MACRO 1: CU-WELDING]
    Laser Beam-Submerged Arc Hybrid Welding of Thick Duplex Stainless Steel (Macro 104)
    Rabi Lahdo, Sarah Nothdurft, Jörg Hermsdorf, Ludger Overmeyer, Stefan Kaierle

    12:30 Uhr (EDT) // 18:30 Uhr (CET)
    [Session MACRO 2: DISSIMILAR MATERIALS]
    Different Approaches to Prevent Solidification Cracking in Laser Beam Welding Stainless Steel-Copper Dissimilar Joints (Macro 202)
    Jonas Rinne, Sarah Nothdurft, Jörg Hermsdorf, Stefan Kaierle, Ludger Overmeyer

    12:30 Uhr (EDT) // 18:30 Uhr (CET)
    [Session LAM 2: ADVANCED DEDAM PROCESSING 2]
    Influence of the Laser Beam Parameters in the LDNA Process on the Seam Geometry of Generatively Manufactured Structures (LAM 204)
    Tjorben Bokelmann, Marijan Tegtmeier, Marius Lammers, Stefan Kaierle, Jörg Hermsdorf

     

    Dienstag, 19.10.2021

    08:00 Uhr (EDT) // 14:00 Uhr (CET)
    [Session MICRO 3: MATTER DEPOSITION]
    Laser-Induced Forward Transfer as a Potential Alternative to Pick-and-Place Technology When Assembling Semiconductor Components (MICRO 302)
    Matthias Springer, Jan Düsing, Jürgen Koch, Peter Jäschke, Stefan Kaierle, Ludger Overmeyer

    08:00 Uhr (EDT) // 14:00 Uhr (CET)
    [Session FLA 3: FRONTIERS IN LASER APPLICATIONS]
    3D Fabrication and Characterization of Polymer-Imprinted Optics for Function-Integrated, Lightweight Optomechanical Systems (FLA 303)
    Fabian Kranert, Jana Budde, Moritz Hinkelmann, Jörg Neumann, Dietmar Kracht, Roland Lachmayer

    12:00 Uhr (EDT) // 18:00 Uhr (CET)
    [Session MACRO 4: NON-METAL / SURFACE]
    Automatically Controlled Laser-Based Welding Process for Repair Of CFRP Parts (Macro 401)
    Simon Hirt, Jan Erik Battmer, Verena Wippo, Peter Jaeschke, Stefan Kaierle, Ludger Overmeyer

    12:00 Uhr (EDT) // 18:00 Uhr (CET)
    [Session MACRO 4: NON-METAL / SURFACE]
    Surface Deoxidation of Aluminium Alloys with Ns-Pulsed Laser Radiation in XHV-Adequate Atmosphere for Laser Brazing Processes (Macro 404)
    Sarah Nothdurft, Jorg Hermsdorf, Stefan Kaierle, Witali Aman

    12:00 Uhr (EDT) // 18:00 Uhr (CET)
    [Session LAM 4: LARGE SCALE AM]
    Influence of the Laser Beam Control On the Dilution of In-Situ Alloying In Direct Diode Coaxial Laser Wire Additive Manufacturing (LAM 404)
    Nick Schwarz, Vurgun Sayilgan, Marius Lammers, Jörg Hermsdorf, Stefan Kaierle

     

    Mittwoch, 20.10.2021

    08:00 Uhr (EDT) // 14:00 Uhr (CET)
    [Session MACRO 5: SENSING]
    Eddy Current Detection of Laser-Dispersed Markers as a New Approach to Determining the Position of Load Supporting Means (Macro 502)
    Tjorben Griemsmann, Christian Hoff, Jörg Hermsdorf, Stefan Kaierle, Ludger Overmeyer

    08:00 Uhr (EDT) // 14:00 Uhr (CET)
    [Session LAM 5: PROCESS MONITORING AND PROCESSING HIGH REFLECTIVITY ALLOYS]
    Material Loss Analysis in Glass Additive Manufacturing By Laser Glass Deposition (LAM 503)
    Khodor Sleiman, Katharina Rettschlag, Peter Jäschke, Stefan Kaierle, Ludger Overmeyer

     

    On-Demand vom 18.-20. Oktober

    Individualised and Controlled Laser Beam Pre-treatment Process for Adhesive Bonding of Fibre-Reinforced Plastics – Part III: Effects of Contaminants (MACRO 701)
    Hagen Dittmar, Peter Jaeschke, Stefan Kaierle, Ludger Overmeyer

    Influence of Process-Related Heat Accumulation of Laser Beam Welded 1.7035 Round Bars on Melt Pool Shape and Welding Defects (MACRO 707)
    Jan Grajczak, Sarah Nothdurft, Jörg Hermsdorf, Stefan Kaierle

    Pressekontakt LZH:

    Laser Zentrum Hannover e.V.
    Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
    Head of Communication Department

    Hollerithallee 8
    D-30419 Hannover

    Germany
    Tel.: +49 511 2788-419
    Fax: +49 511 2788-100
    E-Mail: presse(at)lzh.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2419Fri, 08 Oct 2021 14:57:17 +0200PHOTONICS DAYS BERLIN BRANDENBURG 2021https://photonicnet.de/After an all online event last year, due to corona, the Photonics Days were back this year in Berlin-Adlershof!From October 4th to 7th, this year's Photonics Days Berlin Brandenburg 2021 took place as a hybrid event. It was an exciting 4 days with 26 sessions, 18 of them on-site in hybrid format, over 100 speakers from over 15 countries and an accompanying exhibition with Germany and EU-wide exhibitors.

    Over 540 participants had registered for the event, including over 250 for the face-to-face sessions on site. Despite the strict Corona requirements, many national and international speakers and participants took part in the face-to-face event.

    On October 6th, many optics and photonics enthusiasts met for the evening reception in the Bunsen Hall for networking over wine and live music. As a small highlight of the evening, the Laserassociation Berlin Brandenburg presented an award for outstanding achievements in the field of laser technology to Mr. Igor Haschke (represented that evening by Tom Lueders) (B.I.G. Holding).

    It was a wonderful atmosphere and a great feeling to see old friends and meet new ones. There were many exciting encounters and a lively exchange both online and on-site.

    We, the OpTecBB-team, would like to thank our partners and sponsors:
    WISTA Management GmbH | Berlin Partner for Business and Technology GmbH | FISBA | EXFO,
    who supported us in the planning and organization of the Photonics Days.

    Our big thank you also goes to the chairs and speakers who managed to present a large number of exciting topics from various areas of optics and photonics.

    We look forward to the Photonics Days 2022 (Save-The-Date: autumn 2022) and hope to welcome you as a participant, speaker or exhibitor!

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2418Thu, 07 Oct 2021 13:46:35 +0200Neues Webmagazin von Polytechttps://photonicnet.de/Mit seinem neuen kostenlosen Polytec Magazin launcht das weltweit tätige Messtechnik-Unternehmen Polytec ein digitales, modernes Fachinformationsportal auf Deutsch und Englisch.56 deutsche und 26 englische Beiträge sind derzeit auf https://magazine.polytec.com zu finden, und es werden beständig mehr.

    „Uns war es besonders wichtig, unseren Anspruch an hochwertige Fachartikel wie auch in unseren Print-Magazinen beizubehalten und den Leserinnen und Lesern keine Polytec Werbung, sondern erstklassige technische Informationen von hochkarätigen Autorinnen und Autoren zu bieten“, erklärt Kommunikationsleiterin Katja Henning.

    Das Polytec Magazin löst die erfolgreichen Printtitel „InFocus“ und „INFO“ ab, die das Unternehmen jährlich herausgegeben hat. Das neue Webmagazin ist damit aktueller, denn es wird beständig mit neuen Fachbeiträgen befüllt.

    Detaillierte Informationen zum neuen Webmagazin von Polytec erhalten Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2417Wed, 06 Oct 2021 19:04:44 +020020 Years of Menlo Systems – 20 Years Precision in Photonicshttps://photonicnet.de/With the best measuring instruments, one can measure what no one could measure before. Prof. Hänsch, Dr. Holzwarth, and Dr. Mei have founded Menlo Systems GmbH in 2001 with the vision to develop the most accurate instruments and techniques for the optical spectroscopy and to bring them to the market.As the pioneer of optical frequency combs and femtosecond fiber lasers, Menlo Systems has worked with its customers to shape and continually expand the applications of frequency combs in the early years. 20 years after, optical frequency combs constitute the enabling technology for the quantum technologies and for quantum computers, as well as for numerous high precision metrology applications. The 20th company anniversary and a steadily growing business are confirmation that the vision of the founders became reality.

    Kontakt:

    Menlo Systems GmbH
    Am Klopferspitz 19a
    82152 Martinsried
    Germany
    Phone: +49 89 189166 0
    Fax:     +49 89 189166 111
    E-Mail:m.mei(at)menlosystems.com
    Internet:www.menlosystems.com

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2416Wed, 06 Oct 2021 18:39:47 +0200OptecNet Deutschland baut Leistungsspektrum aushttps://photonicnet.de/Mit dem Ziel der Weiterentwicklung und nachhaltigen Stärkung der Photonik-Branche sowie der umfassenden Unterstützung der Verbandsmitglieder erweitert OptecNet Deutschland e.V. erneut sein Leistungsspektrum.Als starken Partner mit großer Reichweite und Fachorgan für die Mitglieder hat der Verein das LASER MAGAZIN, ein renommiertes Branchenmagazin, für das gesamte Spektrum der Optischen Technologien und Quantentechnologien gewinnen können. Im LASER MAGAZIN, das quartalsweise als ePaper und Printmedium erscheint, werden neueste F+E-Ergebnisse, Aktivitäten, Veranstaltungen und Projekte sowie Verbandsnachrichten im deutschsprachigen Raum publiziert.

    Gemeinsam mit SPECTARIS rief OptecNet Deutschland, zur Förderung der Optischen Technologien und Quantentechnologien, die Allianz „PHOTONIK DEUTSCHLAND – PHOTONICS GERMANY“ ins Leben. Diese Allianz verfolgt das Ziel, die Interessen der Hightech-Branche Photonik auf nationaler und internationaler Ebene gemeinsam zu vertreten und mit abgestimmten Aktivitäten die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Land weiter zu stärken.

    Speziell zur Förderung der Quantentechnologien wurde bspw. ein deutschlandweiter Expertenkreis etabliert, der die Vernetzung von Forschungseinrichtungen mit Unternehmen und die technische Nutzung und Kommerzialisierung vorantreibt. Dazu finden regelmäßige Treffen zu aktuellen Schwerpunktthemen statt.

    PHOTONIK DEUTSCHLAND – PHOTONICS GERMANY publiziert Veranstaltungshinweise und Neuigkeiten sowie Berichte in der PhotonicsViews als etablierte Fachzeitschrift in der Photonik mit großer, internationaler Reichweite.

    In der Verbandsstruktur selbst wird es zum Jahresende hin eine Änderung geben. Optence hat, mit Wirkung zum 31. Dezember 2021, die Mitgliedschaft bei OptecNet Deutschland nach langjähriger Zusammenarbeit ohne Nennung von Sachgründen gekündigt. Damit verlässt Optence mit seiner Durchführungsgesellschaft Photonics Hub GmbH die gemeinnützige Photonik-Förderung von OptecNet Deutschland.
    OptecNet Deutschland bedauert diese Abspaltung und bietet den Mitgliedern des ausscheidenden Netzes weiterhin die Zusammenarbeit im Rahmen einer Mitgliedschaft in einem der sieben Innovationsnetze, mit den verbundenen Vorteilen und Mehrwerten, an.

    Der seit mehr als 20 Jahren etablierte OptecNet Deutschland e.V. lädt alle Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Branche auch zukünftig zu einem engeren Zusammenwirken innerhalb des Verbands und den regionalen Innovationsnetzen ein. Insbesondere gilt es auch, neue Förderprogramme für die Photonik in Deutschland mitzugestalten.

    Mehr unter www.optecnet.de und www.photonics-germany.de

    Aktueller Veranstaltungshinweis: OptecNet Deutschland Jahrestagung vom 24. – 25. November 2021 in Hannover. Sie sind herzlich eingeladen als Teilnehmer und Aussteller!

     

    OptecNet Deutschland e.V., der Zusammenschluss der regionalen Innovationsnetze Optische Technologien, unterstützt bundesweite und internationale Aktivitäten wie Technologietransfer und Innovationsförderung, Nachwuchsförderung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sowie internationale Kooperationen. OptecNet Deutschland vereint bundesweit Unternehmen und Forschungseinrichtungen und bildet seit vielen Jahren den mitgliederstärksten Fachverband für die Photonik-Branche in Deutschland.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetAus den Netzen
    news-2415Wed, 06 Oct 2021 11:59:16 +0200MPE: Scharfe Augen für Euclid https://photonicnet.de/Im September bestand das Nutzlastmodul für das Euclid-Weltraumteleskop seine letzten Tests und ist nun bereit für die Integration mit dem Servicemodul. Die beiden Instrumente VIS und NISP, dessen Optik am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik federführend entwickelt und gebaut wurde, lieferten nach einem simulierten Raketenstart zusammen mit dem Euclid-Teleskop scharfe Bilder. Die Euclid-Mission soll 2022 ins All starten um das „dunkle Universum“ zu untersuchen. „Die Instrumente funktionieren und das Bild ist scharf“, fasst Frank Grupp die Tests am Euclid-Nutzlast-Modul zusammen. Der Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) ist der deutsche Projektmanager und verantwortlich für die Optik von NISP, einem der beiden Instrumente für das Euclid-Weltraum-Teleskop. Dieses soll durch die Untersuchung der „dunklen Seite“ des Universums Licht auf die Frage werfen, wie sich das Universum in den letzten zehn Milliarden Jahren entwickelt hat.

    Euclid besteht dabei aus einem Teleskop mit 1,2m Durchmesser sowie den beiden Instrumenten VIS und NISP. Über die sechsjährige Missionszeit hinweg wird VIS im sichtbaren Licht die Form der Galaxien am Himmel beobachten, während NISP im nah-infraroten Spektralbereich die Entfernung der Galaxien misst. Aus diesen beiden Informationen, der dreidimensionalen Verteilung der Galaxien am Himmel und der durch Gravitation hervorgerufenen minimalen Verzerrung der Form dieser Galaxien, wird das Euclid-Weltraum-Teleskop nach seinem Start Ende 2022 Fragen zur dunklen Materie und der Natur der mysteriösen dunklen Energie (Nobelpreis) untersuchen.

    Das MPE ist im Euclid Projekt verantwortlich für die optischen Komponenten des NISP-Instruments sowie für das optische Design und die Modellierung der Bildqualität. Die in NISP verbauten Linsen sind mit Durchmessern von ca. 20cm die größten und bei weitem präzisesten Optiken, die jemals in der zivilen Erforschung des Weltraums zum Start in einem Satelliten vorgesehen waren.

    „Wir sind alle froh und glücklich, dass unser NISP die Tests, vor allem die Vibrationstests zur Simulation des Raketenstarts gut überstanden hat,“ sagt Frank Grupp. „Unter realistischen Bedingungen, also unter Nachbildung des kalten, luftleeren Weltraums in der Testkammer, zeigt es auch zusammen mit dem Teleskop ein gutes Bild.“

    Nach den erfolgreichen Tests, wird das Nutzlast-Modul bestehend aus dem Teleskop sowie den beiden Instrumenten derzeit verpackt und für den Versand nach Italien vorbereitet. Dort wird es mit dem Service-Modul verbunden, welches die Bordcomputer, die Lageregelung der Raumsonde und die Kommunikation mit den Bodenstationen zur Verfügung stellt.

    Ende 2022 wird Euclid dann auf der Spitze einer Sojus-Rakete vom französischen Weltraumbahnhof in Kourou starten und seine Reise zum äußeren Lagrangepunkt 2 des Sonne-Erde-Systems in 1,5 Millionen Kilometer Entfernung zur Erde antreten. „Das waren nun die letzten Bilder die wir von unserem Instrument sehen, bevor Euclid im Weltraum die Augen öffnen wird“, ergänzt Frank Grupp. „Wir sind gespannt und fiebern auf die ersten Bilder des realen Himmels hin.“

    >> Weitere Informationen

    Euclid
    Dem Euclid-Konsortium gehören Wissenschaftler aus etwa 15 Ländern an, darunter auch Deutschland. Das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching, das Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg, die Universität Bonn und die Ludwig-Maximilians-Universität in München sind sowohl an der Entwicklung eines Teils der Hard- und Software für eines der beiden wissenschaftlichen Instrumente an Bord (NISP), als auch an der Handhabung der wissenschaftlichen Daten beteiligt.

    Kontakt:
    Dr. Frank
    Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik
    Gießenbachstraße 1
    85748 Garching
    Tel.:
    +49 (0)89 30000-3956
    E-Mail:
    fgrupp(at)mpe.mpg.de
    Internet: www.mpe.mpg.de

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2414Wed, 06 Oct 2021 09:29:46 +0200Strahldiagnostik für zukünftige Beschleuniger im Tischformathttps://photonicnet.de/Ein Team aus dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und der PTB hat eine Methode entwickelt, mit der Anwendungen von „Teilchenbeschleunigern im Tischformat“ für Medizin und Forschung näher rücken. Gemeinsame Presseinformation mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) 30.09.2021 Seit Jahrzehnten wurden Teilchenbeschleuniger immer größer. Inzwischen haben Ringbeschleuniger mit Umfängen von vielen Kilometern eine praktische Grenze erreicht. Auch Linearbeschleuniger im GHz-Bereich erfordern sehr große Baulängen. Seit einigen Jahren gibt es jedoch eine Alternative: „Teilchenbeschleuniger im Tischformat“, die auf der Laseranregung von Kielwellen in Plasmen (laser wakefield) basieren. Solche kompakten Teilchenbeschleuniger wären insbesondere für künftige beschleunigergetriebene Lichtquellen interessant, werden aber auch für die Hochenergiephysik untersucht. Ein Team aus dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) hat eine Methode entwickelt, um den Querschnitt der so beschleunigten Elektronenpakete präzise zu vermessen. Dadurch rücken Anwendungen dieser neuen Beschleunigertechnologien für Medizin und Forschung näher. Das Prinzip der Laser-Wakefield-Beschleuniger: Ein Hochleistungslaser regt in einem Plasma eine Ladungswelle an, die sich mit der Geschwindigkeit des Laserpulses fortpflanzt und ihrem „Kielwasser“ Elektronen hinterherzieht und so beschleunigt. Elektronenenergien im GeV-Bereich können mit dieser Technik schon seit längerem erreicht werden. Allerdings sind die so erzeugten Elektronenpakete bisher zu klein und zu schlecht fokussiert, um die von ihnen abgegebene Synchrotronstrahlung zu nutzen, ein intensives, kohärentes Licht, das für die Forschung in vielen unterschiedlichen Disziplinen eingesetzt wird.

    Für die Weiterentwicklung der Technik ist daher eine Methode notwendig, um Querschnitt und Qualität der Elektronenpakete individuell präzise zu messen und zu kontrollieren. Der Speicherring der PTB, die Metrology Light Source (MLS), erlaubt in flexiblem Forschungsbetrieb die Erzeugung von kleinen Elektronenpaketen, die denen der Laser-Wakefield-Beschleuniger sehr ähnlich sind, deren Eigenschaften aber sehr reproduzierbar und genau eingestellt und variiert werden können. Ein Team am HZB und an der PTB hat nun eine Methode entwickelt, um die laterale Ausdehnung des Elektronenstrahls eines Laserplasma-Beschleunigers mit einer Auflösung im Mikrometerbereich zu messen.

    „Dabei nutzen wir eine Technik, die erfolgreich am Speicherring Bessy II eingesetzt wird“, erklärt Thorsten Kamps, Ko-Autor der Studie. Erstautor Ji-Gwang Hwang hatte die Idee, im sichtbaren Bereich die kohärente Strahlung der Elektronenpulse über das Phänomen der Interferenz (Doppelspalt) zu nutzen und den Strahlquerschnitt als Abweichung von einer perfekt punktförmigen Quelle zu ermitteln. Mithilfe einer hochempfindlichen Kamera und komplexer Algorithmen gelang es dem Team, die laterale Strahlgröße im Bereich von wenigen Mikrometern zu messen. Die Messungen selbst hat Katharina Albrecht im Rahmen ihrer Bachelorarbeit in Physik durchgeführt. „Wir haben für dieses Projekt sehr eng mit unseren Kollegen von der (MLS) an der PTB zusammengearbeitet“, betont Kamps. „Dort ist es an einer Beamline möglich, den Elektronenstrahl aus einem Plasma-Beschleuniger zu imitieren und so die Methode unter realistischen Bedingungen zu testen“, sagt Kamps.

    ptb/hzi

    Die wissenschaftliche Veröffentlichung
    Ji-Gwang Hwang, Katharina Albrecht, Arne Hoehl, Beñat Alberdi Esuain, Thorsten Kamps: Monitoring the size of low-intensity beams at plasma-wakefield accelerators using high-resolution interferometry. Communications Physics (2021)   

    Anmerkung
    Die hier geschilderte Arbeit findet im Rahmen des Projekts ATHENA – „Accelerator Technology Helmholtz Infrastructure“ statt. Das ist eine neue Forschungs- und Entwicklungsplattform der Helmholtz-Gemeinschaft für Beschleunigertechnologien. Auf Grundlage innovativer plasmabasierter Teilchenbeschleuniger und hochmoderner Lasertechnologie sollen zwei Leuchtturmprojekte aufgebaut werden: bei DESY in Hamburg eine Elektronen- und in Dresden eine Hadronenbeschleunigeranlage. An beiden Anlagen sollen verschiedene Einsatzgebiete entwickelt werden, die von einem kompakten Freie-Elektronen-Laser über neuartige medizinische Anwendungen bis hin zu neuen Einsatzmöglichkeiten in Kern- und Teilchenphysik reichen. 

    Ansprechpartner bei der PTB
    Arne Hoehl, Arbeitsgruppe 7.11 IR-Spektrometrie, Telefon: (030) 3481-7181, arne.hoehl(at)ptb.de 

    Lesetipp
    Spektrum der Wissenschaft_ 2021/10: Teilchenschleudern der anderen Art
    Mit Plasmawellen bringen »Kielfeldbeschleuniger« Teilchen über wenige Meter auf Energien, für die bislang Kilometer nötig waren. Dank der neuen Technologie könnten Forschungsanlagen deutlich kompakter und leistungsfähiger werden.

     

    Autor: Erika Schow

    Bildrechte: Joshua Ludwig, cc 4.0 Wikimedia

    Pressekontakt:
    Erika Schow
    Wissenschaftsredakteurin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    PÖ Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
    Bundesallee 100
    38116 Braunschweig
    Tel.: (0531) 592-9314
    Fax: (0531) 592-3008
    E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
    Web: www.ptb.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2413Tue, 05 Oct 2021 11:54:01 +0200122. Jahrestagung der DGaO in Bremenhttps://photonicnet.de/Die diesjährige Jahrestagung der DGaO - Deutschen Gesellschaft für angewandte Optik fand dieses Jahr mit acht spannenden Schwerpunktthemen rund um die optische Messtechnik, das Optik-Design und Computational Optics erstmalig in Bremen statt.Das gewählte Hybridkonzept erweis sich durchweg als Erfolg, wobei insbesondere die Freude der mehr als 100 Teilnehmer überwiegte, sich wieder persönlich treffen zu können. OptecNet Deutschland war als langjähriger Partner der DGaO erneut vertreten, dieses Mal repräsentiert durch das regionale Partnernetz HansePhotonik e.V.

    Wir danken für eine gelungene Veranstaltung und freuen uns auf ein Wiedersehen auf der OptecNet Deutschland Jahrestagung vom 24. – 25.11.2021 in Hannover.

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    news-2412Fri, 01 Oct 2021 08:42:10 +0200Bundeskanzlerin Angela Merkel bei LASEROPTIKhttps://photonicnet.de/Am 17. September 2021 besuchte Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die LASEROPTIK GmbH in Garbsen. Aus ihrem Interesse an der Technologie und der besonderen Ausrichtung des mehrfach ausgezeichneten Unternehmens ergab sich der Termin. Er begann mit einer Führung durch die Reinräume und die Produktion der Beschichtungen und Laserspiegel. Entsprechend ihres physikalischen Hintergrunds blieben die Einblicke über Beschichtungstechnologie und optische Anwendungen nicht lange an der Oberfläche. Frau Dr. Merkel zeigte sich beeindruckt von den fachlichen Errungenschaften und dem weltweiten Ruf der Spezialprodukte „vom Dorf“, die mitunter auch im Weltall eingesetzt werden. Daneben interessierte sie sich für den besonderen sozialen und ökologischen Anspruch an die Unternehmensführung, wie die Betriebskinderkrippe, die Beschäftigung über das Rentenalter hinaus und auch die geschaffenen Lebensräume für Störche, Eulen und Amphibien.

    Nach einem „Familienfoto“ auf dem Außengelände mit fast allen Beschäftigten, Kindern der Betriebskinderkrippe und den auf Glas beschichteten Silhouetten der Firmengründer zog sie sich zu persönlichen Gesprächen mit dem Geschäftsführer Dr. Wolfgang Ebert und einem kleinen Kreis von Angestellten zurück. Im direkten Austausch ergab sich die Möglichkeit, die Kanzlerin von einer sehr menschlichen und persönlichen Seite kennen zu lernen. Ein aufregender, spannender und freudiger Tag für das gesamte LASEROPTIK-Team!

     

    LASEROPTIK GmbH
    Horster Str. 20, 30826 Garbsen, Germany
    Phone +49 5131 4597-0, service@laseroptik.de

    www.laseroptik.com

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2411Thu, 30 Sep 2021 14:17:57 +0200Markus Wener wird neuer Geschäftsführer der Berthold Leibinger Stiftung und Doris Leibinger Stiftunghttps://photonicnet.de/Markus Wener übernimmt ab Oktober 2021 die Geschäftsführung der Berthold Leibinger Stiftung sowie der Doris Leibinger Stiftung und folgt damit auf Geschäftsführerin Brigitte Diefenbacher.Er hat an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und den Universitäten in Heidelberg und Tours Jüdische Studien, Kunstgeschichte und Ur- und Frühgeschichte studiert. Nach Stationen am Historischen Museum der Pfalz in Speyer und dem Jüdischen Museum Franken in Fürth hat er zuletzt am Landesmuseum Württemberg die Abteilung „Drittmittel, Gremien und Veranstaltungen“ aufgebaut und 14 Jahre lang geleitet.

    Die Berthold Leibinger Stiftung GmbH, 1992 von Professor Berthold Leibinger gegründet, verfolgt wissenschaftliche, kulturelle, mildtätige und kirchliche Zwecke. In ihrer Wissenschaftsförderung hat die Berthold Leibinger Stiftung mit den alle zwei Jahre verliehenen Innovations- und Forschungspreisen auf dem Gebiet der internationalen Laserphysik Leuchttürme errichtet. Einige der Preisträger wurden später mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Die Forschung am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart fördert die Stiftung seit 2019 über zehn Jahre mit einem namhaften Betrag.

    Weiterhin entstanden seit der Gründung wegweisende Engagements wie eine Stiftungsprofessur für Technikgeschichte an der Universität Stuttgart und eine weitere für Angewandte Rhetorik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.

    Auch die Doris Leibinger Stiftung GmbH, 2007 gegründet von Berthold Leibingers Frau Doris, gehört zum Aufgabengebiet des Geschäftsführers. Diese Stiftung engagiert sich für Taubblinde und dabei speziell für die Ausbildung von Taubblinden-Dolmetschern. Weitere Schwerpunkte sind die Hilfe für traumatisierte Kinder und Jugendliche sowie die Unterstützung von Familien, die schwerstbehinderte Kinder zuhause pflegen

    Die vollständige Pressemeldung mit detaillierten Informationen zu den Fördergebieten der Berthold Leibinger Stiftung erhalten Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2408Thu, 30 Sep 2021 09:12:15 +0200Neue Konferenz in Hannover informiert über internationale Karrierewege in der Optik- und Photonikforschunghttps://photonicnet.de/Wie bekomme ich eine Postdoc-Stelle in den USA? Welche Karrierechancen bieten Universitäten internationalen Bewerbern? Für die eigene akademische Berufsplanung bleibt im Wissenschaftsalltag oft zu wenig Zeit. Das neue Konferenzformat „Humboldt meets Leibniz“ will das ändern. Zwei Tage lang stehen 14 Humboldt-Preisträger mit Forschungsschwerpunkt in der Optik und Photonik rund 150 ausgewählte Doktoranden und Postdocs Rede und Antwort. Neben Impulsen für die eigene Berufsplanung können die Nachwuchstalente auch ihre Forschungsprojekte vorstellen und diskutieren. Die Tagung findet vom 12. bis 14. Juni 2022 in Hannover statt.

    Das Veranstaltungsmotto „Connecting Talents Across Generations“ ist Programm: Die 14 international renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden ihr Wissen und ihre Erfahrung mit den ausgewählten Konferenzbesuchern teilen und zum Beispiel ihren Werdegang vorstellen. Zudem ist Zeit fürs Netzwerken reserviert.

    Ihre Teilnahme zugesagt haben u. a. Prof. Dr. Jun Ye (University of Colorado, Boulder, USA), Prof. Dr. Andrew M. Weiner (Purdue University, USA), Prof. Dr. Hans-Albert Bachor (em.; Australian National University, Australien) und Prof. Dr. Andrew Forbes (University of the Witwatersrand, Johannesburg, Südafrika).

    Bewerben können sich Doktoranden und Postdoktoranden aus dem In- und Ausland mit einem Forschungsfokus im Bereich der optischen Technologien, u. a. zu Themen wie Materialsimulation, Quantenoptik, Simulation, Lasersysteme, optische Bildgebung, Metrologie sowie Fertigungstechnik. Bewerber erhalten bis zu 1.000 Euro Reisekostenzuschuss.

    Die Bewerbungsfrist endet am 1. November 2021.

    Die Konferenz wird von der Leibniz Universität Hannover in Kooperation mit der VolkswagenStiftung und mit Unterstützung der Alexander von Humboldt-Stiftung veranstaltet. Die Leibniz Universität Hannover hat einen ausgewiesenen Forschungsschwerpunkt im Bereich der optischen Technologien. Allein im Exzellenzcluster „PhoenixD: Photonics, Optics, and Engineering – Innovation across Disciplines“ an der Leibniz Universität Hannover arbeiten rund 130 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sechs Fachdisziplinen daran, die Leistungsfähigkeit dieser Schlüsseltechnologien weiterzuentwickeln. Derzeit haben Forschende des Clusters sechs offene Stellen ausgeschrieben (www.phoenixd.uni-hannover.de).

     Weitere Informationen und den Link zur Bewerbung für Ihre Teilnahme an der neuen Netzwerk-Konferenz „Humboldt meets Leibniz“ in Hannover finden Sie hier: www.uni-hannover.de/hml

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    news-2407Tue, 28 Sep 2021 11:06:21 +0200BMBF: Innovationshub für Quantenkommunikationhttps://photonicnet.de/Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Innovationshub für Quantenkommunikation“, Bundesanzeiger vom 24.09.2021.1 Förderziel, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

    Die Fördermaßnahme ist Teil des neuen Forschungsrahmenprogramms der Bundesregierung zur IT-Sicherheit ­„Digital. Sicher. Souverän.“ und leistet einen Beitrag zur Umsetzung der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung1 durch die gezielte Unterstützung der Forschung und Entwicklung zur Quantenkommunikation in Deutschland und des Transfers von Forschungsergebnissen in die Anwendung.

    Die Corona-Krise hat in unterschiedlicher Ausprägung weltweit zu einem Rückgang der Wirtschaftsleistung geführt. Neben der schnellen Pandemiebekämpfung sind die Stärkung der Konjunktur und eine Investition in die Zukunft essenziell, damit Deutschland gestärkt aus der Krise hervorgeht und langfristig erfolgreich ist. Daher unterstützt die Bundesregierung im Rahmen der Nummer 44 des Konjunkturpakets „Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“ die Entwicklung und Produktion von Quantentechnologien, um ein neues industrielles Standbein sowohl hinsichtlich Hard- als auch Software in Deutschland aufzubauen.

    Als Teilbereich der Quantentechnologien ist die Quantenkommunikation eine Schlüsseltechnologie für die Sicherheit digitaler Infrastrukturen in unserer Gesellschaft, die es durch die Nutzung von Quantenzuständen erlaubt, Abhör­angriffe zu verhindern und somit die Vertraulichkeit von sensiblen Informationen zu wahren. Sie ist daher ein wichtiger Bestandteil des Rahmenprogramms zur IT-Sicherheit „Digital. Sicher. Souverän.“ der Bundesregierung.

    Damit Deutschland weiterhin seine technologische Souveränität sichern kann, müssen die sich aktuell in der Quantenkommunikation eröffnenden Märkte frühzeitig von der deutschen Wirtschaft erschlossen und so vermieden werden, dass Deutschland künftig auf außereuropäische Ausrüster angewiesen ist. Die Forschungsaktivitäten in diesem Themenbereich waren jedoch bisher stark durch die universitäre und außeruniversitäre anwendungsorientierte Grundlagenforschung bestimmt. Um den Technologietransfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft zu ermöglichen, beabsichtigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) daher, die notwendigen Industrieanforderungen zur praktischen Anwendung von Quantenkommunikationstechnologien mit der Förderung industriegeführter Forschungsvorhaben in den Mittelpunkt zu stellen und zusätzlich die deutschlandweiten Aktivitäten in der Quantenkommunikationsforschung durch Förderung eines begleitenden, koordinativ arbeitenden Schirmprojekts zu bündeln.

    Offene Forschungsfragen im Hinblick auf Industrieanforderungen ergeben sich vor allem in der Herstellung von ­Materialien und Komponenten, dem Erproben vorhandener Komponenten in industrienahen Anwendungsszenarien, Ansätzen zur Kombination von Quantenkommunikation und klassischen Kommunikations- und IT-Sicherheitstechnologien sowie Standardisierungsaktivitäten.

    1.1 Förderziel und Zuwendungszweck

    Förderziel:

    Das Ziel der Maßnahme ist die Stärkung des Technologietransfers aus der Wissenschaft in die Wirtschaft und das Schaffen der Grundlagen für den Aufbau einer deutschen Quantenkommunikationsindustrie. Indikatoren für die Umsetzung dieser Ziele sind unter anderem: Anzahl von Patenten für Quantenkommunikationstechnologien, Anzahl unter deutscher Mitwirkung entstandener Beiträge zu Standardisierungsgremien für Quantenkommunikationskomponenten, Anzahl der Firmengründungen im Umfeld des Innovationshubs für Quantenkommunikation, Anzahl der Inanspruchnahmen von Testlaboren des Innovationshubs durch Unternehmen und die Berücksichtigung von deutschen Interessen bei der Frequenzregulierung.

    Mit der Maßnahme soll somit ein wichtiger Beitrag dazu geleistet werden, dass Deutschland in der Weltspitze als Technologieanbieter wieder eine führende Rolle einnimmt.

    Zuwendungszweck:

    Die Maßnahme dient dem Aufbau eines umfassenden Forschungsnetzwerks im Bereich Quantenkommunikation zur Bündelung der deutschlandweiten Aktivtäten. Deutschland und Europa müssen den sich entwickelnden Quantenkommunikationsmarkt maßgeblich mitgestalten, frühzeitig technologische Grundlagen entwickeln und patentrechtlich schützen. Somit wird das Fundament für innovative und international wettbewerbsfähige Produkte im Bereich dieser Schlüsseltechnologie gelegt und eine Position als wichtiger Akteur am globalen Markt eingenommen.

    Neben der Erforschung der industrierelevanten Grundlagen zur Quantenkommunikation stellt der nachhaltige Aufbau von Know-how in der Wirtschaft durch Kooperationen mit anderen Forschungsvorhaben und die Ausbildung von Fachexpertinnen und -experten in den Forschungseinrichtungen für den Quantenkommunikationsbereich einen wesentlichen Zweck der Maßnahme dar.

    Die Souveränität im Bereich der Quantenkommunikation erfordert Entwicklungen auf allen Technologieebenen von der Material- und Komponenten- über die Modul- und Netzebenen bis hin zur IT-Sicherheit und Software.

    Die Ergebnisse der geförderten Vorhaben dürfen nur in der Bundesrepublik Deutschland oder dem EWR2 und der Schweiz genutzt werden.

    1.2 Rechtsgrundlagen

    Der Bund gewährt die Zuwendungen nach Maßgabe dieser Förderrichtlinie, der §§ 23 und 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) und den dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften sowie der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA)“ und/oder der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Kostenbasis (AZK)“ des BMBF. Ein Anspruch auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht. Vielmehr entscheidet die Bewilligungsbehörde aufgrund ihres pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

    Nach dieser Förderrichtlinie werden staatliche Beihilfen auf der Grundlage von Artikel 25 Absatz 2 der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) der EU-Kommission gewährt.3 Die Förderung erfolgt unter Beachtung der in Kapitel I AGVO festgelegten Gemeinsamen Bestimmungen, insbesondere unter Berücksichtigung der in Artikel 2 der Verordnung aufgeführten Begriffsbestimmungen (vgl. hierzu die Anlage zu beihilferechtlichen Vorgaben für die Förderrichtlinie).

    2 Gegenstand der Förderung

    Gegenstand der Förderung ist die Erforschung industrierelevanter Fragestellungen der Quantenkommunikation, um den Technologietransfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft gezielt zu unterstützen und auszubauen. Im Rahmen der vorliegenden Bekanntmachung sollen industriegeführte Forschungsvorhaben sowie ein begleitendes Schirm­projekt gefördert werden.

    2.1 Industriegeführte Forschungsvorhaben

    Die industriegeführten Vorhaben sollen als Teil des Innovationshubs Forschungsfragen zu Industrieanforderungen zur praktischen Anwendung bearbeiten. Dabei steht die Überführung einzelner Entwicklungen der Quantenkommunikation in die Anwendung im Mittelpunkt der Arbeiten.

    Thematische Schwerpunkte sind

    • die Absicherung von Industrienetzwerken und kritischen Infrastrukturen mittels Quantenkommunikation,
    • Feldtests hinsichtlich einer Überprüfung von Komponenten auf Nutzbarkeit in realen, industrierelevanten Anwendungsszenarien,
    • die Definition von Schnittstellen zwischen Systemkomponenten in Hardware und Software und das Vorantreiben diesbezüglicher Standardisierungsaktivitäten (Hierzu werden Kollaborationen von Forschenden, Standardisierungsorganisationen und namhaften Stakeholdern aus der Industrie ausdrücklich begrüßt.),
    • die Entwicklung von Hard- und Software, Modulen und Systemen für die Quantenkommunikation am Hochtechnologiestandort Deutschland und Europa.

    Gefördert werden interdisziplinäre Ansätze, die Forschende aus Hochschulen, Forschungsinstituten und Unternehmen aus den Bereichen der Quantenkommunikation sowie idealerweise auch aus der klassischen Kommunikationstechnologie und der allgemeinen IT-Sicherheit zusammenbringen. Ein Austausch von wissenschaftlichem Personal ­zwischen Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen innerhalb der Projektlaufzeit und darüber hinaus wird begrüßt. Es wird von den industriegeführten Vorhaben erwartet, im Rahmen eines Industriebeirats mit dem Schirmprojekt des Innovationshubs zusammenzuarbeiten und Ressourcen wie gegebenenfalls Testlabore mitzugestalten und zu nutzen. Für die Zusammenarbeit sollen pro Teilvorhaben personelle Ressourcen in Höhe von drei Personenmonaten vorgesehen werden.

    2.2 Schirmprojekt

    Neben den industriegeführten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten soll im Rahmen des Innovationshubs ein koordinativ arbeitendes Schirmprojekt gefördert werden, um die deutschlandweit vorhandenen Kompetenzen zur Quantenkommunikation zu bündeln und zu fokussieren. Das Schirmprojekt soll hierzu

    • mit den industriegeführten Vorhaben innerhalb des Innovationshubs sowie mit weiteren Forschungsvorhaben zur Quantenkommunikation auf deutscher und europäischer Ebene (z. B. QuNET, QR.X) in einem fortwährenden Dialog stehen und sich darüber hinaus mit den 6G-Forschungshubs sowie der 6G-Plattform vernetzen,
    • gemeinsame projekt- und fachübergreifende Workshops für die Bearbeitung von Fokusthemen und zur wirksamen Verbreitung der Forschungsergebnisse planen und durchführen,
    • federführend, im Dialog mit weiteren Fördermaßnahmen des BMBF zur Quantenkommunikation, eine Roadmap für einen langfristigen Transfer von Know-how aus der Wissenschaft in die Wirtschaft, für die Entwicklung und Markteinführung anwendungstauglicher Quantenkommunikationskomponenten und den Aufbau einer gut vernetzten Quantenkommunikationsindustrie in Deutschland erarbeiten,
    • weitere, sich neu eröffnende Forschungsthemen beobachten und in den Roadmap-Prozess einbringen,
    • zur Unterstützung der Quantenkommunikationsforschung in kleinen und mittleren Unternehmen ist zudem eine Einrichtung von Testlaboren mit verschiedenen thematischen Ausrichtungen vorgesehen. Die Einrichtung der Testlabore soll mit thematisch relevanten Quantenkommunikationsprojekten abgestimmt werden und in Zusammenarbeit mit passfähigen industriegeführten Forschungsvorhaben des Innovationshubs erfolgen,
    • um den Ausbau der Quantenkommunikationsindustrie zu unterstützen, soll das Schirmprojekt mit den Gründungsinkubatoren der Förderrichtlinie „StartUp-Secure“ zusammenarbeiten.

    Das wissenschaftlich und vernetzend arbeitende Schirmprojekt initiiert hierfür geeignete Aktivitäten und setzt diese anschließend um. In der Projektskizze sollen Konzeptvorschläge zur Erfüllung der hier genannten Anforderungen vorgelegt werden.

    Die Koordination des Schirmprojekts sollte bei einer in der Durchführung solcher Aufgaben erfahrenen Hochschule, außeruniversitären Forschungseinrichtung oder vergleichbaren Einrichtung liegen. Eine Förderung von Industrie­partnern im Rahmen des Schirmprojekts ist jedoch nicht ausgeschlossen. Für die enge Abstimmung mit anderen Fördermaßnahmen innerhalb des Quantenkommunikationsbereichs und darüber hinaus sollen im Vorhaben entsprechende Ressourcen eingeplant werden. Die Arbeiten sollen von einem Lenkungsausschuss aus den Projektpartnern geleitet werden, der sich eng mit einem Industriebeirat, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der industrie­geführten Forschungsvorhaben des Innovationshubs, abstimmt. Die anvisierte Projektlaufzeit für das Schirmprojekt ist vier Jahre.

    3 Zuwendungsempfänger

    Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und/oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der nichtwirtschaftlichen ­Tätigkeit des Zuwendungsempfängers (Hochschule, Forschungseinrichtung) dient, in Deutschland verlangt. Die Beteiligung von Start-ups, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und mittelständischen Unternehmen wird ausdrücklich erwünscht und bei der Projektbegutachtung positiv berücksichtigt.

    Das BMBF ist bestrebt, den Anteil der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in der Forschungsförderung zu erhöhen sowie die Vernetzung zwischen Forschenden der grundlagenorientierten außeruniversitären Forschungs­einrichtungen (insbesondere der Max-Planck-Gesellschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft) mit Forschenden an Hochschulen, in Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft und aus der Industrie zu stärken. Hochschulen, Fachhochschulen und technische Hochschulen sowie grundlagenorientierte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sind deshalb besonders aufgefordert, sich an den Verbundvorhaben zu beteiligen.

    Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, können neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben beziehungsweise Kosten bewilligt bekommen.

    Zu den Bedingungen, wann staatliche Beihilfe vorliegt/nicht vorliegt, und in welchem Umfang beihilfefrei gefördert werden kann, siehe FuEuI-Unionsrahmen.4

    KMU im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen.5 Der Antragsteller erklärt gegenüber der Bewilligungsbehörde seine Einstufung gemäß Anhang I der AGVO im Rahmen des schriftlichen Antrags.

    4 Besondere Zuwendungsvoraussetzungen

    Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die den Stand der Technik deutlich übertreffen und durch ein hohes wissenschaftlich-technisches sowie wirtschaftliches Risiko gekennzeichnet sind. Die Vorhaben müssen die in Nummer 2 (Gegenstand der Förderung) genannten Anforderungen an ihre wissenschaftlich-technische Zielsetzung erfüllen und sollen die Grundlage für weiterführende Innovationsprozesse legen. Die Förderung ist in der Regel auf einen Zeitraum von drei Jahren ausgelegt.

    Antragsteller müssen die Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen geförderten Verbünden und Initiativen in diesem Bereich zeigen.

    Antragsteller sollen sich – auch im eigenen Interesse – im Umfeld des national beabsichtigten Vorhabens mit dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation vertraut machen. Sie sollen prüfen, ob das beabsichtigte Vorhaben spezifische europäische Komponenten aufweist und damit eine ausschließliche EU-Förderung möglich ist. Weiterhin ist zu prüfen, inwieweit im Umfeld des national beabsichtigten Vorhabens ergänzend ein Förderantrag bei der EU gestellt werden kann. Das Ergebnis der Prüfungen soll im nationalen Förderantrag kurz dargestellt werden.

    Die Partner eines Verbundprojekts regeln ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung. Alle Verbundpartner, auch die, die Forschungseinrichtungen im Sinne von Artikel 2 (Nummer 83) AGVO sind, stellen sicher, dass im Rahmen des Verbunds keine indirekten (mittelbaren) Beihilfen an Unternehmen fließen. Dazu sind die Bestimmungen von Nummer 2.2 des FuEuI-Unionsrahmens zu beachten. Vor der Förderentscheidung über ein Verbundprojekt muss eine grundsätzliche Übereinkunft über weitere vom BMBF vorgegebene Kriterien nachgewiesen werden (vgl. BMBF-Vordruck Nr. 0110).6

    5 Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

    Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

    Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und für Vorhaben von Forschungseinrichtungen, die in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten7 fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten. Diese können unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Vorgaben (siehe Anlage) anteilig finanziert werden. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten vorausgesetzt. Zum Nachweis der Finanzierbarkeit des Eigenanteils sind auf Verlangen Unterlagen zur Prüfung der Bonität vorzulegen.

    Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen, die nicht in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer-Gesellschaft die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Vorgaben individuell bis zu 100 % gefördert werden können.

    Bei nichtwirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen und Universitätskliniken wird zusätzlich zu den durch das BMBF finanzierten zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

    Die zuwendungsfähigen Ausgaben/Kosten richten sich nach den „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA)“ und/oder den „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Kostenbasis (AZK)“ des BMBF.

    Für die Festlegung der jeweiligen zuwendungsfähigen Kosten und die Bemessung der jeweiligen Förderquote sind die Vorgaben der AGVO zu berücksichtigen (siehe Anlage).

    Weitere Angaben zur Art und Umfang der Zuwendung können den BMBF-Richtlinien zur Antragstellung entnommen werden: http://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare&formularschrank=bmbf

    Die vollständige Bekannmachung finden Sie hier:

    https://www.bmbf.de/bmbf/shareddocs/bekanntmachungen/de/2021/09/2021-09-24-Bekanntmachung-Quantenkommunikation.html

    In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH bis spätestens 3. Dezember 2021 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen.

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    news-2406Tue, 28 Sep 2021 10:03:35 +0200Die Metrologie im Blick https://photonicnet.de/Ausschreibung des Helmholtz-Preises 2022. Bewerbungsschluss 7. Januar 2022.

    Presseinformation 27.09.2021

    In der Welt der Metrologie – der Wissenschaft vom exakten Messen – ist er die höchste europäische Auszeichnung: der mit insgesamt 40 000 € dotierte Helmholtz-Preis. Mit ihm ehren der Helmholtz-Fonds e. V. und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft alle zwei Jahre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für hervorragende wissenschaftliche und technologische Errungenschaften auf dem Gebiet der Präzisionsmessung in Physik, Chemie und Medizin.

    Der Preis wird in zwei Kategorien ausgeschrieben: „Präzisionsmessung in der Grundlagenforschung“ und „Präzisionsmessung in der angewandten Messtechnik“. Bewerbungsschluss für die aktuelle Ausschreibung ist der 7. Januar 2022. Weitere Informationen über den Preis und das Bewerbungsverfahren sind auf der Webseite des Helmholtz-Fonds zu finden.

    BEWERBUNG
    Zugelassen werden Arbeiten, die in Europa oder in Zusammenarbeit mit deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern entstanden sind. Sie sollten selbst angefertigt und erst kürzlich abgeschlossen worden sein. Es können sowohl veröffentlichte als auch unveröffentlichte Arbeiten eingereicht werden. Für die Darstellung und den Umfang der Manuskripte gelten die gleichen Kriterien wie für die Abfassung wissenschaftlicher Artikel. Die Manuskripte können auf Deutsch oder Englisch verfasst werden. Englische Versionen sollten einen deutschen Titel und eine deutsche Zusammenfassung enthalten.

    PREISVERLEIHUNG
    Der Helmholtz-Preis wird am 12. Mai 2022 im Rahmen des internationalen WE-Heraeus-Seminars „High-Precision Measurements and Searches for New Physics“ im Physikzentrum in Bad Honnef verliehen. Das WE-Heraeus Seminar bietet ein vielfältiges und wissenschaftlich hervorragendes Vortragsprogramm. Vorträge der Preisträger zu den wissenschaftlichen Ergebnissen der ausgezeichneten Arbeiten sind ein wichtiger Bestandteil.

    DER HELMHOLTZ-FONDS E. V.
    Der Helmholtz-Fonds wurde 1913 als eingetragener Verein von den Mitgliedern des damaligen Kuratoriums der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt (PTR) in Berlin gegründet, darunter Albert Einstein, Carl von Linde, Walther Nernst, Max Planck, Wilhelm Conrad Röntgen und Wilhelm Wien. Der Helmholtz-Fonds e. V. ist eine gemeinnützige Einrichtung, die sich ganz der Metrologie verschrieben hat. Sie fördert den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und zeichnet regelmäßig herausragende metrologische Leistungen aus.

    ANSPRECHPARTNERIN
    Dr. Thekla Kiffmeyer Koordinatorin Helmholtz-Preis Tel.: +49 (0)531 592-3092 E-Mail: thekla.kiffmeyer(at)ptb.de

    Autor: Jens Simon

    Pressekontakt:
    Erika Schow
    Wissenschaftsredakteurin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    PÖ Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
    Bundesallee 100
    38116 Braunschweig
    Tel.: (0531) 592-9314
    Fax: (0531) 592-3008
    E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
    Web: www.ptb.de

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2405Mon, 27 Sep 2021 09:34:40 +0200ITO, Universität Stuttgart: Dr. Stephan Reichelt wird neuer Institutsleiter und Professor für Technische Optikhttps://photonicnet.de/Prof. Dr.-Ing. Stephan Reichelt hat den Ruf der Universität Stuttgart angenommen und übernimmt ab 01. Oktober 2021 die Institutsleitung des Instituts für Technische Optik (ITO) an der Fakultät 7: Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik. Er tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Wolfgang Osten an, der das ITO seit 2002 sehr erfolgreich leitete. Stephan Reichelt, geboren 1970 in Jena, hat an den Universitäten Chemnitz und Stuttgart Maschinen­bau studiert und dabei die Fachgebiete Technische Optik und Biomedizinische Optik vertieft.

    Danach arbeitete er am Institut für Technische Optik unter Leitung und Mentoring von Prof. Dr. Hans Tiziani als wissen­schaft­licher Mitarbeiter im Bereich Interferometrie, Asphärenmesstechnik und diffraktiver Optik. Er promovierte dort 2004 zum Dr.-Ing. über das Thema der interferometrischen Optikprüfung mit computergenerierten Hologrammen.

    2003 folgte ein Wechsel als Post Doc an die Universität Freiburg, Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK), Lehrstuhl für Mikrooptik (Prof. Dr. Hans Zappe), wo er interdisziplinäre Forschung zwischen Mikrosystemtechnik, Medizin und Optik vorantrieb. Mit Kollegen und Partnern wurden Forschungs­projekte zu durchstimmbarer Optik, Mikrooptik-Charakterisierung, MEMS-basierter endoskopischer OCT sowie im Bereich der physiologischen Vitalparameter-Sensorik durchgeführt.

    2007 erfolgte dann ein Wechsel in die Industrie zu SeeReal Technologies nach Dresden, einem Startup, welches holographische 3D-Display­technologien entwickelt. Dort verantwortete er die Entwicklung im R&D Bereich sowie die Prototypenentwicklung von neuartigen, holographischen 3D-Displays, welche in Kooperation mit internationalen Partnern vorangetrieben wurde.

    Von 2013 – 2021 war er als Entwicklungsleiter bei der SwissOptic AG (Heerbrugg, Schweiz) für kundenspezifische OEM-Produktentwicklungen im Auftrag internationaler Kunden aus der Halb­leiter­ausrüstung­s­industrie, der Geodäsie- und Metrologie-Branche tätig und entwickelte gemeinsam mit seinem Team abbildende Präzisionsoptik im DUV- bis NIR-Spektralbereich für Inspektions- und Messobjektive, Luftbildkameras, Systeme für die Lasermaterialbearbeitung sowie die maskenlose UV-Lithographie.

    Optische Systemtechnik, angewandte Optik sowie optische Messtechnik, Sensorik und digital-optische Bildgebung sind die Schwerpunkte seiner bisherigen wissenschaftlich-technischen Arbeit. Er fühlt sich einem ganzheitlichen Ansatz, einer ausgewogenen Symbiose zwischen Grundlagen- und anwendungs­orientierter Forschung sowie der damit verbundenen Applikationsrelevanz verpflichtet.

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Optik-Community, liebe Studierende

    Ich freue mich sehr über das Privileg und die Verantwortung, das Institut für Technische Optik an der Universität Stuttgart mit seiner über 60-jährigen Tradition und einwandfreien Reputation weiter­führen zu dürfen.

    Sie sind sicher neugierig und werden sich fragen: Wie geht es mit dem ITO weiter, und welche Schwerpunkte bzw. Forschungsfelder bleiben bestehen oder werden neu besetzt? Nun, da möchte ich Sie einerseits beruhigen und andererseits einen kleinen Ausblick geben.

    Die Kontinuität in den angestammten Forschungsfeldern des ITO (von den Grundlagen zur Anwendung, vom Design über Herstellung, Systemintegration und Applikation) ist mir eine Herzens­sache. Optische Messtechnik und Sensorik für industrielle und wissenschaftliche Anwendungen, Design und Simulation, jeweils von Nano bis in den Makrobereich sowie verbunden mit einem starken Technologieportfolio zur Strukturierung auf Nano-, Mikro- und Mesoskala stehen für das ITO – dies wird so bestehen bleiben! Wir haben weiter den Anspruch und die Ambition, Ihr erster Ansprech­partner zu sein, wenn es um die Lösung grundlegender oder anwendungsspezifischer Fragestellungen der technischen Optik geht, für den Sie einen wissenschaftlichen Partner benötigen.

    Daneben werden neue spannende Felder entstehen, welche sich unter dem Oberbegriff Bereich Digital Reality einordnen lassen. Neue Imaging-Technologien vereinen Digitalisierung, Mensch-Maschine Interfaces und Künstliche Intelligenz für Anwendungen den Bereichen Enterprise und Industrie 4.0. Dafür sind kreative, digital-analog optische Designs und System­architekturen erforder­lich.

    Alle Studierende mit einer Affinität zur Optik möchte ich ermuntern: Besuchen Sie unsere Vorlesungen, Übungen und Seminare, lassen Sie sich von der faszinierenden Welt der Optik begeistern, schauen Sie sich bei uns um und kontaktieren Sie mich, wenn Sie Interesse an Bachelor-, Master- oder Promotionsarbeiten haben!

    Ich möchte es nicht versäumen, Prof. Dr. Alois Herkommer und Dr. Tobias Haist herzlich zu danken. Beide haben hervorragend ad interim die Leitung und Professur in der vorangegangenen Übergangs­phase übernommen, was mir den Start sehr erleichtert.

    Ich bin erfreut, neugierig und gespannt – insbesondere freue ich mich auf eine gute Zusammenarbeit und den persönlichen Austausch mit Ihnen!

    Herzlichst, Ihr
    Stephan Reichelt

     

     

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenForschung und Wissenschaft
    news-2404Fri, 24 Sep 2021 13:10:39 +0200Young Researcher Award 2022https://photonicnet.de/For the twelfth time, the Erlangen Graduate School in Advanced Optical Technologies (SAOT) invites young researchers to apply for the SAOT Young Researcher Award (YRA) in Advanced Optical Technologies. The 100.000 € award is open to scientists with a proven record in optics, photonics and optical technologies.For more details, see

    SAOT Young Researcher Award (YRA) in Advanced Optical Technologies 2022

    Please send your application to Prof. Dr.-Ing. Michael Schmidt, Director and Coordinator of SAOT, via email: saot-administration(at)fau.de

    Deadline for applications is February 28, 2022.

    The award winner will be announced in April 2022, with the award ceremony taking place in the summer of 2022.

     

    Kontakt:

    Erlangen Graduate School in Advanced Optical Technologies (SAOT)

    www.saot.fau.de

    Friedrich-Alexander University Erlangen-Nürnberg (FAU)

    Paul-Gordan-Str. 6

    D-91052 Erlangen

     

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    news-2402Fri, 24 Sep 2021 08:47:05 +0200Gemeinsam für den Strahlenschutz in Europa: EURAMET startet ein neues Europäisches Metrologienetzwerk https://photonicnet.de/Zentrale Anlaufstelle bündelt die Kompetenzen – Koordination liegt bei der PTB. Weltweit sind mehr als 23 Millionen Menschen bei der Arbeit zeitweise ionisierender Strahlung ausgesetzt; die natürliche Strahlung ist allgegenwärtig und betrifft jeden. Und das Thema Strahlenschutz wird immer vielfältiger. Neueste Entwicklungen wie etwa gepulste Strahlung in medizinischen, industriellen oder technischen Anwendungen haben dazu geführt, dass immer häufiger Strahlungsfelder von wachsender Komplexität entstehen. Entsprechend anspruchsvoller wird auch die Metrologie, die genaue Messung dieser Strahlung, als Grundlage der Qualitätssicherung der eingesetzten Messgeräte zum Schutz von Mensch und Natur. Um die Kompetenzen der Metrologen, der Strahlenschützer, der Industrie und der anderen Akteure auf diesem Gebiet zu bündeln und zu fördern, ist jetzt ein Europäisches Metrologienetzwerk (EMN) für „Radiation Protection“ ins Leben gerufen worden. Unter dem Dach von EURAMET findet sich hier die Expertise von 16 nationalen Metrologieinstituten, zwei nationalen und einer europäischen Strahlenschutzorganisation. Koordinatorin ist Annette Röttger von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB).

    Die Idee des Strahlenschutzes entwickelte sich schon ein Jahr nach Röntgens Entdeckung der Röntgenstrahlung, nämlich im Jahr 1896 Damals prägte der amerikanische Ingenieur Wolfram Fuchs den Begriff „radiation protection“. Doch bis sich die Idee wirksam durchsetzte, folgte eine lange und wechselvolle Entwicklung, angefangen mit den schlimmen Strahlenschäden, die sich die Forschungspioniere auf diesem Gebiet oftmals zuzogen, bis hin zur heutigen Situation mit ihren vielfältigen, strengen gesetzlichen Schutzregelungen. Dabei umfassen diese Regelungen sowohl den Schutz der Beschäftigten vor beruflicher Strahlenexposition als auch den Schutz der Bevölkerung vor den Folgen der natürlichen Radioaktivität wie z. B. Radon. In letzter Zeit wurden beispielsweise die Bestimmungen zum Schutz der Augenlinse oder beim Umgang mit gepulsten Strahlungsfeldern, wie sie etwa in der Laser-Materialbearbeitung eingesetzt werden, verschärft. Neue europäische Regelungen zum Umgang mit Radon sind in der Umsetzung. An diese Bestimmungen muss die Messtechnik laufend angepasst werden. Bei Kalibrierung oder Prüfung reicht es nicht, das Gerät mit nur einer Strahlungsquelle zu testen, sondern es muss genau darauf geachtet werden, wie vielfältig die Anforderungen im späteren Einsatz sein werden. Nur so lässt sich gewährleisten, dass das Messgerät auch in realen Situationen zuverlässig misst. „Der technologische Wandel sorgt für ganz neue Fragestellungen, die schnell und zuverlässig gelöst werden müssen. So ist die Eignung eines Messgerätes für den möglicherweise komplexen Messzweck heute die zentrale Herausforderung in der Metrologie des Strahlenschutzes“, umreißt Annette Röttger, Leiterin der PTB-Abteilung „Ionisierende Strahlung“ und Koordinatorin des neuen Netzwerks, die herausfordernde Aufgabe.

    Es ist eine Aufgabe, die nur durch Arbeitsteilung gemeinsam zu lösen ist. „Es macht keinen Sinn, dass eine aufwendige Messeinrichtung gleich vielfach in Europa vorhanden ist und gleichermaßen wichtige Infrastrukturen für andere Aufgaben fehlen“, macht Röttger klar. „Stattdessen wollen wir in dem neuen Netzwerk ermitteln, wo Bedarf herrscht, und dort gezielt unsere Mitglieder dabei unterstützen, die fehlende Infrastruktur zu entwickeln“. Das neue Netzwerk hat also die Aufgabe, eine besser koordinierte Metrologie-Landschaft in Europa aufzubauen. „Es geht darum, die vorhandenen Kompetenzen und Kapazitäten klug zu bündeln, um den größtmöglichen Nutzen daraus zu ziehen – und schließlich mit Weitsicht neue Kompetenzen zu bilden“, so die Koordinatorin. „Nur dann können Menschen und Organisationen sicher sein, dass die strengen gesetzlichen Regeln in Europa überall in gleicher Qualität in die Praxis übertragen werden. So können wir die Einführung neuer Technologien kompetent begleiten und gleichzeitig das Schutzniveau in Europa erhalten und ausbauen.“

    Das EMN für Radiation Protection fügt sich in die Reihe bestehender Metrologienetzwerke ein, die EURAMET, die Europäische Vereinigung nationaler Metrologieinstitute, in den letzten drei Jahren auf die Beine gestellt hat. Aktuell sind es neun Netzwerke, die auf ihrem jeweiligen Gebiet den europäischen und globalen Metrologiebedarf analysieren und koordiniert angehen wollen. Die jeweiligen Mitgliedsinstitute formulieren gemeinsame Strategien zu Forschung, Infrastruktur, Wissenstransfer und Dienstleistungen. Die Mitglieder verpflichten sich, einen Beitrag zum EMN zu leisten und dabei zu helfen, nachhaltige Strukturen zu schaffen, die von Anfang an strategisch geplant sind. Dabei streben die EMNs danach, eine zentrale Anlaufstelle in Europa zu werden. Das Ziel ist, eine langfristige Infrastruktur aufzubauen, in der aus Regulierung, Politik und Industrie der aktuelle Bedarf zu diesem Thema gesammelt wird. Das EMN unterstützt dabei die Koordinierung von Fachwissen, um die vorhandenen Ressourcen besser zu nutzen.

    Das EMN für Radiation Protection wurde am 16. September 2021 offiziell gegründet. Die ersten Mitglieder sind die PTB, NPL (Vereinigtes Königreich), Vinča (Serbien), IMBiH (Bosnien und Herzegowina) sowie IFIN-HH (Rumänien); das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist Partner. Als weitere Mitglieder sind Organisationen aus Frankreich, Tschechien, Italien, Polen, Kroatien, Portugal, Slowenien, Belgien, Schweden und Finnland vorgesehen. Eine Erweiterung der Mitgliederzahl ist ausdrücklich gewünscht.

    Mit der zentralen Unterstützung von EURAMET bündelt das Netzwerk die Kompetenzen seiner Mitglieder und bietet ihren Dienstleistungen eine gemeinsame Plattform. „Das EMN für Radiation Protection wird außerdem durch das Internationale Büro für Maß und Gewicht (BIPM) und die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) im herausragenden Maße unterstützt und erfreut sich über eine intensive Zusammenarbeit mit diesen global agierenden Organisationen“, sagte Annette Röttger.

    Eine der wichtigsten Aufgaben des EMNs wird sein, der Metrologie des Strahlenschutzes eine starke Stimme in Europa zu geben, um zukünftig die technologische Entwicklung verantwortungsvoll begleiten und unterstützen zu können.
    es/ptb

    Ansprechpartnerin
    Dr. Annette Röttger, Leiterin der PTB-Abteilung 6 Ionisierende Strahlung, Telefon: (0531) 592-6010, annette.roettger(at)ptb.de

    Autor: Erika Schow

    Pressekontakt:
    Erika Schow
    Wissenschaftsredakteurin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    PÖ Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
    Bundesallee 100
    38116 Braunschweig
    Tel.: (0531) 592-9314
    Fax: (0531) 592-3008
    E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
    Web: www.ptb.de

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    news-2403Fri, 24 Sep 2021 08:18:00 +0200Innovationspreis Niedersachsen 2021 steht im Zeichen zukunftsweisender Technologienhttps://photonicnet.de/Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann und Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler haben in Hannover innovative Projekte aus Niedersachsen in den Kategorien ‚Vision‘, ‚Kooperation‘ und ‚Wirtschaft‘ mit dem Innovationspreis Niedersachsen geehrt – in diesem Jahr gemeinsam mit Dr. Hildegard Sander, der Vorstandsvorsitzenden des Innovationsnetzwerks Niedersachsen.„Durch diese Auszeichnung wollen wir gemeinsam das innovative Potenzial in unserem Land hervorheben. Nicht nur die Siegerinnen und Sieger, sondern alle Bewerberinnen und Bewerber zeigen, dass die niedersächsischen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein enormes Innovationspotenzial besitzen“, so das Fazit von Niedersachsens Wirtschaftsminister Althusmann nach der Preisverleihung.

    „Neben der Innovation müssen wir auch Transferstrukturen mitdenken“, ergänzt Wissenschaftsminister Thümler. „Daher freue ich mich besonders, wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Unternehmerinnen und Unternehmern erfolgreich zusammenarbeiten, um Ideen made in Niedersachsen in Produkte und Anwendungen für Wirtschaft und Gesellschaft umzuwandeln.“

    In der Kategorie ‚Vision‘ gewinnen der GAIA Aerospace e.V. aus Braunschweig und die GEPARD-Aerospace GmbH aus Faßberg mit dem Projekt ‚Valkyrie‘.

    Die Kommerzialisierung der Raumfahrt gewinnt immer stärker an Relevanz. Das diesjährige Siegerprojekt aus Braunschweig hat einen konkurrenzlos günstigen und flexiblen Weg gefunden, sogenannte Cubesats in den erdnahen Orbit zu bringen. Dazu soll eine speziell auf diese kleinen Satelliten ausgerichtete Rakete entstehen, die luftgestützt starten kann. Das „Valkyrie“ getaufte Transportsystem wird unter dem Rumpf eines Airbus 320 angebracht und auf Höhen von mindestens zehn Kilometern gezündet. Die Besonderheit: Diese ‚erste Stufe‘ ist vollständig wiederverwendbar.

    „Wir werden das bahnbrechende Projekt gern mit der Landesinitiative Niedersachsen Aviation begleiten und unterstützen – vielleicht sogar bis zur Etablierung eines eigenen Weltraumbahnhofs in Niedersachsen“, prognostiziert Wissenschaftsminister Thümler.

    Mit dem landesweiten Robotikbildungsprojekt ‚Robonatives Initiative‘ gewinnt in der Kategorie ‚Kooperation‘ die Robokind Stiftung in Kooperation mit der Roboterfabrik der Leibniz Universität Hannover, der Industrie- und Handelskammer Hannover und der Region Hannover.

    Die Themen Robotik und Künstliche Intelligenz werden Niedersachsens Wirtschaft zunehmend beeinflussen. Die kommenden Generationen brauchen daher frühzeitige Aus- und Weiterbildungen. Die Bildungsinitiative hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Themen als Teil des Wissens- und Erfahrungsschatzes bereits in Schule und Ausbildung zu verankern. Das Konzept dabei ist ganzheitlich: Es beinhaltet zielgruppenspezifische und zertifizierte Schulungsangebote, die Vermittlung von Fachwissen durch Lehrkräfte, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Unterstützung durch ein branchenübergreifendes Netzwerk. Besonders ist jedoch die einmalige Verbindung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Belange und die enge Kooperation der regionalen Partnerinnen und Partner, die das Erfolgsmodell gemeinsam tragen.

    „Möglich wurde die Initiative nur durch erfolgreiche Kooperation: Die Robokind Stiftung hat in Zusammenarbeit mit verschiedenen regionalen Partnerinnen und Partnern eine Blaupause für ‚Robotikschulungen made in Niedersachsen‘ erstellt, die nun in den unterschiedlichen Regionen aufgebaut werden kann“, sagt Dr. Hildegard Sander.

    In der Kategorie ‚Wirtschaft‘ gewinnt die innoSEP GmbH aus Hannover mit ihrer KI-Plattform für den industriellen Einsatz.

    Mit ihrer revolutionären No-Code-KI-Plattform vereint die innoSEP GmbH zwei weit voneinander entfernte Fachdisziplinen miteinander: die Ingenieurwissenschaft und die Softwareentwicklung. Zukünftig können Industriebetriebe künstliche Intelligenz (KI) stärker und häufiger einsetzen, während der vereinfachte Zugang gleichzeitig mehr Experimentierräume für den Einsatz von KI ermöglicht. Die Plattform löst zudem ein grundlegendes Problem bei der Implementierung künstlicher Intelligenz in Industrie und Produktion: Mit der KI-Software für industrielle Anwendungen können Fachexpertinnen und -experten nun selbst und ohne umfassende Programmierkenntnisse KI-Anwendungen bedienen und erstellen.

    Minister Althusmann: „Das Projekt ist ein innovativer Durchbruch in der KI-Entwicklung. In Zukunft wird es möglich sein, künstliche Intelligenz überall in der Industrie implementieren zu können. Ich bin sehr gespannt, wo die Technologie in Niedersachsen zum Einsatz kommen wird.“

    Kontakt:

    Geschäftsstelle des Innovationsnetzwerks Niedersachsen
    c/o Innovationszentrum Niedersachsen GmbH

    Schillerstr. 32
    30159 Hannover

    E-Mail-Adresse:
    inn@nds.de

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    news-2400Thu, 23 Sep 2021 08:46:20 +0200 Excelitas – Feierliche Einweihung des Produktionsneubaus im Göttinger Science Parkhttps://photonicnet.de/Excelitas erweitert seine Kapazitäten am Qioptiq-Standort in Göttingen. Am Dienstag, 21. September 2021, wurde der neue Produktionsstandort im Göttinger Science Park feierlich eröffnet. Das Investitionsvolumen betrug rund 25 Millionen Euro.Rund 90 Gäste nahmen an der Eröffnungsfeier teil, darunter der Oberbürgermeister der Stadt Göttingen, Rolf-Georg Köhler, die Kandidatinnen für das Oberbürgermeister-Amt Petra Broistedt und Doreen Fragel sowie die Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler, Jürgen Trittin und Konstantin Kuhle.

    „Unsere Entscheidung, im Göttinger Science Park in ein neues Produktionsgebäude zu investieren, untermauert die strategische Bedeutung des Standortes Göttingen innerhalb des Excelitas-Konzerns. Das neue Gebäude bietet uns als Hightech-Unternehmen optimale Voraussetzungen für die Inbetriebnahme zusätzlicher Reinraumkapazitäten, die essenziell für weiteres Wachstum sind. Darüber hinaus ermöglicht das Grundstück Science Park zusätzliche potenzielle Erweiterungen“, unterstreicht Dr. Robert Vollmers, VP Operations, Commercial Optics bei Excelitas und Qioptiq-Geschäftsführer.

    Rolf-Georg Köhler, Oberbürgermeister der Stadt Göttingen: „Göttingen ist ein exzellenter Wissenschaftsstandort und beheimatet hochspezialisierte und weltweit erfolgreich agierende Wirtschaftsunternehmen. Wenn eine Stadt wirtschaftlich gut aufgestellt ist, dann kommt das direkt den Menschen zugute. Vor diesem Hintergrund ist die Einweihung des Neubaus als sichtbares Zeichen für den wirtschaftlichen Erfolg von Qioptiq und für den Wirtschaftsstandort Göttingen zu sehen. Herzlichen Glückwunsch!“

    „Trotz der erheblichen Komplexität dieses Projekts, das inmitten einer globalen Pandemie hochqualifizierte externe und interne Ressourcen erforderte, konnte der Bau unseres neuen Standorts pünktlich und im Budget abgeschlossen werden. Im Namen von Excelitas Technologies danke ich unserem Führungsteam in Deutschland, allen Göttinger Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und unseren externen Partnern für ihr gemeinsames Engagement, das diesen Erfolg ermöglichte“, ergänzt Joel M. Falcone, Excelitas EVP & COO.

    Auf einem zunächst ca. 18.000 m² großen Areal entstand eine Produktionshalle, in der neue Reinräume der sehr hohen Reinheitsklasse ISO5 und zugehörige produktionsnahe Büroarbeitsplätze sowie die notwendige logistische Infrastruktur untergebracht sind. Das Gebäude hat eine Nutzfläche von insgesamt ca. 6.700 m², davon rund 1.500 m² Reinraumbereiche. Am neuen Standort werden in den nächsten Wochen ca. 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeit aufnehmen.

    Mit den neuen Flächen im Science Park stehen dem Unternehmen insgesamt rund 2.600 m² Reinräume zur Montage komplexer optischer Systeme sowie für die Bereiche Coating und weitere Optik-Produktionsprozesse zur Verfügung. Excelitas hatte bereits in den Jahren 2012, 2015 und 2017 substanziell in neue Reinräume am Stammsitz in der Königsallee in Göttingen investiert. Die Gesamtproduktionsfläche (Fertigung inklusive Reinräume, Labore und Lager) des Optikspezialisten in Göttingen beträgt mit Fertigstellung des neuen Produktionsgebäudes mehr als 8.000 m² (vorher: ca. 4.400 m²). Am Hauptstandort des Photonik-Unternehmens in der Königsallee in Göttingen wird auch zukünftig weiterhin produziert werden.

    Neben der Summe von rund 25 Millionen Euro für den Neubau hat das Unternehmen weitere rund 5 Millionen Euro in Anlagen und Ausrüstungen für die neue Produktionsstätte investiert. Dazu gehören eine Photovoltaik-Anlage, ein hochmodernes automatisches LeanLift-Materiallager sowie eine neue Ultraschall-Reinigungsanlage, die höchste Reinheitsanforderungen optischer Komponenten in der Halbleiterindustrie erfüllt.

    Excelitas hat in Deutschland mehrere Fertigungsstätten: in Feldkirchen, Göttingen, Aßlar, Wiesbaden und Regen. Erst am 3. September hat der Konzern ein weiteres deutsches Unternehmen übernommen – die PCO AG in Kelheim, einen marktführenden Entwickler und Hersteller von hochwertigen wissenschaftlichen CMOS-Kameras für die Bildgebung in der Biomedizin und in industriellen Hochgeschwindigkeitsanwendungen.

    Qioptiq in Göttingen hat aktuell ca. 360 Beschäftigte – Tendenz weiter steigend. Gesucht werden weiterhin engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Produktion und produktionsnahe Bereiche, Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb und Verwaltung. Auch in der Ausbildung ist das Unternehmen aktiv: Ausgebildet werden Feinoptiker, Industriekaufleute, Fachkräfte für Lagerlogistik und Industriemechaniker. Zudem wird ein duales Studium angeboten.

    Im Frühjahr wurde die Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG mit den Standorten Göttingen, Feldkirchen, Regen und Aßlar mit dem FOCUS-Siegel „Bester Arbeitgeber 2021“ ausgezeichnet. Zudem wurde das Unternehmen für das Jahr 2021 als klimaneutral zertifiziert.

    Über Excelitas Technologies

    Excelitas Technologies® Corp. ist ein führender Industrietechnologiehersteller, dessen innovative, marktorientierte Photoniklösungen die hohen Anforderungen von OEM-Kunden und Endanwendern an Beleuchtung, Optik, Optronik, Bildgebung, Sensorik und Detektion erfüllen. Excelitas trägt damit entscheidend zu Kundenerfolgen auf unterschiedlichsten Zielmärkten bei – von Biomedizin über Forschung, Halbleiter, industrielle Fertigung, Sicherheit, Konsumgüter bis hin zu Verteidigung und Luft- und Raumfahrt. Nach dem Erwerb von Qioptiq im Jahr 2013 beschäftigt Excelitas heute mehr als 7000 Mitarbeiter in Nordamerika, Europa und Asien, die sich für Kunden in aller Welt engagieren. Bleiben Sie auf Facebook, LinkedIn, Instagram und Twitter mit Excelitas in Verbindung.

    Kontakt:

    Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG

    Marina Schaefer, Göttingen

    Tel.: +49-551-6935-123
    E-Mail: marina.schaefer(at)excelitas.com

    Excelitas Technologies Corp.

    Oliver Neutert

    Marketingmanager EMEA und Asien-Pazifik
    Feldkirchen (bei München)

    Tel.: +49-89-255458-965

    E-Mail: oliver.neutert(at)excelitas.com

    Internet: www.excelitas.com

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2401Thu, 23 Sep 2021 08:39:00 +0200Frank Härtig ist Präsident der IMEKO https://photonicnet.de/Der Vizepräsident der PTB setzt sich für die weltweite Weiterentwicklung von Messtechnik ein und ist Gastgeber des IMEKO-Weltkongresses 2024. Dr.-Ing. Prof. h. c. Frank Härtig, Vizepräsident der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), hat am 3.9.2021 die Präsidentschaft der International Measurement Confederation (IMEKO) übernommen. In den kommenden drei Jahren steht er an der Spitze dieses nichtstaatlichen Zusammenschlusses, dessen 42 Mitgliedsorganisationen sich mit der weltweiten Weiterentwicklung von Messtechnik befassen. Seine Ernennung fand im Rahmen des – diesmal digitalen – IMEKO-Weltkongresses 2021 statt.

    Hochentwickelte Messtechnik ist die Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung und Spitzenforschung. Und auch zukünftige Herausforderungen wie die weltweite Digitalisierung, die Neuordnung der Energieversorgung, Maßnahmen gegen den Klimawandel oder künftige Quantentechnologien brauchen verlässliche Messverfahren, um zu gelingen. Daher hat sich die 1958 gegründete IMEKO zum Ziel gesetzt, den Austausch von Wissenschaftlern und Ingenieuren zu fördern und so die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Messtechnik zu verbessern.

    Bereits seit 2018 koordiniert Frank Härtig als „President Elect“ die 25 technischen Komitees der IMEKO, die sich unterschiedlichen Spezialgebieten der Messtechnik widmen. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Ausrichtung des kommenden IMEKO-Weltkongresses 2024 in Hamburg, zu dem hoffentlich wieder viele Teilnehmer persönlich anreisen werden, um sich auszutauschen. 

    Weitere Informationen

    Autor: Imke Frischmuth

    Pressekontakt:
    Imke Frischmuth
    Wissenschaftsredakteurin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    PÖ Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
    Bundesallee 100
    38116 Braunschweig
    Tel.: (0531) 592-9323
    Fax: (0531) 592-3008
    imke.frischmuth(at)ptb.de
    Web: www.ptb.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2398Wed, 22 Sep 2021 22:29:44 +0200VI Systems participates in energy efficient data link projecthttps://photonicnet.de/The Green ICT project of the German Federal Ministry of Education and Research (BMBF) has been awarded to a consortium of companies and universities which aims to reduce the energy consumption of edge servers in 5G networks by 90%.VI Systems is part of a consortium of companies and universities which is has been awarded with a grant from the German Federal Ministry of Education and Research (BMBF). The total funding of EUR 12 million will be divided among the three winners of the Green ICT innovation competition. The project EC4 in which VI Systems participates ranks on the first place. It aims at the next generation of energy efficient high speed optical data communication links to reduce the energy consumption of edge servers in 5G networks by 90%.

    The consortium is led by the Technical University of Dresden, Mobile Messaging Systems Section, and includes 11 companies and associated partners including Nokia Bell Labs, Vodafone, Globalfoundries, National Instruments. VIS is a leader in low cost optical components for the shortwave wavelength division multiplexing (SWDM) spectral range (vertical surface emitting laser (VCSEL) and photodetector chips) presently capable to 224 Gbps per single wavelength. It is expected that much higher data rates can be achieved with VCSEL chips in the future.

    SOURCE

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    news-2396Wed, 22 Sep 2021 22:22:22 +0200German Astronomical Society 2021 Awardshttps://photonicnet.de/The German Astronomical Society (AG) has named its prize winners for 2021. Jocelyn Bell Burnell is honoured with the Schwarzschild Medal; Fabian Schneider receives the Ludwig Biermann Award, Martin Roth the Instrument Development Award, Anke Arentsen the Doctoral Thesis Award and Uwe Reichert the Bürgel Prize. Lukas Weghs is awarded the Jugend forscht special prize.Professor Dame Jocelyn Bell Burnell, currently visiting Professor of Astrophysics at the University of Oxford, receives the Karl Schwarzschild Medal of the German Astronomical Society 2021 for her outstanding contributions to the field of astrophysics. With the highest award for astronomical research in Germany, the Astronomical Society honours Professor Bell Burnell as an eminent scientist whose work has not only created the field of pulsar astronomy - with diverse applications in a wide range of fundamental physics and astrophysics - but has had a great impact on the field of astrophysics as a whole. Many prestigious institutions and organisations, such as the Institute of Physics and the Royal Astronomical Society, have benefited greatly from her scientific leadership. With persistence and insight, driven by curiosity and determination, her discoveries, her research and her life-long dedication to conducting and promoting astronomical research, she has been one of the most inspiring scientists for generations.

    Professor Martin Roth from the Leibniz Institute for Astrophysics Potsdam (AIP) is being honoured with the Instrument Development Award for his significant work on the development of 3D spectroscopy, his outstanding contributions to the research and development of astrophotonics, to the teaching and training of young scientists in astronomical instrumentation, and to the resulting advances in the astrophysical study of resolved stellar populations. Under his leadership, the PMAS instrument was a breakthrough in the observational technique of integral field spectroscopy, crowned by the successes of MUSE and VIRUS, producing internationally visible science results. He also been a pioneer in multi-disciplinary research, and transfer of knowledge and technology, e.g., the use of astronomical instrumentation for medicine and life science. His achievements include the establishment of the interdisciplinary centre innoFSPEC, which is dedicated to the development of astrophotonic technologies and is unique in Germany.

    With the Ludwig-Biermann-Award, the AG honours Fabian Schneider, junior group leader at the Heidelberg Institute for Theoretical Studies (HITS), for his work on the study of the evolution of massive stars, binary stars and supernovae. His research achievements led to numerous and highly cited publications. He is considered an internationally recognized expert in his field. Fabian Schneider received his PhD at the University of Bonn in 2015. He then moved to Oxford University as a Hintze Fellow. In 2018 he became a Gliese Fellow at the Center for Astronomy at Heidelberg University. In 2020, he received an ERC Starting Grant, and started to establish a research group focused on stellar evolution theory and the turbulent and explosive lives of massive stars at HITS in January 2021.

    For her spectacular results on the chemical composition and dynamics of stars in the inner regions of our Milky Way, the AG awards the Doctoral Thesis Prize to Anke Arentsen. She received her PhD from the Leibniz Institute for Astrophysics Potsdam (AIP) and is currently a postdoc at the astronomical observatory in Strasbourg. Her PhD thesis was dedicated to Galactic Archeology and the oldest stars in our home galaxy. Anke Arentsen made important contributions to the understanding of the Milky Way and what it looked like at its infancy. She published the scientific results of her dissertation in several publications and successfully presented them at international conferences and public lectures.

    The AG awards the Bruno H. Bürgel Prize to Uwe Reichert, for excellent popular representations of the latest astronomy results in the German media. As editor-in-chief of the astronomy magazine Sterne und Weltraum, Uwe Reichert played a leading role in determining the development and content of the magazine for over 13 years, and was extremely adept at adapting the editorial and technical practices to the new challenges of the digital media world. Sterne und Weltraum is the leading German language publication for generally accessible astronomy. It is a globally unique cooperation between active professional astronomers, the amateur astronomy community, and science journalists. It is characterised by outstanding quality, educational materials, an internet platform with daily astronomy news, and a very successful Twitter and Youtube channel.

    Lukas Weghs, from the Städtisches Gymnasium Kempen, receives a special price from the AG for the best work in the field of astronomy in the national competition "Jugend forscht" (youth's research). With his work "Photometric search for Exomoons by using deep learning and a convolutional neuronal network", which he developed at the Institute of Planetary Research at DLR in Berlin, he was also the national winner in the field of space and earth sciences. Lukas developed a self-learning program for a high-performance computer that supports the search for moons around exoplanets. The program systematically analyses deviations in the light curve of transit events that cannot be explained by the transiting planet alone. It thus provides clues to the possible existence of exomoons.

    The award ceremonies will take place during the virtual annual meeting of the German Astronomical Society from September 13-17, 2021.

     

    Photos and Credits:

    Jocelyn Bell Burnell: Courtesy Royal Society of Edinburgh
    Martin Roth: BMBF
    Fabian Schneider: Annette Mück / HITS
    Anke Arentsen: private
    Uwe Reichert: private

    SOURCE

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    news-2395Wed, 22 Sep 2021 14:44:12 +0200TRUMPF erhöht Investment in Q.ANT https://photonicnet.de/TRUMPF erhöht sein Investment in die Tochtergesellschaft Q.ANT und steigt damit in die Entwicklung von Quantencomputer-Chips ein. Das Start-up Q.ANT hat ein Photonik-Chip-Verfahren entwickelt, mithilfe dessen hochspezielle Lichtkanäle auf Silizium-Chips aufgebracht werden können. Etablierte elektronische Großrechner lassen sich durch diese hochmoderne Quantentechnologie erweitern.

    Die Technologie von Q.ANT ist die Basis für den Einsatz von Quantencomputern unter Alltagsbedingungen und in gewöhnlichen Rechenzentren. Die Quantencomputer-Chips benötigen keine aufwändige Kühlung oder vibrationsfreie Umgebung. Im Vergleich zu anderen Quantencomputer-Plattformen ist das Herstellungsverfahren einfach und ermöglicht die Generierung von vielen Quantenbits.

    Die Quantencomputer-Chips sollen bei der TRUMPF-Tochtergesellschaft TRUMPF Photonic Components in Ulm produziert werden.

    Die vollständige Pressemeldung finden Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2394Tue, 21 Sep 2021 13:38:35 +0200BMBF: 6G-Industrieprojekte zur Erforschung von ganzheitlichen Systemen und Teiltechnologien für den Mobilfunk der 6. Generationhttps://photonicnet.de/Richtlinie zur Förderung der „6G-Industrieprojekte zur Erforschung von ganzheitlichen Systemen und Teiltechnologien für den Mobilfunk der 6. Generation“ im Forschungsprogramm für Kommunikationssysteme „Souverän. Digital. Vernetzt.“, Bundesanzeiger vom 13.09.20211 Förderziel und Zuwendungszweck

    Die Fördermaßnahme ist Teil des neuen Forschungsprogramms der Bundesregierung zu Kommunikationssystemen „Souverän. Digital. Vernetzt.“, in dem die gezielte Unterstützung und der Ausbau der Forschung und Entwicklung des Mobilfunks der 6. Generation (6G) in Deutschland ein wesentliches Handlungsfeld zur Umsetzung der strategischen Ziele des Programms darstellt. Aktuelle internationale Entwicklungen zur Erforschung von 6G weltweit weisen darauf hin, dass 6G zu einer Schlüsseltechnologie werden wird. Mit der Erforschung des zukünftigen Kommunikationssystems 6G leistet die Fördermaßnahme einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Zukunftskompetenzen Deutschlands im Rahmen der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung. Da Kommunikationssysteme integraler Bestandteil und Voraussetzung jedweder Digitalisierung sind, hat das Programm Berührungspunkte zu zahlreichen weiteren laufenden oder geplanten Strategien und Programmen der Bundesregierung und ihren Ressorts. Bezüge bestehen insbesondere zu den Forschungsprogrammen zur IT-Sicherheit, zur zivilen Sicherheit, zur Industrie 4.0, zur Medizintechnik, zum autonomen und vernetzten Fahren, zur Mikroelektronik, zu interaktiven Technologien, zu Quantentechnologien sowie zur Zukunft der Wertschöpfung.

    Ziel der Fördermaßnahme ist es, einen wichtigen Schritt hin zur technologischen Souveränität Deutschlands und Europas zu gehen. Ein Beitrag zur technologischen Souveränität soll durch den Ausbau der Forschung und Entwicklung zu Schlüsseltechnologien für zukünftige Kommunikationssysteme, Know-how-Ausbau in der Wirtschaft, Fachkräfteausbildung und Mitgestaltung in der Standardisierung geleistet werden. Anspruch ist es, in diesem Forschungsfeld an der Spitze der bereits anlaufenden internationalen Forschung zu agieren und frühzeitig den Transfer in die Anwendung vorzubereiten. Deutschland und Europa müssen 6G maßgeblich mitgestalten, frühzeitig technologische Grundlagen entwickeln und patentrechtlich schützen und somit das Fundament dafür legen, bei dieser Schlüsseltechnologie mit innovativen und international wettbewerbsfähigen Produkten wichtiger Akteur am globalen Markt zu werden. Mit der Maßnahme soll somit ein wichtiger Beitrag dazu geleistet werden, dass Deutschland in der Weltspitze als Technologieanbieter wieder eine führende Rolle einnimmt. Für die Forschung, die Entwicklung und vor allem den Transfer von 6G im Sinne von technologischer Souveränität ist ein holistischer Systemansatz maßgeblich für den Erfolg. Das 6G-Ökosystem umfasst deshalb alle Technologieebenen, d. h. die Material-, Komponenten-, Mikroelektronik-, Modul- und Netzebenen (einschließlich IT-Sicherheit, Software und künstliche Intelligenz). Das Gesamtsystem muss entwickelt, demonstriert und validiert werden. Ergänzend wird auch die explorative Forschung zu den für 6G relevanten Teiltechnologien unterstützt, um eine besonders hohe Technologietiefe und -diversität zu erreichen. Kooperationen bei der Validierung der 6G-Technologien mit den 6G-Forschungs-Hubs zur Hebung von Synergien sind anzustreben. Eine angemessene Mitarbeit an übergreifenden Fragestellungen in Arbeitsgruppen der 6G-Plattform ist verpflichtend. Damit Deutschland auf gleicher Ebene mit anderen nationalen 6G-Programmen agieren und im Wettbewerb bestehen kann, sind staatliche Zuwendungen erforderlich.

    Der Zweck der Zuwendungen ist es, schlagkräftige industriegeführte Verbundprojekte und kompakte Pionierprojekte dabei zu unterstützen, umfassende Forschung zu grundlegenden Technologien für 6G und begleitend zu der dafür notwendigen fasergebundenen Kommunikation (Backbone) vorzubereiten. Dabei sollen Gesamt- bzw. Teilsysteme für 6G in einer üblichen Projektlaufzeit von drei Jahren auf allen erforderlichen technologischen Ebenen erforscht, entwickelt und demonstriert werden. Hierzu ist eine dem Vorhaben angemessene Methodik zu verwenden und es sind die im Projekt erzielten Ergebnisse geeignet zu evaluieren, zu bewerten, zu publizieren und für die weitere Verwertung vorzubereiten.

    Mit der Maßnahme soll im Ergebnis erreicht werden, dass wissenschaftliche und wirtschaftliche Akteure aus Deutschland bei der Ausgestaltung der technologischen Grundlagen von 6G im weltweiten Vergleich eine starke Rolle einnehmen. Diesbezügliche Indikatoren sind u. a.: Anzahl von 6G-relevanten Patenten, Anzahl unter deutscher Mitwirkung entstandener Beiträge zu Standardisierungsgremien für 6G, Anzahl der multilateralen Kooperationen zu 6G mit anderen Staaten (die die demokratischen Grundsätze der EU teilen), Wachstum des Forschungs- und Entwicklungs-Personals in der Telekommunikationsbranche, die Berücksichtigung von deutschen Interessen bei der Frequenzregulierung, Erhöhung der Produktvielfalt bzw. Herstellerdiversität für Netzausrüstung („Made in Germany“ oder in Europa gefertigt), Steigerung des Anteils von in Deutschland und Europa hergestellten Netzkomponenten in der deutschen Mobilfunkinfrastruktur (samt Kernnetz) und Anreize zu schaffen, Netzkomponenten in Deutschland zu fertigen. Die Ergebnisse der Fördermaßnahme sollen dabei helfen, die Abhängigkeit bei Schlüsselkomponenten von außereuropäischen Herkunftsländern in Lieferketten weitestgehend zu reduzieren. So soll die Innovations- und Wertschöpfungskette möglichst durchgängig im deutschen und europäischen Raum verbleiben. Damit soll ein wesentlicher Beitrag zur technologischen Souveränität Deutschlands und Europas geleistet werden. Auch die Folgen der Corona-Pandemie sollen für die Unternehmen abgeschwächt werden, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen und die Weichen für ein starkes Ökosystem für Netztechnologien zu stellen.

    2 Gegenstand der Förderung

    Gefördert werden Verbundprojekte,

    • die sich aus schlagkräftigen Konsortien zusammensetzen, die aufgrund ihrer beteiligten Stakeholder aus der Telekommunikationsindustrie, Anwenderindustrien und Industrieverbänden einen starken Einfluss auf die internationale Mobilfunkstandardisierung und -regulierung ausüben können, und sich der Erforschung und Entwicklung einer ganzheitlichen 6G-Architektur und der dafür notwendigen Technologien im Rahmen von zukunftsweisenden Anwendungsszenarien widmen,
    • in denen die Partner sich ergänzende Module für ein flexibles 6G-Gesamtsystem mit offenen Schnittstellen entwickeln, um die Produktvielfalt zu stärken und gleichzeitig attraktive Angebote für Anwenderindustrien zu schaffen (für die Konsortien der Verbundprojekte ist eine Struktur zu wählen, die unternehmensseitig im technologischen Schwerpunkt junge Unternehmen und KMU aufweist und welche durch weitere notwendige Stakeholder wie zuvor beschrieben ergänzt wird),
    • die sich auf einzelne erfolgversprechende Themenschwerpunkte für ein zukünftiges 6G-System konzentrieren und als Pionierprojekte die zuvor genannten Projekte für 6G-Gesamtsysteme flankieren.

    Gegenstand der Förderung sind innovative Lösungen, mit denen sich in geeigneter Zusammenstellung ganzheitliche Systeme und einzelne erfolgversprechende Themenschwerpunkte für den Mobilfunk der 6. Generation realisieren lassen. Themenschwerpunkte sind z. B.:

    • Konzepte für öffentliche und nichtöffentliche Mobilfunknetze, die speziell auf zentrale Industriezweige Deutschlands zugeschnitten sind,
    • hochleistungsfähige Funkschnittstellen in Bezug auf Datenrate, Spektrumsnutzung, Zuverlässigkeit, Latenz und Energieverbrauch,
    • Technologien und Ansätze für resiliente, sichere und hochzuverlässige Kommunikationssysteme,
    • Konzepte für Flächenabdeckung durch ultrabreitbandige intelligente und aktiv anpassbare 6G-Antennensysteme für Gigahertz- und Terahertz-Frequenzbereiche,
    • tiefe Integration von KI-Technologien zur Netzsteuerung und -optimierung sowie in Übertragungsverfahren und Signalverarbeitung,
    • Mobilfunknetze als Infrastruktur für mobile, netzunterstützte KI- und Rechendienste,
    • neue Netztopologien und Systemarchitekturen, beispielsweise zur Umsetzung industrieller Anwendungsfälle,
    • innovative Sharing-Konzepte zur effizienteren Nutzung des Spektrums,
    • Unterstützung von neuer, agiler Mensch-Maschine-Interaktion und von personenbezogenen telemedizinischen Anwendungen,
    • Nutzung von Quantentechnologien für die Verbesserung klassischer Kommunikationssysteme,
    • flexible, modulare, skalierbare und programmierbare Infrastrukturen, z. B. hinsichtlich einer vertrauenswürdigen Architektur,
    • Netzoptimierung der Ressourcen- und Energieeffizienz,
    • Individualisierung der Funkumgebung durch intelligente, rekonfigurierbare Oberflächen,
    • Nutzbarmachung von höheren Frequenzen im Millimeterwellen- und (Sub)Terahertzbereich, auch für den mobilen Funkzugang,
    • optische Hochgeschwindigkeitsnetze und photonisch-elektronische Integration für Kommunikationssysteme,
    • Konzepte für hohe Lokalisierungsgenauigkeit im Zentimeterbereich und die sensorische Erfassung der Umwelt mittels Kommunikationstechnologien (z. B. in der Produktion),
    • Technologien, um abgelegene ländliche Gebiete besser versorgen zu können, wie z. B. die Integration von nicht-terrestrischen Kommunikationsnetzen,
    • drahtlose Technologien, die eine hohe elektromagnetische Verträglichkeit aufweisen bzw. Alternativen für die Funkkommunikation darstellen, wie z. B. die optische Drahtloskommunikation im sichtbaren Licht.

    Die genannten Themenschwerpunkte sind als Beispiele zu sehen. Weitere nichtgenannte Schwerpunkte mit hoher Relevanz für 6G können ebenfalls adressiert werden.

    Als grundlegende Querschnittsthemen sollen von den Verbundprojekten die Themen Security by Design (unter Berücksichtigung möglicher Angriffe mittels Quantencomputern), Nachhaltigkeit, hier insbesondere im Sinne der Energieeffizienz, Datensparsamkeit, Langlebigkeit und ressourcenschonenden Instandhaltung, möglichst geringer Strahlenexposition und möglichst hoher gesellschaftlicher Akzeptanz mit Bezug zu den untersuchten Themenschwerpunkten erforscht werden. Darüber hinaus zählen Normung, Frequenzregulierung und Vorbereitung der Standardisierung zu weiteren wichtigen Querschnittsthemen, die im Kontext der Projektarbeiten themenbezogen adressiert werden müssen.

    Um die Wirkkraft der 6G-Initiative zu erhöhen, sind die Verbundprojekte verpflichtet, mit der begleitenden 6G-Plattform zu übergeordneten Fragestellungen wie z. B. Roadmapping, 6G-Architekturdefinitionen, Anforderungsdefinitionen relevanter zukünftiger Anwendungsfälle, Harmonisierung mit internationalen Stakeholdern in der 6G-Entwicklung, Festlegung von 6G-Funkfrequenzen oder zu standardisierungsrelevanten Vorabstimmungen zusammenzuarbeiten. Die Konsortialleiter werden in die Arbeit der 6G-Plattform in geeigneter Form eingebunden. In den Arbeitsplänen aller Verbundprojekte sind entsprechende Ressourcen vorzusehen.

    Die Einreichung von Projektskizzen ist bis zum 6. Dezember 2021 möglich.

    Die vollständige Richtlinie des BMBF finden Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
    news-2393Fri, 17 Sep 2021 13:01:40 +0200Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG als klimaneutral zertifizierthttps://photonicnet.de/Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG, ein Tochterunternehmen der Excelitas Technologies Corp., hat die Zertifizierung als klimaneutrales Unternehmen erreicht. Damit wurde sein Engagement zur Begrenzung des Klimawandels anerkannt. Diese Zertifizierung erlangen nur Unternehmen, die auf drei Ebenen aktiv werden, um ihren CO2-Fußabdruck zu neutralisieren: Ermittlung der Treibhausgasemissionen durch unabhängige Prüfer und auf wissenschaftlicher Basis, Maßnahmen zur weitgehenden Reduzierung der eigenen CO2-Emissionen sowie Unterstützung von Projekten zur CO2-Reduzierung zum Ausgleich der verbleibenden Treibhausgasemissionen.

    Alle Treibhausgase, die Qioptiq in Deutschland emittiert, wurden von unabhängigen, externen Umweltberatern nach den offiziellen Richtlinien des Greenhouse Gas (GHG) Protocol berechnet. Das Unternehmen hat einen Prozess angestoßen, um die eigenen Treibhausgasemissionen zu minimieren. Allein im Rahmen des Energiemanagements wurden im Zeitraum von 2015 bis 2019 bereits über 1180 Tonnen CO2 eingespart. Weitere Maßnahmen sind zum Beispiel die Errichtung von Photovoltaikanlagen zur Eigenversorgung mit Ökostrom, die Ausstattung mit E-Ladestationen für Firmen- und Mitarbeiterwagen, die etappenweise Umrüstung des Fuhrparks auf E- und Hybridfahrzeuge, die Anschaffung energieeffizienter Maschinen und Anlagen, der großräumige Einsatz energiesparender LEDs und die Reduzierung von Einmalverpackungen in den Firmenkantinen. Der Katalog an Maßnahmen soll auch in Zukunft kontinuierlich überprüft und ergänzt werden.

    Um die verbleibenden, nicht zu vermeidenden Emissionen auszugleichen, erwarb Excelitas Klimaschutzzertifikate für das Jahr 2021, die drei Projekte unterstützen, welche sämtlich nach dem Verified Carbon Standard (VCS) zertifiziert sind, dem weltweit am weitesten verbreiteten freiwilligen GHG-Programm. Die Projekte engagierten sich für Wiederaufforstung in Uruguay sowie für Waldschutz und Wasserkraft in Brasilien.

    „Der Klimawandel ist ein globales Thema, und Excelitas hat sich in unseren deutschen Betrieben verpflichtet, zur Nachhaltigkeit beizutragen und den globalen CO2-Ausstoß zu reduzieren“, sagte Dr. Robert Vollmers, Vice President Operations, Commercial Optics bei Excelitas. „Projekte in Schwellen- und Entwicklungsländern tragen dazu bei, Wirtschaft, soziale Bedingungen und Ökologie zu verbessern und gleichzeitig die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu verwirklichen. Für Schwellen- und Entwicklungsländer ist der Emissionshandel ein wichtiger Treiber für den Transfer sauberer Technologien und eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung“, so Vollmers weiter.

    Nach dem im Kyoto-Protokoll beschriebenen Prinzip des „Clean Development Mechanism“ (CDM) sollen Treibhausgase, die an einem Ort auf der Erde ausgestoßen werden und nicht vermieden werden können, durch Klimaschutzprojekte an anderen Orten eingespart werden. Um dieses Ziel zu finanzieren, können Unternehmen Zertifikate für entsprechende Klimaschutzprojekte erwerben. Jedes Zertifikat stellt eine Tonne Kohlendioxid dar, die durch das jeweilige Projekt eingespart wird. Weltweit gibt es zahlreiche Klimaschutzprojekte, von denen die meisten erneuerbare Energien fördern.

    „Nachhaltigkeit ist entscheidend für unsere globale Zukunft“, sagte David Nislick, CEO von Excelitas Technologies. „Wir haben erkannt, dass freiwillige Emissionsreduktionen und die Kompensation unvermeidbarer Emissionen unerlässlich sind, um dem Klimawandel wirksam entgegenzuwirken. Und da konkrete Maßnahmen für den globalen Wandel von entscheidender Bedeutung sind, finanzieren wir wichtige Klimaarbeit, die unser Engagement zur Reduzierung des Kohlenstoffausstoßes und zur Führung durch verantwortungsvolles unternehmerisches Engagement honoriert.“

     

    Weitere Informationen zu den Programmen, die Excelitas im Rahmen dieser Initiative unterstützt, finden Sie unter den folgenden Links.

    Projekt Guanaré Forrest Plantation (Wiederaufforstung in Uruguay)

    Projekt Pacajai Redd+ (Waldschutz in Brasilien)

    Projekt Baesa (Wasserkraft in Brasilien)

    Über Excelitas Technologies

    Excelitas Technologies® Corp. ist ein führender Industrietechnologiehersteller, dessen innovative, marktorientierte Photoniklösungen die hohen Anforderungen von OEM-Kunden und Endanwendern an Beleuchtung, Optik, Optronik, Bildgebung, Sensorik und Detektion erfüllen. Excelitas trägt damit entscheidend zu Kundenerfolgen auf unterschiedlichsten Zielmärkten bei – von Biomedizin über Forschung, Halbleiter, industrielle Fertigung, Sicherheit, Konsumgüter bis hin zu Verteidigung und Luft- und Raumfahrt. Nach dem Erwerb von Qioptiq im Jahr 2013 beschäftigt Excelitas heute mehr als 7000 Mitarbeiter in Nordamerika, Europa und Asien, die sich für Kunden in aller Welt engagieren. Bleiben Sie auf Facebook, LinkedIn, Instagram und Twitter mit Excelitas in Verbindung.

     

    Kontakt:

    Excelitas Technologies Corp.

    Oliver Neutert

    Marketingmanager EMEA und Asien-Pazifik
    Feldkirchen (bei München)

    Tel.: +49-89-255458-965
    E-Mail: oliver.neutert(at)excelitas.com
    Internet: www.excelitas.com

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2392Mon, 13 Sep 2021 14:59:54 +0200luca - bildauflösendes Leuchtdichtemesssystem von opsirahttps://photonicnet.de/Mit den Messkameras der Produktfamilie luca können Leucht- und Strahldichteverteilungen hochauflösend gemessen werden. Ob bei Displays, Bedienelementen oder Leuchten - luca analysiert die ortsaufgelöste Leuchtdichte schnell und einfach.Die komfortable Ansteuer- und Auswertesoftware bietet hierzu eine Vielzahl von Auswertefunktionen.
    luca arbeitet mit hochwertigen CMOS-Matrixkameras und bietet hierbei im HighDyn Modus bis zu 5 Dekaden an Dynamik in einer Messung –bei überragendem Signal/Rausch-Verhältnis.

    Mit der Systemerweiterung luca’color sind Messungen mit bis zu 10 verschiedenen spektralen
    Gewichtungsfunktionen möglich. Dies erlaubt neben der Messung der Leuchtdichte z. B. auch die ortsaufgelöste Messung der Farbverteilung nach CIE1931 oder, zusammen mit einem der opsira Goniophotometer, die Erstellung von polychromatischen Strahlendaten für die Optiksimulation. Andere spektrale Gewichtungen sind einfach zu realisieren.

    Eine große Anzahl von verschiedenen Messobjektiven ermöglicht eine große Flexibilität in der Größe der Messobjekte. Zur Integration von luca in automatisierten Prüfprozessen, z.B. end-of-line Kontrollen, ist die leistungsfähige TCP/IP Schnittstelle luca’remote erhältlich.

    Individuelle Lösungen von opsira für den gesamten Bereich der Lichtmesstechnik erhalten Sie bei:

    opsira GmbH
    www.opsira.de

    Pressekontakt
    Uta Vocke
    opsira GmbH
    Leibnizstraße 20
    88250 Weingarten
    Telefon: 0049 751 561 890
    Email: vocke(at)opsira.de
    www.opsira.de

    opsira GmbH
    Der Optikdesign-Spezialist aus dem schwäbischen Weingarten ist seit über 20 Jahren erfolgreich am Markt. Eingestiegen als reiner Entwicklungsdienstleister, positioniert sich opsira heute als Full-Service-Anbieter. Zum Portfolio zählen Entwicklungen optischer Systeme, applikationsspezifische Messsysteme sowie High-Tech-Produkte der Photo-, Spektro- und Goniophotometrie. Im opsira-Lichtlabor können Kunden ihre Produkte einer präzisen und umfassenden Prüfung unterziehen. Das Unternehmen hat 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und adressiert schwerpunktmäßig Kunden aus den Segmenten Allgemeinbeleuchtung, Automotive, Signalleuchten und Medizintechnik.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
    news-2390Mon, 13 Sep 2021 12:13:52 +0200TOPTICA: New powerful laser passes field testhttps://photonicnet.de/A powerful experimental laser developed by the European Southern Observatory (ESO), TOPTICA Projects1 and other industry partners2 passed a key test last month at the Allgaeuer Volkssternwarte Ottobeuren observatory in Germany. The adaptive-optics laser has important additional capabilities compared to existing systems. It is to be installed at the European Space Agency’s (ESA) Optical Ground Station in Tenerife, Spain, in the frame of the ESO–ESA Research & Development collaboration. The higher laser power and its chirping system will lead to significant improvements in the sharpness of astronomical images taken with ground-based telescopes. The technology also opens the door for developments in laser satellite communication.Astronomical adaptive optics refers to systems on ground-based telescopes that correct for the blurring effect brought about by turbulence in the Earth’s atmosphere — the same effect that causes stars seen from Earth to “twinkle”. To remove the distortions, these systems require a bright reference star close to the object of study.
    Because these stars are not always conveniently placed on the sky, astronomers use lasers to excite sodium atoms at 90 km altitude in the Earth's atmosphere, creating artificial stars near the field of interest that can be used to map and correct for the atmospheric turbulence.
    The narrow band highest optical quality laser power of 63 Watts locked to the sodium wavelength as such is already a significant leap forward compared to current astronomy laser technology. However, a second important step has been the experimental frequency chirping system developed and implemented by TOPTICA Projects in collaboration with ESO, that is targeted to also improve the signal-to-noise of the adaptive optics system.
    Chirping consists in rapidly changing the frequency to which the laser is tuned. This increases the number of sodium atoms excited by the laser, making the artificial star brighter and thus improving the turbulence correction. TOPTICA has installed the chirping prototype on the ESO 63 Watts CaNaPy laser and, together with ESO, has commissioned on sky both the laser and its novel chirping system.
    Once the technology is installed at the ESA Optical Ground Station in Tenerife — a collaborative project between ESO and ESA — it will provide both organizations with opportunities to advance the use of laser guide star adaptive optics technologies not only for astronomy but also for satellite optical communication.

    >> more information

    Kontakt:
    TOPTICA Photonics AG
    Lochhammer Schlag 19
    82166 Graefelfing
    E-Mail: info(at)toptica.com
    Internet: www.toptica.com

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPressemeldung
    news-2386Thu, 09 Sep 2021 14:28:55 +0200Berlin Quantum Alliance geht an den Starthttps://photonicnet.de/Der Berliner Senat hat in seiner gestrigen Sitzung 10 Mio. Euro für 2022 und 2023 für die Quantenforschung freigegeben. Dies ist der erste Teil eines 25 Mio. Euro Programms über fünf Jahre.Im Rahmen der Berlin Quantum Alliance (BQA) sollen in den nächsten fünf Jahren 15 Mio. Euro für Wissenschaft und 10 Mio. Euro für Anwendungsorientierte Forschung eingesetzt werden. Im Fokus stehen dabei Software - Quantencomputing in Grundlagenforschung und wirtschaftlicher Anwendung - und Hardware - Photonische Quantenbasistechnologien wie z. B. Photonisch Integrierte Schaltkreise für die Quantensensorik.
    Das Konzept wurde zwischen der Berlin University Alliance (FU / Prof. Jens Eisert, HU / Prof. Arno Rauschenbeutel & Prof. Oliver Benson, und TU / Prof. Jean-Pierre Seifert), dem Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS / Prof. Manfred Hauswirth) und dem Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik (HHI / Prof. Martin Schell) abgestimmt.
    OpTecBB wird dabei die Vernetzung zwischen Forschungsinstituten und der optischen KMU-Landschaft unterstützen.

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2382Tue, 07 Sep 2021 11:26:30 +0200Innovatives Laserstrahlschweißen für leichte Schiffehttps://photonicnet.de/Im Projekt FOLAMI will das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) zusammen mit acht Partnern aus Wirtschaft und Forschung eine neuartige Methode zum Laserstrahlschweißen von Mischverbindungen aus Stahl an Aluminium entwickeln. Damit wollen sie Herstellungs- und Produktionskosten im Schiffbau senken.Um große Schiffskomponenten kostenattraktiv und effizient zu fügen, setzen Werften wie etwa die am Projekt beteiligte Meyer Werft Laserstrahlschweißverfahren für artgleiche Verbindungen ein. Für verformungsfähige dickwandige Mischverbindungen aus Stahl und Aluminium kommt aktuell das Explosionsschweißen zum Einsatz. Dieses Verfahren ist nicht nur komplex, zeit- und kostenintensiv, sondern schränkt auch die Gestaltungsfreiheit ein und die entstandene Verbindung weist nur eine niedrige Festigkeit auf. Diese Mischverbindung ist beispielsweise bei Adaptern notwendig, die Schiffsaufbauten aus Aluminium mit dem Schiffsrumpf aus Stahl verbinden.

    Um Verbindungen herzustellen, die den Anforderungen der Schiffbauer gerecht werden, plant der Verbund die Entwicklung einer neuen Schweißmethode. Bei dieser soll eine überlappgeschweißte Verbindung mit Hinterschnitt erzeugt werden, die hohe Festigkeiten erzielt. Dafür wollen die Partner zwei sich kreuzende Laserstrahlen einsetzen. Sie erwarten sich von dem Ansatz zudem eine erhöhte Verformbarkeit des Bauteils.

    Im Teilvorhaben „Laserstrahlschweißen von formschlüssigen Stahl-Aluminium-Mischverbindungen mittels Einschweißtiefenregelung“ des LZH wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Prozess für das form- und stoffschlüssige Schweißen von Mischverbindungen entwickeln und darüber hinaus die Analyse spektraler Prozessemissionen anwenden. Damit soll die Einschweißtiefe und damit auch das Gefüge sowie der Anteil an intermetallischen Phasen reguliert werden. So sollen zum Beispiel Blechdickensprünge, Materialchargenwechsel oder Oberflächenunterschiede kompensiert werden.

    Auf Basis der Ergebnisse des LZH wollen die B.I.G., Coherent und Precitec Optronik GmbH gemeinsam einen innovativen Laserprozesskopf für das einschweißtiefengeregelte Laserstrahlschweißen entwickeln. Für die neue Schweißmethode werden sie sowohl die spektralen Prozessemissionen analysieren als auch die Einschweißtiefenregelung auf Basis der Kurzkohärenz-Interferometrie weiterentwickeln. Zudem begleitet das LZH in Kooperation mit den Halbzeugherstellern LASER on demand und Hilbig die Schweißuntersuchungen in werftnaher Umgebung. Bereits während der Projektlaufzeit werden die laserstrahlgeschweißten Halbzeuge - unter anderem durch die Lürssen Werft und die Meyer Werft - evaluiert, um den Prozess im Anschluss schnell in die industrielle Umsetzung zu bringen. Begleitend zur Prozessentwicklung wird das Fraunhofer LBF die Schwingfestigkeit der erzeugten Verbindungen   mit Hilfe experimenteller Untersuchungen bewerten und auf dieser Basis ein Simulationsmodell zur Abschätzung der (zyklischen) Nahteigenschaften ableiten.

    Über FOLAMI

    An dem Projekt „FOLAMI – Formschlüssiges Laserstrahlschweißen der Mischverbindung aus Stahl und Aluminium für betriebsfeste Halbzeuge im Schiffbau“ sind neben dem Laser Zentrum Hannover e.V., B.I.G. Technology Services GmbH, Coherent (Deutschland) GmbH, Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, Hilbig GmbH, LASER on demand GmbH , Fr. Lürssen Werft GmbH & Co. KG, MEYER WERFT GmbH & Co. KG und Precitec Optronik GmbH beteiligt. Gefördert wird es durch das im Rahmen des „Maritimen Forschungsprogramms“ durch das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unter der fachlichen Betreuung durch die Forschungszentrum Jülich GmbH (PtJ).

    Pressekontakt LZH:

    Laser Zentrum Hannover e.V.
    Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
    Head of Communication Department

    Hollerithallee 8
    D-30419 Hannover

    Germany
    Tel.: +49 511 2788-419
    Fax: +49 511 2788-100
    E-Mail: presse(at)lzh.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2384Tue, 07 Sep 2021 11:00:00 +0200Excelitas Technologies übernimmt PCO AGhttps://photonicnet.de/Excelitas Technologies Corp., ein internationaler Technologieführer in der Entwicklung und Fertigung innovativer Photoniklösungen, hat zum 03.09.2021 die PCO AG mit Sitz in Kelheim, Deutschland, übernommen. PCO ist ein führender Hersteller und Innovationstreiber der digitalen Bildgebung für zahlreiche wissenschaftliche und industrielle Anwendungen.„Excelitas ist hocherfreut, dass PCO unser wachsendes Portfolio an Sensor-, Beleuchtungs- und Optiktechnologien ergänzt. PCO ist weltweit bekannt für seine vielfältige Palette an hochwertigen Kamerasystemen, die jeweils definieren, was der aktuell neueste Stand der Bildgebungstechnologie ist. Mit der Akquisition bieten wir unseren OEM-Kunden nun ein umfassenderes Angebot an Photonik-Komplettlösungen für die Biowissenschaften ebenso wie für die anspruchsvollsten industriellen Märkte“, erklärte Michael Ersoni, Executive Vice President, Commercial SBU bei Excelitas.

    „PCO hat in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Maßstäbe in der Entwicklung wissenschaftlicher Kameras gesetzt“, sagte Luitpold Kaspar, COO der PCO AG. „Wir sind sehr stolz auf unsere technologische Führungsrolle in der Entwicklung von wissenschaftlichen CMOS-Kameras. Wir sehen diesen Zusammenschluss als hervorragende Gelegenheit, unsere Produkte durch die weitreichende globale Präsenz von Excelitas Technologies international noch besser zu positionieren. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Wachstumspfad mit unserem neuen Eigentümer und werden auch zukünftig die Entwicklung von Kameratechnologien prägend vorantreiben.“

    Excelitas hat 100 Prozent der Aktien der PCO AG von ihrem Gründer Dr. Emil Ott übernommen. PCO wird weiterhin von seinen hochmodernen Produktionsstätten in Kelheim aus operieren und Excelitas‘ Aufstellung nicht nur technologisch, sondern auch geografisch – mit Standorten in Europa, Nordamerika und Asien – erweitern.

    „Wir sind überzeugt, mit Excelitas einen starken Partner gefunden zu haben, der – insbesondere im OEM-Geschäft – unsere Erfahrung aus über 30 Jahren Hightech-Kameraentwicklung ergänzt. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit, die unsere Position in Kelheim und weltweit stärken wird“, sagte Alexander Grünig, CTO der PCO AG.

    Der Erwerb von PCO ist die jüngste einer ganzen Reihe von strategischen Akquisitionen durch Excelitas Technologies seit seiner Gründung im Jahr 2010 und die vierte derartige Erweiterung, seit Excelitas im Dezember 2017 durch AEA Investors (New York, USA) übernommen wurde.

    Mehr Informationen: www.excelitas.com, www.pco.de

    Über Excelitas Technologies

    Excelitas Technologies® Corp. ist ein führender Industrietechnologiehersteller, dessen innovative, marktorientierte Photoniklösungen die hohen Anforderungen von OEM-Kunden und Endanwendern an Beleuchtung, Optik, Optronik, Bildgebung, Sensorik und Detektion erfüllen. Excelitas trägt damit entscheidend zu Kundenerfolgen auf unterschiedlichsten Zielmärkten bei – von Biomedizin über Forschung, Halbleiter, industrielle Fertigung, Sicherheit, Konsumgüter bis hin zu Verteidigung und Luft- und Raumfahrt. Nach dem Erwerb von Qioptiq im Jahr 2013 beschäftigt Excelitas heute mehr als 7000 Mitarbeiter in Nordamerika, Europa und Asien, die sich für Kunden in aller Welt engagieren. Bleiben Sie auf Facebook, LinkedIn, Instagram und Twitter mit Excelitas in Verbindung.

    Über PCO

    PCO wurde 1987 von dem Kamerapionier Dr. Emil Ott gegründet und brachte im selben Jahr die ersten Bildverstärkerkameras auf Basis innovativer proprietärer Technologien auf den Markt, welche die geltenden Leistungsstandards bei weitem übertrafen. Heute bietet PCO eine breite Palette wissenschaftlicher CMOS-, CCD- und Hochgeschwindigkeitskameras für den Einsatz in Biowissenschaften, in der Physik und in industriellen Anwendungen, z. B. in der Automobilindustrie. Mit seinem Hauptsitz in Kelheim, Deutschland, und mehr als 100 hochqualifizierten Beschäftigten ist PCO sehr gut aufgestellt, seine zukunftsweisenden Technologien in High-End-Märkten zu platzieren und weiter zu wachsen. PCO unterhält zudem Standorte in Singapur, China, Kanada und den USA.

    Kontakt:

    Excelitas Technologies Corp.

    Oliver Neutert

    Marketingmanager EMEA und Asien-Pazifik
    Feldkirchen (bei München)

    Tel.: +49-89-255458-965
    E-Mail: oliver.neutert(at)excelitas.com
    Internet: www.excelitas.com

     

     

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    news-2381Tue, 07 Sep 2021 10:47:42 +0200Vom SoM zur fertigen Embedded Vision Lösung: hema electronic auf der VISION Messe am Stand mit Enclustrahttps://photonicnet.de/Auf der VISION Messe in Stuttgart (05.-07.10.2021) präsentiert hema electronic seine Embedded Vision Lösungen am gemeinsamen Messestand mit Enclustra (8 D15).Im Fokus steht die modulare Embedded Vision Plattform, die mit FPGA-Modulen von Enclustra ebenso verfügbar ist wie mit den kürzlich vorgestellten Edge-AI SoMs der Kria-Serie von Xilinx. Im Baukastenprinzip konfigurieren Kunden mit der Plattform individuelle Elektroniken, die innerhalb von nur sechs Wochen als seriennahe Prototypen entwickelt und produziert werden.

    Weitere Informationen: www.hema.de
    VISION: Stand 8 D15

    Weltweit erstes Xilinx Kria Mainboard für die Industrie

    Zahlreiche Demonstratoren am Stand zeigen den flexiblen Einsatz der hema Embedded Vision Plattform – von Ultra-Low-Latency-Anwendungen über die Multisensor-/ Multisignalverarbeitung bis zu einer Gesichtserkennungs-Demo mit dem Xilinx Kria SoM. Hier kommt das neuentwickelte hema Mainboard EVB2 zum Einsatz – das weltweit erste industrietaugliche Mainboard für das Xilinx Kria K26 SoM. Die Verbindung seiner Rechenleistung und Edge-AI-Fähigkeiten und der zahlreichen Video- und Sensorschnittstellen, die über die Embedded Vision Plattform kundenspezifisch konfiguriert werden können, machen die Lösungen zur optimalen Basis für Rundumsicht-, Broadcasting- und Security-Anwendungen in Fahrzeugen, Drohnen und Smart-Citys sowie für sämtliche Machine-Vision- und Robotik-Applikationen.

    In sechs Wochen zum seriennahen Prototyp

    Kunden profitieren beim Einsatz der Plattform von schneller und kostengünstiger Entwicklung. Der erste Prototyp, bereits mit seriennahen Schaltungen und Komponenten, wird in nur sechs Wochen ab Spezifizierung und Beauftragung gefertigt. So können Unternehmen zum frühestmöglichen Zeitpunkt in die Entwicklung ihrer eigenen Applikationen einsteigen. Das wird durch das Linux-basierte Board-Support-Package und das Xilinx Kria Environment mit zahlreichen Entwickler-Tools und Software zusätzlich vereinfacht und beschleunigt. Die Vorarbeiten können in der Regel direkt auf der späteren Serienhardware weiterverwendet werden. Die Serienqualifizierung der Hardware übernimmt hema electronic gemeinsam mit Kunden und kümmert sich auf Wunsch auch um Maintenance und Lifecycle-Management für das Produkt.

    Über hemɑ electronic

    hemɑ electronic GmbH – the embedded vision expert

    hemɑ electronic ist ein führender Entwicklungsdienstleister der Elektronikindustrie im Bereich Hardware- und Softwaredesign für Embedded Vision Boards und Systeme für Anwendungen in der industriellen Automatisierungstechnik, Verteidigungs- und Sicherheitstechnik. Von der Beratung und Konzeption über Design (FPGAs, DSPs, Embedded Processors), Qualifizierungen,

    Rapid Prototyping und Kleinserienproduktion bis hin zum Lifecycle-Management bietet Ihnen hemɑ electronic alles aus einer Hand. hemɑ electronic unterstützt seine Kunden wirksam dabei, die Weltmarktführer von morgen zu sein.

    Kontakt zum Unternehmen (zum Abdruck mit dem Artikel):

    hemɑ electronic GmbH
    Röntgenstr. 31
    73431 Aalen, Germany
    Tel. +49 7361 / 9495-0
    info(at)hema.de
    www.hema.de

    Ansprechpartner für die Presse:

    Sina Schuh
    Assistenz der Geschäftsleitung
    Tel. +49 7361 / 9495-20
    s.schuh(at)hema.de

    www.hema.de

     

     

     

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2379Mon, 06 Sep 2021 14:32:14 +0200New European Academy to boost the skills and know-how of industry in exploiting opportunities in the €615B global photonics sectorhttps://photonicnet.de/A programme to train thousands of industry workers in the adoption and development of innovative photonics-based solutions to some of society’s biggest challenges, from environmental sustainability to healthy living and smart infrastructure, has been established by a consortium of over 50 of Europe’s top photonics competence centres. The European Photonics Academy will offer training courses beyond the lecture room with a strong focus on hands-on training. Course attendees will gain real-world experience using state-of-the-art design, manufacturing, test equipment and facilities. The academy’s training centres will offer unique courses across a wide range of photonics technology platforms and application domains. The academy will initially run for four years with the clear intention of becoming a sustainable long-term support to European industry.

    Interest in photonics is booming, with the global photonics market estimated to be worth €615B in 2020 and recent research showing that the European photonics market is growing at more than double the rate of global GDP. However, gaining access to the cutting-edge technical know-how and the hands-on skills required to utilise photonics technologies remains difficult for many companies, especially small- and medium-sized enterprises (SMEs). The academy, launched by PhotonHub Europe, the full-service one-stop-shop Photonics Innovation Hub funded by the European Commission, will make it easy for SMEs in particular to fully exploit this critical enabling technology for their own innovation activities.

    “For the first time the European Photonics Academy means that SMEs have a one-stop-shop to pick and choose from a large menu of training options, making it easy to get the exact training course suited to their needs. Companies can be assured that their employees are getting top quality training from best-in-class facilities since quality assurance is overseen by PhotonHub,” said Prof Peter O’Brien of the UCC Tyndall Institute in Ireland, who leads training support services at the academy. “We expect to support 6,000 European companies with training over the next four years, each sending several employees on one or more of our courses, with several hundred companies immediately taking up photonics technologies in their applications and product manufacturing as early adopters. As a result, we believe the academy will be a massive catalyst for the take-up of photonics by European companies.”

    Photonics involves the generation, manipulation and detection of light and is a key enabling digital technology that underpins many existing and emerging applications. Over the next decade photonics will make a significant impact to our everyday lives – transforming industries, tackling critical issues such as climate change, and improving societies across Europe. Some current applications include:

    • Agriculture (scanning technology and infrared imaging to monitor food production and quality, and sensor systems for planting and irrigation)
    • Green Energy Sources (LED lighting and Photovoltaic devices used for solar electric panels)
    • Information Communications Technology (optics for data storage, transmission across fibre-optic networks and displays)
    • Life Sciences (testing and analysis devices such as non-invasive glucose monitors and point-of-care and wearable diagnostics)
    • Medical Technology (lasers for surgery, photodynamic therapy, smart surgical instruments).


    Europe is a global leader in the development of photonics technologies, with much of this innovation generated through research funded by the European Commission. The new academy will allow European workforces access to state-of-the-art photonics technologies and advanced methods of photonics manufacturing through structured training and education. To-date, 40 training centres across Europe have been selected for funding, with 10 more to be announced later this year. Critically all regions of Europe will have access to training, including those with little or no expertise in photonics, with centres as far apart as Ireland, Spain, Finland and Greece.

    Three types of training courses are available:

    • Online Training, geared towards new entrants to the photonics sector providing a half-day introduction to photonics and an overview of the key enabling power of photonics technologies for wide-ranging applications.
    • Demo Centres, offering one-day training courses on-site with a focus on particular photonics technology applications.
    • Experience Centres, offering in-depth three-day or five-day training courses with a strong focus on lab-based activities and hands-on working using state-of-the-art equipment and application demonstrator tools.


    People wishing to attend any of the Online Training, or either of the Demo or Experience Centre training courses, can browse the training catalogue via the PhotonHub website and register for the particular course of interest to them.

    Further details about PhotonHub’s extensive Online Training, and Demo and Experience Centre training courses, can be found in the HERE.

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2377Fri, 03 Sep 2021 12:31:33 +0200Objektivkonfigurator MachVis jetzt als Web-Apphttps://photonicnet.de/Excelitas Technologies stellt mit MachVis OnLine seine beliebte Software zur Konfiguration von Machine-Vision-Objektiven und -Systemen ab sofort auch als kostenlose Web-App zur Verfügung. Die Web-App erleichtert die Auswahl und Zusammenstellung von Industrieobjektiven und Zubehör für die automatisierte optische Inspektion oder Qualitäts- und Vollständigkeitskontrolle, zum Beispiel in der Halbleiter-, Elektronik-, Lebensmittel-, Pharma- oder Kosmetikindustrie. Damit wird die Entwicklung leistungsstarker Optiksysteme deutlich vereinfacht und beschleunigt. Der Objektivkonfigurator mit einer übersichtlichen graphischen Bedienoberfläche steht Nutzern ohne Anmeldung frei zur Verfügung. Mit Registrierung können sie jedoch Projekte auch bequem speichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder flexibel mobil darauf zugreifen. MachVis ermittelt anhand Objektgröße, Arbeitsabstand, Sensorgröße und Kameraanschluss die optischen Parameter und die optimale Objektivkonfiguration, inklusive der nötigen mechanischen Zubehörteile wie zum Beispiel Fokussiereinheiten und Tubussysteme. Die App generiert außerdem sogleich Datenblätter, Komponentenlisten, Konstruktionsdaten und 3-D-Zeichnungen, die als Dateien heruntergeladen und geteilt werden können. Dies vereinfacht auch die anschließenden weiteren Konstruktionsschritte sowie Bestellprozesse. Zusätzlich zu den Machine-Vision-Sortimenten der renommierten Marken LINOS und Optem werden demnächst die zwei Mikroskopsysteme Optem FUSION und mag.x system 125 in die App integriert. MachVis OnLine ist von allen Endgeräten und über alle Browser hier verfügbar: https://apps.excelitas.com/machvis/.

    Über Excelitas Technologies

    Excelitas Technologies® Corp. ist ein führender Industrietechnologiehersteller, dessen innovative, marktorientierte Photoniklösungen die hohen Anforderungen von OEM-Kunden und Endnutzern an Beleuchtung, Optik, Optronik, Bildgebung, Sensorik und Detektion erfüllen. Excelitas trägt damit entscheidend zu Kundenerfolgen auf unterschiedlichsten Zielmärkten bei – von Biomedizin über Forschung, Halbleiter, industrielle Fertigung, Sicherheit, Konsumgüter bis hin zu Verteidigung und Luft- und Raumfahrt. Nach dem Erwerb von Qioptiq im Jahr 2013 beschäftigt Excelitas heute rund 7000 Mitarbeiter in Nordamerika, Europa und Asien, die sich für Kunden in aller Welt engagieren. Bleiben Sie auf Facebook, LinkedIn und Twitter mit Excelitas in Verbindung.

    Kontakt:

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    Oliver Neutert

    Marketingmanager EMEA und Asien-Pazifik
    Feldkirchen (bei München)

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    news-2375Wed, 01 Sep 2021 11:40:26 +0200AEMtec GmbH announces USA Tech Center Opening in Boston, MA.https://photonicnet.de/Boston, MA – AEMtec GmbH from Berlin, Germany, a company widely known for its high precision microelectronic and Silicon Photonic assembly capabilities, announced today the September 1st opening of its anticipated Engineering Tech Center within the Boston University Photonics Center. Says Robin Jerratsch, a highly skilled and experienced microelectronics and optics engineer who relocated from Berlin, Germany to manage the Tech Center; “Our purpose here within the BU Photonics Center, is to be at the center of cutting- edge Silicon Photonic and microelectronic product development. Here we can better serve our US Customers by offering rapid prototyping for their product development programs which require wire bonding, flip chip and precision placement services within a cleanroom environment”.
    Jan Trommershausen, Managing Director for AEMtec GmbH had this to say; “We believe that the Tech Center will offer the opportunity for our USA based Customers to validate their new product designs and then seamlessly transfer the product to our large production facility in Berlin, and what better place to have a Tech center than in the heart of Boston, known for its science and technology development.”

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2374Wed, 01 Sep 2021 09:19:46 +0200Tests der ersten Prototypen eines Quantencomputershttps://photonicnet.de/Niedersachsen: Erster Quantencomputer wird im Jahr 2025 enthüllt, über 1,5 Milliarden Euro sollen bis 2030 in Quantentechnologien fließen Erste Prototypen eines Quantencomputers werden in der Region Hannover-Braunschweig bereits getestet und mit rascher Geschwindigkeit weiterentwickelt. Bis 2025 wird im Schulterschluss von Forschung und Industrie der erste Quantencomputer des Landes in Betrieb genommen. Im Rahmen einer Pressetour mit dem niedersächsischen Wissenschaftsminister Björn Thümler wurden die bisherigen Ergebnisse und die zukunftsweisenden Pläne der Initiative des Quantum Valley Lower Saxony vorgestellt. 

    Quantencomputer gelten als einer der vielversprechendsten technologischen Durchbrüche des 21. Jahrhunderts. Eines der führenden nationalen Ökosysteme für den Bau von Quantencomputern und für die Quantenmetrologie entsteht in Niedersachsen. Führende Forschungseinrichtungen, Unternehmen sowie das Land Niedersachsen hatten sich im Oktober vergangenen Jahres zum Bündnis Quantum Valley Lower Saxony (QVLS) zusammengeschlossen, um die Expertise von mehr als 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in den beteiligten Institutionen zu bündeln.  

    Auf Grundlage der in der Region bereits etablierten hervorragenden Forschungskooperationen und der existierenden Forschungsinfrastruktur wird exzellente Grundlagenforschung im Bereich der Quantentechnologien und der dazu notwendigen technologischen Schlüsseltechnologien auf höchstem Niveau betrieben. Hierfür stehen beispielhaft die DFG-geförderten Exzellenzcluster QuantumFrontiers und PhoenixD sowie die Sonderforschungsbereiche DQ-mat und TerraQ, in denen die Grundlagen und Anwendungen von Quanten- und Nanometrologie, Quantensensorik und Quantencomputing erforscht werden.

    Die vollständige Meldung finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen.

    Kontakt:

    Quantum Valley Lower Saxony

    Geschäftsstelle
    Callinstr. 36
    30167 Hannover

    E-Mail: info@qvls.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2372Tue, 31 Aug 2021 12:06:25 +0200 Mit dem Laser schnell und automatisiert Löcher in CFK bohrenhttps://photonicnet.de/Eine Anlage, die es in puncto Prozessgeschwindigkeit mit konventionellen Verfahren aufnehmen kann – und das ohne jeglichen Werkzeugverschleiß – bringt das Laserbohren von Verbundwerkstoffen der Anwendung im Flugzeugbau einen großen Schritt näher.Verbundwerkstoffe wie kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFK) eignen sich hervorragend für den Leichtbau. In Branchen wie dem Flugzeug- und Automobilbau ist das Interesse an diesen Materialien groß. Aber noch verhindern die relativ hohen Herstellungs- und Bearbeitungskosten den flächendeckenden Einsatz dieser Werkstoffe. Automatisierte und leicht zu bedienende Lasersysteme könnten Verbundwerkstoffe für diese Märkte attraktiver machen.

    Qualitativ hochwertige Löcher in CFK zu bohren, ist eine prozesstechnische Herausforderung. Durchschnittlich 34.000 Löcher bohren Hersteller bei der Fertigung eines Flugzeugs alleine in die Sektion 13/14 im Rumpf des Typs AIRBUS A350. Konventionelle Bohrwerkzeuge verschleißen dabei schnell. Um etwa den besonders hohen Qualitätsanforderungen der Luftfahrt nachzukommen, müssen Hersteller die Bohrer deshalb häufig wechseln. Aber das ist zeit- und kostenintensiv. Werden die Werkzeuge zu spät gewechselt, kommt es beim konventionellen Fräsen und Bohren leicht zu Qualitätsmängeln wie Delaminationen, hohem Wärmeeintrag, unerwünschten Einkerbungen an den Seitenwänden und Maßabweichungen.

    Sie möchten mehr erfahren? Den vollständigen Artikel finden Sie bei der Online-Zeitschrift phi – Produktionstechnik Hannover .

    Pressekontakt LZH:

    Laser Zentrum Hannover e.V.
    Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
    Head of Communication Department

    Hollerithallee 8
    D-30419 Hannover

    Germany
    Tel.: +49 511 2788-419
    Fax: +49 511 2788-100
    E-Mail: presse(at)lzh.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2373Tue, 31 Aug 2021 10:31:00 +0200Niedersachsens Ministerpräsident besucht das TZ Marienwerderhttps://photonicnet.de/Ministerpräsident Stephan Weil hat sich in Marienwerder persönlich ein Bild vom aktuellen Baufortschritt des Erweiterungsbaus vom Technologie Zentrum (TZ) gemacht, das bis September 2022 fertiggestellt werden soll. Die Gesamtinvestition liegt bei rund 12,5 Millionen Euro, es kommen mehr als 2.700 Quadratmeter vermietbare Fläche dazu. Das Land Niedersachsen beteiligt sich mit 5,5 Millionen Euro Förderung am Ausbau. Das TZ – das berufliche Zuhause von Hightech-Startups

    Im TZ von hannoverimpuls im Wissenschaftspark bietet sich mit zurzeit 78 Büros, elf Werkstätten, einer Technology Mall und acht Laboren innovativen, technologieorientierten Unternehmen und Startups die Möglichkeit einer optimalen Geschäftsentwicklung. Die angesiedelten Unternehmen sind größtenteils in der Produktionstechnik und den optischen Technologien tätig.

    Picum MT GmbH – Digitaler Ort Niedersachsen 2020

    Nach der Besichtigung der Baustelle haben die beiden Besucher auch zwei Startups besucht, die im TZ angesiedelt sind. Die Picum MT GmbH entwickelt mobile und hochflexible Systeme zur präzisen mechanischen Bearbeitung großer, komplexer Bauteile vor Ort. Die Ausgründung des Instituts für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) der Leibniz Universität Hannover wurde jüngst als „Digitaler Ort Niedersachsen 2020“ ausgezeichnet und präsentierte den Gästen neuartige Roboter für die Automobil- und Luftfahrtindustrie.

    Graphmasters – Eine Welt ohne Staus

    Was für manche Utopie ist, hat sich Graphmasters-Gründer Sebastian Heise zur Aufgabe gemacht: Eine Welt ohne Staus mit fließendem Verkehr. Dabei setzen er und seine beiden Mitgründer zusammen mit ihrem inzwischen 52-köpfigen Team auf vernetzte Navigation. Die Basis dafür bietet die von ihnen entwickelte NUNAV-Technologie. Anders als bei den bekannten Navigationssystemen wird jedem Fahrzeug eine individuelle Route zugeordnet. Dabei verteilt NUNAV den Verkehr flächendeckend in die gesamte Straßeninfrastruktur. Die Folge: Fließender Verkehr - und der CO2-Ausstoß wird deutlich gesenkt. Graphmasters wurde 2012 in Hannover gegründet und hat inzwischen auch Standorte in Europa und Großbritannien, der Rollout der NUNAV-Navigation in die USA ist gerade erfolgt. Das Unternehmen wurde für seine KI-basierte Navigation bereits mehrfach ausgezeichnet. Seit Anfang 2021 ist Graphmasters Partner der Verkehrsmanagementzentrale in Niedersachsen.

    Das TZ – Jobmotor für den Wirtschaftsstandort Hannover

    Die Erfolgsstorys der besuchten Startups haben den Gästen anschaulich deutlich gemacht, dass das TZ und sein Ausbau für die Strahlkraft des Wirtschaftsstandortes Hannover bereits jetzt eine große Rolle spielt und in Zukunft noch verstärkt zum Jobmotor der Region werden wird.

    Pressekontakt:
    Cornelia-M. Bödecker
    Referentin Presse und Öffentlichkeitsarbeit
    hannoverimpuls GmbH
    Tel.: 0511-300 333-16
    E-Mail: cornelia.boedecker(at)hannoverimpuls.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2370Mon, 23 Aug 2021 09:53:00 +0200Astrophotonics – an emerging field in astrophysicshttps://photonicnet.de/Guest-edited by Dr Aline Dinkelaker and Dr Aashia Rahman in an international editorial team, two renowned journals in the area of optics and photonics have published a joint feature issue on the topic of astrophotonics, one of the research fields of innoFSPEC Potsdam at the Leibniz Institute for Astrophysics Potsdam (AIP).Astrophotonics deals with photonic components for astronomy, which are intended to become an integral part of the next-generation astronomical instruments. Initiated by AIP researchers, the journals JOSA B and Applied Optics of the Optical Society (OSA) dedicated a joint feature issue to this topic. This feature issue, for which Dr Aline Dinkelaker and Dr Aashia Rahman acted as guest editors and contributed an introduction to the subject, looks into some of the significant developments in astrophotonics and shows the scientific maturity of this research field.

    Collectively, more than 20 papers in different areas of astrophotonics, and their applications in instruments for astronomy, are being published from research communities worldwide. Dr Kalaga Madhav, head of the research group Astrophotonics at AIP, summarises the publications: “The articles from research groups around the world cover a broad range of astrophotonic topics, such as interferometric beam combiners to create extremely sharp images, e.g. of stellar surfaces or the environment of black holes, miniaturized spectrographs “on-a-chip” for next generation space telescopes, high precision frequency combs for the detection of exoplanets, and many more. The activities of the Astrophotonics group at AIP are prominently reflected in as many as six publications, after all a quarter of the papers in the feature issue”.

    The launch of this feature issue celebrates the ongoing progress in astrophotonics and its incorporation into instrument designs: Fibre-based spectroscopy, which started with novel designs at the onset of innoFSPEC, is now an established and trusted technology and is included in instruments such as the future telescope 4MOST. The same development is foreseen for astrophotonics at innoFSPEC, and the researchers are already establishing collaborations and testing their components at telescopes and in astronomical instruments. With reference to the future of astrophotonics, section head of innoFSPEC professor Martin Roth states enthusiastically, ”The emerging area of astrophotonics has already supported important discoveries in astronomy, e.g. the ground breaking work of Nobel laureate Reinhard Genzel about the black hole in the Galactic Center. Given the level of maturity and reliability that this technology has now reached, we expect that innoFSPEC, in collaboration with international partners such as the European Southern Observatory (ESO), will launch more exciting innovations”.

    The excellence centers innoFSPEC in Germany and CUDOS in Australia were the first research groups to focus on exploring the diverse research areas under astrophotonics. However, the publication of this feature issue indicates that the emerging area of astrophotonics has now gathered momentum in many countries. The agreement for a joint astrophotonics research collaboration, signed between AIP and ESO in 2020, is another indication for the growing importance of the field. The editorial team of the feature issue consisted of nine members in total, with Professor Joss Bland-Hawthorn, an ARC Laureate Fellow Professor of Physics and Director of the Sydney Institute for Astronomy (SIFA) as the lead editor.

    “As researchers in astrophotonics, we see how fast the field advances. With the feature issue, we wanted to provide a platform to showcase the progress and highlight this relatively young topic to scientists from other research fields. As experimental physicists, being guest editors for a journal was new to us. It was an exciting experience to be engaged in every level of the entire publication process, especially in the exchange with authors, journal staff, and the community. Accompanying the manuscript from submission through peer review, finally leading to a high-quality publication, is very rewarding”, say Aline Dinkelaker and Aashia Rahman, who since 2019 have been focusing on bringing the idea of this feature issue from conception to fruition.

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2368Wed, 18 Aug 2021 15:54:00 +0200Erstes Jahr Panel Level Packaging Konsortium (PLC) 2.0 https://photonicnet.de/Die Forschenden am Fraunhofer IZM und die 17 Partnerunternehmen des PLC2.0-Konsortiums haben bereits im ersten Jahr hervorragende Ergebnisse erzielt– trotz der COVID-19-Krise. Beim ersten Jahrestreffen kamen alleTeilnehmenden aus der ganzen Welt für zwei Tage zu einem virtuellen Treffenzusammen. Aufgrund verschiedener Zeitzonen bei solchen weltweitenVeranstaltungen fanden mehrere Sitzungen über den ganzen Tag verteilt statt,so dass alle Konsortiumsmitglieder einen einfachen Zugang hatten – ganzgleich ob aus Asien, Europa oder den USA.Seit 2016 arbeitet das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM mit einer Gruppe führender Industrieunternehmen aus Europa, den USA und Japan zusammen, um grundlegende Prozesse für neue Panel Level Packaging Technologien zu entwickeln, die sich in der Übergangsphase zur Großserienproduktion befinden. Das erste Panel Level Packaging Konsortium (2016–2019) bestand aus 17 internationalen Partnern aus der Industrie und gilt als hochkarätiges Projekt, welches durch das Fraunhofer IZM als renommiertem Experten für Substrattechnologien und Wafer Level Packaging koordiniert wurde. In diesem ersten Projekt lag der Fokus des Konsortiums auf der gesamten Prozesskette des Panel Level Packaging: Von der Montage, dem Molding, der Verdrahtung, der Kostenmodellierung bis hin zur Standardisierung wurden alle Schritte mitgedacht.

    Das zweite Konsortium, das von 2020 bis 2022 angesetzt ist, konzentriert sich auf die Die-Placement- und Embedding-Technologie für die ultrafeine Linienverdrahtung bis hin zu 2 μm Linienbreite und einem Potenzial von bis zu 1 μm. Die Erforschung von Migrationseffekten und Migrationsgrenzen der Feinleitungsverdrahtung sind weitere Aufgaben des Projekts. An dieser internationalen Kooperation sind ebenfalls wieder 17 Industriepartner beteiligt: Ajinomoto Fine-Techno Co, Amkor Technology, ASM Pacific Technology Ltd, AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG, Atotech, BASF, Corning Research & Development Corporation, Dupont, Evatec AG, FUJIFILM Electronic Materials U.S.A., Intel Corporation, Meltex Inc, Nagase ChemteX Corporation, RENA Technologies GmbH, Schmoll Maschinen, Showa Denko Materials Co. Ltd, (ehemals Hitachi Chemical Company, Ltd) und Semsysco GmbH.

    Das Projekt PLC 2.0 macht ausgezeichnete Fortschritte. Bereits im Vorfeld wurden neue Anlagen für das Panel Level Packaging installiert. Das Projekt profitiert von mehreren großen Investitionen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in die Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD). Aufgrund der eingeschränkten Laborarbeit und des begrenzten Zugangs zum Forschungsnetzwerk des Fraunhofer IZM während des Lockdowns im Zuge der weltweiten COVID-19-Pandemie wurde der Arbeitsplan für das PLC 2.0 jedoch um 4 Monate verlängert. Alle Sitzungen des ersten Jahres wurden virtuell mit zwei verschiedenen Zeitschienen für Asien und die USA organisiert.

    Ein Schwerpunkt des Projekts ist die Untersuchung der Verwölbung und der Formverschiebung von großformatigen rekonfigurierten Mehrfachnutzen (Plattengröße 610 x 456 mm²). Es wurden bereits erhebliche Fortschritte beim Verständnis der Ursachen erzielt. Nun können diese Parameter weiter kontrolliert werden, um großflächige Fine-Line-RDL-Prozesse zu ermöglichen. Als Ergebnis der Analysephase der Verdrahtungsaufgabe gab es einen großen Erfolg bei der Verkleinerung der RDL-Geometrien auf Panelgröße, wobei die Vorteile beider Welten, Wafer und Leiterplatte, berücksichtigt wurden. Dies führte zu einer optimierten Prozesskette mit neuen Geräten und Materialien.

    In den kommenden 12 Monaten werden gemeinsam mit den Partnern innovative Prozessoptionen entwickelt und qualifiziert, die zu einer vollständigen Prozesskette mit hoher Ausbeute führen werden. Darüber hinaus wurden die Designs der Teststrukturen für die elektrochemischen Migrationstests auf der Grundlage des IPC-Standards konzipiert. Das Design der Testvehikel ist stark angelehnt an die in der Norm beschriebene IPC-Mehrzweck-Testplatine, wobei sich die Strukturgrößen jedoch an den Geometrien entsprechend den Zielen des PLC 2.0-Projekts als interdigitale Strukturen orientieren. Die Forschung zur Kombination von ökonomischen und ökologischen Bewertungen im Hinblick auf eine nachhaltigere Produktion ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des PLC 2.0. Daher wurde ein erstes Modell zur Schätzung des Kohlenstoffdioxid-Fußabdrucks der PLP-Technologie erstellt. Diese erste Berechnung wird allen Mitgliedern helfen, die energieintensivsten Phasen zu identifizieren und die Datenqualität der wichtigsten Schritte weiter zu verbessern.

    Tanja Braun, Gruppenleiterin am Fraunhofer IZM und erste Ansprechpartnerin des Panel Level Packaging-Konsortiums blickt optimistisch in die Zukunft: "Was mich freut, ist die intensive Zusammenarbeit eines so großen Konsortiums auf ein Ziel hin: die Definition zukünftiger Fertigungstechnologien für höchste Integrationsdichten auf Panel-Ebene".

    Text: Tanja Braun, Michael Töpper

    Quelle

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2367Wed, 18 Aug 2021 13:12:48 +0200Dr.-Ing. Stefan Kaierle auf Universitäts-Professur für Generative Laserprozesstechnik an der Leibniz Universität Hannover berufenhttps://photonicnet.de/Dr.-Ing. Stefan Kaierle, wissenschaftlich-technischer Geschäftsführer des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH), hat zum 15. August 2021 den Ruf in einem gemeinsamen Berufungsverfahren der Leibniz Universität Hannover (LUH) und des LZH zum Professor für Generative Laserprozesstechnik angenommen.„Die Generative Fertigung mit dem Laser ist ein hochgradig aktuelles und zukunftsweisendes Feld“, sagt Stefan Kaierle. „Die neu eingerichtete Professur adressiert dieses Thema in hervorragender Weise und erweitert damit die Lehr- und Forschungsgebiete im Maschinenbau und den Optischen Technologien am Standort Hannover.“ Prof. Dr. iur. Volker Epping, Präsident der Leibniz Universität ergänzt: „Die gemeinsame Professur festigt nachhaltig die Zusammenarbeit zwischen dem Laser Zentrum und der Universität.“ Das LZH ist vor 35 Jahren aus drei Instituten der LUH entstanden.
    Die neue Professur ist an der Fakultät für Maschinenbau angesiedelt. Dr.-Ing. Stefan Kaierle hält bereits seit 2012 Vorlesungen zum Thema Laser in der Biomedizintechnik und nunmehr auch zur laserbasierten additiven Fertigung.
    Stefan Kaierle studierte Elektrotechnik an der RWTH Aachen. 1999 promovierte er an der RWTH Aachen im Maschinenwesen zum Thema „Autonome Produktionszelle für das Schweißen mit Laserstrahlung“. Von 1998 bis 2011 leitete er die Abteilung Systemtechnik am Fraunhofer Institut für Lasertechnik in Aachen. Von 2012 bis 2018 war er Leiter der Abteilung Werkstoff- und Prozesstechnik am LZH. Seit 2018 ist Stefan Kaierle im Vorstand des LZH und wissenschaftlich-technischer Geschäftsführer.

    Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

    Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

    Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

    Pressekontakt LZH:

    Laser Zentrum Hannover e.V.
    Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
    Head of Communication Department

    Hollerithallee 8
    D-30419 Hannover

    Germany
    Tel.: +49 511 2788-419
    Fax: +49 511 2788-100
    E-Mail: presse(at)lzh.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2366Tue, 17 Aug 2021 14:45:27 +0200Christoph Sieber zum neuen Vorstandsvorsitzenden von bayern photonics gewählthttps://photonicnet.de/Christoph Sieber (Sill Optics GmbH & Co. KG) wurde in der Vorstandssitzung von bayern photonics, am 16.08.2021 zum neuen Vorsitzenden des Vereins gewählt. Hiermit löst er Herrn Dr. Michael Schmidt (Bayr. Laserzentrum GmbH) ab, der kürzlich aus dem Vorstand ausgeschieden ist. Als stellvertretender Vorsitzender wird Dr. Robert Vollmers (Qioptiq Photonics GmbH & Co.KG.) die Belange des Vereins vertreten und Christoph Sieber unterstützen. Das Team von bayern photonics gratuliert zur Wahl und freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit. 

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den NetzenPressemeldung
    news-2365Tue, 17 Aug 2021 14:01:07 +0200BMBF: Hochleistungskomponenten und optimierte Materialien für die Quantenkommunikationhttps://photonicnet.de/Gegenstand der ausgeschriebenen Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit dem Ziel, Komponenten für den Einsatz in der Quantenkommunikation zu verbessern. Um die Leistungsfähigkeit von Quantenkommunikationskomponenten maßgeblich zu steigern, sollen unter anderem die zugrundeliegenden Materialien hinsichtlich entscheidender quantenmechanischer Schlüsselparameter optimiert werden. Es sollen daher auch Vorhaben zur Optimierung von Design- und Herstellungsverfahren von Materialien für die Quantenkommunikation, beispielsweise in der Halbleiter- und Diamantprozessierung, im Design nichtlinearer Materialien oder in der Dünnschichttechnologie gefördert werden. Alternativ kann auch die Verbesserung von Komponenten für andere quantentechnologisch basierte IT-Sicherheitskonzepte adressiert werden, die nicht primär der Quantenkommunikation zugeordnet sind.
    Beispiele für mögliche Forschungsgegenstände sind:
    •    Neu- oder Weiterentwicklung von Einzelphotonenquellen für die Quantenkommunikation, insbesondere mit Emission in den Telekommunikationswellenlängen
    •    Forschung und Entwicklung an Quellen für verschränkte Photonen für die Quantenkommunikation
    •    Entwicklung oder Verbesserung von Detektoren für die Quantenkommunikation, beispielsweise nahe dem Quantenlimit und insbesondere im Bereich der Telekommunikationswellenlängen
    •    Weiterentwicklung von Quantenspeichern und deren Einbindung in Systeme der Quantenkommunikation
    •    Design und Optimierung von Schnittstellen für das Ein- und Auskoppeln von Photonen sowie für elektrooptische Kopplung in der Quantenkommunikation

    Die Aufzählung ist als beispielhaft und nicht vollständig anzusehen. Es können auch andere Schwerpunkte zu verbesserten Komponenten gefördert werden, sofern sie eindeutig Quantenkommunikation bzw. IT-Sicherheit adressieren. Die gewählten Ansätze sollen in einem nachhaltigen technologischen Fortschritt resultieren. Die grundsätzliche Praxistauglichkeit der erforschten Technologie soll innerhalb der Projektlaufzeit demonstriert und die breite Nutzbarkeit nach Projektlaufzeit vorangetrieben werden. Eine Einbindung von Know-how-Trägern auf Seiten der Industrie wird daher begrüßt. Querschnittsthemen wie Normung, Standardisierung und vorbereitende Arbeiten zur Zertifizierung sollten, soweit erforderlich, in den Vorhaben berücksichtigt werden.

    Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft im Verbund mit Hochschulen und/oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

    Antragsverfahren: zweistufig, Projektskizzen sind bis zum 30. November 2021 einzureichen.

    Die vollständige Bekanntmachung finden Sie unter:

    https://www.bmbf.de/bmbf/shareddocs/bekanntmachungen/de/2021/08/2021-08-16-Bekanntmachung-Quantenkommunikation.html

     

     

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2364Thu, 12 Aug 2021 17:06:33 +0200Neues OptecNet Themenfeld: Hyperspektraltechnologien https://photonicnet.de/Photonics BW folgt gerne dem vielfachen Wunsch nach Fortführung des Innovationsforums Hyperspektraltechnologien "HyperInno" und organisiert künftige Online-Treffen überregional als „OptecNet Themenfeld“. Bei Photonics BW standen in den vergangenen Monaten die Hyperspektraltechnologien im Mittelpunkt des vom BMBF geförderten Innovationsforums Mittelstand „HyperInno“. In 32 Vorträgen gaben Referentinnen und Referenten aus Forschung und Industrie Einblicke in ihre Anwendungen und Technologien und wir freuen uns, wenn wir mit den vergangenen Veranstaltungen Anregungen aufzeigen und unter den über 200 Teilnehmenden neue Kontakte vermitteln konnten.

    Photonics BW folgt gerne dem vielfachen Wunsch nach Fortführung und organisiert künftige Online-Treffen überregional als „OptecNet Themenfeld“. Damit wird die Teilnahme den rund 500 Mitgliedern von OptecNet Deutschland e.V., des bundesweiten Dachverbands der regionalen Photonik-Netze, vorbehalten sein – sofern Sie noch kein Mitglied sind, vermitteln wir Ihnen gerne den Kontakt zu Ihrem regionalen Netzwerk. Vorträge sind natürlich jederzeit auch von Gästen willkommen.

    Das nächste Online-Treffen findet am 18. November statt mit Themen um die Kameratechnik und um Patenttrends im Hyperspectral Imaging.

    Wir freuen uns über Ihre Anmeldung unter https://www.surveymonkey.de/r/HyperInno211118

    www.photonicsbw.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den Netzen
    news-2362Wed, 11 Aug 2021 13:47:32 +0200Instrument Systems: Mit akkreditierten Prüfverfahren zu UVC-Kalibrierstandardshttps://photonicnet.de/Prüflabor von Instrument Systems entwickelt rückführbare UV A/B/C-Referenzquellen zur Kalibrierung und Prüfung von UV-Messequipment. Instrument Systems ist seit 2009 für Prüfungen im Bereich Lichttechnik nach DIN EN ISO / IEC 17025 akkreditiert und bietet seit neuestem auch die akkreditierte Prüfung von Strahlungsleistung und Lichtstrom mit dem Verfahren der „Goniospektroradiometrie von optischen Strahlungsquellen“ an.Das Verfahren ermöglichte die Entwicklung von UVC-LED-Referenzquellen mit rückführbaren Referenzwerten höchster Genauigkeit für Strahlungsleistung und Bestrahlungsstärke. Diese Referenzquellen werden für das Monitoring sowie die Kalibrierung von UV-Messequipment, wie z.B. der ISP-PTFE-Serie, verwendet.
    Die Akkreditierung von Prüflaboren ist für Kunden der Lichtmesstechnik enorm wichtig. Sie erhalten mit ihr die Gewissheit, dass ihre Messgeräte zuverlässige und rückführbare Ergebnisse liefern. Die akkreditierte Prüfung der oftmals in der Produktion eingesetzten Messgeräte stellt gleichzeitig eine hohe Qualität der Endprodukte und ein hohes Maß an Vertrauen beim Endkunden sicher. Instrument Systems unterhält deshalb ein nach DIN EN ISO / IEC 17025 akkreditiertes Prüflabor, das rückführbare Prüfungen aller relevanten photometrischen und radiometrischen Messgrößen vom UV- bis in den NIR-Bereich mit einer Vielzahl von Messverfahren anbietet und so flexibel und zukunftssicher aufgestellt ist.
    Die in der Lichtmesstechnik sehr erfahrenen Ingenieure von Instrument Systems entwickelten ein mit der Norm CIE 239:2020 konformes, akkreditiertes Prüfverfahren zur Erstellung hochgenauer UV-LED-Referenzquellen. Die Bestimmung der rückführbaren Referenzwerte für Strahlungsleistung erfolgt durch Vermessung der UV-LED Quellen mit einem Goniospektralradiometer, bestehend aus einem hochpräzisen Goniometer der LGS-Serie und einem ebenfalls durch das Prüflabor rückführbar geprüften CAS-Spektrometer mit Bestrahlungsstärke-Einkoppeloptik. Mit dieser Kombination werden extrem niedrige erweiterte Messunsicherheiten (k=2) der Referenzwerte von nur 4,5% (UVC), 3,5% (UVB) und 2% (UVA) erzielt. Details zum Verfahren sind in mehreren Fachmagazinen veröffentlicht: LpS Digital Conference Proceedings 2021 (EN), ELEKTRONIKPRAXIS 11/2021 (DE), LEDs Magazine September 2020 (EN).

    Kontakt:
    Instrument Systems Optische Messtechnik GmbH
    Kastenbauerstr. 2
    81677 München
    E-Mail: info(at)instrumensystems.com
    Internet: www.instrument-systems.com

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
    news-2357Tue, 10 Aug 2021 15:07:00 +0200Initiative QuNET demonstrates highly secure and practical quantum communicationhttps://photonicnet.de/Today, two German federal authorities communicated via video for the first time in a quantum-secure manner. The QuNET project, an initiative funded by the German Federal Ministry of Education and Research (BMBF) to develop highly secure communication systems, is thus demonstrating how data sovereignty can be guaranteed in the future. This technology will not only be important for governments and public authorities but also to protect everyday data.It was a foretaste of the communication of the future - or rather, the "data security" of the future. Because when Federal Research Minister Anja Karliczek invited members of the Federal Office for Information Security (BSI) to a video conference today, everything looked the same, at least for outsiders. Together with Andreas Könen, Head of Department CI "Cyber and IT Security" at the Federal Ministry of the Interior, Building and Community (BMI) and BSI Vice President Dr. Gerhard Schabhüser, the minister talked via video stream.

    And yet this videoconference opens a new chapter in the highly secure communication of the future. Because what the eye can't see: The conversation was not encrypted using conventional methods but by means of light quanta. The trick is that if an attacker tries to access the to be generated keys, which are later used for data transmission, the light particles are manipulated. This manipulation is detected together by the sender and receiver, thus preventing an interception attempt. The detection is based on physical principles. If an eavesdropping attempt is discovered, the key is discarded and a new one is generated. By means of this strategy, only private keys are kept and therefore long-term security of the agreed keys is achieved. This sets a new milestone for data confidentiality in the digital world.

    A new chapter for the highly secure communication of the future

    This so-called "quantum communication" will become necessary in the light of future technological developments: In the future, quantum computers and new algorithms are expected to be able to crack previously used methods of data encryption. According to the motto "store now, decrypt later", data can already be stored today and read later, e.g., with the aid of more powerful computers.

    This threatens especially data that requires long-term protection, i.e., data that will still be of great value to hackers in the distant future. This includes not only information from governments and authorities, but also corporate secrets or personal health data of citizens.

    Federal Minister of Education and Research Anja Karliczek explained: "Quantum communication is one of the key technologies that play a crucial role in IT security and can help us prepare for future threats. This is so important because cyber security and cyber sovereignty are preconditions for the stability of democracy and also why I launched the QuNET initiative two years ago. QuNET is an important driver of the translation of findings from basic research on quantum communication into systems that are suited for everyday use. Our objective is to take advantage of the work of QuNET and the other projects on quantum communication funded by the Federal Research Ministry to lay the foundations for an ecosystem of producers and providers of quantum communication solutions in Germany. In this way, we can ensure the swift translation of innovative technologies and components into broad application. "

    In order to be able to protect the privacy of citizens as well as states and companies in the future, there is already a great need for action today. It is not just a matter of developing new and highly secure communication systems based on quantum know-how but also of finding ways to integrate this new technology into existing IT infrastructures (e.g., fiber optic cables) and to take established cryptographic processes into account. There is also a particular challenge when it comes to long distances. Here, satellites can play a central role.

    Long-term data security through encryption with quantum

    The QuNET initiative pursues the goal of enabling long-term data security. On the way to achieving this goal, today researchers from all participating institutes realized the first quantum-based video conference between BMBF and BSI in Bonn, Germany. The focus of the QuNET work is the so-called "quantum key exchange", also known as QKD (short for "Quantum Key Distribution"). QKD enables the exchange of symmetric keys whose security can be quantified. The BSI is supporting the QuNET initiative and is preparing accompanying and independent test criteria in international cooperation.

    At the end of last year, the research organizations involved in the initiative - the Fraunhofer-Gesellschaft, the Max Planck Society and the German Aerospace Center (DLR) - presented important basic principles for modern and secure communication standards. Accordingly, the scientists have further developed the overall architecture for systems for quantum-safe communication, as well as possibilities for exchanging quantum keys over long, medium and short distances using free-space and fiber systems.

    In the setup of the first quantum-based videoconference between BMBF and BSI, multiple free-space and fiber quantum channels have been used. This corresponds to a more complex scenario than a connection via a single quantum channel. Besides the video conference aspect of the demonstration, the set-up was also used to produce scientific data which might give important insights for communication in complex quantum secure networks of the future.

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    news-2359Fri, 06 Aug 2021 13:22:00 +0200Bündnis PolyChrome Berlin erhält 9,2 Mio. Euro BMBF-Förderunghttps://photonicnet.de/Das Bündnis „PolyChrome Berlin“, das Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft in der Region Berlin-Brandenburg in sich vereint, hat sich für eine Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) qualifiziert. Ab Frühjahr 2022 werden die beteiligten Partner im Rahmen des Förderprogramms „RUBIN – Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation“ 9,2 Mio. Euro für die kommenden drei Jahre erhalten. Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) ist mit seiner Abteilung „Photonische Komponenten“ an dem Forschungsvorhaben maßgeblich beteiligt. Für seine Leistungen wird das Institut vier Mio. Euro erhalten. PolyChrome Berlin konnte sich im Rahmen des Förderaufrufs als eines von elf finanzierten Projekten gegen insgesamt 53 Bewerber durchsetzen.Im Rahmen des Projekts wird PolyChrome Berlin eine hybride photonische Integrationsplattform entwickeln. Die innovative Plattform wird Licht leiten und ablenken sowie erzeugen und nachweisen können. Das Forschungsteam erschließt mit der Plattform einen weiten Wellenlängenbereich von 400nm bis 1650nm, der von Infrarot bis zu sichtbarem Licht reicht. Außerdem arbeitet das Team an einem Zusammenspiel von polymer- und siliziumnitridbasierten Lichtwellenleitern. Durch diesen neuartigen Ansatz kombiniert mit der hybriden Integrationsfähigkeit der Plattform wird PolyChrome Berlin neue Anwendungen in der Sensorik und Analytik erschließen, die zugleich kostengünstig umgesetzt werden können.

    „Im Vorgänger-Projekt PolyPhotonics Berlin konnten wir bereits miniaturisierte, hybrid-optische Komponenten für Anwendungen in der Telekommunikation entwickeln,“ sagt Crispin Zawadzki, stellvertretender Gruppenleiter „Hybrid PICs“ am Fraunhofer HHI und Vorsitzender des Vereins PolyPhotonics Berlin e.V. „Ausgehend von diesem Erfolg weiten wir unsere Forschung nun auf den Bereich des sichtbaren Lichts aus, um neue Anwendungen in den Feldern Analytik und Sensorik hervorzubringen. Wir freuen uns sehr, dass wir weiter mit den uns aus PolyPhotonics Berlin bekannten Partnern zusammenarbeiten und gleichzeitig das Projektteam erweitern können.“

    „Wenn hier von Plattform die Rede ist, dann muss man sich Chips in der Größe einer Eincentmünze vorstellen,“ erklärt Arne Schleunitz, Koordinator des PolyChrome-Projekts und technischer Geschäftsführer der micro resist technology GmbH. „Die kleine Plattform wird mit optischen Wellenleitern aus Polymer- oder SiN-Material und weiteren Funktionselementen, beispielsweise Glasfasern, ausgestattet. Außerdem kann die Oberfläche des Chips mit biologischen Fänger-Molekülen (Aptameren) für Anwendungen in der Medizin versehen werden.“

    Die Leistungsfähigkeit der PolyChrome-Plattform soll an sechs Demonstratoren, die in drei Gebiete unterteilt sind, aufgezeigt werden. Das erste Gebiet ist der Einsatz der faserbasierten Sensorik im Anwendungsfeld Glasfasernetze. Hier können Glasfasern genutzt werden, um als Sensoren die Umgebung, beispielsweise den Straßenverkehr, zu überwachen. Das zweite Gebiet umfasst sichtbare Lichtquellen, sogenannte Multi-Lambda-Quellen. Diese sollen Produkte im Consumer-Bereich wie RGB-Quellen erschließen bzw. als Lichtquellen in der Medizin oder Forschung eingesetzt werden. Beim dritten Bereich handelt es sich um den Einsatz von SiN-Sensoren. SiN-Sensoren ermöglichen eine schnelle, kosteneffiziente und spezifische Messung verschiedenster chemischer und biologischer Stoffe. Mit diesem Verfahren können Gewässer innerhalb von Minuten auf Schadstoffe geprüft oder der Körper nach Vitamininsuffizienten untersucht werden.

    Die Forschungsgruppe „Hybrid PICs“ der Abteilung „Photonische Komponenten“ am Fraunhofer HHI führt die verschiedenen Komponenten zusammen und stellt somit die Basis für die hybride Integrationsplattform bereit. Die Forschenden bringen dabei ihre langjährige Erfahrung in der Herstellung photonischer Komponenten und Technologieplattformen ein.

    Die 12 Partner decken mit ihren Kernkompetenzen die gesamte Wertschöpfungskette ab, die für den Aufbau der Technologieplattform und deren kommerzieller Verwertung notwendig sind. Zum Forschungsprojekt gehören neben dem Fraunhofer HHI ADVA Optical Networking SE, Allresist GmbH, Chembio GmbH, Eagleyard Photonics GmbH, ficonTECService GmbH, Fraunhofer IZI-BB, Laser Zentrum Hannover e.V., micro resist technology GmbH, OSRAM Opto Semiconductors GmbH, Scienion AG und VPIphotonics GmbH.

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    news-2360Thu, 05 Aug 2021 13:56:00 +0200PicoQuant and Seven Solutions jointly release white paper on synchronizing TCSPC units in a White Rabbit timing networkhttps://photonicnet.de/Free paper demonstrates the impact of synchronization protocol on the time accuracy of MultiHarp devices connected via Low Jitter White Rabbit switchesIn a recent paper, researchers from PicoQuant have demonstrated that synchronizing Time-Correlated Single Photon Counting (TCSPC) devices in a White Rabbit timing network has only a negligible effect on their time accuracy. Multiple devices from PicoQuant’s MultiHarp product line were connected using Low Jitter White Rabbit switches from Seven Solutions the leading manufacturer of White Rabbit components. The authors have investigated how various network topologies, optical fiber lengths, and presence of Ethernet traffic affects the time accuracy of connected MultiHarp 150 and MultiHarp 160 devices.

    Download the free white paper from PicoQuant’s or Seven Solutions’ website to learn more about the flawless interoperability of the MultiHarp devices with the switches from Seven Solutions. The experiments described in the paper demonstrated that - when using White Rabbit - the excellent timing performance of the MultiHarp can be maintained for reasonably sized networks and a timing jitter of less than 45 ps rms can be expected for such cases. Furthermore, the authors showed that the impact of fiber length differences of up to 5 km or simultaneous Ethernet data transmission was negligible.

    White Rabbit technology is an open source project aimed at realizing an Ethernet-based net-work permitting simultaneous sub-nanosecond synchronization over long distances. White Rabbit is a powerful technology that allows synchronizing large numbers of detection channels over long distances without having to sacrifice any of the aforementioned channels for this pur-pose, which makes it highly valuable for a range of emerging applications such as e.g., quan-tum communication.

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    news-2356Wed, 04 Aug 2021 09:20:35 +0200Nanopartikel-Messsystem für die Corona-Impfstoffforschung https://photonicnet.de/Neuartiges Messsystem ermittelt die Konzentration von Nanopartikeln – erfolgreicher Technologietransfer aus der PTB in die Industrie.Nanoteilchen sind Tausendsassas. Unter anderem sind sie in der Medizin interessant, um Medikamente oder Impfstoffe gezielt tief in den Körper zu transportieren. Für solche Zwecke muss die Konzentration der winzigen Teilchen möglichst genau bekannt sein. Jetzt wurde in einer Kooperation zwischen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und der Firma LUM GmbH in Berlin ein neuartiges, sehr genaues Analysemesssystem entwickelt. Es misst das Licht, das von jedem einzelnen Nanopartikel in verschiedenste Richtungen gestreut wird, und ist genauer als bisherige Messysteme. Das System arbeitet sehr schnell und lässt sich für einen sehr breiten Einsatzbereich von Nanoteilchen mit rund 40 nm Größe bis hin zu Mikropartikeln von ca. 10 µm verwenden. Erste Geräte wurden bereits einem weltweiten Pharmakonzern für die Entwicklung eines Corona-Impfstoffes sowie an eine große deutsche Forschungsinstitution übergeben.

    Die Vorsilbe „Nano“ kennzeichnet nicht einfach nur die Größe der Teilchen (kleiner als 100 nm), sondern steht für einen teilweise radikalen Wechsel der Teilchen-Eigenschaften: Eben weil sie so klein sind, kommen Nanoteilchen mit ganz anderen optischen, elektrischen oder magnetischen Kennzeichen daher als größere Teilchen desselben Materials. Dies wird beispielsweise für Sonnencremes, funktionale Tinten oder Quantendots (nanometergroße Materialstrukturen, meist aus Halbleitermaterialien, deren Eigenschaften sich in einzigartiger Weise maßschneidern lassen) genutzt. Und auch die Medizin setzt große Hoffnungen auf Nanoteilchen: Sie könnten beispielsweise als Vehikel dienen, mit deren Hilfe Medikamente biologische Barrieren wie die Luft-Blut- oder die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Man versucht mit ihnen Krebsmedikamente gezielt in einen Tumor oder einen Impfstoff direkt an den Ort seiner besten Wirksamkeit zu bringen.

    Nanopartikel stellen große Anforderungen an die Messtechnik, die man für die Produktentwicklung, die Kontrolle der Produktionsqualität und nicht zuletzt auch für die Risikobewertung der Produkte braucht. Dabei geht es immer häufiger nicht nur um die Größenmessung, sondern auch um die Messung der Teilchenzahl und -konzentration. Im Rahmen eines vom BMWi unterstützten Technologietransferprojekts zwischen der PTB und der Firma LUM GmbH wurde auf Basis eines neuen Ansatzes das Messprinzip eines Einzelpartikel-Streulichtphotometers entwickelt. Es kann die Partikelgrößenverteilung und die Partikelkonzentration von Nano- und Mikropartikeln in Suspensionen und Emulsionen mit hoher Auflösung bestimmen. Neben seiner Genauigkeit ist es gekennzeichnet durch einen sehr breiten Einsatzbereich (für Teilchen von 40 nm bis hin zu 10 µm) und durch große Schnelligkeit: Pro Sekunde können bis zu 10 000 Teilchen analysiert werden. Die Basistechnologie nennt sich Single Particle Light Scattering (SPLS)-Technologie. Damit ermittelt das Gerät die Intensität des Lichts, das von jedem einzelnen Nano- oder Mikropartikel in verschiedenste Richtungen gestreut wird. Dass die Teilchen einzeln hintereinander das Messgerät passieren, ist das Ergebnis von hydrodynamischer Fokussierung: Ein sogenannter Hüllstrom bringt die Teilchen in eine Vorzugsrichtung; anschließend wandern sie gleichsam im Gänsemarsch durch das Zentrum der Messzelle. Diese Methode wird bereits seit Jahren sehr erfolgreich für die Durchflusszytometrie genutzt, mit der z. B. Körperzellen einzeln und schnell gezählt werden können.

    Das neue Messystem ist in der Lage, ohne Veränderungen an der Hardware Partikelsuspensionen mit unterschiedlichsten Zusammensetzungen zu analysieren. Es kann auch bei sehr hohen Ausgangskonzentrationen kleinste Größenunterschiede bis in den Nanometerbereich hinein ermitteln. Sowohl das Gesamtsystem als auch einzelne Teile wie spezifische Verstärker und die spezielle Optikanordnung basieren auf zum Patent angemeldeten Verfahren der Partner.

    Erste Geräte sind bereits bei einem globalen Pharmakonzern in der EU für die Entwicklung eines Coronaimpfstoffes sowie bei einem namhaften deutschen Forschungsinstitut im Einsatz – eine Erfolgsgeschichte für den Transfer von gemeinschaftlichen vorwettbewerblichen Entwicklungen in aktuelle Anwendungen.
    es/ptb

    Ansprechpartner
    Dr. Martin Hussels, Arbeitsgruppe 8.31 Medizinisch-optische Bildgebung, Telefon: (030) 3481-7628, martin.hussels(at)ptb.de

    Pressekontakt:
    Erika Schow
    Wissenschaftsredakteurin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    PÖ Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
    Bundesallee 100
    38116 Braunschweig
    Tel.: (0531) 592-9314
    Fax: (0531) 592-3008
    E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
    Web: www.ptb.de

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    news-2355Wed, 04 Aug 2021 09:05:20 +0200Zellen mit Photocrosslinkern selektiv platzierenhttps://photonicnet.de/Um die Wirkung von Wirkstoffen auf Zellen genauer untersuchen zu können, arbeitet das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) an einer Methode, die es ermöglicht, Zellen auf einer Zellkulturoberfläche ausschließlich an ausgesuchten Stellen wachsen zu lassen. Dafür wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LZH zusammen mit ibidi GmbH, Gräfelfing, und Ella Biotech GmbH, Fürstenfeldbruck, neuartige Photovernetzer, sogenannte Photocrosslinker, verwenden. Diese können Moleküle binden, die wiederum Zellen binden können.Belichtungsmaske aktiviert Photovernetzer selektiv
    Im ersten Schritt wollen die Partner eine Bibliothek von Photovernetzern und den funktionalen Molekülen erstellen, die dann Bindungsstellen für Zellen sind. Über eine örtlich beschränkte Belichtung mit UV-Strahlung der Wellenlänge 365 nm wollen die Forschenden die Photovernetzer lokal aktivieren und damit an die ansonsten zellabweisende Oberfläche binden. Dabei bestimmen sie mit einer Belichtungsmaske die Flächen, auf denen die Crosslinker, und damit die Zellen, haften bleiben sollen. Erzeugt werden soll die Maske durch ein Digital Micromirror Device (DMD). Dieses besteht aus vielen verkippbaren, einzeln ansteuerbaren Mikrospiegeln. Diese können zwei Zustände annehmen und so Licht auf die Oberfläche bringen und die Photovernetzer aktivieren oder nicht.

    Aptamere binden spezifische Zellen
    Im nächsten Schritt werden Moleküle aufgebracht, die eine Verbindung zu den lokal aufgebrachten Photocrosslinkern eingehen. Durch ihre dreidimensionale Struktur bilden sie spezifische Bindungsstellen zu den Zielzellen. Je nachdem welche Bindungsstellen diese sogenannten Aptamere haben, können wiederum verschiedene Zelltypen an ihnen binden. Zellen können so nach einem vorgebebenen Muster auf der Oberfläche angeordnet werden. Damit können Forschende zukünftig exakt bestimmen, wo sich welche Zellen auf der Oberfläche ansiedeln. Das kann beispielsweise vereinfachen zelluläre Interaktionen oder Einflüssen chemischer Substanzen auf bestimmte Zelltypen zu untersuchen.

    Im Rahmen des Projekts wollen die Partner zum einen die Methode etablieren und zum anderen eine Bibliothek an verwendbaren Crosslinkern und Aptameren erstellen. Das LZH will außerdem einen portablen Demonstrator entwickeln, der Mikroskopiertisch und Belichter zusammenführt.

    Über Mako-Zell
    Das Verbundprojekt Mako-Zell wird im Rahmen der Förderinitiative KMU-innovativ Materialforschung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Neben dem LZH sind die Unternehmen ibidi GmbH und Ella Biotech GmbH beteiligt.

    Pressekontakt LZH:

    Laser Zentrum Hannover e.V.
    Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
    Head of Communication Department

    Hollerithallee 8
    D-30419 Hannover

    Germany
    Tel.: +49 511 2788-419
    Fax: +49 511 2788-100
    E-Mail: presse(at)lzh.de

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    news-2354Wed, 04 Aug 2021 09:00:01 +0200Dr.-Ing. Sascha Kulas folgt Ruf auf Professur für Ingenieurwissenschaftenhttps://photonicnet.de/Zum 01. Oktober tritt Dr.-Ing. Kulas eine Professur für Ingenieurwissenschaften an und gibt damit die Projektleitung von Niedersachsen ADDITIV ab.Dr.-Ing. Sascha Kulas vom Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) folgt dem Ruf auf eine Professur für Ingenieurwissenschaften an der Europäischen Fachhochschule (EUFH) im Rhein-Erft-Kreis. Er wird die Professur im Fachbereich Technologie und Management zum 1.Oktober 2021 antreten.

    Sascha Kulas hat am LZH die Leitung des Projekts Niedersachsen ADDITIV inne, das kleine und mittlere Unternehmen in Niedersachsen bei der Einführung und Weiterentwicklung von 3D-Druck-Verfahren unterstützt. „Dr. Kulas hat Niedersachsen ADDITIV mit seiner Expertise im Bereich 3D-Druck und Lasertechnik in der Umsetzung maßgeblich vorangebracht“, sagt Dr.-Ing. Stefan Kaierle, Geschäftsführender Vorstand am LZH. „Wir bedauern das Ausscheiden von Dr. Kulas daher sehr. Aber natürlich freuen wir uns für Ihn, unterstützen ihn diese Chance wahrzunehmen und wünschen ihm alles Gute“.

    Sascha Kulas hat Physik an der Leibniz Universität Hannover (LUH) studiert und am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen promoviert. Sowohl am ZARM als auch an der LUH hat er sich unter anderem mit dem Aufbau von Laser-Systemen beschäftigt. Zum Jahresbeginn 2021 wechselte er aus der Industrie an das LZH, um die Projektleitung von Niedersachsen ADDITIV zu übernehmen.

    Über Niedersachsen ADDITIV

    Niedersachsen ADDITIV unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in Niedersachsen bei der Einführung und Weiterentwicklung von 3D-Druck-Verfahren – kostenfrei und herstellerunabhängig. Ziel ist es, niedersächsischen Betrieben einen praxisorientierten Einstieg in das Themengebiet der Additiven Fertigung zu ermöglichen. Niedersachsen ADDITIV bietet dafür unter anderem Weiterbildungsangebote für Einsteiger und Erfahrene sowie branchenspezifische und –übergreifende Veranstaltungsformate an. Ein Flaggschiff-Angebot ist der sogenannte Praxis-Check 3D-Druck, in dem Unternehmen, die eine Projektidee zur Nutzung des 3D-Drucks in haben, kostenlose Unterstützung von Experten bei den ersten Schritten zu Umsetzung erhalten. 

    Niedersachsen ADDITIV ist ein gemeinsames Projekt des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und dem Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH. Es wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung.

    Über die Europäische Fachhochschule (EUFH)

    Die EUFH ist Teil der Bildungsgruppe Klett, die den Weg des Lernens als einen dauerhaften und nachhaltigen Prozess versteht. Als deutschlandweit erste Hochschule mit dualen Studiengängen erhielt die EUFH das Top-Gütesiegel ohne Auflagen für zehn Jahre. 2020 wurde sie erfolgreich für weitere 10 Jahre reakkreditiert.

    Pressekontakt LZH:

    Laser Zentrum Hannover e.V.
    Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
    Head of Communication Department

    Hollerithallee 8
    D-30419 Hannover

    Germany
    Tel.: +49 511 2788-419
    Fax: +49 511 2788-100
    E-Mail: presse(at)lzh.de

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    news-2352Wed, 28 Jul 2021 13:25:28 +0200Neues Glass Printing Explorer Set für den 3D-Druck von Glasmikrostrukturenhttps://photonicnet.de/Mit dem neuen Glass Printing Explorer Set präsentiert Nanoscribe das erste kommerziell erhältliche hochpräzise additive Fertigungsverfahren und Druckmaterial für die 3D-Mikrofabrikation von Glas-Mikrostrukturen.Der neue Fotolack GP-Silica ist das Herzstück des Glass Printing Explorer Sets und wurde in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit Glassomer entwickelt. Der weltweit erste Fotolack für die Mikrofabrikation von Glas weist eine hohe optische Transparenz in Verbindung mit hervorragenden thermischen, mechanischen und chemischen Eigenschaften auf. Dies verspricht Potenzial für die Erforschung innovativer Anwendungen in den Bereichen Life Science, Mikrofluidik, Mikrooptik, Materialwissenschaft und in der Mikrotechnik.

    Das Glass Printing Explorer Set ist besonders geeignet für Anwendungen, die eine hohe Temperaturbeständigkeit in Kombination mit mechanischer und chemischer Stabilität sowie optischer Transparenz erfordern. Die Zwei-Photonen-Polymerisation (2PP) von Quarzglas ist daher vielversprechend für die Erforschung neuartiger Anwendungen wie zum Beispiel in den Bereichen Life Science, Mikrofluidik und Mikrooptik. „GP-Silica hat großes Potenzial für unsere Forschung zur Herstellung komplexer mikrofluidischer Systeme, wenngleich die erforderliche thermische Nachbearbeitung anspruchsvoll ist“, fasst Professor Dr. Nicolas Muller, Assistenz-Professor und Head of Graphical Printing an der School of Engineering and Architecture of Fribourg (Schweiz), die Möglichkeiten des neuen Fotolacks mit Blick auf seine geplanten Forschungsprojekte zusammen.

    Das Glass Printing Explorer Set beinhaltet die für die 3D-Mikrofabrikation von Glasstrukturen erforderlichen Materialien und Prozessanleitungen. Im Set enthalten sind der Fotolack GP-Silica sowie Siliziumsubstrate, diverses Druckzubehör und eine detaillierte Verarbeitungsanleitung für einen erfolgreichen Druck. Die Anleitung enthält Empfehlungen und Hinweise zur Vorbereitung des Druckjobs, der empfohlenen Voreinstellung der Druckparameter für das Solution Set Large Features und detaillierte Informationen zum thermischen Nachbearbeitungsprozess. Das Glass Printing Explorer Set ist damit ein guter Einstieg in die hochpräzise additive Fertigung von Glasmikrostrukturen, deren Materialeigenschaften identisch mit jenen von handelsüblichem Quarzglas sind.

    Detaillierte Produktinformationen erhalten Sie hier.

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
    news-2350Tue, 27 Jul 2021 11:36:24 +0200Können Luftfilter Ansteckungen verhindern?https://photonicnet.de/Innovationsverbund erforscht Wirkung von Raumluftfiltern gegen Virenbelastung. Luftfilter für Klassenräume, Hörsäle oder Restaurants sind immer wieder im Gespräch, wenn es darum geht, weitere Lockdown-Maßnahmen im Rahmen der COVID-19-Pandemie zu verhindern. Doch nur, wenn Luftreinigungsgeräte richtig eingesetzt und gewartet werden, können sie auch einen Schutz bieten.

    Wie unterschiedliche Filter und Raumluftkonzepte wirken, will nun ein Team von Wissenschaftler*innen der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen, der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) untersuchen.

    Der Innovationsverbund mit drei Teilprojekten wird durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) mit 0,7 Millionen Euro gefördert.

    Um Krankheitserreger aus der Raumluft zu entfernen, ist Lüften das Mittel der ersten Wahl. Doch besonders im Winter können viele Räume nicht effektiv gelüftet werden. In diesen Fällen könnten technische Mittel zur Luftreinigung helfen, Ansteckungen zu verhindern. Im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie werden bereits an vielen Stellen unterschiedliche Raumluftfilter genutzt. Doch das Betreiben einer Luftfilteranlage, zum Beispiel in einem voll besetzten Klassenraum, kann allein nicht unbedingt Infektionen verhindern. Unterschiedliche Filterkombinationen, zusätzliche Ventilatoren, Frischluftzufuhr und die Wartung der Anlagen können die Wirkung beeinflussen. HAWK, UMG und MPIDS haben sich im Innovationsverbund zur Prävention aerogener Infektionen (PraeInfekt) zusammengeschlossen, um auf Grundlage dieser Faktoren konkrete Empfehlungen für Raumluftkonzepte zu erarbeiten. In drei Teilprojekten werden Filtertechnologien, Aerosoldynamik und Keimbelastungen in einem gemeinsamen Modellraum untersucht.

    Prof. Dr. Wolfgang Viöl, Vizepräsident für Forschung und Transfer und Leiter des Forschungsschwerpunktes Laser- und Plasmatechnologie an der HAWK, verantwortet das Teilprojekt Filtertechnik. „In modernen raumlufttechnischen Anlagen werden verschiedene Filterarten miteinander kombiniert“, erklärt er. Das könnten zum Beispiel Partikelfilter, Plasmafilter oder Aktivkohlefilter sein. „Wir wollen herausfinden, wie eine optimale Anordnung der einzelnen Filter aussehen könnte.“ Dabei komme es unter anderem auf die mikrobielle Last und die Strömungswiderstände der Filter an. „Wir vermuten zum Beispiel, dass sich Plasmafilter positiv auf die mikrobielle Last bei Partikelfiltern auswirken“, so Viöl. Das senke auch die Ansteckungsgefahr bei der Wartung. Außerdem soll die Alterung von Aktivkohlefiltern untersucht werden, um Wartungsintervalle zu bestimmen. Beim Aufbau der verschiedenen Raumluftfilter im Modellraum werden die Forschenden der HAWK durch den Kooperationspartner PlasmaComplete unterstützt. Weitere Kooperationspartner in dem Teilprojekt sind die Städte Moringen und Göttingen sowie das Otto-Hahn-Gymnasium Göttingen.

    Dass virenhaltige Aerosole für Infektionen verantwortlich sein können, ist allgemein bekannt. Wie sich Aerosole aber unter Einfluss von technischen Anlagen in einem Raum ausbreiten, soll im Teilprojekt Aerosoldynamik untersucht werden. Unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. Eberhard Bodenschatz erforschen Wissenschaftler*innen des MPIDS den Aerosoltransport in Räumen und die aerodynamischen Eigenschaften von Luftfiltern. „Durch die gewonnenen Daten werden wir noch besser als zuvor ein individuelles Infektionsrisiko für einzelne Personen in einem geschlossenen Raum berechnen können“, beschreibt Bodenschatz. Um die Luftbewegungen im Modellraum genau erfassen zu können, entwickeln die Forschenden ein sogenanntes Sensorod-Mesh, ein Gitter aus Feinstaubsensoren, die mit Druck-, Feuchte-, Geschwindigkeits- und Temperatursensoren ergänzt werden. Mit diesem Gitter soll der gesamte Modellraum dreidimensional erfasst werden. „Nach der Untersuchung im Modellraum wollen wir das Sensorod-Mesh auch in anderen Räumen wie Klassenzimmern einsetzen“, so Bodenschatz. Dazu kooperiert das MPIDS mit dem Felix-Klein-Gymnasium Göttingen und der Stadt Göttingen.

    Um herauszufinden, wie sich Raumluftkonzepte auf die Erregerbelastung in der Luft auswirken und was das tatsächlich für die Infektionsreduktion beim Menschen bedeuten könnte, beteiligt sich die UMG mit dem Teilprojekt Keimbelastungsanalytik, das von Prof. Dr. Simone Scheithauer, Direktorin des Instituts für Krankenhaushygiene und Infektiologie, geleitet wird. „Wir nutzen den Modellraum zunächst, um die Stabilität und Infektionsfähigkeit von Mikroorganismen unter definierten Bedingungen zu untersuchen“, erläutert Scheithauer. Dazu werden Mikroorganismen im Raum vernebelt und anschließend die Erregermenge in Luftproben bestimmt. Im Anschluss könne dann die Wirksamkeit von Raumluftfiltern und Deckenventilatoren bestimmt werden, schildert Scheithauer. „Wir möchten so ein wissenschaftliches Verständnis zur tatsächlichen Erregerbelastung der Luft und zur antimikrobiellen Wirksamkeit der Anlagen gewinnen.“

    Die Erkenntnisse der drei Teilprojekte sollen in Zukunft Entscheidungsträger*innen dabei unterstützen, passende Raumluftkonzepte für verschiedene Räume zu entwickeln und so Infektionsketten zu verhindern. Der Innovationsverbund PraeInfekt ist auf 18 Monate angelegt und wird im Rahmen des Wettbewerbs „Gesundheitswirtschaft vor den Herausforderungen der SARS-CoV-2-Pandemie: innovative und anwendungsorientierte Lösungsansätze in Forschung und Entwicklung für Prävention, Diagnose und Analyse zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten“ durch das MWK über das EFRE-Programm gefördert.

    Kontakt:

    Prof. Dr. Wolfgang Viöl , HAWK-Vizepräsident für Forschung und Transfer, Leiter des Forschungsschwerpunktes Laser- und Plasmatechnologie

    HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst
    Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen
    Fakultät Ingenieurswissenschaften und Gesundheit
    Von-Ossietzky-Str. 100
    37085 Göttingen

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2351Tue, 27 Jul 2021 09:23:00 +0200Generationenwechsel bei Mahrhttps://photonicnet.de/Firmenchef Stephan Gais gibt den Staffelstab ab und wechselt als Mitglied in den Beirat. Sein Nachfolger wird Manuel Hüsken, der das Göttinger Unternehmen in Zukunft gemeinsam mit Udo Erath und Dr. Lutz Aschke führen wird. Nach knapp 30 Jahren bei Mahr verabschiedet sich Stephan Gais, Chief Executive Officer (CEO) und Gesellschafter, Ende Juni aus der Geschäftsführung. Er beendet damit seine operative Tätigkeit für das Familienunternehmen. „Eine Menge ist in den drei Jahrzehnten passiert“, resümierte Stephan Gais als er sich Mitte Juni bei einer Betriebsversammlung von den Mitarbeiter*innen verabschiedete. „Gemeinsam haben wir viel erreicht: Mahr hat einen ausgezeichneten Namen bei Kunden in der ganzen Welt und unser Portfolio ist zukunftsfähig aufgestellt“, so Stephan Gais.

    Auf den Ururenkel von Firmengründer Carl Mahr wartet also ein neuer Lebensabschnitt, für den er mit „mehr Zeit für Familie“ rechnet. Von Ruhestand möchte er dennoch nicht sprechen und versichert schmunzelnd: „Ich werde mich nicht zurücklehnen und Orchideen züchten.“ Dem 1861 gegründeten Familienunternehmen mit Hauptsitz in Göttingen bleibt Stephan Gais als Mitglied im Beirat erhalten. Er wird somit auch in Zukunft das Gesicht der Familie Mahr für die Mitarbeiter*innen und für die Geschäftsführung sein. In seiner neuen Rolle möchte Stephan Gais sich dafür einsetzen, dass die Werte der Gründerfamilie weiterhin gelebt werden.

    Unter neuer Führung
    Als neuer Chief Executive Officer (CEO) der Mahr Gruppe übernimmt Manuel Hüsken ab Juli die Nachfolge. Er wird das Unternehmen zukünftig gemeinsam mit seinen Geschäftsführungskollegen Udo Erath (COO) und Dr. Lutz Aschke (CFO/CIO) gleichberechtigt führen und als Sprecher der Geschäftsführung fungieren. Die drei Geschäftsführer haben die verantwortungsvolle Aufgabe, die neu entwickelte Strategie der Mahr Gruppe umzusetzen. „Als Technologieunternehmen in Familienhand steht Mahr für Vertrauen und Nachhaltigkeit. Diesem Anspruch möchten wir gegenüber unseren Mitarbeitern an allen Standorten und unseren Kunden weltweit gerecht werden, um damit eine Basis für kräftiges Wachstum zu legen“, so Manuel Hüsken.

    Kontakt:

    Mahr GmbH
    Pressestelle
    Carl-Mahr-Str. 1
    D-37073 Göttingen
    Tel.: +49 551 7073 0
    presse(at)mahr.de

    https://www.mahr.com/de/

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2348Mon, 26 Jul 2021 10:39:42 +0200Erfolgreiche Ringvorlesung Optik mit zahlreichen Teilnehmernhttps://photonicnet.de/Jeweils 140 bis zu 220 Studierende aus ganz Deutschland nahmen an der hochschulübergreifenden Ringvorlesung „Optik“ im Sommersemester 2021 teil. Seit dem Start am 24. März 2021 fanden in wöchentlichem Rhythmus 14 Online-Vorlesungen aus dem gesamten (süd-) deutschen Raum statt.Ziel der Ringvorlesung ist es, Studierenden aus dem Bereich der Optik die Bandbreite der Photonik näher zu bringen.

    Die Ringvorlesung richtete sich in erster Linie an Master-Studierende – darüber hinaus waren auch Doktoranden, interessierte Bacheloranden aus höheren Semestern sowie auch Industrievertreter als Gasthörer eingeladen, ihre Kenntnisse und Perspektiven in der Photonik zu erweitern. Dozenten von Universitäten und Hochschulen hielten Online-Vorlesungen zu aktuellen Themen wie 3D-Druck von Optiken, spezifischer optischer Messtechnik, Laserkunststoffschweißen, Mikrooptischen Systemen uvm.

    Die Ringvorlesung Optik wurde im Rahmen der gemeinsamen Arbeitsgemeinschaft Aus- und Weiterbildung von  bayern photonics und Photonics BW entwickelt und wird durch die Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik unterstützt. Die Durchführung organisierte Prof. Dr. Andreas Heinrich von der Hochschule Aalen.

    Für das Sommersemester 2022 ist eine Fortführung der Ringvorlesung mit Ausweitung auf ganz Deutschland und zusätzlicher Unterstützung von OptecNet Deutschland e.V. geplant.

    An einer Beteiligung interessierte Dozenten wenden sich bitte mit einem Themenvorschlag direkt an Prof. Heinrich

    Das Programm der Ringvorlesung 2021 und weitere Informationen finden Sie unter: www.hs-aalen.de/de/pages/b-eng-optical-engineering_ringvorlesung

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den NetzenForschung und Wissenschaft
    news-2347Fri, 23 Jul 2021 10:22:01 +0200„Plasma for Life“ startet in die Intensivierungsphasehttps://photonicnet.de/Kickoff-Veranstaltung vernetzt zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden. Nach der vierjährigen Aufbauphase wird das HAWK-Leuchtturmprojekt „Plasmatechnologien aus Südniedersachsen – Impulse für ein gesundes Leben“, kurz „Plasma for Life“, für weitere vier Jahre im Rahmen der Bundesförderung FH-Impuls finanziert. Zum Start in diese Intensivierungsphase trafen sich in der Göttinger Lokhalle über 100 Teilnehmende aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden zu einer Kickoff-Veranstaltung und gleichzeitig zum siebten Meeting der Partnerschaft „Plasma for Life“.

    „Wir haben die ersten vier Jahre mit einer sehr positiven Evaluierung abschließen können und freuen uns sehr, dass wir weitere vier Jahre in der sogenannten Intensivierungsphase gefördert werden“, erklärt, Prof. Dr. Wolfgang Viöl, HAWK-Vizepräsident für Forschung und Transfer und Partnerschaftssprecher von „Plasma for Life“ in seiner Begrüßung. „Ein großer Dank gilt allen Unternehmen, die uns hierbei unterstützen, nicht nur finanziell, sondern auch mit Rat und entsprechend Erfahrungen.“

    Für die Intensivierungsphase ist es dem im Herbst 2019 ins Leben gerufenen Scientific Board aus Prof. Dr. Wolfgang Viöl, Prof. Dr. Christoph Rußmann, Dr. Bernd Schieche, Prof. Dr. Christoph Gerhard und Dr. Andreas Helmke gelungen, die Zahl der kooperierenden Unternehmen von 13 auf 27 zu steigern und so insgesamt 1,35 Millionen Euro als Kofinanzierungsbeitrag einzusammeln. Dadurch sah sich das BMBF überzeugt und steuerte – nach bereits 5,5 Millionen Euro in der Aufbauphase – weitere ca. 4,7 Millionen Euro Fördergelder zur Umsetzung der Projektideen in den kommenden vier Jahren bei. Darüber hinaus wurden nochmals mehr als 20 weitere Unternehmen in parallelen Forschungs- und Entwicklungsprojekten (FuE-Projekte) mit der HAWK Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit im Forschungsschwerpunkt „Laser- und Plasmatechnologie“ vernetzt und zusätzliche Fördergelder aus ergänzenden Drittmittelanträgen eingeworben.

    Mit der Fördermaßnahme FH-Impuls unterstützt der Bund strategische Partnerschaften zwischen Hochschulen und vornehmlich mittelständischen regionalen Unternehmen, die einen schon vorhandenen Forschungsschwerpunkt in der Region stärken. So werden im Rahmen von „Plasma for Life“ die Einsatzmöglichkeiten von Plasmatechnologien in den Bereichen Medizintechnik und Wirkstoffforschung, bildgebende Diagnostik, Hygiene, Therapie und intelligente Plasmen in enger Zusammenarbeit mit den Anwender*innen erforscht. „Der Effekt für die Region ist, dass es mehr Ausgründungen gibt, dass Arbeitsplätze geschaffen werden oder in schwierigen Situation auch Arbeitsplätze gerettet werden“, betont Viöl.

    Unter dem Teilnehmenden der Kickoff-Veranstaltung waren viele langjährige, aber auch neue Partner*innen von „Plasma for Life“, die sich in Kurzvorträgen vorstellten. „Ich denke, dass die HAWK weltweit eine der führenden Einrichtungen ist, die die Plasmamedizin voranbringt,“ stellt Prof. Dr. Steffen Emmert fest. Er arbeitet bereits seit 2008 im Bereich der Plasmamedizin mit der HAWK zusammen und leitet die Hautklinik der Universitätsmedizin Rostock, einen der wissenschaftlichen Kooperationspartner bei „Plasma for Life“. „Ich erwarte mir von der HAWK und unserer guten Zusammenarbeit weitere Impulse, um die Wirkung von Plasma auf den menschlichen Organismus besser zu verstehen“, so Emmert.

    Neu in der Partnerschaft ist der finnische Stahlhersteller Outokumpu. Stefan Erdmann, Chief Technology Officer bei Outukumpu, setzt große Hoffnungen in die Kooperation: „Der Vorteil ist, dass wir seit Jahren die Plasmatechnologie und die Lasertechnologie hier in Göttingen kennen. Diese ermöglicht uns eventuell, Prozesse komplett zu verändern, sodass wir viel nachhaltiger fertigen können.“

    Ein weiterer Dank von Prof. Dr. Wolfgang Viöl ging an das Bundesforschungsministerium (BMBF) und das Niedersächsische Wissenschaftsministerium (MWK) für die finanzielle Unterstützung. Marcus Wittrin vom BMBF – Referat für Fachhochschulen lobte die Arbeit von Viöl und seinem Team in einer Videobotschaft. „Sie haben es mit Ihrem Engagement und Ihrer guten, regionalen Vernetzung ermöglicht, der Partnerschaft mit dem Thema ‚Plasma for Life‘ einen hohen Stellenwert, sowohl an der Hochschule, als auch in der Region und darüber hinaus zu verleihen.“ Diese herausragende regionale Sichtbarkeit der Partnerschaft, werde auch immer wieder von Seiten der Unternehmen und Partner bestätigt und bestärkt.

    Neben dem BMBF unterstützt auch das MWK die HAWK-Partnerschaft „Plasma for Life“ in der Intensivierungsphase mit 500.000 Euro und der Erstellung des Forschungsbaus für angewandte Plasma- und Laser-Medizintechnik mit Projektkosten in Höhe von 4,6 Millionen. Euro. „Der Verbund ‚Plasma for Life‘ ist forschungsstark, er wächst weiter, er punktet mit herausragenden Erfolgen und einer hohen wissenschaftlichen Qualität“, erklärt Birgit Nolte, die als Vertreterin des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (MWK) an der Veranstaltung teilnahm.

    Die Partnerschaft ist die einzige FH-Impulspartnerschaft in Niedersachsen. Das zeige die Forschungs- und Entwicklungsstärke der HAWK Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit im Bereich der optischen Technologien – insbesondere mittels Plasma für den Vor- und Zuliefererbereich der Gesundheitswirtschaft, betont Clustermanager Dr. Bernd Schieche. Und diese Stärke werde im Zusammenhang mit „Plasma for Life“ zunehmend durch die regionale Forschungslandschaft und durch Unternehmen wahrgenommen. „Neben unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gibt es schließlich auch zahlreiche Studierende mit ihren Abschlussarbeiten in den Bereichen Medizintechnik, Maschinenbau, Elektrotechnik sowie Laser- und Plasmatechnik, die als Nachwuchskräfte händeringend gesucht werden.“ Auch würden immer mehr Studierende aus den umliegenden universitären Instituten, unter anderem der Chemie, Physik und Biologie, an der HAWK im Bereich der Laser- und Plasmatechnologien promovieren und dabei von dem engen Austausch mit potenziellen Arbeitgebern profitieren und durch reale Fragestellungen motiviert werden.

    Für die Zukunft erwartet das Team rund um „Plasma for Life“ durch die vertrauensvolle Atmosphäre und gute Vernetzung zwischen den Partner*innen ergänzende kreative Impulse und dadurch weitere zahlreiche Projektideen, daraus generierte Patente, Veröffentlichungen und Personaltransfer. 

    Kontakt:

    Prof. Dr. Wolfgang Viöl , HAWK-Vizepräsident für Forschung und Transfer, Leiter des Forschungsschwerpunktes Laser- und Plasmatechnologie

    HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst
    Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen
    Fakultät Ingenieurswissenschaften und Gesundheit
    Von-Ossietzky-Str. 100
    37085 Göttingen

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2346Fri, 23 Jul 2021 09:59:14 +0200Laser-Plasma-Hybridtechnologie der HAWK als zukunftsweisend prämierthttps://photonicnet.de/Forschungsteam belegt 2. Platz durch neue Wege der Effizienzsteigerung .Der Anwenderkreis Atmosphärendruckplasma, kurz ak-adp, hatte einen offenen Wettbewerb unter dem Motto #ZukunftADP ausgeschrieben, bei dem die HAWK mit ihrem Forschungsteam um Prof. Dr. Wolfgang Viöl, Prof. Dr. Christoph Gerhard und Prof. Dr. Stephan Wieneke den 2. Platz belegte. Der Wettbewerb war Bestandteil des 38. ak-adp Workshops.

    Zum Wettbewerb mit dem Thema „Atmosphärische Plasmen – eine Technologie mit Zukunftspotenzial: Wie sieht die Nutzung atmosphärischer Plasmen in Zukunft aus? Und vor allem: Wie lassen sie sich industriell und wirtschaftlich einsetzen?“ konnte das Team punkten.

    Gemeinsam mit der Unterstützung von Stephan Brückner und Daniel Tasche forschen die HAWK-Professoren der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit an der Effizienzsteigerung bei der Lasermaterialbearbeitung durch die Laser-Plasma-Hybridtechnologie und stellten ihre aktuellen Ergebnisse vor.

    Seit einigen Jahrzehnten hat sich der Laser als Werkzeug zur Makro- wie auch Mikrobearbeitung verschiedenster Materialen wie Metall, Kunststoff, Halbleiter oder Glas etabliert. Dabei erweist sich die Kombination von Laserstrahlung mit einem extern applizierten Atmosphärendruckplasma als vorteilhaft für die Qualität und die Effizienz der Bearbeitung. Beispielsweise erforschte das Team zur Schonung von Ressourcen bei der Displayfertigung - in Kooperation mit der Industrie - die Plasmatechnologie als unterstützende Technologie für lasergestützte Annealingprozesse an dünnen Halbleiterschichten. Durch die simultane Plasmabehandlung erhöhten sie die Laserstrahlabsorption und vergrößerten den Kristallisationsgrad der Schicht bei gleicher Laserfluenz. „Dieser Umwandlungsprozess bedarf einer deutlich geringeren Laserintensität, wodurch die Effektivität und somit auch die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens steigt“, so Prof. Dr. Viöl.
     
    Bei der Laserbearbeitung von Gläsern zeigte sich, dass die Kopplung von Atmosphärendruckplasmen mit Laserstrahlung eine erhöhte Bearbeitungsqualität von Glasoberflächen bei gleichzeitiger signifikanter Einsparung von Laserenergie ermöglicht. Die zusätzliche Plasmabehandlung wird hierbei für Modifikationen der chemischen, oberflächentopographischen und optischen Parameter von Gläsern genutzt. Dadurch ist eine Strukturierung von Quarzglas mit verringerter Laserenergie, gleichzeitiger Verbesserung der Ablationsqualität, also der Abtragung von Materie und in etwa verdoppelter Tiefenablationsrate möglich. Ähnlich gesteigerte Ablationsraten konnte das Forschungsteam auch bei der kombinierten Plasma- und Laserbearbeitung von Mehrkomponentengläsern nachweisen.

    Bei der Materialbearbeitung von Aluminium mit Femtosekunden (fs)-Laserstrahlung konnte durch den simultanen Einsatz eines kalten Argonplasmas während der Bearbeitung eine Erhöhung der Ablationstiefe um den Faktor 250 bei gleichbleibender Laserleistung erreicht werden. Da die Ablationsstelle hier innerhalb des Niedertemperaturplasmas liegt, kann eine Änderung der Partikelgrößenverteilung und die elektrostatische Mobilisierung abgetragener Partikel als Hauptmechanismus zählen. Die Zunahme der gesamten Ablationstiefe birgt ein deutliches Potenzial für die Verbesserung der Effizienz und Bearbeitungsgeschwindigkeit von Materialbearbeitungs- und Strukturierungsprozessen auf Femtosekundenlaserbasis.

    Für diese innovative Technik wurden dem HAWK-Forschungsteam bereits mehrere Patente erteilt. Sie wurde nun zudem vom Anwenderkreis Atmosphärendruckplasma als eine Zukunftstechnologie gewürdigt.

    Kontakt:

    Prof. Dr. Wolfgang Viöl , HAWK-Vizepräsident für Forschung und Transfer, Leiter des Forschungsschwerpunktes Laser- und Plasmatechnologie

    Prof. Dr. rer. nat. Stephan Wieneke
    Laser- und Plasma-Hybridtechnologie
    Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit

    Prof. Dr. rer. nat. Christoph Gerhard
    Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit

    HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst
    Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen
    Fakultät Ingenieurswissenschaften und Gesundheit
    Von-Ossietzky-Str. 100
    37085 Göttingen

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2344Thu, 22 Jul 2021 12:21:32 +0200VirtualLab Fusion Release 2021.1 Solution Driven Applicationshttps://photonicnet.de/After several months of development, we provide all users of our software VirtualLab Fusion the new version 2021.1 with many new features which enable solutions of more applications. The version 2021.1 comprises further developments of the field tracing technology and new components, sources, and detectors. With each version we try to simplify the usage of the modeling features in VirtualLab Fusion. The seamless transition from a full physical optics modeling to a ray optical modeling is one of the amazing features of VirtualLab Fusion.Microlens Array:  A new Microlens Array (MLA) Component enables accurate and fast modeling of the ever-increasing number of applications of MLA.

    Crystal Plate Component: Any type of crystals can be included in system modeling by the new Crystal Plate Component.

    Fiber Mode Calculator: We provide a Fiber Mode Calculator to analyze and investigate LP Bessel and LP Laguerre modes for step index and parabolic index fibers.

    Anisotropic layers: Those can be added to all surfaces to exploit the extra freedom of polarization control and multiplexing in optical systems.

    New Workflow: In version 2021.1 we come with a new workflow which enables a seamless transition from ray to full physical-optics modeling. This way we simplify the usage of the amazing modeling features in VirtualLab Fusion. 

    Read more about the exciting new applications, features and workflows in our 2021.1 VirtualLab Fusion Release:

    https://www.lighttrans.com/products-services/virtuallab-fusion/virtuallab-fusion-release-20211.html

    Kontakt

    LightTrans International UG
    Kahlaische Str. 4
    07745 Jena
    Germany
    Telefon:    +49 (0) 3641 53129 00
    Fax:          +49 (0) 3641 53129 01
    E-Mail:      info(at)lighttrans.com
    Website:  www.lighttrans.com

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2343Wed, 21 Jul 2021 13:06:47 +0200SafeWaterAfrica: Nachhaltig, profitabel und jetzt auch ausgezeichnethttps://photonicnet.de/Vom Fraunhofer IST koordiniertes Projekt zur Trinkwasseraufbereitung erhält Solar Impulse Efficient Solution Label. Nicht nur, dass das Projekt SafeWaterAfrica die Trinkwasserversorgung in Südafrika und Mosambik verbessert und die Umwelt schützt. Für die Technologien zur Wasseraufbereitung sind zuallererst afrikanische Unternehmen verantwortlich, die Wirtschaft und Beschäftigung in den Ländern stärken. Für diesen ökologischen und auch ökonomischen Erfolg ist das Projekt unter Federführung des Braunschweiger Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik IST mit dem Solar Impulse Efficient Solution Label ausgezeichnet worden.

    Pro Tag 20.000 Liter Trinkwasser nach WHO-Standard

    Das Projekt SafeWaterAfrica hat es möglich gemacht: In Südafrika und Mosambik können zwei Demonstratoranlagen aus dem Wasser von Flüssen täglich jeweils 10.000 Liter Trinkwasser erzeugen – und das in einer Qualität, die dem Standard der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entspricht. In der Nähe von Johannesburg sorgen seit September 2018 Solarzellen und Batterien für ein energieautarkes Wasseraufbereitungssystem, das sich aus verschiedenen Reinigungs- und Filterstufen zusammensetzt und den CO2-Ausstoß senkt.

    Seit April 2019 ist die zweite Anlage in Ressano Garcia in Betrieb. Das Fraunhofer IST hat insbesondere seine Expertise in der Wasserdesinfektion eingebracht. Zum Einsatz kommen elektrochemische Zellen mit Diamantelektroden, die vom Wasser durchströmt werden. An die Elektroden wird eine niedrige Spannung angelegt, wodurch sich Ozon bildet. Dieses Ozon ist im Wasser gelöst und tötet die Keime ab. Das Fraunhofer IST hat die Technologie entwickelt und verfügt über eine der weltweit größten Anlagen zur Diamantbeschichtung. Sie ist imstande, eine 0,5 Quadratmeter große Elektrodenfläche mit einer dünnen Diamantauflage zu versehen.

    Partner aus Afrika haben größten Anteil am Projekt

    In dem Projekt, gefördert durch das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020, hat eine Reihe von Partnern zusammengearbeitet. Der größte Teil von ihnen kommt aus Afrika. Nur zwei Schlüsseltechnologien der Wasseraufbereitungsanlage stammen aus Europa, darunter die Technologie des Fraunhofer IST. Die beiden Demonstratoren sind so ausgereift, dass sie in Zukunft in weiteren Ländern zum Einsatz kommen können und dort wirtschaftlich betrieben werden können.

    Dass SafeWaterAfrica sowohl für die Umwelt als auch für die Wirtschaft ein Gewinn ist, hat die Solar Impulse Foundation veranlasst, das Projekt mit dem Solar Impulse Efficient Solution Label auszuzeichnen. Die Schweizer Stiftung, gegründet von Umweltvisionär und Forscher Bertrand Piccard, honoriert effiziente technische Lösungen, die den Klimawandel nachhaltig bekämpfen und auch wirtschaftlich tragfähig sind.

    Label der Solar Impulse Foundation beflügelt Umsetzung

    Das Solar Impulse Efficient Solution Label gibt dem Projekt einen kräftigen Schub. »Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung des Projekts SafeWaterAfrica. Die damit verbundene Öffentlichkeit möchten wir nutzen, um die Umsetzung vor Ort weiter voranzutreiben«, berichtet Dr. Lothar Schäfer, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer IST und Koordinator von SafeWaterAfrica. Südlich der Sahara haben 40 Prozent der Bevölkerung, d. h. mehr als 100 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser. Das Wasseraufbereitungssystem aus dem Projekt SafeWaterAfrica verbessert die Lebensverhältnisse und die Gesundheitssituation. »Das Besondere an den Anlagen ist, dass es sich nicht wie sonst oft um Lösungen für Afrika handelt«, betont Dr. Lothar Schäfer. »Die Entwicklung ist Made-in-Africa: Bei der Konzeption und beim Aufbau haben unsere afrikanischen Partner den wesentlichen Beitrag geleistet. Der Betrieb der beiden Anlagen erfolgte ausschließlich durch Personal vor Ort in Südafrika und Mosambik.«

    Made-in-Africa-Ansatz sorgt für hohe Akzeptanz

    Für den Erfolg hat dieser hohe Eigenanteil eine große Bedeutung. Die Erfahrung zeigt, dass in Afrika viele Projekte scheitern, wenn die Menschen an Planung und Umsetzung nicht beteiligt sind. Damit die Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung Akzeptanz finden, verfolgt SafeWaterAfrica den Made-in-Africa-Ansatz. Die Maxime lautet: Afrikanische Unternehmen leisten so viel Entwicklungsarbeit, Komponentenbau und Installation wie möglich. Um die Ausbildung zu fördern, waren zwei afrikanische Hochschulen in das Projekt eingebunden. Während der mehrmonatigen Feldtests bedienten studentische und wissenschaftliche Mitarbeitende die Anlagen und werteten die Versuche aus.

    In den vergangenen drei Jahren hat die Solar Impulse Foundation mehr als 1000 technologische Innovationen mit ihrem Label weltweit gewürdigt. Im Sinne des Stiftungsgründers Bertrand Piccard sollen sie für Regierungen und Unternehmen wichtige Werkzeuge sein, um gemeinsam den Klimawandel zu bekämpfen. Das Wasseraufbereitungssystem aus dem Projekt SafeWaterAfrica ist jetzt eine dieser ausgezeichneten Lösungen.

    Um ökologische Herausforderungen zu bewältigen und gleichzeitig wirtschaftliches Wachstum zu ermöglichen, hat Bertrand Piccard über die Stiftung Solar Impulse die Herausforderung gestartet, 1000 profitable Lösungen zum Schutz der Umwelt auszuwählen, um die Entscheidungsträger in Regierungen und Unternehmen zu überzeugen, ihre Umweltziele zu erreichen und eine ehrgeizige Energiepolitik, die notwendig ist, um diese Lösungen auf den Markt zu bringen. Das Ziel: den Übergang zu einer kohlenstofffreien und nachhaltigen Wirtschaft zu beschleunigen.

    Das Solar Impulse Efficient Solution-Label und die Stiftung Solar Impulse

    Als eines der ersten Labels für Unternehmen mit positiven Auswirkungen, das Umweltschutz und finanzielle Rentabilität miteinander verbindet, wird das Solar Impulse Efficient Solution-Label nach einer Bewertung durch externe, unabhängige Experten vergeben. In Zusammenarbeit mit renommierten Institutionen müssen Lösungen, die sich für das Label bewerben, eine neutrale, auf verifizierten Standards basierte, Methodik durchlaufen. Dieses Label dient als Auszeichnung für saubere und rentable Lösungen. Die Stiftung Solar Impulse hat sich zum Ziel gesetzt, die Umsetzung von sauberen und rentablen Lösungen zu beschleunigen. Darüber hinaus unterstützt die Stiftung Entscheidungsträger in Unternehmen und Regierungen dabei, ihre Umweltziele zu erreichen und eine ehrgeizigere Energiepolitik zu verfolgen, die notwendig ist, um diese Lösungen auf den Markt zu bringen.

    Kontakt:

    Dr. Simone Kondruweit
    Leitung Marketing und Kommunikation
    Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
    Bienroder Weg 54 e
    38108 Braunschweig
    Telefon +49 531 2155-535
    https://www.ist.fraunhofer.de/

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2338Wed, 14 Jul 2021 17:13:22 +0200Stuttgart Instruments Alpha. Ultraschnell von 0.7-20 µm.https://photonicnet.de/Der Alpha von Stuttgart Instruments (SI) vereint alle Eigenschaften, die für Anwendungen z.B. in der IR-Spektroskopie, FTIR, dem Hyperspektral- oder Bio-imaging, SNOM, CARS oder Quantenforschung relevant sind. Mit Femto- oder Pikosekunden-Laserpulsen kann der Alpha den gesamten infraroten Spektralbereich von 700 nm – 20 µm abdecken und lässt sich dabei schnell, einfach und automatisiert durchstimmen.Durch seine kompakte und durchdachte Bauweise ist der Alpha ultrastabil (passive Langzeitstabilität) und rauscharm (shot-noise limited) bei gleichzeitig hoher Ausgangsleistung und MHz Repetitionsrate. Er eignet sich damit hervorragend für anspruchsvollste und sensibelste Messungen.

    Der Alpha ist in verschiedenen modularen Versionen erhältlich. Bereits in der Basisversion wird ein Spektralbereich von 1.35 – 4.5 µm abgedeckt, mit wählbarer Bandbreite von wenigen bis 100 Wellenzahlen. Kernstück jedes Alphas ist das innovative, passiv stabile parametrische Oszillatordesign, das eine extrem kompakte Bauweise von 26 x 43 cm² erlaubt. Als Pumpquelle können sowohl der shot-noise limitierte SI Primus Laser als auch Ultrakurzpulslaser anderer Anbieter verwendet werden. Durch den innovativen modularen Ansatz können mit unabhängig kombinierbaren Standard-Erweiterungs-Modulen höhere Ausgangleistungsleistungen (SI HP) oder verschiedene Spektralbereiche im Sichtbaren (SI VIS), Nah- (SI NIR) oder Mittelinfraroten (SI MIR) adressiert werden. Zudem ist jeder Alpha mit einer besonders nutzerfreundlichen Ethernet- und Wifi Schnittstelle und einem passenden grafischen User-Interface (GUI) ausgestattet.

    Der Alpha ist ein Produkt der SI Stuttgart Instruments GmbH. Stuttgart Instruments ist ein in der Physik beheimatetes High-Tech Unternehmen aus Baden-Württemberg, spezialisiert auf vollautomatisierte, breit durchstimmbare Laserquellen für Anwendungen in der Materialforschung, Produktentwicklung und der Prozessanalytik. Alpha-Systeme sind weltweit im Einsatz.

    Weitere Informationen unter: www.s-instruments.de oder via E-Mail: alpha(at)s-instruments.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheiten
    news-2337Wed, 14 Jul 2021 14:59:35 +0200LASER COMPONENTS: Neuer Partner für Laserschutzhttps://photonicnet.de/LASER COMPONENTS Germany erweitert sein Angebot an Laserschutztextilien um die Produkte der JUTEC GmbH. Damit hat das Unternehmen aus Olching bei München erstmals auch aktive Schutzvorrichtungen im Angebot. JUTEC ist Technologieführer bei aktiven Schutztextilien

    Bei diesen Laserschutzprodukten ist zwischen zwei klassischen passiven Schutztextilien eine Sensorschicht eingearbeitet, die dafür sorgt, dass der Laser automatisch abgeschaltet wird, sobald die Strahlung ein schädliches Niveau erreicht.

    „Bei Laserschutzprodukten zählt JUTEC in Europa zu den Technologie- und Qualitätsführern. Wir freuen uns, dass wir ein derartig innovatives Unternehmen als Lieferanten gewinnen konnten“, sagt Alexandra Bahr, Produktingenieurin Laserschutz bei LASER COMPONENTS Germany. „Die aktiven Schutztextilien von JUTEC sind die optimale Ergänzung für unser umfangreiches Laserschutz-Portfolio.“

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2334Mon, 12 Jul 2021 11:50:22 +0200Forschungsprojekt ADDSUB ab Sommer 2021https://photonicnet.de/Im Sommer 2021 startet das IFSW gemeinsam mit den Partnern vom LAZ der Hochschule Aalen und dem wbk des Karlsruher Institut für Technologie das Forschungsprojekt ADDSUB. Das gemeinsame Ziel dieser Forschungsgruppe ist es, die Effizienz einer Transversalflussmaschine - einem Elektromotor für Radnabenantriebe - durch interdisziplinäre technologische sowie wissenschaftliche Zusammenarbeit wesentlich zu steigern.

    Das IFSW entwickelt dazu die notwendige laserbasierte Fertigungstechnologie. Durch die Kombination additiver und subtraktiver Prozesse auf ein und derselben Maschine sollen bisher unerreichte filigrane, in­nenliegende Mikrohohlstrukturen zur Reduzierung von Ummagnetisierungsverlustenin topolo­gieoptimierten weichmagnetischen Komponenten realisierbar werden.

    Mit dem additiven ‚Laser Powder Bed Fusion‘-Verfahren können weichmagnetische Komponenten mit konkurrenzloser Gestaltungsfreiheit hergestellt werden. Zur Steigerung von Effizienz, Drehmoment- und Leistungsdichte der E‑Maschinen muss der Volumenanteil des weichmagnetischen Materials gegenüber den Hohlstrukturen maximiert und daher die Breite der isolierenden Hohlräume deutlich unter das derzeit mit additiven Prozessen reproduzierbare Maß von ca. 100 µm verkleinert werden. Dies soll im Vorhaben u.a. dadurch erreicht werden, dass zwischen den additiven Aufbauschritten der einzelnen Materialschichten durch einen geregelten Abtragprozess mittels ultrakurzer Laserpulse hochpräzise Mikrohohlstrukturen erzeugt werden.

    Der erste Schritt zur Integration der additiven und subtraktiven Prozesse auf einer Maschine ist am IFSW bereits vollzogen und die Ergebnisse sind beeindruckend [1]. Dieser Lösungsansatz ist aber auch ein gelungenes Beispiel dafür, welches enorme Potential in der Kombination und der Integration verschiedener Laserverfahren in einer Anlage steckt, insbesondere über die bloße Verkettung von laserbasierten Fertigungstechnologien hinaus. Vor diesem Hintergrund kann das ADDSUB-Projekt über neue technologische und wissenschaftliche Erkenntnisse hinaus auch einen wichtigen Baustein liefern für die Vision einer Universalmaschine, welche unterschiedliche Prozesse aus allen sechs nach DIN 8580 definierten Hauptgruppen der Fertigungsverfahren in sich vereint und ideal kombiniert:  Dem Produktionssystem der Zukunft [2].

    [1] Henn M., Buser M., Onuseit V., Weber R., Graf T.: Combining LPBF and ultrafast laser processing to produce parts with deep microstructures. In: Lasers in Manufacturing Conference 2021, Munich

    [2] Graf T., Hoßfeld M., Onuseit V. (2021) A Universal Machine: Enabling Digital Manufacturing with Laser Technology. In: Weißgraeber P., Heieck F., Ackermann C. (eds) Advances in Automotive Production Technology – Theory and Application. ARENA2036. Springer Vieweg, Berlin, Heidelberg. doi.org/10.1007/978-3-662-62962-8_45

     

    Quelle: IFSW Stuttgart

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPressemeldung
    news-2335Fri, 09 Jul 2021 16:42:00 +0200Vorstand von bayern photonics neu besetzthttps://photonicnet.de/Im Rahmen der Mitgliederversammlung vom 06.07.2021, wurden gleich drei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt.Nach mehr als 13 Jahren Vorstandsarbeit, haben sich Dr. Johannes Pfund (OPTOCRAFT GmbH) und Prof. Dr. Michael Schmidt (Bayr. Laserzentrum GmbH) entschieden, für die kommende Amtszeit nicht zur Wiederwahl zu stehen.
    An ihre Stelle treten nun Dr. Bernhard Michel (Hembach Photonik GmbH) und Prof. Dr.-Ing. Rainer Engelbrecht (TH Nürnberg). Ebenfalls neu im Vorstand begrüßen wir Anke Odouli (Messe München), die für Frau Mareile Kästner nachrückt (ebenfalls Messe München), die aufgrund beruflicher Veränderungen ausscheidet.

    Im Namen aller Mitglieder bedankt sich das Team von bayern photonics, bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern, für die intensive und unermüdliche Unterstützung während ihrer Amtszeit.
    Gleichzeitig freuen wir uns auf eine gute Zusammenarbeit mit dem neu besetzten Vorstand.

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den NetzenPressemeldung
    news-2332Wed, 07 Jul 2021 14:26:00 +0200Niederländisches Königspaar besucht Photonik in Berlinhttps://photonicnet.de/Am 7. July empfing die Berliner Photonik-Community seltene Gäste: Während ihres Staatsbesuches in der deutschen Hauptstadt besuchte das Niederländische Königspaar ein Zusammentreffen von OpTecBB, dem regionalen Photonik Kompetenznetzwerk in der Hauptstadtregion und PhotonicsNL, dem nationalen Photoniknetzwerk in den Niederlanden. Beide Netzwerke unterzeichneten bei dieser Gelegenheit ein Memorandum of Understanding. Die Metropolregion Berlin gehört zu den weltweit führenden Standorten der Forschung und Entwicklung in der Photonik und Quantentechnologie und arbeitet dabei immer enger mit den Niederlanden zusammen. Zwei ihrer Top-Adressen sind in der City-West direkte Nachbarn und gemeinsam Gastgeber für das niederländische Königspaar: Die Technische Universität Berlin, mit großem Forschungsschwerpunkt in der Photonik und Optischen Systemen, und das international für die Erforschung von Quantum und nicht-Quantum basierten Kommunikationsnetzwerken, künstlicher Intelligenz und photonisch integrierten Schaltkreisen renommierte Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut.
    Auf Einladung beider Einrichtungen war der ehrwürdige Lichthof der Technischen Universität Berlin beim königlichen Besuch zum Showroom für lichtbasierte Zukunftstechnologien und deutsch-niederländische Kooperationen. Ein Highlight boten gleich zu Beginn des Programms die beiden Kompetenznetzwerke Optec-Berlin-Brandenburg und PhotonicsNL, die ihre Zusammenarbeit feierlich besiegeln und damit auch dem Innovationsstandort Europa mehr Schub im globalen Wettbewerb verleihen wollen. Gemeinsam nehmen sie sich vor, Kooperationen in Forschung und Entwicklung zu stärken, Hürden für Innovationen abzubauen, und den Kompetenzaustausch zwischen beiden Seiten zu fördern.
    Gleich zwei Blicke in die Zukunft der Photonik und Quantenforschung gab die Gastgeberin TU Berlin selbst: mit Projekten, die den Weg zum globalen Quanteninternet ebnen sollen und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit dem niederländischen Cluster QuantumDelta eröffnen, und mit einem einzigartigen, berlinweiten Doktorandenprogramm Berlin School of Optical Sciences and Quantum Technologies, das die nächste Generation von Spitzenforscherinnen und Spitzenforschern heranbildet und beste Verbindungen zu niederländischen Partnereinrichtungen pflegt.
    Das wirtschaftliche Potenzial der Photonik in der Metropolregion Berlin verdeutlichen die rund 35 Wissenschaftseinrichtungen und 400 Unternehmen, die auf diesem Gebiet aktiv sind. Dazu zählt auch der Optikhersteller Berliner Glas, der seit November 2020 Teil des niederländischen Konzerns ASML ist, einem Weltmarktführer für Produktionssysteme in der Halbleiterindustrie. Beide Unternehmen präsentierten im TU-Lichthof ihre neuesten Technologien für die Chip-Produktion und ihre aktuellen Wachstumspläne für Berlin. Denn das 1952 gegründete Traditionsunternehmen, das am Standort Berlin derzeit mehr als 1.000 Beschäftigte zählt, soll mit Investitionen in neue Infrastruktur und in mehr Arbeitsplätze weiter wachsen (in den nächsten 18 Monaten sollen in Berlin 400 neue Stellen im Hochtechnologie-Sektor bei Berline Glas besetzt werden).
    Wie Forschung in die Anwendung kommt und wie aus deutsch-niederländischer Zusammenarbeit Europäischer Innovationsvorsprung entsteht, zeigen Beispiele vom Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI). Für die Betrachtung des am HHI entwickelten miniaturisierten BB84 Transmitter-Chips brauchte man vor Ort ein Mikroskop, seine Bedeutung könnte aber nicht riesiger sein: Die Berliner Forschenden schaffen mit ihren Innovationen die notwendigen Grundlagen, um Kommunikations- und IT-Systeme schneller, kostengünstiger und sicherer zu machen. Bei sehr präzise abstimmbaren Lasern arbeiten sie z. B. eng mit dem niederländischen Jungunternehmen LioniX und der Vereinigung PhotonDelta zusammen, die sich für starke europäische Netzwerke in der Photonik einsetzen.

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    news-2331Mon, 05 Jul 2021 15:53:52 +0200GaAs-Dünnschichtzelle erreicht 68,9% Wirkungsgradhttps://photonicnet.de/Auf der 48. IEEE Photovoltaic Specialists Conference demonstrierten Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, wie sie mit einer Laserleistungszelle unter monochromatischem Licht einen photovoltaischen Rekordwirkungsgrad von 68,9% erzielen. Hierfür nutzte das Forscherteam eine sehr dünne Solarzelle aus Galliumarsenid, die sie mit einem hochreflektierenden, leitfähigen Rückseitenspiegel versahen.Photovoltaikzellen wandeln Licht in elektrischen Strom. Hierzu wird das Licht in einer Halbleiterstruktur, zum Beispiel aus Galliumarsenid, absorbiert, und die entstehenden positiven und negativen Ladungen werden zu zwei Kontakten auf der Vorder- und Rückseite der Zelle geleitet. Dieser photovoltaische Effekt ist besonders effizient, wenn die Energie des einfallenden Lichts knapp oberhalb der sogenannten Bandlücken­energie des Materials liegt. Verwendet man einen Laser als Lichtquelle, so kann dies mit einem geeigneten Material immer erfüllt werden und sehr hohe Wirkungsgrade sind theoretisch möglich.

    Für diese neue Form der Energieübertragung, die auch als Power-by-Light Technologie bezeichnet wird – entstehen immer mehr Anwendungen, bei denen der Laserstrahl frei durch den Raum geführt oder in eine Glasfaser eingekoppelt wird. Am Ende befindet sich immer eine Photovoltaikzelle, die spezifisch auf die Leistung und Wellenlänge des Lasers angepasst ist. Solche Power-by-Light Systeme bieten Vorteile gegenüber einer konventionel­len Energieübertragung mit Kupferkabel, beispielsweise wenn die Anwendung eine galvanisch getrennte Energieversorgung erfordert, Blitz- oder Explosionsschutzaspekte relevant sind, elektromagnetische Verträglichkeit eine Rolle spielt oder eine komplett drahtlose EnergieübertragungRSS benötigt wird.

    Den Forscherinnen und Forschern des Fraunhofer ISE ist es nun gelungen, mit einer Galliumarsenid-basierten III-V Photovoltaikzelle erstmals einen Wirkungsgrad von 68,9 % für Laserlicht mit einer Wellenlänge von 858 nm zu demonstrieren. Dies ist der höchste Wert, der jemals für die Umwandlung von Licht in elektrischen Strom erreicht wurde. Möglich wurde dies durch eine spezielle Dünnschichttechnologie, bei welcher die Solarzellenschichten zunächst auf einem Substrat aus Galliumarsenid aufgewachsen werden, das allerdings später im Bauelement wieder entfernt wird. Zurück bleibt die wenige Mikrometer dünne Halbleiterstruktur, die anschließend mit einem hoch reflektierenden Rückseitenspiegel versehen wird.

    Die Forschungsgruppe untersuchte Dünnschichtzellen mit Rückseitenspiegeln aus Gold sowie einer optisch vorteilhaften Kombination aus Keramik und Silber, wobei letztere die besten Ergebnisse erzielte. Für die Absorber wurde eine n-GaAs/p-AlGaAs Heterostruktur entwickelt, die besonders geringe Verluste an Ladungsträgern durch Rekombination erreicht.

    "Das ist ein beeindruckendes Ergebnis, das zeigt, welches Potenzial in der Photovoltaik auch für industrielle Anwendungen jenseits der Solarstromgewinnung steckt", freut sich Institutsleiter Prof. Andreas Bett. Beispiele für die vielfältigen Anwendungen optischer Leistungsübertragung sind die Strukturüberwachung von Windkraftanlagen, die Überwachung von Hochspannungsleitungen, Treibstoffsensorik in Flugzeugtanks oder die optische Versorgung von Implantaten von außerhalb des Körpers, die Überwachung passiver optischer Netzwerke, oder die drahtlose Energieversorgung für Anwendungen im Internet der Dinge.

    Die vollständige Pressemeldung des Fraunhofer ISE finden Sie hier.

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    news-2330Mon, 05 Jul 2021 15:37:35 +0200UMSICHT-Wissenschaftspreis für Dr. Jörg Schube vom Fraunhofer ISEhttps://photonicnet.de/Dr. Jörg Schube vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE erhielt den UMSICHT-Preis in der Kategorie Wissenschaft für seine Dissertation zur günstigeren und ressourceneffizienteren Herstellung von Siliciumsolarzellen. Schirmherr der Preise ist Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer, Leiter des Grönemeyer-Instituts für Mikrotherapie in Bochum und Vorstandsvorsitzender des Wissenschaftsforums Ruhr e. V.

    In seiner Arbeit zum Thema »Metallization of Silicon Solar Cells with Passivating Contacts« hat Dr. Schube ein neuartiges Metalldruckverfahren namens Flextrail für Siliciumsolarzellen der nächsten Generation entwickelt. Dank der deutlich verringerten Breite der Kontakte lassen sich der Silberverbrauch bei der Herstellung dieser Zellen und damit die Produktionskosten verringern. Des Weiteren hat er das sogenannte Intense-Pulsed-Light (IPL)-Verfahren weiterentwickelt, sodass es für die Kontaktierung von Solarzellen mit passivierenden Kontakten eingesetzt werden kann. Dadurch entfallen kostenintensive thermische Ofenprozesse.  »Eine der Hauptmotivationen für meine Arbeit ist sicherlich, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten«, sagt Jörg Schube. 

    Die Jury würdigt die "beachtlichen Verbesserungen beim Wirkungsgrad der Solarzellen und bei den Betriebskosteneinsparpotenzialen."

    Die vollständige Pressemeldung des Fraunhofer ISE finden Sie hier.

     

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    news-2329Wed, 30 Jun 2021 14:12:35 +0200Umfirmierung der LASER COMPONENTS GmbHhttps://photonicnet.de/LASER COMPONENTS Germany GmbH LASER COMPONENTS stellt die Weichen für weiteres Wachstum und gliedert dabei den operativen Betrieb in eine eigene Gesellschaft aus. Patrick Paul, Geschäftsführer der bisherigen LASER COMPONENTS GmbH, informiert über die Details der vollzogenen Umstrukturierung: „Ab dem 1. Juli 2021 werden wir den operativen Betrieb der LASER COMPONENTS Gesellschaft für den Vertrieb und die Fertigung von Lasern und optoelektronischen Komponenten mbH, kurz: LASER COMPONENTS GmbH, in eine neu gegründete Gesellschaft, die LASER COMPONENTS Germany GmbH, überführen.“ Der Übergang erfolgt nach den Vorschriften des Umwandlungsgesetzes auf dem Wege einer partiellen Gesamtrechtsnachfolge durch eine Ausgliederung zur Neugründung. Der Geschäftsbetrieb wird unverändert von der LASER COMPONENTS Germany GmbH fortgeführt. Sitz, Geschäftsadresse und Geschäftsführer der LASER COMPONENTS Germany GmbH bleiben ebenfalls gleich. 
    Im Zuge der Ausgliederung wird die LASER COMPONENTS GmbH umfirmieren und sich unter dem neuen Namen Photona GmbH primär auf das Beteiligungsmanagement der Firmengruppe und deren strategischen Ausbau fokussieren. Die Eigentümerverhältnisse bleiben dabei unverändert.  
    Alle Mitarbeitenden werden in einer der beiden Gesellschaften übernommen. Geschäftsführer der LASER COMPONENTS Germany und Photona GmbH ist Patrick Paul.

    >>Mehr Informationen

    Kontakt:
    LASER COMPONENTS Germany GmbH
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    E-Mail: info(at)lasercomponents.com
    Internet: www.lasercomponents.com

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    news-2328Wed, 30 Jun 2021 13:27:52 +0200MPE: Ein Appetitanreger für die vollständige Himmelsdurchmusterunghttps://photonicnet.de/Die ersten Daten des eROSITA-Röntgenteleskops werden für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Die deutsche eROSITA-Kollaboration veröffentlich den ersten Satz von Daten, die mit dem eROSITA-Röntgenteleskop an Bord des SRG-Observatoriums aufgenommen wurden, wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der diesjährigen Konferenz der Europäischen Astronomischen Gesellschaft bekannt gaben. Zum ersten Mal werden Astronominnen und Astronomen auf der ganzen Welt die Möglichkeit haben, Daten dieses neuen leistungsstarken Teleskops herunterzuladen und zu analysieren. Gleichzeitig mit dem sogenannten „Early Data Release“ erscheinen 35 eROSITA-Veröffentlichungen durch das deutsche eROSITA-Konsortium bereits vorab auf der Plattform arXiv. Diese und weitere Beiträge werden in einer kommenden Sonderausgabe der Zeitschrift „Astronomy and Astrophysics“ veröffentlicht.

    „Wir machen nun zum ersten Mal SRG/eROSITA-Daten frei zugänglich“, sagt Andrea Merloni , der leitende Wissenschaftler von eROSITA. „Seit Beginn der Beobachtungen Ende 2019 sind wir beeindruckt von den qualitativ hochwertigen Daten, die bereits zu zahlreichen neuen astronomischen Entdeckungen und Durchbrüchen geführt haben. Jetzt ist es an der Zeit, Astronomen weltweit einen ersten Vorgeschmack auf das zu geben, was in den nächsten Jahren kommen wird. Ein ganz neues Universum an Möglichkeiten tut sich auf.“

    Die Beobachtungen, die jetzt im Early Data Release (EDR) veröffentlich werden, entstanden während der sogenannten „Phase der Kalibration und Leistungsverifizierung“, die etwa von Mitte September bis Mitte Dezember 2019 dauerte. Seitdem scannt das eROSITA-Röntgenteleskop an Bord der SRG-Raumsonde den gesamten Himmel ab und erstellt empfindliche Röntgenkartierungen des gesamten Himmels. Diese Durchmusterung dauert noch bis Ende 2023 an. eROSITA ist das erste fokussierende Röntgenteleskop, das dank seines großen Gesichtsfeldes, seiner hochwertigen Spiegel und seiner empfindlichen CCD-Kameras für Himmelsdurchmusterungen optimiert ist.

    Der EDR enthält fast 100 Einzelbeobachtungen von 29 verschiedenen Feldern, die vor dem Start der Himmelsdurchmusterung aufgenommen wurden. Sie decken ein breites Spektrum an astronomischen Objekten ab wie etwa galaktische Neutronensterne oderGalaxienhaufen (siehe ein Beispiel in Abbildung 2) und zeigen das Potenzial und die Vielseitigkeit des eROSITA-Teleskops für Bildgebung, Spektroskopie und die Analyse von veränderlichen Phänomenen.

    „Diese ersten eROSITA-Daten umfassend und verständlich zu organisieren, war eine große Herausforderung“, sagt Miriam Ramos-Ceja vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE), die Hauptkoordinatorin des EDR. „Zuerst mussten wir die Daten auf einheitliche Weise bündeln und verarbeiten und sie dann anschließend überprüfen und validieren, um so sicherzustellen, dass wir eine hohe Datenqualität erreichen“. Zusätzlich zu den Daten selbst wird das MPE-geführte Team auch eine spezielle Software zur Verfügung stellen, die zur Reduzierung und Analyse der eROSITA-Daten entwickelt wurde. „Wir haben großen Wert darauf gelegt, alle relevanten Schritte zu dokumentieren, damit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der ganzen Welt die Daten und die Software einfach nutzen können“, ergänzt Ramos-Ceja.

    Unter den Datensätzen, die jetzt veröffentlicht wurden, nimmt die Minivermessung namens "eFEDS" (eROSITA Final Equatorial Depth Survey) einen besonderen Platz ein. eFEDS wurde als Vorschau auf die finale Himmelsdurchmusterung konzipiert und deckt gleichmäßig einen Bereich von etwa 140 Quadratgrad am Himmels ab (etwa 1/300 der All-Sky-Durchmusterung). Dadurch vermittelt es einen Eindruck davon, wie der gesamte extragalaktische Himmel im Röntgenlicht aussehen könnte, wenn eROSITA seine vollständige Himmelsdurchmusterung im Jahr 2023 abgeschlossen hat. In nur vier Tagen eFEDS-Beobachtungen entdeckte eROSITA die erstaunliche Anzahl von fast 30.000 Quellen – mehr als in jedem anderen zusammenhängenden Feld einer Röntgendurchmusterung bis heute gefunden wurde. Die Veröffentlichung umfasst nicht nur die Enddaten, sondern auch mehrere Kataloge der Eigenschaften von eROSITA-Quellen bei Röntgen- und anderen Wellenlängen.

    „Wir haben uns nicht mit der Röntgenstrahlung begnügt, sondern die eROSITA-Röntgendaten mit UV-, optischen und Infrarotdaten von vielen verschiedenen Instrumenten sowohl am Boden als auch im Weltraum kombiniert“, erklärt Mara Salvato, eROSITA-Sprecherin und Vorsitzende der Arbeitsgruppe zur Nachverfolgung von eROSITA-Quellen. „Die Koordinaten des eFEDS-Feldes wurden unter anderem deshalb gewählt, weil hier ein großer Satz anderer Beobachtungen von leistungsstarken Teleskopen über den größten Teil des elektromagnetischen Spektrums verfügbar ist. Dieser Schritt ist entscheidend, um die von eROSITA entdeckten Röntgenquellen zu klassifizieren und ihre physikalischen Eigenschaften herauszuarbeiten. Es ist aufregend zu sehen, wie dies alles in eFEDS zusammenkommt. Es ist der Beweis dafür, dass wir dies für alle Quellen tun können, die die vollständige Himmelsdurchmusterung bringen wird – auch wenn wir noch eine Mammutaufgabe vor uns haben.“

    Die 35 Arbeiten unter der Leitung des deutschen eROSITA-Konsortiums, die gleichzeitig mit dem EDR veröffentlicht werden, konzentrieren sich hauptsächlich auf diese EDR-Beobachtungen, enthalten aber auch einige spannende Highlights aus der laufenden Himmeldurchmusterung. Die untersuchten Objekte reichen von Sternen und diffuser Emission in unserer eigenen Milchstraße oder der benachbarten Großen Magellanschen Wolke über Aktive Galaktische Kerne (AGN), die supermassereiche Schwarze Löcher beherbergen, bis hin zu riesigen Galaxienhaufen. „Neben der bahnbrechenden Wissenschaft macht es mich wirklich stolz, dass rund 40% der Veröffentlichungen, die die Datenfreigabe begleiten, von Wissenschaftlerinnen geleitet wurden“, fügt Salvato hinzu. „Die eROSITA-Kollaboration wird sich weiter dafür einsetzen, Wissenschaft für alle zugänglich zu machen.“

    Natürlich hat COVID-19 auch die Arbeit des eROSITA-Teams erschwert. „Nur sechs Monate nach dem Start der wissenschaftlichen Beobachtungen von eROSITA zwang uns die weltweite Pandemie dazu, unsere Herangehensweise massiv zu verändern“, sagt Andrea Merloni. Sogar der Betrieb des 1,5 Millionen Kilometer entfernten Teleskops musste von zu Hause aus aufrechterhalten werden. „Ich würde gerne glauben, dass die einzigartige Gelegenheit, mit einer brandneuen ‚Entdeckungsmaschine‘ zu arbeiten, vielen von uns geholfen hat, den Fokus zu bewahren – zumindest tat es das für mich“, sagt Merloni. „eROSITA hat uns viele Gründe zum Feiern gegeben, und wir freuen uns alle darauf, bald eine richtige Party zu feiern!“

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    Kontakt:
    Hannelore Hämmerle
    Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik
    Gießenbachstraße 1
    85748 Garching
    E-Mail: pr@mpe.mpg.de
    Internet: www.mpe.mpg.de

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    news-2327Wed, 30 Jun 2021 11:56:29 +0200SCANLAB GmbH: Neues Maschinenkonzept schafft mehr Qualität bei geringeren Kostenhttps://photonicnet.de/Intelligentes Messsystem korrigiert automatisch Abweichungen der Laserbearbeitung im µm-Bereich und vermeidet so Ausschuss Die SCANLAB GmbH liefert die Kernkomponente für ein neues Maschinenkonzept für Laserbohren im Mikrometerbereich der stoba Customized Machinery. Die Bearbeitungsmaschine integriert das 5-Achs-Mikrobearbeitungssystem precSYS mit einem Femtosekunden-Laser und einer optischen Messung zur automatischen Korrektur der Bohrergebnisse. So sind bei einem industriellen 24/7-Einsatz der Maschine erhebliche Produktivitätssteigerungen erzielbar.Gerade wenn es um industrielle Fertigungsprozesse mit extrem hohen Anforderungen an die Genauigkeit geht, ist in der Regel auch der Personalaufwand für die Qualitätsüberwachung groß. Wenn es gelingt Messvorgänge, Fehlteile und Maschinen-Bedienzeiten zur Nachjustierung zu verringern, können erhebliche Kosten eingespart werden.
    Genau das war das Ziel der Zusammenarbeit der beiden Firmen: Einen stabilen Laserbearbeitungsprozess für Mikrobohren sicherzustellen, begleitet von einer automatisierten Fertigteilkontrolle, die gegebenenfalls auch die Anpassung der Prozessparameter automatisch anstößt.

    In der neuen Laserbearbeitungsmaschine FocusONE wird SCANLABs Mikrobohrkopf über EtherCAT mit einem optischen Messsystem verbunden. Das stoba Messsystem kann Bohrungen ab 25 µm Durchmesser überprüfen. Die integrierte Software für Maschinensteuerung analysiert die Messergebnisse und passt, sofern nötig, automatisch die Bohrrezeptur an. Sollte das Bohrergebnis beispielsweise einen Trend aufweisen, der auf eine Verringerung des Durchmessers von wenigen µm hinweist, nimmt das System ab einer individuell festgelegten Schwelle automatisch die Korrektur des Bohrdurchmessers vor. Für eine zuverlässige Chargennachverfolgung wird selbstverständlich der gesamte Fertigungsprozess umfassend überwacht und erfasst.

    Mehr Produktivität für hohe Stückzahlen
    Für den Anwender bedeutet das Maschinenkonzept mehr Durchsatz – dank eingesparter Rüstzeiten – und größere Freiheiten in der Fertigungsplanung, bei geringerem Personalbedarf. Da diese Laserbearbeitungsmaschinen über größere ‚Eigenständigkeit‘ in Sachen Typenwechsel (unterschiedliche Bohrmuster) und integrierte Messverfahren verfügen, genügt eine Fachkraft zur gleichzeitigen Bedienung mehrerer Maschinen.
    Die größten Vorteile lassen sich in der Großserienfertigung von kostenintensiven Werkstücken erzielen. Zudem kann auch die Nachverfolgbarkeit der gefertigten Teile einfach gewährleistet werden. Erste Zielmärkte sind daher die Medizintechnik, der Automotive-Bereich und die Luft- und Raumfahrtindustrie.

    >> mehr Informationen

    Kontakt:

    SCANLAB GmbH
    Siemensstr. 2a
    82178 Puchheim

    Tel. 089 800 746-0
    E-Mail: presse@scanlab.de
    Internet: www.scanlab.de

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    news-2322Tue, 29 Jun 2021 10:11:26 +0200Excelitas Technologies trifft Vereinbarung zur Übernahme der PCO AGhttps://photonicnet.de/Excelitas erweitert sein Photonikportfolio um wissenschaftliche CMOS-Kameratechnologien von PCO für die Hochleistungsbildgebung in der wissenschaftlichen Forschung, industriellen Qualitätskontrolle und Messtechnik.Die Excelitas Technologies Corp., ein internationaler Technologieführer in der Entwicklung und Fertigung innovativer Industrietechnologie und kundenspezifischer Photoniksysteme, gab heute in Waltham, Massachusetts (USA) bekannt, dass sie eine bindende Vereinbarung zur Übernahme der PCO AG aus Kelheim, Deutschland, unterzeichnet hat. PCO ist ein privat geführtes Unternehmen und ein marktführender Entwickler und Hersteller von hochwertigen wissenschaftlichen CMOS-Kameras für die Bildgebung in der Biomedizin und in industriellen Hochgeschwindigkeitsanwendungen. Excelitas wird 100 Prozent der Aktien der PCO AG von ihrem Gründer Dr. Emil Ott erwerben.

    „Wir sind hocherfreut, PCO in der Excelitas-Organisation zu begrüßen“, sagte Michael Ersoni, Executive Vice President, Commercial SBU bei Excelitas. „PCO ist ein Pionier und wegweisend in der Entwicklung der wissenschaftlichen CMOS-Kameratechnologie. Die Einbindung seiner überlegenen Bildgebungsprodukte und -fähigkeiten in Excelitas‘ wachsendes Sensor-, Beleuchtungs- und Optikportfolio wird es uns ermöglichen, mit einem umfassenden Sortiment und reichen Anwendungswissen Komplettlösungen für Biowissenschaften und industrielle Märkte anzubieten.“

    Dr. Emil Ott, Gründer von PCO, ergänzte: „Wir freuen uns sehr, der Excelitas-Familie beizutreten, deren Infrastruktur und globale Präsenz die Reichweite und die Fähigkeiten unserer eigenen Hochleistungskameras erweitern werden, um in diesem expandierenden globalen Markt zu wachsen.“

    Die Übernahme soll in den kommenden Wochen vollzogen werden. Die Bedingungen der Transaktion werden nicht offengelegt und sind vorbehaltlich der üblichen behördlichen Genehmigungen. Der Erwerb von PCO ist die jüngste einer ganzen Reihe von strategischen Akquisitionen durch Excelitas Technologies seit seiner Gründung im Jahr 2010 und die vierte derartige Erweiterung, seit Excelitas im Dezember 2017 durch AEA Investors übernommen wurde.

    Excelitas hat zusammen mit seinem Tochterunternehmen Qioptiq in Deutschland mehrere Fertigungsstätten: in Feldkirchen, Göttingen, Aßlar, Wiesbaden und Regen.

    Über PCO

    PCO wurde 1987 von dem Kamerapionier Dr. Emil Ott gegründet und brachte im selben Jahr die ersten Bildverstärkerkameras auf Basis innovativer proprietärer Technologien auf den Markt, welche die geltenden Leistungsstandards bei weitem übertrafen. Heute bietet PCO eine breite Palette wissenschaftlicher CMOS-, CCD- und Hochgeschwindigkeitskameras für den Einsatz in Biowissenschaften, in der Physik und in industriellen Anwendungen, wie z. B. in der Automobilindustrie. Mit seinem Hauptsitz in Kelheim, Deutschland, und mehr als 100 hochqualifizierten Beschäftigten ist PCO sehr gut aufgestellt, seine zukunftsweisenden Technologien in High-End-Märkten zu platzieren und weiter zu wachsen. PCO unterhält zudem Standorte in Singapur, China, Kanada und den Vereinigten Staaten.

    Mehr Informationen über PCO: www.pco.de

    Über Excelitas Technologies

    Excelitas Technologies Corp. ist ein führendes Industrietechnologieunternehmen, dessen innovative, leistungsstarke und marktorientierte Photoniklösungen die hohen Anforderungen von OEM-Kunden an Beleuchtung, Detektion sowie optische Technologie erfüllen. Excelitas trägt damit entscheidend zu Kundenerfolgen auf unterschiedlichsten Zielmärkten bei – von biomedizinischer Technologie über Forschungslabore, Sicherheit und Schutz, Konsumgüter, Halbleiter, Energie und Umwelt, industrielle Sensorik und Bildgebung bis hin zu Verteidigung und Luft- und Raumfahrt. Nach dem Erwerb von Qioptiq im Jahr 2013 beschäftigt Excelitas Technologies heute rund 7000 Mitarbeiter in Nordamerika, Europa und Asien, die sich für Kunden in aller Welt engagieren.

    Mehr Informationen über Excelitas Technologies: www.excelitas.com

    Kontakt:
    Excelitas Technologies Corp.
    Oliver Neutert
    Marketingmanager EMEA und Asien-Pazifik
    Feldkirchen (bei München)

    Tel.: +49-89-255458-965

    E-Mail: oliver.neutert(at)excelitas.com

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    news-2325Tue, 29 Jun 2021 09:49:00 +0200PicoQuant improves the MultiHarp 150’s temporal resolutionhttps://photonicnet.de/Latest firmware and software updates improve the temporal resolution to 5 ps for the high-throughput multichannel event timerPicoQuant is releasing a free firmware update for several models of its MultiHarp 150 high-throughput multichannel event timers. A major feature of this update is the improvement of the temporal resolution from 10 to 5 ps for the MultiHarp 150 4P, 8P, and 16P, without affecting other parameters like the excellent data throughput or the system's ultrashort dead time. Another new feature the update provides is a programmable input hysteresis for noise suppression in difficult environments. These MultiHarp 150 models provide the best temporal resolution on the market for event timers featuring sub-nanosecond dead time, which makes these devices an ideal choice of TCSPC electronics for fast and precise fluorescence lifetime imaging (rapidFLIM) and high throughput multichannel photon correlation.

    “For customers who already own a MultiHarp 150 with 10 ps temporal resolution, the update process is very easy and free of charge.” says Dr. Torsten Langer, sales and application specialist for photon counting at PicoQuant. “Customers may contact us and we will gladly guide them through the update process.”

    Devices from the MultiHarp product line are easy-to-use and versatile USB 3.0 tabletop units with either 4, 8, 16, or 64 detection channels and a common SYNC channel, making them a great choice for many time-resolved applications in life and materials sciences, as well as metrology and single photon based quantum technologies. The devices are also prepared for use in White Rabbit timing networks for synchronization over long distances. PicoQuant's confidence in the quality and robustness of the MultiHarp product line is underpinned by a 5-year warranty.

    SOURCE

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    news-2323Tue, 29 Jun 2021 08:30:00 +0200Register now for the ISLC 2021 conference –the international semiconductor laser community meets in Potsdam, Germanyhttps://photonicnet.de/In October 2021, the renowned International Semiconductor Laser Conference (ISLC) will be heldin Germany–for the first time in nineteen years and in person. Interested participants can register now – early bird registration until July 30.The Berlin-based Ferdinand-Braun-Institut  (FBH)  will  host  the  International  Semiconductor Laser  Conference  (ISLC)  as  a  hybrid  event  in  Potsdam  from  October  10  to  14,  2021. This makesthe  ISLC  one  of  the  very  first  in-person  international  laser  conferences  since  the COVID-19 outbreak.People interested in the conference who cannottravel to the eventare welcome to participate online.

    The ISLC is dedicated to latest developments in semiconductor lasers, amplifiers and LEDs. Itrepresentsexcellence from all global regions and in all areas of currently active semiconductor laser research. The program committee has selected the top 100 papers for oral and poster presentations  from  the  conference submissions.  An  extensive  program  complementsthe conference, including renowned speakers and workshops on topics such as automotive LiDAR and photodetection.

    The program with all contributions will soon be available on the conference website, which will be   continuously   updated –among  other   things, a   post-deadline  session   is   planned: www.islc2021.org.

    Register now for the ISLC

    Registration for participation is now open on the conference website –until July30at the Early Bird price.For more information, please click here: https://www.islc2021.org/registration

    More about ISLC

    The ISLC has more than 50years of tradition, attended by a highly international audience and with  locations  cycling  between  the  Americas,  Asia/Australia  and  Europe/Mid-East/Africa regions every two years. Since its founding, many new and ground-breaking semiconductor devices have been first presented at this conference. The ISLC was last in Germany in 2002. ISLC 2021and the associated exhibition areorganized by the Ferdinand-Braun-Institut, Berlin and supported by IEEE Photonics Society as technical sponsor.

    Topics include: semiconductor optical amplifiers, silicon compatible lasers, VCSELs, photonic band-gap  and  microcavity  lasers,  grating  controlled  lasers,  multi-segment  and  ring  lasers, quantum  cascade  and  interband  laser,  sub-wavelength  scale  nanolasers,  mid  IR  and  THz sources,  InP,  GaAs  and  Sb  materials,  quantum  dot  lasers,  high  power  and  high-brightness lasers,  GaN  and  ZnSe  based  UV  to  visible lasers  and LEDs,  communications  lasers, semiconductor integrated optoelectronics.

    SOURCE

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    news-2336Mon, 28 Jun 2021 16:50:00 +0200Positive Bilanz für das CSEM trotz ungünstigem Umfeldhttps://photonicnet.de/Das CSEM setzte im Jahr 2020 seinen Wachstumskurs fort und präsentiert trotz leichter, der Pandemie geschuldeter Schwankungen eine sehr erfreuliche Bilanz. Das Jahr stand im Zeichen mehrerer technologischer Erfolge, dazu gehört insbesondere auch die Einführung der ersten vernetzten Solaruhr der Welt, der T-Touch Connect Solar von Tissot, die gemeinsam mit dem CSEM entwickelt wurde. Trotz der Covid-Pandemie, die 2020 die wirtschaftliche und soziale Welt stark erschütterte, blieb das CSEM finanziell und technologisch auf Kurs, denn es mobilisierte seine Kräfte und entwickelte unermüdlich Innovationen, um seine wesentliche Aufgabe, nämlich die Industrie zu unterstützen, zu erfüllen. Die Bilanz sieht dementsprechend gut aus und dem Jahr 2021 kann optimistisch entgegengeblickt werden. Das CSEM verstand es, ein grosses Volumen an Industriemandaten zu erhalten: Es arbeitete mit 225 Unternehmen zusammen; zudem wurde weiterhin ein allgemeines Wachstum verzeichnet, auch wenn sich dieses wegen COVID-19 leicht verlangsamte. Prägend für das Geschäftsjahr 2020 war auch die Ankündigung des Ausscheidens von Mario El-Khoury, der das CSEM elf Jahre lang erfolgreich geführt hat, sowie die Ernennung seines Nachfolgers Alexandre Pauchard, der die von seinem Vorgänger eingeschlagene Richtung weiterverfolgen will.
    Partner bewiesen erneut Vertrauen

    Der Umsatz des CSEM stieg 2020 um 2%, was u. a. zu einer Aufstockung des Personals um 5%, d. h. um 27 Vollzeitäquivalente, führte. Diese guten Ergebnisse lassen sich zum Teil durch eine Erhöhung der öffentlichen Beiträge erklären, aber auch durch die Zunahme der kompetitiven Forschungsgelder (Innosuisse, Schweizer Nationalfond und Europäische Projekte) und die weiterhin hohe Anzahl direkter Industrieaufträge. Sie sind ein starkes Signal für das Vertrauen der Partner, die sich nach wie vor auf die CSEM-Expertinnen und -Experten verlassen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Schweizer und dem internationalen Markt zu stärken.
    Uhrmacherei, Hightech-Antennen und Blutdruckmessung

    Dank seinem multidisziplinären technologischen Know-how vermochte das CSEM im Jahr 2020 in Projekten zu überzeugen, die vom Blutdruckmessen über das Defekttracking in Batteriekomponenten bis hin zur Beschichtung von Hochleistungsantennen und der Entwicklung von ultrahochleistungsfähigen Solarzellen und -modulen gingen. Ein ganz besonderes Ereignis stellte 2020 die Einführung der T-Touch Connect Solar von Tissot dar, der ersten vernetzten Solaruhr, für die CSEM ein einzigartiges Fotovoltaik-Zifferblatt entwickelte, zudem trug sie zur Entwicklung des Betriebssystems mit besonders niedrigem Stromverbrauch bei.
    Digitale Unterstützung für zwei Schweizer Unternehmen

    Neben den Forschungs- und Entwicklungsaufträgen engagierte sich das CSEM verstärkt in der Digitalisierung von Unternehmen. Angesichts der durch die Pandemie ausgelösten wirtschaftlichen Instabilität hat das CSEM seinen Wettbewerb «Digital Journey» 2020 ausgebaut, sodass nicht nur eines, sondern zwei KMU von einer technologischen Unterstützung im Wert von je CHF 100’000.00 profitieren konnten, um ihre Digitalisierungsträume zu verwirklichen. Der Preis ging an zwei KMU, die im Gesundheitssektor tätig sind: Gait Up – ein Unternehmen, das Sensoren und Algorithmen kombiniert, um Gangstörungen zu analysieren – und Definition 12, eine Firma, die neuartige digitale Hilfsmittel für die Therapie von Aphasiepatientinnen und -patienten entwickelt. Auch 2021 wird der Preis dieses Wettbewerbs wieder an zwei Unternehmen verliehen, nach wie vor im Bestreben, unsere Industrie und damit auch die Schweizer Konjunktur zu stärken.

    «Dass das CSEM in diesem ganz besonderen Jahr 2020 weder im finanziellen noch im wissenschaftlichen Bereich aus dem Gleichgewicht geraten ist, beweist seine Belastbarkeit und Anpassungsfähigkeit», kommentiert Claude Nicollier, der Verwaltungsratspräsident des CSEM. «Wir sind hochzufrieden damit, wie Mario El-Khoury und die Geschäftsleitung diese menschlich und wirtschaftlich schwierige Phase gemeistert haben. Wir blicken dem Jahr 2021 zuversichtlich entgegen.»

    >> mehr Informationen

    Kontakt:
    CSEM (Hauptsitz)
    Rue Jaquet-Droz 1
    2002 Neuchâtel
    Schweiz
    E-Mail: info(at)csem.ch
    Internet: https://www.csem.ch

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    news-2321Mon, 28 Jun 2021 10:24:57 +0200Vernetzung und Kooperation unterschiedlicher Akteure ist Basis für Zukunft der Quantentechnologienhttps://photonicnet.de/Im Rahmen des dritten virtuellen Treffens des bundesweiten Expertenkreises „Quantentechnologien“ von PHOTONIK DEUTSCHLAND – PHOTONICS GERMANY am 22. Juni informierten sich rund 80 Teilnehmende zum Schwerpunktthema „Quantentechnologien – die Beteiligung der deutschen Wirtschaft“ über den neuesten Stand.Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender OptecNet Deutschland, und Dr. Wenko Süptitz von SPECTARIS begrüßten die Teilnehmenden und stellten das Programm mit vier Fachvorträgen vor.

    Henning Schröder vom Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) gab einen Einblick in das quanten-photonische Packaging auf Glasbasis und stellte darüber hinaus Chancen für Spin-offs und Start-ups vor.

    Anschließend folgte der Fachvortrag „Single Photon Counting in den optischen Quantentechnologien“ von Andreas Bülter von der PicoQuant GmbH.

    Im dritten Vortrag stellte Dr. Robert Axmann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die DLR-Initiative zur Förderung des Quantencomputing vor. Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) können neue Quantencomputer entwickelt und ein ökonomisches Umfeld bestehend aus Industrie-Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups geschaffen werden.

    Thomas Gläßer, Projektleiter bei Photonics BW, stellte abschließend die „Agenda Quantensysteme 2030“ des Programmausschusses „Quantensysteme“ mit zahlreichen beteiligten Akteuren vor. Um die bisherigen Kompetenzen und ökonomischen Vorteile nutzen und ausschöpfen zu können, bedarf es einer langfristigen Förderstrategie. So sollen die Forschungsergebnisse als Grundlage für die Entwicklung neuartiger Produkte und Dienstleistungen im Bereich Quantentechnologien dienen. Für die erfolgreiche Umsetzung ist die Einbindung verschiedenster Akteure aus Industrie, Forschung und Politik von großer Bedeutung. Die Vernetzung dieser Akteure hat sich PHOTONIK DEUTSCHLAND – PHOTONICS GERMANY mit Fachveranstaltungen zu den Quantentechnologien zum Ziel gesetzt und ist entsprechend auch in der Agenda verankert.

    Im Anschluss an die Vorträge wurde das weitere Vorgehen diskutiert und abgestimmt. Die nächsten Treffen sind für Herbst 2021 erneut virtuell oder ggf. hybrid geplant. Im Rahmen der kommenden Veranstaltungen sollen die Aktivitäten im Bereich Quantentechnologien aus der Perspektive unterschiedlicher Regionen beleuchtet werden.

    Wir freuen uns über das anhaltend große Interesse an der AG Quantentechnologien und bedanken uns bei den Referenten und Teilnehmenden für den spannenden und informativen Austausch!

     

    PHOTONIK DEUTSCHLAND – PHOTONICS GERMANY ist die Allianz von SPECTARIS und OptecNet Deutschland. Mehr unter: www.photonics-germany.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den NetzenForschung und Wissenschaft
    news-2320Fri, 25 Jun 2021 10:48:07 +0200Photonik für die Medikamenten-entwicklunghttps://photonicnet.de/Das Institut für Nanophotonik Göttingen e.V. startet zusammen mit der Ionovation GmbH das Projekt „ARIES – Entwicklung einer adaptiven Optik für die Fluoreszenz-Korrelations-Spektroskopie“.Adaptive Optiken sind essenzielle Bestandteile bodengebundener Teleskope, denn Turbulenzen in der Erdatmosphäre verzerren die Aufnahmen der Himmelsobjekte. Verformbare Spiegel – sogenannte adaptive Optiken – korrigieren daher diese Abbildungsfehler computergesteuert und in Echtzeit. Auch in den Lebenswissenschaften stellen Abbildungsfehler eine Herausforderung dar. Ziele sind hier das Messen, Beschreiben und das Verstehen von biologischen Interaktionen auf molekularer Ebene.

    Die Fluoreszenz-Korrelations-Spektroskopie (FCS) ist ein optisches Messverfahren, das häufig in den Lebenswissenschaften eingesetzt wird. Sie ist in der Lage, die Dynamik einzelner Moleküle berührungslos zu erfassen, was insbesondere für die Entwicklung von Medikamenten von entscheidender Bedeutung ist. Um zu zeigen, ob ein potenzieller Wirkstoff ein bestimmtes Zielprotein in einer Zelle oder einem Gewebeverbund besetzt und darüber seine Wirksamkeit entfaltet, müsste diese Interaktion idealerweise direkt in dieser Umgebung verfolgt werden. Bei Messungen in Zellen oder Gewebe verfälschen jedoch probeninduzierte Abbildungsfehler sehr häufig die Ergebnisse und verhindern somit eine genaue Analyse. Aus diesem Grund werden potenzielle Wirkstoffe meist nur in einem biochemischen Modellsystem bestehend aus funktionalisierten Derivaten untersucht. Aus dem Kontext der Zelle gerissen sind diese isolierten und gereinigten Komponenten bezüglich Interaktion und Bindungskinetik experimentell zwar gut zugänglich, doch werden so die in vivo Verhältnisse nicht realitätsgetreu widergespiegelt.

    Um dieses Problem zu lösen und den molekularen Blick in die Zelle für die FCS zu schärfen, forscht das Institut für Nanophotonik gemeinsam mit der Ionovation GmbH an einer Methode zur Korrektur von Abbildungsfehlern auf Basis von adaptiven Optiken. Hierdurch soll eine technologische Lücke geschlossen werden, so dass Dynamikmessungen in lebenden Zellen oder Gewebeverbünden ermöglicht werden und diese auch im Rahmen von industriellen Hochdurchsatz-Screenings eingesetzt werden können.

    Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

    Kontakt:

    Institut für Nanophotonik Göttingen e.V.

    Hans-Adolf-Krebs-Weg 1
    37077 Göttingen

    Tel.: +49 551 5035-0
    Fax: +49 551 5035-99
    E-Mail: info(at)ifnano.de

    https://www.ifnano.de/

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2317Thu, 24 Jun 2021 11:49:05 +0200Warum altern Lithium-Schwefel-Batterien noch zu schnell? https://photonicnet.de/PTB-Messungen im laufenden Betrieb geben Einblick in atomare Vorgänge bei verschiedenen Ladezuständen.Mit der Elektromobilität nimmt auch die Suche nach Alternativen zu den klassischen Lithium-Ionen-Batterien Fahrt auf. Eine der Kandidatinnen heißt Lithium-Schwefel-Batterie. Um herauszufinden, warum dieser Typ Batterie noch nicht seine maximal mögliche Kapazität und Lebensdauer erreicht, wurde in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) ein Messsystem entwickelt, das im laufenden Betrieb der Batterie eingesetzt werden kann. Damit wurde ein möglicher Grund für die unerwünschte Alterung ermittelt: Polysulfide, kettenförmige Moleküle aus Lithium und Schwefel, die sich am Minuspol anreichern, sodass immer weniger Lithium und Schwefel für die Energiespeicherung zur Verfügung steht. Die Bewegung und Anreicherung der Polysulfide konnte mit zwei hochmodernen Analysemethoden mit Röntgenstrahlung der Synchrotronstrahlungsquelle BESSY II in Berlin molekülspezifisch beobachtet und dem jeweiligen Ladezustand zugeordnet werden. Die Messungen lassen den Schluss zu, dass die Entwicklung und Verwendung von polysulfid-undurchlässigen Separatoren in solchen Batterien die Lebensdauer erhöhen können. Die Ergebnisse sind im Journal of Materials Chemistry A veröffentlicht.

    Leistungsfähigen, wiederaufladbaren Batterien (Akkumulatoren, kurz Akkus) kommt eine Schlüsselrolle im Rahmen der Energiewende zu, z. B. als stationäre Zwischenspeicher für Energie aus erneuerbaren Energiequellen oder in Elektroautos zur Verdrängung fossiler Energieträger. Für diese Anwendungsgebiete kommen die derzeitigen Lithium-Ionen-Batterien hinsichtlich Kapazität und Lebensdauer an ihre Grenzen. Außerdem werden oft teure und toxische Rohstoffe eingesetzt, die teilweise unter fragwürdigen Bedingungen abgebaut werden. Deshalb werden alternative, umweltfreundliche Batterietypen mit höherer Kapazität und längerer Lebensdauer benötigt, zu denen potenziell die Lithium-Schwefel-Batterie gehört. Eine solche Batteriezelle mit Lithium als Minuspol(Anoden-)Material und Schwefel- als Pluspol(Kathoden)-Material hat mehrere Vorteile: Schwefel ist preiswert, umweltfreundlich und reichlich vorhanden. Und die theoretische Energiedichte einer solchen Zelle liegt aufgrund der leichten Elemente bei bis zu 2500 Wh/kg, was signifikant höher ist als bei Lithium-Ionen-Batterien. Doch bisher konnte nur rund ein Viertel der theoretisch erreichbaren Energiedichte realisiert werden, und die Batterien dieser Art altern zu schnell, sodass die von der Industrie geforderten mindestens 1000 Ladezyklen derzeit noch nicht erreicht werden können.

    Auf der Suche nach Gründen für den schnellen Rückgang der Kapazität standen die Polysulfide im Fokus. Polysulfide sind kettenförmige Moleküle, die aus Lithium und Schwefel bestehen, also genau jenen Elementen, die für die Energiespeicherung in diesem Batterietyp zuständig sind. Wenn sich die Polysulfide im Elektrolyten lösen, so geht der Anteil Lithium und Schwefel für die Energiespeicherung verloren, und folglich sinkt die Kapazität. Sie bilden sich während des Batteriebetriebs am Pluspol, lösen sich im Elektrolyten und wandern zum Minuspol. Beim Wiederaufladen müssen sie an den Pluspol zurückwandern; aber das klappt nicht vollständig. Die Polysulfide reichern sich mit zunehmender Zyklenzahl am Minuspol an. Am Pluspol steht somit immer weniger Schwefel zur Verfügung, was sich in abnehmender Kapazität niederschlägt. Mit dem in der PTB entwickelten Verfahren konnte jetzt erstmals molekülspezifisch erfasst werden, bei welchem Lade- und Entladezustand sich wie viele Polysulfide im Elektrolyten an den beiden Polen befinden. Dazu setzten die Wissenschaftler an der Synchrotronstrahlungsquelle BESSY II in Berlin die Nahkanten-Absorptionsfeinstruktur-Analyse (NEXAFS) sowie referenzprobenfreie Quantifizierung mit Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) für das Element Schwefel ein. Die Verfahren sind sehr genau, rückführbar auf das Internationale Einheitensystem (SI) und kommen ohne Referenzmaterial aus.

    Neben dem prozentualen Verlust des kathodischen (also Pluspol-) Aktivmaterials Schwefel für verschiedene Ladezustände konnten die Wissenschaftler die Veränderung der Moleküllänge der Polysulfide bestimmen, die sowohl Löslichkeit als auch Reaktivität maßgeblich beeinflusst. Durch die Untersuchung an beiden Elektrodenseiten konnte der Shuttle-Effekt, also die Bewegung der Polysulfide zwischen den Elektroden, und insbesondere die Akkumulation am Minuspol für fortschreitende Zyklenzahl beobachtet werden. Diese zeitaufgelösten Messungen im laufenden Betrieb der Zelle (Operando-Modus) ermöglichen eine Zuordnung von Veränderungen auf atomarer Ebene zu den elektrischen Eigenschaften der Batterie. 

    Die Messungen ergaben, dass nicht primär die Bildung der Polysulfide, sondern ihre Bewegung und Ablagerung am Minuspol für den Rückgang der Zellkapazität verantwortlich ist. Dies führt zu neuen Strategien im Zelldesign, zum Beispiel zum Einsatz von polysulfid-undurchlässigen Separatoren.
    es/ptb


    Ansprechpartnerin
    Dr. Claudia Zech, Arbeitsgruppe 7.24 Röntgenspektrometrie, Telefon: (030) 3481-7179, claudia.zech(at)ptb.de


    Die wissenschaftliche Veröffentlichung
    C. Zech, P. Hönicke, Y. Kayser, S. Risse, O. Grätz, M. Stamm, B. Beckhoff: Polysulfide driven degradation in lithium-sulfur batteries during cycling – quantitative and high time-resolution operando X-ray absorption study for dissolved polysulfides probed at both electrode sides. Journal of Materials Chemistry A, https://doi.org/10.1039/D0TA12011A

    Autor: Erika Schow

    Pressekontakt:
    Erika Schow
    Wissenschaftsredakteurin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    PÖ Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
    Bundesallee 100
    38116 Braunschweig
    Tel.: (0531) 592-9314
    Fax: (0531) 592-3008
    E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
    Web: www.ptb.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2319Thu, 24 Jun 2021 10:42:00 +0200Taucheinsätze zur Munitionsbergung sollen sicherer werden https://photonicnet.de/Ein neues Forschungsprojekt entwickelt ein Arbeitsschutzsystem für Bergungstaucher alter Kriegsmunition. Schadstoffsensoren ermitteln die akute Belastung durch TNT & Co. und ein Alarmsystem zeigt Tauchern die Gefahrenquelle über ein Augmented Reality-Display direkt in der Taucherbrille in Echtzeit an. Unmengen an Munitionsaltlasten aus den beiden Weltkriegen, davon 220.000 Tonnen chemische Kampfmittel – so aktuelle Schätzungen – liegen am Grund der deutschen Nord- und Ostsee. Die Bergung ist nicht nur aufwendig und dadurch teuer, sondern auch gefährlich. Die vorwiegend aus Metall bestehenden Hüllen sind über die Jahrzehnte im Salzwasser immer mehr korrodiert. Dadurch dringen gefährliche Substanzen zunehmend ungehindert in die Wassersäule und den Meeresboden. Eine Gefahr nicht nur für die Umwelt, sondern im besonderen Maße für die professionellen Taucher, die – ungeachtet des technischen Fortschritts und steigenden Einsatzes von Unterwasserfahrzeugen – immer noch eine tragende Rolle bei der Bergung spielen.

    Arbeitsschutz unter Wasser durch innovative Sensorik
    Vor diesem Hintergrund hat ein Verbund aus norddeutschen Firmen und Forschungseinrichtungen das Projekt TOxAR gestartet. Ziel ist die Entwicklung eines kompletten Arbeitsschutzsystems für Unterwasserarbeiten. Grundlage bildet eine Reihe neuer Sensoren, die sowohl die ans Wasser abgegebenen Bestandteile konventioneller Kampfstoffe, vorranging TNT, als auch chemische Stoffe wie Senfgas oder Abbauprodukte von Arsen messen. TNT wird mit Hilfe von Fluoreszenzlöschung nachgewiesen, Senfgas mittels Ionenmobilitätsspektrometrie erfasst und arsenhaltige chemische Kampfstoffe durch einen photonischen Biosensor detektiert. Die genannten Kampfstoffe können bei Kontakt Verätzungen auf der Haut verursachen und stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. Die Gefahr für Taucher und Tauchcrew, die direkt mit der Quelle dieser Stoffe hantieren oder mit kontaminierten Tauchequipment, ist um ein Vielfaches höher.

    Messen und kommunizieren in Echtzeit
    In Zukunft könnten Taucher vor einer Bergung von Altmunition das Gebiet mit Sensorlanzen abstecken und damit auch die technische Grundlage für den entscheidenden Bestandteil des Arbeitsschutzsystems legen: die Echtzeit-Kommunikation. Die sofortige Übermittlung der Messergebnisse stellt unter Wasser eine ungleich größere Herausforderung dar als an Land. Die Lanzen sind deshalb sowohl Träger der Sensoren für arsenhaltige Kampfstoffe und chemische Belastungen des Sediments als auch Navigations- und Kommunikationsknotenpunkt. Die Position des Tauchers unter Wasser wird bestimmt, eine austretende Schadstofffahne analysiert und eine mögliche Gefährdung sofort erkannt. Eine kabelfreie, digital akustische Kommunikation soll dabei nicht nur zwischen Lanzen und Tauchern aufgebaut werden, sondern auch mit dem Schiff bzw. der Tauchzentrale. Dass diese zu jeder Zeit stabil funktioniert, ist sowohl für die Gefahrenbewertung als auch bei schlechten Sichtverhältnissen essenziell.

    AR in der Taucherbrille
    Durch Sedimentaufwirbelungen wird die Sicht der Taucher sehr stark eingeschränkt. Gerade bei der Bergung von Kampfstoffen kann es zu Sichtweiten von wenigen Zentimetern kommen, die dann schnell zur Bedrohung werden können. Deshalb entwickelt das Fraunhofer IGD im Rahmen des Projekts TOxAR ein Augmented Reality System für die Taucherbrille. Dadurch kann die über das Sensornetz ermittelte Schadstoffbelastung in Wasser und Sediment den Tauchern mit einer genauen Verortung direkt in der Brille oder alternativ auf einem Display am Handgelenk angezeigt werden. Damit ist ein Rückzug bei entstehender Gefahr durch Schadstoffe viel schneller als bisher möglich und Maßnahmen zur Gefahreneindämmung können sofort eingeleitet werden. Zusätzlich können den Tauchern auch weitere relevante Informationen für den Tauchgang wie Kartenmaterial oder Position angezeigt werden.

    Rolle des IFNANO
    Am IFNANO werden der TNT-Sensor und die Senfgas Detektion entwickelt. Der Gehalt an TNT im Wasser wird mittels Fluoreszenzlösung beobachtet. Dazu wird ein mikrofluidischer Sensor entwickelt, der vom Taucher am Körper getragen werden kann. Die TNT-Moleküle müssen für die Fluoreszenzlöschung von speziellen Reagenzien gefangen werden, die in enger Kooperation mit dem Unternehmen miprolab erforscht werden.

    Die Senfgasdetektion erfolgt durch eine Kopplung von Festphasenmikroextraktion, Gaschromatographie und Ionenmobilitätsspektrometrie. Hier ist die Herausforderung eine sichere Probennahme zu entwickeln, so dass einerseits keine Gefahr für die analysierende Person besteht und anderseits der Nachweis ohne besondere analytische Vorkenntnisse durchgeführt werden kann.

    Konsortium
    Die Projektleitung hat die MacArtney Germany GmbH aus Kiel inne. Neben dem Institut für Nanophotonik Göttingen sind das Kieler Projektbüro des Fraunhofer IGD, die Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die EvoLogics GmbH aus Berlin sowie die miprolab Mikrobiologische Diagnostik GmbH aus Göttingen an der Entwicklung beteiligt. Unterstützt werden sie von den assoziierte Partnern Baltic Taucherei- und Bergungsbetrieb Rostock GmbH, HCG Hazard Control GmbH und Nationales Informationszentrum Chemische Kampfmittel e.V.

    Das Projekt TOxAR hat eine Gesamtlaufzeit von 2,5 Jahren und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

    Kontakt:

    Institut für Nanophotonik Göttingen e.V.

    Hans-Adolf-Krebs-Weg 1
    37077 Göttingen

    Tel.: +49 551 5035-0
    Fax: +49 551 5035-99
    E-Mail: info(at)ifnano.de

    https://www.ifnano.de/

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2318Thu, 24 Jun 2021 09:22:00 +0200Laser statt Herbizide: LZH stellt Ansätze bei Eröffnung des Ackerbauzentrum Niedersachsen vor https://photonicnet.de/Bei der Eröffnung des Ackerbauzentrum Niedersachsen mit der niedersächsischen Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast stellte die Gruppe Food and Farming des LZH ihren Beitrag zur Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln im Ackerbau vor.Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast eröffnete am 17. Juni 2021 das Ackerbauzentrum Niedersachsen auf Burg Warberg bei Helmstedt. Im Rahmen des Programms stellte PD Dr. Merve Wollweber, Leiterin der Gruppe Food and Farming des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH), Strategien zur Unkrautbekämpfung mit dem Laser vor. Mit diesen soll zukünftig der Einsatz von Pflanzenschutzmittel verringert werden können.

    Das Ackerbauzentrum wird Fragen rund um den Ackerbau sammeln und mit niedersächsischen Netzwerk-Partnern aufarbeiten. Dabei wird beispielsweise auch die Unkrautbekämpfung der Zukunft eine Rolle spielen. Das Zentrum wird über fünf Jahre mit einem Gesamtvolumen von einer Million Euro vom Land Niedersachsen gefördert.

    Bericht im NDR

    Pressemitteilung des Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

    Pressekontakt LZH:

    Laser Zentrum Hannover e.V.
    Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
    Head of Communication Department

    Hollerithallee 8
    D-30419 Hannover

    Germany
    Tel.: +49 511 2788-419
    Fax: +49 511 2788-100
    E-Mail: presse(at)lzh.de

    Internet: www.lzh.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2313Wed, 23 Jun 2021 11:06:27 +0200Hightech und Plasma statt Pflanzenschutzmittelhttps://photonicnet.de/Roboter sollen zukünftig Pflanzen überwachen und optimal versorgen.Digital Farming, also der Einsatz von Robotern, künstlicher Intelligenz und Big Data, könnte in Zukunft unsere Ernährung sichern und gleichzeitig Umwelt und Ressourcen schonen. Im Forschungsprojekt PRo-MAPPER unter der Leitung von HAWK-Professor Dr. Thomas Linkugel soll durch interdisziplinäre Zusammenarbeit ein vollautomatisierter Pflanzroboter weiterentwickelt werden. Dieser könnte in Zukunft nicht nur Aussaat, Bewässerung, Düngung und Unkrautkontrolle übernehmen.

    Durch eine kontinuierliche Überwachung der Pflanzen soll die Anlage auch selbstständig Pflanzenkrankheiten erkennen und frühzeitig und umweltschonend mit Hilfe von Plasmatechnik bekämpfen. Das Projekt wird durch die Europäische Innovationspartnerschaft (EIP) gefördert.

    An dem Vorhaben beteiligt sind neben den Bereichen Robotik und Plasmatechnik an der HAWK-Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit auch das Institut für Zuckerrübenforschung (IfZ) an der Universität Göttingen und das Unternehmen piccoplant Mikrovermehrung. Diese Kooperation mache auch den besonderen Wert des Forschungsvorhabens aus, erklärt Prof. Linkugel. „Wir wollen verschiedene innovative Technologien kombinieren. Davon versprechen wir uns einen wertvollen Beitrag zu einer alternativen Landwirtschaft, die mit weniger Pestiziden auskommt.“

    Linkugel ist Professor für Robotik und Embedded Systems an der HAWK und verantwortet damit neben der Projektleitung auch die Entwicklung neuer Sensorsysteme und die Zusammenführung der gemessenen Daten. Die Anwendung aller Komponenten erproben die Wissenschaftler*innen anhand von vollautomatisierten Anzuchtbeeten mit Flieder, Mangold und Zuckerrüben. Diese werden gezielt mit Erregern inokuliert, mittels Robotik und Sensorik überwacht und mittels Plasmatechnologie behandelt. Durch die vollständige Überwachung können so Pflege- und Behandlungskonzepte angepasst und optimiert werden.

    Als Grundlage des neuen Systems dient ein kostengünstiger Open Source-Pflanzroboter der US-amerikanischen Firma FarmBot. Dieser kann bereits teilautomatisiert sähen, bewässern und Unkraut mechanisch kontrollieren. Durch die Ausstattung mit neuen Sensoren und einem Embedded System, also einem eingebauten Computer, soll dieser in Zukunft die Pflanzenentwicklung erfassen.

    Die gesammelten Daten können dann gleich innerhalb des Systems verarbeitet werden. Durch maschinelles Lernen soll der Roboter so mit der Zeit immer besser Krankheiten und Schädlinge an den Pflanzen erkennen. Das IfZ entwickelt das dafür notwendige Big Data-Analysesystem. Die Forschenden erhoffen sich so vor allem einen Vorteil durch die schnellere Erkennung von Pflanzenkrankheiten. „Ziel ist ein Roboter, der Infektionen sehr früh erkennt und dann selbstständig die richtige Kontrollmaßnahme automatisch einleitet“, so Dr. Stefan Paulus, Experte für Sensoren und Datenanalyse beim IfZ.

    Hat der Roboter festgestellt, dass eine Pflanze unter Schädlingsbefall, Pilz- oder Bakterieninfektionen leidet, kommt die Plasmatechnik der HAWK zum Einsatz. Studien, die unter anderem von HAWK-  Wissenschaftler*innen durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass plasmabehandelte Flüssigkeiten eine insektizide und mikrobizide Wirkung haben. Sie können also gegen Pflanzenkrankheiten und schädlichen Insektenbefall eingesetzt werden. „Außerdem sorgen plasmabehandelte Flüssigkeiten für einen beschleunigten Keimprozess und einen schnelleren Biomassezuwachs“, berichtet Prof. Dr. Wolfgang Viöl, Leiter des Forschungsschwerpunktes Laser- und Plasmatechnologie an der HAWK. „Wir erhoffen uns so, gleichzeitig die Düngung und den Pflanzenschutz zu verbessern und damit langfristig chemische Pflanzenschutzmittel zu ersetzen.“ Mit einem Sprühsystem ausgestattet könnte der Roboter unmittelbar und individuell auf Veränderungen der Pflanzen reagieren, plasmabehandelte Flüssigkeit aufbringen oder einzelne Pflanzen entfernen. Die Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen wird so zielgerichteter und umweltschonender.

    Um sicherzustellen, dass das entwickelte System für Nutzer*innen in der Landwirtschaft gut anwendbar ist, unterstützt die Firma piccoplant Mikrovermehrung das Projekt mit Feedback zum Praxiseinsatz. Um den Roboter langfristig kommerziell einsetzbar zu machen, soll außerdem eine erschwingliche Hardware entwickelt werden. Dann könnte das System sowohl in der
    konventionellen als auch in der ökologischen Landwirtschaft Anwendung finden.

    Hochschule für angewandte
    Wissenschaft und Kunst
    Hildesheim/Holzminden/Göttingen
    Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit
    Von-Ossietzky-Straße 99
    37085 Göttingen

    Web: www.hawk.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2312Wed, 23 Jun 2021 10:17:33 +0200Fraunhofer IST und PVZ bauen gemeinsam ein in Deutschland einzigartiges Translationslabor aufhttps://photonicnet.de/Forschung aus Braunschweig ermöglicht innovative ArzneimittelBraunschweig baut seine Stärken in der Herstellung individueller Arzneimittel weiter aus. Dafür kooperieren erstmals das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST und das Zentrum für Pharmaverfahrenstechnik (PVZ) der Technischen Universität Braunschweig.

    Die Fraunhofer-Gesellschaft unterstützt in Braunschweig mit 0,5 Mio € dafür den Aufbau eines Translationslabors »Pharma- und Medizintechnik­produktion« als Teil des neuen niedersächsischen Leistungszentrums »Medizin und Pharmatechnologie«. Es entsteht eine gemeinsam nutzbare Infrastruktur für die individualisierte Arzneimittelproduktion mit dem Ziel, Forschungsergebnisse und Innovationen gemeinsam noch schneller in die Anwendung zu bringen sowie Partner als Innovationslotsen zu begleiten.


    Verfahrens- und Fertigungstechnik aus Braunschweig
    Individuelle Arzneimittel sind ein wichtiger Baustein in der patientenzentrierten Medizin. Ein Ziel der Forschung ist es, Tabletten oder Kapseln so zu gestalten, dass sie in kleinen Stückzahlen flexibel, d. h. individualisiert für einen Patienten oder eine kleine Patientengruppe hergestellt werden können. Dies bringt hohe Anforderungen an die Herstellung mit sich. Verfahrens- und Fertigungstechnik aus Braunschweig soll dabei künftig eine wichtige Rolle spielen und mit der Expertise aus der Pharmazie kombiniert werden. Der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler begrüßt das Vorhaben: »Mit dem Leistungszentrum ›Medizin und Pharmatechnologie‹ beweist sich, wie stark die Lebenswissenschaften in der Region Hannover/Braunschweig aufgestellt sind. Ich bin davon überzeugt, dass die Kooperation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Fraunhofer-Gesellschaft und der TU Braunschweig das Potenzial hat, neue und individuelle Arzneimittel herzustellen.«

    Verbesserungen bei der Herstellung
    Dank der Innovationen aus Braunschweig werden neuartige Arzneiformen möglich. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können z. B. Eigenschaften wie die Haftung an Maschinenoberflächen steuern, so kann auf die Verwendung von Trennmitteln in der Arzneimittel-Herstellung verzichtet werden, was die Eigenschaften des Produkts verbessert. Zudem lassen sich durch eine Modifizierung der Oberfläche mit einem »kalten« Plasma die Fließfähigkeit von Pulvern verbessern und Barriere­schichten erzeugen. Auch das führt zu neuen Möglichkeiten – zum Beispiel die Kombination mehrerer Wirkstoffe in einer Tablette, die sonst nicht miteinander kompatibel wären.
    Das Fraunhofer IST wird in Kooperation mit dem PVZ auch neue Verfahren wie den 3D-Druck in Kombination mit innovativen Plasmasystemen und neuen Oberflächenbeschichtungen erforschen. Diese sollen Teil einer neuen modularen Prozesskette zur Herstellung von solchen individualisierten Arzneiformen werden. Die Fraunhofer- und TU Braunschweig-Wissenschaftler*innen gehen davon aus, dass diese Forschungen auch Verbesserungen und Innovationsimpulse für die Massenproduktion mit sich bringen.

    Neues Translationslabor intensiviert die regionale Kooperation
    Mit dem neuen Translationslabor, das 2021 den Betrieb aufnehmen und kontinuierlich weiter ausgebaut werden soll, bauen die TU Braunschweig und die Fraunhofer-Gesellschaft ihre Kooperation am Standort weiter aus. Gemeinsam mit Partnern aus der Industrie und Zivilgesellschaft sollen neue Produktionstechnologien in die Anwendung überführt werden. Interessierten Firmen wird so der Einstieg in die partnerschaftliche Technologie- und Prozessentwicklung in diesem Zukunftsmarkt erleichtert. Darüber hinaus soll durch Ausbildungskonzepte der Wissenstransfer in die industrielle Praxis unterstützt werden. Ein solches Translationslabor für die individualisierte Herstellung von Arzneimitteln existiert bisher nicht in Deutschland.
    »Dies ist ein wichtiger Schritt für den systematischen Ausbau unserer Kompetenz im Bereich der Pharmaproduktion und der Intensivierung der regionalen Kooperation mit dem PVZ«, sagt Prof. Dr. Michael Thomas, Abteilungsleiter am Fraunhofer IST und Mitglied des PVZ. In seiner Abteilung werden neuartige, bei Atmosphärendruck arbeitende Plasmasysteme und funktionelle Oberflächen entwickelt und in Prozesse integriert. »Diese Plasmasysteme können sehr gut miniaturisiert und in Prozessketten eingebaut werden« erklärt Dr. Kristina Lachmann, Gruppenleiterin Atmosphärendruck-Plasmaverfahren und Oberflächenchemie am Fraunhofer IST. »Dadurch können im Produktionsprozess in-situ Funktionen wie z. B. die Haftung gesteuert oder Barriereschichten erzeugt und damit eine individualisierte Herstellung erreicht werden«, erklärt Dr. Lachmann. »Wir haben bereits jetzt erste industrielle Partner an Bord, die mit uns die Basis der modularen Plattform zur generativen Fertigung von Arzneimitteln aufbauen und die Entwicklung langfristig weiter vorantreiben wollen«, erläutert Prof. Dr. Michael Thomas.
    Auch am PVZ ist man begeistert darüber, dass diese Plattform jetzt etabliert wird. »Den Ansatz der individualisierten Arzneimittelproduktion verfolgen wir schon länger«, erläutert Prof. Dr.-Ing. Arno Kwade, Vorstandssprecher des PVZ. »Wir freuen uns, dass das Fraunhofer IST als regionaler Partner dieses Thema mit den Instituten des PVZ vorantreibt und hier seine Expertise in der Verfahrens- und Fertigungstechnik sowie in funktionalen Oberflächen als neue wichtige Kompetenz einbringt, um diesen entscheidenden Forschungszweig im PVZ erfolgreich voranzutreiben.«
    Für die Zukunft planen die Partner verstärkte Forschung in der Digitalisierung und Überwachung der Prozesse sowie Erweiterungen der Entwicklung neuartiger Verpackungskonzepte – alles vor dem Hintergrund, Prozesse transparent und nachvollziehbar zu halten: So soll die Qualität jeder einzelnen, individuellen Arzneiform sicher nachgewiesen, dokumentiert und bis zur Einnahme nachverfolgt werden können.

    Hintergrund

    In dem vom Land Niedersachsen und der Fraunhofer-Gesellschaft geförderten Leistungszentrum »Medizin und Pharmatechnologie« haben sich unter Federführung des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM aus Hannover die Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik IMTE aus Lübeck und das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST aus Braunschweig zusammengeschlossen.
    Die Schwerpunkte des Leistungszentrums mit standortspezifischen Translationslaboren liegen in der individuellen Arzneimittelherstellung (Standort Braunschweig), der Entwicklung intelligenter Beatmungssysteme sowie additiv gefertigter Implantate. Neben verschiedenen Unternehmen sind standortspezifische Forschungspartner die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), die Leibniz Universität Hannover (LUH), die Universität Lübeck, das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) und die Technische Universität Braunschweig mit ihrem Zentrum für Pharmaverfahrenstechnik (PVZ). Ziel des Leistungszentrums ist es, die Lücke zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung und der Wirtschaft zu schließen und den Innovationsprozess von der Idee bis in den Markt zu beschleunigen. Dazu wird nicht nur die notwendige Infrastruktur bereitgestellt, es werden auch wichtige Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft vernetzt.

    Kontakt:

    Dr. Simone Kondruweit
    Leitung Marketing und Kommunikation
    Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
    Bienroder Weg 54 e
    38108 Braunschweig
    Telefon +49 531 2155-535
    https://www.ist.fraunhofer.de/

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2314Wed, 23 Jun 2021 09:56:00 +020012,5 Millionen Euro Investition in Ausbau vom TECHNOLOGIE ZENTRUM im Wissenschaftsparkhttps://photonicnet.de/Gemeinsam gaben Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier, Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Staatssekretär Stefan Muhle, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay, Regionspräsident Hauke Jagau und hannoverimpuls-Geschäftsführerin Doris Petersen in Marienwerder den Startschuss für die Bauarbeiten. Bisher bietet das TECHNOLOGIE ZENTRUM (TZ) von hannoverimpuls im Wissenschaftspark in Marienwerder mit 78 Büros, elf Werkstätten und acht Laboren auf 3.800 Quadratmetern innovativen, technologieorientierten Unternehmen und Startups die Möglichkeit einer Geschäftsentwicklung – jetzt kommen mehr als 2.700 Quadratmeter Nutzfläche dazu: „Das ist ein echter Meilenstein für Hannover!“, freut sich Doris Petersen, Geschäftsführerin der hannoverimpuls GmbH, die das TZ seit 2013 betreibt. „Wir sind dem Land Niedersachsen, das sich mit 5,5 Millionen Euro Förderung aus europäischen Mitteln (EFRE) beteiligt, und unseren Gesellschaftern Stadt und Region Hannover sehr dankbar. So können wir die Erfolgsgeschichte des TECHNOLOGIE ZENTRUMS fortschreiben.“

    „Für Niedersachsens Position im europäischen Wettbewerb sind Technologietransfer und innovative Startups von zentraler Bedeutung. Der Erweiterungsbau des Technologie Zentrums Marienwerder ist daher eine wichtige Investition in die Zukunft unserer Region innerhalb Europas“, unterstreicht Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier die Bedeutung der niedersächsischen Beteiligung an der Investition. „Die Pandemie hat uns allen die Bedeutung digitaler Innovationen in der Bewältigung von Krisen nochmal anschaulich gezeigt“, bekräftigt auch Staatssekretär Stefan Muhle den Stellenwert der TZ-Erweiterung.

    „Das TECHNOLOGIE ZENTRUM bietet durch seine räumliche Nähe zu überregional und international renommierten Forschungseinrichtungen in den digitalen Technologien und Produktionstechniken sowie zum Laser Zentrum Hannover, dem IPH und dem neuen Maschinenbaucampus der Leibniz Universität Hannover einen immensen Standortvorteil. Den gilt es weiter zu stärken“, unterstreicht Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay die Strahlkraft der heute begonnenen Ausbauarbeiten mit Hannovers Unterstützung. Und auch Hauke Jagau, Regionspräsident der Region Hannover, ist glücklich über den Erweiterungsbau, der bis Ende Juni 2022 fertiggestellt sein soll: „Der Ausbau ist die richtige und notwendige Weichenstellung für den Wirtschaftsstandort, um technologieorientierten Startups und Jungunternehmen auch in Zukunft ein passgenaues Angebot zu machen.“

    Der erfolgreiche gemeinsame Gründungsservice starting business der Leibniz Universität Hannover und hannoverimpuls, die VentureVilla als Accelerator mit ihren Inkubatoren-Programmen und die Fertigstellung des Maschinenbaucampus in Garbsen im vergangenen Jahr hatten den Bedarf an zeitgemäßer moderner Infrastruktur beschleunigt.

    Über die geförderten Räumlichkeiten hinaus greift hannoverimpuls den im TECHNOLOGIE ZENTRUM angesiedelten Unternehmen mit umfassenden Beratungsangeboten und Services beim Durchstarten unter die Arme – von der Vernetzung mit passenden Kooperationspartner*innen bis zur Ermittlung geeigneter Förderungen und Finanzierungsquellen.

    Hannovers Standort für die Technologie von Morgen bietet mit der Erweiterung demnächst eine Gesamtfläche von 6.500 Quadratmetern. Mit dem attraktiven Landschaftspark, der Nähe zu leistungsstarken und international anerkannten Forschungseinrichtungen sowie dem TZ verfügt der Wirtschaftsstandort Hannover damit über ein zukunftsorientiertes gewerbliches Angebot.

    Pressekontakt:
    Cornelia-Mercedes Bödecker
    Tel.: 0511-300 333-16
    E-Mail: cornelia.boedecker(at)hannoverimpuls.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2311Wed, 23 Jun 2021 09:52:14 +0200Neues Verbund-Projekt gestartet:https://photonicnet.de/Biomimetische Plasmapolymere zur Funktionalisierung von Papier Papierbasierte Konstruktionsmaterialien sind in Form von Verpackungsmitteln ein fester Bestandteil unseres alltäglichen Lebens. Um Papier für diese und neuartige Anwendungsgebiete nutzbar zu machen, muss die Ausstattung des Werkstoffes mit hydrophoben und antimikrobiellen Eigenschaften verbessert werden. Im Gegensatz zu aktuell eingesetzten Prozessen für die Modifikation der Papiereigenschaften soll im Produktionsprozess die Plasmapolymerisation zum Einsatz kommen.

    Sie soll es erlauben, niedermolekulare Verbindungen biogenen Ursprungs auf Papieroberflächen abzuscheiden. Durch deren Vernetzung während der Beschichtung wird es möglich sein, unlösliche Polymere konturgetreu und in Reinform auch auf komplexe Oberflächen zu applizieren.

    Pflanzliche Inhaltsstoffe stellen eine vielfältige und bisher nahezu ungenutzte Quelle biogener Vorstufen für Plasmabeschichtungen dar. Durch die variable Einspeisung dieser monomeren Vorstufen in das Trägergas des Plasmabeschichtungssystems wird es möglich, die gesamte zugängliche Oberfläche des Papiergefüges (auch inline) mit funktionalen Polymeren zu beschichten. Durch spezifische Elektrodenanordnungen lassen sich direkt im Behandlungsbereich stabile und reproduzierbare Entladungsbedingungen realisieren, die gerade bei beschichtenden PECVD-Prozessen (Plasma-Enhanced Chemical Vapor Deposition) eine wichtige Voraussetzung sind.

    Projektpartner:

    • Fraunhofer Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
    • Technische Universität Darmstadt, Fachgebiet: Makromolekulare Chemie und Papierchemie
    • Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei

    Projektlaufzeit: 01.05.2021 – 30.04.2024

    Förderaufruf im Rahmen des »Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe«: Biobasierte Beschichtungen

    Kontakt:

     

    Martin Bellmann

    Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
    Von-Ossitzky-Straße 100
    37085 Göttingen

    Telefon +49 551 3705-379

     

    Dr. Simone Kondruweit
    Leitung Marketing und Kommunikation

    Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
    Bienroder Weg 54 e
    38108 Braunschweig

    Telefon +49 531 2155-535

    https://www.ist.fraunhofer.de/

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2309Mon, 21 Jun 2021 14:34:49 +0200German Pavilion auf der SPIE Photonics West 2022https://photonicnet.de/Gute Nachrichten: Auf der SPIE Photonics West wird es vom 25. - 27. Januar 2022 wieder einen deutschen Gemeinschaftspavillon geben. Die Anmeldung ist bis zum 31. Juli 2021 möglich.Auf Initiative von SPECTARIS und mit Unterstützung von OptecNet Deutschland e. V. wurde die Fachmesse SPIE Photonics West 2022 in San Francisco erneut ins Auslandsmesseprogramm des Bundes aufgenommen.

    Die internationale Fachmesse ist zentraler Treffpunkt für innovative Anwendungen aus den Bereichen Photonik und Optik.
    Detaillierte Informationen zur Messe erhalten Sie hier.

    Gute Nachrichten für Aussteller: Im kommenden Jahr wird es erneut einen German Pavilion mit sehr vergünstigten Teilnahmekonditionen und zahlreichen weiteren Vorteilen geben.

    Freuen Sie sich auf:
    • einen repräsentativen Messestand mit exponierter Platzierung.
    • einen geringen eigenen Organisationsaufwand durch umfassende Betreuung vor und während der Veranstaltung.
    • die Partizipation an zahlreichen Begleitmaßnahmen, wie Internetauftritt und Ausstellerflyer

    Die ausführlichen Teilnahmeunterlagen erhalten Sie hier.
    Die Messe Stuttgart erbittet eine frühzeitige Übersendung der schriftlichen Anmeldung, spätestens bis zum 31. Juli 2021.

    Wir freuen uns darauf, Sie als Aussteller auf dem German Pavilion begrüßen zu dürfen!

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den NetzenProduktneuheitenForschung und Wissenschaft
    news-2310Mon, 21 Jun 2021 10:07:00 +0200InGaAs-APDs in kompaktem SMT-Format für LiDAR und Abstandsmessunghttps://photonicnet.de/Excelitas Technologies ergänzt sein Sortiment an InGaAs-Avalanche-Photodioden um zwei neue APDs in robusten Keramik-SMT-Gehäusen für den Spektralbereich 1000 nm – 1700 nm.Die InGaAs-APDs C30645L-080 und C30662L-200 zeichnen sich aus durch eine hohe Quantenausbeute, hohe spektrale Empfindlichkeit, geringes Rauschen und ein sehr gutes Signal-Rausch-Verhältnis. Sie sind für die Wellenlänge 1550 nm optimiert und eignen sich für den Einsatz in augensicheren Laser-Entfernungsmessern. Zu den Hauptanwendungen zählen neben LiDAR- und ToF-Messungen auch die optische Zeitbereichsreflektometrie (OTDR) sowie optische Kommunikationssysteme und Laserscanning. Die nur 3 mm x 3 mm großen Gehäuse wurden für SMT-Produktionslinien entwickelt und können kosteneffizient in großen Stückzahlen durch automatisierte Systeme assembliert werden. Sie lassen sich somit präzise an Referenzflächen ausrichten und sind damit den meisten APDs in TO-Gehäusen weit überlegen. Darüber hinaus erleichtern die großen aktiven Flächen von 80 µm bzw. 200 µm die optische Integration. Es besteht zudem die Möglichkeit, optische Filter in die Gehäuse zu integrieren, um das Signal-Rausch-Verhältnis der rauscharmen InGaAs-APDs weiter zu optimieren, wenn Objekte auch über große Entfernungen zuverlässig erfasst werden müssen. Excelitas bedient mit diesem verbesserten Produktdesign den wachsenden Bedarf an kompakteren Baugruppen für eine kosteneffiziente Produktion neuer Geräte für LiDAR- und ToF-Anwendungen in der Industrie und für den Verbrauchermarkt.

    Mehr über das vollständige Sortiment an InGaAs-APDs in TO- und SMT-Gehäusen: https://www.excelitas.com/de/product-category/high-performance-ingaas-apds

    Über Excelitas Technologies

    Excelitas Technologies® Corp. ist ein weltweit technologisch führender Anbieter innovativer, leistungsstarker und marktorientierter Photonik-Lösungen. Sie werden hohen Anforderungen in den Bereichen Beleuchtung, Detektion sowie optische Technologie gerecht und tragen damit entscheidend zu Kundenerfolgen auf unterschiedlichsten Zielmärkten bei – von biomedizinischer Technologie über Forschungslabore, Sicherheit und Schutz, Konsumgüter, Halbleiter, Energie und Umwelt, industrielle Sensorik und Bildgebung bis hin zu Verteidigung und Luft- und Raumfahrt. Nach dem Erwerb von Qioptiq im Jahr 2013 beschäftigt Excelitas Technologies heute rund 7000 Mitarbeiter in Nordamerika, Europa und Asien, die sich für Kunden in aller Welt engagieren. Bleiben Sie auf Facebook, LinkedIn und Twitter mit Excelitas in Verbindung.

    Kontakt:
    Excelitas Technologies Corp.

    Oliver Neutert

    Marketingmanager EMEA und Asien-Pazifik
    Feldkirchen (bei München)

    Tel.: +49 (0) 89-255458-965
    E-Mail: oliver.neutert(at)excelitas.com
    Internet: www.excelitas.com

     

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2308Wed, 16 Jun 2021 14:45:05 +0200Projekt MEEt: Fraunhofer ISE und Institut AMOLF starten Kooperation zu Metamaterialien https://photonicnet.de/Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und das niederländische Forschungsinstitut AMOLF haben eine strategische Kooperation im Bereich der Metamaterialien für optische Anwendungen gestartet. Im Projekt »Metasurfaces for Energy Efficient Devices« (MEEt) entwickeln die Partner Metamaterialien für Solarzellen, LEDs und optische Sensoren und die Prozessketten für deren Herstellung. Das gemeinsame Projekt läuft über drei Jahre und wird durch das Fraunhofer International Cooperation and Networking (ICON) - Programm gefördert.Metamaterialien werden seit etwa 15 Jahren erforscht und entwickelt und stehen vor ihrem Durchbruch zum Einsatz in verschiedenen Anwendungsfeldern. Das Besondere an ihnen: durch die Nanostrukturierung ihrer Oberflächen oder die Einbringung von Nanopartikeln erhalten sie neue optische Eigenschaften, die mit normalen Materialien nicht möglich sind. Ein Beispiel ist der negative Brechungsindex: während Wellen beim Eintritt in gewöhnliche Materialien zum Lot hin abgelenkt werden, können sie beim Übergang in ein Metamaterial über das Lot hinaus in die negative Richtung gebrochen werden. So können sie Objekte unsichtbar machen, indem sie eintreffende Wellen um die Objekte herum lenken.

    Das niederländische Institut AMOLF ist weltweit führend in der Erforschung der Interaktionen, Eigenschaften und Funktionen von komplexen Molekülen und Materialsystemen, von nanophotonischen Strukturen bis hin zu multizellulären Organismen. Das Institut entwickelt in seinem Forschungsbereich Nanophotovoltaik neue funktionale Materialien für das Lichtmanagement innerhalb von Solarzellen. So kann durch das „Einfangen“ des Lichts innerhalb von Nanostrukturen, die kleiner sind als die Wellenlänge des Lichts selbst, die Effizienz der Solarzellen erhöht und damit die Kosten für die Solarstromerzeugung gesenkt werden.

    Das Fraunhofer ISE ist das älteste und größte europäische Solar-Forschungsinstitut und blickt auf 40 Jahre Erfahrung in der klassischen Silicium-Photovoltaik sowie neuartigen und höchsteffizienten Photovoltaik-Konzepten zurück. Die Forschenden des Fraunhofer ISE arbeiten auf dem Gebiet der ganzen Solarzelle konnten schon zahlreiche Wirkungsgradrekorde erreichen.

    »Das Projekt MEEt bringt die Kompetenzen zweier Institute zusammen, die sich hervorragend ergänzen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit, die nicht nur für den Bereich Photovoltaik effizientere Systeme ermöglicht und neue Anwendungen erschließt«, erklärt Dr. Benedikt Bläsi, Gruppenleiter Mikrostrukturierte Oberflächen am Fraunhofer ISE.

    Im Forschungsprojekt konzentrieren sich die Partner auf drei Anwendungsfelder: neben der Entwicklung höchsteffizienter Solarzellen sind dies LEDs und optische Sensoren. Bei den LEDs wird z.B. die effiziente und gerichtete Auskopplung des Lichts angestrebt. Die optischen Sensoren sollen sehr energieeffizient und mit wenig Aufwand Rechenoperationen z.B. für die Bilderkennung durchführen können, für die Interferenzeffekte des einfallenden Lichts genutzt werden. Als Basis dienen unterschiedliche Materialien wie Kunststoff-Metall-Kombinationen oder transparente Sol-Gel-Materialien, an deren Oberflächen mittels Nanoimprint-Verfahren Nanostrukturen ausgebildet werden.

    Ein weiteres Ziel des Forschungsprojekts ist die Etablierung einer Plattform, um Unternehmen aus anderen Branchen bei der Weiterentwicklung opto-elektronischer Anwendungen wie Displays, VR-Brillen oder Kameras zu unterstützen.

     

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2307Wed, 16 Jun 2021 12:53:05 +020030 Jahre metrologische Zusammenarbeit mit Osteuropa https://photonicnet.de/COOMET, die Vereinigung osteuropäischer Metrologieinstitute, wird 30 – neuer Vizepräsident ist Frank Lienesch aus der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt. Das 30-jährige Jubiläum von COOMET (Euro-Asian Cooperation of National Metrology Institutions) erinnert neben den Umwälzungen durch den Zerfall der Sowjetunion auch an die deutsche Wiedervereinigung und die Integration der metrologischen Abteilungen des Amtes für Standardisierung, Messwesen und Warenprüfung (ASMW) der DDR in die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB). Die PTB ist vom ersten Jahr an COOMET-Mitglied. Sie engagierte sich im Laufe der Jahre als Bindeglied zwischen COOMET und EURAMET, der Vereinigung der Metrologieinistitute der EU und der EFTA-Staaten, und stellt seit Jahren einen der vier COOMET-Vizepräsidenten. Während der Sitzung der Generalversammlung (des COOMET-Committee) am 15. Juni wurde Dr. Frank Lienesch, Leiter der PTB-Abteilung Gesetzliche und internationale Metrologie, zum neuen COOMET-Vizepräsidenten gewählt.

    Die Gründung von COOMET markiert einen metrologischen Neubeginn nach dem Zerfall der Sowjetunion. Sie fand zeitgleich mit der Auflösung der Sektion Metrologie des Rats für Gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGB) statt. Basis für die Gründung war ein Memorandum of Understanding (MoU), das am 12. Juni 1991 von Vertretern der Metrologieinstitutionen von Bulgarien, Polen, Rumänien, der UdSSR (die noch bis zum 21. Dezember 1991 so hieß) und der Tschechoslowakei unterzeichnet wurde. Das Gründungsdokument bahnte COOMET auch den zukünftigen Weg als regionale Metrologieorganisation im Rahmen des CIPM MRA (des Mutual Recognition Arrangement des Internationalen Komitees für Maß und Gewicht CIPM, in dem die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der Metrologieinstitute definiert sind). Die PTB trat noch im selben Jahr, nämlich am 13. November 1991, COOMET bei. Sie hatte nach der deutschen Wiedervereinigung die metrologischen Abteilungen des Amtes für Standardisierung, Messwesen und Warenprüfung (ASMW) der DDR übernommen. Damit fiel der PTB von Anfang an eine besondere Rolle als Bindeglied zwischen den beiden metrologischen Organisationen in Ost und West, COOMET und EURAMET (das zunächst noch EUROMET hieß) zu.

    Heute hat COOMET 15 Vollmitglieder und 6 assoziierte Mitglieder, darunter auch die Türkei und China. Die PTB ist bei der fachlichen Arbeit der technischen Ausschüsse von COOMET, durch Vergleichsmessungen, die Kalibrierung von nationalen Normalen der COOMET-Mitgliedsstaaten sowie Peer Reviews involviert und leitete über viele Jahre den technischen Ausschuss für Qualität. Sie ist Partnerin der COOMET-Mitglieder sowohl für höchsten wissenschaftlichen Anspruch als auch für die Heranführung an das internationale System der Metrologie.

    Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt die PTB die Aktivitäten und weitere Entwicklung von COOMET. Ein Fokus liegt dabei auf der Beteiligung der Länder Zentralasiens, des Südkaukasus, Moldau und der Ukraine. Durch die Beteiligung an COOMET erfüllt die PTB ihren Satzungsauftrag zur internationalen Vereinheitlichung des Messwesens und die von Anfang an bestehende Idee des Bindeglieds zu EURAMET. Zudem führt sie im Auftrag des BMZ technische Zusammenarbeit mit COOMET-Mitgliedsstaaten durch, die Partnerländer des BMZ sind. Seit 2004 führt die PTB außerdem EU-Twinning-Projekte zum Thema Metrologie mit den COOMET-Mitgliedsstaaten Aserbaidschan, Georgien, Litauen und Moldau durch.

    Seit dem Jahr 2000 hat die PTB kontinuierlich einen der vier COOMET-Vizepräsidenten gestellt: 2000–2008 Dr. Hans-Dieter Velfe, 2008–2015 Prof. Dr. Klaus-Dieter Sommer, 2015–2020 Dr. Peter Ulbig. Dr. Peter Ulbig hat die Vizepräsidentschaft mit seinem Ausscheiden aus der PTB zum 31. Dezember 2020 beendet. Sein Nachfolger als Leiter der Abteilung 9 Gesetzliche und Internationale Metrologie Dr. Frank Lienesch ist nun auch sein Nachfolger als COOMET-Vizepräsident. Er wird das Amt voraussichtlich bis zum Jahr 2024 innehaben.

    Dr.-Ing. Frank Lienesch studierte Elektrotechnik in Braunschweig und Valencia und arbeitet seit 1994 bei der PTB. Von 2003–2016 leitete er die Arbeitsgruppe Explosionsgeschützte Antriebssysteme und von 2016–2021 den Fachbereich Explosionsgeschützte Sensorik und Messtechnik sowie die Konformitätsbewertungsstelle Sektor 1. Seit 2021 ist er Leiter der Abteilung 9 Gesetzliche und internationale Metrologie. Er hat viel Erfahrung bei der Normungsarbeit, war jahrelang (2005–2016) mit einem Teil seiner Arbeitszeit zum Bundesministerium für Wirtschaft und Energie abgeordnet, um Fragen rund um die ATEX-Richtlinie zu betreuen, und hat seit 2005 Lehraufträge an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel und an der Technischen Universität Braunschweig.

    Während der virtuellen Jubiläumsveranstaltung hielt der frühere PTB-Vizepräsident Dr. Manfred Kochsiek, der 1991 den Beitritt zu COOMET unterzeichnete und die 30-jährige Zusammenarbeit der PTB mit COOMET wie kaum ein anderer verkörpert, ein Grußwort.
    es/ptb


    Ansprechpartner
    Moritz Ackermann, Sachgebiet 9.113 COOMET, EU-Twinning, Telefon: (0531) 592-8219, moritz.ackermann(at)ptb.de

    Autor: Erika Schow

    Pressekontakt:
    Erika Schow
    Wissenschaftsredakteurin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    PÖ Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
    Bundesallee 100
    38116 Braunschweig
    Tel.: (0531) 592-9314
    Fax: (0531) 592-3008
    E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
    Web: www.ptb.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2306Fri, 11 Jun 2021 09:17:52 +0200Scharf sehen mit getauschter Augenlinse: LZH arbeitet an verbessertem Lens-Refillinghttps://photonicnet.de/Bei Augen-Operationen wegen Katarakt könnte die Methode des Lens-Refilling ermöglichen, die Akkommodation der Linse zu erhalten oder wiederherzustellen, also die Fähigkeit der Linse ihre Brechkraft flexibel einzustellen. Bisher konnte sich diese Methode jedoch klinisch nicht durchsetzen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) arbeitet in einem neuen Forschungsvorhaben mit der ROWIAK GmbH daher daran, die Methode weiter voranzutreiben.Beim sogenannten Lens-Refilling wird das Linseninnere mit einem Gel ersetzt, die Linse wird „wieder aufgefüllt“ (englisch: refill). Dabei kann es zu Komplikationen kommen, bei denen die Linsenkapsel eintrübt oder der Kapselsack versteift. So wäre nach der Operation entweder die Sicht der Patienten behindert oder die Akkommodation der Linse eingeschränkt. Im Projekt „Lens-Refilling“ wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LZH zusammen mit der LZH-Ausgründung ROWIAK GmbH einen neuen Ansatz erarbeiten. Die Idee dabei ist, gezielt nur den Kern der Augenlinse zu entfernen und durch Lens-Refilling zu ersetzen. Dazu entwickeln und evaluieren sie eine Methode mit der sie eine Linsenkern-Fragmentierung bei vollem Erhalt der physiologischen Strukturen technisch umsetzen können.

    Kortex und damit Akkommodation erhalten
    Der Kortex (Linsenrinde) bliebe bei dieser neuen Methode der Kernfragmentierung mittels Femtosekundenlaser unangetastet. Dies würde die oben genannten Komplikationen voraussichtlich verhindern. Somit wäre es möglich, die Akkommodationsfähigkeit nach dem Auffüllen der Linse wiederherzustellen.

    Alternative zur Kunstlinse ermöglichen
    Angewandt werden könnte diese Methode bei alterungsbedingten Linseneintrübungen, wie dem Grauen Star, oder zum Ausgleich von Altersweitsichtigkeit. Zurzeit wird üblicherweise die geschädigte Linse entfernt und durch eine künstliche ersetzt. Diese künstliche Linse kann allerdings nicht akkommodieren und der Patient verliert dabei die Fähigkeit auf jede Distanz scharf zu sehen. Die neue Methode würde dazu beitragen, das Risiko eines Nachstars nach der Operation zu senken. So sollten Patienten über einen längeren Zeitraum ohne erneute Operation auskommen können.

    Über „Lens-Refilling“
    Das Projekt „Fragmentierung des Augenlinsenkerns mit Hilfe eines Femtosekunden (fs)-Lasers zur Wiederherstellung der Akkommodationsfähigkeit mittels ‚Lens-Refilling‘“ wird von der NBank mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

    Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

    Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

    Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

    Pressekontakt LZH:

    Laser Zentrum Hannover e.V.
    Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
    Head of Communication Department

    Hollerithallee 8
    D-30419 Hannover

    Germany
    Tel.: +49 511 2788-419
    Fax: +49 511 2788-100
    E-Mail: presse(at)lzh.de

    Internet: www.lzh.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2305Thu, 10 Jun 2021 15:50:33 +0200Studierende bewerten OTH Amberg-Weiden mit guten und sehr guten Ergebnissenhttps://photonicnet.de/Attraktive Studiengänge, hoher Praxisbezug, engagierte Dozierende und eine tolle Bibliothek – das sind nur einige ausgewählte Aspekte, die Studierende an der OTH Amberg-Weiden besonders schätzen. Sehr gute und gute Platzierungen im CHE Hochschulranking oder in Bewertungsportalen wie Studycheck.de belegen dies immer wieder. Die Hochschule legt darüber hinaus großen Wert auf das direkte Feedback ihrer Studierenden und führt regelmäßig hochschulinterne Befragungen durch, zum Beispiel die jährliche Studieneingangsbefragung.„Bei dieser haben unsere StudienanfängerInnen die Gelegenheit, ihre Meinung rund um den Studieneinstieg und ihre ersten Studienerfahrungen zu äußern“, erläutert Elisabeth Fichtner, Leiterin des Qualitätsmanagements an der OTH Amberg-Weiden, und konkretisiert: „Damit bietet sich uns die Chance, die Bedürfnisse, Erwartungen und Erfahrungen unserer Studierenden noch besser kennen zu lernen und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Studieneingangsphase zu ergreifen.“

    Das dies funktioniert, zeigen die aktuellen Ergebnisse: So fühlen sich 72,2 % der Studierenden an der OTH Amberg-Weiden (sehr) freundlich aufgenommen und willkommen – und dies auch in Zeiten der Corona-Pandemie und des damit verbundenen Onlinestudiums. Als besonders hilfreich für die ersten Monate des Studiums wurden dabei die Erstsemesterbegrüßung, die „Infos für Erstsemester“ auf der Website, die Chat-Beratung und das Buddy-Programm genannt.

    Für ein Studium an der OTH Amberg-Weiden entschied sich ein Großteil der Befragten aufgrund der Attraktivität des Studiengangs, der Nähe zum Heimatort und der Größe/Überschaubarkeit der Hochschule. Am Studium selbst gefällt dabei insbesondere der Praxisbezug und die Praxisnähe (trotz Online-Semester), der gute Kontakt zu den engagierten und freundlichen Lehrenden sowie die interessanten Studieninhalte. So erstaunt es nicht, dass 67,3 % der Studierenden mit ihrem Studium an der OTH Amberg-Weiden sehr zufrieden oder zufrieden sind.

    Hohe Weiterempfehlung

    Dies spiegelt sich auch in Bewertungsportalen wie Studycheck.de, einem der größten Bewertungsportale für Studiengänge und Hochschulen, wider. Vor allem die hohe Weiterempfehlungsrate von 95 Prozent und auch die durchschnittliche Bewertung mit 4,1 von 5 Sternen sind hier zu betonen. Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, erläutert dazu: „Diese ausgesprochen hohe Weiterempfehlungsrate und auch die sehr gute Durchschnittsbewertung freut uns sehr, zeigt sie doch, dass unsere Studierenden mit der OTH Amberg-Weiden, den Studienbedingungen und der Lehre sehr zufrieden sind.“

    Die meisten Sterne erhalten die „Bibliothek“ (4,4), die „Studieninhalte“ (4,3) sowie die „Dozierenden“ und die „Ausstattung“ (mit je 4,1). Auch bei den digitalen Lehrbedingungen kann die OTH Amberg-Weiden überzeugen und bekam aufgrund der Studierendenbewertungen das Siegel „Digital Readiness“ verliehen. Mit diesem werden Hochschulen ausgezeichnet, die mindestens 3,75 (von 5) Sternen und mindestens 50 Bewertungen zum 2020 neu eingeführten Bewertungskriterium „Digitales Studieren“ erhalten haben.

    CHE Hochschulranking

    Auch beim CHE Hochschulranking ist die OTH Amberg-Weiden regelmäßig mit sehr guten Ergebnissen vertreten. Das Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) ist der detaillierteste und umfassendste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum. Dafür werden rund 120.000 Studierende an mehr als 300 Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen (HAW) sowie Dualen Hochschulen und Berufsakademien befragt. Dabei werden jedes Jahr werden unterschiedliche Fächergruppen betrachtet.

    Im kürzlich veröffentlichen Ranking für 2021 konnten die Informatik-Studiengänge der OTH Amberg-Weiden in der Kategorie „Unterstützung beim Studieneinstieg“ einen Spitzenplatz und auch in der Kategorie „Kontakt zur Berufspraxis“ einen guten Platz belegen, wobei besonders die „Gestaltung der Praxisphasen“ gelobt wurde. 2020 lag der Fokus auf der Fächergruppe BWL, VWL, Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen. Die Studiengänge Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen der OTH Amberg-Weiden waren auch hier in ausgewählten Kategorien in der Spitzengruppe platziert. In den Jahren davor waren dies u. a. Elektro- und Informationstechnik, Maschinenbau sowie Umwelttechnik.

    „Unser Anspruch ist es, die Qualität in Studium und Lehre auf höchstem Niveau zu sichern und fortzuentwickeln und wir freuen uns sehr, wenn uns solche Ergebnisse, intern wie extern, zeigen, dass wir diesen Anspruch gerecht werden und dies von unseren Studierenden auch honoriert wird“, betont Prof. Dr. Andrea Klug.

    Foto (Quelle: Wagner/OTH Amberg-Weiden)
    Studierende der OTH Amberg-Weiden

    gez.
    Sonja Wiesel, M.A.

     

    Kontakt:

    Sonja Wiesel, M. A.
    Leitung Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

    Ostbayerische Technische Hochschule (OTH)
    Amberg-Weiden
    Kaiser-Wilhelm-Ring 23
    92224 Amberg

    Tel. (09621) 482-3135
    Fax (09621) 482-4135
    Mobil 0173 7209361
    s.wiesel(at)oth-aw.de 

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-2304Thu, 10 Jun 2021 10:15:31 +0200Jörn Stenger ist EURAMET-Vorsitzender https://photonicnet.de/Er tritt sein Amt in einer Zeit des Zusammenwachsens an und will diese Entwicklung weiter stärken: Dr. Jörn Stenger ist seit dem 9. Juni der Vorsitzender von EURAMET, der Vereinigung der europäischen Metrologinstitute. Stenger, der in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) das Amt des Mitglieds des Präsidiums bekleidet, war bereits in der EURAMET-Generalversammlung 2020 in das Amt gewählt worden, das er jetzt antritt. Seine Amtszeit als EURAMET-Chairperson dauert bis 2024. Bei der Amtsübergabe dankte Stenger seinem Vorgänger Hans Arne Frøystein vom norwegischen Metrologieinstitut Justervesenet (JV) für seine hervorragende Arbeit. Unter Frøysteins Leitung seien wegweisende Entwicklungen vorangebracht worden. Dazu gehören die Europäischen Metrologie-Netzwerke, in denen Europa auf dem Gebiet der Metrologie eng und wirkungsvoll zusammengewachsen sei, die EURAMET-Strategie 2030 sowie die Europäische Metrologie-Partnerschaft, ein neues Metrologie-Forschungsprogramm, das die EU mit 300 Millionen Euro über die kommenden sieben Jahre fördern will. Es steht kurz vor der Entscheidung durch EU-Parlament und Rat. All diese Entwicklungen will Jörn Stenger, der an diesen Entwicklungen auch bereits beteiligt war, als neuer Vorsitzender stärken und vorantreiben.

    Nach dem Physikstudium an der Universität Heidelberg promovierte Stenger 1995 auf dem Gebiet der experimentellen Kern- und Hochenergie-Teilchenphysik. Nach zwei Postdoc-Jahren schloss er sich der Gruppe um Nobelpreisträger Wolfgang Ketterle am Massachusetts Institute of Technology (MIT) an und arbeitete dort auf dem Gebiet der Bose-Einstein-Kondensate. 1999 kam er in die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) und entwickelte einen Femtosekundenlaser-Frequenzkamm für die Metrologie mit optischen Uhren. 2002 wechselte er zum Präsidialen Stab der PTB und wurde 2009 Mitglied des Präsidiums. Sein Schwerpunkt lag und liegt dort bei internationalen Angelegenheiten und internationalen Forschungsprogrammen. Zusätzlich war Stenger von 2016 bis 2019 mit der Wahrnehmung der Leitung der Abteilung Ionisierende Strahlung beauftragt.

    Jörn Stenger ist schon seit 2002 Teil der EURAMET-Gemeinschaft, unter anderem als deutscher Delegierter, im Board of Directors sowie von 2010 bis 2015 als Vorsitzender des Komitees für die Forschungsprogramme EMRP/EMPIR.

    „Der Start der Europäischen Metrologie-Partnerschaft und mehrerer Europäischer Metrologie-Netzwerke fällt in meine Amtszeit. Als Vorsitzender will ich dies voranbringen, die Zusammenarbeit mit den diversen Akteuren rund um die Metrologie weiter stärken und Themen wie Digitalisierung und gesetzliche Regulierungen in den Fokus nehmen“, erklärt Jörn Stenger. „Mein Ziel ist es, dass EURAMET koordinierte und effektive Lösungen für diese Herausforderungen findet.“ Der neue Vorsitzende freut sich auf konstruktive und von intensivem Dialog zwischen allen EURAMET-Mitgliedern geprägte Jahre.
    es/ptb


    Ansprechpartner
    Dr. Jörn Stenger, Mitglied des PTB-Präsidiums und EURAMET-Vorsitzender, Telefon: (0531) 592-3000, E-Mail: joern.stenger(at)ptb.de

    Autor: Erika Schow

    Pressekontakt:
    Erika Schow
    Wissenschaftsredakteurin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    PÖ Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
    Bundesallee 100
    38116 Braunschweig
    Tel.: (0531) 592-9314
    Fax: (0531) 592-3008
    E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
    Web: www.ptb.de

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    news-2303Tue, 08 Jun 2021 11:49:53 +0200Führungswechsel in der PTB https://photonicnet.de/Physik-Professorin Cornelia Denz tritt das Amt der PTB-Präsidentin am 1. Mai 2022 an. In der Führungsebene der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) steht ein wichtiger Personalwechsel an. Ab 1. Mai des kommenden Jahres wird die Physikerin Prof. Dr. Cornelia Denz von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster die PTB leiten. Der derzeitige PTB-Präsident, Prof. Dr. Dr. h. c. Joachim Ullrich, der die Präsidentschaft seit dem Jahr 2012 innehat, scheidet dann altersbedingt aus. In der 135-jährigen Geschichte der PTB wird Cornelia Denz die erste Frau an der Spitze des nationalen Metrologieinstituts Deutschlands sein. Sie erhielt ihre Berufung in dieses höchste Amt der nationalen Metrologie vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie (BMWi), Peter Altmaier, in dessem Ressort die PTB angesiedelt ist. Das Ministerium folgt mit dieser Berufung dem einstimmigen Vorschlag einer mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft prominent besetzten Findungskommission.

    Für Cornelia Denz ist die PTB keine Unbekannte – und umgekehrt. Seit vielen Jahren engagiert sie sich im Kuratorium der PTB und ist daher mit den Aufgaben und Zielen der Bundesanstalt bestens vertraut. „Ich freue mich sehr über diese Berufung“, sagt Cornelia Denz. „Eine einzigartige Institution wie die PTB mit ihrer langen Tradition und ihren zukunftsgestaltenden Möglichkeiten zu leiten, ist eine herausfordernde Aufgabe und Ansporn zugleich. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die PTB mit ihrer weitreichenden Messkunst einen wegweisenden Beitrag zu den systemischen Herausforderungen der anstehenden technischen und gesellschaftlichen Transformationen leisten wird.“

    Ihr wissenschaftlicher Werdegang führte Cornelia Denz von der Technischen Universität Darmstadt, wo sie sich mit einer Arbeit zur Strukturbildung in der nichtlinearen Optik habilitierte, zur Universität Münster. Dort hat sie seit 2003 den Lehrstuhl für Experimentalphysik mit Schwerpunkt Angewandte Physik inne. Seit 2004 ist sie außerdem Direktorin des Instituts für Angewandte Physik. Cornelia Denz ist international bekannt für ihre Arbeiten zu komplexer Lichtstrukturierung, die sie mit ihrer Arbeitsgruppe „Nichtlineare Photonik“ in der Nanophysik, der Biomedizin und in den Informationstechnologien anwendet. Von 2010 bis 2016 war Cornelia Denz Prorektorin für Internationales und Wissenschaftlichen Nachwuchs der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

    Cornelia Denz wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Lise-Meitner-Preis des Landes Hessen. Sie ist seit 2014 Mitglied in der Akademie der Wissenschaften und Künste des Landes Nordrhein-Westfalen. Ihre Publikationen wurden 13-mal in den letzten zehn Jahren unter die 30 weltweit besten Arbeiten eine